Veganern Kuhmilch untermischen verboten?

Ist es Restaurants, Cafes, Bars usw verboten, Veganern Milch unterzumischen?

Wenn ein Veganer einen Kaffee oder ein anderes Getränk mit veganer “Milch” zB Hafer- oder Kokosdrink bestellt, ist es verboten, wenn das Restaurant oder Café zur Zubereitung Geräte oder Utensilien benutzt, die in Kontakt mit Kuhmilch waren, die sich dann mit dem “veganen” Getränk vermischt und es somit nicht mehr vegan ist?

Hintergrund meiner Frage: Ich habe vor ein paar Tagen in einem Cafe beobachtet, wie ein Gast einen veganen Cappuccino bestellt hat (extra auf der Karte aufgeführt) und die Kellnerin dazu einfach den Milchschlauch der Kaffeemaschine aus dem normalen Milchtank genommen und in ein Tetrapak Haferdrink gesteckt hat! Vorher hat sie den Schlauch nicht gereinigt.

Meine Freundinnen und ich fanden das unmöglich. Warum bietet man überhaupt explizit vegane Speisen und Getränke an, wenn man seine Gäste dann so verarscht und nicht das, was man auf der Karte verspricht, einhält? Am Ende werden die veganen Gerichte hinter den Kulissen auch noch zusammen mit dem Fleisch angebraten oder kleine Fleischreste gelangen ins Essen.
Kann man als Verbraucher gar nicht darauf bestehen, dass man vegan-Labels trauen kann? Ist sowas strafbar und könnte man dagegen vorgehen?

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Veganismus: muss ich Angst vor Mobbing haben?

Ich bin Veganer (seit 10 Jahren) und rede nicht darüber. Ich habe Angst vor Mobbing, weil ich das schon erlebt habe. Meine Geschichte dazu:

Vor zweieinhalb Jahren habe ich eine neue Stelle bekommen. Die Karten standen schlecht, weil ich nicht offiziell dafür qualifiziert war. Ich tat mir schon beim Arbeiten schwer, weshalb mich viele nicht mochten.

Während der mittagspause erzählte mir ein Kollege, dass er mit seiner Frau regelmäßig Tansania fährt und Antilopen schießt. Ich meinte dann, dass ich damit nichts anfangen kann & ich Tiere sehr liebe. So sehr, dass ich sogar vegan lebe. Der Kollege stellte mir dann von sich aus einige Fragen und wir haben uns 5 bis wirklich maximal 10 Minuten darüber unterhalten, ohne dass ich irgendwie unhöflich war. Am nächsten Tag hat mich dann mein Chef zu sich aufs Büro gerufen & meinte, dass ich nicht während der Arbeit so viel über Ernährung reden soll. Auf meine Frage hin, wann ich denn noch über das Thema geredet habe, meinte er: jetzt redest du gerade viel!

In den folgewochen erzählte besagter Kollege allen möglichen Leuten, dass ich vegan lebe. Die Leute stellten mir schikanierende Fragen um mich zu dem Thema zu zwingen. Man gab mir sogar diffamierende Spitznamen. Ich kündigte!

Klugerweise beschloss ich nie wieder das irgendjemanden zu erzählen, es sei denn er gehört zu meinem engsten freundes- oder familienkreis. Mittlerweile habe ich auch eine neue Arbeit, wo ich mich wirklich gut fühle. Meine Kollegen sind auch sehr nett und meine Arbeit läuft, sogar mit einem Lob von meiner Chefin. Das Thema Veganismus konnte ich bis jetzt immer umschiffen, selbst wenn ich mal mit Kollegen weggegangen bin.

Jetzt folgende Situation: mir ist neulich rausgerutscht vor einem Kollegen, dass ich Veganer bin. Wir hatten betriebsfest und es gab Kuchen. Er wollte wissen, warum ich kaum etwas von irgendeinem Kuchen probiere. Ich hätte sagen sollen, dass ich mich speziell ernähre oder einfach keinen Hunger habe. Oder einfach daran anknüpfen, dass ich die Woche vorher krank war. Ich wollte es nur kurz erwähnen, aber er hat das Thema interessiert aufgegriffen. Wobei er höflich war und meinen Lebensstil gelobt hat.

Trotzdem fühle ich mich schon den ganzen Tag mulmig. Ich habe sehr große Angst, dass wieder das Mobbing losgeht. Muss ich mich fürchten? Was kann ich tun? Und wie geht ihr anderen veganen damit um? habt ihr auch schon Mobbing erlebt deswegen?

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Was ist heutzutage noch vertretbar? (Tierprodukte/Vegetarisch...)? Familie zum Umdenken bringen?

Hallo an alle!

Als ich gerade ein Glas Milch trinken wollte bin ich ziemlich ins Grübeln gekommen. Was ist heute noch vertretbar?

Ich esse gern Fleisch, es schmeckt mir eben, allerdings mache ich mir zunehmend Gedanken, ob das echt so der richtige Weg ist...

Ein paar mal habe ich auch schon darüber nachgedacht, vegetarisch zu leben, allerdings wohne ich zu Hause und verdiene in meiner Ausbildung keinen Cent. BAföG krieg ich auch leider nicht. Das bedeutet, ich bin zwangsläufig auf das angewiesen, was mein Vater bezahlt. Wir sind drei Personen die vom Gehalt einer Person leben. Das wird schon manchmal knapp.

Traurigerweise kommt hier fast keine Mahlzeit ohne Fleisch aus. Das reicht mir am allermeisten. 1 oder 2 mal in der Woche ein Stück Fleisch wäre ja ok, aber muss das echt 3 mal täglich 7 Tage die Woche sein? Ich meine, das kann ja auch gar nicht gesund sein...

Vorhin eben noch habe ich mal wieder versucht, meine Mutter darauf aufmerksam zu machen, z.B. wie die Tiere leben, etc. weil sie für Morgen zum Mittagessen wieder mal drei große Portionen Hühner Herzen eingeplant hat. Ich meine, ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass es mir nicht schmeckt, aber auf der anderen Seite hat jedes einzelne Herz mal zu einem Tier gehört und das macht mich traurig. Meine Mutter hat mich dann wieder nur angeschrien, dass ich aufhören soll, ihr das Essen zu vermiesen. Ich weiss echt nicht, wie man so eine ekelhafte Person sein kann... Ich meine, sie macht sich ja noch nichtmal Gedanken??? Sie geht in den Tierpark, sagt wie niedlich z.B. die Ferkel und Kälber sind und eine Stunde später isst sie Schweineschnitzel. Ich begreife nicht, was bei dieser Frau falsch läuft...

Was und wie viel tierische Produkte ist heute noch vertretbar, bzw. wie bekomme ich meine Familie mal zum umdenken?

Ich weiss, dass ich meine Eltern nicht dazu zwingen kann, Vegetarier zu werden und ganz ehrlich weiss ich nicht, ob ich jemals 100%ig vegetarisch leben könnte, aber etwas muss sich auf jeden Fall ändern... Wie stell ich das am besten an?

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Herrscht ein fehlendes Grundverständnis für Leben in unserer Gesellschaft?

Tiere essen - Tiere schützen

Bereits öfter mögt ihr wahrscheinlich mit diesem Thema konfrontiert worden sein. Heutzutage gibt es bereits viele Vegetarier*innen und Veganer*innen, die komplett auf das Fleischessen verzichten. In den 1960er Jahren erfolgte ein Strukturwandel der Landwirtschaft, der zur heutigen Massentierhaltung führte. Neben der extremen Haltung von Nutztieren in großer Stückzahl, kommt es schnell zu einer Überfischung der Meere. Fleisch ist teils viel billiger als Gemüse und in unserer westlichen Gesellschaft überall frei verfügbar. Besonders in den Nachkriegsjahren ab 1945 waren Lebensmittel und andere Güter knapp. Als sich die Wirtschaft erholte, wurde Fleisch immer billiger. Fleisch war früher etwas besonderes und wurde lange Zeit zu höheren Preisen gehandelt wie jetzt. Nun sieht es ganz anders aus.

Kritik an unserem Fleischkonsum wird immer lauter. Tierschützer*innen und Aktivisten von Activists-for-the-victims demonstrieren beispielsweise auf den Straßen für mehr Veganismus und gegen die Massentierhaltung. Man solle sich mehr Gedanken machen, sich informieren und dann entscheiden, ob man Fisch, Fleisch und andere Tierprodukte weiter konsumieren wolle. Auch einige Philosophen und Tierethiker haben sich mir dem Thema befasst.

Nun stellt sich die Frage, warum essen wir bestimmte Tiere? Klar, einen Hund würden die meisten nicht verzehren, da unsere Gesellschaft das nicht akzeptiert, doch warum dann eine Kuh? Ob Fleischessen den größten Wiederspruch zu menschlichen Grundwerten darstellen würde, bleibt höchst umstritten. Mitleid, Verantwortungsbewusstsein und Gerechtigkeit sind sehr wichtige Werte in der westlichen Gesellschaft. Dennoch scheinen für viele Ignoranz und Egoismus eine weitaus größere Rolle zu spielen.

Fehlt es unserer Gesellschaft an dem nötigen Bewusstsein, das Tiere auch leben? Jäger zum Beispiel wissen dies ganz genau und wenn sie das Selbstgeschossene Tier verzehren, ist es dann nicht viel weniger verwerflich?

Tiere wollen überleben.

Tiere müssen sterben.

Wie bewusst sind wir uns dem tatsächlich?

Wer am Thema interessiert ist:

Massentierhaltung- Wissen wir eigentlich was wir konsumieren? - Youthreporter

Activists for the Victims

Tiere töten: Dürfen wir noch Fleisch essen? | 13 Fragen - YouTube

Fleisch! Warum wir Tiere lieben und trotzdem essen (Ganze Folge) | Quarks - YouTube

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Wo liegt die Grenze zwischen egoistisch sein dürfen und Umwelt schützen müssen?

Der Mensch gilt für viele als der geborene Egoist. Wir nehmen ständig von der Natur und geben, wenn überhaupt, nur einen kleinen Teil zurück. In der Debatte um der Fleischkonsum, kommt es immer wieder zu einem Dilemma. Darf der Mensch Fleisch konsumieren, weil es ihn ernährt oder darf er es nicht, weil er sich auf andere Weise ernähren kann? Die Intelligenz spielt in der Tier- und Umweltethik häufig eine große Rolle. Hauptargument auf beiden Seiten bleibt oft die Intelligenz des Menschen und die Fähigkeit zu Moral, Mitleid und der Machtstellung über den Tieren.

Interessant ist die verschiedene Auslegung dieser Fakten und Theorien durch beispielsweise den Biozentrismus nach Albert Schweitzer, welcher ein klares Bild auf die Streitfrage zulässt. In dieser Schule ist nämlich davon die Rede, dass so viel Leben wie möglich erhalten bleiben soll. Der Mensch darf also nicht unnötige Tode hervor rufen. Albert Schweitzer bezeichnete sich selbst als "Massenmörder", da er Medizin gegen eine Krankheit einnahm und somit unzählige Bakterien abtötete. Trotzdem würde der Mensch zum Selbsterhalt natürlich weiter töten und nicht einfach so sterben. Nun ergibt sich wieder die Problematik, ab welchem Punkt hat der Mensch sich über Tiere und Umwelt zu stellen oder sollte alles auf den Umweltschutz abzielen?

Mehr über den Biozentrismus und Albert Schweitzer: https://youtu.be/pS0wedmLJoY

Ein weiterer Punkt, der vielleicht angesprochen werden sollte, ist, dass der Mensch eine Abhängigkeit von der Umwelt hat. Sei es in Bezug auf Ressourcen, Trinkwasser oder Nahrungsquellen, der Mensch braucht seine Umwelt. In dieser Mensch-Umwelt-Beziehung wäre es katastrophal, wenn die Natur zu Grunde gehen würde. Allein zum Selbsterhalt ist Umweltschutz von Nöten. Doch für welchen Preis? Wie sehr müsste sich das Individuum einschränken?

Ab wann beginnt bei euch die Grenze zwischen egoistisch sein dürfen und Umwelt schützen müssen? Aus welchem Grund liegt sie für euch genau dort? Falls ihr ein konkretes Beispiel habt, würde ich mich sehr freuen.

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