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Thema Ethik
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"MeToo"-!- NUR FÜR MÄNNER -! Verändert "MeToo" Ihr Verhalten gegenüber Frauen?

Ein Jahr nach „Me Too“:

Aus Angst vor Belästigungsvorwürfen meiden Top-Banker

ihre weiblichen Kollegen

Die „Me Too“-Debatte um sexuelle Belästigung hat Alpha-Männer verstört.

Viele halten Abstand zu Frauen.

Die Wall Street könnte noch mehr zum Männerclub werden.

Kein Abendessen mehr mit weiblichen Kollegen. Sitzen Sie auf Flügen nicht neben ihnen. Buchen Sie Hotelzimmer auf verschiedenen Etagen. Vermeiden Sie Einzelgespräche. Ein männlicher Vermögensberater drückte es so aus: Eine Frau einzustellen, sei heutzutage schon „ein unbekanntes Risiko“. Was wäre, wenn sie etwas, was er sagt, falsch aufnehmen würde, so die kuriose Frage.

An der Wall Street greifen Männer nach der Diskussion um sexuelle Übergriffe in Hollywood und anderen Branchen, der sogenannten Me-Too-Debatte, auf umstrittene Strategien zurück – und machen damit das Leben für Frauen noch schwieriger.

US-amerikanische Beobachter nennen es bereits den „Pence-Effekt“, benannt nach US-Vizepräsident Mike Pence, der gesagt hatte, er vermeide es, allein mit einer anderen Frau als seiner Ehefrau zu speisen. In der Finanzwelt kann die Folge eine noch stärkere Geschlechtertrennung sein.

( Quelle – Auszug aus: Bloomberg Redaktion Handelsblatt,

Handelsblatt - Dienstag, 4. Dezember 2018 )

!!!- NUR FÜR MÄNNER -!!!

Seit der #MeToo – Debatte:

hat sich Ihr Verhalten und Ihr Umgang mit Frauen verändert?

Über einen Zusatztext unter „Begründung“ freue ich mich sehr und Danke im Vorraus.

ich verhalte mich gegenüber Frauen wie immer 47%
#MeToo lässt mich kalt 34%
mich nervt dieses Thema #MeToo 13%
ja, ich bin vorsichtiger geworden 4%
ich tue alles dafür, um nicht in solcher Situation zugeraten 0%
ich übe Frauen gegenüber mehr Zurückhaltung 0%
Arbeit, Männer, Politik, Psychologie, Ethik, Gesellschaft, Gleichberechtigung, Metoo
14 Antworten
Was bedeutet Organspende wirklich?

In einer Orientierungsdebatte im Deutschen Bundestag wurde darüber debattiert, auf welche Weise die Zahl der Organspender in Deutschland erhöht werden kann. Offen und ohne Fraktionszwang haben die Abgeordneten ihre Gewissensentscheidungen dargelegt. Die bange Hoffnung der Schwerkranken, die eine Transplantation herbeisehnen, wurde mit Recht immer wieder in den Mittelpunkt gestellt.

Die Frage aber nach der Berechtigung der Hirntodhypothese wurde nicht gestellt. Dass die „Güteabwägung“ dazu führt, dass ein sterbenskranker Mensch im Zustand seines leiblichen Lebens in ein Ersatzteillager von verwertbaren Körperorganen verwandelt und ausgeweidet wird und das dies mit der Würde des Menschen (GG Artikel 1) kaum vereinbar sei, diese Problematik wurde – so mein Eindruck – nur von Sylvia Kotting-Uhl thematisiert.

https://www.gruene-bundestag.de/parlament/bundestagsreden/2018/november/sylvia-kotting-uhl-organspende.html

Ich bin bei der hier anstehenden Gewissensentscheidung unentschieden.

Aber ich meine, dass jeder sich ein genaues Bild über die Praxis der Transplantationsmedizin machen sollte, um nicht in die Lage zu geraten, mit der das Ehepaar Focke konfrontiert wurde.

Dazu der Link zu einer beeindruckenden Dokumentation.

https://www.youtube.com/watch?v=WGsKsoG-6Go

Wie werdet ihr in Kenntnis der Verfahren bei der Organentnahme und angesichts der Fragwürdigkeit der Hirntodhypothese entscheiden?

Medizin, Ethik, Philosophie und Gesellschaft
5 Antworten
Fruchtwasseruntersuchungen: Erkennung von Krankheiten an Feten im Mutterleib - was für Optionen bestehen, mit der Situation umzugehen?

Hallo liebe Community,

als Hausaufgabe im Fach Ethik müssen wir uns mit der Erkennung von Krankheiten an Feten im Mutterleib beschäftigen, genauer gesagt sollen wir die Optionen darlegen, wie man in einem solchen Falllen handeln kann.

Ich stehe im Moment etwas auf dem Schlauch, da ich mich trotz vier potentiellen Optionen fast noch in der "Entweder-oder-Ebene" bewege (Abtreibung vs. keine Abtreibung), wir aber sehr unterschiedliche Optionen anführen müssen - gerade in dieser "Notsituation" fällt mir das ziemlich schwer, da ja eigentlich alles auf Abtreibung oder Behalten hinausläuft... (Ich denke es ist logisch, dass wir von einem Testergebnis ausgehen, das auf eine Behinderung des Kindes schließen lässt, denn bei einem Test, der auf ein gesundes Kind hindeutet, wird wohl niemand etwas unternehmen)

  1. Man lässt sich von dem Testergebnis keinesfalls beeinflussen und nimmt durch große Liebe zum eigenen Kind die Folgen auf sich, die durch die Pflege des womöglich behinderten Kindes entstehen.
  2. Durch die Liebe zum Kind kommt eine Abtreibung keinesfalls in Frage, aber als Eltern möchte/ kann man auch die psychische Belastung nicht auf sich nehmen, als "Mörder" zu gelten und das Kind abzutreiben. Man gibt das Kind über das Jugendamt in eine Pflegefamilie.
  3. Man versucht, durch weiterführende Untersuchungen einen Fehler des Ergebnisses auszuschließen/ zu bestätigen. Im Falle eines gewissen Härtegrades der Behinderung ist man unter Berücksichtigung der eigenen und auch der des Kindes bereit, das Kind abzutreiben.
  4. Man ist durch das Ergebnis, das Kind habe höchstwahrscheinlich eine Behinderung, so geschockt, dass man das Kind schnellstmöglich und ohne weitere Gedanken abtreiben möchte, um eine emotionale Bindung zu verhindern, die eine spätere Abtreibung nur noch mehr zum Horror machen.

Ich freue mich sowohl über Ergänzungen als auch über allgemeine Stellungnahmen zu meinen Gedanken.

Grüße lateinchiller

Leben, Medizin, Menschen, Abtreibung, Christentum, Geburt, Anthropologie, Ethik, Kinder und Erziehung, würde
3 Antworten
Fruchtwasseruntersuchungen: Erkennung von Krankheiten an Feten im Mutterleib - politische, wirtschaftliche, kulturelle und religiöse Beweggründe und Folgen?

Hallo liebe Community,

als Hausaufgabe im Fach Ethik müssen wir uns mit der Erkennung von Krankheiten an Feten im Mutterleib beschäftigen, genauer gesagt sollen wir die Beweggründe und Folgen dieser medizinischen Diagnostik auf politischer, wirtschaftlicher, kultureller und religiöser Ebene herausarbeiten. Da dies möglichst vielschichtig geschehen soll, wäre es sehr nett, wenn Ihr meine wenigen Gedanken ergänzen könntet.

  • politisch: Tatsache, dass eine Abtreibung juristisch bis zu einer gewissen Zeit nicht verfolgt wird, gibt Anreiz zum Test, um sich später keine Vorwürfe machen zu müssen
  • wirtschaftlich: Bezuschussung/ Übernahme der Kosten durch Krankenkassen
  • wirtschaftlich und kulturell: Leistungsgesellschaft, in der "kein Platz" für behinderte Kinder ist, durch diese Diagnostik und der evtl. getroffenen Entscheidung einer Abtreibung kann sich dieser Effekt natürlich verstärken
  • kulturell/ sozial: Angst vor einer langjährigen Pflege und der daraus resultierenden psychischen Belastung bei Behinderung, starke Einschränkung des elterlichen Lebens
  • religiös: aktives Handeln gegen Gott (vgl. Psalm 139,13- 16, 2.Mose 21,22-25), der uns so geschaffen hat, wie wir sind, wenn auch mit Behinderung
  • medizinisch: bei ersten Ultraschalluntersuchungen wird (meist ohne Wissen der Mutter) schon nach möglichen Chromosomenabweichungen gefahndet (Nackenfaltenmessung), sodass man sich bei Auffälligigkeiten bei diesen Untersuchungen quasi zu weiteren Veranlassung gezwungen sieht
  • psychisch: Ein "Nein" zu sagen, kostet ein hohes Maß an Selbstbewusstsein, dass viele Frauen in der Angst der Schwangerschaft nicht mitbringen
  • psychisch: Frauen können keine emotionale Bindung zu ihrem Kind aufbauen, bevor die Diagnostik kein gesundes Ergebnis liefert, PND als Selbstverständlichkeit in der medizinisch fortschrittlichen Zeit
  • psychisch: Angst beim Warten auf das Ergebnis lässt die normal sehr schöne Zeit der Schwangerschaft zu einem Horrorerlebnis für Frauen werden, kein Genießen

Ich freue mich sowohl über Ergänzungen als auch über allgemeine Stellungnahmen zu meinen Gedanken.

Grüße lateinchiller

Leben, Medizin, Religion, Menschen, Schwangerschaft, Abtreibung, Politik, Christentum, Geburt, Psychologie, Anthropologie, Ethik, Gesundheit und Medizin, Kinder und Erziehung, würde, Philosophie und Gesellschaft
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