Irgendwie nie glücklich im Job?

Hallo zusammen, ich hoffe, Jemand hat für mich einen Rat parat....

Zum besseren Verständnis eine kleine Vorgeschichte (knapp gehalten): Ich habe seit 1 1/2 Jahren meine Ausbildung im Bürobereich absolviert und seit dem schon 3 Mal die Richtung gewechselt. Vom Ausbildungsunternehmen zu Praktikas im kreativen Bereich (Gestalterin für visuelles Marketing), in ein weiteres Unternehmen im Büro im Personalbereich, danach in der Buchhaltung, dann wieder im Personalbereich, kurzer Abstecher in der Verkauf und bin nun wieder im Personalbereich (meinem Favoriten) gelandet. Meine Arbeit macht mir meistens echt Spaß, das es tolle Aufgaben mit sich bringt: Zeugnisse schreiben, Excel-Listen verwalten, Stellen ausschreiben, Organisieren,....noch dazu habe ich tolle Kollegen! Und nun das ABER....

Ich weis einfach nicht, ob es der richtige Beruf für mich ist. Einerseits macht es mir echt Spaß, aber ich fühle mich trotzdem jeden Abend komisch wenn ich an den nächsten Arbeitstag denke. So ging es mir in einem früheren Arbeitsverhältnis auch - ich wollte etwas komplett anderes machen, weil ich es dort keinen Tag länger mehr ausgehalten habe, da die Arbeit einfach Nichts für mich war. Hatte jeden Tag Bauchschmerzen und Angst vorm nächsten Tag.

Nun ist es etwas anders, da ich zwar ab und zu Angst habe, es mir aber meistens wenn ich dann in der Arbeit bin) Spaß macht. Trotzdem sehne ich irgendwie immer nur das Wochenende herbei und wünsche mich seit kurzem wieder in einen völlig neuen Job. Ich denke immer, dass mir irgendein Sinn fehlt. Und das der Job irgendwie noch nicht das richtige für mich ist.

Ich habe auch immer das Gefühl, ich lebe nur für die Arbeit....und hätte lieber einen Job auf den ich mich schon Abends freuen kann. Und nicht erst wenn ich dort bin und feststelle, dass ew ja doch nicht so schlimm ist.

Hoffe, es kann mir Jemanf helfen. Kanns auch gerne noch etwas mehr zur Situation schreiben.

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Ausbildung zieht mich runter?

Hi,

ich hoffe dass mir jemand weiterhelfen kann denn momentan belastet mich meine Situation aufgrund meiner Ausbildung sehr.

Ich bin momentan im 3 Lehrjahr und an sich finde ich den Beruf auch garnicht so schlecht aber durch das ganze drum herum geht es mir sehr schlecht.

neben mir sind noch 5 andere Azubis in meinem Lehrjahr und bis auf einen ist eigentlich keiner so richtig zufrieden, dafür verstehen wir uns aber zum Glück untereinander ganz gut. Wenn man mal einen Fehler macht wird einem meisens nicht erklärt woran es lag, man bekommt die Sachen einfach auf den Tisch geklatscht und wenn man Glück hat kritzelt der Ausbilder was auf einen Zettel aber gesprochen wird nicht vernünftig. Viel mehr bekommt man das Gefühl vermittelt sowieso nichts zu können und wehe man macht es dann beim zweiten mal nicht korrekt. Zudem habe ich das Gefühl dass die Stimmung im allgemeinen sowieso ziemlich mies ist und als auszubildender ist man sozusagen das schwächste Glied in der Kette. Es wird Druck aufgebaut und es wird eher hinter dem Rücken als direkt miteinander geredet. Ich fühle mich auf mich allein gestellt und bin mittlerweile einfach nur froh wenn ich den Tag überstanden habe. Nach der Arbeit denke ich auch häufig daran am nächsten Tag wieder hin zu müssen, ich habe herzrasen und abends sitze ich zuhause und habe teilweise Schweißausbrüche und mir wird heiß und kalt, das ist ein ganz komisches Gefühl, manchmal kommen mir schon die Tränen und ich muss weinen. Klar ich weiß, Lehrjahre sind keine herrenjahre und ich versuche es auch allen recht zu machen und bin immer freundlich aber manchmal habe ich das Gefühl dass dies noch besonders ausgenutzt wird. Ich bin auch keiner der wegen jeder Kleinigkeit aufschreit und traue mich auch nicht meine Unzufriedenheit anzusprechen und so tue ich halt nach außen als wenn alles in Ordnung ist. Wenn ich meine Eltern was frage heißt es meistens “weiß ich nicht, bei mir ist es schon 30 Jahre her” und keine Ahnung ich habe auch zukunftsängste und wenn ich daran denke dass das noch 40 Jahre so gehen soll wird mir schlecht.

Ich arbeite in einer Bank und meistens bin ich erst so spät zuhause dass ich sowieso nicht mehr viel machen kann (zb als hobby zum Ausgleich), dazu bin ich dann meistens zu kaputt.

was soll ich machen, kann mir jemand weiterhelfen? Meine Situation auf der Arbeit anzusprechen traue ich mich auf keinen Fall! Und wie gesagt ich störe mich normalerweise nicht an Kleinigkeiten aber mittlerweile kann ich nicht mehr. In der Schule hatte ich solche Probleme nie!

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Warum bin ich so oft so müde?

Ohhh man. Das ist ein Problem, das ich seit ungefähr zwei Jahren bekämpfen will, aber es will mir nicht so recht gelingen.

Manchmal ist es wirklich schlimm, wie z.B. heute, wo ich zwischen 0.30 und 19 Uhr nur nachmittags für ungefähr zwei Stunden wach war, um zu "frühstücken" und ansonsten durchweg geschlafen habe. Gestern habe ich nichts Anstrengendes gemacht. Dadurch ist nicht nur der Tag-Nacht-Rhythmus total verschoben, sondern es ist auch übertrieben lange, wieviel ich schlafe. Es kommt häufiger vor, dass ich 17 Stunden schlafe.

Ich habe bei meiner Hausärztin meine Blutwerte vor einiger Zeit schon checken lassen, aber da ist alles in Ordnung.Gerade, weil ich eine Schilddrüsenunterfunktion habe, wäre das das Naheliegendste, dass die Medikamente mittlerweile einfach zu schwach eingestellt sind. Aber da ist angeblich alles in Ordnung.

Soll ich einfach einmal die Dosis ein bisschen höher schrauben und schauen, wie es mir damit geht?

Eine größere Müdigkeit könnte auch etwas mit meiner Depression zu tun haben. Das habe ich auch schon mit meinem Psychiater besprochen. Als er mich gefragt hat, ob mein Schlaf erholsam sei, meinte ich, ja schon. Dann meinte er, dass dann keine Hypersomnie vorliege. Aber ganz ehrlich: natürlich muss der Schlaf erholsam sein nach 17 Stunden?! Wenn es mir nicht im Bett gefallen würde, würde ich es da kaum so lange aushalten.

Irgendwie bin ich verzweifelt, weil keine Ursache gefunden werden kann. Habe im Internet nach anderen möglichen Ursachen geschaut wie zu wenig Bewegung: na klar bewege ich mich zu wenig, wenn ich mich höchstens einmal im Bett hin- und herdrehe....

Kennt das jemand von euch?

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Wieso ist das Leben zu hart?

Ich (bald 24) meine, damals habe ich das Leben auf Level 5 gezockt. Es war total bequem, hab alle Herausforderungen irgendwie bestanden und jetzt mit 24 spiele ich das Leben auf Level 5000. Klar: Jetzt sagen sie dir: Andere haben es schwieriger als du, die spielen auf Level 6000. Aber wenn sie davor schon auf Level 5000 gespielt haben, ist es doch für die leichter, sich daran zu gewöhnen als für mich, der einfach ins kalte Wasser geschmissen wird.

Jetzt habe ich einmal das nicht erreicht, was ich wollte, obwohl ich hart darum gekämpft habe. Damals habe ich jeden Kampf und jede Herausforderung gewonnen.

Sowas bin ich einfach nicht gewohnt.

Also ist es doch fairer, wenn man mein Level anhebt, weil ich ja nun auch älter geworden bin, aber dann doch nicht so hart. Ich meine, von Level 5 auf Level 10 wäre doch ok.

Wieso ist das Leben so übel hart und ernst? Jetzt habe ich auch die Erfahrung gemacht, dass ich nicht mehr der süße, lustige, tollpatschige Typ von nebenan bin, sondern jetzt habe ich es mit einer Straftat zu tun, weil ich zu sehr um ein Mädchen gekämpft habe. Und wie gesagt, bin ich es nicht gewohnt, zu verlieren. Das kann ich nicht verkraften und noch viel weniger, dass die mich als Straftäter (Stalker) hinstellen und mich so behandeln, obwohl ich doch so süß bin.

Ich will es einfach bequem haben. Kann mir ein Psychologe oder Psychiater, wo ich oft schon war, aber es nicht geholfen hat, nicht einfach ein Gutachten machen, wo ich mehr Freiheiten bekomme und wo man mich wieder wie einen Teenager anstatt wie einen langweiligen, ernsten Erwachsenen behandelt? Ich habe definitiv keine Lust darauf, wie ein Erwachsener behandelt zu werden. Ich bin nunmal als Schönwetterspieler auf die Welt gekommen.

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Warum macht ihr weiter?

Also im Leben gibt es nichts, was mich irgendwie erfüllt. Nichts, was mir Spaß bereitet. Früher habe ich gezockt, aber eigentlich auch nur, um Zeit totzuschlagen.

Ich war aber sehr Physik interessiert, habe mich sogar für ein Studium eingeschrieben. Heute naja...ich habe manchmal etwas Interesse und lerne, weil ich es muss. Früher wollte ich etwas zur Entwicklung der Menschheit beitragen, heute ist mir die Menschheit vollkommen egal. Das ist einfach nur irgendein Ideal, eine Ideologie, die ich verfolgte, etwas beizutragen.

Es wäre doch alles viel einfacher, wenn man Tod wäre. Für mich sogar nur logisch. Im Leben hat man bestimmt viele dunkle Zeiten, viel Schmerz. Man kann es nicht wirklich abschätzen. Wenn man z.B. aus einer wohlhabenden Familie kommt, dann vielleicht statistisch gesehen wenigere Probleme und folglich Leid und Schmerz. Mit dem Tod entgehen einem zwar auch die schönen Momente, aber was bedeuten die denn schon? Es sind nur Glücksgefühle, nur Dopamin. Kann ich auch genauso auslösen, indem ich Drogen konsumiere. Der Tod stellt eine Art neutralen Zustand dar. Kein Schmerz, aber auch keine Freude. Es ist nichts schlimmes oder schlechtes daran.

Also, was ich gern wissen würde, ist was euch dazu antreibt, weiterzumachen. Viele haben ja nen Durchschnitt Job, vielleicht 1,5k euro netto Gehalt. Ein no Brainer Job. Warum macht ihr den? Und warum lebt ihr generell weiter und empfindet dabei Freude?

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