Warum wird Kohlekraft (gefühlt) weniger geächtet als Atomkraft?

Bei Castortransporten ketten sich die Leute an die Gleise, aber bei Kohlekraft gibt es irgendwie nicht so einen Aufschrei. Dabei ist Kohlekraft doch permanent am Dreck produzieren, während ein AKW zwar auch nicht klimaneutral, aber im Normalbetrieb doch eigentlich vergleichsweise sauber ist. Klar, es gibt radioaktiven Abfall und Uranabbau ist auch nicht gerade toll, aber verglichen mit dem Kohleabbau und dem Dreck, der aus den Schloten kommt, ist das doch ein Witz, (wenn auch nicht gut). Klar, Tschernobyl und Fukushima kommt einen in den Kopf. Aber Tschernobyl war doch total veraltet und das Personal war nicht gut genug ausgebildet und bei Fukushima war ja das Erdbeben der eigentliche Auslöser, für das, was danach kam. Warum baut man sowas auch in Erdbebengebieten???? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Wissenschaft inzwischen(!) nicht in der Lage ist, einen verlässlichen, stabilen Kernreaktor zu entwickeln.

Bei Kohle regen sich die Leute zwar auch auf, aber dafür, dass Kohlekraftwerke zusammen mit Schiffs/Luft/Auto-Verkehr die Hauptklimakiller sind, ist die Empörung finde ich zu klein, wenn man bedenkt, wie groß sie bei Atomkraft ist.

Falls das nicht durchklang: Natürlich sind erneuerbare Energien die einzig vernünftige Lösung

Freizeit, Umwelt, Energie, Politik, Psychologie, Atomenergie, Atomkraft, Energiepolitik, Klima, Moral, Kohleenergie, kohlekraft, Philosophie und Gesellschaft
13 Antworten
Worin besteht der Vorteil in Österreich und Deutschland bei einem Verzicht auf Fortschritt, Technik und Wissenschaft?

Vor einiger Zeit habe ich mir ein modernes Rheumamedikament einer Bakennten angesehen, es wurde in China gemacht und ein genmanipuliertes Nagetier stellt die Grundbasis für den fast nebenwirkungsfreien Entzündungshemmer dar.

In Österreich oder Deutschland gibt es hingegen nur Kortison, mit seinen vielen schädlichen Nebenwirkungen wie Haarausfall, Mondgesicht etc.

Jetzt kostet eine Dosis Kortison aber nur ein paar Euro, das Serum aus China pro Einheit 800€, wobei 4 Einheiten monatlich in der Regel eingesetzt werden. Nach Rücksprache mit diversen Rheumaspezialisten schlägt es auch wesentlich besser an, wird von den Patienten gelobt und vor allem junge Menschen können damit bei leichten Symptomen sogar fast vom Rheuma geheilt werden.

Nach meinen Nachforschungen könnte das Medikament in der EU nur sehr schwer hergestellt werden, in Österreich und Deutschland gar nicht, weil die Technik, die Spezialisten und die Erlaubnis für solche Medikamente und die Technik dahinter fehlen.

Das ist aber kein Zufall, sondern ist ja durch den ewigen Kampf gegen Gentechnik so entstanden. Ziehe ich den Gedanken weiter, dann ist es doch auch das selbe Problem bei der Atomkraft, Raum und Luftfahrt und viele andere Bereiche. Auch das moderne Glyposphat wurde nun zumindest regnional in meiner Stadt untersagt, mit dem Ergebnis das nun wieder sehr toxische Ersatzmittel eingesetzt werden die dem Menschen direkt schaden. Auch hier wird bei den gegnern nur angeführt das diese Mittel die bösen Produkte eines Konzerns aus den USA seien. Warum aber wurden nicht eigene in diesem Stil entwickelt und eben an die Bedürfnisse bei uns angepasst?

Ist der Verzicht auf Atomkraft, Gentechnik, Raumfahrt uvm. daher nicht eher kontraproduktiv da 90% der anderen Nationen auf diesem Planeten nicht darauf verzichten wollen oder derartiges sogar anstreben um in der Zukunft zumindest etwas zu Supermächten aufzuholen damit diese dann kein Monopol besitzen?

Würde China uns zum Beispiel nicht mehr mit diesem Rheumamittel das wir der Gentechnik verdanken versorgen, meine Bekannte müsste wieder zu Kortison greifen, was ihr zuvor schon für Jahre den Körper schädigte, die Haare ausfallen lies und sogar das Gesicht verunstaltete.

Zukunft, Politik, Wissenschaft, Atomkraft, Gentechnik, Gesundheit und Medizin, Raumfahrt, Rheuma, Philosophie und Gesellschaft
5 Antworten
Wie stellen sich die Grünen eigentlich unsere Energieversorgung vor?

Diese Frage richtet sich insbesondere an Grünenmitglieder und -Wähler:

Ich bin völlig anderer Meinung als ihr, ich könnte auch böse sein und sagen, ich halte euch ein wenig für blemm blemm. Aber ich möchte mal Eure Argumente dazu hören, man soll ja immer beide Seiten anhören, vielleicht übersehe ich ja was. Könnte ja sein.

Also: Atomkraft - nein Danke. Das ist für sich Genommen sogar verständlich (auch wenn ich da etwas anderer Meinung bin), aber klar ein Restrisiko und wenn es knallt, dann eben richtig. Kann man niemandem verübeln, wenn er diese Technologie ablehnt.

Nur doof, daß wir den Strom eben ersetzen müssen. Aber: Kohlekraftwerke sind ja auch böse, wegen CO2, Klima und was weiß ich.

Bleibt nicht mehr soo wahnsinnig viel, denn Kohle und Atom machen gut 3/4 der Energieversorgung aus. Vor allem für die Grundlast sind sie immens wichtig, oder um überhaupt das Netz stabil zu halten.

Da die beiden Energieträger schonmal das abgrundtief böse sind, bleiben Windräder, Photovoltaik, Wasserkraft und Biomasse. Gaskraftwerke werden gerade noch geduldet.

Windräder sind aber auch nicht immer gut, denn die Rotorenschläge (an der Spitze bis zu 200 km/h!) töten jeden Vogel, der da in die Quere kommt. Das wird von den meisten Grünen noch billigend in Kauf genommen, kann ich sogar verstehen, so wie ich eben sage, Kohle muß sein (zumindest, bis es was besseres gibt).

Aber: Wehe ein Windrad steht in der Nachbarschaft, dann ist das Geschrei aber groß. Also weit weg sollen sie stehen. Am besten in der Nordsee, wo sie keiner sieht. Nachvollziehbar. Aber Stromleitungen, die sind ja auch doof, da kommen dann die Esoteriker aus den Löchern gekrochen mit Elektrosmog und was weiß ich.

Aber selbst wenn wir mal unterstellen, wir bauen in Deutschland haufenweise Windräder und Photovoltaik, verbinden Nord- und Süddeutschland über riesige Leitungskorridore, woher soll der Strom in einer windstillen Nacht kommen? Und wie soll überhaupt die Grundfrequenz (50 Hertz, 230 Volt) aufrecht erhalten werden?

Aber zur Krönung, ich meine, man weiß nicht einmal, wie man jetzt den Stromverbrauch regenerativ decken soll, fordert man Elektroautos? Daß noch mehr Strom verbraucht wird? Mit Akkus, dessen Rohstoffabbau mehr Umweltschweinereien verursacht, als jede Kohlegrube? Wie paßt das zusammen?

Man muß doch erst mal eine Baustelle zu Ende bringen, bevor man die Nächste beginnt?

Energie, Kohle, Atomkraft, grün, Ökostrom, Photovoltaik, Regenerative Energien, Windkraft, Energiewende
14 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Atomkraft

Was ist der Unterschied zwischen einem Atomkraftwerk und einem kernkraftwerk?

19 Antworten

Katzenstreu Radioaktiv?

9 Antworten

Unterschied zwischen Uran 238 und 235?

3 Antworten

Erörterung - erst pro oder con?

10 Antworten

Funktion der Brennstäbe

2 Antworten

Verhalten bei ABC-Alarm-.?

6 Antworten

Wie sieht Atommüll aus?

7 Antworten

sind diese punkte sinnvoll für eine gliederung zum thema atomkraft?(20 min. referat deutsch)

3 Antworten

Wie heißt das Messgerät, mit dem man Strahlung misst!?

7 Antworten

Atomkraft - Neue und gute Antworten