Warum kommen Depressionen immer nur, wenn man alleine ist und warum sind sie schlimmer, wenn es einem vorher gut ging?

Ich (w/16) bin seit ca 10 Jahren depressiv. Jedenfalls habe ich diese depressiven Anfälle immer nur, wenn ich alleine bin.

Zum Beispiel geht es mir den ganzen Tag eigentlich echt gut und ich bin bei meiner Familie unten, aber wenn ich dann hoch in mein Zimmer gehe breche ich meist nach 10-20 Minuten wie aus dem nichts heulend zusammen, komm gar nicht mehr klar, bin vollkommen in einer anderen Welt und das einzige woran ich denken kann ist Suizid und ritzen und was ich für eine elendige Versagerin bin, wie nutzlos ich bin etc.

Ich kann dann nicht mehr klar denken, sitze schreiend und weinend in meinem Zimmer und schlage um mich bzw auch teilweise mich selbst und manchmal beiße ich mich auch.

Meistens ist das nach spätestens einer halben Stunde wieder ganz aprupt vorbei und dann habe ich nachts Schlafstörungen und so starken Ritzdruck, dass ich mich regelrecht zersäge. Sind halt immer viele Schnitte die teilweise extrem stark bluten, allerdings war es noch nie nötig das zu nähen.

Jedenfalls frage ich mich jetzt, wieso das immer nur dann kommt, wenn man alleine ist und warum diese Anfälle schlimmer sind, wenn man vorher den ganzen Tag gute Laune hatte. Zumindest ist das halt bei mir so und ich würde gern wissen, wieso das so ist.

Weiß jemand den Grund dafür und eventuell auch eine Lösung für das Problem?

Und bitte keine Antworten wie, dass ich eine Therapie brauche usw, das weiß ich selbst und da war ich auch schon mal mehrere Jahre.

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