Parallele Welt im Kopf?

Ehrlich gesagt weiß ich nicht wie ich beginnen soll. Und ich weiß auch nicht warum ich plötzlich den Drang habe damit in die Öffentlichkeit zu gehen, aber ich möchte es loswerden. Ich weiß nicht so Recht ob das gut ist.

Ich habe wie viele andere es auch im Internet beschreiben eine "andere Welt" die nur im meinem Kopf stattfindet. Angefangen hat es mit...sagen wir 7 Jahren. Jetzt bin ich genau 14, das heißt 7 Jahre später existiert sie immernoch. Damals habe ich begonnen mich an Dingen in meinem Alltag zu orinentieren, in diesem Fall war es ein kleiner Schleich-Ritter der die Welt für mich bedeutet. Dieser löste ganze Wellen für mein zukünftiges Leben aus, ohne ihn würden sie nun nicht alle existieren. Das eingegrenzte Denken eines Kindes übersprang ich schnell, und diese Geschichte entwickelte sich, später auch mit mir. Anfänglich war es noch eine sehr banale Liebesgeschichte, doch schnell wurde es mehr.

Doch hier kommt der Haken, es war eben nicht diese Geschichte das ich mich anscheinend in eine Welt verzog die besser war, in der ich mehr Geld hatte, vielleicht einen Mann. Auch, aber nicht nur, und gegen Ende war es das komplette Gegenteil. Es wurden immer mehr, zu dem schwarzharrigen Jungen kamen noch andere dazu, eine Struktur bildete sich, mit Fabelwesen die Kräfte besassen. Ich war fasziniert, doch auch das war mir schnell nicht genug.

Ich wuchs heran, die Intressen wurden natürlich auch anders und sie entwickelten sich alle mit mir (Namen haben sie nur teilweise). Nach und nach kam natürlich auch beispielsweise sexuelles dazu, so ungefähr als ich 12 war.

Doch auch krankes, wirklich krankes Zeug. Ich bin seit einem Jahr in Therapie, und in dieser Zeit kamen in dieser Welt auch Mordgedanken. Doch ich merkte auch das die Personen das durchlebten was ich durchlebte. Ich wollte nicht mehr leben, er wollte nicht mehr leben. Ich entdeckte das Interesse am anderen Geschlecht, er auch.

Sie alle waren ich, steckten in mir, und manchmal vermisse ich sie obwohl ich sie nicht kenne. Ich vermisse sie als Freunde, als hätte ich sie schonmal gesehen. Obwohl sie böse sind, diese Jungs die ich in meinem Kopf erstellt und aufgebaut habe sind gefährlich.

Okay das klingt lächerlich, lol.

Ich weiß nicht was das ist, ich möchte sie nicht verlieren und gleichzeitig sind es manchmal so kranke Gedanken das es doch unmöglich normal sein kann. Meistens ist es Gewalt und Wut.

Ich kann mir das nicht erklären, und kann mich auch nicht mit anderen die sowas haben vergleichen.

Anna.

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Habe ich eine Persölichkeitsstörung?

Hi erstmal!

Ich habe vor ein paar Tagen angefangen mich zu Ritzen (nicht wirklich schlimm, ich habe mir auch vorgenommen es niemandem zu erzählen, Erlärung folgt). Ich bin generell ein ziemlich pessimistischer Mensch aber in letzter Zeit wird das immer schlimmer. Ich bin seit ein paar Wochen in einer neuen Schule (Regulär, kein Schulwechsel, von Unter- in Oberstufe) und alle guten Freunde, die mit mir in die selbe Schule gehen, haben jetzt alle neue Freunde und ich kann mich mit keinem mehr so wirklich unterhalten. Einer meiner Freunde meinte heute auch zu mir: ich sei semi-depressiv (Ich bin mir nicht sicher ob das wirklich der offizielle Begriff ist, aber er meinte eben, dass ich so tute als wäre ich depressiv, um Aufmerksamkeit zu bekommen). Das stimmt zugegebener Weise auch, leider. Aber irgendwie hat mich das extrem geschockt. Ich glaube gelesen zu haben, dass Aufmerksamkeitsgeilheit mit einer Persönlichkeitsstörung zu tun hat. Ich habe jetzt noch mehr Angst mit irgendjemandem darüber zu reden, weil ich glaube, dass mich dann alle nur für gestört halten. (Gott sei Dank, ist das hier anonym) Auch in meiner alten Schule gab es so einen Fall, alle haben sie gehasst, im Nachhinein tut sie mir leid weil sie sonst wirklich nett war und ich sie mittlerweile verstehen kann. Ich habe mir auch vorgenommen, wieder glücklicher zu wirken, damit mich alle weiterhin zumindest halbwegs mögen.

Ich schäme mich fast schon, diesen Text geschrieben zu haben (Entschuldigung für die Lange), wahrscheinlich ist das wieder nur ein Schrei um Aufmerksamkeit, ich bin mir nicht sicher.

Aber ich bin jedem dankbar, der mir antwortet.

Schule, Freundschaft, Psychologie, Liebe und Beziehung, psychische-stoerung, Ritzen
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Krankhaftes selbstständiges verformen von Kiefer und Nase?

Hallo, ich mach mir erst jetzt Gedanken ob diese komische Störung von mir irgendwelche weiteren Folgen haben könnte. Also ich habe ein sogenanntes floehendes Kinn, aber seit Jahren, seit ich 11 bin, bin jetzt 16 hab ich irgendwie so eine Technik rausgefunden mit der ich so ca das Gegenteil eines Überbisses, nämlich ein Unterbiss vortäuschen und von der Seitenansicht und von vorne sehe ich so auch normal aus, nicht wie ein Habsburger oder so, ich hab das schon hinbekommen, aber es ist doch schon irgendwie gestört. Wenn ich dann meinen Kiefer richtig entspanne dann fragen mich schon Klassenkollegen wieso ich so blöd schaue weil sie meinen ich verzieh mein Gesicht so nach hinten, sie meinen nämlich mein eher gerades längeres Kinn wäre das normale, da es einfach wie ein normales Kinn ausschaut.

Zweiteres, meine Nase versuche ich seit den Sommerferien krankhaft nach oben zu drücken, den nasensteg irgendwie flach zu bekommen und hab schon mit Klebeband über nacht so herumgetaped, sodass halt meine Nasenspitze dabei etwas sich vom Höcker abhebt, und nicht so gerade vom Ende des Höcker endet, komischerweise stört mich der Höcker nicht.

Was sind Folgen davon, vorallem das mit dem Kiefer finde ich sehr bedenklich, immerhin kann ich zwischen zwei verschiedenen Gesichtern wechseln, wobei die eigentliche "Grimasse," welche wie ein schönes Gesicht aussieht, das falsche ist.

Bin 16 und männlich nur zur Info, von meiner (ich tippe mal auf... ) Störung weiß niemand.

Körper, Gesicht, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Orthopädie, psychische-stoerung, gesichtsform, krankhaft, verformen
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Habe ich eine Psychose, oder was ist los mit mir?

Hallo Leute..

In den letzten Monaten hat sich so einiges an mir verändert.Ich habe mir eigentlich nie so wirklich Gedanken darüber gemacht, aber zurzeit wird es einfach immer schlimmer..

Ich hoffe wirklich, dass ihr mir etwas helfen könnt oder evtl sagen könnt, was da zurzeit bei mir los ist...Zum Arzt möchte ich nicht gehen, da ich erstmal nicht will, dass meine Eltern etwas davon mitbekommen. Auch wegen meinem Konsum.. Bin 17 Jahre alt. (Konsumiere sehr häufig Drogen.. Speed, Mdma, Ecstasy, Gras)

Meine Wahrnehmung hat sich komplett verändert. Mein Umfeld ist fast wie verschwommen. Das hört sich irgendwie echt verrückt an, aber ich nehme alles um mich herum so wahr, als wäre ich in einem Traum..

Sobald ich auf eine Stelle schaue, sind die Umrisse außenrum völlig verschwommen & damit es wieder "schärfer" wird, muss ich erst wirklich sehr sehr lange wieder hin sehen.

Sprachfehler sind auch sehr auffällig geworden, dass mich darauf sogar schon Freunde angesprochen haben..Bin zurzeit sehr schnell abgelenkt, kann mich kaum noch konzentrieren & bin sehr vergesslich geworden..

Auch die Emotionslosigkeit ist sehr stark geworden, dass ich teilweise wirklich einfach garnichts fühle. Ich wache z.b morgens auf und fühle einfach nichts..

Keine positiven, keine negativen Gedanken.. Ich fühle mich einfach komplett leer.

Sobald ich in den Spiegel sehe, dann sehe ich nicht nur einfach mich selbst, es kommt mir so vor, als würde ich noch eine 2. Person sehen.

Oh man..

Das hört sich echt total verrückt an, wenn ich das gerade schreibe. Ich komme mir selbst schon total verrückt vor..

Ich hoffe, dass ihr mir etwas helfen könnt..

Liebe Grüße..

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Schön obwohl kaum Schöhnheitsideale?

Hi, mich beschäftigt schon seit Langem etwas.

Ich war als Kind und auch als Teenager ein hässliches Entlein (schaut mal nach Loren Gray als Kind oder 11 jährige, so ungefähr). In der Klasse wurde ich damals zum hässlichsten Mädchen gekürt, die Jungs waren immer in die anderen Mädchen verliebt, aber nie in mich. Ich war auch vom Verhalten eher kumpelhaft, jungenhaft. Jedenfalls wurde es in der Pubertät immer schlimmer, mein Vater fragte mich von wem in der Familie ich denn bitte diese Hakennase geerbt habe und mein bester Kumpel meinte wortwörtlich es gäbe Hässlichere und ich hätte ja einmal sogar annähernd so hübsch ausgesehen wie unsere "Klassenschlampe"(auf die alle standen). Naja bis zum Abschluss war ich immer die hässlichste und schüchternste. Und das wurde mir von verschiedensten Personen eingeredet, also muss es ja stimmen.

Ich bin mittlerweile 24 und habe mich etwas verändert, aber ich finde den Unterschied nicht sehr stark. Aber trotzdem wurde ich plötzlich von immer mehr Leuten als hübsch bezeichnet, kriege ständig Komplimente, Leute die mich wiedergesehen haben sagen "bist du hübsch geworden" usw. Ich habe lange blonde Haare, große blaue Augen und eine normale Figur. Das wars auch eigentlich. Aber ich finde mich nach wie vor hässlich, und entspreche nicht dem Schöhnheitsideal. Ich habe eine große Hügelnase mit großen Nasenlöchern.(Nasen OP ist mir momentan zu teuer) Kein schönes grades Stupsnäschen. Pickel. Ein kleines Kinn mit leichtem Doppelkinn wenn ich runtergucke. Ich bin klein, 1.62m. Habe eine bescheuerte Stimme. Lange dünne Finger, komische Zehen. Eine schlechte Haltung, keine perfekten Zähne. Bin ruhig und zurückhaltend, also charakterlich kaum was zu bieten. Ich bin langweilig. Wie kommen die Leute darauf mich schön zu finden und neidisch auf mich zu sein, (tatsächlich wurde ich deswegen in der Ausbildung ausgeschlossen) wenn ich 1. Vom Ideal so abweiche 2. Ich mich selbst hässlich finde 3. Mich selbst hasse, kein Selbstbewusstsein habe und es auch nicht ausstrahle? Da stimmt doch was ganz und garnicht. Immer war ich die hässliche, ich komme damit nicht klar das es nun komplett ins Gegenteil geraten ist. Nennt das Luxusproblem, ich raffs aber nicht. Ich habe ja auch nix davon, da ich eh nicht zufrieden mit mir bin, Depressionen hab, und angesprochen werd ich auch nie, weil ich das nicht ausstrahle. Aber ich kann es mir trotzdem alles nicht logisch erklären. Oder ist es unmöglich das logisch zu erklären? Oder hab ich eine so krankhaft verzerrte Wahrnehmung von mir? Könnt ihr mir mal ein paar Denkanstöße, Ratschläge geben, weil ich mit meinen Gedanken festhänge?

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Psychische Störung? Oder Verhalten nach Drogen?

Hey Leute,

also mein Freund ist vor 4 Wochen in eine WG gezogen und gestern hatte er frei, weswegen wir den Tag zu zweit verbringen wollten.

Sein WG Mitbewohner war letzte Woche im Urlaub, also wollten wir uns kurz seinen Bericht anhören, dann wollte er aber auch Regale umsortieren. Als mein Freund und ich danach gekocht haben, hat sein Mitbewohner mit uns gegessen und sich dann seinem Laptop gewidmet. Mein Freund hat gefragt, was wir noch machen wollen und ich habe vorgeschlagen, in die Stadt zu gehen. Sein Mitbewohner wollte wissen in welche Läden und hat sich quasi dazu eingeladen, mitzukommen. Auch zu Starbucks wollten mein Freund und ich und obwohl sein Mitbewohner sich darüber aufgeregt hat, wie teuer der Kaffee dort wäre, wollte er in der Stadt unbedingt mit uns dorthin.

Auf dem Rückweg wollten mein Freund und ich noch in den Supermarkt und sein Mitbewohner ist 3 Haltestellen zu früh mit uns ausgestiegen, weil er plötzlich auch noch was kaufen wollte. Eigentlich hatte er vor, zu einer Jamsession zu gehen aber zu Hause ist ihm eingefallen, dass er im falschen Kalender geguckt hätte und er hat uns extra Bescheid gesagt.

Als mein Freund und ich dann Abendessen gemacht haben, hat sein Mitbewohner gefragt, was wir denn machen und ob wir einen Film schauen würden.

Vielleicht klingt das alles übertrieben, aber sein Mitbewohner hat sich gestern fast den gesamten Tag an unsere Fersen geheftet und einfach nicht kapiert, dass er irgendwie stört. Mein Freund und er kennen sich ja kaum und selbst unsere Freunde lassen uns irgendwann mal Zeit zu zweit.

Könnte er eine psychische Störung haben? Kommt sowas von Drogen? Oder ist er vielleicht einfach einsam und aufdringlich?

Freundschaft, Drogen, Liebe und Beziehung, psychische-stoerung
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Ich will den ganzen Tag nur essen. Was soll ich tun?

Ich habe das Problem, dass ich esse obwohl ich keinen Hunger habe, schon sehr lange, verstärkt ist es mir jedoch erst seit 2-3 Jahren aufgefallen.

Eigentlich denke ich den ganzen Tag nur ans Essen. Wenn ich zum Beispiel gerade mit meiner Familie zusammen gegessen habe, und alle sagen "Jetzt bin ich aber richtig satt", denke ich mir: "Eigentlich würde ich gerne noch 2 oder 3 Teller essen" (obwohl ich sowieso wahrscheinlich schon am meisten von allen gegessen habe). Wäre ich alleine, würde ich das wahrscheinlich auch machen. Ich mache es nur nicht, weil die anderen dann dumm gucken und kommentieren würden.

Und so ist es immer. Ich höre prinzipiell nicht auf zu essen wenn ich satt bin, sondern würde am liebsten immer weiter essen und mir nach der großen Pizza direkt auch noch einen Burger reinziehen und danach dann nen Döner.

Seitdem das angefangen hat, habe ich mit der Zeit schon langsam zugenommen und bin mittlerweile leicht übergewichtig. Ich möchte auf keinen Fall richtig fett werden. Ich habe auch schon etliche male Diäten gemacht aber immer spätestens nach ein paar Monaten abgebrochen. Das schlimmste ist einfach dieser ununterbrochene Heißhunger auf Essen. Wenn Essen nicht dick machen würde und andere Leute nicht dumm kommentieren würden, würde ich wahrscheinlich den ganzen Tag nur essen.

Das ist doch nicht normal! Ich weiß auch nicht woran es liegen könnte, psychisch geht es mir eigentlich total gut. Was würdet ihr mir raten? Habt ihr irgendeinen Tipp außer mal wieder irgendeine Diät, die ich sowieso früher oder später abbreche und danach wieder alles zunehme weil mich der Heißhunger plagt?

Ich bin übrigens ein Mädchen und 23 Jahre alt, falls das wichtig ist.

Ich danke euch schon mal!

Geh zum Arzt 60%
Bist nur verfressen. Iss einfach weniger. 20%
Geh zum Psychologen 20%
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Durch Mobbing & Depression emotional abgestumpft: Wieder normal werden möglich?

Ich war als Kind ein sehr sensibler emotionaler Junge, weshalb mich das bösartige Mobbing im Gymnasium und die Ausgrenzung und Einsamkeit besonders hart getroffen haben.

Das zog sich über Jahre durch die Pubertät und dazu kamen noch meine Homosexualität in einem zutiefst homophoben Umfeld, was letzlich in noch stärkerem Selbsthass und jahrelangen schweren Depressionen endete, welche bis über die Schulzeit hinaus nicht behandelt wurden.

Durch mein jahrelanges stillles Leiden in der Schule und einem lieblosen Elternhaus bin ich nach und nach von einem sensiblem Jungen zu einem unverwüstlichen Eisklotz abgestumpft.

Früher war ich so sensibel, emotional und bedacht darauf, was meine Mitmenschen von mir hielten. Ich empfand alle Emotionen lebendig, Freude, Schmerz, Traurigkeit, das ganze Spektrum.

Mittlerweile bin ich ein emotionaler Eisklotz, mir ist vieles und besonders andere Menschen egal und mein Gefühlsinnenleben läuft auf Sparflamme, höchst minimale Gefühlsregungen und kaum etwas tangiert mich noch emotional.

Manchmal ist es als wäre ich ein halber Roboter und ich wäre eigentlich nicht wirklich lebendig, so tot ist mein Gefühlsleben.

Selbst Antidepressiva & Therapie konnten nur negative Gefühle ausblenden, aber mein volles Gefühlsleben nicht zurückbringen.

Wie höre ich auf so unterkühlt zu sein und hole meine Emotionen zurück?

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Studienplatzbewerbung: Antrag auf Nachteilsausgleich (od. Härtefallantrag), wie ist das nachträglich möglich?

Wenn ihr jemandem wirklich helfen möchtet, bitte nehmt euch einen Augenblick Zeit. Der Text ist lang, aber ich musste die Sitzation schließlich so gut beschreiben, wie möglich.

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Ich hatte über die gesamte Zeit des Gymnasiums eine psychische Erkrankung (Ich hatte sie bereits vorher und habe sie immernoch), die mir das Konzentrieren, somi9t das Lesen und somit das Lernen enorm erschwert, oft so sehr, dass es kaum noch geht.

Erst einige Zeit nach dem Erhalt des (deshalb schlechten) Abiturs wurde ich mit meinem Eltern darüber offen (Diesen war über die ganzen Jahre schon sehr oft ein sehr seltsames Verhalten meinerseits aufgefallen, ich bekam oft Ärger, weil sie nicht wussten, was falsch mit mir war). Somit bekam ich auch erst lange danach einen Psychologen und das Kapitel Oberstufe war dann schon abgeschlossen.

Mein Abitur erhielt ich 2016 mit 3,6. Durch den Druck der Gefahr, das Abitur vielleicht überhaupt nicht zu schaffen, habe ich mein Problem wohl etwas mehr oder weniger "unterdrücken" können, aber die Note ist trotzdem nicht vergleichbar mit dem, wie ich es in Wirklichkeit könnte.

Deshalb habe ich jetzt leider große Probleme mit dem Beginn eines Studiums. Ich kann mich aufgrund der schlechten Note nicht erfolgreich bei Dingen bewerben und einschreiben, die mich interessieren. Ich bin auf Wartesemester angewiesen.

Bei jeder Bewerbung stolpere ich über die Begriffe "Nachteilsausgleich" und "Härtefallantrag". Ich denke mir, zumal bei mir ein erhebliches Problem vorlag, wäre es doch glaube ich nicht falsch zu versuchen, meine gültige Note und damit meine Chancen wenigstens ein klein wenig zu verbessern.

Für einen Nachteilsausgleich benötige ich ein Schulpsychologisches Gutachten, für einen Härtefallantrag (Was sich auch nicht ganz durchblicken lässt) wohl oft ein fachärztliches Gutachten. Ich bin seit Jahren nicht mehr auf meinem Gymnasium und dort hatte ich zwar Gespräche mit Beratungslehrern, ich wollte und konnte ihnen aber niemals sagen, was wirklich falsch war. Aufgrund dieser Schwierigkeit konnte ich kaum Hausaufgaben machen oder Lektüren lesen. Ich saß dann oft stundenlang vor dem geöffneten Buch bzw. an den Aufgaben und habe versucht, mich zu konzentrieren, aber meist vergebens. Ab einer Weile des Versuchens gab ich auf und legte mich hin.

 

Wie ist es jetzt mir jetzt möglich, einen solchen Antrag zu stellen?

Es sind zwar Jahre vergangen, aber ich war damals zu genau der Zeit von diesem Problem betroffen. Einerseits wusste ich nicht genau, was falsch mit mir war, andererseits war mir es auch peinlich und ich konnte es einfach niemandem verraten, nichtmals meinen Eltern. Es sind teilweise komplexe Zwangsgedanken, von denen ich niemals jemandem erzählen könnte. Auch heute versuche ich meinem Psychologen klar zu machen, was mein Problem ist, aber ich komme nicht darum herum, immer irgendwelche Umschreibungen verwenden, wodurch wir auch nicht auf den Punkt kommen. (Fortsetzung und Ende des Textes im ersten Kommentar.)

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Mein Freund bedroht und beleidigt mich. Was soll ich tun?

Hallo ihr Lieben,

mein Freund(20) und ich (18)sind mittlerweile seit 9 Monaten zusammen und eigentlich bin ich glücklich mit ihm,wären da nicht seine Ausraster,die mittlerweile mindestens einmal die Woche passieren. Dazu muss ich sagen,dass ich auch schon ein paar mal körperlich agressiv gegenüber ihm war. Wenn er diese Ausraster hat ist er nicht mehr wiederzuerkennen,da er sonst so lieb zu mir ist. Heute war wieder so ein Ausraster. Er fing an sich wegen Bildern,von uns,die ich nicht löschen wollte, zu streiten weil er sie hässlich fande.Nach einer Diskussion habe ich sie dann gelöscht. Dann wollte er auch noch, dass ich unseren Chat lösche, was ich aber nicht tun wollte. Er meinte wenn ich das nicht mache,dann breche er mir jeden Finger. Als ich meinte "Mach doch" nahm er meine Hand und fing an meinen kleinen Finger umzubiegen. Ich fing an zu weinen und habe ihn angefleht aufzuhören, weil es sehr wehtat, was er dann auch tat. Dann hat er mich mal wieder beleidigt,meinte ich war schuld an dem Streit und sagte es wäre besser gewesen, wenn wir uns nicht kennengelernt hätten. Außerdem meinte er,dass er mir mein Leben zur Hölle machen will,in dem er mich anzeigen will und ich somit meine Ausbildung nicht mehr beginnen kann. Erst als ich vor weinen kaum mehr atmen konnte, hörte er mit allem auf und nahm mich in den arm und meinte das es ihm leid tut. Ich hatte schon ein paar mal Angst vor ihm,aber so wie heute noch nie. Außerdem hat er mich auch schon mal in der Wohnung festgehalten bzw. eingesperrt,als ich gehen wollte.

Ich habe heute, bevor das passierte,mit ihm gesprochen,dass er zum Psychologen gehen soll. Das will er auch tun.

Ich weiß jetzt nicht was ich tun soll. Mein Kopf sagt ganz klar,dass ich ihn verlassen soll, aber mein Herz sagt das Gegenteil,weil ich ihn liebe.

Vielen Dank für das Lesen

Liebe, Freundschaft, Gewalt, Psychologie, aggressiv, Drohung, Liebe und Beziehung, Partnerschaft, psychische-stoerung, Wut
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Wohin mit Sozialphobie?

Erst einmal hallo zusammen. Ich habe ein Problem und zwar, habe ich die Vermutung eine Sozialphobie zu haben. Aber jetzt erstmal zu der "Vorgeschichte": Vor ca, 4 - 5 Jahren, hat sich da irgendwas entwickelt dass ich bei Situationen mit anderen Leuten immer mehr Angst bekommen habe, am Anfang war es nur so das ich nicht mehr vernünftig reden konnte, dann ,aber nach der Zeit würde es immer schlimmer. Irgendwann bekam ich starkes Herzklopfen, Schweißausbrüche (An z.b. Händen, Achseln...), Panikanflüge, es wurde immer schlimmer. Selbst bei meinen Freunden konnte ich nicht mehr so sein wie ich war ,weil ich immer Angst hatte verurteilt zu werden für das was ich zu diesem Zeitpunkt war(wenn ihr mich versteht, das ist ein wenig komplizierter auszudrücken). Und das zog sich all die Jahre immer weiter, bis jetzt. Meine Eltern, sagen mir auch mittlerweile sehr oft, dass ich mich in der Zeit viel zurückgezogen habe, selbst bei meinen Freunden ,dass ich mich nicht mehr mit den treffe ,dass ich immer nur noch in meinem Zimmer rum Hocke. Um es jetzt einfach schnell abzuschließen ich habe Angst, davor verurteilt zu werden was andere über mich denken, Fehler zu machen, schlecht dazustehen oder unfähig zu erscheinen, mich zu blamieren und überhaupt mit andere Menschen zu interagieren die ich nicht so gut kenne bzw. noch gar nicht kenne ,also alle Leute außer meine "Freunde" . Was ich mittlerweile auch weiß ist , dass ich ein sehr geringes Selbstwertgefühl hab bzw. Selbstbewusstsein. Obwohl ich weiß ,dass ich viele Denkmuster habe die nicht ok sind, z.b. "ich kann das nicht" oder "ich bin nicht gut genug dafür" oder "ich weiß dass mich niemand mag" oder irgendwie sowas ich kann das nicht abstellen. Und ständig könnte ich anfangen zu weinen egal wo ich bin ,ob ich gerade bei mir zu Hause bin und gerade irgendwo nachdenke, denn ich bin sehr nachdenklich oder ob ich in der Schule sitze... Und da ich jetzt zurzeit ein Betriebspraktikum von meiner Schule aus mache oder machen muss, ist mir dieses Problem einfach viel viel offensichtlicher geworden. Und jetzt kommt etwas vielleicht krasses, aber ich habe keine Ahnung wie ich zu diesen Gedanken gekommen bin, denn wie man vielleicht aus dem Text der oben steht herauslesen kann ist dass ich Angst habe mit andere Menschen zu interagieren... Das heißt auch beim Praktikum und deswegen habe ich oft mit dem Gedanken gespielt mich zu verletzen so dass ich nicht arbeitsfähig bin, damit ich dort nicht hin muss. Damit möchte ich einfach sagen dass mich anscheinend diese psychische Störung( wenn sie es ist) selbst zu solchen Sachen führt und ich will das eigentlich nicht. Kann mir irgendjemand irgendwelche Tipps geben und mir vielleicht auch sagen zu was für eine Art Arzt ich gehen sollte? Ich habe mich im Internet durch gesucht, aber ich habe nichts gefunden wo steht ob ich einfach nur zum Hausarzt gehen soll oder wo anderes. Und wie ich das vielleicht meiner Mutter sagen kann? Danke

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Psychische Krankheit wegen Mutter, kann man sie belangen?

Hallo,

Ich habe seit mehreren Jahren eine borderline Persönlichkeitsstörung welche vorallem auf meine Mutter zurückzuführen ist.

Wegen besagter Krankheit war es mir nicht möglich (bzw erlaubt) auszuziehen und ein eigenes leben zu leben. Ich hatte also täglich mit Grausamkeiten ihrerseits zu tun welche meine Krankheit immer wieder verstärkt und verschlimmert haben.

Vor ein paar Monaten hat sie sich endlich von meinem Vater getrennt und ist (nach dem sie ihn mehrmals betrogen hat) abgehauen.

Sie hat sich eine Wohnung angeeignet die wesentlichen größer ist als unser Haus und ein neues auto.

Nun kam gestern ein Brief sie möchte Unterhalt von uns. (Ich sage bewusst uns da das Gehalt von meinem Vater zu 100% für das Haus welches ja zur Hälfte noch ihr gehört ausgegeben wird. Und nur mein Gehalt für Lebensmittel ect genutzt wird)

Ich habe mich etwas eingelesen und anscheinend hat sie tatsächlich recht darauf Geld von meinem Vater einzukassieren obwohl wir während der gesamten ehe noch keinen cent von ihrem Gehalt (selbst Erwerbstätig) gesehen haben.

Ich finde es unbegreiflich und frag mich jetzt. Wenn sie obwohl sie nie etwas für uns getan hat Anrecht auf Geld von uns hat, könnte ich sie dan belangen da ich Nachweislich durch unteranderem ihr verhalten krank geworden bin?

Um es noch einmal deutlicher zu beschreiben. Sie hat mir unteranderem den Tod gewünscht und sogar sterbehilfe angeboten. Sie hat mich täglich schikaniert und mich für alle Fehler verantwortlich gemacht. Selbst als sie abgehauen ist (NACHDEM sie meinen Vater mehrmals betrogen hat) sagte sie zu mir und meiner Schwester sie würde nur gehen wegen mir.

Ich kann durch diese Krankheit kein normales leben leben. Therapeuten nehmen sich mir nicht an. Psychologen hatten bislang keinen Erfolg.

Ich bekomme dank ihr Panikattacken wenn ich Staubsauger höre oder allgemein laute Geräusche. Ich verletze (schneiden, drosseln, schlagen, etc) mich regelmäßig (es hatte sich gebessert seit sie weg ist aber da sie immer wieder zurück kommt mit anderen Forderungen wird es wieder schlimmer) bis hin zu konkreten Suizid Gedanken/versuchen.

Und ja ich bin in medizinischer Behandlung anschlagen tut bis jetzt nichts und ich bin schon ein paar gute Jahre dabei. Es gibt doch bestimmt irgend etwas womit ich sie für ihr verhalten mir gegenüber in Rechenschaft ziehen kann?

Ich war ja immerhin ein Kind und auf sie abgewiesen (bin ich ja fast immernoch?) konnte mich also nicht wehren?

Wäre nett wenn wer was weis

LG hana

Rechtsanwalt, Psychologie, psychisch-krank, psychische Probleme, psychische-stoerung, Rechtschreibung, Rechtslage
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Symptome einer psychischen Erkrankung(?)?

Hallo

Ich weiß nicht ganz, wie ich diese Frage stellen soll, tut mir leid.

Ich habe Probleme, auf "un-konkrete Fragen" zu antworten (z.B. "Was hast du weiter vor?" oder ähnliches. Irgendwie schwer, Beispiele zu geben. Aber in letzter Zeit werde ich ständig solche Fragen gestellt und ich muss immer dreimal nachfragen, bis ich die Frage in etwa zu verstehen glaube.), ich bin ständig abgelenkt und tue deshalb weder Dinge, die meine Mutter von mir möchte, noch welche, die ich mir selbst vornehme. Ich hungere manche Tage nur mit Wasser und Abendessen(Abendessen nur, weil meine Mutter das sonst mitkriegen würde) und andere Tage esse ich viel zu viel und alles ungesundes Zeug. Wirklich Unmengen, locker über 1 Kg Süßigkeiten in einem Tag. Ich habe fast null Selbstbeherrschung und bin ständig kurz davor jemanden zu schlagen oder anzuschreien, wenn ich genervt bin. Ich schlafe nur wenig, da ich meist nach 1 ins Bett gehe und gegen 7 aufwache, einfach liegen bleibe und gegen 9 oder 10 aufstehe. Ich gehe kaum raus, auch wenn ich es möchte. Ich zweifele ständig an allem was ich tue oder gerne tun würde.

Ich habe das Gefühl, ich kann nicht gut mit anderen Menschen umgehen, aber auch nicht mit mir. Ich habe mich früher geritzt und mich selbst "depressiv" genannt, auch wenn ich daran irgendwie immer ein wenig gezweifelt hab. Ich bin 17 und habe das Gefühl ich bin noch nicht bereit, mein Abi zu machen und zu studieren oder zu arbeiten. Ich schiebe gerne alles auf meine Eltern, aber eigentlich bin ich wohl selbst Schuld, dass ich so bin, wie ich bin.

Mein Punkt ist, dass mein Verhalten mir Angst macht. Ich kann mich selbst nicht nachvollziehen, wenn ich mal wieder von einem Stimmungsextrem ins nächste stürze. Ich habe schon oft darüber nachgedacht, dass ich irgendetwas in die Richtung Autismus haben könnte. Nicht Autismus, aber irgendwas, dass ein Stück weit in die selbe Richtung geht.

Ich verstehe, dass das hier alles ziemlich wirr klingt, aber ich bin nicht wirklich in der Lage, mich klar auszudrücken. Ich versuche, meine "Symptome" so gut wie möglich zu beschreiben, denn ich möchte wissen, was mit mir los ist. Klar, mit 17 bin ich ein Teenager und in der Pubertät und so Zeugs, aber ich habe das Gefühl, dass mit mir einfach nicht alles stimmt. Das ich nicht normal bin. Und das macht mir Angst.

Hat irgendwer eine Idee, was das sein könnte?

(Das Fragezeichen hinter psychische Erkrankung steht da, weil ich nicht weiß ob es eine Erkrankung, Störung, psychisch oder überhaupt irgendwas ist.)

Teenager, Psychologie, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung, Psyche, Psychische Erkrankung, psychische-stoerung, emotionale Störung
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Wie die richtige Hilfe bekommen?

Hallo, ich habe gleich mehrere Fragen auf einmal. Dafür muss ich zuerst etwas ausholen & über mich berichten; Ich bin aktuell 23 Jahre alt, habe eine mittlere Reife, keine abg. Ausbildung, AU für unabsehbare Zeit. Ich leide zu meinem Bedauern unter Folgenden Krankheiten/Symptomen: (chr.) Migräne mit Aura (Sehstörungen, extreme Lichtempfindlichkeit, Übelkeit, u.ä.)&Asthma Bronchiales (+ stressbedingte Anfälle)&spor. Panikattacken&chr. Gastritis & Reflux (Magenschleimhautentzündung/ defekter Kehlkopfdeckel)&Bruxismus, Folge: CMD (dauerh. Zähneknirschen/-pressen m. extr. Folgeerscheinungen: athritisches Kiefergelenk, Zahnschäden, verschiebung der Wirbelsäule m. starken Hüftschmerzen)&div. chr. Stresssymptome (u.a. geschw. Immunsystem)&einseitige Schwerhörigkeit unbek. Ursprungs&Bipolare Störung m. Neigung zu extr. schnell wechselnden Episoden (ggf. auf Sonderform von PTBS zurück zu führen)&Persönlichkeitsstörung/-en (altersbedingt noch nicht näher festgestellt/ definiert)&Schlafstörungen&extr. Durst (6-12L täglich) & unerkl. Gewichtszunahme (akt.: Übergewicht) durch unbek. Ursache. HLA-B27 pos. m. Bechterew-Erkranung bei Verwandtem 1. Gds. (entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenerkrankung).(& erblichbed. Reibeisenhaut & Akne) Ich hatte die meisten Erkrankungen schon im Grundschulalter was mich sehr geprägt hat. Nun habe ich einfach keine Kraft mehr & versinke zunehmend in Selbstmitleid. Hilfe zu 'holen' gestaltet sich durch die dauernden Schmerzen & Überforderungsgefühle als nahe zu unerträglich schwierig. Ich habe schon mit Freunden & Bekannten gesprochen, um Ideen zu sammeln. Hier mein Plan: 1.Beantragung eines GdB 2.Eine Art gesetzlicher Betreuuer für Behördengänge u.ä. 3. Beginn einer stationären Therapie wie von einem Arzt empfohlen 4. Nachholen des Abiturs per Fernkurs 5.dann eine geeig. Wiederaufnahmemaßnahme, folgend eine Ausbildung. Wie man sieht habe ich mir ernsthafte Gedanken gemacht. Die Umsetzung ist das Problem, daher folgende Fragen; 1. Was kann ich tuen um möglichst schnell hilfe für die Behördengänge zu erhalten? (Mein Hauptproblem, da für mich das verlassen der Wohnung schon psychisch wie physisch absolute Überforderung bedeutet.) 2. Was benötige ich um einen GdB beantragen zu können) 3. Wie heißen die Untersuchungen die ich benötige bzw. machen lassen muss, um schnell psychologische Hilfe zu erhalten & eine (auch körperliche) Therapie /Behandlung beantragen zu können/ zu bekommen? 4. Wo muss ich welche Antragsbögen o.ä. anfordern? 5. Kann ich den Fernkurs trotz (langanhaltender) AU & ALG 2 (u25) beginnen? (freie Zeiteinteilung beim Selbststudium scheint mir machbar & besser als nichts tun) 6. Wie kann ich meine Kosten für die verschiedenen Terapien & Medikamente niedrig halten bzw. die nötigen Behandlungen/-skosten beantragen? Ich möchte mich im Voraus bei jeder Person bedanken, die sich die Mühe gemacht hat diesen Text zu lesen.

Therapie, Psychologie, Antrag, Behörden, Gdb., Gesundheit und Medizin, psychische-stoerung, chronische-krankheit
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Sollte ich meinen Eltern sagen, dass ich nicht berührt werden möchte?

Ich mag es generell nicht, von anderen berührt zu werden. Auch wenn es nur kleine (u. sogar bei unabsichtlichen) Berührungen, kann ich schon total zsm. zucken. Das Limit liegt bei Händeschütteln u. da drücke ich auch nie zu, da ich um ehrlich zu sein - so schnell wie möglich ablassen möchte. Ich habe aber kein Problem mit meiner Mutter Händchen zu halten. Das tue ich sogar noch sehr gerne (u. dabei bin ich fast 17) bei meinem Vater ist es wiederum "seltsam" - ich kann das mit ihm nicht.

Ich habe das Gefühl, dass meine Eltern manchmal die Nähe zu mir suchen zB. wenn etwas vorgefallen ist oder sie sich Sorgen machen um mich - sie mit mir reden wollen. Wenn ich zsm.zucke, nach einer Berührung, wundert mein Vater sich, wieso ich so schreckhaft bin. Ich zweifle, dass er denkt, dass ich wieder Angst vor ihm habe, wenn ich so reagiere u. dabei ist das gar nicht persönlich gemeint - es ist allgemein so. Ich mag es einfach nicht. Falls sie denken, es würde beruhigen, trösten oder das Gefühl von Nähe u. Wärme vermitteln - dann liegen sie bedauerlicherweise (bei mir) völlig falsch. Ich brauche das nicht. Mir reicht es schon, wenn sie mich zum Reden drängen, da müssen sie mich nicht noch "körperlich trösten".

Ich bin nämlich eine schweigsame Person u. bin schon als Kind u. hatte auch nie wirklich das Bedürfnis gehabt, mit meinen Eltern über schlechte oder schöne Ereignisse zu reden.. Ich glaube das frustiert teils meine Eltern.

Wenn sie mit mir reden wollen - okay, ich werde mich zsm.reißen, aber bitte ohne Berührungen. Da werde ich sogar meist gereizt u. schlecht gelaunt (Meinen Bruder schlage ich sogar manchmal aus Reflex - bei Fremden, entferne ich mich einfach oder schüttel es ab). Ich werde nämlich schon schlecht gelaunt u. aggressiv, wenn jemand mich berührt (Ich bin leicht reizbar).

Ich bin derzeit seit fast 3 Jahren bei einer Psychiaterin.

  • Sollte ich das vll. mal bei ihr ansprechen?
  • Wäre es in Ordnung, wenn ich darum bitte, dass meine Eltern damit aufhören sollen (bzw. meine Psychiaterin)
  • oder ist das eher "negativ" u. ich sollte es über mich ergehen lassen?

Ich habe aber jedoch Bedenken, sie werden es falsch auffassen; Denken, ich mag sie nicht oder habe Angst vor ihnen - was auch immer.

  • Was sollte ich tun? (Tschuldige, für den langen Text)
Menschen, Beziehung, Eltern, Psychologie, Entwicklung, psychische-stoerung, Soziales, Störung, Körperkontakt
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Wie kann ich die Angst vor Präsentationen alsbaldig unterdrücken?

Hallo,

morgen muss ich mit meiner Gruppe eine Präsentation halten. Ich habe mir die Tage sogar ernsthaft überlegt, den Tag zu schwänzen, doch mich heute noch umentschieden. So kann es nicht gehen und dies würde alles unangenehmer machen...total auffallen.

Die ganze Zeit male ich mir schon aus, was passieren würde...

  • Ich werde wieder einen Klos im Hals bekommen, welcher verhindert ordentlich zu sprechen und mir nur das Zeichen gibt, dass ich fast weinen werde.
  • Ich werde wieder Bauchschmerzen bekommen und mir somit übel werden.
  • Ich werde wieder Kopfschmerzen bekommen und somit mich nicht mehr richtig konzentrieren können.
  • Ich werde nicht mehr normal atmen können.
  • Mein Herz wird wehtun und beben.
  • Ich werde fast umtaumeln/mir wird total schwindelig werden.
  • Ich werde vergessen, was ich sagen will/muss und somit auf mein Blatt starren für "Halt" und um mich "zu verstecken"...
  • Ich werde stottern, mich verplappern/Nichts auf die Reihe bekommen.

uvm. Eig. sind diese ganzen Aspekte nur meine Angstsymptome, die ich auch wirklich bekomme in Stresssituationen - ich habe außerdem eine Soziale Angststörung.

Meine Themen sind nicht schwer, ich werde sie heute natürlich noch vertiefen und mir vorsagen, aber... Ich habe schreckliche Angst davor, dass ich morgen alles vergessen werde und nichts außer Wort- oder "Lautbrocken" aus meiner Kehle kriege und nur aus dem Raum flüchten will... Ich habe außerdem auch ziemlich Unbehagen vor der Lehrerin...

Meine Fragen sind daher, wie ich mich von diesen Gedanken ablenken soll - insbesondere von den Gedanken, WÄHREND der Situation und kann ich die körperlichen Symptome überhaupt verhindern, wohl nicht - sie machen es nämlich noch schlimmer...

Hat jemand Tipps? Ich darf es morgen nicht hinschmeißen..

LG

Furfur

(p. s Ich bin in Therapie und wir sind gerade dabei meine KLEINSTEN Ängste abzuarbeiten...)

Schule, Prüfung, Angst, Präsentation, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Phobie, psychische-stoerung, Sozialphobie, SozialeAngststörung
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Könnte es sein, dass ich eine Psychische Störung habe?

Guten Abend,

ja ich weiß, bei ernsthaften bedenken soll ich mich an einen Psychologen wenden. So schlimm ist es aber auch nicht, es beeinträchtigt mich nicht, es ist aber sehr interessant am eigenen Körper zu erfahren, ich bezweifle sogar, dass ich es in Worte fassen kann.

Ich wollte nur mal wissen, ob das, was ich wahrnehme noch als normal zu bezeichnen ist.

Vorweg: ich hatte früher regelmäßig Nachtschreck, jetzt tritt das nur noch so etwa zwei Mal im Jahr auf (ich bin fünfzehn Jahre alt). Ich habe manchmal nachts traumähnliche Halluzinationen, die erschreckend realistisch sind. Zum Beispiel haben wir einmal in einem uralten Hotel übernachtet und als ich Nachts "aufgewacht" bin sah alles so aus wie es am Tag aussah. Nur, dass ein Feuer im Kamin brannte wo am Tag keiner eines angezündet hatte. Ich habe aus dem Fester gesehen, wo plötzlich der Kopf eines Mannes immer wieder vorbeiflog. Mein Vater kam ins Zimmer und schaute nach dem rechten. Ich habe ihm gesagt, dass dort ein Kopf vorbeifliege worauf er dann geantwortet hatte, dass ich mir keine Sorgen machen solle. Meine Schwester lag mit dem Rücken zu mir und begann plötzlich wie ein alter Raucher zu lachen und zu keuchen. Ich habe mich gewundert, kam aber komischerweise gar nicht aus der Ruhe. Als ich dann wieder im Normalzustand war habe ich das meiner Familie erzählt. Mein Vater war nicht bei uns im Zimmer gewesen, meine Schwester hatte nicht gelacht, kein Feuer war angezündet worden und natürlich ist auch kein Kopf am Fenster vorbei geflogen. Aber alles war für mich komplett real gewesen.

Das ist jedoch nicht mein Haupt"problem". Ich merke, dass ich oft Dinge unterschiedlich wahrnehme. Plötzlich ist alles ganz langsam und ich bin mir allem Bewusst was um mich herum passiert. Ich merke quasi, was hinten in der anderen Ecke des Raumes ist und kann allen Gesprächen im Raum gleichzeitig folgen, ich bin mir quasi wirklich allem bewusst. Das hält aber normalerweise nicht viel länger als fünf Sekunden an. Dann ist es plötzlich wieder so, dass ich mir kurz überhaupt nichts bewusst bin und alles einfach an mir vorbei rauscht.

Vorhin hatte ich auch einen richtig seltsamen Moment, der aufgetreten ist, nachdem ich eine Entscheidung treffen sollte. Ich musst mich entweder dafür entscheiden nach der Schule nochmal nach Hause zu gehen und dann erst zum Klavierunterricht zu gehen oder einfach unten im Dorf die viertelstunde noch zu warten. Ich bin nach Hause geradelt und als ich dann wieder runter ins Dorf zum Klavierunterricht gegangen bin, habe ich etwa hunter Meter vor mir auf dem Bürgersteig mich von hinten gesehen. Ich habe mich echt nur so ein bis zwei Sekunden lang gesehen, dann war ich wieder weg, aber "ich" stand genau an dem Ort, an dem ich gewesen wäre, hätte ich unten im Dorf gewartet. Das ist nicht das erste Mal gewesen, dass ich so etwas gesehen habe.

Kennt ihr das auch?

Ich glaube nicht, dass das etwas ernsthaftes ist, aber ist das noch normal?

Psychologie, Psyche, psychische-stoerung, Wahrnehmung, Geisteskrankheit, Wahrnehmungsstörung
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Ist mein Kollege Geisteskrank?

Hallo,

ich habe einen Kollegen, der stark von der Verhaltensnorm und Denkweise abweicht (finde ich zumindest). Ich komme zu einigen Beispielen:

  1. Er ist selbstständig und hat einen Praktikanten, den er regelmäßig mit einer Fliegenklatsche auf den Mund (er nennt es auch oft Schandmaul) schlägt. Dafür erhält der Praktikant Freistunden.

Dazu "belügt" er den Maßnahmeträger des Praktikanten z. B. durch Aussicht auf Job oder angeblichen Messebesuch, obwohl es nicht stimmt....damit der Praktikant länger bei ihm kostenlos arbeiten muss

  1. Er nennt alle Arbeitnehmer Drohnen und Lullis (was auch immer das ist)

  2. Er meint, dass Arbeitslose in Zwangsarbeit geschickt werden sollten. Extremfälle sollten eingeschläfert werden. "Sklaverei" ist eine gute Form der Beschäftigung ist seine These.

  3. Er ist der Meinung, dass nur seine Lebensweise richtig ist. Alles andere ist "Minderwertig"

  4. Er ist "arbeitswütig" und geldsüchtig. So habe ich mir beispielsweise einige male vor vielen Jahren was geliehen, worauf ich 100% Zinsen zahlen musste.

6 Generell versucht er stehts für sich einen finanziellen Vorteil zu schaffen ohne Rücksicht.

  1. Er nennt sich selbst "Mistschwein", jedoch ist es ihm egal was andere (außer Geschäftsbeziehungen) über ihn denken

Das ist alles kein Scherz, sondern leider wahr. Gibt es für dieses Verhalten ein Wort / Syndrom?

Krankheit, Persönlichkeit, Psychologie, psychische-stoerung, Beruf und Büro
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Falscher Freund hat meinen Traum zerstört und eine Störung?

Hallo erstmal, (Ich weiß, dass ist ein verdammt langer Text aber ich könnte eure Hilfe echt gebrauchen) Ich bin 16 Jahre alt und ich habe einen großen Traum: Filme machen. Ein "Freund" aus meiner ehemaligen Klasse teilt diesen Traum. Also haben wir beschlossen mal zusammen an einem Film zu arbeiten. Ich will mich jetzt auch nicht als tollen Macker darstellen aber ich war wirklich der einzige der wirklich etwas für dieses Projekt getan hat. Ich habe Freunde zusammengetrommelt die uns helfen wollten, Equipment besorgt, an einem Skript gearbeitet usw. Wir wollten uns also vor ein paar Tagen treffen um zu drehen und ich habe verpennt. Ich habe verpennt und somit ist der Drehtag in's Wasser gefallen, da ich das ganze Equipment hatte. Dieser Zwischenfall war zu 100% meine Schuld und ich verstehe total, wenn man da wütend ist, denn das wäre ich auch, aber mein sogenannter "Freund" musste es völlig auf die Spitze treiben. Während meine anderen Freunde zwar wütend waren, mir aber trotzdem, obwohl ich völlig verpeilt habe, verzeihen konnten, hat er mich jetzt überall wo es nur geht blockiert und jeglichen Kontakt mit mir abgebrochen. Ich bin jetzt quasi für ihn gestorben, weil ich einmal zu spät gekommen bin, während ich in der Vergangenheit bei ihm wirklich jeden Patzer durchgehen hab lassen und er hat sogar am Vorabend noch bei mir angerufen und mir gesagt, was wir doch für gute Freunde sind und schön über paar andere abgelästert, die ihn auch für einen "Freund" halten. Ich bin auch nicht der einzige bei dem er solche Dinge durchgezogen hat. Er hat z.B. mal einem Mitschüler einen Stift in die Hand gerammt, weil dieser irgendetwas schlechtes über eine Serie die er mag gesagt hat (WAS ZUR HÖLLE!!??) oder einen Mitschüler so schlimm beschimpft und beleidigt, dass dieser das heulen anfing. (Ohne Grund, wohlgemerkt!!!) Ich weiß, dass das was ich da gerade beschrieben hab, das Paradebeispiel für einen Fake Friend ist und er kann sich nach dieser Aktion auch schön aus meinem Leben verziehen, aber trotzdem finde ich es einfach sehr schade, dass dieses ganze Projekt jetzt auf Eis liegt und wahrscheinlich nie fertig wird. Ich habe mir wirklich Mühe gegeben und viel Herzblut in dieses Projekt gesteckt und er scheißt da einfach drauf. Er nutzt diesen Vorfall jetzt als Vorwand um sich schön toll darzustellen und allen zu sagen, was für ein Idiot ich doch bin,dass ich ZU SPÄT gekommen bin und jetzt hat er mir gesagt ich soll "mich verpissen" und dass er den Film (mein Konzept!!!) jetzt mit jemand anderem umsetzt obwohl es MEIN Projekt ist...

Hat der Typ irgendwie eine psychische Störung oder so oder Probleme? Warum macht er sowas? Was soll ich jetzt machen, wo mein Traum erstmal geplatzt ist?

Tschuldigung für den langen Text und Danke schonmal jetzt für die Antworten :)

Film, Pubertät, falsche freunde, psychische-stoerung, Psychopath, skrupellos, traum zerstört, Aggressionsproblem , Fake friend
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Ständiges Nachfragen und Nerven von Leuten?

Hallo, ich wohne in einer WG. Alle mögen mich sehr, aber es nervt sie immens, dass ich immer wieder nachfrage, da ich es im übertragenen Sinne oder auch akustisch nicht verstehe.

Wenn ich mit meinem Psychotherapeuten rede, verstehe ich alles perfekt. Wenn es mit Freunden oder Verwandten zu einem Gespräch kommt nehme ich alles wörtlich, bringe die Bedeutungen durcheinander und es kommt häufig zu Missverständnissen, weswegen dann meine Bekannten böse auf mich sind. Sie glauben sogar, dass ich es extra mache. Bei Telefonaten oder am Essenstisch bin ich komplett mit der Konzentration weg. Ich versuche, so aufmerksam wie möglich zu sein, doch scheint es so, als würde ich nicht zuhören.

Das sind noch weitere Probleme in der Art: Ich muss immer alles genau wissen, ich bin zu neugierig, ich muss immer alles zweimal hören.

Ich schaffe es nicht den Kontext zu erschließen. Bei Filmen bin ich äußerst verpeilt. Ich verstehe sehr vieles falsch und kann somit die Handlung nicht erfassen. Vielleicht ist es ein Problem, das mit der auditiven Perzeption zutun hat, weil ich beim fokussierten Lesen alles verstehe. Ich war beim HNO-Arzt und mein Gehör scheint in Ordnung zu sein. Er wüsste nicht woran das Nachfragen liegen könnte. Mein Psychotherapeut schätzt auf eine leichte Konzentrations-/Infomationsverarbeitungsstörung, auch wenn ich mich in der Schule und beim Problemlösen (ich bin von Rätseln und Drehpuzzles begeistert) super konzentrieren und gut lernen kann.

Mich belastet es sehr, dass ich täglich Bekannte belästige. Ich nehme Gesprochenes falsch wahr oder vergesse es und erfasse und interpretiere den Sinn nicht richtig. Andererseits habe ich einen Drang immer nachzufragen. Ich fühle mich sonst schlecht. Infolgedessen kann ich soziale Unterhalten nicht unangenehm führen.

Ich habe dieses Problem verstärkt, seit ich nicht mehr rückfällig bin. Mir geht es psychisch besser, seit meine Antipsychotika abgesetzt wurden, aber das Problem ist schlimmer oder mir bewusster geworden. Viele Autisten aus dem Wohnheim, in dem ich wohne, vermuten anfangs, ich wäre autistisch. Ich glaube es nicht. Ansonsten war ich schizophren, schwer affektiv bipolar und hatte sonstige psychotische Störungen. Alle Krankheiten sind bei mir seit zwei Jahren nicht erkennbar.

Was sollte ich tun, um mich mit anderen zu vertragen? Was kann ich sonst gegen mein Problem tun? Ich würde vor allem sehr gerne wissen, woran das alles liegen könnte (weswegen ich auch so viel geschrieben habe).

Verhalten, Konversation, Konzentration, Psychologie, Autismus, Gespräch, Psychiatrie, psychisch, psychische-stoerung, verstehen, Wahrnehmung
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Hat meine Mutter eine Persönlichkeitsstörung? Und wenn ja, was könnte das sein?

Schönen guten Morgen :)

Mir geht schon seit längerm eine Frage durch den Kopf. Es geht um meine Mutter (42).

Dazuzusagen ist, dass wir es früher echt nicht leicht hatten. Mein Vater war/ist? Alkoholiker und hat unsere gesammte Familie terrorisiert und uns wie Sklaven gehalten. Haben jetzt aber keinen Kontakt mehr und meine Mum ist natürlich geschieden. 14 Jahre waren sie verheiratet.

Aber jetzt zu den Dingen, die ich an meiner Mutter seither beobachten konnte.

•Sie kann keine Fehler eingestehen und wird echt aggressiv wenn man sie des Fehlers wegen konfrontiert.
• Wenn man eine Diskussion mit ihr hat und sie auf ihr Fehlverhalten anspricht, wird sie ebenfalls aggressiv und kommt dann mit irgendwelchen Dingen daher, die ich mal vor langer Zeit falsch gemacht habe oder eben Dinge, die absolut nichts mit der Diskussion zu tun haben, nur damit sie im Recht ist. Aber auf eine komplett psychotische Weise. So "Niemals darf jemand rausfinden, dass es mein Fehler war". •Entschuldigen kann sie nicht. Wenn sie mich irgendwie kränkt oder verletzt und das auch genau weiss, dann spielt sie es so runter als wäre ich einfach nur viel zu zerbrechlich und sie schuldet mir absolut keine Entschuldigung (Ich bin absolut keine zerbrechliche Person, das weiss sie auch) •Sie schiebt Fehler immer auf andere. Ausser es ist so offensichtlich, dass es nichts bringen würde (wenn man ihr dabei zugesehen hat). Dann wird sie extrem aggressiv. • Sie wird immer laut, wenn man mit ihr was ausdiskutieren will, selbst wenn es nichtmal einen Grund gibt. •Dann war da erst neulich ein Geapräch zwischen uns: Ich: Willst du nicht wieder mal auf ein Date gehen oder so? Bist ja schon so lange single. Sie: Nein! Ich brauche keinen, der mich kontrolliert! Ich: Wieso kontrolliert?? Es ist ja nicht jeder so wie Papa. Sie: Ja aber dann muss ich immer sagen wo ich hingehe und wenn ich wo länger bleibe und immer auf jemanden zuhause Rücksicht nehmen. Darauf habe ich keinen Bock! Ich bleib lieber allein.

Das fand ich auch echt merkwürdig. Ist es nicht eigentlich schön, wenn man weiss, dass sein Partner wissen will was man so tut und es dem nicht egal ist? Und dass man nicht immer allein ist.

Ich weiss, es könnte mir eigentlich egal sein und ich sollte mich nicht einmischen. Aber sie ist doch meine Mutter und ich mach mir da schon etwas Sorgen.

Was sind eure Meinungen dazu? Das würde mich echt interessieren.

Persönlichkeitsstörung, psychische-stoerung
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Was für Förderungsmöglichkeiten habe ich in der Ausbildung, wenn mir weder BAB noch Wohngeld zusteht?

Hallo ihr Lieben, ich hoffe ihr könnt mir helfen!

Ich bin 19 Jahre alt und werde dieses Jahr meine duale Ausbildung zur Kosmetikerin anfangen. Soweit, so gut, bringt dies einige, geldliche Probleme mit sich. In meiner Ausbildung werde ich 230€ brutto verdienen im 1. Lehrjahr, sonst bekomme ich noch circa 400€ (Kindergeld und Halbwaisenrente) monatlich, davon muss ich dann Miete von 450€ und mein Monatsticket von 204€ bezahlen, das ich brauche und zur Berufsschule zu pendeln, da sie in einer anderen Stadt liegt als mein Ausbildungsbetrieb. Dann ist mein Verdienst schon aufgebraucht, und ich habe weder meine Telefonrechnung, meine Versicherung, mein Essen oder Freizeitaktivitäten bezahlt.

Da mein Vater sehr gut verdient, falle ich leider durch Fördermöglichkeiten das Staates, z.B. BAB "durch". Mein Verhältnis zu meinem Vater ist eher schwierig, da er mich psychisch misshandelt hat und mir in mehreren Gesprächen schon deutlich gemacht hat, dass er mir kein Geld geben will, so stehe ich halt ohne da. Ich weiß, dass ich das Geld auch einklagen könnte, aber das möchte ich nicht, weil ich einfach nichts mehr mit diesem Menschen zu tun haben will und ich weiß, dass er mir das sonst immer unter die Nase reiben würde und mir das Gefühl geben würde, in seiner Schuld zu stehen. Meine Mutter nach Unterstützung zu fragen geht nicht, da sie seit über drei Jahren tot ist und mein Vater somit meine einzige Möglichkeit wäre.

Was für Ideen (außer einen Nebenjob) hättet ihr noch? Vielleicht gibt es ja auch eine Sonderregelung, wenn man psychisch missbraucht wurde und noch immer an den Folgen leidet (habe Depressionen und ein posttraumatisches Belastungstrauma davon getragen, weswegen ich auch alleine wohne, was die Höhe der Mietkosten erklärt), dazu habe ich im Internet allerdings nichts gefunden.

Danke schon mal im Voraus :)

Geld, Ausbildung, BAB, Berufsausbildungsbeihilfe, Förderung, psychische-stoerung, Wohngeld, duale ausbildung
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Hat unser Kaninchen eine psychische Störung?

Wir haben ein Angorakaninchen von jemandem bekommen, der es nicht mehr halten konnte. Zuerst haben wir gemerkt, als wir es aus dem Käfig holten und rumhoppeln ließen, dass es die Gegenstände anknabbert, die in Reichweite waren. Egal ob Tischdecke, Folie oder sogar eine Stofftasche. Also haben wir es wieder in den Käfig verfrachtet. Gestern haben wir ein zweites Kaninchen geholt, das noch realtiv jung und klein ist, damit das andere nicht so allein ist. Als wir das Kleine aber in den Käfig setzten, fiel das Große über dem Kleinen her, hat es verfolgt, als es weglaufen wollte und hat sich dann auf das Kleine gelegt, sodass es unter ihm begraben war. Das immer wieder, also haben wir die beiden wieder getrennt. Heute haben wir es erneut versucht, aber es war wieder das Gleiche und nachdem das Kleine unter Schock stand, haben wir es wieder entfernt. Nun wissen wir nicht was wir machen sollen. Beide gehören dem gleichen Geschlecht an, sind beides Weibchen, an Frühlingsgefühlen kann es also nicht liegen. Vielleicht der Alters- und Größenunterschied? Oder hat das Große vielleicht eine psychische Störung? Wir wissen nicht, wie lange die vorige Familie das Kaninchen hatte, wieviele Jahre es also schon allein ist, aber ein paar Jahre kommen hin. Es hatte als "Partner" ein Meerschweinchen, was hinterher auch verstarb. Seine einzigen Freunde waren dann die Kinder der Familie. Kann es also sein, dass es durch die langjährige Einzelhaltung einen psychischen Knacks bekommen hat und keine anderen Kaninchen mehr akzeptiert? Oder ist es nur eine Frage der Zeit und alles legt sich wieder? Sind Angorakaninchen vielleicht generell Einzelgänger?

Kaninchen, psychische-stoerung, Einzelhaltung, Angorakaninchen
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Warum muss mein Vater so ein Psycho sein?

Also ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll...heute hab ich mich wieder mal ernsthaft gefragt, wieso ich nicht einfach einen normalen Vater haben kann. 

Er ist ein extremst jähzörniger und unberechenbarer Mensch, seit ich mich erinnern kann. So kann er z.B. wegen einer scheinbaren Kleinigkeit, wie ein umgefallenes Grad von 0 auf hundert gehen (das beste Beispiel das mir gerde für die Heftigkeit seiner Ausraster einfällt ist der Psycho-Andreas von Frauentausch, nur leider weniger witzig in Realität...) Geschlagen hat er mich eigentlich fast nie (selten als Kind) aber er stand oft soo kurz davor. Und wenn er in diesem Zustand ist ist er rasend, sein Kopf hochrot und er lässt sich nicht beruhigen.

Dafür hat er uns psychisch umso mehr verkrüppelt (haben alle eher ein mickriges Selbstbewusstsein), indem er immer auf unsere schlechten Qualitäten herumgehackt ist. V.a. wenn andere Gäste anwesend waren hat er uns schön runtergemacht (ja nie was gutes erwähnt..während andere Eltern ihre Kinder in den Himmel loben). Um ein paar Beispiele zu geben: Als ich als Kind (vlt ~7Jahre alt) war und gerde ein Geigenkonzert hatte, war der erste Kommentar im Auto "Wenn du mal etwas mehr üben würdest, könntest du vielleicht auch so gut spielen, wie das andere Mädchen". Oder als ich vlt in der 4ten Klasse im Gymnasium die Cambridge Prüfung für den Englischunterricht ablegen musste, hat er immer gesagt ich schaffe das advanced eh nicht (wollte das probieren). Als ich es dann bestanden habe, war das erste, was er gesagt hat "Oh da hast du aber nur Glück gehabt".

Auch sonst fällt mir nur wenig Gutes ein, was ich über diesen Mann erwähnen könnte. Er ist absolut kritikunfähig & reagiert sofort mit Wut und Schuldzuweisungen in die andere Richtung. Das Wort "Entschuldigung" kam noch nie aus seinem Mund. Er zieht sich dann einfach zurück und macht später als sei nie was gewesen. Er ist so ein verbitterter und negativer Mensch, der immer alles schlecht macht: Er hasst Ärzte, die USA, das Sozialsystem, Serien, und scheinbar alle erfolgreiche Menschen u.s.w. (laaange Liste) Immer wenn er die Nachrichten schaut höre ich ihn irgendwann schreien. Und wenn er gute Laune hat, ist er fast genau so gruselig. Er kann z.B. kein anständiges Gespräch mit uns führen und redet immer mit uns als wären wir Kleinkinder.

Der grösste Witz ist, dass er sich als vorbildlichen Christ ausgibt und immer schön in die Kirche geht und dem Rest der Familie vorwirft das nicht zu tun. Der Heuchler sollte sich mal eher zuhause wie ein normaler Mensch verhalten und ein guter Vater sein. Ich kann definitiv nicht behaupten, dass ich etwas wie Liebe für ihn als Vater empfinde. Es ist eher das Tolerieren seiner Existenz in unserem Haushalt. 

Eigentlich ist er selber nur ein grosser Komplexbündel, das seine Enttäuschung auf andere (bevorzugt seine Kinder) auslässt. Trotzdem nicht einfach wenn's dein Vater ist. Gibt es Leute zwischen euch, die ähnliches durchmachen mussten? Wie geht ihr damit um?

psychische-stoerung, Jähzorn
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PANIK/ANGST/HALLUZINATIONEN/NÄCHTLICHE ANFÄLLE!?

Ich habe Nachts Anfälle, bei denen ich nicht mehr Herrin meines Körpers und meiner Sinne bin. Ich kann mich dann nicht bewegen, mein ganzer Körper Zittert/ Zuckt stark. In letzter Zeit vorallem mein Kopf (fühle mich wie ein * dabei). Ich habe das seit fast 2 Jahren und stätig wird es schlimmer. Hab eine gewisse Ignoranz entwickelt, weil es mich einfach nur noch nervt. Trotz allem mache ich mir natürlich Sorgen, ich hatte deswegen schon depressive Verstimmungen, Nachts zu schlafen ist Luxus. Schlaf tagsüber hilft mir nicht um den Schlafmangel durch die nächtlichen Anfälle zu kurieren. Ausserdem habe ich währrend der Anfälle das Gefühl von Panik/Angst, mein Herz rast. Dadurch das ich mich nicht bewegen oder reden kann in dieser Situation wird das immer schlimmer. Ich habe währrend dessen auch Halluzinationen und akustische Störungen. Ich höre und sehe alles mögliche, Menschen die auf mich einreden, Kinder die spielen, Naturgeräusche, laute Rockmusik, ich sehe Menschen in meinem Zimmer stehen, da Zimmer verändert sich. Ich habe sogar schon lebhaft Halluziniert ich würde einen Zahn verlieren und spürte den Schmerz und schmeckte das Blut. Mich plagen Selbstzweifel, Schlafmangel, Konzentrationschwäche, depressive Verstimmungen, Diplo am Morgen und direkt nach den Panikattacken. Ich fühle mich immerzu ausgelaugt und könnte Schlafen. Mein Leben läuft aus dem Ruder. Meine Ausbildung leidet darunter, da es fast unmöglich ist frühs aus dem Bett aufzustehen. Ich könnte noch so viel anderes aufzählen. Es ist ein Furchtbarer Teufelskreis.

Ich habe bereits eine Neurologin aufgesucht und bekomme Promethazin nach Bedarf zur Nachtruhe und Escitalopram 1 mal täglich am Morgen. Ich denke aber das dies nicht die richtigen Medikamente für mich sind, weil Escitalopram mich noch müder macht. Darum nehme ich es auch momentan nicht. Ich möchte eine Sprechtherapie, es ist aber ein harter Kampf da überhaupt einen Platz zu finden. Es ist furchtbar. Niemand versteht mich, niemand nimmt mich Ernst. Ich kann den Ärzten nicht zeigen wie schlimm es wirklich ist, da die Anfälle nur Nachts sind. ICH MÖCHTE WISSEN WAS MIT MIR LOS IST !!! BITTE HELFT MIR ! Ich bin verzweifelt, am Ende meiner Kräfte. Und dabei habe ich jetzt sicher nur die Hälfte der ganzen Problematik umschreiben können, denn die Liste an Symptomen steigt stetig, ich dachte schon ich würde Verrückt/Wahnsinnig oder wäre Körperlich Krank. Würde eine Schlafklinik helfen ? Werde ich das überhaupt wieder los ? Wie soll ich denn so Leben ? ...

Angst, Krankheit, Depression, Diplom, Konzentrationsschwäche, Panik, psychische-stoerung, Schlafstörung, Selbstzweifel, zittern, Anfall, Halluzinationen, Kontrollverlust, zucken
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Meine Psyche spielt verrückt! was soll ich bloß tun?

Hallo Leute. Ich hoffe ich finde jemanden der mir hilft....ich bin in letzter zeit sehr unter druck undzwar hab ich folgende Probleme... Ich habe seit 7 Jahren psychische Probleme aber ich komme mit Psychatern echt nicht klar. Ich habe angst irgendwas anzufassen was nicht ganz so sauber aussieht und damit dann zu meinem Pferd oder so zu gehen und sie ausversehen krank zu machen wenn ich sie mit der hand streichle. Ich wasche mir tausendmal am tag die hände durch diese angst. Ausserdem Habe ich zwangsgedanken die immer wieder kommen und meinen Tag sehr einschränken. Ich stelle mir immer vor wie einer person die ich liebe oder einem tier von mkr etwas passiert wenn ich mich dagegen wehre kommt es sofort schlimmer zurück bis ich meine hände zsm kneife und mir selbst "hör auf!" zu brülle....Ich habe momentan auch wieder gedanken das ich irgendetwas getan hätte was ich aber nicht hab, aber meine gedanken kreisen da so lange rum bis ich daran zweifel obs doch anders war...ich verzweifle und denke sehr oft mittlerweile an selbstmord.Ich habe mich auch knapp ein jahr lang geritzt....Ich möchte diese sachen die ich laut meiner gedanken gemacht habe immer gestehen, weil es mir weh tut obwohl ich nix getan habe ! Was ist das? Was hab ich? Ich will so nich mehr leben das macht so keinen spass! :( Vielleicht kennt das ja jemand von euch und kann mir helfen...Ich möchte nicht zum psychiater obwohl das wohl das beste wäre....

psychische-stoerung, Zwangsstörung
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Verdacht auf Münchhausen-Stellvertretersyndrom in der Altenpflege - Wie ist Intervention möglich?

Im konkreten Fall ist ein Senior betroffen, der eine auffallend enge Bindung zu seiner Pflegerin hat, die ihn täglich versorgt. Mehrere Angehörige machen sich nun Sorgen, da die Pflegerin deutliche Verhaltensauffälligkeiten an den Tag legt.

Nun allerdings sind testamentarische Änderungen durch den Senior vorgenommen worden und innerhalb weniger Monate verschlechtert sich sein körperlicher (!) Gesundheitszustand auf unerklärliche Weise extrem. Die Ärzte rätseln, worum es sich drehen könnte, kommen zu immer wieder anderern Diagnosen. Aus Sicht der Angehörigen macht das alles keinen Sinn. Im Krankenhaus verbessert sich der Zustand des Seniors innerhalb weniger Tage bis hin zur Beschwerdefreiheit. Kaum zuhause verschlimmert sich der Zustand auf dramatischste Weise.

Einige Seltsamkeiten:

  1. Ellenlange Krankengeschichten der Pflegerin, die teilweise haarsträubend anmuten.
  2. Mehrere vorhergehende Pflege-Geschichten ebenfalls nicht nur emotional abhängiger Senioren, teils über 10 Jahre Bettlägerigkeit hinweg, ohne sinnvolle Diagnose ("Allgemeine Schwäche").
  3. Die Pflegerin isst niemals dasselbe Essen wie der Patient.
  4. Testamentänderung des Senioren in diesem Jahr zugunsten der Pflegerin

Was also kann man tun? Den Senior kann man nicht einweihen, der wäre völlig außer sich ob der haltlosen Anschuldigungen. Beweise für Fehlverhalten irgendeiner Art gibt es keine. Überwachungsmöglichkeiten sind nicht gegeben.

An wen kann man sich diskret wenden? Kann die Polizei aktiv werden, obwohl keine Straftat nachweisbar ist? Gibt es womöglich besondere Anlauf- oder Beratungsstellen für Angehörige?

Bitte von unqualifizierten Vermutungen absehen, es geht hier um die Gesundheit, womöglich um das Leben eines Menschen. Ich bin zudem durchaus in der Lage, Münchhausen-by-Proxy auf Wikipedia zu finden. (Interessant ist da übrigens der gravierende Unterschied z.B. zum englischen Wiki-Artikel - der spricht nämlich durchaus nicht von einer Sonderform der "Kindesmisshandlung" wie der dt. Eintrag)

Polizei, Angehörige, Geriatrie, psychische-stoerung, Beratungsstelle, Hilfe suchen, Münchhausen-Stellvertretersyndrom
4 Antworten
Ist das eine Zwangsneurose und wenn ja, was kann man dagegen machen?

Ich habe ein Problem mit meinem Mitbewohner. Eigentlich verstehen wir uns super, wir hatten auch noch nie irgendeinen Streit. Ich glaube aber, dass er irgendeinen psychischen Knacks hat. Und der geht mir inzwischen mächtig auf den Puffer. Er hat die Angewohnheit, alles zig mal zu kontrollieren, ob es wirklich zu ist, seien es Türen, Wassehähne oder die Deckel von irgendwelchen Lebensmitteln. Kommt er nach Hause, steht er immer bis zu fünf Minuten an der Tür und drückt inmer wieder dagegen. Da unsere Eingangstür etwas klappert, wache ich jedes Mal dacon auf, wenn er mal etwas später nach Hause kommt. Außerdem dreht er die Wasserhähne immer so fest zu, dass ich sie selbst nur mir Gewalt aufbekomme. Besonders wenn man duschen will und der Kaltwasserhahn klemmt, ist das nervig, wenn man sich beim Abmühen ihn aufzubekommen die Füße verbrüht. Immer wieder kommt es vor, dass wir Cola- und andere Getränkeflaschen oder Milchtüten aufschneiden und ohne Abdeckung lagern müssen, weil er durch seinen Tick sie so fest zugedreht hat, dass sich das Plastikgewinde der Deckel verzieht und man es selbst mit Zangen und Hebeln nicht mehr aufbekommt. Kennt ihr jemanden, der auch so einen Tick hat? Und wisst ihr Methoden, diese Störung abzulegen? Es fängt wirklich langsam an mich stark zu stören und ich befürchte, wenn es so weiter geht wird der Haussegen hier bald gehörig schief hängen. Ich bedanke mich schon einmal für alle hilfreichen Antworten. Und nein, dass ist keine Trollfrage, mit ist es absolut ernst!

Medizin, Gesundheit, Psychologie, psychische-stoerung, WG, Zwang, Zwangsneurose, mitbewohner
10 Antworten
Ich lebe in einer Lügenwelt. Was kann ich tun?

Hallo! Mich beschäftigt folgendes und ich würde da echt gerne wieder raus. Ich wurde vor 2 Jahren gemobbt. Mir wurde gesagt, ich sei hässlich und würde niemals einen Freund haben. Ein paar Tage später habe ich angefangen zu behaupten, ich hätte schon längst einen. Daraufhin habe ich 'ihm' einen Instagramaccount erstellt und da hat es dann angefangen. Ich habe meinen Freundinnen geschrieben und ein paar haben sich tatsächlich in 'ihn' verliebt. Ich habe 'ihn' immer mehr dafür benutzt mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Dieses Jahr habe ich dann völlig übertrieben und ihn einen Psycho werden lassen. Ich habe dann noch einen zweiten Account erstellt und habe mit meinen Freundinnen gespielt. Ich habe die Accounts streiten lassen, so dass sie tief verfeindet waren. Habe ihnen Persönlichkeiten und dramatische Geschichten "gegeben". Dann habe ich meine Freunde von einer Seite zur anderem laufen lassen. Habe sie meine Geschichten leben lassen und teilweise habe ich sie verletzt. Ich weiß selber nicht aus welchem Grund und ich hasse mich dafür. Ich habe die Accounts jetzt beide aus Angst gelöscht, aber ich vermisse die Aufmerksamkeit und diese "Macht" irgendwie... außerdem bekomme ich mit, dass die Beiden immernoch Gesprächsthema Nummer 1 sind. Das bedeutet, ich komme hier wohl nie wieder raus und wie kann ich aufhören in meiner Lüge zu leben? Ich werde ihnen natürlich niemals erzählen, was ich getan habe, da ich ungern neue Freunde suchen möchte... LG Sheataan :)

Psychologie, psychische-stoerung, Instagram
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Unterschied psychische Störung und psychische Krise

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Wisst ihr wie die Störung heißt die der Protagonist aus prison break hat?

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Psychische-stoerung - Neue und gute Antworten