Beziehung zwischen Dozent und Student?
Mich würde mal interessieren, wie ihr darüber denkt, wenn ein Dozent/eine Dozentin eine Liebesbeziehung mit einem Studenten/einer Studentin hat?
Seht ihr das als verwerflich an? Wenn ja, warum, wenn nein, warum nicht? Seht ihr es als "sinnvoll" an? Würdet ihr eine solche Beziehung eingehen oder nicht? Und warum?
Auch würden mich eure Erfahrungen zu dem Thema interessieren. Hattet ihr oder eine bekannte Person mal eine solche Beziehung (oder auch nur Sex) mit einem Dozenten/einer Dozentin oder einem Studenten/einer Studentin? Und wie ist das Ganze ausgegangen?
Wichtig ist, dass es hier um Dozent und Student geht, nicht um Lehrer und Schüler.
8 Antworten
Es kommt auf das Machtverhältnis drauf an. Generell finde ich das deswegen mindestens problematisch. Dann gibt es noch die faustregel für das alter, dass es bedenkensert ist, wenn der jüngere jünger ist als das halbe alter vom ältern +7.
Sehr schlecht ist es, wenn der Dozent dem studenten noten gibt, die für den studenten wichtig sind.
Es gibt fälle wo ich das nicht so schlimm finde, wenn beispielsweise ein tutor etwas mit einem etwa gleichaltrigen studenten hat, dann ist das nicht so groß ein problem, weil am ende eh der Professor die noten gibt oder wenn es in einer Vorlesung ist, die eh nicht benotet oder relevant ist.
Wenn der dozent nicht an der Uni mit dem student zu tun hat sehe ich kein besonders großes problem, dann fällt es unter die frage von altersunterschieden, wo ich das bei menschen über 21recht locker sehe. Also wenn jemand mit 21 eine beziehung mit einem 60 Jährigen haben will, dann sollen sie das doch gerne machen
aus dem Internet.
Genauer etwa hier:
https://www.explainxkcd.com/wiki/index.php/314:_Dating_Pools
Danke. Trotzdem gut, dass sich Gesetze nicht nach solchen Faustregeln richten^^ Nach dieser Regel dürfte ein 14-Jähriger nur 14-Jährige daten.
Ich seh da kein Problem. Würde auch bei SchülerIn/LehrerIn kein Problem sehen - solange das minimale Alter von 14 Jahren erreicht ist, hab ich nichts dagegen. Das mag zwar i.d.R. nicht sinnvoll sein, geht aber die Gesellschaft meiner Meinung nach nichts an. Ein "Abhängigkeitsverhältnis" war vielleicht mal in früheren Zeiten vorhanden, aber seitdem die Macht der Lehrer immer weiter gesunken ist, kann man das nicht mehr (unbedingt) vermuten. In vielen Fällen hat sich das Machtverhältnis auch schon umgekehrt. So gibt es zunehmend Lehrer, die von den Schülern gemobbt werden, was früher so gut wie nie vorkam.
In aller Regel wird die Macht beim Lehrer liegen. In besonders gelagerten Einzelfällen kann von Strafe abgesehen werden oder das Verfahren eingestellt werden.
Naja es ist in Deutschland nicht wirklich ,legal‘. Der Lehrer macht sich dadurch strafbar. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass es mehr Probleme mit sich bringt als man denkt und selbst wenn man nicht länger Schülerin oder Studentin ist , sondern nur eine ehemalige Schülerin des Lehrers, sind die Dinge nicht viel einfacher.
An sich denke ich mir : Wenn die Betroffenen alt genug sind , rational denken und es auf Gegenseitigkeit beruht und man sich der Risiken bewusst ist, soll jeder machen was er will. Ob es das einem Wert ist muss jeder für sich selber entscheiden.
Es geht aber ja nicht um nen Lehrer :) Sondern um nen Hochschuldozenten und der macht sich nicht strafbar.
Kurzum: Wenn es sich um eine/n Studenten*in handelt, der/die in einem Abhängigkeitsverhältnis zum/r Dozenten*in steht (sei es was die Noten angeht oder die Betreuung von Arbeiten), dann ist das ein grober Regelverstoß (kann auch unter Machtmißbrauch fallen), der den Ausschluss des/der Dozenten*in aus dem Unibetrieb zur Folge haben kann, und möglicherweise werden die vergebenen Noten, bzw. Scheine dieses/r Studenten*in nicht mehr anerkannt.
Wenn ein Student z.B. die Fächer Philosophie und Linguistik studiert, und mit einer Dozentin der Musikwissenschaften etwas läuft, dürfte das niemanden interessieren - solange der Student nicht auch dort studienrelevante Seminare belegt (heißt, auch Nachweise in einem dieser Fächer die von ihr unterrichtet werden erbringen muss).
Ein (universitätsinterner) Regelverstoß vielleicht, aber nicht strafbar.
Ich finde es aber auch problematisch, wenn der Dozent die Noten vergibt. Bei uns an der Uni wurde es dann so geregelt, dass der Dozent die Klausur der Studentin nicht korrigieren durfte.
Wenn Sie/ER kurz vor dem Abschluss steht, sollte das eigentlich kein Problem darstellen. Jetzt mal ganze ehrlich: Beide sind volljährig und keine Kinder mehr. Ich z.B. kenne aus meinem persönlichen Umfeld einen Dozenten der mit einer Studentin in einer Beziehung war. Diese war sogar erst im dritten Semester, als die beiden ein Paar wurden. Nachdem sie ihren Abschluss in der Tasche hatte, haben beide geheiratet. Heute sind sie ein sehr glückliches Paar und haben sogar Kinder.
Also warum nicht?
Ich kenn auch nen Fall, der ging aber so aus, dass die Studentin den Dozenten nach dem Examen fallen ließ😅🙊
Seltsame Faustregel.
Hat Faust die eigentlich bei Gretchen beachtet?