Sind junge Menschen Doppelmoralisch im Umweltschutz?

Wenn man die ältere Generation vergleicht mir der jungen Generation sieht man den Unterschied deutlich; wir, also auch ich, setzen uns mehr für Umweltschutz ein.

Generation Boomer/X hat produziert und massenhaft verschwendet ohne drüber nachzudenken, was mit dem Müll danach passiert. Generation Z und Alpha (neugeborenen/ungeborenen) dürfen es hinterher teuer bezahlen und zusehen wie irreperable Dinge zugrunde gehen. — Soweit einverstanden. Kursiert auch in den Nachrichten.

Trotzdem kann ich nicht ganz nachvollziehen inwiefern meine Generation Umweltschutz umsetzen will, wenn gleichzeitig überall der Konsum steigt. Z.B. im Supermarkt: Meine Eltern meinen, dass es vor gut etwa 20 Jahren unmormal war bestimmtes Obst oder Früchte im Supermarkt ganzjährig einzukaufen. Das bedeutet, meine Generation kann das ganze Jahr über eine Wassermelonen und Ananas' essen, die teuer und dreckig importiert werden. – Also generell: Meine Generation lebt extrem viel verschwenderischer.

Gleichzeitig möchte niemand von den Jungen Erwachsenen auf seinen Wohlstand verzichten. Ein neues Haus, neues Auto, TV, alle 2 Jahre ein Handy, und jedes Jahr die neue Mode kaufen ... ... auf das ganze Luxusprogramm möchte niemand gern freiwillig verzichten. Obwohl gerade solche Dinge eine mieserable Ökobilanz haben.

Und plötzlich sind Leasing Verträge bei Autos beliebt. Heißt, alle paar Jahre ein neues Auto und das alte wandert nach Afrika oder was?

Sind wir, meine Generation, Doppelmoralisch oder gibt es gute Gründe die es widerlegen?

Klar muss irgendwer einen Anfang setzen, um dieses katastrophale Verhalten der vorherigen Generation und wir selbst zu ändern. Aber momentan sehe ich, gerade in meiner Generation (nicht alle aber die meisten) eine starke Doppelmoral.

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