Freund sagt Psychotherapie 'ist gefährlich'?
Mein Freund hat letztens als erstes auf meine neue Psychotherapie so reagiert: 'Aber pass auf, dass du nicht zu viel Persönliches erzählst, das ist gefährlich!'
Ich finde seine Reaktion sehr komisch...ich hatte irgendwie das Gefühl, dass er sich bedroht fühlt. Er verhält sich mir Gegenüber manchmal wirklich nicht korrekt-könnte dies der Grund sein? Dass er Angst hat, dass ich durch die Therapie merke, wie schlecht er sich verhält (obwohl ich das so schon weiß?)?
Ich meine normalerweise freut man sich doch wenn jmd der Hilfe sucht, diese Hilfe auch bekommt!? Was sagt ihr dazu?
8 Antworten
Ich würde eher sagen, dass es gefährlich ist bei einer Psychotherapie dem Therapeuten irgendwas zu verschweigen oder Dinge zurückzuhalten. Denn dann kann der Therapeut dir nicht wirklich helfen, wenn er nicht ALLE Zusammenhänge begreift.
ja, sehe ich ja genauso!
Aber ich frage mich dann warum er versucht mich so zu beeinflussen....
Er scheint nicht zu wissen, was Psychotherapie ist und wie hilfreich sie sein kann. Viele haben das Problem, dass sie eigentlich Hilfe brauchten, sich aber nicht helfen lassen wollen.
Ich weiss nicht wie deine Psychotherapie ist und wie es dein Freund meint, aber ich habe folgende Erfahrungen gemacht:
Person kommt mit Psychischen Problemen in die Therapie,
Am Ende der Therapie lässt sich die Person von ihrem Mann scheiden und hält sich selbst für den wichtigsten Menschen auf dem Planeten.
Erzählt ihrem Kind Lügen und Halbwahrheiten über den Vater→Kind verliert Beziehung zum Vater.
2. Person kommt mit Psychischen Problemen durch Kindheit in die Therapie,
nach der Therapie→Scheidung, Depression, Person kann nur noch mit Kindern vor dem Grundschulalter umgehen, als Erwachsener oder Jugendlicher mit der Person ein Sinvolles Gespräch zu führen→ Unmöglich.
Erneute Therapie → zu großes Ego, denkt nur an sich, erwartet von ihren Kindern, dass sie sich um die Person kümmern als "Dankeschön", dass sie ihre Kinder großgezogen hat.
(obwohl, die Person 100% dazu in der Lage ist, für sich selbst zu sorgen)
Erneute Therapie, da verstärkte Depressionen→ Person hat ein noch größeres Ego, lässt sich nichts mehr sagen.
Es könnte sein, dass ich einfach nur Pech hatte. Aber das sind halt meine Erfahrungen.
Aber, dass dein Freund es so komisch sagt, ist schon wierd.
Sprich halt mit deinem/r Therapeut*in darüber. Vlt kann er/sie dir helfen
LG Max😊
Sind das deine persönlichen Erfahrungen mit einer Frau welche in Therapie war oder von bekannten/freunden?
Also was du da beschreibst ist gut möglich weil wenn Menschen lange unbewusst gelebt haben und in der Therapie auf einmal merken, wie sehr sie sich für Andere bisher unterdrückt und aufgegeben haben, dann drückt sich dies oft erst einmal in einer Überkompensation und egoistischen Überfixierung auf die Wahrnehmung und Durchsetzung eigener Bedürfnisse aus.
Auf dieser kindlichen Stufe sollte die Therapie natürlich definitiv nicht stehen bleiben!
Ein Freund nervt mich seit 1 1/2 Jahren mit seiner ständigen Aussage 'Ich bin stolz, jetzt meine Bedürfnisse ausgedrückt zu haben!' Dies passiert dann aber total unempathisch ohne Rücksicht auf Verluste.
ok auch egal...
aber es ist wichtig, dass du diese ergebnisse nicht prinzipiell auf therapien überträgts. wie ich gerade geschrieben habe ist dieser Zustand ein Zwischenstopp auf dem weg der heilung-und man sollte definitiv weiter in therapie beiben wenn man sich dort befindet!
Zu den eigenen Bedürfnissen zu stehen ist etwas Neues für Viele und sie wissen damit noch nicht verantwortungsvoll umzugehen..ihr Umgang ist dann der eines egozentrischen Kindes was endlich einfordert wonach es sich sehnt. Und dies kann dann auch Überhand nehmen
Verstehst du was ich meine?
das ist natürlich unprofessionell und fahrlässig! Und ich kenne echt keinen Therapeuten der jemals behaupten würde seine Patienten wären 'geheilt' denn man kann meistens nicht komplett heilen
Ich verstehe es auch nicht, aber das sind halt meine Erfahrungen. Und wenn jetzt wieder dieser Typ darunter Kommentiert, dass ich keine Ahnung hätte:
Kontext: er hat mich angeschrieben ob wir vergleichen wollen, hab abgelehnt, wir haben n bisschen geschrieben und plötzlich will er das ich seine FA annehme, ka warum der Typ das unbedingt wollte und jetzt ist er sauer, dass ich abgelehnt habe und erzählt irgendwelche Lügen über mich.
Tut mir leid wegen den Unannehmlichkeiten.
LG
Lass dir das bloß nicht einreden von ihm. Vl hat er Angst, dass der Therapeut feststellt, dass er der Grund für einige deiner Probleme ist ...
Je offener du dem Therapeuten gegenüber bist, umso mehr hilft die Therapie.
ich lass mir da garnix einreden! ich bin ja nicht blöde...
trotzdem hat mich seine aussage schockiert weil es ja zeigt, dass er weiß, dass er einiges falsch macht und dann will er auch noch, dass ich darunter leide anstatt glücklicher zu werden!?
Wie egostisch kann man bitte sein? Oder interpretiere ich das falsch?
bin ja immer vorsichtig bei ihm, aber diese aussage war wirklich gruselig. Ich meine....sie hat so offensichtlich gezeigt wie er wirklich angst hat (habs in sienen augen gesehen) und mir was einreden will
Wahrscheinlich hat er selbst ein Problem damit. Ich kenne viele Menschen, die sich vor Psychologen oder Psychiatern fürchten.. nicht weil sie irrational wären, sondern weil sie glauben, dadurch als „dumm“ oder „defekt“ abgestempelt zu werden. Sie haben Angst, kritisiert oder durchschaut zu werden. Also behalten sie ihre Themen lieber für sich. Das hat Nachteile, aber ich kann es verstehen. Denn nicht jeder Therapeut hilft wirklich.
Manche binden einen jahrelang an sich, ohne dass echte Veränderung geschieht. Stattdessen gibt es Medikamente aber oft keine Heilung. Viele berichten, dass sie nach Jahren der Einnahme noch immer keine tiefgreifende Besserung erfahren haben. Nur das Gefühl, abhängig zu sein, bleibt. Als würde man auf ewig funktionieren müssen, aber nie wirklich frei werden. Es fühlt sich mehr nach Symptombewahrung als nach echter Heilung an.
Meine eigenen Erfahrungen mit Psychologen, Therapeuten und Psychiatern waren enttäuschend. Es fehlte an echter Begegnung.. an Tiefe. Die Gespräche endeten oft mit einem vagen, unklaren Gefühl, aber ohne konkrete Lösung. Was mir am meisten geholfen hat, war mein eigenes Studium.. seit über 20 Jahren beschäftige ich mich selbst intensiv mit Psychologie, Heilmethoden und den seelischen Ursachen von Leid.
Ich glaube: Der einzige Mensch, der einem wirklich helfen kann, ist man selbst. Kein Außenstehender kennt einen so gut wie man selbst, wenn man bereit ist, ehrlich hinzuschauen. Die meisten Probleme haben meiner Erfahrung nach eine seelische Wurzel. Je tiefer man sich selbst kennt, desto klarer erkennt man, was zu tun ist.
Aber ich sage dir auch offen: Nicht jeder Mensch hat diese geistige Autonomie. Manche brauchen eine Hand, einen Raum, eine Begleitung. Für sie kann Therapie.. wenn sie menschlich geführt wird.. ein echter Segen sein. Doch das ändert nichts an deinem Punkt: Ohne innere Mitwirkung heilt gar nichts. Kein Medikament, kein Gespräch, kein System ersetzt die eigene Verantwortung über den Körper, Seele und Geist.
LG
Sandy
Oh ich setze mich auch schon so tiefgründig mit mir auseinander seit Jahren und habe vieles erkannt. Nur die rationale Einsicht genügt scheinbar nicht.
Wonach ich mich gesehnt habe ist jmd der für mich 'da' ist, weil ich bei Freunden kaum was erzähle(n will). Eine Mutterfigur welche sich um mich kümmert. Und ich habe da eine starke Intuition und eine Frau im Alter meiner Mama gefunden welche wirklich herzlich ist.
Ich weiß, dass ich die aktive Umsetzung selbst in die Hand nehmen muss-diese ganze Psychotherapie Sache ist mir sehr bekannt-hatte auch schonmal eine vor Jahren.
Nur mich stört eben, dass mein Freund offensichtlich nur an sich denkt und Angst hat ich würde ihn verlassen. Aber ja, wenn es so ist, ist es so! Allein seine Einstellung schreckt mich ab
Ja, das denken viele. Doch sich mit sich selbst auseinanderzusetzen bedeutet nicht, viel zu grübeln, sondern klar zu erkennen. Das gelingt nur, wenn man bereit ist, sich seinen Ängsten und Unsicherheiten zu stellen – ohne Verdrängung, ohne Ausreden. Ehrlichkeit mit sich selbst ist der Schlüssel. Und genau das kann dir niemand abnehmen, diese innere Arbeit musst du allein tun.
Wonach ich mich gesehnt habe ist jmd der für mich 'da' ist, weil ich bei Freunden kaum was erzähle(n will). Eine Mutterfigur welche sich um mich kümmert. Und ich habe da eine starke Intuition und eine Frau im Alter meiner Mama gefunden welche wirklich herzlich ist.
Das ist eine Illusion. Dafür ist der Therapeut nicht zuständig. Wenn du keine Mutter hattest, dann lerne dir selber dir diese fehlende Fürsorge zu geben. Denn sonnst wird du mehr Probleme haben. Das Menschen dich ausnutzen ist extrem hoch.
Nur mich stört eben, dass mein Freund offensichtlich nur an sich denkt und Angst hat ich würde ihn verlassen. Aber ja, wenn es so ist, ist es so! Allein seine Einstellung schreckt mich ab
Das ist kein Wunder. Warum sollte jemand fürsorglich zu dir sein oder sich für dich interessieren , wenn du nicht gut zu dir selbst bist...
Viele scheitern auch in Therapien da sie an Ideen hinterherrenen die völlig illusorisch sind. Es wird keine Mitterfigur für dich geben wo du dich bequem ausruhen kannst. Das gibt es nicht.
Ich möchte hier nicht genauer auf Details eingehen und auf deine Aussagen, weil es mir zu persönlich wäre.
Alles was ich dir mitgeben möchte, dass da eine Härte aus dir spricht, welche wohl etwas mit dir selbst zu tun hat. Ich kenne dies von mir selbst. Gleichzeitig formulierst du vorschnell Schlüsse aus dem wenigen Geschriebenen und kategorisierst. Aussagen verleiten dich zu Schlüssen, zu denen zu nicht befähigt bist-ohne genauere Betrachtung.
Alles was du mir hier unterstellst hat nichts mit mir zu tun, aber ich möchte auch nichts 'gerade rücken'. Du magst gute Intentionen haben, aber BEVOR du Schlüsse ziehst und so teils harte Aussagen triffst, solltest du eine Person und ihre Geschichte, Motivationen schon besser kennen.
Deine Gedankengänge sind an sich nachvollziehbar und teilte ich bereits-jedoch haben sie mit mir nicht mehr viel zu tun (das wäre vielleicht der Status vor 6 Jahren gewesen). Ich bin Ende 30 und habe wie gesagt wirklich schon sehr viel durch.
Dank dir trotzdem für deinen Versuch der Hilfe! Nur irgendetwas unbarmherziges ist da in dir und du solltest lieber 2 mal überlegen ob du labilen Menschen deinen 'Ratschlag' aufdrücken musst.
Jetzt spüre ich es ganz klar was es in dir ist...falls es dich interessiert bzgl deines weges dann schreibe mir hier gerne persönlich- ich will es nicht hier öffentlich sichtbar formulieren, das wäre respektlos. Es resultiert aus Etwas was man eine Kombination aus psychologischer Erkenntnis und Eingebung, Intuition und Nachricht vom Höheren beschreiben könnte.
Ich verstehe deine zweiten Kommentar nicht. Schriebe mir eine PN wenn du nach Rat suchst aber ich bin kein Mensch der Samthandschuhen anzieht. Das muss dir klar sein. Erkenne.. Wenn dich etwas betroffen hat was ich gesagt habe, dann hat es eine tiefere Bedeutung.
Alles gut. Mich betraf nur deine Art und Weise der Vermittlung deiner Nachricht, sowie die voreiligen Schlussfolgerungen ohne tiefe Grundlage. Ich habe kein Problem mit Klarheit und Direktheit sofern ich fühle, dass sie auf tiefer Kenntnis und Lebenserfahrung beruhen. Jedoch spüre ich auch stark intuitiv wenn Menschen aus einem zum Teil unbewussten Anteil in sich reagieren und agieren.
Ich wollte dir lediglich in deinem Prozess Feedback geben welches du für dich nutzen könntest sofern du offen bist. Es geht nicht um Samthandschuhe sondern darum, dass du dir bewusst sein solltest, dass eine Unfähigkeit tiefe emotionale Verbindungen aufzubauen oft Ursache dafür ist, dass wir unsere weiche Feinfühligkeit verneinen und dies rational untermauern. Du scheinst ein dominanter Charakter zu sein und ich kann mir vorstellen, dass wenige Menschen dich konfrontativ konstruktiv spiegeln.
Du betonst mehrfach, wie man auf sich alleine gestellt ist-was ich an sich nicht in Frage stelle-nur die Prägnanz welche es für dich hat ist beachtenswert. Zudem scheint diese Einstellung der Heilsamkeit von menschlicher Verbindung nicht genug Rechnung zu tragen.
Was mich tatsächlich am meisten triggert ist, wenn Menschen welche Psychologie studiert haben oder sich damit beschäftigen eine gewisse Überheblichkeit und Selbstüberschätzung zeigen. Denn darin liegt eine Falle, für sich selbst und Andere.
Du sprichst viel über Intuition, Verbindung und Feedback aber was du tust, ist weder spirituell noch psychologisch verantwortungsvoll. Wenn du natürlich dich hier nicht öffnen kannst, weil es zu privat ist, dann wird dir auch keiner richtigen Rat geben können. … Das Wort Mutterersatz ist an sich problematisch. Hinterfrage das. Dafür muss ich niemanden kennen.
Wenn man Klarheit nicht aushält, nennt man sie schnell Härte. Wenn man Konfrontation mit sich selbst scheut, projiziert man sie auf den anderen. Und wer sich selbst emotional unverstanden fühlt, beginnt irgendwann, andere zu deuten nicht aus Erkenntnis, sondern aus unreflektiertem Bedürfnis.
Du wirkst nicht geerdet, das zeigen deine Aussagen zur Mutterrolle, zur Verbindung, zu deinem Bedürfnis nach Halt. Und genau deshalb sind deine „Eingebungen“ hochgradig subjektiv.
Wenn man diesen Zustand nicht klärt, passiert genau das: Man glaubt irgendwann, sogar Therapeuten oder andere reflektierte Menschen belehren zu können mystisch aufgeladen, aber realitätsfern.
Echte Intuition klärt auf. Auch wenn das unbequem ist..
Verantwortung zu übernehmen bedeutet nicht, ständig auf sich allein gestellt zu sein.
Es geht darum, emotionale Abhängigkeit und Unabhängigkeit in Balance zu bringen. Genau darin liegt das eigentliche Problem: Viele Menschen verfallen in eines dieser Extreme.
Ich lebe in einer langjährigen Beziehung. Für mich ist Verbindung weit mehr als bloßes „Nicht-allein-sein“. Sie ist ein Raum für gegenseitiges Wachstum individuell und gemeinsam. Das ist nicht immer bequem, aber es ist auch nicht dauerhaft anstrengend oder streng. Es hat Tiefe keine Einseitigkeit.
Ich brauche keine Beziehung, um glücklich zu sein. Beziehungen sind für mich Erfahrungsräume. Orte der Begegnung, nicht der Kompensation.
Ich habe eine Mutter und einen Vater. Aber ich brauche sie nicht, um zu überleben. Ich bin kein Kind mehr. Meine Mutter ist für mich heute eine Begleiterin. Wir sind verbunden, aber nicht verstrickt. Ich hätte keine Probleme wenn sie am Ende der Welt leben würde, ich würde sie besuchen kommen. Ich liebe sie, aber ich bin nicht mehr von ihr Emotional abhängig.
Daran ist nichts überheblich
Das ist ja schön, dass du dich in dir so fest und sicher fühlst.
Ich möchte auf gewisse Ausführungen hier nicht weiter eingehen-eventuell agierst du aus deiner Rolle heraus und willst hier 'dein Gesicht nicht verlieren'.
Nur weil ich gewisse Worte genutzt habe, heißt nicht, dass ich diese so gemeint habe wie du sie verstehen willst.
Worin du denkst, mich aufzuklären, dies sind Dinge die für mich gar nicht mehr aktuell und diskussionswürdig sind. Du weißt schon herauszulesen, was ich dir sagen wollte. Vorausgesetzt, du besitzt noch den Wunsch, dich zu öffnen und dich nicht an deinen Annahmen festzuhalten. Ich kenne dieses Verhalten sehr gut und ich muss dir sagen, dass du deine eigenen narzisstischen Anteile bisher nicht genügend reflektiert hast! Jeder Mensch ist eine Einladung zum Wachstum, ich suche danach! Du scheinst die Spiegelung deines Verhaltens durch mich nicht zulassen zu können bzw. meine Kritikpunkte nicht mal 'in Erwägung' zu ziehen-dies ist kein Zeichen von Stärke! Und ich übe die Kritik nicht aufgrund von loser Annahmen und Projektionen sondern deiner hier offensichtlichen Reaktionen.
Ich bin gerne bereit von dir etwas anzunehmen, sofern deine Gedanken von Herzen mit mir Verbindung aufbauen und ich neue, unbekannte Denkanstöße erhalte!
Denkst du nicht, ich weiß, dass meine Therapeutin kein Mutterersatz ist? Alles was ich mit dir naiv offen und geteilt habe ist, dass ich mich nach dieser reifen Frau gesehnt habe welche für mich da ist, mit welcher ich reden kann und mich traue mich zu öffnen wo ich es mir sonst in Freundschaften (noch!) nicht traue zu tun. Dass ich in der Therapie lernen werde, mir dies selbst zu geben und dies das Ziel ist, ist doch logisch! Warum muss man auf so primitiver Ebene reden? Dieser belehrende Ton gepaart mit einem Inhalt der so selbstverständlich ist-stört mich-denn es ist respektlos! Frage einfach bevor du Schlüsse ziehst und dir diese Rolle gibst!
Ich wollte hier keine Hilfe sondern eine subjektive Einschätzung der User wie sie die Aussage meines Freundes verstehen würden, mehr nicht. Evntl wäre ich auf neue Möglichkeiten gestoßen und hätte meinen Horizont erweitert.
Im Übrigen könnte deine Aussage 'Das ist kein Wunder. Warum sollte jemand fürsorglich zu dir sein oder sich für dich interessieren , wenn du nicht gut zu dir selbst bist...' von einer anderen psychisch labileren Person wesentlich empfindlicher aufgenommen werden. Dies kann zu dem Schluss führen: 'Ich muss mir verdienen, respektvoll behandelt zu werden. Ich habe es nicht verdient gut behandelt zu werden, solange ich nicht x,y,z bin oder tue' Ich will dich nur dafür sensibilisieren, dass du das Wohl des Anderen in gewissen Fällen vor dein Bedürfnis nach Selbstprofilierung stellen solltest. Du weißt nie, wer hier schreibt. Abgesehen davon, dass diese Reaktion nicht nur lieblos und einseitig ist, sondern dich auch selbst auf etwas in dir hinweisen könnte.
Und der Prozess der Heilung ist vielschichtig, von vielen verschiedenen Phasen der Verarbeitung geprägt die alle ihre Dringlichkeit und Daseinsberechtigung haben- sei es auch kindliche Regression und Schutzbedürftigkeit. Du scheinst nicht viel übrig zu haben für den Zustand der Verletzlichkeit. Dies ergibt auch Sinn wenn man hier dein Gesamtverhalten betrachtet. Du weißt nie an welchem Punkt man gerade steht-ich habe deine 'Hilfe' nicht eingefordert, gewünscht und trotzdem triffst du vorschnell Schlüsse ohne verfügbaren Kontext. Und DAS ist überheblich!
Ich habe mich einfach so selten nicht gesehen gefühlt mit einem Text der an mich hier gerichtet war. Und dies hat einen Grund. Und der liegt nicht in Resistenz-denn ich bin dankbar dafür gespiegelt zu werden, wenn ich aufrichtige Anteilnahme und Verständnis erkenne. Oben alles beschrieben.
Wenn dir Informationen fehlen um eine Situation einzuschätzen und du wirklich Interesse am Wohl des Anderen hast, dann verzichte doch einfach auf deine voreiligen Worte und stelle stattdessen Fragen! Dies wäre eine demütige Einstellung.
Zudem bezweifle ich, dass du in deine dunklen Abgründe wirklich emotional tief hinabgestiegen bist und dort verweilt hast. Sonst würdest du dich anders verhalten. Ich traue niemanden der nicht den Mut hatte sich monatelang darin selbst zu erforschen.
Wow, Das ich dir so viel in dir bewege, hatte ich nicht gedacht.
Dein Vorwurf, ich hätte dich „nicht gefragt“, ist haltlos ..denn du hast dich öffentlich geäußert und Feedback provoziert. Jetzt, wo dir das Echo nicht gefällt, versuchst du, das Gespräch rückwirkend umzudeuten. Ich lasse mich nicht auf Analysen ein, die aus Gekränktheit geboren werden. Ich muss mich nicht für meine Klarheit rechtfertigen, nur weil sie dich trifft. Du unterstellst mir einen Mangel an Tiefe, obwohl du selbst keine Sekunde innegehalten hast, um dich zu fragen, ob dein eigenes Mitteilungsbedürfnis nicht vielleicht Ausdruck emotionaler Unordnung ist.
Lies einfach nochmal was du geschrieben hast bevor du dich hinter Abwertungen versteckt. Naja, zumindest wenn du für dich selbst im Stillen etwas hieraus ziehen kannst, ist es ja schon gut! :)
Ich habe etwas gelernt mit dir-und zwar mich bemüht wieder klar und präziser zu formulieren um Missverständnisse auszuschließen. Dank dir dafür!
Interessant, dass dein letzter Text fast ausschließlich über mich ging.
Vielleicht wirst du am Ende noch erkennen, dass du Therapie oder Tiefe Beratung ablehnst, weil du es nicht erträgst, in die Rolle desjenigen zu gehen, der sich wirklich führen lässt.. statt selbst zu deuten.
Das ist keine Schwäche. Aber es ist ein Punkt, den du irgendwann anschauen musst. Nicht mit mir sondern mit dir selbst.
Am Ende ist die Frage geklärt. Für dich ist Therapie/Beratung deutlich eine klare Gefahr 👍
Ich lasse mich führen von einer Person welche ich als vertrauenswürdig erachte. Diese Person habe ich glücklicherweise gefunden. Und ich werde mich an ihr festklammern und sie nie wieder loslassen, meine Mutter! Vielleicht esse ich sie auch einfach auf bevor sie mich aufisst! ;)
Achso und natürlich. Du weißt ich bin hier die kompetentere Psychologin mit mehr Erfahrung. Ich kann on Top auch noch unglaublich gute heilende Massagen geben! Toll, oder!? Man kann sich bei mir fallenlassen und alles löst sich. Tanzen tu ich wie ein Schmetterling über dem Vulkan.
Eine Psychologin welcher ich mich anvertraue diese muss wesentlich mehr Erfahrung haben als ich, warmherzig, verletzlich, konfrontativ und mindestens 10 Jahre älter sein. Vor allem müssen ihre Worte aus einer reinen Quelle stammen.
Und ich werde mich an ihr festklammern und sie nie wieder loslassen, meine Mutter!
Menschen sind nicht unsterblich 🤷 Damit wird wirst du irgendwann Schmerzhaft wohl umgehen müssen.. Früher oder später.
Eine Psychologin welcher ich mich anvertraue diese muss wesentlich mehr Erfahrung haben als ich, warmherzig, verletzlich, konfrontativ und mindestens 10 Jahre älter sein.
Niemand ist perfekt. Wenn du daran auch festklammerst, wird du nur heftigst enttäuscht werden.
er weiß schon was das ist...
aber ich glaube er hat angst, dass ich da dinge über ihn erzähle und ihn verlassen könnte. und das besorgt mich! das heißt ja, er sieht genau, was er tut und will mich dazu noch beeinflussen sein schlechtes verhalten hinzunehmen...
da frage ich mich dann ernsthaft: liebt er mich überhaupt oder gehts ihm nur um sich?