Wie vegan essen als Schülerin?

Hallo liebe Community,

ich möchte mehr vegan essen, tue mir aber schwer, weil meine Familie nur vegetarisch is(s)t und meine Eltern es absolut nicht akzeptieren würden, wenn ich beim Mittag-/Abendessen besondere Anforderungen stellen würde. (Ich habe viele Geschwister und meine Mutter gibt sich eh schon voll viel Mühe beim Kochen.)

Aber Frühstück bzw. Pausenbrot mache ich mir selber, ebenso Snacks und wenn ich Nachmittagsunterricht habe, kann ich auch selber entscheiden, was ich esse.
Jetzt meine Frage: Hat jemand Tipps, was ich mir kaufen könnte (wir haben in der Nähe als Supermarkt Netto und weiter weg Edeka und Norma), was gesund, vegan und nicht teuer ist? Also außer Gemüse und Obst, da ist es klar ;) Aber so proteinreiche Sachen (ich fahre viel Fahrrad, reite etc.)?

Ich mag Fleischalternativen wie Veggie Nuggets/ Soja Fish und so was gerne, aber die sind ganz schön teuer und von den Nährwerten her kommen sie leider auch nicht wirklich an Quark oder so ran… Ich möchte auch kein Proteinpulver oder so bestellen, weil ich jetzt auch nicht groß Muskeln aufbauen möchte, sondern mich einfach gesund, ausgewogen, nachhaltig und tierfreundlich ernähren möchte.

Was würdet ihr empfehlen?
Lieben Dank für alle netten Antworten!

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Warum wird man als Veganer andauernd verurteilt?

Hey :) ich hab mal eine Frage zum Thema Vegane Ernährung bzw. eher der Etablierung dieser.

Ich war dieses Wochenende auf einer Freizeit und habe, da ich Veganerin bin anderes Essen als die anderen Jugendlichen, die mitgefahren sind bekommen. Aus meiner Sicht war das kein Problem, da ich meine Ernährung einfach unkommentiert gelassen habe. Trotzdem haben einige nachgefragt, weshalb ich mich vegan ernähre ( meine Antwort darauf war, dass mich die aktuelle Tierhaltung stört, kein einziges Wort mehr )

Zwei Tage später habe ich dann mitbekommen, dass mich einige der anderen „Veganerb*tch“ genannt haben und sich generell über vegane Ernährung lustig gemacht haben.

Da mir das so in der Art schon öfter passiert ist und ich es langsam echt anstrengend finde würde mich interessieren, warum die Allgemeinheit immer meine Beweggründe mich vegan zu ernähren wissen möchte und diese dann ins lächerliche zieht, oder mich mit den typischen Vorurteilen pauschalisiert.

Meiner Meinung nach geht andere meine vegane Ernährung genauso wenig an, wie mich das Konsumverhalten anderer Menschen von tierischen Produkten. Ich weiß es gibt echt anstrengende Veganer aber das ist immernoch kein Grund das allen vorzuwerfen.

Sorry für den langen Text, ich hoffe ihr könnt meine Sicht verstehen.

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Ist folgende Frage an vegane Eltern berechtigt?

Ich habe in meiner Verwandtschaft eine Ehepaar mit Kindern. Das älteste Kind ist 16 Jahre alt, die beiden mittleren 10 und 4, das jüngste 1,5 und in 2 bis 3 Wochen kommt Kind Nummer 5 auf die Welt.

Vor 5 Jahren haben die Eltern von einem auf den anderen Tag auf vegane Ernährung umgestellt.

Die beiden jüngsten haben als noch tierische Produkte gegessen, die beiden jüngsten nie.

Die beiden älteren lehnen sich gegen das Ganze auf, sie wollen Fleisch, Fisch und tierische Produkte essen. Und gerade beim ältesten können sie es nicht verhindern. Die zweitälteste lebt im Internat, und ich denke, sie isst dort nicht immer das vegane Gericht. Die beiden kleinen kennen es nicht anders.

Die Eltern wollen alle, denen sie begegnen ihre Meinung aufdrängen, dass sie unbedingt auch auf Vegan umsteigen sollen. Hatte auch zur Folge, dass der älteste Sohn vor 2 Jahren von den Eltern rausgeschmissen wurde und jetzt hauptsächlich bei den Großeltern lebt.

Die Mutter hat ausnahmslos alle Kinder gestillt aus Überzeugung, weil Muttermilch ja wichtig für Babys ist (ist im übrigen auch meine Meinung und das weiß sie auch).

Jetzt waren die Eltern letztens bei mir zu Besuch. Das leidige Thema Veganismus kam auf. Hätte mich gerne raus gehalten, aber da nur wir 3 Erwachsene da waren, war das schwierig.

Trotz aller Versuche konnte ich das Thema nicht wechseln.

Ich fragte sie dann, wie sie ihr 5. Kind (wenn es denn da ist) ernähren wolle.

Sie meinte, so lange wie möglich stillen, am besten mindestens 4 bis 5 Jahre (die beiden jüngsten werden sich noch gestillt), und ansonsten vegan. Weil ihre Kinder NUR Vegan bekämen (inklusive schimpftriarde auf den ältesten und das Internat der 2-ältesten)

Ich konnte mich nicht mehr zurück halten, weil ich einfach so genervt von dem Thema und ihrer Bevormundung war, dass ich meinte, ihr wäre schon bewusst, dass genau genommen Muttermilch nicht Vegan wäre. Lachflash von meiner Besten Freundin (die auch gerade zu Besuch war) die dann noch meinte, ich würde immer komische Sprüche raushauen und entgeisterte Mienen von den beiden (werdenden und schon) Eltern, die sofort gegangen sind.

War wirklich ein spontaner Kommentar. Hätte ich mich zurück halten sollen? Habe ich übertrieben? Mir hat das aber mal richtig gut getan, weil ich kann das Thema nicht mehr hören.

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