Warum wird Kohlekraft (gefühlt) weniger geächtet als Atomkraft?

Bei Castortransporten ketten sich die Leute an die Gleise, aber bei Kohlekraft gibt es irgendwie nicht so einen Aufschrei. Dabei ist Kohlekraft doch permanent am Dreck produzieren, während ein AKW zwar auch nicht klimaneutral, aber im Normalbetrieb doch eigentlich vergleichsweise sauber ist. Klar, es gibt radioaktiven Abfall und Uranabbau ist auch nicht gerade toll, aber verglichen mit dem Kohleabbau und dem Dreck, der aus den Schloten kommt, ist das doch ein Witz, (wenn auch nicht gut). Klar, Tschernobyl und Fukushima kommt einen in den Kopf. Aber Tschernobyl war doch total veraltet und das Personal war nicht gut genug ausgebildet und bei Fukushima war ja das Erdbeben der eigentliche Auslöser, für das, was danach kam. Warum baut man sowas auch in Erdbebengebieten???? Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass die Wissenschaft inzwischen(!) nicht in der Lage ist, einen verlässlichen, stabilen Kernreaktor zu entwickeln.

Bei Kohle regen sich die Leute zwar auch auf, aber dafür, dass Kohlekraftwerke zusammen mit Schiffs/Luft/Auto-Verkehr die Hauptklimakiller sind, ist die Empörung finde ich zu klein, wenn man bedenkt, wie groß sie bei Atomkraft ist.

Falls das nicht durchklang: Natürlich sind erneuerbare Energien die einzig vernünftige Lösung

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