Betrunkenes Liebesgeständnis ernst nehmen? Spielt er nur mit mir?

Ich habe seit ca nem Monat ein Freundschaft + Verhältnis mit einem Mann. Er meint öfters zu mir, dass ich total sein Typ wäre und er hat öfters erwähnt, dass er Angst davor hätte, sich in mich zu verlieben. Er hat leider wegen dem Altersunterschied bereits ausgeschlossen, eine Beziehung mit mir einzugehen und sagte, dass er keine Zukunft zwischen uns sieht. 💔 Aber er möchte mich nicht verlieren und mich weiterhin treffen.

Letztens haben wir am Wochenende etwas getrunken und er hat gesagt, dass er mich liebt. Ich habe ihm auch danach meine Gefühle gestanden...

Als ich ihn am nächsten Morgen darauf angesprochen habe, sagte er, er sei sich nicht sicher ob er wirklich was für mich empfindet. Und trotzdem sagte er später nochmal, dass er mich liebt bzw verliebt sei; dass er einfach das Bedürfnis danach hat, es mir zu sagen.

Was mich auch irritiert, ist dass er jedes mal andere Frauen erwähnt wenn ich da bin und sie wahrscheinlich treffen möchte. Er geht da sehr offen mit mir um aber natürlich verletzt es mich auch irgendwie. Als ich darauf hingedeutet habe, dass ich ihn in dem Fall eventuell nicht mehr treffen will, hat er vorgeschlagen, dass er sich erstmal mit niemandem trifft.

Kann vielleicht eine Beziehung daraus werden? Oder sollte ich es direkt lassen?

Wir verstehen uns total gut und die Chemie stimmt auch; wir verbringen immer eine sehr schöne Zeit miteinander.

Dating, Liebe, Freundschaft, Liebeskummer, Gefühle, Beziehung, Sex, Psychologie, Borderline, Depression, Liebe und Beziehung, Suizidgedanken, Affäre oder Liebe, Altersunterschied in Beziehungen
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Ich habe ein Problem mit meiner Persönlichkeit - Borderline?

Hallo Leute,

ich habe ein Problem, was ich hier gerne mal herauslassen würde und ich würde mich wirklich bei jedem Freuen, der sich das durchliest.

Ich hatte vor vielen Jahren Depressionen, die ich geerbt habe und wegen Vorfällen, die mich zutiefst mit gezogen haben. (Vergewaltigung, etc.).. Ich habe mich ständig selbst verletzt und vor ungefähr einem halben Jahr hatte ich schon einmal einen Suizid Versuch, den ich dann abbrach. Seitdem habe ich mich nie wieder verletzt, oder sonstiges.

Ich gehe schon seit 5 Jahren in die Psychotherapie. (War bei unterschiedlichen) und nun bin ich seit ca. 2 Jahren bei einer, die ganz „okay“ ist.

Mir tat es am Anfang gut, über meine Sorgen und Probleme zu reden. Mittlerweile habe ich aber bemerkt, dass ich dort einfach nur sitze und rede, was mir mittlerweile nichts mehr bringt, da sie dann bloß vor mir sitzt, zuhört und Sachen sagt, bei denen sie sich selber nicht mal wirklich sicher ist und die mir dazu kein bisschen weiterhelfen. Das ist aber nicht das Problem.

Ich habe bisschen nachgelesen und bin zu dem Punkt gekommen, dass ich „Symptome“ zu einer Borderline Störung habe (Nicht alle, aber so ziemlich viele). Und habe sie dann daraufhin gefragt, ob das sein könnte und sie hat das „verjeint“ also weder Ja noch Nein gesagt.

Ich habe extreme Aggressionsprobleme, habe Probleme beim Schließen von Freundschaften, ich bin sehr impulsiv, habe GARKEIN bisschen Empathie und noch vieles mehr…

Ich möchte auf gar keinen so sein, vor allem das mit der Empathie ist etwas, was mir selber weh tut. Oft genug habe ich in besonderen Momenten keine Spur von Empathie, oder Traurigkeit gespürt, was ich eigentlich tun sollte. Z. B. dachte ich mir in dem Moment: „Warum zum Teufel nimmt mich das jetzt nicht mit?“, und das bei einem Tod eines Menschen.

Mit meiner Psychologin möchte ich darüber nicht reden, da es mir für sinnlos erscheint und würde das gerne irgendwie „hinkriegen“ nur habe ich wirklich keine Ahnung wie ich das tun soll.. Ich habe Angst, dass das noch schlimmer wird und ich weiter zu einer Person werde, die ich im Grunde gar nicht sein möchte.

Ich würde mich wirklich um jede Antwort sehr freuen!

Freundschaft, Menschen, Persönlichkeit, Psychologie, Borderline, Charakter, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung
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Borderline beziehungsproblem?

Hallo zusammen,

ich bin 19 und diagnostizierter Borderliner und nun in meiner ersten Partnerschaft. Eigentlich dachte ich die Borderline-phasen wären bei mir nicht mehr so ausgeprägt und hatte auch lange zeit keine mehr aber mit beginn der Partnerschaft, meiner ersten Liebe, brach es wieder voll aus.

Mein partner hat grundsätzlich schon das vertrauen in mich verloren obwohl ich eigentlich ein ganz lieber Mensch bin und mich gerade selber nicht wiedererkennen kann. mich macht es traurig und ich habe schuldgefühle, dass mein wesen sich so plötzlich verändert und ich irgendwie nur zu schauen kann. Er hat das vertrauen verloren, weil ich durch meine Ängste und spannungszustände schon mehrmals die Beziehung beendet habe und dann wieder angekommen bin, weil ich mich stark verliebt habe.

Er sagt mir dass er mich noch liebt aber dass er zeit braucht. ich wollte ihm beweisen dass ich es irgendwie in den griff bekommen kannund ihm diese zeit gebe aber es scheitert. wir hatten schonwieder eine diskussion und ich möchte ihn einfach nicht verlieren weil er einen wunderschönen charakter hat.

Das Problem ist dass er jetzt gesagt hat dass er zurzeit keine beziehung möchte und nun gepostet hat, dass er single ist. wir wohnen 120 km auseinander und haben kein auto, weshalb ein spontanes sehen unmöglich ist. Ich wollte ihm die zeit geben, aber ich halte den kontakt so über chat einfach nicht aus, verlieren will ch ihn aber auch nicht. Das löst so schlimme spannungszustände aus dass ich wieder stark alkohol konsumiere, weil ich kein cannabis zur beruhigung bekomme o.ä. ich habe sogar selbstmordgedanken.

Was soll ich machen ich bin komplett verzweifelt und ich habe angst dass ich alles immer weiter kaputt mache

Freundschaft, Psychologie, Borderline, Liebe und Beziehung
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Freundin ist sauer wegen schlechter Tupperparty?

Ich war bei einer Whatsapp Tupperparty von einer Freundin eingeladen. Das fand ich mal eine nette Abwechslung. Es fehlte dort eine Verabredung zu einer zweiten Party um bestimmte Geschenke zu bekommen und die Tupperberaterin überredete mich auch eine Whatsapp Tupperparty zu machen. Ich dachte mir, ist ja nicht schlimm, da habe ich keinen Aufwand mit außer ein paar Leute einzuladen.

In der Zwischenzeit hat es sich so entwickelt, dass meine Freundin jetzt Praktikantin ist bei Tupper und sie meine Party deswegen gemacht hat anstelle der Tupperberaterin. Die Party lief halt nicht wirklich gut. Ich hatte zwar viele Leute in der Gruppe aber das Interesse an den Produkten und Videos war nicht so da und es gab auch nicht viel Rückmeldung meiner Freunde und ich war dann zum Schluss die einzige, die was gekauft hat (wollte ich sowieso, weil ich im Katalog noch ein paar Dinge gefunden hatte, die ich haben wollte).

Ich fand es überhaupt nicht schlimm, dass keiner was gekauft hat, also zwischen meinen Gästen und mir ist alles gut, aber meine Freundin, die die Party gemacht hat schrieb mich privat an, dass sie sauer ist, meine Freunde keine Rückmeldung gegeben hatten was sie respektlos fand und, dass wenn ich was haben will, ich dafür keine Tupperparty veranstalten soll. Sie kann mit ihrer Zeit besseres anfangen. Ich war darüber etwas verärgert, weil ich diese Party ja nur gemacht hatte, weil sie hilfreich für ihre eigene war.

Auf jeden Fall fühle ich mich jetzt halt überhaupt nicht gut. Obwohl ich eigentlich nichts falsch gemacht ist meine Freundin stinkesauer. Das war auch die erste und letzte Tupperparty, die ich in meinem Leben gemacht habe.

Meine Frage ist: Wie soll ich jetzt mit der Situation umgehen? Ich habe Schuldgefühle obwohl ich nichts falsch gemacht habe und ich kann damit schwer umgehen, wenn Leute sauer auf mich sind. Das lässt sich halt aber nicht lösen, weil ich ja wirklich nichts falsch gemacht habe. Ich habe Borderline, da ist es generell schwierig mit Konflikten umzugehen.

Ich freue mich über Antworten.

Freundschaft, Psychologie, Borderline, Depression, Liebe und Beziehung, Streit, Tupper, Tupperparty, Tupperware
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Lebensunfähig und leiden?

Hey Leute ich weiß nicht mehr weiter ich bekomme mein Leben nicht auf die Reihe.

Kurz zu mir ich bin Männlich und 20 Jahre alt. Hatte eine scheiß Kindheit mit psychischer und seelischer Gewalt. Ich lebe noch bei meinen Eltern was mich belastet habe aber kein Geld zum ausziehen. Seit 13 Jahren oder so bin ich in verschiedenen Therapien gewesen jedesmal andere Diagnosen aber immer wegen Depressionen und Borderline. Ich habe so viele verschiedene Therapien gehabt die auch Kurz geholfen haben aber nach ein paar Monaten ging es mir noch schlechter als vorher. Ich bin am Ende liege nur im Bett oder setzte mich an den PC nur um später kaputt ins Bett zu gehen weil irgendwas nicht funktioniert. Ich bin überfordert mit allem und bekomme nicht einmal die Schulaufgaben hin. Dazu kommt das ich Schulden habe [500euro] und leider meinen Job verloren habe und nichts finde 30 Bewerbungen nur 5 antworten und alles absagen. Ich weiß einfach nicht weiter. Ich habe täglich selbstmordgedanken und verletzte mich. Ich bin überfordert vom Leben. Mein Ziel was ich hatte kann ich nicht erreichen da ich in Deutsch und Englisch nicht gut bin. Somit ist mein leben auch egal. Ich habe keine Freunde und auch nichts wass ich mit ihnen bereden könnte. Habe keine schönen Erinnerungen hab auch nie unbedingt was schönes erlebt. Ich liege jeden Tag im Bett und kiff mir die birne weg oder besauf mich von dem Geld was ich meinen Eltern klaue. Ich bin zu nichts zu gebrauchen und breche unter der kleinsten Verantwortung zusammen.

Ich weis einfach nicht mehr weiter und sehe da auch keinen Sinn mehr.

Psychologie, Borderline, Depression, Psyche, Psychiatrie, Psychologe
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Angst vor vererbten Krankheiten?

Hey :)

Also ich habe Angst, dass ich eine vererbte Krankheit haben könnte, oder bekommen werde (Bin w/15). Wie kriege ich diese Angst weg?

Bei mir ist es so, ich höre immer wie eine Familie so eine vererbbare Krankheit hat, bei mir sind es 8, wenn ich richtig zähle...

Meine Großmutter hat Brustkrebs. Mein Grossvater hatte Amnesie ( Woran er auch starb.) Meine Mutter hat, ich weiß jetzt nicht mehr wie die Krankheit heisst, ich glaube das man Wasser im Knie oder Gelenken hat. Hat sie jetzt seit 8 Jahren und es macht ihr Heute noch Schmerzen. Mein Vater hat ein Herz Problem, welches auch vererbbar ist. Meine Oma ist glaube ich die einzige aus meiner Familie, die kein gesundheitliches Problem des Körpers hat, sonder sie hat psychische. Mein Opa hatte mehrere Herz Infarkte.

Nun habe ich ein wenig Angst, dass ich eine oder mehrere dieser Krankheiten habe oder bekomme.

Ich selbst bin bis jetzt gesund, außer das ich psychische Probleme habe, die aber mit meiner Entwicklung zu tun haben, denke ich und das wenn ich auf der Seite liege derzeit wenig Luft bekomme, das könnte aber auch nur eine Vorstellung sein, wegen diesem ganzen Corona Terror.

Ich selbst dachte vor 2 Jahren, das ich Borderline hätte, was ich mir seit einigen Tagen erneut denke, weil ich mit mir selbst spreche, in zwei verschiedenen Personen.

Wie bekomme ich diese elende Angst weg?

LG

Angst, Tod, Krankheit, Psychologie, Arzt, Borderline, Gesundheit und Medizin, Vererbung
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Ist mein Umgang richtig gegenüber jmd der eine Persönlichkeitstörung hat?

Hallo.

Ich möchte gerne wissen, wie ihr darüber denkt.

Es handelt sich hierbei um meinem Ex. Ich war nur 1 Jahr mit ihm zusammen.

Am Anfang perfekt, aber es ging leider schon nach ein paar Monate bergab. Es war eine On/Off Beziehung. Ich googelte nach Begriffe wie Narzissmus, da das Abwerten / Lügen auch in der Beziehung der Fall war.

Aber für einen Narzisten benimmt er sich zu "softy". Hatten uns in Oktober getrennt. Und seid Oktober nervt er mich noch immer. Als ich ihn vergessen wollte, ign ignorieren wollte. Profizierte er mich z.b. mit den "Neuen" den ich nicht hab oder er kam mit Beleidigungen. Typisch narzistisch. Aber dann hab ich auch von Borderliner gehört.

Es ist halt ultra komisch. Ich hab ihn gestern gefragt, ja willst du nun Kontakt oder nicht. Er keine direkte Antwort gegeben sondern nur dass ich eh rumjammere oder wenn er eine Neue hat dass ich dann ausflippe. Da war ich schon verletzt. Er nervt mich seid Oktober und macht solche Aussagungen?

Aber ich vergesse auch, dass er nicht normal im Kopf tickt. Wenn er zu mir schon mal äusserte dass ich nen neuen hätte...

Er ist mir wichtig. Ich will ihn auch nicht aufgeben, das ist mein Entschluss. Bis er mich halt wirklich mal in Ruhe lässt.

Mein Bester meinte, aufgrund seiner Vergangenheit, würde er das tun um sich zu schützen. Dass ich ihn verletzen könnte. Seine Vergangenheit war leider wirklich scheiße, er hat als Kind keine Liebe bekommen. Vater war Alkoholiker und die Mutter war nie da wegen arbeiten. Denke ich mir auch, wie will jmd richtig lieben, wenn er das von Kind an nie gelernt bekommen hat ....

Meint ihr ich bin ihm trotzdem etwas wert? Trotz solch Äusserungen. Ich finde auch jemand mit ner Persönlichkeitstörung sollte geliebt werden ... und das tue ich auch vom Herzen. Habt ihr Tipps?

A

Borderline, Liebe und Beziehung
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Depressionen - Selbsthass und Schuldgefühle?

Versetzt euch mal in folgende Situation:

Ihr seid mental sehr schwach & krank, habt Depressionen, Borderline oder ähnliches, habt auch einen Suizidversuch hinter euch und Suizidgedanken, welche ihr auch öffentlich teilt, seit mehreren Jahren.

Ihr wurdet in der Vergangenheit schon oft von euren Ex-Freunden/Freundinnen extrem beleidigt und runtergemacht, und auch von Freunden dessen. Nun kommt eine Person an, zu der ihr vielleicht nh Woche oder so ein sehr gutes Verhältnis hattet, die euch aber anscheinend egal war und wo ihr es nicht wichtig fandet, dass sie in eurem Leben war. Ihr habt dann Wochenlang keinen Kontakt mehr, da sie euch aus reiner Neugier nicht mehr schreibt, um zu sehen, ob ihr den Kontakt auferhalten würdet und blockiert dich bach ein paar Kontaktlosen Wochen, um über dich hinwegzukommen.

Dann schreibst du sie auf einem anderen sozialen Netzwerk an und fragst sie, wieso sie einen blockiert hat, und sie schildert dir die ganze Situation: Sie hat dich vom ganzen Herzen geliebt und tut es immernoch, aber sie hat dich blockiert und den Kontakt "abgebrochen", da sie das Gefühl hatte, sie juckt dich nicht und sie wäre dir egal. Man merkt aber in dem Text, wie stark sie dich liebt.

Wie würdet ihr euch nun fühlen? Auch, wenn euch der Kontakt eh nicht wichtig war: Würdet ihr Schuldgefühle haben, da sie euch so sehr geliebt hat und ihr sie wie Luft behandelt habt, würdet ihr euch noch mehr selbst hassen oder sogar verstärkte Suizidgedanken bekommen? Denkt an die Depressionen. Kurz gefasst, würde das eure Depressionen verschlimmern?

Freundschaft, Gefühle, Psychologie, Borderline, Depression, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Schuldgefühle, Suizid, Traurigkeit
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Soll ich bis die Weiterbehandlung genehmigt ist stationär?

Hallo ich weiß nicht mehr was ich machen soll. Ich bin 21 Jahre alt. Meine Therapeutin meinte das nächste Woche die letzte Stunde ist dann wäre die Kurzzeit Therapie Stunden ausgeschöpft und es müsste eine Langzeit Therapie Verhaltenstherapie beantragt werden.

Das Problem ist nur das dies eine Weile dauern würde.

Da ich wegen folgenden Diagnosen und Beschwerden eigentlich jede Woche Therapie brauche wegen Depressionen,borderline, Traumafolgestörung,Belastungsstörung,Angststörung mit immer wiederkehrenden Angstzuständen und Anorexie.

Ich war das letzte mal vor 1 Jahr in der geschlossenen Psychiatrie als akut Patient nach Suizid Ankündigung. Das waren die schlimmsten 6 Wochen meines Lebens. Unter anderem dadurch wurde ich auch traumatisiert. Seit 1 Jahr und seit dem ich halt diese regelmäßige Therapie habe bin ich aber zum Glück nicht mehr Suizid Gefährdet. Rückfällig werde ich zwar immer noch aber es sind keine Suizidgedanken mehr da.

Ich hab jetzt Angst das wenn ich die Therapie nicht mehr habe das ich wieder nichts mehr auf die Reihe bekomme. Zudem ich jetzt auch noch eine neue Maßnahme anfange wovor ich Angst habe. Dort wird geprüft ob ich noch für den Allgemeinen Arbeitsmarkt zu gebrauchen bin.

Würdet ihr sagen das ich bis zur Genehmigung irgendetwas stationäres oder Teilstationäres machen sollte?

Ich hab einfach nur Angst das ich es so lange nicht durch halte.

Danke im Voraus für hilfreiche Antworten.

Stationär 53%
Gar nichts von beiden 27%
Teilstationär 20%
Medizin, Gesundheit, Stress, Krankheit, Angststörung, Anorexie, Borderline, Depression, dissoziation, Gesundheit und Medizin, Krankenkasse, Psyche, Psychiatrie, Psychotherapie, Ritzen, SvV, THERAPEUT, Trauma, Verhaltenstherapie, Angstzuständen
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Sehr ernstes Thema / Eifersucht, brauche Hilfe?

Hallo, ich befinde mich zwar in psychologischer Behandlung aber die Praxis hat Urlaub.

Es geht um meinen Freund. Ich bin krankhaft eifersüchtig. Aber nicht normal.

Komischerweise geht es bei mir nur um das visuelle. Ein Beispiel :

mein Freund würde im dunklen mit ner anderen Frau schlafen, würde es mich nicht so sehr stören, wie wenn er einer anderen Frau in den Ausschnitt schauen würde.

Mein Problem sind immer die ersten 20 Minuten wo er nach Hause kommt. Dann fängt halt das kopfkino an. Es geht nicht darum das er fremd geht. Ich frage mich dann, war er wo vielleicht halbnackte Frauen waren, hat er net Frau in den Ausschnitt geschaut etc. Ich will ihn nicht immer anzicken wenn er heim kommt.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich in den ersten 20 Minuten damit umgehen kann?

Bitte kein' Männer sind halt' so oder lass ihn doch. Das macht mir nur mehr Kopfschmerzen.

Ich habe ja auch richtige Symptome wie Herzrasen und schweissaußbrüche wenn ich an sowas denke.

Mir hilft es oft schon sehr, wenn ich mich frage, wie lange denn andere Männer im Fernsehen in meinen Kopf sind. Paar Sekunden wenn überhaupt. Weil das schließe ich auf ihn. Und dann denke ich, er weiß nicht mal mehr ob er das gemacht hat...

Habt ihr Tipps was ich mir dann sagen kann oder was ich machen kann? 😥 Es ist sehr ernst.

Liebe, Freundschaft, Beziehung, Selbstbewusstsein, Psychologie, Borderline, Eifersucht, Liebe und Beziehung, Eifersucht in Beziehung
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Mein Mann ist etwas demotiviert im Haushalt?

Ich frage, weil ich langsam nicht mehr einschätzen kann, ob das normal ist.

Mein Mann und ich (5 J. verheiratet) leben in einer Eigentumswohnung, die wir uns vor einem Jahr gekauft haben. Ich leide unter Borderline und für mich ist es deswegen schwierig einzuschätzen, was normal ist und was nicht. Um nicht unnötig Streit zu provozieren gehe ich deswegen von vornherein aus, dass ich wahrscheinlich falsch denke. Aber ich weiß langsam nicht weiter.

Mein Mann arbeitet Vollzeit und pendelt und ich arbeite nicht. Das bedeutet ich mache in der Zeit den Haushalt, gehe zur Reinigung, Apotheke, Tierarzt (2 Katzen, eine ist zur Zeit krank), kaufe Geburtstagsgeschenke, Plane treffen mit Freunden (er antwortet durch Stress auf der Arbeit selten auf Nachrichten), mache den Papierkram, dass mein Mann nur unterschreiben muss und manage halt unser Leben. Das macht mir in der Woche auch nichts aus. Er kommt nach Hause und kann sich ausruhen. Aber: Er lässt seinen Müll (Verpackungen von Süßigkeiten, Bifi, Aufschnitt etc.), genutzte Teller und Gläser auf dem Tisch, die Pakete von seinen Amazon Bestellungen auch geöffnet ohne Inhalt und leere PET Flaschen liegen und seine Wäsche wirft er auch hin wo er will (das konnte ich aber mit einem Mini Wäschkorb da wo er sich umzieht weitestgehend in den Griff bekommen). Und nicht nur das. Er bringt alle Paar Wochen mal eine Tüte aus dem Auto mit was da nicht reingehört. Neben Müll findet sich da dann auch ne Werkstatt Rechnung von seinem Auto oder seine Gehaltabrechnung oder Pfandflaschen. Und ich darf darin rumwühlen um sinnvolles und Müll voneinander zu trennen. Ich habe auf dem Wohnzimmertisch seit 4 Jahren einen kleinen Tischmülleimer stehen aber er benutzt ihn nie. Ich räume immer hinterher und das nervt. Er sagt seit 4 Jahren "Oh Entschuldigung" und macht weiter so.

Die Wochenenden an denen ich gerne mal an einem halben Samstag etwas an der Wohnung machen möchte bespreche ich in einer anderen Frage.

Meine Frage ist: Ist es normal wie mein Mann sich verhält? Durch seinen Job und einer Frau die psychisch nicht gesund ist und auch eine Belastung darstellt?

Haushalt, Männer, Frauen, Borderline, Hausfrau, Psychische Erkrankung
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Auf welche Persönlichkeitsstörung würdet ihr eher tippen, wenn man zu mehreren Persönlichkeitsstörungen eine Tendenz hat?

Bei mir gestaltet sich eine Diagnosestellung schwierig. Ich habe Tendenz zu mindestens 5 verschiedenen Persönlichkeitsstörungen. Zumindest treffen auch mich bei jeder Persönlichkeitsströung mehrere Kriterien zu. Mindestens 3 verschiedene Persönlichkeitsstörungen wären bei mir (auch mit Anamnese) von den zutreffenden Kriterien her diagnostizierbar.

Nicht selten treten 2, 3 oder mehr Persönlichkeitsstörungen in Komorbidität auf. Es wäre aber unseriös, mehr als 3 Persönlichkeitsstörungen zu diagnostizieren, deshalb wäre es sinnvoll sich auf eine oder zwei zu beschränken, oder dann eben die multiple zu diagnostizieren.

Borderline: Auf mich treffen seit mehr als 2 Jahren die typischen Symptome einer Borderline-Persönlichkeitsstörung auf mich zu. Vor allem weil diese Störung oft mit Depressionen und ADHS einhergeht und bei mir in der Anamnese beides vorkommt. Eine Diagnosestellung ist nur schwierig, da auch andere Persönlichkeitsstörungen nicht ausgeschlossen werden können.

Dissoziale Persönlichkeitsstörung: Diese Störung wäre bei mir vermutlich am leichtesten zu diagnostizieren. Bei mir wurde bereits vor dem 10. Lebensjahr antisoziale Verhaltensweisen festgestellt. Die dissoziale PS ist oftmals chronisch und zieht sich von der Kindheit bis in das Erwachsenenalter. Da ich eben in der Anamnese eben schon Diagnosen aus dem dissozialen Formenkreis habe und auch mehrere Kriterien der PS auf mich zutreffen, und zudem noch mehrere übliche Begleiterkrankungen (ADHS, Depressionen) auf mich zutreffen, wäre diese PS mit Leichtigkeit zu diagnostizieren.

Schizoide Persönlichkeitsstörung: Bei mir würden einige Kriterien dafür sprechen, dass ich diese Störung habe. Eine Diagnosestellung wäre daher auch möglich, nur eben dass andere PS um Einiges besser auf mich zutreffen würden.

Schizotype Persönlichkeitsstörung: Am allermeisten tendiere ich zu dieser Störung. Auch bekannt als Borderline-Schizophrenie (Symptome von Borderline sowie Schizophrenie anzutreffen). Nur eben, dass die Kriterien nicht ausreichen um eine Schizophrenie zu diagnostizieren.

Zwanghafte Persönlichkeitsstörung: Ich habe ein klein bisschen Tendenz zu dieser Störung. Ich habe leichte Zwänge. Diese Störung würde wohl eher weniger auf mich zutreffen.

Multiple: Da sich eine Diagnosestellung so schwierig gestaltet, wäre es auch gut möglich dass ich eine multiple PS habe. Damit kenne ich mich aber zu wenig aus.

Ich würde am ehesten bei mir eine schizotype PS im Komorbidität mit einer dissozialen PS vermuten. Ansonsten wohl eher die Multiple.

Borderline 50%
Multiple Persönlichkeitsstörung 50%
Dissoziale PS 0%
Schizoide PS 0%
Schizotype Persönlichkeitsstörung 0%
Schizotype- und dissoziale PS 0%
Psychologie, schizophrenie, Borderline, Gesundheit und Medizin, Persönlichkeitsstörung, Psyche
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Hamster aus fenster geworfen?

Hallo,

Mein freund hat folgendes problem:

Seine mutter ist psychisch krank (was auf jeden fall diagnostiziert ist: borderline, anpassungsstörungen) und entwickelt eine alkoholkrankheit. Sie ist seid knapp 3 monaten jeden Tag betrunken. Sie streiten sich öfter. Das problem ist, dass mein freund schon eine wohnung sucht, aber leider geht das nicht so schnell. Woanders hin kann er auch nicht. (Er zählt bei seiner Mutter als untrtmieter, da er nicht im mietsvertrag steht.) Sie droht ihm beim streit immer, dass sie ihn rauswerfen muss. Sie hatten vor kurzem deswegen noch ein gerichtstermin- bis zum 31.12.19 muss er raus sein.

Am sonntag hatte sie wieder zu viel getrunken und sie haben sich gestritten. Dann hat seine mutter mich beleidigt, weil sie mich nicht ab kann. Behauptet bei ihrem freund, dass ich das essen vergiften würde oder urgendwas damit anstelle. Darauf meinte mein freund, dass der (sagen wir mal herrr a, ihr freund) kein deutsch kann. Nach dem streit waren wir c.a. 2 stunden draußen. Währendessen hat sie einen unserer Hamster aus dem fenster geworfen. Als wir wieder kamen sagte sie, dass draußen noch ein hamster rum läuft. Wir haben ihn natürlich gesucht, aber nicjt mehr gefunden.

Sie sagte am selben abend noch: dass mein freund herrn a erwähnte und, dass sowas halt passiere wenn man sich mit ihr anlegt.

Im vorfeld hatte sie betrunken auch öfter mal sanitäter geschlagen (kam schon c.a. 4 mal vor) und andere leute bedroht. Bzw nur mein freund und mich. Von wegen sie könne mich töten usw.

Ihren herrn a, den sie (angeblich liebt) tut sie Geld klauen. Obwohl er auch nicht so viel hat. Sie macht sich noch nichtmal gedanken darüber ob er das Geld nicht mal selbst im notfall braucht. Da er von harz 4 lebt hätte/sollte er meines wissens nach sanktioniert werden. Da hat sie sich aber auch keine gedanken darüber gemacht.

Als er mal dachte ihm würde geld fehlen hat er sie auch gefragt ob sie es habe. Da war sie sauer von wegen, dass sie nicht klaut usw. Er hatte hinterher das Geld doch noch gefunden und sie meinte noch, dass sie gesagt habe, dass er es hatte.

Sie ist sich nie einer schuld bewusst und immer sind andere schuld. Sie macht alles heimlich (straftaten) da sie weiß was ihr sonst blüht. Posaunt oft raus, dass sie sich wieder auf der arbeit auf den klos mit einem typen verzieht, für ihr wisst schon. Dafür bekommt die dann einen 10er. Erzählt immer wie toll sie doch sei und vergleicht sich immer mit leuten die schlechter sind als sie, damit sie sich als die bestw von allen hinstellen kann.

Das problem ist, wir hätten die polizei/ psychater schon geholt aber wir haben keinen direkten beweis gehabt. Und wären die da gewesen hätte sie meinen freund raus geworfen. Da es wie gesagt, das problem ist, dass er nirgenwo hin kann wäre er dann obdachlos.

Daher die frage Wie kann man jemanden einweisen lassen?

Kann man sowas auch anonym machen ?

Übrigens ist er 21

Danke im vorraus

Tiere, Freundschaft, Hamster, Recht, Gesetz, Tierschutz, Psychologie, Borderline, Liebe und Beziehung, THERAPEUT, Anpassungsstörung
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Verdacht auf Mutiple/Gespaltene Persönlichkeitstörung?

Hey zusammen,

Ich versuche nicht einen mega langen Text zu schreiben. Es geht darum, das ich schon öfter gehört habe, von meiner Mutter und meiner Freundin, dass ich eine Gespaltene Persönlichkeit habe/haben könnte.

Ich habe in der Kindheit mehrere Traumatische Dinge erlebt. Heftige Familiendrama, eine Mutter die keine Mutter sein konnte, weil sie Depressiv war und nicht fähig war, mich grosszuziehen, langer sexueller missbrauch, habe eine schwere Hörbehinderung womit ich heute gut umgehen kann, aber auch Traumatische Momenta hatte.

Schon seit Kindesalter war ich von gewissen Ängsten geplagt. Ich bekam mit ca. 14/15 Jahre die erste Diagnose: Zwangsgedanken und Handlungen.

Anschliessend hatte ich erinnerungen an den Missbrauch, die ich vorher verdrängt hatte, flashbacks und dissoziationen. Ich rutschte in Magersucht mit ca. 16. Mit 18 wurde Borderline diagnostiziert und letztes jahr bekam ich eine Erschöpfungsdepression und anschliessend wurde bei mir eine Mittelschwere Depression diagnostiziert.

Als mir das meine Freundinngesagt hat, mit der Gespaltenen Persönlichkeiten habe ich das erstmal einfach so hingenommen und nicht weiter drüber nachgedacht. Mit so vielen anderen Problemen, war mir das egal. Aber dann habe ich etwas in meinen Unterlagen nachgeschaut. In den Berichten vom Internat von den sozialpädagogen wurde immer wieder geschrieben, dass ich mich manchmal auf einmal wie ein Kleinkind verhalten habe.

Und das nahm auch meine Umgebung wahr. Manchmal bin ich, für meine 22.5 Jahren wie ein Kleinkind. Ich brauche nähe, ich rede kindischer ich verhalte mich auch so und merke das teilweise gar nicht so intensiv, wie es meine Umgebung wahrnimmt.

Ebenfalls rutsche ich aber in manchen Situationen auch in eine Mutterrolle, auch wenn keine Kinder da sind und habe das Gefühl Mutter zu sein und Kinder zu haben.

Was aber nicht so ist, dass ich sage,,jetzt bin ich leonie und 6 Jahre alt und jetzt bin ich mutter und 30 jahre alt und heisse Petra"

Manchmal ist es belastend, weil ich im nachhinein merke, das gewisse menschen merken, ich verhakte mich komisch/anders, als ich eigentlich bin.

Meine Frage ist nun, ob das zutreffen könnte und ich das vielleicht mal mit meiner Therapeutin besprechen sollte? Ich wollte das erst hier fragen, weil meine Therapeutin demnächst in Mutterschutzurlaub geht und einen Wechsel stattfindet und ich das jetzt grade nicht als neues Thema einbringen kann/will, sondern erst, wenn ich die Neue besser kennenlernen konnte.

Danke für eure Antworten. 

Therapie, Angst, Diagnostik, Beziehung, Diagnose, Psychologie, Borderline, Depression, dissoziation, Dissoziative Identitätsstörung, Essstörung, Liebe und Beziehung, Magersucht, Persönlichkeitsstörung, Psyche, sexueller Missbrauch, Trauma, Zwang, gespaltene persönlichkeit
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Borderline Diagnose, wie gehe ich nun vor?

Hallo ihr lieben. Ich bin weiblich, 28 und habe mit 14 Jahren die Diagnose Borderline bekommen. In der Zeit war ich mittendrin in einer schweren Zeit, so dass ich gar keine Möglichkeit und auch nicht die Weitsicht hatte, überhaupt zu wissen, was das bedeutet. Von Seiten der Erziehungsberechtigten (Elternteil/Jugendamt) wurde auch nie darauf eingegangen. Mit 16 kam ich dann in ein betreutes Wohnen und war völlig auf mich alleine gestellt (was im Nachhinein betrachtet sehr schlecht/schädlich für mich war, weil es dann psychisch so richtig bergab ging). Seitdem habe ich mein Leben gelebt, es ist ein auf und auf und selten schön. Und seit dem war "Borderline" nie ein Thema in meinem Leben. Bis vor circa 1. Jahr Dinge passiert sind, wodurch ich mit dem Thema wieder in Kontakt gekommen bin. Im Grunde ist der Leidensdruck schon mein Lebenlang da, nur konnte ich es nie zuordnen. Für mich war das alles normal, weil ich es seit klein auf auch gar nicht anders kannte z.B. ein Leben zu führen, womit man zufrieden und glücklich sein kann oder positiver Umgang und Menschen, die einen gut tun. Ich kannte nur das komplette Gegenteil, es war so normal für mich. Heute mit 28 Jahren ist vieles immer noch so. Meine ganze Familie hat irgendwie einen psychischen Schaden und ich möchte keinesfalls wie meine Eltern enden. Mein Leben war bisher ein Trümmerhaufen aus tausend Scherben, ich habe viel dazu gelernt und bin ein reflektiertender Mensch. Ich will mich nicht mehr als Opfer sehen (ich tat es unbewusst, weil ich es so von meinen Eltern nachgeahmt und verinnerlicht habe, all die Jahre). Ich habe es satt. Folgender Satz bitte nicht überbewerten: Bin intelligent, attraktiv und versuche so gut es geht mich weiter zu entwickeln/an mir zu arbeiten. Das Problem ist nur : Ich stehe mir viel zu oft selbst im Weg. Habe wenig bis gar kein Selbstvertrauen, keine positiven Menschen um mich rum (nur Menschen, die noch mehr Probleme mitbringen und mich komplett runter ziehen, mein Leben ist nach wie vor ein auf und ab. Ich bin im Grunde total verzweifelt und frage mich, wie ich es da raus schaffe? Was kann ich tun oder ändern, um ein zufriedenstellendes und vor allem stabiles Leben zu leben? Fühle mich so oft verloren in dieser Welt.

Leben, Freundschaft, Psychologie, Borderline, Gesundheit und Medizin, Leiden, Liebe und Beziehung, Persönlichkeitsstörung
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BORDERLINE Keine eigene Persönlichkeit?

Hallo liebes Forum,

Ich habe ein Problem was mich immer mehr belastet . Ich bin als Borderlinerin diagnostiziert worden weil bei mir wohl alles dafür spricht . Impulsivität, panische Angst vor dem allein sein , verlassen werden , Manipulation usw. Ich glaube ich muss das nicht näher beschreiben. Das größte Problem für mich ist allerdings das, was diese Störung am meisten ausmacht ... Der fehlende Bezug zum eigenen ICH . Wie beschreibe ich das am besten .... Ich habe weder Interessen noch Hobbys, Ziele , Wünsche etc. Das Leben zieht an mir vorbei und ich schaue tatenlos zu .Wie ein Zombie . Jeder Versuch dies zu ändern scheitert kläglich . Ich habe verschiedene Jobs durch und keiner gefällt mir. Ich mache ihn einfach und empfinde nichts dabei außer im schlimmsten Fall trauer . Ich habe nicht mal einen Traumjob. Außerdem habe ich verschiedene Hobbys ausprobiert, doch auch die interessieren mich nicht . Ich empfinde einfach keine Zufriedenheit oder gar Freude / Glück . Das was ich "gerne" mache ist immer von meinen Partnern abhängig . Beispiel : Partner mag Fußball und ich mag Fußball plötzlich auch obwohl ich es davor gehasst habe . Sobald die Beziehung vorbei ist hasse ich Fußball wieder . Meine Psychologin sagte, das der Grund für diese Problematik der ist , das ich von klein auf niemals eine eigene Meinung, Interessen usw. haben durfte sondern immer das toll finden musste was meine Eltern toll fanden oder das empfinden und denken musste was sie dachten . Aus diesem Grund habe ich auch heute noch keine eigene Meinung oder Wünsche sondern passe mich anderen an . Ja verdammt ich kenne mich selber nicht . Ich bin immer das was mein Gegenüber ist obwohl ich weiss das es nicht richtig ist . Ich weiss absolut nicht ob ich in wirklichkeit ein netter Mensch bin , oder was auch immer. Ich habe absolut keine Ahnung wer von diesen ganzen " angelernten Persönlichkeiten " ICH bin oder was meine eigenen Gedankengänge und Meinungen sind, denn sie ändern sich sobald mein Gegenüber ein anderer ist . Da hilft auch keine Therapie und auch kein " tief in mich gehen" . Ich will mich einfach selber kennenlernen und vielleicht irgendwann mal etwas positives empfinden . Aber ich habe einfach kein ICH . Keine eigene Identität. Und das frisst mich auf weil das Leben so sinnlos erscheint . Ich kann auch keine Bestätigung in irgendwas finden .Beispiel : Ich habe etwas wirklich gut gemacht und werde dafür gelobt , dann interessiert es mich einfach nicht . Es ist einfach so . Ich hake die Sache ab und hinterfrage nicht weiter . Andere Menschen wären stolz auf sich aber mich lässt Lob absolut kalt . Ich weiss nicht mehr weiter . Was kann ich tun ? Meine ganzen Therapien haben absolut nichts gebracht . Wie schaffe ich es mich selbst kennenzulernen ? Oder ist meine eigene Persönlichkeit nie enstanden ?

Freundschaft, Persönlichkeit, Psychologie, Borderline, Liebe und Beziehung
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Paranoide Schizophrenie und 16.000€ Schulden; Wie kann man das Beste aus der Situation machen?

Eine an Paranoider Schizophrenie leidende Bekannte hat sich hoch verschuldet. Sie ist erst 21 und die Paranoide Schizophrenie bekam sie vor 2 Jahren diagnostiziert.

Sie hat etwa 50 Gläubiger und hat derzeit keine Einnahmen, außer 80 Euro Taschengeld. Sie lebt bei ihrer psychisch kranken Mutter, die ebenfalls hoch verschuldet und insolvent ist. Ihre Mutter die an Depressionen leidet hatte einen Verschuldungswahn und hat im Wahn 8.000€ Stromschulden verursacht.

Die Schulden stammen größtenteils aus Online-Shopping und Handyverträgen. Sie fing bereits mit 15 an, Sachen im Internet zu bestellen und dann konnte sie es nicht zahlen. Sie war schon damals psychisch krank und im jungen Erwachsenenalter hat es sich dann in eine Paranoide Schizophrenie in Komorbidität mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung manifestiert.

Arbeiten konnte sie bisher noch nicht, außer mal Probeweise in geschütztem Rahmen (wie z. B. Behindertenwerkstatt). Vor mehreren Jahren hat sie die Schule mit einem Hauptschulabschluss verlassen. Danach wurde sie psychisch krank und es folgten Psychiatrieaufenthalte und Arztbesuche.

Indiziert war eigetnlich eine Rehabilitation, von welcher aber aus niederen Beweggründen eine Kostenübernahme von der Rentenversicherung abgelehnt wurde. Das heißt konkret, sie ist erwerbsunfähig und hat nicht einmal einen Rentenanspruch. Anspruch auf Rente könnte sie lediglich mit einer Beschäftigung in geschütztem Rahmen erwerben, aber aufgrund ihrer Diagnose kann sie nicht einmal dort arbeiten. Laut Aussage eines Sachbearbeiters wären die Eltern bis zu ihrem 25. Lebensjahr unterhaltspflichtig, und danach evtl. das Sozialamt.

Wenn man alle Aspekte bedenkt, wird sie vemrutlich nie in der Lage sein, die Schulden zu begleichen. Die meisten Gläubiger haben die Forderungen schon titulieren lassen. Sie musste bereits eine Vermögensauskunft abgeben und Pfändungsversuche verliefen ins Leere.

Noch zu erwähnen wäre, dass viele Schulden auch aus gerichtlichen Verfahren stammen und daher eine Insolvenz nicht alle Schulden tilgen würde. Soweit ich weiß ist sie auch wegen mehreren Delikten (Schwarzfahren, Betrug und Sachbeschädigung) vorbestraft.

Eine gesetzliche Betreuung (mit Einwilligungsvorbehalt) hat schon mal bestanden, wurde dann aber wegen fehlender Mitarbeit, Streit mit Betreuer und Unbetreubarkeit aufgehoben. Laut Sachverständigen hat also eine gesetzliche Betreuung gegen ihren Willen keinen Sinn. Auch eine Therapie wäre zum Scheitern verurteilt, weil sie Medikamente ablehnt (u. a. auch schon mehmals in Vergangenheit einfach abgesetzt hat) und die Therapie nicht konsequent durchzieht. Ohnehin ist sie mit Paranoider Schizophrenie dauerhaft eingeschränkt?

Wie kann man in so einer Situation das Beste aus der Situation machen?

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