Sind 1300-1400kcal pro Tag zu wenig bei 100kg?

Hallo liebe Community,

ich habe vor etwa 3 Wochen meine Ernährung umgestellt und komme damit hervorragend zurecht. Ich bin 19 Jahre alt und esse pro Tag ca 1300-1400 kcal bei einer Körpergröße von ca. 170cm und 102,3kg. Allerdings liegt mein Kalorienbedarf bei 1769kcal pro Tag zum Abnehmen. Da ich mich sehr ausgewogen ernähre (viel Eiweiß, genug Kohlenhydrate + Fette), mache ich mir trotzdem sorgen, das eines Tages der Jojo Effekt kommen könnte. Mein Zielgewicht ist zur Zeit 75kg und ich habe bisher 5,4kg abgenommen.
Ich versuche mehr zu essen, aber kriege nicht so viel runter. Ich liebe meine Ernährung, so wie sie ist und kann so auch mein ganzes Lebenlang leben.
Wird das später für mich ein Problem? Anfangs meiner Ernährungsumstellung, hatte ich dummerweise immer nur 1000kcal pro Tag, was natürlich viel zu wenig ist. Deswegen bin ich langsam in den letzten 2 Woche auf 1300-1400kcal pro Tag umgestiegen und nehme weiterhin erfolgreich ab. Meint ihr, dass ich nicht doch mehr essen sollte um auf die 1700kcak zu kommen? Ich habe wirklich kein Hungergefühl nach meiner Mahlzeit und die hält mich 4-5 Stunden lang satt. Ich trinke auch mindestens 2L am Tag, was auch ein Faktor sein könnte, warum ich so lange satt bleibe.
Ich habe wirklich angst davor, die Kilos wieder zuzunehmen... Findet ihr, dass ich alles richtig mache?

Sportlich bin ich nicht wirklich aktiv, weil das einfach nicht so mein Berreich ist😅 dafür gehe ich jeden Tag, wenn nicht dann jeden 2. Tag spazieren um auf mindestens 10.000 Schritte pro Tag zu kommen.

Falls jemand Erfahrung hat, wäre ich sehr erfreut darüber, wenn ihr das mit mir teilt.

ps: mir geht‘s nicht darum schnell abzunehmen, sondern gesund.

Liebe Grüsse, Waschlappenpur

Ernährung, abnehmen, Gesunde Ernährung, Ernährungsumstellung, Gesundheit und Medizin, Jojo-Effekt, Sport und Fitness
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Thema Abnehmen: Plateau von mittlerweile 8 Wochen?

Hallo, ich habe zu Beginn des Jahres (ca. Mitte bis Ende Januar) mit dem Abnehmen angefangen. Ich habe bei einer Körpergröße von 177 cm ca. 93 Kilogramm auf die Waage gebracht, und hatte einen Körperfettanteil von ungefähr 25-30% (wurde nicht durch Arzt ermittelt, sondern durch die KFA-Anzeige meiner Waage und durch die Navy-Methode).

Als Diät habe ich mich für die sogenannte Slow-Carb-Methode entschieden, also im wesentlichen verzichte ich an 6 Tagen in der Woche auf Milchprodukte, Getreideerzeugnisse, Zucker und andere stark zuckerhaltige Lebensmittel und konzentriere mich eher auf fett- und eiweißhaltige Lebensmittel. Am 7. Tag der Woche ist mein Cheat-Day, an dem ich alles essen darf was ich möchte, natürlich im Rahmen. Ich achte hierbei auch auf eine nicht zu einseitige Ernährung. Ich esse viel Gemüse, viele Eier, weniger Fleisch und wenn, dann eher Hühnchen und Pute.

Alles in Allem kann ich sagen, dass ich täglich ein gutes Kaloriendefizit habe und dieses Defizit auch nicht komplett am Cheat-Day versaut wird.

Als Ergänzung zur Ernährung mache ich auch 2-3 mal die Woche je 30-60 Minuten Sport, abhängig von der Intensität. Ich wechsle auch oft bei den Workouts (momentan aufgrund der aktuellen Lage eher mit eigenem Körpergewicht) hin und her, damit ich nicht immer die gleichen Muskelgruppen und die gleichen Übungen mache.

Ich habe gerade in der Anfangszeit einiges abgenommen, sodass sich mein Gewicht auf ca. 81,5 Kilogramm eingependelt hat.

Seit mittlerweile 8 Wochen ist es nun aber so, dass ich, wenn überhaupt, nur ganz wenig abnehme und sich meine Körpermaße (also Bauch-, Taillen-, Oberschenkel- und Brustumfang) ebenfalls kaum verändern. Ein kurzer Blick in den Spiegel verrät mir genau das Gleiche. Mein Gewicht liegt aktuell bei ca. 80,8 Kilogramm, was auf 8 Wochen gerechnet auch nur einer normalen Gewichtsschwankung entsprechen kann. Laut Körperfettwaage und Navy-Methode liegt mein KFA bei ca. 20%, also Grundlage ist definitiv noch vorhanden.

Meine Frage ist nun, ob ihr vielleicht Tipps, Anregungen oder eventuell eigene Erfahrungen in der Richtung gemacht habt und diese eventuell mit mir teilen könntet.

Ein Plateau zu erreichen ist ja ziemlich üblich, allerdings hält dieses Plateau schon verdächtig lange an, weshalb ich von Woche zu Woche frustrierter und unmotivierter werde.

Um mögliche Fehlerquellen vorher bereits auszuschließen, hier noch eine kurze Übersicht, worauf ich außerdem achte:

Ausreichend Schlaf ist vorhanden; Stress habe ich momentan kaum; Ich trinke mindestens 2,5 Liter Wasser am Tag; Ich achte ganz pinibel auf eine ausgewogene Ernährung, ummöglichst alle nötigen Stoffe zu bekommen; Ich nehme keine Nahrungsergänzungsmittel zu mir; Die Schilddrüse ist in Ordnung; Ich habe keine Probleme mit der Verdauung; Ich nehme keine Medikamente ein; Ich esse / trinke keine Lebensmittel mit Süßstoffen.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn Ihr eure Erfahrungen und euer Wissen mit mir teilen könntet, um bald wieder Erfolge sehen zu können.

Ernährung, abnehmen, Ernährungsumstellung, Fettabbau, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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Zunahme trotz Kaloriendefizit und Sport?

Guten Mittag,

Ich bin 17 Jahre alt, bin 1,77 Meter groß und wiege derzeit 73 Kilogramm.

Seit ungefähr einem Jahr versuche ich meinen Fettanteil zu reduzieren und bin fast immer im Kaloriendefizit.

Ich habe genau drei Mal am Tag gegessen - nichts dazwischen. Knappe 130 Gramm Proteine, 100 Gramm Kohlenhydrate und 50 Gramm Fette. Sechs Mal in der Woche bin ich gelaufen - Samstag bis Donnerstag, Freitag Ruhetag, jeweils 30 Minuten.

Es hat super funktioniert und ich habe mindestens ein halbes Kilo pro Woche verloren.

Dann hat die Schulzeit wegen der Coronakrise aufgehört, und ich konnte nicht mehr entscheiden was ich esse (Bekomme Geld fürs Essen), und muss das essen was auf den Tisch kommt.

Genau in der Woche, war der Unterschied nur, dass ich mich an meine Nährwerte nicht halten konnte UND, dass ich auch an den selben Tagen wo ich gelaufen bin auch geboxt habe mit einem Boxsack.

Siehe da, ich habe zugenommen...

Wieso?

Das war vor zwei Monaten. Da wog ich 70,5 Kilogramm.

Ich habe daraufhin keinen Plan was ich falsch gemacht habe und habe bis heute fast jede Woche einen anderen Plan verfolgt.

Ein Mal Laufen, das andere Mal kein Sport, dann wiederum die nächste Woche nur Boxen, oder HIIT...

Und ich nehme jede Woche ca. ein halbes Kilo zu. Mein berechneter Kalorienverbrauch liegt bei 2200 Kalorien ohne Aktivitätenfaktor.

Und seit einem Jahr esse ich ca. 1700 Kalorien.

  • Kann es sein, dass sich mein Körper daran gewöhnt hat, und jetzt muss ich noch weniger als 1700 essen?
  • Kann es sein, dass es an der Kontinuität liegt, mit der ich Sport mache?
  • Kann es sein, dass mein Körper immer noch diese Proteine braucht?

Ich bin echt verzweifelt und weiß nicht was ich machen soll...

Auf jeden Fall werde ich nicht aufgeben!

Danke!

Sport, Ernährung, Kalorien, Ernährungsberatung, Ernährungsumstellung, Fettverbrennung, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness, kaloriendefizit
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Intermeditiertes Fasten bei Jugendlichen/Aufbau Sinnvoll?

Hallo!

Ich habe viel vom 8/16 intermeditiertes Fasten gehört, wo man 16 Stunden fastet, und unter einer 8-9 Stunden Zeitfenster dann essen darf. Gibt es auch in 4/20, 6/18 und co.

Meistens wird das aber von Leuten bevorzugt, die 20+ sind, und abnehmen wollen, oder generell "entgiften"/Gewicht halten.

Wie sieht es aber bei 14-16 Jährigen aus, oder noch jüngeren? Ist es für die nicht so gut, weil sie noch in der Wachsstumsphase sind? Und kann man damit auch ganz normal aufbauen/zunehmen, wenn man die normale Kalorienbedarf in der vorgegebenen Zeit decken kann, oder wird das dann in der Fastenszeit ganz verbrannt? Ich habe gelesen, das die gleiche Menge an Nahrung bei Fasten von Ratten/Mäusen, aber auch Menschen anders angesetzt hat, und sie trotzdem viel abnahmen (oft auch Muskelmasse).

Hilft es auch bei Adhs/Autismus und dergleichen? Oder mag das das Gehirn da nicht?

Viele haben erzählt, das sie sich dann (viel) besser in der Schule konzentrieren konnten.

Was für andere Vorteile gibt es für Jugendlichen?

Wenn, was für varianten sind die besten für welche Ziele/Erwartungen?

Bei mir, als ich es ausprobiert habe 30-40 Tage lang, hatte ich am Morgen immer sehr niedrigen Blutdruck, war sehr kalt, habe extrem gefroren, konnte mich aber besser konzentrieren und hatte mehr Zeit. Wie kann man da die negativen Folgen reduzieren, + ist es überhaupt Sinnvoll für mich? (16/M)

Jetzt benutze ich intermeditiertes Fasten nur, wenn ich starke Bauchschmerzen habe/mir anders schlecht geht, damit sich mein Magen entleeren kann. Oder vor Prüfungen, wegen konzentration/Zeit. Aber durchschnittlich nur 6-7x pro Monat, sollte ich das erhöhen/reduzieren?

Ist zb. religiöses Fasten, wie Ramadan oder was anderes auch (gesundheitlich/objektiv) sinnvoll, oder zumindest empfehlenswert für ausprobieren?

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Umfrage:

Was würdet IHR für Jugendliche/untergewichtige, oder auch für mich empfehlen?

+ Was würdet ihr für euch seperat bevorzugen?

Gerne detaliert Begründet!

Danke im voraus!

Gar kein Intermeditiertes Fasten 38%
anderes 38%
8/16 die meiste Tage 13%
6/18 die meiste Tage 13%
8/16 Fasten alle zwei Monate 0%
6/18 Fasten alle zwei Monate 0%
Nur gelegentlich IF, normal 3x-5x Mahlzeiten 0%
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