Ich möchte diesen traurigen Lebenskreislauf nicht leben...

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206 Antworten

Ich glaube viele menschen denken insgeheim über diese frage nach, haben aber nicht den mit etwas daran zu ändern. Dieses Risiko einzugehen… Mir geht es genauso. Ich bin angeekelt von unserer Zivilisation. Ich könnte mir soviel schönere Zeiten denken wo ich gerne leben würde (und das ist jetzt nur meine Meinung) zum Beispiel in den 70gern und 80gern… Oder die goldenen zwanziger in paris! Als kleines Mädchen hab ich mir immer vorgenommen das ich wenn ich einmal reich werde mir eine kleine Insel kaufen werde wo ich ein dort gründen werde wo es kein geld gibt und keine Technologie. Es ist schrecklich wenn ihr euch mal auf der Straße umschaut und all die menschen mit ihren Smart-phones sieht die die ganze zeit darauf rum tippen. Selbst wenn sie mit dir SPRECHEN ist dieses schiß ding IMMER IN IHRER VERDMMTEN HAND! Ich selber habe ein klapphandy, auch wenn ich der letzte mensch auf erden mit einem bin (unter meinen freunden jedenfalls)… Ich wünschte es gäbe handys nicht… Eigentlich würde ich mir am liebsten eine Tasche nehmen, ein paar freunde ein bisschen geld und ein alter Wohnwagen der meinem Vater gehört und einfach quer durch die Gegend zu fahren und zu LEBEN! Kinder erst richtig spät bekommen, und einfach nur glücklich zu sein. Aber das ist wahrscheinlich mit meinem alter noch nicht möglich. Aber mit 19 werde ich das machen! Und ich hoffe das andere das auch machen werden! Viel Glück Ravioli und alle die anders leben wollen! -Emma

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derdorfbengel 14.04.2014, 01:52

Eine Welt ohne Geld zu gründen nachdem Du zuerst mal mit dem Gedanken an Geld als Lebensmittelpunkt ins Leben gehst (reich werden), ist ein Widerspruch. Findest Du nicht?

Die eigenen Vorstellungen von dem, was sein sollte, verwirklicht man am ehesten indem man sie selbst verwirklicht. Nicht erst ihr Gegenteil :)

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Dazu fällt mir eine kleine Geschichte ein, die ich neulich gesehen/gelesen habe:

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Für mich war es auch schon immer ganz wichtig, einen Beruf zu finden, den ich wirklich mag - damit das Leben eben nicht aus "Geld verdienen" und dann noch ein bisschen Freizeit hinterher besteht! Ich arbeite jetzt als Kameramann, und habe damit für mich einen Beruf gefunden, der einfach auch gleichzeitig mein Hobby ist.

Ich kann Beruf und Freizeit kaum trennen, weil meine privaten Interessen gleichzeitig eine Fortbildung für den Beruf sind. Ich bleibe manchmal länger bei der Arbeit, weil es gerade Spaß macht. Ich recherchiere zuhause manchmal plötzlich berufliche Dinge, weil sie mich einfach interessieren.

Ich bin auch der Meinung, dass ich mit einem Beruf, den ich nur zum Geldverdienen ausgesucht hätte, einfach zugrunde gehen würde! Ich sehe das auch oft bei Leuten mit typischen Bürojobs, die sich einfach nur durch die acht Stunden Arbeit am Tag durchquälen. Leider sind ihre ganzen Versuche meist untauglich, ihr miserables Leben mit extravagantem Freizeitprogramm aufzumöbeln. Das übermotivierte Freizeitprogramm stresst diese Menschen dann nur, weil dabei in zwei Stunden praktisch der ganze Tage wiedergutgemacht werden soll - und das geht einfach nicht!

Wenn dir das Leben als einfacher Urwaldbewohner zusagen würde - gut, für mich wäre das nichts! Es ist ja nicht so, dass man es im Dschungel so einfach hätte... das Leben in dieser ursrpünglichen Art ist ganz schön hart. Aber wenn es dein Weg ist, dann geh ihn! Versuch es zumindest, denn sonst wirst du dich ewig fragen, ob es nicht doch vielleicht besser gewesen wäre. Was soll denn passieren? Wenn es nicht klappt, oder dir doch nicht zusagt, dann machst du eben etwas anderes - was soll's?

Das Leben ist ein Spiel, und ein Spiel soll Spaß machen, da muss man unter Umständen auch einmal etwas Anderes probieren! Verlieren kannst du nur, wenn du es gar nicht erst ausprobierst!

Ich wusste bis zum Alter von 25 Jahren überhaupt nicht, was ich eigentlich in meinem Leben tun wollte. Es war eine einzige Suche, und es war oft auch sehr deprimierend (gerade von 20-25, als Student verschiedener Studiengänge, die alle irgendwie an mir vorbei gingen)

Aber dann habe ich mehr oder weniger zufällig den Beruf gefunden, der vorher nicht einmal als entfernte Option in meiner Lebensplanung aufgetaucht wäre. Zufällig einen Ausbildungsplatz bekommen, zufällig bin ich gut darin geworden, dann zufällig eine gute Stelle bekommen - denn wenn es Spaß macht, dann läuft man auch zur Höchstform auf, und hat dadurch mehr Glück und Erfolg!

Ich kann dir also nur dringend empfehlen, nach einem Beruf zu suchen, der eben nicht "nur Arbeit" für dich ist, sondern auch Erfüllung. Ich kann mich wie gesagt nicht beklagen, wenn ich mal länger arbeiten muss, ich mag auch meine Kollegen alle sehr gerne, und bin mit vielen privat befreundet - Arbeit und Freizeit geht für uns alle ineinander über, weil alle, die ich im Bereich Kamera/Film/Schnitt kenne, ihren Beruf einfach lieben.

Auch das finde ich persönlich sehr wichtig: das soziale Umfeld darf vom beruflichen nicht getrennt sein, nur dann kann man das Leben im Beruf wirklich genießen! Man muss natürlich nicht alle Kollegen auch privat treffen und anders herum - aber eine hundertprozentige Trennung darf es meiner Meinung nach nicht geben, denn sonst ist der Beruf, die Arbeit, wieder so ein getrenntes Kapitel, das man lieber hinter sich lassen möchte!

Bei allem Optimismus, natürlich kann ich auch nicht jeden Tag nur Projekte haben, die ich ganz toll finde - es ist auch mal was Doofes dabei. Aber zumindest findet man die Arbeit grundsätzlich sehr schön, das ist wichtig!

Also ganz klar, du hast völlig recht: unser Leben ist viel zu schade dazu, um es an Arbeit zu verschwenden, die wir nur zum Geldverdienen machen! Ich bin der Meinung, dass jeder etwas finden kann, mit dem er glücklich ist, und trotzdem Geld verdient - man muss nur offen genug sein, alle Möglichkeiten zu betrachten! Die Fähigkeit dazu wird uns leider nirgends vermittelt... weshalb es dann auch so viele unglückliche Bankkaufleute, Juristen und BWLer gibt...

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Ich finde deine Gedanken richtig gut und find es toll das du über deine Zukunft nachdenkst. Vielleicht könntest du später einen Job wählen, der zwar gut bezahlt wird, aber nicht übermäßig anstrengend ist und nicht über den ganzen Tag geht. Du könntest in deiner Freizeit ja immer noch deinen Lieblingsbeschäftigungen nachgehen.

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Es ist doch so, dass wir alle gleich leben.... Wir wachsen auf, gehen in die Schule für 10, 13 oder mehrere Jahre... Machen eine Ausbildung oder Studium und arbeiten dann unser Leben lang, bis wir alt, gebrechlich, halt nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind. Was dann kommt ist ganz allein der Tod...

Das ist nur eine Halbwahrheit.

Erstmal wörtlich genommen: Wenn einige 10 Jahre, andere 13 Jahre und wieder andere noch mehr Jahre zur Schule gehen, kann man nicht davon sprechen, dass wir alle gleich leben. Nicht jeder macht eine Ausbildung, nicht jeder macht ein Studium, nicht jeder geht arbeiten. Wir gehen nicht arbeiten, bis wir zur Arbeit nicht mehr zu gebrauchen sind, sondern bis wir nicht mehr können. Es sind zwei Perspektiven. "Nicht gebrauchen" suggeriert, dass wir nur für den Staat arbeiten, wir arbeiten aber auch (in erster Linie sogar) für uns. Niemand würde für den Staat arbeiten, wenn er selber leer ausgehen würde. Ja und dann sterben wir irgendwann. So ist das nunmal.

Ist das Leben es wirklich Wert, bloß Tag für Tag zu arbeiten und nichts von seinem Leben mit zu bekommen?

Wer sagt denn, dass man gar keine Zeit mehr für etwas anderes hat? Wir Deutschen haben sogar mehr Freizeit als sehr viele andere Arbeiter anderer Länder. Allein um das Privileg jedes Jahr mehr, das wir für Schulbildung nutzen dürfen, sollten wir dankbar sein. Gerade bei Schülern kann man wirklich nicht davon reden, dass das Leben nur aus Arbeit besteht.

Ich möchte das nicht! Ich möchte ein glückliches Leben führen, welches nicht nur aus Arbeit und Geldverdienen besteht...

Das wollen viele andere auch. Deswegen gibt es Casting-Shows.

Ich hoffe ihr haltet mich nicht für blöde, wenn ich euch das so sage.

Ich hoffe, du hältst uns Arbeiter nicht für blöd, weil wir arbeiten.

Ic würde am liebsten in einem Stamm der Uramerikanischen Indianer leben... Selbst für Nahrung und Wasser sorgen, in einem ganz einfachem Unterschlupf oder Häuschen leben...

Klingt auch nach Arbeit. Nur das du kein Geld als Bewertungsmittel deiner Arbeit dazwischenhängen hast. Es handelt sich um eine selbständige Arbeit.

Habt ihr eventuell ei paar Tipps, damit ich mit dem Leben, dass mir vorbestimmt ist zu führen, besser zurecht komme?

Ja, werde doch Bäuerin. Als Bäuerin baust du deine eigene Nahrung an und wenn du handwerklich geschickt bist, kannst du dir auch deinen eigenen, bescheidenen Unterschlupf bauen.

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Ich finde die Frage ein bißchen traurig, weil sie das Leben auf ein Minimum, bestehend aus Arbeit und Geldverdienen, reduziert.

Ich frage mich, wie dein Lebensumfeld aussieht, dass du solch schwarz/weiß gemalten Vorstellungen vom Leben hast und die Grautöne dazwischen noch nicht entdeckt hast.

Dein Leben ist das, was du daraus machst. Natürlich wird man in sogar in seinem näheren Umfeld viele Leute finden, die mit ihrem Leben nicht zufrieden sind, es auch so empfinden, wie du es beschreibst, aber ganz ehrlich, dass ist nicht die "Schuld" des Lebens, sondern liegt an den Menschen selbst.

Wichtig ist meiner Meinung, dass man sich von seinem Umfeld - in deinem Alter vielleicht gerade noch von den Eltern - nicht in ein "Korsett" aus Erwartungen zwängen lässt, sondern wohlüberlegt die Entscheidung zur richtigen Berufswahl trifft, sich dort engagieren kann und möchte, sodass sich auch völlig neue Möglichkeiten ergeben. Wieviele Leute arbeiten heute noch in dem Beruf, den sie vor 20 Jahren mal gelernt haben ?

Fülle die freie Zeit, die du hast, mit dem, was dir Spaß macht, wo du dich ebenfalls weiterentwickeln kannst. Wenn man Abends keine Energie mehr hat, noch etwas zu unternehmen, sondern sich nur ausruhen möchte, um sich dann am nächsten Tag wieder in die Arbeit zu schleppen - dann läuft was falsch ! Aber wie gesagt, es liegt an dir ! Du bist Drehbuchautor, Regisseur und Hauptdarsteller deines eigenen Lebens. Glaub nicht, dass dir Glück und Zufriedenheit von alleine in den Schoß fallen, denn daran muss man immer arbeiten - hier in Deutschland, aber mit Sicherheit auch bei irgendeinem Urvolk. Diese sind vielleicht (noch) nicht so "beschwert" durch das "Überangebot", welches wir hier in Deutschland haben, denn sie haben quasi nichts, mit dem sie ihre eigene innere Unzufriedenheit durch Konsum kompensieren könnten - aber ich denke nicht, dass dies etwas ist, was sich hier in Deutschland nicht genauso umsetzen ließe.

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Du bist ,mit diesen Gedanken nicht allein und es ist auch nicht blöde so zu denken.

Habt ihr eventuell ei paar Tipps, damit ich mit dem Leben, dass mir vorbestimmt ist zu führen, besser zurecht komme?

Dein leben ist nicht vorbestimmt. Du bist die einzige die deinem leben eine Bestimmung geben kann. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. Heiß das Sprichwort. Du selbst hast es in der Hand deine Träume zu verwirklichen.

Es klingt vielleicht verrückt, aber diese Menschen machen auf mich den Eindruck, sie wären glücklicher mit ihrem Leben, als alle anderen.

Ob sie Glücklicher sind, wissen nur die selbst. Aber sie haben durch das einfache Leben weit weniger Sorgen und Dinge über die sie sich Gedanken machen müssen. Wir haben 10.000 de von Regeln und Gesetzen die wir einhalten müssen, die bei weiten weniger.

Ich würde gerne diese Gedanken einfach abschalten können, denn auf eine Art und Weise belastet es mich sehr...

Warum versuchst du nicht selbst etwas daran zu ändern. Das währe doch eine Interessante Aufgabe und etwas wofür es sich lohnt sich Einzusetzen.

dass unser Leben bloß aus Arbeit und Geld verdienen besteht? ich meine, natürlich ist mir bewusst, dass ohne Geld ein Leben wie wir es nun führen, niemals möglich sein könnte.

Das ist Richtig. Das leben besteht nur aus Arbeiten und Geld verdienen. Es ist nichts unmöglich. Es ist nur eine Frage des willens und wie man das Wirtschaftssystem aufbaut. Natürlich geht das nur wenn sich alle Menschen an die Regeln halten.

Das ist ein Schöner Traum und richtig umgesetzt, könnte man aus der erde einen Ort ohne Hunger und Leid machen. Von so etwas Träumen wahrscheinlich viele.

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Ist das wirklich der Sinn des Lebens, sein Leben lang zu schuften, um Geld zu verdienen, um sein eigenes und das überleben seiner Familie zu sichern?

Was nun Sinn des Lebens ist, ist wahrscheinlich wieder ein anderes Diskussionsthema^^

Es ist aber letztlich so, dass wir Menschen ohne "Schufterei" nunmal nicht leben können. Frei sein zu wollen ist ja schön und gut. Es ist nur eben ein ziemlich idealistischer Gedanke. Realistisch sieht es aber so aus, dass wir Menschen sind, mit menschlichen Körpern und menschlichen Bedürfnissen. Wir brauchen Essen, Schlaf, eine Unterkunft und leben in einer Welt, in der überalle Gefahren lauern, die uns umbringen wollen D:

Das soll jetzt keine Panikmache sein^^ Ich meine nur, dass das Geld in unserer Gesellschaft letztlich dazu da ist, uns die Dinge leisten zu können, die dafür sorgen, dass wir überhaupt (gut) leben können. Geld gibt es ja letztlich nur, damit jeder eine Arbeit verrichten kann, die ihm liegt, und trotzdem alles hat, was er zum leben braucht. Sonst müsste schließlich jeder Arzt auch noch seine eigenen Brötchen backen^^

Es klingt vielleicht verrückt, aber diese Menschen machen auf mich den Eindruck, sie wären glücklicher mit ihrem Leben, als alle anderen.

Es gibt allerdings einen unterschied zwischen "Ein glücklicheres Leben führen" und "Glücklicher mit seinem Leben sein". Ersteres beschreibt das Leben selbst. Zweiteres beschreibt die Einstellung zum Leben.

Man kann steinreich sein und alles auf der Welt tun und lassen können und trotzdem unzufrieden damit sein. Genauso kann es sein, dass jemand nachts unter einer Brücke in Pappkartons schlafen muss und völlig zufrieden damit ist.

Du musst beachten, dass solche Naturvölker meist auch eine andere Mentalität haben als wir, weil ihre Kultur eine andere ist. Sie haben im Leben letztlich wahrscheinlich auch nicht mehr als wir. Sie geben sich nur mit weniger zufrieden.

Auch ist es fraglich, ob solche Völker wirklich so viel weniger arbeiten müssen als wir. Schließlich müssen die auch dafür sorgen, dass jeden Tag etwas zu essen auf den Tisch kommt. Dort gibt es ja schließlich auch keine Wasser- und Stromleitungen oder ähnliches. Heißt: Wäsche wird von Hand gewaschen, die morgendliche Dusche ist wahrscheinlich alles andere als warm und wo und wie man dort sein Geschäft verrichtet, ist sicher auch eine interessante Frage. Medizinische Versorgung fällt auch weg. Sicherlich gibt es viele Mittel aus der Natur und ein gewisses medizinisches Wissen wird man dort auch haben. Aber ich bin mir nicht sicher, ob man dort so viel tun kann, wenn der Patient einen Hirntumor hat und sich an lebenswichtigen Organen verletzt hat. Bluttransfusionen oder Organspenden wird es da ja wahrscheinlich nicht geben. Auch ist es fraglich, was mit so einer Hütte passiert, wenn ein Riesen-Unwetter über die Siedlung hinwegzieht. Wenn das Haus es nicht aufhällt, stehst du schließlich (buchstäblich) im Regen.

Das soll nicht heißen, dass Naturvölker es total schlecht haben. Nur, dass sie wahrscheinlich auch mit ihren Problemen zu kämpfen haben und bewusst damit leben, auf viele komfortable Dinge der Moderne zu verzichten.

Insofern ist die Frage ja eher: Könntest du dich mit einem solchen Leben zufrieden geben? Könntest du dich damit zufrieden geben, für den Rest deines Lebens (und das sind wahrscheinlich noch über 50 Jahre) jeden Tag Wäsche zu waschen, Getreide zu ernten und immer nur mit der gleichen Gruppe von Menschen zusammenzuleben? Könntest du auf Fernsehen, Computer und andere Technnologien verzichten? Welche Ziele hast du im Leben? Und könntest du die unter solchen Umständen überhaupt erreichen?

Diese Form des "einfachen" Lebens ist eben nichts für jeden. Man muss auch die richtige Einstellung dazu haben und sich damit zufrieden geben. Aber gerade wenn man in unserer Gesellschaft lebt und es gewohnt ist, über komplexe Sachverhalte nachzudenken oder eben sogar studiert, ist es wahrscheinlich die Hölle, wenn man plötzlich den lieben langen Tag nur eintönige körperliche Arbeit verrichtet und geistig nicht gefordert wird.

Habt ihr eventuell ei paar Tipps, damit ich mit dem Leben, dass mir vorbestimmt ist zu führen, besser zurecht komme?

Kurz gesagt: Das Leben ist nicht perfekt. Und am besten kommt man wohl zurecht, wenn man versteht, dass das auch gut so ist. Wenn im Leben immer alles so laufen würde, wie man will und man jede Freiheit hat, die es gibt, wird alles am Ende auch nur langweilig und wirklich glücklich ist man auch nicht. Ich meine: Wonach soll man noch mit seinem Leben anfangen, wenn man schon alles hat? Wonach soll man streben? Was macht einen noch glücklich, wenn einem alles in den Schoß fällt?

Dein Leben ist nicht perfekt und das ist gut so, weil damit gesichert ist, dass es immer spannend bleibt^^

Sicher mag uns ein "ideales" Leben toll erscheinen, aber es vielleicht besser, einfach das Beste aus dem zu machen, was du hast, anstatt dein Leben lang dem nachzutrauern, was du nicht hast und nie haben kannst.

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Farel 27.03.2014, 14:53

(Mir sind die Zeichen ausgegangen, deswegen geht es hier weiter^^)

Um dir noch ein paar konkrete Tipps zu geben:

  • Wenn du schon dein Leben lang arbeiten musst, dann such dir am besten eine Arbeit, die dir auch Spaß macht und die dich auf eine Art und Weise fordert, die dir gefällt. Wenn du schon arbeiten musst, dann am besten so, dass du auch arbeiten WILLST. Sicher muss man da ein paar Kompromisse eingehen und wird nicht immer Lust auf alles haben. Aber einen Job zu finden, der einem gefällt, ist durchaus möglich und auch empfehlenswert.
  • Du arbeitest letztlich garnicht dein ganzes Leben. Sicherlich nimmt das Arbeiten viel Zeit in Anspruch. Aber rechne mal nach: Eine Woche hat 168 Stunden. Für gewöhnlich arbeitet man etwa 40 Stunden pro Woche. Falls du im Extremfall 10 Stunden am Tag schläfst (und damit mehr Zeit mit Schlafen als mit Arbeiten verbringst^^), bleiben da immernoch 58 Stunden pro Woche, in denen du weder arbeitest noch schläfst. Davon würde natürlich auch etwas Zeit für Essen, Körperpflege, Steuernerklärungen, etc. draufgehen. Aber Tatsache ist: Du hättest mehr Freizeit als Arbeitszeit und hättest jede Menge Zeit, die dir gehört :D
  • Gerade dadurch, dass du eben nicht unbegrenzt viel Zeit hast, solltest du doch lieber deine Freizeit nutzen, anstatt deine Arbeitszeit zu verfluchen. Es gibt Leute, die schaffen an einem einzigen Tag ganz unglaubliche Dinge. Und du hast noch so viele Jahre, um zu tun, was du willst. Trauere nicht über die Zeit, die du nicht hast, sondern sei glücklich über die Zeit, die du hast^^
  • Und eine Sache noch, die vielleicht etwas deprimierend, aber nicht ganz unwichtig ist: Viele Leute auf der Welt, sind nicht mal so alt geworden, wie du es jetzt bist. Viele von denen hätten sicher liebendgern noch ein paar Jahre länger gelebt, auch wenn sie die Hälfte der Zeit nur mit Arbeit verbracht hätten. Sie haben diese Chance nicht, du hingegen schon. Insofern: Nutze die Chance :)

So, das soll erstmal reichen. Ich hoffe doch, es ist der eine oder andere Punkt dabei, der dir weiterhilft und dir neue Blickwinkel eröffnet.

Alles Gute jedenfalls und viel Vergnügen in deinem fantastischen Leben :D

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So, du hast also eine kleine Sinnkrise, das kommt vor.

Zu glauben, von Substitutionswirtschaft zu leben wie "Urvölker" würde dich glücklicher machen, ist allerdings ein Trugschluss, schon weil der Löwenanteil der Arbeit für die Nahrungsbeschaffung und Familie bei den Frauen liegt. Du müsstest dort also mit großer Wahrscheinlichkeit schuften, wie ein Ackergaul und zwar von Kindesbeinen an. Deine Lebenserwartung wäre nicht sonderlich hoch, denn neben der fehlenden Stromversorgung gäbe es auch keine ärztliche Betreuung. Es wäre also nicht unwahrscheinlich, dass du eine der zahlreichen Schwangerschaften, die du nebenbei durchzustehen hättest, nicht überleben würdest.

So viel Freizeit, wie wir sie heute haben, gab es in der guten alten Zeit jedenfalls nicht. 52 Wochenenden bescheren uns 104 freie Tage pro Jahr, dazu 6 Wochen Urlaub, dann sind wir bei 134 Tagen, noch ein paar Feiertage dazu und wir kommen auf knapp 140 freie Tage jährlich, das ist nicht wenig. Wer heute mit Mitte 60 in Rente geht, hat oftmals noch 20-25 Jahre Freizeit vor sich und ins Berufsleben starten viele erst mit Mitte 20.

Du solltest das Leben also nicht so schwarz sehen. Vielleicht macht dir deine Arbeit auch Spaß, wenn du vorausschauend wählst, was deinen Interessen entspricht. Es ist ja nicht so, dass du ungefragt zum Kohlenschippen ins Bergwerk abkommandiert wirst.

Ich vermute mal, deine Sinnkrise liegt unter anderem auch daran, dass du oft die Erwachsenen stöhnen hörst, wir hart sie doch ihr Brot verdienen müssen und wie schlimm die Tretmühle sei, in der sie schuften müssen. Das solltest du nicht übermäßig ernst nehmen. Du kennst doch sicher den Spruch: "Klappern gehört zum Handwerk." Soll heißen Menschen unterstreichen gern ihre eigene Wichtigkeit noch dadurch, dass sie ihrer Umwelt unmissverständlich klar machen wollen, wie viel sie leisten und wie unverzichtbar sie sind.

Menschen brauchen den Sinn der Arbeit im Leben, denn die bringt ihnen Anerkennung und Anerkennung der eigenen Leistung durch das Umfeld ist für das Wohlbefinden eines Menschen sehr sehr wichtig. Das kann man bei Langzeitarbeitslosen sehr gut beobachten. Die meisten von ihnen verlieren mit der Zeit ihre Selbstachtung, jeglichen Antrieb und ihren Lebensmut und verwachsen in Hoffnungslosigkeit mit ihrer Couch. DAS ist dann wirklich kein schönes Leben mehr... trotz der vielen Freizeit.

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Suche dir die Beschäftigung und Arbeit die dich erfüllt, verdiene ein wenig Geld um dir was gutes zutun und die Welt zu sehen, mein Dozent schwärmt immer wieder von Australien.

Ansonsten hör auf zu denken und schreiben und reise doch zu so einem Stamm und schließe dich denen an.

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Hallo Ravioli :) Ahhh, ich liebe Pasta :) Es ist, finde ich, durchaus legal sich über andere Lebensmodelle Gedanken zu machen als das 08/15 welches der grosse Rest ok findet - oder einfach aus Gewohnheit und um nicht aus der Reihe zu wollen, durchziehen - Frust hin oder her. Es muss ja nicht jeder 8-9 Std. arbeiten wenn er/sie bereit ist deshalb auch weniger zu verdienen, und seine Ansprüche und Wünsche anpasst. Es gibt Leute (ich zähle mich dazu) welche durchaus zufrieden sind auch wenn sie nicht jeden Monat eine Menge Geld für Klamotten ausgehen, das neuste vom Neusten haben müssen und dauernd ausgehen wollen. Ich habe nach meiner Ausbildung ein halbes Jahr in einem Restaurant in einem Winterkurort gearbeitet. Gut verdient, gut Trinkgeld gemacht und gespart. So konnte ich mit 20 das erstemal nach Asien. 8 Monate bin ich durch Sri Lanka, Indien, Nepal und Tibet gereist. Danach war ich "angefixt". Meinen Job habe ich durch einen ersetzt wo ich nach 6 Monaten Arbeit wieder bis zu 8-9 Monaten Reisen konnte. Ich bin durch Länder in ganz Asien gereist. Habe 14 Monate in einem Waisenhaus und einem Sterbehospiz in Kalkutta bei Mutter Teresa für Essen und Unterkunft gearbeitet. Relativ früh (mit 12) wusste ich, dass ich Archäologie studieren wollte. Mit 16 wollte ich das noch immer. Aus div. Gründen (familiären) war das dann aber nicht möglich. Und frustriert habe ich mich dann entschlossen, nach meiner Lehre die Welt zu bereisen. Was ich jahrelang, am längsten fast 5 Jahre am Stück, gemacht habe. Ich durfte Menschen wie Mutter Teresa, den Dalai Lama, Ravi Shankar und sonst unbekannte aber interessante Menschen kennenlernen. Also Du siehst, wenn ich mein "Lebensschema" meinen Wünschen anpassen konnte, wird Dir das auch gelingen, wenn Du weisst was Dich interessieren könnte. Du sollltest keine "Techniken" lernen, wie Du DIESES Leben, welches Dir gegen den Strich geht, "überleben" kannst ohne zuviel Frust; sondern was Du machen solltest, damit Du Freude am Leben hast. Ich wollte z.B. schon mit 16 keine Kinder haben. Wenn ich gefragt werde von Leuten, welche mich lange nicht gesehen haben, nach Kindern und Ehemann und ich sage, dass ich keine Kinder hätte, ist die erste Frage "Oh je, kannst DU nicht oder dein Partner ?" :) "Nein wir wollen beide keine haben" - bei dieser Antwort merke ich, dass die meisten Leute das sehr merkwürdig finden. Musste schon mitanhören, dass dies sicher nicht normal sei :):). Die Person ist in der Zwischenzeit geschieden. Hat 3 Kinder. Das Jüngste 14 Monate. Gewisse Entscheidungen geben dem Leben eine bestimmte Richtung. Alles hat seine Vor-oder Nachteile. Ich kann zum Bsp. kurzfristig entscheiden, dass ich für 3 Monate nach Slowenien/Italien fahre um Verwandte zu besuchen. Pack meinen Gleitschirm ein und kann fast jeden Tag paragliden wenn ich mag. An's Meer fahren oder einen Abstecher in's San Siro in Mailand mache. Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute. Das Du etwas findest was Dir Freude macht im Leben. Lg. P.

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Hallo Ich finde deine Gedanken völlig normal. Ich habe auch oft das Gefühl nur noch zu funktionieren. Dies mache ich allerdings für meine Familie.Aber ich habe tatsächlich einen Tip für dich was das Leben bei den urvölkern betrifft. Ich arbeite seit 25 Jahren in einer Behinderteneinrichtung. Letztes Jahr wurde uns Mitarbeitern angeboten für 2 Monate in Indonesien zu arbeiten. ich habe mir tatsächlich überlegt dorthinzugehen aber mich dann doch nicht getraut. Ich war allerdings bei dem Vorstellungsvortrag. und da war ein junges Mädchen, die für ein Jahr Missionarin auf Zeit in Indoneien war. Nicht erschrecken, die Nonnen die vor arbeiten sind total cool. Vielleicht kannst du ja mal für ein Jahr so etwa machen. Da bist du versorgt und kannst aber den Lebensstil im Dschungel erleben. Entweder möchtest du dort bleiben, oder du erkennst, dass unser Leben hier nicht sooo schlecht ist. Ich habe sehr viel über diese Völker mitbekommen. Das ist ech für uns Europäer nicht einfach da alles zu ertragen. Jetzt höre ich aber auf zu schreiben, denn das wäre zu uferöos. Ich meine das ehrlich: schau doch mal im Inter net bei Franziskanerinnen. Vielleicht wäre dieses Jahr sehr hilfreich für dich in der eien oder anderen Weise. Ach so wollte noch sagen: ich bin 49 und hätte mir mein Leben auch anders vorstellen können. Aber: Eskönnte auch viel schlimmer sein.

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Hi,

vorerst möchte ich anmerken, dass mir deine Einstellung gegenüber anderen Menschen nicht gefällt.

"Ist das wirklich der Sinn des Lebens, sein Leben lang zu schuften, um Geld zu verdienen, um sein eigenes und das überleben seiner Familie zu sichern?" >

Der Sinn des Lebens ist das sicherlich nicht. Das Leben hat einen anderen Sinn, du musst ihn nur finden. Aber um in dieser Gesellschaft überstehen zu können, muss man "schuften", um Geld zu verdienen. Hier möchte ich noch anmerken, dass es genauso viele Menschen gibt, dir ihre Arbeit lieben und das sehe ich auch. Ich kenne viele solcher Leute.

"Ist das Leben es wirklich Wert, bloß Tag für Tag zu arbeiten und nichts von seinem Leben mit zu bekommen?">

Tag für Tag zu arbeiten... ja, das kann sehr schlimm sein und ich finde es auch übertrieben, dass man heutzutage für so viel Arbeit so wenig Geld bekommt. Aber um etwas von deinem Leben mitzubekommen, musst du schon selbst etwas dafür tun. Wenn man nur zu Hause rumsitzt, kann man nichts vom Leben sehen. Gar nichts zu tun ist auch nicht das Leben. (Es ist nur eine Vermutung meinerseits, dass du nur Zuhause herum hockst und gar nichts tust. Ich kenne dich nicht, es ist nur eine Vermutung.)

Ich möchte das nicht! Ich möchte ein glückliches Leben führen, welches nicht nur aus Arbeit und Geldverdienen besteht... Ich hoffe ihr haltet mich nicht für blöde, wenn ich euch das so sage.<

Ein Mensch, der nicht arbeitet, kann nicht glücklich werden. Die anderen Dinge außerhalb der Arbeit musst du selbst organisieren.

Jedesmal, wenn ich darüber nachdenke wie die Urvölker unserer Erde heute noch ohne Geld und Elektrische Mittel Leben, wünsche ich mir genau solch ein Leben. Ic würde am liebsten in einem Stamm der Uramerikanischen Indianer leben... Selbst für Nahrung und Wasser sorgen, in einem ganz einfachem Unterschlupf oder Häuschen leben... Es klingt vielleicht verrückt, aber diese Menschen machen auf mich den Eindruck, sie wären glücklicher mit ihrem Leben, als alle anderen.<

Bilde dir bloß nicht ein, dass es so einfach ist in einem Indianerstamm zu leben. Aber ich stimme dir zu, dass diese Menschen glücklicher sind als die in unserer Gesellschaft. Das liegt daran, dass die Menschen in unserer Gesellschaft gegen die Natur des Menschen lebt. Überall Technologie, überall dieser Druck, eine gute Karriere aufbauen zu müssen. Jeder sitzt nur noch vor diesen technischen Geräten... Nahrung voller giftiger Mittel und Hormone. Fertiggerichte, künstliche Nahrung.. Das alles steuert dazu bei, dass man unglücklich wird. Arbeit ist aber ein Teil der Natur des Menschen. Aber nicht sich zu Tode zu schuften.

Ich denke schon seid dem ich ein Kind bin daran und bekomme es bis heute nicht as dem Kopf...>

Ich dachte auch schon länger so, aber seitdem ich ins Ausland gezogen bin und all die glücklichen Menschen um mich herum gesehen habe. Sie arbeiten alle so hart für die Schule, aber sind dennoch glücklich, lachen zusammen, beschweren sich nicht die ganze Zeit und tun trotzdem Dinge, um etwas vom Leben mitzubekommen. Seitdem hat sich meine Einstellung ein wenig geändert. Zwar bin ich immer noch der Meinung, dass dieses System uns Menschen nur als Arbeitskraft und Konsumenten sieht, jeden unter Druck und Stress setzt, aber daran können wir nichts ändern. Ich versuche mich nun an den schönen Dingen auf dieser Erde zu erfreuen, trotz vieler Arbeit. Man darf sich nur nicht unter Druck setzen lassen. Ich will nicht extrem viel Geld verdienen. Ich will nur einen Beruf, der mir gefällt und um diesen zu bekommen, muss ich mich selbst anstrengen. Das bekommt man nicht einfach geschenkt.

Denke ich da richtig drüber, oder spinne ich ganz einfach, wenn ich denke, dass unser Leben bloß aus Arbeit und Geld verdienen besteht?>

Nein, du denkst falsch darüber. Wenn man außer Arbeit nichts anderes macht, hast du recht. Aber wenn man selbst etwas plant und umsetzt, besteht das Leben auch aus anderem.

Es ist doch so, dass wir alle gleich leben.... Wir wachsen auf, gehen in die Schule für 10, 13 oder mehrere Jahre... Machen eine Ausbildung oder Studium und arbeiten dann unser Leben lang, bis wir alt, gebrechlich, halt nicht mehr zur Arbeit zu gebrauchen sind. Was dann kommt ist ganz allein der Tod...>

Der Tod wird auch so kommen. Aber mir gefällt das System auch nicht. Die Menschen werden zu sehr verausgabt. Viel zu viel Stress schon bei kleinen Kindern. Zu wenig Lohn für massive Arbeit. Aber du kannst dir nur etwas aussuchen, was dir gefällt und den Rest deines Lebens selbst planen. Es liegt in deiner Hand, was aus deinem Leben wird und wie viel du davon siehst.

Du musst deine Chancen selbst nutzen. Es gibt Menschen auf der Erde, die haben deine Möglichkeiten nicht einmal. Mach das beste aus deinem Leben. Das ist, was jeder versuchen sollte zu tun. Menschen in Kriegsgebieten und armen Ländern versuchen auch, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Das solltest du auch tun.

LG

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mal abgesehen, vom grundsätzlich ja richtigen gedanken, dass wir sterblich sind und unter umständen im alter einiges auszuhalten haben, geht es uns doch in mitteleuropa SO gut, dass wir im "mittleren alter" in bezug auf die eigenen lebensumstände sehr viel selbst entscheiden können: ob ich mich beruflich oder auf EINE bestimmte tätigkeit festlege, oder auch mal "ausbreche" und was ganz anderes mache, bleibt MIR überlassen.ebenso die täglichen entscheidungen über die verwendung meines geldes: ich kann mich relativ lange von irgendwelchem billigfraß mit den entsprechenden gesundheitlichen folgen ernähren, ODER mir wirklich hochwertige GUTE lebensmittel besorgen.rückblickend bin ICH sehr froh, dass ich NICHT unter den umständen,unter denen so manche naturvölker leben müssen lebe, sondern meinen lebensweg weitgehend sSELBST bestimmen konnte.trotz halbseitenlähmung,rollstuhl usw. freue ich mich auf jeden neuen tag und bin gespannt was er mir bringt, auch wenn es relativ selten etwas WIRKLICH neues gibt. leider muß ich mich viel zu oft ins bett legen, weil mir der rücken oder der hintern vom langen sitzen wehtut, sonst könnte ich viel mehr erleben. die welt und die menschen sind so ungeheuer interessant, dass ich gern mehr erleben würde.

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Hallo, So was wie "Leben, dass mir vorbestimmt ist" gibt es nicht. Wir sind geistliche Wesen, die von Gott mit der Gabe der FREIEN WAHL gesegnet sind. Immer, in jeder Situation, haben wir mindestens zwischen zwei Möglichkeiten zu entscheiden, welche wir nachgehen werden. Genau deswegen bei jede neue Entscheidung nimmt unser Leben eine neue Richtung und Erfühlung. Du bewunderst das einfache Leben den Stämmen irgendwo in das Wildniss! Es gibt so viele Moglichkeiten diesen Wunsch zu erfühlen und zusammen mit diesen Menschen zu leben! Es gibt so viele Hilfsorganisationen, die Dir helfen werden, deinen Traum zu erleben! Und, wenn DU es WIRKLICH MACHST, dann kannst Du wirklich entscheiden können, ob diese Menschen glücklicher als uns leben. ALLEIN DU entscheidest über die Richtung und Erfühlung Deines Lebens. DU BESTIMMST DEIN LEBEN!!! DU machst Deine Fehler und lernst daraus! Du formst dein Glück und Du überwindest die Schwierigkeiten auf deinem Weg, und Du geniesst dein Erfolg.... aber in allem dies Du trägst auch die Verantwortung nicht nur für deinen Glück oder Unglück, sonder auch für dies den anderren, die neben dir stehen und zusammen mit Dir das Leben teilen. Weil jede Deine Tat verändert nicht nur dein Leben, sondern das lEBEN DEINEN MITMENSCHEN und der ganzen Natur. Wenn jeder von uns nicht nur sich selbst, sondern auch den Anderen, Gutes zu tun versucht , dann ist unser gemeinsamen Leben glücklicher und erfühlter!!! Aber....., wenn wir böses tun, dann gehet das andere in Erfühlung!!!! Siehst Du, wieder die zwei Möglichkeiten, die zwei verschiedene Richtungen zeigen und unser gemeinsamen Leben dementsprechend verändern.... Und Du bist, genau wie ich und, wie alle andere neben Dir mitverantwortlich für das, ob unser Leben mit jedem neuen Tag glücklicher oder beschissener wird!!! Ist das nicht genug aufregend und herausvordernd????!!!! Das Leben ist Bewegung und auf jeden Arbeitsplatz gibt genug Möglichkeiten jeden Tag das Leben neu zu gestalten, neu mit etwas schönes zu erfühlen! Du bist der Künstler, der das Bild dein eigenes Leben entwirft und der, der durch sein Leben das Leben den Anderen verändert!!!!

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Die Frage nach dem "Sinn des Lebens" wird dir keiner richtig beantworten können, weil die Antwort nicht bekannt ist. Außerdem ist das eine subjektive Sache, für jedes Individuum sind andere Dinge wichtig, für die es sich "lohnt" zu leben. Grundsätzlich besteht der Sinn darin, sich einfach nur fortzupflanzen, um die eigene Rasse zu erhalten, wie es bei allen anderen Lebewesen auch der Fall ist. Selbst bei Mikroorganismen ist das immer wieder der Grund für eine Ausbreitung und Vermehrung. Trotz all dem Leid auf der Welt und der Monotonie, die sich immer öfter im Alltag breit macht, sollte man nicht vergessen, dass es oftmals Kleinigkeiten sind, die das Leben ausmachen. Die Natur, das Wunder der Geburt oder einfach mal in Gesellschaft was schönes essen und sich unterhalten bei einem guten Whisky.

Täglich bis ans Lebensende arbeiten, ja darüber habe ich auch schon nachgedacht - wie viele andere vermutlich auch. Und auch ich habe manchmal keine Lust morgens aufzustehen etc. Aber letztendlich braucht der Mensch m.M.n. eine tägliche Beschäftigung. Denn ich wüsste ehrlich gesagt gar nicht, was ich den ganzen langen Tag machen würde, wenn ich nie wieder arbeiten gehen würde. Man muss die Dinge so nehmen, wie sie kommen.

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Das Leben besteht nicht nur aus Arbeit, Stress und Geld...als arbeitende Persönlichkeit kann ich definitiv sagen das man viel arbeiten muss um an viel Geld ranzukommen. Auch die Leute, die jetzt Spitzengehälter beziehen haben vor einiger Zeit viel arbeiten müssen.

Man kann trotz Arbeit und Verpflichtungen immernoch sehr viel Spaß im Leben haben. Du musst einzig und allein etwas finden was dich glücklich macht, mal ganz davon abgesehen, dass du am besten einen Job findest der dich erfüllt. Ob es nun einfach nur der Job einer Einzelhandelskauffrau ist oder eine Spitzenpolitikerin im Bundestag.

Leben wie die Urmenschen.... Es gibt genügend Dokus in denen es um Leute geht die ohne Geld nicht nur überleben sondern auch leben können. Auch in der Stadt. Selbstverständlich sind sie in der Stadt etwas beschränkter aber trotzdem haben diese Menschen ein für sich lebenswertes Leben geschaffen. Du kannst selbstverständlich auch auf dem Land dein Glück versuchen. Du baust dir dein eigenes Essen an und lebst wie es dir gefällt. Allerdings solltest du bedenken das die heutigen Güter mit Geld bezahlt werden wollen. Es gibt dann kein Handy oder PC mehr für dich, im Grunde bist du dann abgeschnitten von allem anderen auf der Welt. Als kleinen Hinweis gebe ich da nur einmal die Amisch an. Informiere dich doch einfach mal über sie und dann kannst du dir Gedanken machen ob es dir immer noch zusagt.

Alles in allem sollte die Entscheidung welches Leben du führen willst ganz allein bei dir liegen, wenn du denn soweit bist und das für dich selber entscheiden kannst. Allerdings solltest du dir zu 250% sicher sein das du es so handhaben willst.

P.S. Ich selber finde mein Leben lebenswert. Auch wenn ich inmitten des Konsumdschungels lebe und mein verdientes Geld ausgebe finde ich es doch ganz angenehm so. "Du bist deines Glückes Schmied" passt hier ziemlich gut. Also leg los und schmiede dein Glück ;)

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Im Großen und Ganzen gebe ich dir ja recht, doch dass leben bietet mehr als nur Arbeit und Geld. Es besteht Tag für Tag aus den unterschiedlichsten Herausforderungen: Sei es nur, dass du ein Referat halten musst oder du verliebst dich. Das Leben kann spannend und abwechslungsreich sein und sicherlich kannst du nicht jeden Beruf gleich setzen. Die einen träumen eben davon, zu studieren und Geld zu verdienen, während andere auf einen Fallschirmsprung sparen. Das Leben an sich ist nicht langweilig, nur die Art, wie du lebst. Du kannst selbst darüber bestimmen. Du kannst, wenn du willst, gleich nach der Schule oder Arbeit ein Fahrrad nehmen und bis nach XY fahren oder den Tag über Fernsehen. Niemand wird dich (jedenfalls meistens) daran hindern. Sieh doch nicht nur die Aufgaben die du hast, sondern was du dir für Träume verwirklichen kannst, wenn du die Aufgaben erfüllst. Lebe aber nicht so wie andere (Eltern, Freunde, Partner...) es von dir verlangen, sondern lebe, wie es dir gefällt.

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Das Leben besteht nicht darin, nur Geld zu verdienen und vor sich hin zu gedeien. Such dir doch einen Job mit Sinn, mit Spaß - Die Arbeit mit Behinderten, Gärtner etc.. dabei geht es nicht nur darum, Geld für das Leben anzuschaffen.

Außerdem gibt es so vieles mehr, Reisen, Tiere, Erfahrungen sammeln... in der heutigen Gesellschaft muss man natürlich Geld besitzen um ein Dach über dem Kopf zu haben etc.

Aber wenn dir das Leben hier nicht gefällt, hast du dir schonmal überlegt auszuwandern? Wieso nicht wirklich in ein "ärmeres Land", wo man für Wasser und Essen arbeitet, statt für Geld um sich diese Dinge zu leisten

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Raviolii 26.03.2014, 14:37

Die Idee ist garnicht so schlecht, ich werde mir das wirklich überlegen. Danke!

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Astrolove 26.03.2014, 22:07

Aber wenn dir das Leben hier nicht gefällt, hast du dir schonmal überlegt auszuwandern? Wieso nicht wirklich in ein "ärmeres Land", wo man für Wasser und Essen arbeitet, statt für Geld um sich diese Dinge zu leisten

Sehr schöner Beitrag! Das ist im Übrigen auch das, was ich einem Menschen empfehlen würde, der bereits "beschlossen" hat, Selbstmord zu begehen (was hier ja leider keine Seltenheit mehr ist!). Bevor du den Schritt endgültig gehst, nehme das Geld, was du besitzt (was du dann ja theoretisch sowieso nicht mehr brauchst), reise in ein armes Land und helfe den kleinen Kindern, die dort im Müll nach Essen und Trinken suchen. Gehe zu ihnen hin, streichle ihnen liebevoll über den Kopf, zeige ihnen, dass du ihnen helfen willst, und gehe mit ihnen zusammen etwas zu essen kaufen. Es gibt glaube ich fast nichts, was einen glücklicher macht, als der dankbare Blick der Kinder und Familien für deine Hilfe! Und darüber hinaus (was fast noch wichtiger ist): Man merkt, in was für einem Glück man eigentlich im Vergleich zu diesen Leuten lebt, welche trotz Armut und Aussichtslosigkeit täglich um ihr Leben kämpfen. Ich kann mir vorstellen, dass allein durch dieses Erlebnis viele erst merken, dass es das nicht wert ist, sein Leben wegzuwerfen!

PS: Mit selbstmordgefährdet meine ich nicht die Fragestellerin! :)

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Hallo ich bin gerade in der selben Situation.

Ich habe das Gefühl das ich zu früh aus einen Schlaf aufgewacht bin.

Je älter ich werde dessdo schneller wird die Zeit.

Ich möchte nicht Arbeiten ich möchte LEBEN.

Ich fühle mich gefangen in allem, in der Zeit, in Erwartungen, im System.

Vorgestern hat sich meine Welt auf den Kopf gestellt.

Ich habe über meine Zukunft nachgedacht.

Paar Sachen über mich: Ich bin 16 ein Junge und begann vor einem halben Jahr eine Ausbildung zum Ergotherapeuten.

Auf jeden Fall habe ich beschlossen die Ausbildung abzubrechen.

Und ich bin so glücklich das ich geistich so weit bin das große zu sehen was die probleme der Menschen sind z.B. GELD. Ich bin auch froh das ich unterstützt werde alternative Lebensweisen zu finden.

Mich würde jetzt interessieren wie es dir geht. Was hat sich getan? Bist du wieder zurück in den Kreis oder hast du einen weg raus gefunden? Wenn ja, sag mir bitte wie.

Die Idee im Wald zu leben hatte ich auch und ich fände es gar nicht mal so schlecht.

Ich hoffe einfach nur das DU das hier liest trotz der langen Zeitspanne.

P.S. Danke fürs Lesen. Und du bist nicht allein.

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Ich habe mal über ein Jahr für unsere Firma in Indien gearbeitet. Wie es dort so ist, brauch ich hier nicht gross erklären.

Auf jeden Fall haben die Arbeiter, dir mit mir gearbeitet haben, am Tag keine 2 Euro verdient. Es waren alles junge Männer von 18 - 25 Jahre und in der Truppe war immer gute Stimmung. Es wurde immer viel gelacht und jeder hatte Spass, und war gut bei seiner Arbeit. Oft wurden Sprüche irgendwo an die Wände geschrieben: " I LOVE MY INDIA ". Das hat mich schon sehr berührt.

Was das mit deiner Frage zu tun hat? Sei dankbar, dass du in Deutschland geboren wurdest. Hier hast du alle Chancen und alle Unterstützung.

Ich denke mal, dass Fragen wie deine, sich jeder Jugendliche mal stellt. Das ist aber nur kurzfristig. Man sollte nicht zu viel Zeit mit Grübeln verbringen, sondern seine Zukunft halbwegs planen, Ziele setzen und sich so zu entwickeln, dass man immer Spass am Leben hat (auch mit einer Arbeit). Wenn man nicht so auf Geld fixiert ist, hilft das außerdem sehr. So bald du jemand kennenlernst, den du sehr liebst, wird sich auch die Frage "Famile" stellen. Auch das muss man dann als interessante Herrausforderung ansehen und nicht als Handycap.

Höre also auf zu grübeln. Wenn du morgens aufwachst, solltest du Spass haben, und sagen: "Geil, wieder ein neuer interessanter Tag in meinem Leben!" Und nicht vergessen, dass es Länder gibt, wo die Menschen wirklich jeden Tag ums Überleben kämpfen, und trotzdem Spass am Leben haben.

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gansh 29.03.2014, 12:00
Ich denke mal, dass Fragen wie deine, sich jeder Jugendliche mal stellt.

nö,nur wohlstandskinder.

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