Tod – die neusten Beiträge

Wie wird das Erbe aufgeteilt?

Hallo, ihr Lieben,

ich würde gerne eine Frage zum Erbrecht stellen. Vielleicht hat ja jemand von euch Erfahrung oder einen Wissensschatz, den er teilen kann.

Mein Großvater ist verstorben. Da mein Vater bereits 2018 verstorben ist, bin ich zusammen mit der Schwester meines Vaters (also meiner Tante) direkter Erbe. Ich habe nun mit meiner Tante über das Erbe gesprochen. Ihre Aussage war, dass ich nur an dem beteiligt bin, was sich im Haus befindet, nicht aber am Haus selbst. Denn – so ihre Aussage – sei das Haus bereits 2018 oder 2019 (also nach dem Tod meines Vaters) von meinem Großvater auf sie überschrieben worden.

Jetzt stellt sich für mich aber die Frage: Bin ich trotzdem pflichtteilsberechtigt an diesem Haus, obwohl es schon vor dem Tod meines Großvaters auf meine Tante überschrieben wurde?

Meine Tante geht jedenfalls davon aus, dass ich keinen Anspruch darauf habe. Ich bin jedoch etwas skeptisch, da ich glaube, dass bei einer Schenkung innerhalb von zehn Jahren vor dem Tod des Erblassers möglicherweise doch ein Pflichtteilsergänzungsanspruch besteht.

Außerdem: Meine Tante hat bislang keinen Erbschein beantragt, weil sie sagt, das Erbe sei ja klar. Jetzt frage ich mich:

Sollte ich vielleicht doch einen Erbschein beantragen, um genau diese Frage vom Amtsgericht klären zu lassen?

Vielleicht kann mir jemand von euch mit Rat zur Seite stehen.

Ganz lieben Dank schon mal im Voraus.

Tod, Erbrecht, Erbe, Familienrecht

Sollte Deutschland Ampeln auf Autobahnen installieren, um den ÖPNV relativ zum PKW attraktiver zu machen?

Stell dir vor, du sitzt morgens wie jeden Tag im Stau – alleine in deinem SUV, mit dem Kaffeebecher in der Mittelkonsole und dem schlechten Gewissen irgendwo ganz tief hinten im Kofferraum vergraben. Und dann wird es noch schlimmer: Eine Ampel auf der Autobahn. Rot. Fünf Minuten Zwangspause. Währenddessen rauscht ein klimafreundlicher Regionalexpress an dir vorbei – pünktlich, effizient, kollektiv.

Skandal? Nein. Gerechtigkeit.

Deutschland hat ein massives Mobilitätsproblem, und das beginnt bei der ideologischen Überhöhung des „heiligen Privat-PKWs“. Jahrzehntelang wurde das Auto wie ein Grundrecht behandelt – subventioniert, gepampert, infrastrukturell hofiert. Der ÖPNV? Kaputtgespart, verspätet, überfüllt. Kein Wunder, dass der Umstieg schwerfällt.

Aber was, wenn wir endlich den Spieß umdrehen?

Ampeln auf Autobahnen – als gezielte Maßnahme, um den ÖPNV attraktiver zu machen. Während der Stoßzeiten hält der Individualverkehr kurz an. Für ein paar Minuten. Alle 15 Minuten. Minimaler Eingriff für maximalen Effekt: Wer mit dem Zug fährt, kommt einfach schneller an. Klingt unfair? Ist es nicht. Es ist längst überfällig.

Denn wieso soll das Klima dafür bezahlen, dass du morgens zu bequem bist, auf die Bahn umzusteigen? Wieso sollen Städte weiter im Feinstaub ersticken, weil du glaubst, dein Auto sei ein Statussymbol statt eine Verantwortung? Wieso sollten Menschen ohne Führerschein – Schülerinnen, Rentnerinnen, Menschen mit Behinderung – weiterhin zurückstehen, nur weil der SUV-Lifestyle noch immer politisch unangetastet ist?

Verkehrswende heißt nicht: Bitte, wenn’s euch recht ist. Verkehrswende heißt: Mut zur Reibung. Und manchmal eben auch: Rotlicht für den Ego-Trip.

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