Ich bin mit unserer Regierung sehr zufrieden?

Meine konkrete Frage lautet: Ist es in Ordnung, wenn ich sage, dass ich die Ampel-Regierung (bis auf einen Großteil der FDP-Politiker) bisher sehr gut finde?

Ich habe das Gefühl, dass keine Regierung so lautstark im Internet kritisiert wird wie unsere aktuelle Ampel-Regierung. Dabei muss man sich einfach mal alle Skandale und Korruptionsfälle der CDU angucken, aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht bilde ich mir diese heftige Kritik auch nur ein oder die Minderheit ist mal wieder am lautesten, weil zufriedene Bürger nur selten irgendwas in den sozialen Medien posten.

Ich finde es stark, dass man den Mindestlohn erhöht hat, dass man eine so hohe Rentenerhöhung beschlossen hat, dass der berüchtigte "Werbeverbotsartikel" für Abtreibungen gestrichen wurde, dass das "Osterpaket" für den Ausbau der Erneuerbaren auf den Weg gebracht wurde und dass das Bafög endlich erhöht wurde, um mal einen kleinen Teil der Erfolge zu nennen. Aus diesem Grund sage ich: Ich bin sehr zufrieden mit der Ampel!

Trotz zahlreicher Krisen, die uns teilweise von Vorgängerregierungen vererbt wurden, läuft es meines Erachtens gut.

Ich finde die bisherige Arbeit der Ampel nicht gut! 43%
Ich finde die bisherige Arbeit der Ampel auch gut! 38%
Neutral/Man kann das noch nicht beurteilen. 20%
Deutschland, Politik, Regierung, Klimaschutz, Die Grünen, FDP, SPD, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen, Umfrage
Wie kompetent sind die Grünen, wenn es um den Klimaschutz und die Energiewende geht?

Medien berichten:

Scholz und Habeck haben bis zum russischen Überfall auf die Ukraine ihre Energiewende-Strategie auf Erdgas aufgebaut. [...] Auch die Grünen hatten keine andere Strategie, alle wussten, dass die erneuerbaren Energien ein Backup brauchen. Wind- und Sonnenenergie sind nun mal volatil. [...] Wir reden hier ja über die Frage, welche Funktion deutsche Kernkraftwerke in einer Klimaschutzstrategie haben könnten. Ihre Klimabilanz liegt auf dem Niveau der Windkraft. Außerdem können sie so stabil und planbar Strom erzeugen wie Kohlekraftwerke. [...] Sie sind für das Netz wesentlich wertvoller als Windparks, weil sie gesicherte Leistung erbringen und zur Netzstabilisierung beitragen. [...] Die Grünen behaupten, Atomkraft sei eine Hochrisikotechnologie. Wissenschaftlich betrachtet stimmt das nicht. Ohne zu lügen, kann man sagen, dass wir es mit einer der sichersten und saubersten Industrien zu tun haben, die Deutschland je hatte. Im Gegensatz zur Kohle, die Habeck nun begünstigt. [...] [S]ie [die Grünen] operieren mit bestimmten Angstbildern, die von der wissenschaftlichen Evidenz nicht gestützt werden. Global betrachtet, aber erst recht, wenn man die 70 Jahre deutscher Erfahrungen mit Kernenergie betrachtet, ist Atomkraft eine Niedrigrisikoindustrie. [...] Wir verdanken der Atomkraft die massive Reduktion von Luftverschmutzung, dem Killer Nummer eins in Industriegesellschaften, und die Reduktion von Treibhausgasen. [...] Wer das leugnet, leugnet auch wissenschaftliche Tatsachen. [...] Im Endeffekt waren fossile Strukturen immer Teil der grünen Anti-Atom-Strategie. In der Kernkraft den Hauptfeind zu sehen, bedeutete ja nicht nur, für die Erneuerbaren zu sein, sondern auch, die Kohlekraft und das Erdgas als kleineres Übel zu befürworten, das in Wirklichkeit aber das größere Übel war. [...] Es war Gerhard Schröder, der Anfang der 2000er gemeinsam mit den Grünen unter Joschka Fischer den ersten deutschen Atomausstieg einleitete. [...] Wenn die Grünen jetzt auf 16 Jahre konservative Energiepolitik oder die Versäumnisse davor schimpfen, dann muss ich als Historikerin sagen: Ihr habt ein ziemlich kurzes Gedächtnis.

Frau Wendland, Historikerin und Energieexpertin, kritisiert im zitierten Beitrag die Grünen und wirft ihnen eine Doppelmoral vor.

Wie kompetent sind die Grünen, wenn es um die Energiewende geht? Sind die Grünen zu sehr gefangen in ihrer Atomangst, sodass sie lieber fossile Energien wie Kohle und Gas vorziehen?

Politik, Klimawandel, Klimaschutz, Erneuerbare Energien, Kernenergie, Klima, Physik, Energiewende, Wirtschaft und Finanzen
Lügt uns Robert Habeck beim Thema Atomkraft an?

Medien berichten:

Deutschland habe ein Wärme- und kein Stromproblem, lautet Habecks erstes Argument. [...] Das Argument wäre überzeugend, wenn der [...] Energieträger Gas ausschliesslich zum Wärmen und als industrieller Rohstoff genutzt würde. Er wird aber auch eingesetzt, um Strom zu erzeugen. In der vergangenen Woche etwa lag der Gasanteil an [...] bei sechs Prozent. [...] Das zweite Argument des Ministers schliesst sich direkt an. Der «möglicherweise geringe Anteil» Strom, den die verbliebenen Atomkraftwerke [...] beisteuern könnten, sei «nicht gesetzlich vorgesehen» [...] Isar 2 könne problemlos länger betrieben werden, heisst es in einem Gutachten für die bayrische Staatsregierung. [...] Die Beurteilung der Prüfer bringt schliesslich auch das dritte Argument von Habeck und seinen Leuten ins Wanken. Beim Uran [...] sei man noch stärker abhängig von Russland als beim Gas, sagt der künftige Staatssekretär Wenzel. Und wer kann diese Abhängigkeit schon wollen? Der TÜV sagt: kein Problem. Der bayrische Reaktor könne mit ebenjenen Brennelementen weiterlaufen, die der Grüne für «ausgelutscht» hält. Bis zum nächsten Sommer, so die Prüfer, könne er zusätzliche 5160 Gigawattstunden Strom produzieren.

Habecks Argumente gegen die Nutzung der Kernenergie wurden widerlegt. Dennoch hält er trotz Gaskrise an diesem Kurs fest.

Wie kann es sein, dass sich ein Minister Argumente ausdenkt? Wirkt es nicht so, als sei Habeck generell gegen Atomkraft und will keine Diskussion zulassen?

Gas, Deutschland, Politik, Klimaschutz, Atomkraft, Kernenergie, Russland
Hat die deutsche Politik die aktuelle Energiekrise zu verantworten?

Medien berichten:

„Europas Klimabesessenheit hat zu einer Energiekrise geführt, und wer hätte gedacht, dass die Deutschen sich dazu entscheiden würden, diese Krise zu verschlimmern. Das geschah am vergangenen Donnerstag, als der Bundestag dafür stimmte, die verbleibenden Kernkraftwerke des Landes bis zum Ende des Jahres abzuschalten. Die Abgeordneten, vor allem die Sozialdemokraten und die Grünen in der Regierungskoalition, lehnten eine Verlängerung der Laufzeiten von drei Atomreaktoren ab.“ „Berlin erkennt mit Verspätung, dass die Abhängigkeit von den eigenen unzuverlässigen erneuerbaren Energien und von Russland bei den fossilen Brennstoffen eine strategische Schwachstelle darstellt. (...) Da weniger Gas zur Verfügung steht, die erneuerbaren Energien weniger zuverlässig sind und die Kernkraft unerwünscht bleibt, bleibt nur die Kohle. Dieselben für Umweltschutz einstehenden Abgeordneten, die Atomenergie ablehnten, gaben vergangene Woche ihren Segen zum Ausbau der Kohleverstromung.“ „Die große Lehre aus der diesjährigen Energiekrise ist, dass die Anfälligkeiten Europas eine bewusste Entscheidung waren und keine unausweichliche Fügung. Anstatt aus diesem Fehler zu lernen, haben die deutschen Politiker beschlossen, ihn zu wiederholen.“

Diese Sicht vertritt das Wall Street Journal. Demnach hat sich Deutschland selbst in die Abhängigkeit begeben und diejenigen, die für Umweltschutz sind, wollen jetzt Kohlekraftwerke einschalten, anstatt auf Kernenergie zu setzen.

Inwieweit trägt Deutschland die Verantwortung für die aktuelle Lage? Haben die Medien aus dem Ausland, die die deutsche Energiewende kritisieren, recht?

Deutschland, Politik, Klimawandel, Klimaschutz, Energiewende
War Deutschland bei der Energiewende zu ignorant?

Medien berichten:

Aktuell zahlen wir Verbraucher 0,346 Cent pro kWh, damit zahlen wir den höchsten Strompreis der Welt. Tendenz weiter steigend [...] Parallel hat sich der Gaspreis vervierfacht und die deutschen Gasspeicher befinden sich auf einem Tiefstand. [...] Die rot-grüne Regierung unter Gerhard Schröder beschloss im Jahr 2000 den Atomausstieg. [...] Die chaotische Energiewende kostet uns Bürger bis zum Jahr 2025 [...] 520 Milliarden Euro [...] Peter Altmaier geht von Gesamtkosten bis Ende 2030 von einer Billion Euro aus! [...] Die Energiewende ist purer Aktionismus, sie verläuft völlig chaotisch [...] und es kristallisiert sich immer mehr heraus, dass sie [...] unsere Energieversorgung gefährdet: Immer öfter kommt es zu Netzausfällen und die Gefahr für einen Blackout nimmt zu.

Seit vielen Jahren ist die katastrophale Energiewende in Deutschland bekannt. Es gab immer wieder Kritik von Experten, darunter Ökonomen und Physiker, aber die Regierungen, die in der Zeit an der Macht waren, haben den Kurs nie korrigiert.

Seit Jahren schaltet Deutschland Kraftwerke ab und ersetzt diese mit erneuerbaren Energien, die nicht grundlastfähig sind. In der Vergangenheit habe auch ich in Diskussionen gemerkt, dass das Thema immer wieder schön geredet wurde. Als Befürworter der Kernenergie galt man schnell als rückständig. Selbst harte Fakten aus der Physik wurden nicht ernst genommen. Mit Russlands Drosslung der Gaslieferung wird für viele Menschen die Problematik erstmals real.

Wie kann es sein, dass Deutschland über Jahre auf einem Irrweg war, die Regierung unter Schröder und Merkel die Probleme völlig ignoriert hat und es selbst in Teilen der Bevölkerung die Haltung gab, dass allein der Zubau erneuerbarer Energien die Lösung wäre?

Politik, Klimaschutz, Physik, Ethik und Moral, Energiewende, Philosophie und Gesellschaft, Wirtschaft und Finanzen
Zweck von SUV?

Ich will mit dieser Frage kein Bashing von SUV-Fahrern betreiben.

Sondern die Frage stellen, warum man ein SUV fährt.

Mir fallen folgende positive Gründe ein:

  • Du züchtest Pferde. Du brauchst eine starke geländegängige Zugmaschine, um den Pferdeanhänger über unbefestigte Feldwege zu ziehen. Obwohl für Dich dann womöglich ein echter Geländewagen oder Pickup besser geeignet wäre...
  • Du wohnst in einem abgelegenen Haus in einer bergigen Gegend. Du brauchst ein Fahrzeug mit der Du die Straßen zu Deinem Haus auch dann passieren kannst, wenn sie gerade in einem schlechten Zustand sind (z.B Matsch oder hoher Schnee). Wobei ein echter Geländewagen vermutlich besser als ein SUV geeignet wäre...
  • Du bist Rollstuhlfahrer. Du brauchst ein Auto das so groß ist, dass man es so umbauen kann dass Du mit dem Rollstuhl hereinfahren und es dann eigenständig lenken kannst. Wobei anstatt eines SUVs dann vermutlich auch ein Minivan eine Option wäre...

Andererseits fallen mir folgende negative Gründe ein, weswegen man ein SUV fährt:

  • Du brauchst ein dickes Auto fürs Ego (Posen, Substitut für Virilität).
  • Du brauchst ein Symbol für Deinen finanziellen Wohlstand (z.b. show-off gegenüber Deinen Nachbarn).
  • Du fährst ein großes schweres Auto, weil Du Dir damit bei Unfällen höhere Überlebenschancen versprichst. Das würde dann zu einer Art Wettrüsten führen...

Also, was sind Eure Beispiele - für gute und/oder schlechte Gründe?

Auto, Umweltschutz, Klimaschutz, SUV, SUVs
Meine Frage an Bund Naturschutz war ...., die Antwort... Habt ihr eine Lösung , wie so ein etagenanbau machbar in der Landwirtschaft wäre?

Dass war meine Nachricht :

Etagenanbau doch möglich ?

Brennesssel wachsen im Schatten besser als in der Sonne und haben einen Nährwert , wie Weizen und 6 Tonnen Trockenertrag , aber mit Wurzel , pro hektar pro Jahr .

Man könnte also Brennesssel unter Bäumen , die zusätzlich auf der gleichen Fläche , Holz und Nüsse liefern .

Da Brennesssel nicht so gut schmeckt , müsste man die 40 Prozent Eiweiß plus die Kohlenhydrate raus extrahieren ( ob das aufwändig und nachhaltig ist weiß ich nicht ) .

Aus den Resten der Pflanze kann man evtl. sowas wie wollen machen , oder es an Kühe verfüttern .

Meines Wissens wird mehr Wasser von Bäumen verdunstet , das führt zu Regen , anstatt dass das Wasser in den Boden sickert .

Man müsste Tiefwurzler-Bäume in dieses System integrieren , da man sonst die Brennesssel unter den Bäumen nicht ernten kann , da das zu Bodenverdichtung führt und den Wurzeln schaden würde .

Wenn die Bodenverdichtung auch ein Problem bei diesen Bäumen ist , müsste man kleine leichte Fahrzeuge nutzen , was aber nicht so wirtschaftlich ist .

Noch ein Problem ist , ich weiß nicht ob Brennesssel viele Jahre hinter einander angebaut werden muss .

 

Die Antwort war :

Ihre Anfrage geht in Richtung Permakultur, was sicher in Einzelversuchen zu guten Ergebnissen führen kann. In der Landwirtschaft scheint uns diese Methode nicht praktizierbar. Momentan haben wir keine Idee, wie Ihr Vorschlag umzusetzen wäre.

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