Wie nennt man es, wenn sich jemand selbst probleme Schafft und sich da immer reinsteigert? Gibt es hierfür einen psychatrisch-medizinischen Fachausdruck?

Beispiel 1: Person A ist Ganztätig zuhause und regt sich darüber auf, dass die Gelben Säcke erst in den Mittagsstunden abgeholt werden. Der großteil der Nachbarn stellt die gelben Säcke frühs, bevor sie zur Arbeit gehen raus. Person A, die den ganzen Tag Zeit hat und meistens schon Vormittag aufsteht, hätte auch gelegenheit die Säcke noch vor dem Mittag rauszustellen. Doch Person A stellt die Gelben Säcke schon am Abend vorher raus und regt sich auf, wenn die Gelben Säcke über Nacht von Wetter oder Streunenden Tieren beschädigt wurden. Person A hält dann in der Nachbarschaft vorträge, dass es in anderen Stadtteilen Große Sammelcontainer gäbe bzw. die Säcke in den Frühen Morgenstunden abgeholt werden. Person A steigert sich in die Sache herein. Er habe das Problem schon seit 5 Jahren, dass seine Müllsäcke kaputt gehen. Wenn er Nachbarn oder Mitarbeiter der Müllabfuhr darauf anspricht, bekommt er nur zur Antwort:"Stellen Sie die Säcke doch erst früh raus". Person A macht es hierbei noch wütender, weil seiner Meinung nicht entsprochen wird.

Es geht nicht um den Inhaltlichen sinn der Geschichte.

Gibt es Psychologische Ursachen, wenn jemand sich in nicht vorhande Probleme oder geringe Probleme durch eigenes Verhalten immer weiter reinsteigert und durch ständiges wiederholen des eigenen Fehlverhalten die probleme selbst verursacht und sich immer wieder neu reinsteigert?

Medizin, Menschen, Psychologie, Fachausdruck
7 Antworten
Warum werden der Allgemeinheit Bürgschaftslasten auferlegt? Handelt es sich hierbei um Rechtsbeugung?
Durch den Bürgschaftsvertrag verpflichtet sich der Bürge gegenüber dem Gläubiger eines Dritten, für die Erfüllung der Verbindlichkeit des Dritten einzustehen

§765 Abs. 1 BGB

Ein Richter, ein anderer Amtsträger oder ein Schiedsrichter, welcher sich bei der Leitung oder Entscheidung einer Rechtssache zugunsten oder zum Nachteil einer Partei einer Beugung des Rechts schuldig macht, wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu fünf Jahren bestraft.

§ 339 StGB

Es wurde ja kürzlich diskutiert, dass Menschen, welche für Flüchtlinge gebürgt haben, durch den Staat entlastet werden sollen. Warum ist das so? Aus meiner sicht ist eine Bürgschaft ein privates Rechtsgeschäft, welche per Definition nicht auf den Staat und somit der Allgemeinheit der Steuerzahler übertragen werden kann. Der Bürge muss hierbei für seine Schuld selbst einstehen. Die Rechtslage ist hierzu aus meiner sicht eindeutig. Es kann sich keiner hinstellen und sagen er wurde Falsch beraten. Da eine Bürgschaft kraft der Gesetz der Schriftform bedarf, ist die "Beratung", wenn sie mündlich erfolgt ist, ohne Belang.

Ist es Rechtsbeugung, nun die Bürgschaftslasten auf den Steuerzahler zu verteilen? Das Geld fehlt dann schließlich an anderer Stelle?

Wie seht ihr das?

Politik, Recht, Flüchtlinge, Staat, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
3 Antworten