Stellen die Klimaaktivisten eine Gefahr für die öffentliche Ordnung dar?

Die Energieversorgung ist für die öffentliche Ordnung von großer Bedeutung.

In den Medien wird von Klimaaktionen berichtet, die die Energieversorgung behindern:

Klimaaktivisten“ sind am Samstagmorgen in Tagebaue in der Lausitz und im Leipziger Braunkohlerevier eingedrungen, etwa 400 in den Tagebau Jänschwalde. Wer damals schon damals lebte, weiß noch, von „Gewalt gegen Sachen“ ging es bald zur grenzenlosen Gewalt, die im Terror der „Roten Armee Fraktion (RAF)“ endete. [...] „Das Energieunternehmen Leag fuhr das Kraftwerk Jänschwalde wegen der Blockaden der Kohle-Gegner auf ein Minimum herunter. [...] Es gehe jetzt darum, mit der Kohle, die im Kraftwerk lagert, zu haushalten, sagte ein Sprecher des Energieunternehmens. Davon hänge die Fernwärmeversorgung der Städte Cottbus und Peitz ab.“

Es hängen ganze Städte, Abertausende Menschen von der Energieversorgung ab. Womöglich hängt auch kritische Infrastruktur (Krankenhäuser etc. pp.) von der Versorgung ab, die auf große Ausfälle nicht ausreichend vorbereitet ist. Damit setzen die Klimaaktivisten im Rahmen ihrer Ideologie das Leben von Menschen aufs Spiel.

Ist in Deutschland die Energieversorgung überhaupt gesichert oder was passiert, wenn diese Klimaaktivisten zu viele Kraftwerke lahmlegen?

Die Klimaaktivisten gefährden die öffentliche Ordnung 50%
Die Klimaaktivisten gefährden die öffentliche Ordnung nicht 50%
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Methanisierung als Lösung aller Energieprobleme?

Seit einiger Zeit treibt mich die Frage um, wie wir unsere Energiewende vom Kopf auf die Füße stellen könnten. Es sind sich wohl alle einig, dass die Zwischenspeicherung von Strom das eigentliche Hauptproblem ist. Akkus fallen für mich raus, da zu wenig Kapazität und zu teuer. Rohstoffgewinnung ist da noch nicht berücksichtigt. Speicherseen sind in dem Umfang nach einer EU Studie schon rein geologisch nich in ausreichendem Umfang möglich. Umsetzug gegen Widerstände vor Ort sind da noch nicht berücksichtigt. Wasserstoff versprödet jegliche Infrastruktur und hat einen riesigen Schlupf. Komprimierungsprobleme, Sicherheit und Wirkungsgrad noch nicht berücksichtigt.

Also: Alles Mist.

Die moderne thermische Prozesskopplung von elektrolytisch produziertem Wasserstoff und dessen methanisierung durch Umgebungsluft verspricht theoretische Wirkungsgrade von bis zu 80%, was für die Einzelprozesse ohne Kopplung schon rein physikalisch unmöglich wäre. Die Netze für das so entstandene Erdgas sind schon vorhanden und es kann so jederzeit überall dezentral abgegriffen und eingespeist werden. Auch kann fast jeder Ottomotor einfach per Software auf (grünes) Erdgas umgestellt werden. Auch Brennstoffzellen funktionieren damit.

Ist das dann nicht der heilige Gral, nach dem wir suchen?

Meine Frage nun: Warum zum Teufel wird es nicht gemacht?

Schule, Technik, Energie, Erdgas, Technologie, Energiespeicher, Energiewende, Wirtschaft und Finanzen
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Was sind eure Argumente gegen Kernenergie / Atomkraft?

Wie einige Mitmenschen bereits wissen, schlage ich für die Energiewende besonders den Ausbau der Kernenergie vor. Ich habe auch schon privat mit einigen Menschen disbezüglich lange Diskussionen geführt. Ich bin immer wieder auf Argumente gegen die Kernenergie gestoßen. Im Folgenden entkräfte ich erst einmal die Standardargumente:

  • Sicherheit: Moderne Kernkraftwerke sind sicherer als Kraftwerke vergangener Jahrzehnte. Unfälle wie in Chernobyl, insb. die Explosion des Reaktors, können konstruktionsbedingt in der Form gar nicht vortreten.
  • Atommüll: Atommüll kann durch die Wiederaufbereitung reduziert werden. Zudem ist der Müll eher ein Rohstoff, da mit passenden Reaktortypen Atommüll transmutiert werden kann. Die Zeit der Lagerung reduziert sich auf wenige Hundert Jahre.
  • Klima: Kernenergie ist im Grunde CO2-neutral. Zudem besteht keine Gefahr wegen Verstrahlung, da die Radioaktivität nicht den Reaktor verlässt.
  • Kosten: Der Ausbau der Kernenergie ist wesentlich günstiger als der Einsatz erneuerbarer Energien. Aus ökonomischer Sicht lohnt es sich.
  • Abhängigkeit: Die Rohstoffe (Uran, Plutonium, Thorium) liegen in ausreichender Menge vor, sodass wir für eine extrem lange Zeit von der Kernenergie profitieren können.

Mich würde, nachdem ich die Standardargumente entkräftet habe, gern interessieren, wieso ihr, sofern ihr Gegner der Kernenergie seid, euch dennoch in den Weg stellt? Was spricht für euch dagegen?

(Ich bitte darum, dass ihr eure Gründe ausreichend begründet und nicht noch einmal die bereits in der Frage widerlegten Argumente wiederholt.)

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Wieso glauben wir Deutschen, wir könnten die Welt retten?

Wir sind ein winziges Land, wenn man sich den Globus anschaut. Ein Industrieland, okay, aber bei weitem nicht das einzigste und wichtigste in bezug auf Umweltzerstörung und Erdausbeutung. Unser CO2-Ausstoß beträgt gerade mal 2 % der Weltemissionen.

Wir tun aber so, als ob wir in Deutschland mit E-Autos, erneuerbaren Energien, Klimakonzepten, CO2-Steuern, Verbot von Plastiktüten und, und, und...die Erde retten könnten. Als ob wir die einzigen wären, die an der Misere schuld sind und diese ausräumen könnten. Das kostet sehr, sehr viel Geld, was der Mehrheit der Bürger noch gar nicht bewusst ist. Ich vermisse dabei auch den wichtigen Aufruf, Energie massiv zu sparen, anstatt immer neue kostenintensive Problemlösungen ins Leben zu rufen. Gerade recht kommt dabei auch noch die Zulassung von E-Scootern. Sowas braucht der Mensch ja unbedingt! Irgendwie beißt sich da doch der Hund in den Schwanz, oder?

Also worauf ich hinaus will - wir karpfen uns hier ab, der Rest der Welt schaut zu, wie wir Deutschen massenhaft Geld und Energie in die Rettung der Erde reinstecken, sind aber nicht bereit ihrerseits was zu tun. Im Gegenteil, China, Japan und andere Staaten lassen für ihren Bedarf massenhaft Regenwälder in Südamerika abholzen, die ungeheuer wichtig für unser Klima sind.

Und wir glauben, wir könnten die Welt retten! Warum tun wir Deutschen so, als hinge alles von uns ab, wenn es doch in Wahrheit eine weltweite Aufgabe ist ?

PS: Ich bin für Umweltschutz, unbedingt. Ich tue was ich nur kann, habe kein Auto, trenne den Müll, spare Strom usw. Aber manchmal kommt es mir vor, als wäre das alles sinnlos.

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