Woran merkt man das man den Versand verliert?

Bei mir ist das so eine Sache. Ich bin durch Genetik und Umfeld vorbelastet. Meine Mutter war an Shitzophrenie erkrankt und hat sich später das Leben genommen. Sie war ein großer Anhänger der nordischen Mythologien und sagen. Hab immer versucht als Gegenpol den Weg der Logik und des Verstandes einzuschlagen. Das hat auch all die Jahre funktioniert obwohl ich ne schreckliche Kindheit und Jugend hatte (Obdachlosigkeit). Abgesehen von meinen körperlichen Erkrankungen bin ich inzwischen in relativ sicheren Verhältnissen (Grundsicherung und eigene Wohnung) ich merk jedoch seit ein paar Monaten wie ich beginne eine ähnliche Schiene einzuschlagen wie meine Mutter damals. Ich hab mich ebenfalls sehr mit nordischer Mythologie beschäftigt anfangs nur aus Interesse. Dann wurde es mehr und mehr so dass wenn die Bäume sich z.b im Sturm wiegten ich dachte das sie mit mir sprechen wie so ein flüstern. Dann war ich auf einmal der Meinung ich müsste Knochen besitzen um mich zu schützen weil nachts in meiner Wohnung Schatten lauern. Ich weiß das es irgendwie bescheuert ist und ich hab ja auch noch logischen Verstand wo ich mir denke hast du sie noch alle doch dann kommt wieder sowas wie z.b ein Gewittersturm und ich denke in dem Moment das die Götter wegen mir erzürnt sind und bekomme in dem Moment total Angst weil es sich so real anfühlt und ich in dem Moment das auch glaube. Ist das noch normal oder beginne ich meinen Verstand zu verlieren?

verrückt, Kopf, Stimme, Psychologie, psychose, Psyche, Psychiatrie, wahnsinn, Halluzinationen
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Hat er Angst vor seiner Freundin oder wie kann ich das verstehen?

Hallo

Ich habe einen Freund der mich täglich anruft , täglich spielen will , was mit mir machen will und mit dem ich mich sehr gut verstehe er ist wie ein Bruder .

Seit kurzem hat er eine Freundin und erzählt ihr er mag mich nicht, will kein Kontakt zu mir ,... Ruft mich aber weiterhin täglich an weil er reden und spielen will.

Irgend was stimmt doch da nicht. Hat er Angst vor seiner Freundin oder wie kann ich das verstehen ?

Seine Freundin hat mich diesbezüglich auch angeschrieben vor langer Zeit . Habe sie ein wenig aufgeklärt aber ihr gegenüber bleibt er wohl dabei das er nichts mit mir zu tun haben wolle. Und die tut jetzt auch so als würde ich das nicht verstehen.

Ich war die letzten Tage auch viel draussen und hatte von ihm etwa 100 Anrufe.

Er war sauer das ich dran ging was ja auch nicht möglich ist wenn ich nicht da bin und ist jetzt auf einmal auch auf andere eifersüchtig mit denen ich mich auch perfekt verstehe .

Ich habe ihn in letzter Zeit auch nicht angeschrieben ausser gestern als ich draussen war die Aufforderung das er auch rausgehen soll und das schöne Wetter genießen soll . In der Regel hängt er ja nur vorm PC . Als Antwort kam warscheinlich von seiner freundin das der Kontakt abgebrochen sei und ich das kappieren soll und ich wurde auf dem Handy geblockt .

Jetzt hat sie mich wohl fast überall geblockt ( davor insta ) so das er mir dort nicht mehr folgen kann.

Zeitgleich kam aber wieder eine Freundschaftsanfrage von ihm auf einem anderen Dienst.

Habe sie jetzt zwar angenommen aber war erst am überlegen ob ich sie ablehne.

Warum macht er so was ? Was ist dafür die psychologische Erklärung .

Und soll ich weiter für ihn da sein wenn er mich braucht oder ihn ignorieren.

Wie soll ich mich jetzt verhalten. Richtig reden kann ich mit ihm darüber nicht das blockt er leider ab und tut so als würde er es selbst nicht verstehen.

Find das alles sehr komisch.

F

Angeblich währe sie auch nur noch eine Freundin und keine feste Beziehung . Sie sagt es ist eine Beziehung.

Freundschaft, Psychologie, Bruder, Freundin, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychiater, Psychiatrie, psychisch-krank, psychische-stoerung
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Welches psychische Problem?

Hallo, ich habe seit Jahren Hypochondrie und extreme Schüchternheit mit Tendenz zur sozialen Phobie. Ich bin ein ängstlicher Typ, habe aber dennoch Tendenzen zur Aggressivität.
Ich habe wenig Mitgefühl und Interesse an anderen Menschen, wenn es mir nutzt manipuliere, Lüge und betrüge ich ohne Gewissensbisse.
Wenn ich jemanden nicht mag mache ich ihn fertig, erpresse ihn, nutze ihn aus, bedrohe ihn, quäle ihn etc. Solange ich jemanden nicht gut kenne hindert mich meine Schüchternheit, bin ich aber näher mit einer Person vertraut fallen Barrieren und ich fühle mich schnell angegriffen. Wenn jemand in Frage stellt dass ich der größte bin, mache ich ihn kaputt.
Ich habe den Drang mich durch Lügen aufzuwerten, und das ist sogar ein Zwang. Ich schildere dann meine (frei erfundene) Lebensgeschichte, z.B. wie meine Eltern aus einem Bürgerkriegsland geflohen sind, dass ich Kontakte zu Waffenhändlern habe o.Ä. Das geht dann einher mit einem Gefühl der Grandiosität und Allmacht, ich fühle mich großartig, mächtig, stark.
Es gibt auch andere Phasen in denen ich an mir zweifle, mir Vorwürfe mache weil ich egoistisch bin und wenig auf die Gefühle anderer achte.
Ich bin schlampig und unordentlich, faul und wechsele zum Teil wochenlang nicht einmal die Kleidung weil es mir egal ist und ich zu faul bin.
Ich lebe in einer Welt aus Geschichten, ich denke mir Szenarien aus, Storys, z.B. ich bin ein Auftragskiller und führe Verhandlungen mit meinem Boss, dann denke ich darüber nach wie ich mich in dieser oder jener Situation verhalten soll und das Ganze wird immer begleitet von einem inneren Monolog, den ganzen Tag über.
Bsp: „Also, jetzt gehen wir das mal durch, wie kann ich am besten Spagetti kochen?“ aber eben den ganzen Tag lang, immer. Inzwischen hat sich das zu einer Art Zwangsstörung ausgeweitet, ich denke zum Beispiel dass ich immer zwei Schritte und springen muss wenn ich nicht will, das morgen eingebrochen wird. Ich liebe Geschichten, Bücher, Filme, alles. Wenn ich mal gedankenlos (ohne den inneren Monolog und die Geschichten) spazieren gehe ist das für mich eine ganz merkwürdige Erfahrung die mich ein wenig aus dem Gleichgewicht bringt. Ich kann mich Stundenlang mit mir beschäftigen, aber immer mit Geschichten, Erinnerungen, Plänen. Als ich ca 9 war gab es ein schockierendes Ereignis: Ich lag in meinem Bett und führte irgendeine Geschichte vom Nachmittag fort, und plötzlich spürte ich ein Ende der Geschichte. Ein Ende aller Geschichten. Ich dachte gerade: Und dann zaubert er das Feuer weg und dann“ Abbruch. Es war absolut schrecklich. Ich bin zitternd und heulend zu meinen Eltern gerannt, denn es war ein Gefühl der reinen Angst. Einer ganz tiefen, inneren Leere, schwärzer als das dunkelste Loch der Erde. Meine Eltern haben mich damals getröstet und die Angst hat sich aufgelöst, aber ich fühle sie Heute noch. Als wäre sie unterschwellig immer da. Als würde ich alles nur tun um mich nicht ihr stellen zu müssen. Danke wenn ihr es gelesen habt.

Freundschaft, Erziehung, Jugendliche, Eltern, Psychologie, Hypochondrie, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychiatrie, Soziale Phobie
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Mögliche Psychose?

Also ich habe dieses "Problem", das ich nie als problematisch angesehen habe, aber je mehr ich darüber nachdenke, desto sicherer bin ich mir, dass es definitiv problematisch ist. Ich dachte immer, es war einfach eine lustige Art, mich zu unterhalten und ein Zeichen, dass ich kreativ bin. Aber es könnte auch einfach eine Form von Psychose oder sowas sein. Ich habe mich selbst oder dieses Verhalten nie ernsthaft in Frage gestellt. Aber seit Corona und der ganzen Freizeit habe ich eine Menge Selbst Reflexion geübt und ich öffne diese Box jetzt, zumindest anonym im Internet. Auch wenn ich dabei das Gefühl habe mich selbst zu verraten... Aber ich muss. Ich muss wissen, wie und warum ich das tue. 

Die Sache ist also: Ich stelle mir Szenarien vor, alternative Universen, Situationen, Welten usw., die nicht real sind. Ich mache das stundenlang am Tag. Manchmal fast den ganzen Tag. Es ist wie Tagträumen in der Öffentlichkeit. Aber wenn ich allein bin ist es anders. Ich schließe mein Zimmer ab und vergesse buchstäblich die reale Welt und sogar das Zimmer. Ich bevorzuge das Zimmer nicht zu hell, das macht es einfacher sich vollständig in meine Fantasie hineinzuversetzen. Ich gehe meistens stundenlang in einem Oval auf und ab. Ich gehe einfach spazieren in diesem Oval und gehe und mache Dinge mit meinen Händen und meine Gesichtsausdrücke passen sich auch meiner Phantasie an. Ich verdecke meinen Spiegel in meinem Zimmer da das das einzige ist, was es schwer macht, die Realität zu vergessen. Manchmal stelle ich mir andere Charaktere vor, die ich erschaffen aber meistens ist es nur eine perfekte, ideale Version von mir selbst, die völlig unrealistisch ist. Ich fühle mich ehrlich wie ein kompletter Psychopath während ich das alles ausschreibe... Ich habe mein Verhalten nie in Frage gestellt. Ich tue dies seit ich sehr jung bin, wahrscheinlich 6 oder 7. Ich dachte immer ich würde aufwachsen und aufhören damit eines Tages. Aber jetzt bin ich 21 und ich mache es immer noch täglich. Es macht süchtig und ich könnte nicht einfach aufhören. Ich weiß nicht mal wie ich das alles richtig erklären kann. Bitte "helft mir", denke ich?

Psychologie, psychose, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Mental, Psyche, Psychiatrie, Psychologe, Psychotherapie, Tagträume
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