Habe ich das Richtige geraten (s.D.)?

Meine Oma Ruth denkt mit 95 viel über ihr Leben nach in letzer Zeit.

Sie hat sich mir letzte Woche anvertraut und ihr bisher gehütetes Geheimnis anvertraut.

Auf der Flucht aus Ostpreußen 1945 ist ihre ganze Familie auf dem Haff eingebrochen und ertrunken. Meine Oma wurde als einzige gerettet.

Sie sagt, die Isolation setzt ihr sehr zu und in letzter Zeit hat sie jede Nacht Alpträume. Sie sieht deutlich den Wagen einbrechen und hört die Schreie ihrer Eltern und Geschwister und ihrer Großmutter. Oma Ruth sagt, sie wird vom eigenen Schreien wach, weint und kann sich lange nicht beruhigen.

Sie hat sich mir und meinen Eltern anvertraut und gefragt, was wir vorschlagen. Mir tut sie leid und ich habe ihr geraten, mit ihrem Arzt zu sprechen.

Freitag war sie beim Hausarzt. Er hat ihr geraten, dass sie zum Psychiater geht, der sie auch ggf. neurologisch abcheckt. Sie hätte viel aufzuarbeiten. Das könnte er als Internist aber nicht stemmen.

Er hat ihr einen Termin beim Psychiater besorgt. Den hat sie wegen Dringlichkeit Anfang Juni.

Sie meinte heute, dass sie Angst hat, dass der sie einweist. Sie will mit 95 nicht mehr in eine Klinik. Das kann ich verstehen.

Der Psychiater hat sie zu einem ersten Gespräch gebeten, um mal zu schauen, wie man am effektivsten helfen kann.

Ich weiß nicht, ob ich Oma Ruth das richtige geraten habe und ob der Arzt meine gute Oma nicht verspottet, wenn er eine 95-jährige Patientin hat.

richtiger Rat 97%
falscher Rat 3%
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Wieso weine ich beim beten immer?

Ich hatte eine schlimme Vergangenheit, denn mein Ex Freund und noch weitere Personen haben mich einfach fertig gemacht und zerstört, also wegen diesen Menschen habe ich vieles verloren in mein Leben und sie haben mich zudem emotional missbraucht. Ich war durch diesen Missbrauch mir gegenüber total fremd und ich hatte den Zugang zu mir selber verloren und das ganze ging so weit bis ich zu nichts mehr in der Lage war. Ich hatte das Gefühl, das ich keine Kontrolle mehr über mich selbst habe, denn ich habe Dinge gemacht bzw wurde zu Dingen gezwungen die ich niemals getan hätte oder machen würde und ich habe es am Ende doch getan, weil ich wie schon geschrieben von denen manipuliert wurde. Ich bin aus dieser Hölle aufgrund meiner Familie und meinen Freunde rausgekommen, weil sie anerkannt haben das ich Hilfe brauche und am Boden zerstört bin haben sie auch dementsprechend gehandelt. Heute geht es mir gut um ehrlich zu sein zu gut, weil ich sehr vieles erreicht habe in meinem Leben und das in so jungen Jahren und ich habe noch zu Gott gefunden. Ich hatte das Gefühl das ich gewisse Sachen nicht richtig verarbeitet habe und deshalb habe ich mich meinem glauben bzw. Religion mich gewidmet und jedes mal wenn ich bete muss ich immer weinen. Ich verstehe aber nicht wieso, also warum weine ich jedes mal beim beten? Die Gebete sind auch sehr allgemein also nichts schlimmes. Müsst ihr auch weinen beim beten?

Ich wünsche euch noch alles liebe und viel Glück. Danke im Voraus!

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Trauma bewältigen, aber wie?

Damit Ihr meine Lage verstehen könnt muss ich euch von meiner Kindheit erzählen.

Mein Vater war Glücksspielsüchtig und Unterdrückte meine Mutter Brutal seit meiner Geburt und Sie konnte sich nie zur Wehr setzten aus Angst. Durch die Spielsucht meines Vater lebten wir in eher ärmlichen Verhältnissen, konnten uns viele Sachen, die für andere Selbstverständlich waren nicht leisten, Hungerten ab und zu mal auch und wurden von jeder Wohnung rausgeschmissen, weil mein Vater nie die Miete zahlte.

Ich wuchs Einsam mit meiner Mutter alleine auf, raus ging ich selten. Sprechen konnte ich sehr schlecht. Ich wusste nichts übers normale Leben, war wie ein Höhlenmensch und wusste nicht einmal wie man einen Computer Ein- und Ausschaltet oder wie man eine Tastatur bedient. Bereits ab der 5 Klasse fing das Mobbing an, ich war Einzelgänger, weil ich nicht mit anderen Menschen umgehen konnte, gab es auch Streitereien. Ich wurde schnell aggressiv und das machte mich zu einem beliebten Ziel für Mobbing. Nach der 6 Klasse wechselte ich die Schule und da wurde es viel schlimmer für mich. Da war ich komplett alleine, ich wurde Tag täglich Brutal gemobbt. Keiner nahm mich in Schutz, mir wurden schlimme Sachen angetan. Ich wurde mal nach der Schule vor der Schule vor einer Riesen Menschenansammlung verprügelt und gefilmt. Ich hatte ein stark angeschwollenes Gesicht, blaue Flecken. Meine Mutter weinte als sie mich so sah aber sie konnte auch nichts tun. Am nächsten Tag ging ich wieder zur Schule und bekam wieder Schläge und weinte danach. Danach wurde das komplett zum Albtraum für mich. Ich versteckte mich in den Pausen nur noch unter der Treppe im Schulgebäude oder in den abgesifften Toiletten. Jede Nacht weinte ich heimlich in meinem Bett. Meine Noten waren schrecklich, ich wiederholte ein zweites mal. Ich hatte damals keine Ahnung von nichts und wusste nichts vom Leben. Sogar als der Pfänder bei uns Zuhause ankam, weil mein Vater wieder mal sich verschuldete verstand ich nicht wer diese Person war und was sie wollte. Ich habe mir immer ein normales Leben gewünscht, Freunde zu haben, eine Freundin zu haben, Urlaub zu haben wie alle anderen die davon erzählten aber hatte ich nie. Jeden Tag sah ich meine Mutter und meinen Vater weinend zuhause, ich wusste nicht weshalb und für mich fühlte es sich normal an. Ich kannte ja nichts anderes. Das waren sehr finstere Tage in meinem Leben. Ich war still, weil ich nicht wusste wie man als normaler Mensch spricht.

Paar Jahre später Schieden sich meine Eltern, als unsere Familie dank Vaters schulden in einer 1 Zimmer Wohnung leben musste. Wir hatten in der Wohnung nicht mal platzt zum gehen.

Jetzt liegt das ganze einige Jahre zurück aber ich kann's nicht vergessen

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Vergangenheit vergessen wollen, was tun?

Hallo,

ich will meine Vergangenheit endlich hinter mir lassen. Ich habe so peinliche Sachen gemacht. Wirklich.

Z.B.: Hat mich mein Lehrer kurz vor den Abiprüfungen gefragt, ob ich mich nach dem Abi mal mit ihm treffen will. Ich antwortete nichts, schrieb aber kurz nach dem Abitur eine Mail und fragte ihn, ob sein Angebot noch steht. (Peinlich!) Danke fürs Steilvorlage geben. Ehrlich. Und meine Sozialarbeiterin animierte mich sogar dazu, ihn anzuschreiben. Wieso? Was sollte das? Sensationsneugierde. Sie fütterte meine Hoffnung, indem sie behauptete, er würde auf mich stehen. PS: Sie behauptete auch immer wieder von sich, STARKE narzisstische Anteile zu haben...bin ich ihre Therapeutin?

Ich stand allgemein schon öfter auf Lehrer, aber auch auf Gleichaltrige. Eine ehemalige Freundin meinte, ich würde Vaterkomplexe haben. Autsch. Okay, vielleicht hat sie recht. Aber Gleichaltrige reizen mich auch. Ist nicht so, dass ich ausschließlich auf Ältere stehe.

Dann habe ich einen Arzt angeschrieben, den ich auf 26 geschätzt habe. Ob man Lust auf ein Treffen hätte. Antwort: Aktuell keine Zeit für Beziehung und unter Umständen am Ende an was Anderem interessiert...wow. Herzlichen Dank. Wie wäre es mit JA oder NEIN?

Und jetzt der Oberarzt. Ich sollte mich begraben gehen. Was ist nur los mit mir? Wieso bin ich so peinlich? Wahrscheinlich haben sich meine engsten Freunde deshalb von mir abgewendet. Und so jemand wie ich, hat Abi...eine Schande bin ich für die Menschheit.

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Vergangenheit Gegenwart, Erlebnisse, Meinung dazu?

Hallo Leute! Dies ist eine 2-Dimensionale Frage. Damit meine ich, dass ich euch etwas aus der Vergangenheit erzähle, das ich erlebt habe, ich eure Meinung dazu wissen will u. wenn es etwas Passendes gibt aus eurer Vergangenheit gibt, könnt ihr es auch gerne erzählen. So etwas in der Art ist mir mehrfach geschehen, doch werde ich nur 2 Erlebnisse schildern. 2002 kam ich in die Handelsschule u. 2003 bekamen wir dann eine neue Englischlehrerin. U. wir redeten miteinander u. ich sagte ihr, dass sie ja so u. so heißt u. dann u. dann geboren wurde u. aus meiner Gegend stammt u. dass ich mich noch erinnern kann, als sie im 93er Jahr mit ihrem damaligen Partner Streit hatte an einem See in unserer Umgebung. Sie erschrak u. fragte mich, warum ich mich erinnern könne u. ich sagte, dass ich sie an ihrer Stimme wiedererkenne. Ich stellte klar, dass ich es ihr einfach sagen wollte, dass sie mir in Erinnerung blieb.

2. Situation: Ich lernte im 98er Jahr auf einer Zugfahrt von Amstetten nach Wien einen Schüler kennen, der mir erzählte, dass er gerade das Abi mache, wir unterhielten uns angeregt. Beide in Wien verabschiedeten wir uns u. ich wünschte viel Glück.

2015 saß ich lustiger Weise wieder im Zug von Amstetten nach Wien. Es setzte sich genau der Mann herein, den ich gleich wieder erkannte u. ich fragte ihn, ob er das Abi im 98er Jahr gepackt hat. U. er war verdutzt u. ich erzählte nach u. nach dass wir uns ja im 98er Jahr kennengelernt hatten u. er gerade dabei war, sich aufs Abi vorzubereiten. Er war verdutzt u. erstaunt, erschrocken, dass ich mich nach so langer Zeit daran erinnern könne.

Was meint ihr dazu. Gerne auch eigene Erfahrungen

Ich würde staunen u. lachen 0%
Ich würde mich wundern u. etwas Angst bekommen 0%
Es ist einfach nur gruselig 0%
Sonstiges (was genau) 0%
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Wie kann man die eigene schlimme, schreckliche, negative Vergangenheit vergessen?

Hallo Leute 👋🏻

Weiß jemand von euch, wie man die eigene schlimme, schreckliche & garnicht schöne Vergangenheit vergessen kann & sich voll auf die Zukunft konzentrieren kann ?

Braucht man da einen Therapeuten, ein Psychologen, ein Arzt, eine Therapie oder kann man das alles alleine oder mit dem Partner/in, mit der Familie, mit den eigenen Kindern bewältigen & überwinden ?

Kurze Info über meine Vergangenheit

Ich lebe schon seit meinem 10ten Lebensjahr in meiner Vergangenheit.

Meine Vergangenheit dominiert teilweise schon über mein Leben ( Schule, Berufsschule, Arbeit, Sozialität, Freundschaft & Partnerschaft ) & durch die negativen Erfahrungen durch mein leichtes Tourett Syndrom, durch meine leichte Sprachstörung & durch mein Sozialphobie wurde ich jeden Tag gemobbt, ausgenutzt, ausgelacht & war auch ein Außenseiter. Durch die Sprachstörung verstehen mich 10% der Menschen Undeutlich / sehr Undeutlich & 90% der Menschen verstehen mich trotz Sprachstörung Deutlich / sehr sehr Deutlich. Durch die Pubertät ist das Tourett Syndrom nicht mehr da & wurde auch durch die Pupertät geheilt / verheilt / weg geblasen / abgestoßen. Wo ich meine 1te Ausbildung mit 18 abgebrochen habe & bei einer Arbeitsmaßnahme durch das Arbeitsamt / Arbeitsagentur teilgenommen habe, wurde ich nicht mehr Gemobbt , gedemütigt & Co. Bei den restlichen Praktikumsstellen & bei meiner jetzigen Praktikumsstelle / zukünftigen Ausbildungsstelle wurde mir schon geholfen, das ich wieder auf die Füße kommen & Halt / Standfestigkeit bekommen habe, das ich nicht mehr durch meine Vergangenheit zusammenbreche. Selten oder Abundzu breche ich schon mal durch meine Vergangenheit zusammen & mein Chef & meine Arbeitskollegen helfen mir schon so gut wie es geht, das ich wieder ein ganz normales Leben & positiv in die Zukunft schauen / starten kann. Ein kleines Problem hab ich noch durch die negative Erfahrung durch meine Vergangenheit, das ich keine Freunde & meine Traumfrau finden kann, weil ich schon sehr Zurückhaltend, sehr Schüchtern, sehr Feinfühlig & leichte Angst habe, das ich wieder ausgenutzt, betrogen werde & die Leute nicht mit mir Ernst meinen. Traurig ist es schon, aber meine Familie & meine Arbeitskollegen unterstützen mich schon, das ich ein Neustart hinbekomme. 😌

Hab auch in der Vergangenheit positive & schöne Erfahrung gesammelt. 😊

Wie kann ich dieses Probelm durch mein Sozialphobie & durch meine Vergangengeit lösen & dieses Problem nicht wieder kommt ?!

Wie geht das ?

Wie kann ich den neue Freunde & meine Traumfrau finden, die es mit mir Ernst meinen & mich auch Unterstützen wie meine Arbeitskollegen ?! 😌

Soll ich mehr unter das Volk mischen & mehr Selbstvertrauen / Selbstwertgefühl aufbauen, das es mit den neuen Freunden & mit meiner Traumfrau klappt ?

Wäre sehr hilfreich, wenn ich ein paar Tipps & Ratschläge bekommen würde. Danke 😌

Schöne Grüße aus Bayern 👋🏻😌

Wie kann man die eigene schlimme, schreckliche, negative Vergangenheit vergessen?
Psychologen oder Therapeuten 33%
Alle 6-Umfragen zusammen machen 33%
Mehr Selbstwertgefühle & mehr Selbstvertauen aufbauen 17%
Positive Erfahrungen von der Vergangheit in die Zukunft mitnehmen 17%
Alleine oder mit der Familie & mit der Partnerin 0%
Positive Erfahrungen sammel & positiv in die Zukunft schauen 0%
Nicht in die Vergangenheit zurückblicken 0%
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Gibt es Gegenwart und Zukunft überhaupt? Ist alles schon längst vorherbestimmt?

Wenn ich zurückdenke, kommt es mir so vor, als ob ich alles wieder genauso gemacht hätte, wenn ich in der selben Position gewesen wäre. Ich bin doch nur hier wegen den Taten meiner Eltern und Vorfahren. Waren deren Taten nicht genauso vorherbestimmt wie meine? Es ist zwar schwer die Zukunft zu erahnen, aber trotzdem bleibt das Mysterium um den Harten Determinismus ungelöst. Hat ein Mensch wirklich freien Willen? Eigentlich existiert ein Mensch durch die Hilfe vieler anderer Menschen und Tiere. Ohne Rind, kein Fleisch auf dem Tisch. Und das Rind muss sich auch ernähren. Alles baut aufeinander auf. Niemand ist wirklich frei. Niemand kann selbst entscheiden, wie er leben will z.B. durch eigene Kraft. Das scheint ohne Hilfsmittel nicht möglich zu sein, oder? Vielleicht werde ich morgen schon sterben, aber ich weiß es noch nicht. Was kann ich denn daran ändern? Wenn ich NICHTS über die Zukunft weiß, wie soll ich in der Gegenwart, wenn es sowas überhaupt gibt, die ZUKUNFT ändern???

Ohne eine höhere und unsichtbare Macht ins Spiel zu bringen wird es schwer das Problem des freien Willens zu lösen. Ich geb euch mal ein Beispiel: Alles was wir über die Sprache wissen, haben wir in der Schule und in unserem Leben gelernt. Ohne diese Sprache aus Zahlen, Buchstaben, Sonderzeichen ist es unmöglich so einen Text zu schreiben, wie ich es tue. Aber das baut auch aufeinander auf und jeder Buchstabe wurde ERFUNDEN um einem ZWECK zu dienen, zu jener Zeit. Ohne diese Geschichte, wären diese Buchstaben nie entstanden und ich säße nicht hier und würde diesen Text schreiben. Ich habe diesen Text also nur genauso schreiben können, wie ich ihn gerade eben geschrieben habe. Er hätte nichts anders sein können, weil mein neugieriges Gehirn mir sagte, ich solle diese Frage stellen. Ich konnte diese Frage auch nicht heute morgen stellen, weil ich zur Arbeit musste. Nur zu dieser Zeit musste ich meine Frage stellen.

Mir kommt es auch so vor, dass die Leute, die jetzt für den freien Willen antworten werden, einfach nicht hart genug nachgedacht haben. ;)

Natürlich gibt es freien Willen! 57%
Harter Determinismus ist korrekt. Es gibt keinen Willen. 43%
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Vergangenheit meiner Freundin belastet mich?

Ich liebe meine Freundin über alles. Sie hat mir Sachen anvertraut, die ihr in der Vergangenheit passiert sind. Schreckliche Dinge, Dinge wo sie gerade Mal noch so davongekommen ist oder eben nicht.... usw.

Mich belastet das extrem. Immer wieder denke ich daran, bin wütend auf die Personen, die ihr etwas antun wollten, die ihr schaden wollten und geschadet haben, auf Personen, die nicht auf sie aufgepasst haben (z.B. Ihre Eltern, die sich nie um sie gekümmert haben, so dass ihre 14-17 jährige Tochter meist auf sich allein gestellt war und dadurch erst in so gefährliche Situationen gekommen ist).

Ich denke daran, was noch alles passieren gekonnt hätte. Was diese Personen ihr antun wollten und nur nicht geschafft haben, weil jemand eingegriffen hat der zufällig vor Ort war oder ähnliches. Und die Geschichten, wo niemand eingriff sind natürlich um so schlimmer. Mich regt das so dermaßen auf. Ich habe auch jetzt solche Angst um sie, auch wenn ich weiß, dass sie jetzt auf sich selbst aufpasst, sie ist ja keine 14 mehr. Kurz bevor ich schlafen gehe, kommt mindestens eine dieser Geschichten hoch und dann bin ich die ganze Nacht wach.

Wären mir diese Sachen selbst passiert, so würde ich leichter damit umgehen können. Aber es geht um meine Freundin, sie ist mein Ein und Alles und es tut mir weh, dass es solche Menschen gibt. Ich trage so eine Wut in mir und ich weiß nicht, wie ich damit umgehen soll.

Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung, Vergangenheit, Vergangenheitsbewältigung, Wut, Belastung
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Sollte ich den Kontakt zu ihr aufbauen?

Hi,

Ich war früher auf meiner Gesamtschule in ein Mädchen verliebt und hatte ihr dann am Valentinstag eine Rose und ein Liebesbrief geschrieben (klingt schnulzig ich weiß) und naja, ich wurde dann abgewiesen, weil sie ein Freund hatte.

Ich wusste vorher nicht, dass sie sie ein Freund hatte.

Aufjedenfall nach meinem qualifizierten Hauptschulabschluss habe ich mich auf ein privaten Gymnasium angemeldet um mein allgemeines Abitur zu machen.

Ich habe danach versucht sie wirklich überall zu vermeiden aber dennoch liefen wir uns immer übers Weg und es war dann kein Zufall mehr.

Wenn ihre Freundinnen mich sahen, haben die schon direkt nach mir gerufen und ich wollte einfach nur schnell Land gewinnen, da mir das zu unangenehm und entwürdigend anfühlte.

In meiner Hauptschulzeit habe ich für sie was empfunden aber das verschwand dann mit der Zeit, weil sie an ihrem Freund hing, der sie sowieso nicht gut behandelt hatte.

Am Anfang dieses Jahres begegneten wir uns rein zufällig am Hauptbahnhof und wir redeten über unser Leben usw. das übliche halt.

Dann hat sie mir erzählt, dass sie kein Freund mehr hat und hat mir dann indirekt signalisiert, dass sie mit mir was anfangen würde aber ich habe mich wie ne zweite Wahl dann gefühlt und wollte dann nicht.

Es hat sich für mich komisch angefühlt, dass sie von einer beendeten Beziehung zur anderen springen wollte und sie war keine Hoe oder so.

Ich habe ihr gesagt, dass mir die Schule momentan wichtiger ist, damit ich sie nicht verletze und wollte so mit vermeiden ihre Gefühle zu verletzen und habe ihr indirekt vermittelt, das Ich nicht jetzt eine Beziehung mit ihr führen will sondern erst, wenn die Zeit für uns reif ist.

Ich will auch Zeit für sie als auch Zeit für die Schule investieren, weil ich sonst eines der beiden vernachlässigen würde.

Wir haben seit diesem Tag dann uns nicht mehr gesehen.

Die Gefühle von früher sind zwar da aber nicht mehr so ausgeprägt und ich weiß nicht, was ich machen soll.

Habe ich richtig gehandelt?

War ich zu sehr egoistisch?

Ich würde halt gerne eine Beziehung haben wollen aber es käme mir vor, als ob ich in einer Illusion leben würde.

Soll ich dennoch den Schritt wagen und die Beziehung mit ihr eingehen?

Sie ist 18 und ich bin 19 btw.

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hat jemand ein offenes Ohr für mich ?

hey, (danke fürs zuhören oder besser gesagt lesen )

und zwar waren die letzten monate sehr hart, den ich habe über meine Zukunft und Vergangenheit nachgedacht - puh, ich hab viel durchgemacht. aufgrund der corona krise habe ich mich mehr und mehr von meinen freunden verkrochen. wir können uns nicht treffen und das hat es noch 'schlimmer' gemacht. ich habe mich selten gemeldet, schreibe kaum in die Gruppenchats oder beteilige mich an den witzigen 'nacht chats' da ich schon am schlafen bin. Wirklich immer am schlafen. was ist das, bin ich depressiv? ach, ich weiß auch nicht - ich liebe meine freunde über alles und möchte denen auch das Gefühl geben, die sind mir nichts wer, aber ich fühle mich so leer . So kraftlos. Ich habe das Gefühl ich kann nicht viel zum Chat schreiben deswegen kommt von mir nur ein 'HAHAHHAHA' und hier und da mal ein paar Sätze. Ich kann mich an manchen Gesprächsthemen beteiligen, oder ja ich werde mit beteiligt nur - kann ich nichts sagen da ich mich mit zum Beispiel (Liebe, Freund usw. Schminken) nicht ausernander gesetzt habe. (bin 20). Es ist viel in der Vergangenheit passiert, musste die Zeit abschließen. Ich brauchte Zeit um es zu verarbeiten. Und ja, ich hab auch meinen Freunden erzählt das es mir nicht gut geht und die haben es auch verstanden, was ich sehr schätze. Ich habe das Gefühl das die Quarantäne Zeit mir ein neues Ich schenkt. Zum Beispiel war ich nicht immer so ‚Girly' habe noch nie ein Kleid, oder high heels getragen (1,70 groß) oder selten Full Face geschminkt (null geschminkt) und das will ich alles testen. Testen als sei es meine zweite Pubertät. Ich will mich neu endecken und das aus mir rausholen, was Gott für mich geplant hat. Bin christlich. Es war für mir wichtig von innen, sich schön zu fühlen, sich zu akzeptieren, Vergangenes abzuschließen und das Leben mal einfach zu genießen. Ja! Das konnte ich nie. So das Leben genießen. Jung bin ich noch aber die nächsten Zehn Jahre gehe ich auf die 30 zu. Ich brauchte nur ein offenes Ohr. Vielleicht einer der mich hier versteht ? Ich spreche selten über meine Gefühle, deswegen einer hier der mich versteht ? auch wenn es alles so durcheinander geschrieben ist. Hattet ihr auch schon mal sowas ? Gedanken wie: Wie geht es eigentlich mit meinen Leben weiter ? (Obwohl ich doch erst 20 bin)

danke im vorraus

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