Psychotherapie – die neusten Beiträge

Überraschen euch diese Kritikpunkte von detransionierten, ehemaligen Transsexuellen bezüglich ihrer Behandlung durch Therapeuten und Ärzte?

Personen, die mit Geschlechtsdysphorie gelebt haben und detransitioniert sind (also die medizinische oder soziale Transition abgebrochen oder rückgängig gemacht haben), kritisieren Therapeuten und Ärzte häufig für mangelnde Sorgfalt, ideologische Voreingenommenheit und fehlende ganzheitliche Untersuchung. Diese Kritik basiert auf Umfragen, qualitativen Studien, Gerichtsverfahren und persönlichen Berichten. Sie ist nicht universell, aber wiederkehrend in Quellen wie der Littman-Studie (2021) und anderen Berichten. (researchgate.net)

Häufige Kritikpunkte:

Unzureichende oder oberflächliche Evaluation vor der Transition

Viele berichten, dass zugrunde liegende Probleme (Trauma, Missbrauch, Autismus, Depression, Angststörungen, Essstörungen, Homosexualität oder soziale Einflüsse wie "Rapid-Onset Gender Dysphoria") nicht gründlich abgeklärt wurden. In Lisa Littmans Umfrage unter 100 Detransitionierten gaben 55 % an, keine angemessene Untersuchung durch Ärzte oder Psychologen erhalten zu haben. Nur 27 % fanden die Beratung zu Risiken und Nutzen ausgewogen – fast die Hälfte erlebte sie als übertrieben positiv. (researchgate.net)

Eilige Affirmation statt explorativer Therapie

Kritisiert wird das "gender-affirmative" Modell, das den Wunsch nach Transition schnell bestätigt und Hormonen/Operationen den Weg ebnet, ohne längere psychotherapeutische Abklärung. Viele erlebten schnelle Rezepte nach wenigen Sitzungen (manchmal nur eine oder Telehealth). Therapeuten hätten Alternativen (z. B. Therapie für Komorbiditäten) kaum thematisiert und stattdessen den Eindruck vermittelt, Transition sei die einzige Lösung. (reuters.com)

Mangelnde Aufklärung über Risiken und irreversible Folgen

Viele fühlten sich nicht ausreichend über Langzeitwirkungen (Unfruchtbarkeit, sexuelle Dysfunktion, Knochen-/Herzprobleme, Abhängigkeit von Hormonen) informiert. Manche gaben an, dass Komplikationen bagatellisiert oder als "selten" dargestellt wurden. (segm.org)

Ignoranz gegenüber Komorbiditäten und sozialen Einflüssen

Dysphorie wurde oft als primäre Ursache gesehen, nicht als Symptom anderer Probleme (z. B. Trauma bei 38 % in Littmans Studie). Soziale Medien, Peer-Gruppen oder internalisierte Homophobie wurden wenig thematisiert. (researchgate.net)

Fehlende Unterstützung bei Detransition

Viele Detransitionierte berichten, dass sie ihren Behandlern die Umkehr aus Scham nicht mitteilten (nur 24 % taten es). Ärzte/Therapeuten seien oft unvorbereitet auf Detransition, hätten sie pathologisiert, zum Retransition gedrängt oder stigmatisiert. Es fehle an spezialisierter Nachsorge. (reuters.com)

Ideologische Ausrichtung und Druck

Einige erlebten Therapeuten als aktiv "affirmierend" und ideologisch, die skeptische Nachfragen als "transphob" oder "Konversionstherapie" ablehnten. Das führte zu mangelnder Neutralität und Gatekeeping in die andere Richtung.  (mgaleg.maryland.gov)

Kontext und Studien:

  • Littman-Studie (2021): 100 Detransitionierte (meist natal weiblich), vielfältige Gründe für Detransition (u. a. Komfort mit Geburtsgeschlecht 60 %, medizinische Bedenken 49 %). Viele sahen Transition als Fehlbehandlung ihrer eigentlichen Probleme. 
  • Qualitative Studien und Gerichtsverfahren (z. B. in USA, UK) verstärken das Bild: Klagen wegen mangelnder Einwilligungsfähigkeit, fehlender Abklärung bei Minderjährigen und iatrogener Schäden. 
  • Internationale Entwicklungen (z. B. Cass-Review in UK) haben zu restriktiveren Leitlinien geführt, auch wegen schwacher Evidenz und Risiken bei Jugendlichen.

Nicht alle Detransitionierten bereuen die Transition vollständig. Die Kritik zielt vor allem auf systematische Mängel im affirmativen Modell, insbesondere bei vulnerablen Gruppen (Jugendliche, psychisch Belastete). Detransitionierte fordern oft längere, neutrale Exploration, bessere Differenzialdiagnostik und mehr Forschung. (de.wikipedia.org)

Nein, überrascht mich nicht. 73%
Mich überrascht nur dieser Kritikpunkt: ... 18%
Ja, überrascht mich. 9%
Medizin, Gesundheit, Therapie, Behandlung, Jugendliche, Psychologie, Psyche, Psychotherapie, Transgender, LGBT+, Transition, soziale Median

Je mehr man Geschlechtsdysphorie bei Jugendlichen bestärkt, desto unwahrscheinlicher ist es, dass diese von selbst wieder verschwindet. Also weniger bestärken?

Es gibt wissenschaftliche Belege aus älteren longitudinalen Follow-up-Studien, dass die Desistenzrate (Rückbildung der Genderdysphorie) bei Kindern mit Genderdysphorie (GD) unter nicht-affirmativen Ansätzen („watchful waiting“) hoch ist – typischerweise 60–90 %. Dies gilt besonders für präpubertäre Kinder mit GD nach DSM-IV-Kriterien (Gender Identity Disorder). Bei Jugendlichen ist die Persistenz höher, aber auch hier gibt es Hinweise auf Desistenz ohne Affirmation Affirmation bedeutet hier die soziale und psychotherapeutische Bestätigung und Förderung der Geschlechtsdysphorie, sowie Gabe von Hormonblockern und Hormonen durch einen Arzt. https://genderreport.ca/gender-affirming-care-is-changing-the-pathways-to-desistance/

Wichtige Studien und Reviews (ältere Kohorten, watchful waiting)

  • Ristori & Steensma (2016) Review: Analyse von 10 prospektiven Follow-up-Studien mit insgesamt 246 Kindern (meist DSM-IV). Bei Follow-up im Jugend- oder Erwachsenenalter hatten 84,2 % (207 von 246) die GD nicht mehr. Persistenzrate nur ca. 15,8 %. Die GD remittierte bei der Mehrheit um oder nach der Pubertät.
  • Steensma et al. (2013): Niederländische Studie mit 127 Kindern (unter 12 Jahren bei Erstvorstellung). Nur 37 % persistierten bis ins Jugendalter (ca. 15 Jahre). Viele der Nicht-Wiederkehrer (desisters) wurden als desistiert gewertet, da es nur eine Klinik gab. Faktoren für Persistenz: intensivere GD, soziale Transition und weibliches Geburtsgeschlecht bei älteren Kindern.
  • Weitere ältere Studien (z. B. Drummond et al. 2008, Wallien & Cohen-Kettenis 2008): Desistenzraten von 67–94 % bei Kindern mit GD. Eine Reanalyse streng diagnostizierter Fälle ergab ca. 67 % Desistenz. Viele Desister entwickelten später eine homosexuelle Orientierung.

Diese Studien stammen aus einer Zeit vor der breiten Einführung von sozialer Transition, Pubertätsblockern und Affirmation. Sie zeigen, dass Geschlechtsdysphorie bei vielen Kindern eine vorübergehende Phase ist, die mit der Pubertät oder Reifung abklingt.

Neuere Evidenz zur Desistenz ohne Affirmation

  • Deutsche Versichertendaten (2024): Bei jungen Menschen (5–24 Jahre) mit GD-Diagnose (F64) behielten nach 5 Jahren nur 36,4 % die Diagnose. Bei Mädchen 15–19 Jahren Persistenz nur 27,3 %. Dies deutet auf hohe diagnostische Instabilität hin, auch in moderneren Kohorten.
  • Niederländische Langzeitdaten (15 Jahre, bis Alter 26): Von Jugendlichen mit Gender Non-Contentedness in der frühen Adoleszenz (11 %) sank die Prävalenz auf 4 % im Erwachsenenalter – Desistenz von ca. 64 %.
  • Vergleich mit affirmativen Ansätzen: Bei früher sozialer Transition persistiert die Identität oft stark (z. B. 97,5 % in einer US-Studie nach 5 Jahren). Dies legt nahe, dass Affirmation die natürliche Desistenz verringern kann.
Ja, Geschlechtsdysphorie weniger bestärken. 79%
Nein, Geschlechtsdysphorie bestärken, weil ... 21%
Gesundheit, Kinder, Deutschland, Jugendliche, Wissenschaft, Pubertät, Psychologie, Psyche, Psychotherapie, Transgender, Transsexualität, LGBT+, Hormonblocker, queer

Wie heilt man nach einem Betrug - Umbruch im Leben?

Wie heilt man nach Betrug, emotionaler Enttäuschung und generell einer schweren Lebensphase?

Ich bin 23 und habe in den letzten Monaten extrem viele Baustellen gleichzeitig gehabt: gesundheitliche Probleme durch meine neue Typ-1-Diabetes Diagnose, familiären Stress, finanzielle Sorgen und zusätzlich wurde ich gestern in meiner Beziehung betrogen und emotional runtergemacht. Dadurch habe ich angefangen, sehr an mir selbst zu zweifeln. Ich finde mich nicht mehr hübsch, wertvoll oder 10/10. Mein Ex hat mich betrogen und mir Chlamydien verpasst. Er hat so viel negatives an mir abgelassen, ich habe mich verloren.

Eigentlich weiß ich, dass ich Potenzial habe: ich bin angehende Akademikerin, arbeite im Präsidium, verdiene gut und habe Ziele. Trotz meiner Zunahme bin ich eine attraktive Frau. Trotzdem fühle ich mich momentan innerlich erschöpft und verloren. Ich bin in Psychotherapie und merke, dass ich lernen muss weniger zu people pleasen, mehr Grenzen zu setzen und wieder Selbstvertrauen aufzubauen. Ich strahle nicht mehr.

Ich wünsche mir einfach wieder zu strahlen – innerlich und äußerlich. Ich möchte gesünder werden, abnehmen, disziplinierter sein, mein Leben ordnen und heilen. Gleichzeitig stehe ich vor Fragen wie:

  • Sollte ich zuhause bleiben und sparen oder ausziehen?
  • Wie findet man wieder Ruhe in sich selbst?
  • Wie heilt man wirklich nach Betrug und toxischen Beziehungen?
  • Wie baut man sich wieder neu auf, ohne komplett aufzugeben?
  • Welche Glow ups haben euch geholfen?
  • Wie bekommt man wieder Disziplin und Lebensfreude?

Mich würden ehrliche Meinungen oder Erfahrungen interessieren von Menschen, die auch mal an einem Tiefpunkt waren und wieder zu sich gefunden haben.

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Betrug, Angst, Liebeskummer, Einsamkeit, Beziehung, Diabetes Typ 1, Psyche, Psychotherapie, Zweifel

Findet ihr es sinnvoll langfristige, explorative und ergebnisoffene Psychotherapie für Jugendliche mit Geschlechtsdysphorie vor Medikamentengabe zu fordern?

Aktuelle Daten deuten darauf hin, dass jugendliche Personen, die an sich selbst Geschlechtsdysphorie feststellen, langfristige explorative und ergebnisoffene Psychotherapie häufig abbrechen, weil sie kurze und bestätigende Therapie wollen, die ihnen schnell ermöglicht an Medikamente zu kommen, um ihre natürliche Pubertät zu stoppen und/oder diese in die Richtung des Gegengeschlechts zu lenken.

Deutsche Versichertendaten zeigten, dass >60 % der jungen Menschen mit Genderdysphorie-Diagnose diese nach 5 Jahren nicht mehr hatten (besonders Mädchen). Ältere Follow-up-Studien (z. B. Steensma et al.) fanden hohe Desistenz, wenn keine frühe Affirmation/Sozialtransition erfolgte. Soziale Transition und affirmative Modelle korrelieren mit höherer Persistenz – was explorative Therapie erschweren kann, wenn Patienten Bestätigung erwarten.

Hohe Fortsetzungsraten bei affirmativer Behandlung (oft >95 %) deuten darauf hin, dass einmal gestartete Pfade selten hinterfragt werden, im Gegensatz zu zum beobachtenden Abwarten oder explorativen Ansätzen in älteren Studien mit hohen Desistenz-Raten bei Jugendlichen (60–90 %).

Quellen:

Cass Review (2024)

  • Final Report: https://cass.independent-review.uk/wp-content/uploads/2024/04/CassReview_Final.pdf

Desistance/Persistenz-Studien (ältere Kohorten)

  • Steensma et al. (2013) – Factors associated with desistence and persistence of childhood gender dysphoria: PubMed und PDF hier
  • Steensma et al. (2011) – Qualitative Follow-up: PubMed

Deutsche Versichertendaten (hohe Desistance)

  • Bachmann et al. (2024) – Gender Identity Disorders Among Young People in Germany: PMC und Zusammenfassung Ärzteblatt

Rapid Onset Gender Dysphoria (ROGD)

  • Littman (2018/2019): PLOS One

Komorbiditäten (z. B. Autismus, Trauma)

  • Kallitsounaki & Williams (2023) – Meta-Analyse Autism & Gender Dysphoria: PMC
  • Systematische Reviews zu psychischen Komorbiditäten: z. B. Frew et al. (2021)

Detransition & Regret

  • Bustos et al. (2021) – Systematic Review Regret after GAS (ca. 1 %): PMC
  • Kritische Analysen zu hohen Drop-out-Raten und unbekannten Langzeit-Regret-Raten: SEGM-Zusammenfassungen (z. B. hier)

Viele affirmative Studien haben hohe Verlustraten im Follow-up, kurze Beobachtungszeiten und methodische Limitationen.

ja, langfristige, explorative, ergebnisoffene Psychotherapie 89%
gar keine Psychotherapie, sondern sofort Medikamente 11%
nein, kurze und bestätigende Psychotherapie, schnell Medikamente 0%
Gesundheit, Therapie, Medikamente, Politik, Jugendliche, Pubertät, Psychologie, Gender, Psyche, Psychotherapie, Transgender, Transsexualität

Ohne transaffirmative Versorgung verschwindet Geschlechtsdysphorie oft von selbst. Sollte man transaffirmative Versorgung verringern?

Neuere Evidenz zu Jugendlichen Geschlechtsdysphorie

Die aktuelle Kohorte (starker Anstieg seit ~2010, vor allem bei Mädchen) hat oft spätere Onset in der Pubertät. Hier gibt es Hinweise auf hohe Fluktuation ohne oder mit geringer Affirmation:

  • Deutsche Versichertendaten-Studie (Bachmann et al., 2024): Analyse von ~14 Mio. Versicherten (5–24 Jahre). Von denen mit F64-Diagnose (Geschlechtsidentitätsstörung) hatten nach 5 Jahren nur 36,4 % die Diagnose noch. Desistenz >63 % insgesamt. Bei 15–19-jährigen Mädchen 72,7 % Desistenz (Persistenz nur 27,3 %). Bei jungen Männern (20–24) ~50 % Desistenz. Dies geschah in einem Kontext, in dem affirmative medizinische Behandlungen nicht flächendeckend sofort erfolgten.
  • Weitere Hinweise auf niedrige diagnostische Stabilität: Studien zu „gender non-contentedness“ zeigen einen Peak in der Pubertät mit Rückgang in den 20ern. Die Cass Review (UK, 2024) betont Unsicherheit bei der Vorhersage von Persistenz und empfiehlt vorsichtige, nicht-affirmative Ansätze (Exploration, Psychotherapie), da viele Fälle sich auflösen.
  • Affirmative Care ändert die Verläufe: Frühe soziale Transition korreliert mit höherer Persistenz (z. B. eine Studie mit ~97,5 % Persistenz nach 5 Jahren bei früh sozial transitierten Kindern). Pubertätsblocker führen in vielen Kliniken zu >90–98 % Fortsetzung hin zu Hormonen – sie „kaufen Zeit“, blockieren aber natürliche Desistenzprozesse.

Desistenz beschreibt das natürliche Verschwinden oder Nachlassen der Geschlechtsdysphorie im Verlauf der Entwicklung (meist in oder nach der Pubertät), ohne dass eine medizinische oder affirmative Transition erfolgt. Es ist der Gegenbegriff zu Persistenz (Fortbestehen).

Ja, verringern 62%
Nein, verstärken 29%
Nein, belassen 10%
Medizin, Gesundheit, Deutschland, Politik, Jugendliche, Psychologie, Psyche, Psychotherapie, Transgender, Transsexualität, LGBT+, Geschlechtsidentität, Geschlechtsdysphorie

Ein ehrlicher Herzensbrief eines Migranten?

Als ich erst zwanzig Jahre alt war, kam ich aus eigener Entscheidung von Iran nach Deutschland.

Wenn ich mich in der Gesellschaft bewegte, hatte ich das Gefühl, dass die Deutschen auf mich herabblicken, als wäre ich kein richtiger Teil der Gesellschaft.

Ich sagte mir, dass dieses Gefühl vielleicht an meiner Sprache liegt. Deshalb begann ich intensiv Deutsch zu lernen, bis ich ein sehr gutes Niveau erreichte. Dieses Gefühl wurde schwächer, aber ein Teil davon blieb weiterhin in mir.

Dann sagte ich mir: Wenn ich meinen sozialen Status erhöhe, wird dieses Gefühl bestimmt verschwinden und ich werde mich in der Gesellschaft stolz fühlen. Also studierte ich, machte meinen Abschluss, arbeitete und wurde in jeder Hinsicht unabhängig.

Trotzdem ist dieses alte Gefühl manchmal noch immer da. Dieses Mal habe ich beschlossen, sehr reich zu werden, weil reichen Menschen überall auf der Welt viel Respekt entgegengebracht wird.

Aber davor stellte sich mir eine grundlegende Frage:

Was, wenn all das nur ein Teil meiner falschen Wahrnehmung von mir selbst ist? Oder ein Teil einer selbst erschaffenen Illusion?

Vielleicht bin ich bereits genug. Vielleicht bin ich als Mensch in der deutschen Gesellschaft längst akzeptiert worden, und es sind eher meine eigenen Gedanken und Vorstellungen, die mein Selbstwertgefühl beeinflussen – und nicht die deutsche Gesellschaft selbst.

Was denkt ihr darüber?

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Ist Gewalt manchmal doch eine gute Lösung (Schule)?

Als ich in der 10. Klasse war, hatten wir einen Mitschüler, der etwas zu dick war und sich auch nicht verteidigen konnte.

Genau deshalb wurde er zur Zielscheibe für Mobbing. Tag für Tag wurde er von einigen Mitschülern gedemütigt, beleidigt und ausgelacht. Meistens schwieg er einfach, zog sich zurück und versuchte alles still zu ertragen.

Am schlimmsten war jedoch, dass die Lehrkräfte nichts unternahmen. Sie sahen zu, wie er litt, und griffen trotzdem nicht ein.

Mit der Zeit wurde der Druck für ihn immer größer. Man konnte sehen, wie sehr ihn das alles innerlich zerstörte. Eines Tages hielt er es schließlich nicht mehr aus.

Als ihn einer der Mobber erneut provozierte und vor allen bloßstellte, brach etwas in ihm zusammen. Zum ersten Mal wehrte er sich. Er schlug dem Mobber mit voller Wucht ins Gesicht, sodass dieser zu Boden ging und erst nach einigen Sekunden wieder zu sich kam.

Nach diesem Vorfall änderte sich plötzlich alles. Die Mobber ließen ihn endlich in Ruhe. Zum ersten Mal seit langer Zeit konnte man sehen, dass er wieder etwas Frieden hatte.

Aus dem Grund frage ich mich, ob Gewalt doch manchmal eine gute Lösung ist?

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Lohnt es sich noch ein Psychologie Bachelor/Master Studium anzufangen (bezüglich Approbation, Zukunftsaussichten) oder was sind lohnenswerten Alternativen?

Hey, seit zwei Jahren würde ich gerne Psychologie studieren. Ich habe mich während des Abis damals dafür entschieden und wollte eigentlich den Aufnahmetest in Österreich machen, da ich mit meinem Abitur keine Chance dazu habe in Deutschland in den Bachelor reinzukommen. Den Bapsy habe ich dieses Jahr auch geschrieben aber mein Ergebnis wird leider nicht ausreichen.
Mittlerweile weiß ich selbst allerdings gar nicht mehr ob sich das Studium über noch lohnt.

Zu meiner Abitur Zeit habe ich gesagt, dass Ich nicht unbedingt Therapie machen möchte durch die dauerhafte emotionale Belastung. Ein Traum Beruf war dies auch nie von mir (dazu muss ich sagen, dass ich auch nie einen Traum Beruf hatte).

Mittlerweile kann ich mir das allerdings doch gut vorstellen, weil ich als Art von Person denke ich gut dafür geeignet bin und die Arbeitsweise glaube ich wirklich sehr etwas für mich wäre. Ich denke, dass dies ein sehr erfüllender Beruf wäre. Der Bereich interessiert mich sehr und ich habe auch ein gutes Verständnis für psychologische Themen.
Der Master cognitive Neuropsychologie wäre eine Alternative die mich fast schon mehr interessiert, aber ich denken die Jobs die man damit ausüben kann sich auch relativ begrenz bzw. oft schlecht bezahlt und nicht befristet.

Wenn man die momentanen politischen Entscheidungen zu der Psychotherapie beachtet, verliere ich allerdings immer mehr das Interesse und auch die Hoffnung. Ich habe das Gefühl, dass das System immer undankbarer wird und, dass der Weg immer schwieriger bis fast unmöglich gemacht wird. Kann man da nicht besser sich jetzt vor dem Studium nochmal umorientieren?

Ich bin bereit so einen lagen Bildungsweg einzugehen aber nicht mit kompletter Unsicherheit, dafür möchte ich mir nicht so viel Stress machen, wenn ich jetzt schon vor dem Studium schon so viele Gedanken mache.

Dazu muss ich auch ehrlich sagen, dass es mir auch wichtig wäre etwas mehr Geld in dem Beruf zu verdienen. Natürlich ist das definitiv nicht der Grund sich für ein solch wichtigen Beruf zu entscheiden aber es ist dennoch wichtig für mich um eventuell auch später leichter Teilzeit zu arbeiten und sich die Miete in einer größeren Stadt relativ entspannt leisten zu können.

Jetzt meine Fragen insbesondere an alle Personen die gerade selbst in dieser Situation stecken oder schon im Bachelor/Master sind: Würdet ihr diesen Weg nochmal gehen? Denkt ihr es ändert sich noch viel ins Positive bis in 5 Jahren (mehr Ausbildungsplätze…)? Hättet ihr besser einen anderen Weg einschlagen sollen, wenn ja welchen? Vielleicht das Medizinstudium und dann Psychiater als Alternative, wenn nein warum eher nicht?
Ich bin offen mich umzuorientieren. :))

Ich würde mich sehr über ein paar Antworten freuen und schonmal vielen Dank an alle im Voraus!! :))

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Verdachtsdiagnose PTBS: Was machen bis zur Therapie?

Hallo liebe Community,

ich leide seit mehreren Monaten an schweren Panikattacken und Begleiterscheinungen wie Schlafproblemen, Antriebslosigkeit, sozialer Selbstisolation. Nach einem Schlüsselereignis habe ich gemerkt, dass ich mir dafür professionelle Hilfe holen muss. Und das habe ich jetzt angefangen zu tun.

Zuerst war ich bei meinem Hausarzt. Verdachtsdiagnose: "Panikstörung episodisch paroxysmale Angst". Ich habe eine Überweisung zum Psychiater bekommen und eine Krankschreibung, um Abschalten zu können.

Nun war ich auch beim Psychiater. Nach einem längeren Gespräch habe ich nun eine neue Verdachtsdiagnose und zwar PTBS bekommen.

Bis ich einen Therapieplatz finde, wurde mir angeboten, dass ich Sertralin bekommen könnte, um mich zu stabilisieren. Und je nachdem ob und wie lange ich es brauche auch noch eine weitere Krankschreibung.

Jetzt ist meine Frage: Was kann ich machen, bis ich einen Therapieplatz bekomme? Ich befürchte, dass die Medikamente allein nicht alles wieder heile machen und ich da nicht problemlos durch meinen Alltag kommen werde. Vor allem, wenn ich krankgeschrieben werde und so viel Struktur im Alltag fehlt.

Ich habe überlegt, dass ich mehrmals die Woche schwimmen gehen könnte. Die Idee findet der Psychiater auch gut. Aber das sind ja nur 3-4 Stunden pro Woche. Und die Woche hat 168 Stunden 😅

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Warum hat sich das Kleinkind erst in den Armen einer Frau beruhigt?

Vor einigen Tagen war ich mit der Bahn unterwegs. Aufgrund von Bauarbeiten mussten wir jedoch die Hälfte der Strecke mit dem Bus zurücklegen. Da für die große Anzahl an Fahrgästen nur ein einziger Bus eingesetzt wurde, war dieser entsprechend überfüllt. Unter den Passagieren befand sich auch ein Vater mit seinem etwa ein- bis zweijährigen Kind im Kinderwagen.

Durch die Enge und die vielen Menschen geriet das Kind in Panik, begann heftig zu weinen und ließ sich auch von seinem Vater nicht beruhigen, ganz gleich, was dieser versuchte. Dieser Zustand hielt mehrere Minuten an, bis sich schließlich eine etwas ältere Frau durch die Menschenmenge zum Vater durchkämpfte und ihn fragte, ob sie das weinende Kind auf den Arm nehmen dürfe.

Der ohnehin stark gestresste Vater stimmte zu und übergab ihr das Kind. Innerhalb von nur einer Minute gelang es der Frau, das Kind zu beruhigen. Sie nahm es in den Arm, brachte ihr Gesicht nah an seines, hielt seine Hand und sprach ruhig mit ihm. Kurz darauf begann das Kind zu lachen und beruhigte sich vollständig.

Was ich mich frage, der Vater hat fast das selbe getan, aber das Kind konnte sich nicht beruhigen, aber wieso hat es bei einer Frau funktioniert?

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Was haltet ihr von den Honorarkürzungen für Psychotherapeuten

Wie man momentan überall in den Nachrichten lesen kann, wurden die Honorare für Psychotherapeuten um 4,5% gekürzt.

Die Psychotherapeutenlobby springt gerade deswegen im Dreieck und verbreitet Angst und Panik unter den Psychisch Kranken vor einer Verschlechterung der Versorgungssituation. Auf den Transparenten sind Sprüche zu lesen wie "Psychotherapie rettet Leben. Sparmaßnahmen verlängert Leid", siehe z.B.

  • https://www.deutschlandfunk.de/weniger-geld-fuer-psychotherapeuten-wird-der-beruf-jetzt-unattraktiver-100.html
  • https://www1.wdr.de/nachrichten/therapieplatz-kassenpatient-psychotherapeut-honorar-kuerzung-1-100.html

Ich bin der Sache auf den Grund gegangen und zu folgendem Ergebnis gekommen:

Die Honorarkürzungen haben keinerlei Einfluss auf die Versorgungssituation weil:

A.) Die Anzahl der Therapieplätze hängt nicht von den Honoraren ab, sondern von der Anzahl der Kassensitze. Die Anzahl der Kassensitze wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss von oben festgelegt. An der Anzahl der Kassensitze verändert sich nicht durch die Honorarkürzungen.

Quelle: Gemeinsamer Bundesausschuss: https://www.g-ba.de/themen/bedarfsplanung/

B.) Die Lobby behauptet nun, dass sich aufgrund der Honorarkürzungen weniger Therapeuten für einen Kassensitz entscheiden würden. Der aktuelle Stand ist jedoch der, dass wir eine Psychotherapeutenschwemme im Land haben, d.h. es gibt viel mehr Bewerber auf einen Kassensitz, als es Plätze gibt. Ein Leerstand von Kassensitzen ist daher auch bei einer Honorarkürzung nicht zu erwarten.

Quelle: Kassenärztliche Vereinigung Rheinland-Pflalz: https://www.aerztezeitung.de/Politik/Rheinland-Pfalz-123-Bewerbungen-auf-95-psychotherapeutische-Sitze-451213.html

C.) Als nächstes schürt die Lobby Angst davor, dass Kassentherapeuten sich entscheiden könnten mehr Privatpatienten zu behandeln und dadurch Therapieplätze wegfallen. Das ist aber nicht wirklich möglich, weil Kassentherapeuten einen Versorgungsauftrag haben, d.h. sie müssen eine gewisse Anzahl an Kassenpatienten behandeln, sonst verlieren sie den Kassensitz. Bei einem vollen Kassensitz sind das 25 Therapiestunden. Dies entspricht mit Vor- und Nachbereitung, Gutachten, Bürokratie etc. einer 40h Woche. Das bedeutet mehr Privatpatienten sind nur mit Überstunden möglich.

Quelle: Sozialgesetzbuch Fünftes Buch (SGB V): https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__95.html

Also ich finde es mehr als schäbig, wie die Lobby Patienten für ihre Gehaltsvorstellungen instrumentalisiert!!! Wiederlich ist auch, wie die öffentlich rechtlichen Medien dieses Spiel auch noch mitspielen.

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Nun zu der anderen Seite der Medaille: Wir sind uns wohl alle darüber einige, dass das ambulante psychotherapeutische Versorgungssystem in Deutschland mangelhaft ist. Was die Medien uns jedoch verschweigen ist, dass die Psychotherapeuten Lobby ganz wesentlich daran beteiligt ist, das das System so schlecht ist, wie es ist.

A.) Die Lobby fordert seit Jahren von der Politik, die Anzahl der Kassensitze sowie Honorare zu erhöhen und die Versorgung zu stärken. Einfach unendlich viel Geld in das System zu pumpen verbessert jedoch nicht unbedingt die Versorgung. Die Anzahl der Kassensitze steigt jedoch von Jahr zu Jahr. Das Problem: Die Nachfrage steigt schneller als das Angebot. Es ist bekannt, dass die Menschen, die am dringensten eine Therapie bräuchten, am schwierigsten eine bekommen. Die Hürden für die Therapieaufnahme sind gerade für schwer betroffene schier unüberwindlich, weil die telefonische Erreichbarkeit der Therapeuten eine Katastrophe ist und man 100 mal zum Hörer greift, um mit viel Glück vielleicht einen Termin zu bekommen. Dazu kommt das Problem: Mangels Therapieplätze können sich Therapeuten ihre Patienten raussuchen und tendieren so natürlich dazu, die Patienten zu wählen, mit denen sie am wenigsten Arbeit haben: Patienten mit einfachen Anpassungsstörungen und normalen Lebensproblemen, keine wirklich psychisch Kranken.

Die Lösung wäre die Einrichtung eines Verteilmechanismus für die Plätze. Aber genau das verhindert die Lobby erfolgreich seit Jahren.

B.) Das Ausbildungssystem für Psychotherapeuten ist nicht mehr zeitgemäß. Wir leisten uns hier in Deutschland das maximal teuerste System mit 10-13 Jahre Ausbildung. Für die komplexeren Fälle von psychischen Erkrankungen gibt es trotzdem zu wenig Spezialisten, weil sich Weiterbildung und Spezialisierung nicht lohnt. Eine Anpassungsstörung wird genauso vergütet wie eine Borderline Persönlichkeitsstörung. Die Lösung wäre ein mehrgliedriges viel günstigeres System: Nach 3 Jahren bist Du psychologischer Berater. Dein Gebiet sind Menschen mit normalen Lebensproblemen und Krisen. Nach 5 Jahren Psychotherapeut: Dein Gebiet sind die wirklich psychisch Kranken. Für komplexe Fälle gibt es jedoch noch Spezialisten mit 10 Jahre Ausbildung. So könnte man viel mehr Patienten erfolgreich behandeln ohne Ansteig der Kosten. Viele andere europäische Länder machen es vor.

ja, Honorare, Therapieplätze und Krankenkassenbeiträge erhöhen 86%
nein, nicht mehr Geld ohne grundlegende Reform 14%
ich habe folgenden Vorschlag: .... 0%
Therapie, Gesundheitspolitik, Psychotherapie

Sollte ich meinen Gruppentherapeuten darauf ansprechen (tw)?

Ich bin in einer Therapiegruppe und wir sind um die 7 Personen. Ich bin das einzige Mädchen und der Therapeut ist ebenfalls männlichen Geschlechts.

Es stört mich an sich nicht und ich komme gut damit zurecht.

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Nur gestern war (kontextunabhängig) ein Thema über Obdachlosenheime. Und dass auf dem Boden und überall anscheinend Körperflüssigkeiten verteilt sind. Prinzipiell meinte er, dass auf dem Boden überall Urin, Sperma und Ausscheidungen aller art sind. Und dass die Menschen sich dort wie sie wollen selbstbefriedigen etc.

Aber er redet immer so umgangssprachlich. Er meinte halt, dass da sich Flüssigkeiten in drei Farben befinden in braun, gelb und die andere könne er ja nicht so sagen, weil ich ja ein Mädchen bin. Vielleicht denkt er ich ekel mich davor oder finde es unangemessen, aber es stört mich wenn er da so ein Ding draus macht.

Selbstbefriedigung, Sperma all das sind körperliche, normale Themen. Ich weiß nicht was er denkt, aber ich schäme mich mehr wenn er es so speziell macht, obwohl es ein so normales Thema ist.

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Sollte ich es direkt ansprechen oder wenn das nächste Mal sowas sein sollte es direkt sagen? Oder das bei meiner Therapeutin ansprechen? Oder gar nicht? Ich weiß nicht, aber ich will eigentlich nicht, dass es so bleibt. ...

Oder ich frage meine Therapeutin weshalb er das so macht und evtl spricht sie es bei ihm an. (Weil sie im selben Team arbeiten) Andererseits ist es so blöd, weil ich Probleme schon direkt vielleicht ansprechen sollte.

Therapie, Sex, Psychologie, Facharzt, Psychotherapie, Therapeut

Bin ich besessen und was kann ich dagegen tun?

Hall in letzter Zeit ist etwas passiert. Ich höre Stimmen die nicht meine sind. Sie reden sie verlangen und sie wollen Töden. Sie wollen mich Töden. Sie reden mit mir wie mit einem kleinen Kind das man versucht zu trösten. Sie schicken mir Albträume. Als sie das aller erste mal sprachen sagten sie oder es „Dreh es um nur ganz kurz um zu schauen wie es anderes rum aussehen würde“ es meinte mein Chrsitliches Holz Kreuz. Ich drehte es nicht um. Ich bin nämlich Christin. Aber diese Stimme tauchte direkt nachdem ich ein paar Seiten In der Satanistichen bibel gelesen habe auf. Ich habe nur darin gelesen weil ich wissen wollte was Satan seinen Anhängern erzählt und was sie dazu bringt an ihn zu glauben und ihm zu folgen. Ich las das auf dem Handy auf einer Internet Seite. Da ich Angst hatte das dass Buch mir Unheil bringen könnte. Ich dachte wenn ich es im Internet lese passiert nichts. Ich glaube ich lag falsch. Ich betete auch vor dem lesen zu Gott das ich mich von den Worten die auf mich zukommen werden nicht beeinflussen lasse. Und nahm mir auch fest vor auf gottes Wort zu vertrauen.

an einem Dienstag vor zwei Wochen war ich alleine draußen und da haben diese Stimmen so viel geredet wie noch nie zuvor. Ich wollte gerade eine steile Treppe hinunter laufen und da sprachen sie lass dich runter fallen rückwärts. Ich dachte mir nein sowas mache ich nicht ich möchte mir ja nicht mein Genick brechen oder irgend sowas. Aber dann war ich plötzlich wie in diesen Filmen wie Hypnotisiert ich stiegt eins zweit Treppenstufen runter und drehte mich um und strecke meine Arme von mir breit mich runter zu stürzen ohne es tun zu wollen. Ich kam dann wieder schnell zu mir und es ist zu Glück nichts passiert.

Aber das macht mir Angst wirklich viel Angst ich habe Angst das sie mich töten. Ich möchte eigentlich nicht mehr sterben wie früher. Sie sagen vieles und was sie sagen ist ganz und garnicht gut. Ihre Stimmen sind Zucker süß, so süß wie Honig.

Ich habe auch vor 3 Jahren Krampf und Ohnmachts Anfälle bekommen. Die Ärzte sagen das dass meine Psyche ist. Vor 3 Jahren habe ich auch zu Jesus gefunden und vor 3 Jahren hörte ich auf mich aufzuschneiden.

Da ist etwas ganz ganz böses in mir Etwas ganz schlimmes

da stimmt irgendwas nicht.

das ist nicht mein Kopf auch wenn Ärzte das behaupten.

Es frisst von mir, es frisst mich

Es frisst so viel das es sich schon an mir mästet.

vor 3-4 Monaten fing auch noch etwas an nach meinen Anfällen bin ich wach geworden (ich kann mich an diese Zustände danach nicht erinnern) ich war wieder 14 Jahre alt und dachte ich bin wieder an diesem schlimmen Ort von früher. Ich lebe jetzt bei meiner stief Oma und meinen Opa und in ihrem Haus leben auch meine Stief Onkels die Söhne meiner Stief Oma. Die kenne ich jetzt seit fast 6 Monaten davor hatte ich kaum bis keinen Kontakt zu diesem Teil meiner Familie.
Ich denke dann sie wollen mich einfangen und wieder dort hin bringen also versuche ich dann von zuhause weg zu laufen.
einer meiner Onkel hält mich in diesen Momenten fest und versucht mich zu beruhigen aber ich erkenne ihn nicht wieder. Er ist in diesen Momenten ein fremder Mensch für mich alle sind es in diesen Momenten. Ich erkenne niemanden den ich vor meinen 14 Lebens Jahr nicht kannte. Dabei liebe ich sie alle jetzt schon und sie tuen alles mögliche um mir zu helfen. Sie sind eine tolle Familie und ich fühle mich wohl bei ihnen. Ich schreie ich weine und schlage um mich und versuche mich zu befreien. Ein paar mal mussten sie auch den Notarzt rufen weil ich immer wieder krampfte manchmal über Stunden dann wurde ich in Narkose gelegt.

Ich weiß wirklich nicht was ich tun soll oder kann. Könnt ihr mir vielleicht helfen?
bin ich vielleicht bessesen ?
könnt ihr mir helfe ?

Christentum, Psychologie, Dämonen, Gott, psychische Störung, Psychotherapie, Hilfestellung geben

Ist es moralisch vertretbar für sehr viel Geld mit einer Person zu schlafen?

Ich habe vor einem Tag die Frage gestellt ob es hier auch Frauen gibt die mit einem Mann für sehr viel Geld schlafen würden . Es ging um so ein Gedankenexperiment wo man ein Angebot von 10 Millionen Euro bekommt und dann nur eine Nacht mit einem Mann schlafen muss, also nur ein ganz normaler Sex .

Ist es moralisch vertretbar, wenn ich z.b so ein Angebot annehmen würde ? Ich meine es sind ja wirklichs sehr viel Geld und damit hätte man auch sehr viel machen können und dafür müsste man halt einfach mit einem Mann einmal eine Nacht schlafen und fertig .

Viele Frauen haben geschrieben , ich würde es nie machen usw aber wenn so ein Angebot wirklich kommen würde , dann würde man doch dann wirklich überlegen es zu machen oder nicht ??

Stellt euch vor nach der Nacht , habt ihr 10 Millionen Euro .. Ihr geht mit einem Mann Sonntags als Beispiel ins Bett habt paar Runden Sex und am nächsten Montag habt ihr 10 Millionen Euro steuerfrei auf eurem Konto .. Ihr könntet damit soo viel machen . Ich würde z.b ein Teil meinen ELtern geben und z.b den Traum von einem Haus erfüllen wenn ich später Kinder habe dann würde ich einen sehr großen Teil meinen Kindern später gehen und dann würde ich noch paar Immobilien kaufen und es vermieten Somit hätte man ein wunderschönes Leben könnte seinen Eltern und später den Kindern wirklich eine gute zukunft bieten und man hätte dann immer Geld welches man zu Seite hat falsch man Job oder so verliert usw

Und wenn wir ehrlich sind , sind wir ja alle Menschen die auch Geld brauchen um gut zu leben und es wäre doch dann dumm in der Situation es nicht anzunehmen oder ?? Wenn ihr ehrlich seit , würdet ihr doch auch alle machen oder nicht ??

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Kennenlernphase meldet sich nicht mehr?

Also, ich habe seit einem Monat eine Kennenlernphase. Wir waren gemeinsam Therme, Kino, Essen etc. Jedes Mal hat er bezahlt und sich wirklich Gedanken gemacht, wie er das Date plant.

Seit gestern bin ich im Krankenhaus und ich habe ihn logischerweise angerufen und auch geschrieben, er hat sich einen ganzen Tag nicht gemeldet, nicht angerufen, gar nix.

Vorhin hat er geantwortet mit: ,,Sorry, hatte viel zu tun und hatte mein Handy war im Nebenzimmer.” Danach noch ein ,,wie gehts” und ,,gute Besserung, was auch immer es ist.”

Tatsächlich baut er sich zurzeit seine eigene Wohnung auf, aber er ist im Krankenstand, da hat man doch Zeit, auch wenn es nur kurz ist?!

Daraufhin habe ich ihm geschrieben, dass ich ihm seine Sachen zurückgeben möchte und ob er Zuhause ist. Er reagierte nur mit: ,,Es gibt auch noch andere Sachen, die wichtig sind und dass er so viel Stress hat.” Er habe mich falsch eingeschätzt.

Was sagt ihr? Ich kann momentan nicht rational denken.

Ich brauche eine außenstehende Meinung.

lass ihn los 52%
kann man nach der kurzen Zeit nicht sagen 38%
bleib bei ihm 10%
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Ist tägliches Telefonieren in einer Beziehung zu viel?

Ich (20) habe eine Fernbeziehung, sie ist 17 und wir wohnen 3 Stunden voneinander entfernt. In letzter Zeit hatte ich immer mehr Gedanken, dass wir vielleicht nicht mehr so glücklich sind oder dass uns alles etwas zu viel wird. Ich habe das angesprochen. Haben beide auch etwas geweint beim reden und davor, sie meinte, dass ihre Ausbildung, Schule, Lernen, die Entfernung und das fast tägliche, stundenlange Telefonieren sie innerlich unter Druck setzen. Mir gehts ähnlich bzw innerlich druck alles richtig zu machen, alles zu schaffen. Wir haben offen darüber gesprochen und uns entschieden, nicht mehr jeden Tag mehrere Stunden zu telefonieren, sondern uns mehr Freiraum zu geben. Auch Damit wir uns wieder mehr vermissen, uns mehr freuen und die gemeinsame Zeit, egal ob beim Treffen oder Telefonieren bewusster genießen können. Statt wegen Stress oder Überforderung Schluss zu machen und es später zu bereuen.

War es eurer Meinung nach die richtige Entscheidung, sich mehr Freiraum zu geben fürs eigene leben? Kann tägliches, langes Telefonieren und Schreiben in einer Fernbeziehung auf Dauer zu viel werden und Druck erzeugen besonders neben Ausbildung oder Arbeit?

Ja das ist zu viel, man braucht auch Freiraum für sich 64%
Nein das ist nicht zu viel 36%
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Ist rassismus so gesehen pures glück uns mit einer firewall umsonst zu schützen und das gegenteil davon nicht mehr als hier und da etwas nützlich?

Laut- und besonders melodische Sprachen – die historisch entweder als akustischer Schutz vor Wildtieren oder als Mittel sozialer Dominanz und Selbstdarstellung dienten – haben gegenüber weniger verbreiteten und weniger prestigeträchtigen Sprachkulturen kaum Respekt entwickelt.

Statt sich diesen Kulturen verständigend anzunähern, setzen ihre Sprecher häufig voraus, dass ihre eigene Sprache – und damit auch ihre Wahrnehmung der Welt – überlegen sei.

Das zeigt sich zum Beispiel dann, wenn Menschen aus reiner Selbstüberschätzung (Dunning-Kruger-Effekt) einen Wohnort so „attraktiv“ und strategisch wie möglich auswählen, ohne soziale, kulturelle und psychologische Folgen mitzudenken – anstatt sich gegenseitig wirklich zu berücksichtigen oder sich untereinander zu verständigen.

Ich halte es für nahezu unmöglich, den psychologischen Effekt einer Muttersprache auf ihre eigenen Sprecher therapeutisch zu korrigieren – es sei denn, man würde ihn tatsächlich wie eine Form funktioneller Störung behandeln, vergleichbar mit Reisekrankheit oder Jetlag.

Denn Sprache wirkt weit tiefer und nachhaltiger auf Wahrnehmung, Selbstbild und Sozialverhalten, als im Alltag üblicherweise angenommen wird.

Auch eine Heirat, die aus einer touristisch aufgeladenen Party-Kulisse heraus entsteht – in der ein Ort als „Oase“ oder Heilsversprechen inszeniert wurde –, ist häufig weniger romantische Entscheidung als vielmehr ein Produkt aus Dunning-Kruger-Effekt und transnationaler Gentrifizierung.

Dasselbe gilt für die ideologisch aufgeladene Vorstellung einer „Liebe fürs Leben“, die mit Konsumprodukten und Lifestyle-Narrativen stabilisiert wird – als Ersatz für ehrliche Selbstprüfung und für reale Beziehungskompetenz.

Dabei haben wir die Lebenserwartung seit dem Mittelalter mehr als vervierfacht. Es wäre also eigentlich nicht mehr plausibel, eine derart zentrale Lebensentscheidung weiterhin auf Selbstüberschätzung, Projektionen und kulturelle Kurzschlüsse zu gründen – zumal unser soziales Umfeld sich heute ohnehin in viel kürzeren Zeiträumen vollständig austauscht.

Solange wir die Psychologie von Menschen, die sich über eine exotisierte oder prestigeträchtige Sprache definieren, und vor allem deren Rückwirkung auf ihr eigenes Verhalten nicht ernsthaft untersuchen, bleibt uns nur eine unbequeme Erklärung:

Wir haben es sehr oft entweder mit lautstarken Narzissten oder mit hysterisch bis hysterionisch überformten, sozial beschädigten und generationenübergreifend geprägten Opfern zu tun – die ihr erlerntes Dominanz- und Unterwerfungsverhalten lediglich weiter reproduzieren.

Und dann müssen wir uns nicht wundern, warum es sich für andere so unerträglich anfühlt, mit ihnen auskommen zu sollen –

vor allem dann, wenn sie Kooperation verweigern, weil sie lieber Häuptling spielen.

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Macht das Handy unseren Kopf wirklich kaputt?

In letzter Zeit fühle ich mich oft gereizt, überfordert und innerlich unruhig. Mir ist aufgefallen, dass ich mich ständig ablenke: Wenn ich mit anderen Menschen bin eher weniger, aber wenn ich am Computer arbeite oder auch einfach im Zimmer sitze, greife ich dauernd oft zum Handy. Social Media, kurze Videos, YouTube livestreams, Spiele immer irgendetwas als kurze Ablenkung. Ich habe gemerkt, dass ich dadurch viele Gedanken und Gefühle eher unterdrücke. Wirklich Ruhe hatte ich gefühlt kaum noch, außer im Schlaf. Einen längeren Moment einfach nur „nichts“ zu tun, gab es fast nie. Heute habe ich mich bewusst einfach ins Bett gelegt im Dunkeln, ohne Handy, ohne Musik, ohne irgendetwas. Am Anfang war das ehrlich gesagt sehr ungewohnt und komisch: nur Stille, Dunkelheit und ich allein mit mir selbst.

Nach etwa 1–2 Stunden habe ich aber gemerkt, dass es mir besser ging. Nicht perfekt, aber deutlich ruhiger und weniger gereizt als davor.

Was ist eure Meinung dazu? Macht das ständige Handy und Social-Media Konsumieren den Menschen mental (oder sogar körperlich) kaputt?

Kommen viele Probleme vielleicht auch daher, dass viele Menschen permanent vor Bildschirmen hängen und sich kaum noch echte Ruhe gönnen? Rausgehen?

Ja 97%
Nein 3%
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