120.000 Feinstaubtote jährlich - Hauptursache Massentierhaltung - Handlungsbedarf?

Heute wurde eine neue Studie des Max-Plank-Instituts für Chemie in Mainz über die jährliche Zahl der Todesfälle durch Feinstaub in Deutschland veröffentlicht. Die Studie kommt auf 120.000 Opfer jährlich. Das sind fast doppelt so viele, wie bisher angenommen.

Größter Einzelverursacher von Feinstaub ist die Massentierhaltung durch Ammoniak-Ausgasungen. Deutschland ist der viertgrößte Fleischproduzent der Welt (nach China, den USA und Brasilien). Hierzulande stehen einige der größten Tierfabriken weltweit.

Die Massentierhaltung ist bereits aus mehreren Gründen in der Kritik. Die Haltungsbedingungen der Tiere, der hohe Ressourcenverbrauch durch Kraftfutterfütterung, der Beitrag zum Klimawandel durch Methanemissionen und die Umweltbelastung durch die Entsorgung der Fäkalien sind häufig genannte Gründe.

Seht ihr durch die neuen Erkenntnisse zu den gesundheitlichen Auswirkungen gesteigerten Handlungsbedarf, Nutztierhaltung und Landwirtschaft umzubauen und gesundheitlicher zu gestalten?

Landwirtschaft sollte gesundheitsverträglicher umgestaltet werden 75%
Kein Handlungsbedarf 24%
Gesundheit, Umweltschutz, Ernährung, Natur, Tiere, Rindfleisch, Landwirtschaft, Fleisch, Schwein, Wirtschaft, Nahrungsmittel, Chemie, Deutschland, Tod, Politik, Tierhaltung, Klimawandel, Wissenschaft, abgase, Agrar, Agrarwirtschaft, Agrarwissenschaften, bauer, Bauernhof, Feinstaub, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Globale Erwärmung, Hühner, Industrie, Kuh, Massentierhaltung, Natur und Umwelt, Naturwissenschaft, Nutztierhaltung, Ökologie, Ökonomie, Rind, Studie, agrarpolitik, natur und technik
32 Antworten
Es wird gesagt, die Überbevölkerg. ist der Hauptgrund für die Umweltprobleme und den Klimawandel, daher sollte man in 3.Welt-Ländern Geburtenkontrolle einführe?

Es wird gesagt, die Überbevölkerung ist der Hauptgrund für die Umweltprobleme und den Klimawandel, daher sollte man in 3.Welt-Ländern Geburtenkontrollen einführen. Der Fleischkonsum und das Fliegen sind jeweils die 2. und 3. Gründe für den Klimawandel unddie Erderwärmung aber der Hauptgrund ist die Überbevölkerung auf der Erde. Obwohl in Europa die Geburtenrate zurückgeht, steigt sie gesehen in der ganzen Welt massiv an und das größtenteils in den armen Ländern, wo Bildung und Mittel zur Verhütung fehlen. Außerdem wird es in diese Länder die Erderwärmung nicht nur um 1°C geben, sondern um 5-6°C, daher werden wieder viele Menschen in andere Gebiete abwandern. Haltet ihr es für sinnvoll, in diesen Ländern eine Geburtenkontrolle einzuführen, um den Klimawandel zu stoppen?

also nochmal zusammengefasst: weltweit gesehen, ist der HAUPTgrund für den Klimawandel weder Auto, Kohle etc. sondern die ÜBERBEVÖLKERUNG, den 2- und 3- Platz teilen sich der Fleischkonsum und das Fliegen.

Einen Link habe ich dazu nicht, das lief mehrere Male auf arte TV, wer sich dafür näher interessiert, suche bitte selbst im Netz.

Medizin, Umweltschutz, Umwelt, Klimawandel, Verhütung, Klima, verschwörungstheorie, CO2-Ausstoß, Geburtenrückgang, Geburtenkontrolle, 3.Welt Land
14 Antworten
Wird die Welt jemals wieder so, wie sie mal war?

Ich habe nicht geschlafen, ich habe nachgedacht und ich bin sehr traurig. Über alles, wie sich die ganze Welt entwickelt hat. Ich bin enttäuscht über die heutige Zeit.

Gerade habe ich aus dem Fenster geschaut und der Himmel ist nicht schwarz, wie er es sein sollte. Nein, er ist heller, ein Blau mit rötlichem Schimmer. Durch die ganze Lichtverschmutzung kann ich nicht mehr die Sterne sehen, wenn ich im Bett liege und aus dem Fenster schaue. Früher konnte ich das. Früher war ich fasziniert vom Nachthimmel, heute fällt nachts Helligkeit in mein Zimmer. Das ist keine richtige Nacht mehr.

Schnee gab es früher noch, denke ich. Als ich noch in die Grundschule ging. Jetzt bin ich in einem halben Jahr fertig mit der Schule, habe mein Abitur geschafft. Aber Schnee gab es schon lange keinen mehr. Wenn es ihn gibt, nur ganz wenig und oft ist er schnell wieder weg. Früher konnte ich einen Schneemann bauen. Das kann ich heute nicht mehr. Diese Freude werde ich nicht noch einmal empfinden können. Das ist sehr schade.

Früher gab es ICQ-Spiele. Das hat Spaß gemacht. Heute gibt es nur noch diese ekligen Ballerspiele. Nein, danke. Foren gab es damals so viele, sie waren sehr belebt, sehr aktiv. Bei gutefrage konnten Antworten bis zu 1000 hilfreiche Bewertungen erhalten. Es wurde weniger getrollt, weniger nervige Kinder waren unterwegs, die hier alles versauen. Die Antworten waren besser. Und ich bin zu spät geboren, ich habe das alles nur noch kaum erlebt ich habe die beste Zeit verpasst.

Das Fernsehen war früher besser. Es gab Shows wie "Wetten, dass" oder "Schlag den R**b" (man, wie kann man seinen Namen schützen lassen?). Heute gibt es viel Müll. Es gab gute Moderatoren wie Frank Elstner. "Verstehen Sie Spaß" war früher besser. Die Filme waren besser. Sogar die kostenlose Programmzeitschrift war besser. Zwei Seiten pro Woche früher, heute alles eng auf eine Seite gequetscht, zusätzlich Werbung. "Das Supertalent" und erst recht "DSDS" ist nicht mehr das, was es mal war. Es macht keinen Spaß mehr, zuzuschauen. Es kommt nur noch Müll. Die guten alten SAT1-Shows wie "Die perfekte Minute" oder "Mein Mann kann" gibt es nicht mehr. "Knallerfrauen" und "Ladykracher" ist vorbei. Neue Formate werden abgesetzt, sind langweilig, nicht lustig.

YouTube besteht zu 95% aus Trash-Content. Diese "Pranks" gehen mir auf die Nerven. Wie schlecht muss denn der Humor sein, um das lustig zu finden? Ich kann es einfach nicht fassen. Ich habe mir alte, inaktive Channels angesehen. Die waren so gut. Ich habe das alles verpasst.

Die Musik war früher besser. Es gab noch Kassetten. An die erinnere ich mich noch. Es gab Bluetooth und keine Streaming-Apps. Wir haben coole Songs ausgetauscht, Handys hatten kein Internet. Man konnte lustige Spiele spielen. Snake, Tetris, Wer wird Millionär, Asphalt 4. Die heutigen Smartphones sind anders. Sie sind nicht so besonders, wie es die Handys früher waren.

Tut mir leid für den langen Text, es geht per Antwort weiter.

Internet, Leben, Youtube, Fernsehen, Menschen, Jugendliche, Veränderung, Klimawandel, Welt, Gesellschaft, Jugend, Klima, Wandel, früher und heute
44 Antworten
EU Agrarreform - Sollten Fördergelder in Zukunft mehr an Bedingungen gebunden werden?

In der EU wird aktuell über das Budget der nächsten Förderperiode im Landwirtschaftssektor verhandelt. In der laufenden Periode betrug das Budget ca 60 Milliarden Euro. Je größer der landwirtschaftliche Betrieb, desto größer die Fördersumme.

Umweltverbände fordern, dass die Fördermittel stärker an Bedingungen geknüpft werden sollen. Als Begründung werden das Höfesterben von Kleinbauernbetrieben, schlechte Haltungsbedingungen von Nutztieren, zu hoher Einsatz von Pestiziden, Artenschutz, Insektensterben, Klimaschutz und Wasserschutz genannt. Landwirtschaftsverbände wollen hingegen weitestgehend an dem aktuellen System festhalten.

Mich würde interessieren wir ihr das seht? :-)

Fördergelder sollten mehr an Bedinungen geknüpft werden. 92%
Das aktuelle System sollte beibehalten werden. 7%
Europa, Gesundheit, Umweltschutz, Ernährung, Tiere, Steuern, Studium, Milch, Eier, Schule, Zukunft, Landwirtschaft, Obst, Gemüse, Fleisch, Geld, Insekten, Wirtschaft, Nahrung, Bio, Deutschland, Politik, Tierhaltung, Tierschutz, Klimawandel, Wissenschaft, klimaschutz, Acker, Ackerbau, Agrarwirtschaft, Agrarwissenschaft, Agrarwissenschaften, bauer, Bauernhof, Bienen, EU, Europäische Union, Foerdermittel, Förderung, Gesellschaft, Getreide, Globale Erwärmung, Handel, Milchprodukte, Nachhaltigkeit, Naturschutz, Nutztiere, Pestizide, Subventionen, Wirtschaftspolitik, agrarpolitik, bauernhoftiere, Europäisches Parlament, wasserschutz, Insektensterben, Bio-Landwirtschaft, Wirtschaft und Finanzen
6 Antworten
Warum fordert keine Partei, insbesondere die Grünen, gegen Kreuzfahrtschiffe vorzugehen?

Es gibt Pläne, namentlich genannt durch die SPD (die Grünen hauen aber schon seit eh und je in diese Kerbe), den Spritpreis (aber auch Heizöl!) höher zu besteuern. Wegen Klimawandel, CO2 usw.

Die DUH, ein dubioser Verein, will ferner Fahrverbote in Innenstädten oder gar Tempolimits auf Autobahnen.

Das sind alles Dinge, die den Großteil der Bevölkerung betreffen und einschränken. Die allerwenigsten fahren zum Spaß mit dem Auto in die Stadt, entweder gehen sie dort arbeiten oder einkaufen oder kombinieren beides.

Diese Leute sollen die Zeche zahlen?

Kreuzfahrtschiffe sind ein Paradebeispiel für völlig sinnfreie Emissionen. Damit muß wirklich KEINER fahren, mir fällt da auch wirklich kaum eine Rechtfertigung ein (Den Geschäftsreisenden mit Flugangst, der auf nen anderen Kontinent muß, könnte man sich vielleicht noch zusammenspinnen)

Warum fordert man nicht darauf mehr Steuern? Verbieten kann man sie nicht, dann fahren sie eben unter anderer Flagge, ebenso gelten jenseits der 12 Meilen Grenze auch keine nationalen Gesetze mehr. Aber man könnte z.B. den Kauf von Tickets besteuern, von mir aus 100 Euro pro Ticket - das tut der Zielgruppe nicht weh, im Gegensatz dazu, wenn Normalverdiener sogar noch viel mehr drauflegen sollen (über höhere Spritpreise und Heizölpreise).

Ebenso, der Binnenflugverkehr. Nicht ganz so schwachsinnig wie Kreuzfahrtschiffe, aber dennoch ein "Luxus", der für 90 % der Bevölkerung völlig uninteressant ist. Wer von Frankfurt nach München fliegt statt mit dem Auto zu fahren (oder der Bahn), der hat es wohl besonders eilig. Wenn es ein Geschäftsmann ist, für den jede Stunde Zeit = Geld ist, der müßte dann eben neu kalkulieren, ob es sich noch lohnt, würde man z.B. auf Kerosin auch Steuern erheben.

Die Steuern auf Kerosin können ja trotzdem unter dem Durchschnitt der Nachbarländer liegen, um durch "Tanktourismus" noch zusätzliche Einnahmen zu generieren. Im Gegenzug die Mehrwertsteuer um den Wert senken, den die Mehreinnahmen hergeben.

Das wäre doch eigentlich der "Job" der Grünen und Linken, sowas zu fordern, oder? Die AfD hingegen macht es auch nicht richtig, wenn sie sagt, man solle nur die Ökosteuer abschaffen. Natürlich sollte man auf Dauer Alternativen entwickeln, aber doch nicht auf Kosten von Normalbürgern und Pendlern. Da gibt es ganz andere Umweltsauereien.

Auto, Steuern, Umwelt, Deutschland, Politik, Klimawandel, grün, kohlendioxid, Sprit, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
12 Antworten
Anti-Klimawandel Argument entkräften?

Hallo,

ich habe gerade eine Kettennachricht auf WhatsApp bekommen, die zusammengefasst sagt, dass der Klimawandel gar nicht so schlimm ist und wir (Deutschland) angeblich 50 Milliarden im Jahr umsonst ausgeben.

Kann jemand die Argumente entkräften, oder sagen, warum es nicht reicht, was gesagt wird? Ich selber weiß leider nicht genug darüber.

Es kann natürlich auch sein, dass dies stimmt. Ich glaube das allerdings nicht.

Kein Witz, Realität!!!

Robert Imberger - Studium der Reaktorphysik und Thermohydraulik an der FH Ulm:

Letzten Sonntag war ich auf einem örtlichen Weihnachtsmarkt. Dort gab es einen Stand zum Thema "Klimaschutz". Ich wurde als „Vorbeilaufender“ auf die CO2-Problematik auf unserer Welt angesprochen. Ich dachte so bei mir… da bist Du gerade an den Richtigen gekommen. Meine Frage an den Klima-Vertreter (ca. 28.-30J):

„Wie hoch ist denn der CO2-Anteil in der Luft?“ Seine Antwort: „Hoch! Sehr hoch! Viel zu hoch!“

Ich: „Wie hoch denn?“ – „Wie viel Prozent?“ Er: „Weiß ich nicht!“

Aha, dachte ich… ein wahrer Kenner!

Ich fragte also weiter: „Was ist denn sonst noch in der Luft?“ Er: „Sauerstoff!!!“  Ich: „Richtig! Und wie viel Prozent?“ „Weiß ich nicht!“ war seine Antwort.  Ich erklärte ihm, dass es wohl so um die 21% sind. Es erschien ihm plausibel.

Ich weiter: „Welche Gase sind denn sonst noch in der Luft enthalten?“ Kopfschütteln…. Schulterzucken… Ich: „Edelgase! Argon, Xenon, Neon, Krypton…! Schon mal gehört? Die machen aber in Summe nur ein knappes Prozent aus!“ Nachdenkliches Staunen.

Ich wiederholte meine letzte Frage… Wieder (inzwischen genervtes) Schulterzucken und Augenverdrehen… Ich: „Schon mal was von Stickstoff gehört?“ „Ach ja, stimmt… Stickstoff!!! Ja, den haben wir auch in der Luft!“ Ich: „Und? Wie viel Prozent?“ Er: Wieder Schulterzucken. Ich spürte, dass er genug hatte von mir. Ich ließ aber nicht locker, erläuterte ihm, dass es ca. 78% wären. Seine in der linken Hand gehaltenen Flyer sanken immer tiefer. Er, nach kurzem Kopfrechnen (gefühlte 60s) : „ Das kann nicht stimmen, das glaube ich Ihnen nicht, weil dann ja für CO2 nichts mehr übrig bleibt!!!“

Ich: „Eben! Sie haben Recht! Zumindest fast!!! Es sind nämlich nur 0,038% CO2 in unserer Atemluft!

Das glaubte er mir einfach nicht und ließ mich stehen.


Wer weiter rechnen möchte:  Wir haben 0,038% CO2 in der Luft. Davon produziert die Natur selbst etwa 96%.  Den Rest, also 4%, der Mensch. Das sind 4% von 0,038%, also 0,00152%.  Der Anteil von Deutschland ist hieran 3,1%.  Somit beeinflusst Deutschland mit 0,0004712% das CO2 in der Luft.

Damit wollen wir die Führungsrolle in der Welt übernehmen, was uns jährlich an Steuern und Belastungen etwa 50 Milliarden Euro kostet.

Einfach mal drüber nachdenken

Gas, Chemie, Klimawandel, Wissenschaft, Biologie, Erdkunde, Klima, Stickstoff
15 Antworten
Sollten sich Tierfreunde statt zum Schutz von Tieren, nicht viel mehr für deren Ausrottung einsetzen?

Ich bin ein Tierfreund, fasziniere mich schon seit meiner Kindheit für die Artenvielfalt des Tierreichs - den verschiedenen Formen, Farben und Eigenheiten der Tiere. Dass Raubtiere von der Jagd auf andere Tiere leben, war mir dabei schon immer bewusst, nicht aber die tatsächliche Grausamkeit, die sich dahinter verbirgt. In TV üblichen Tierfilmen wird diese Grausamkeit fast komplett ausgeblendet, wenn man sich aber mal ein bisschen auf Youtube umschaut, findet man zahlreiche Videos, welche das ganze Ausmaß des Horrors zeigen .. Büffel, die schreiend und mit weit aufgerissenen Augen bei lebendigem Leib von Löwen und Hyänen aufgefressen werden, Zebras mit ausgeschlitzten Bäuchen und heraushängender Eingeweide nach der Attacke eines Krokodils, Walmütter mit ihren Kälbern, die von Killerwalen nach stundenlangen Hetzjagden ertränkt oder zerfleischt werden, etc. Keine Grausamkeit, die zu grausam wäre, als dass sie nicht tagtäglich auf dieser Welt millionenfach passieren würde.

Angesichts dieses unermesslichen Leids sehe ich es heute geradezu als zynisch an, sich für den "Schutz" freilebender Tiere zu engagieren, womit man diese Hölle namens "Mutter Natur" ja nur befeuert. Sollte man nicht vielmehr dafür eintreten, diese Natur zu befrieden, sofern das möglich ist, indem man wildlebende Tiere ausrottet? Um sie damit von ihren Qualen zu befreien, die ihnen in der Natur so gut wie immer bevorstehen? Gerade weil ich Tiere mag, sehe ich dazu keine Alternative.

Natur, Tiere, Schule, Politik, Klimawandel, Klima, Leid, Philosophie, Philosophie und Gesellschaft
19 Antworten
Kann ein Mensch unnatürlich handeln?

Ein Mensch ist ja ein Lebewesen der Natur und die Natur ist ja bekanntermaßen natürlich, also muss der Mensch, der ja ein Bestandteil der Natur ist, auch natürlich sein. Und als ein Bestandteil der Natur ist es doch eigentlich logisch, dass der Mensch nur natürlich handeln kann, bei allen anderen Lebewesen der Natur zweifelt man doch auch nicht an, dass diese natürlich handeln. Warum aber wird beim Menschen gesagt, wenn er z.B. einen Staudamm baut, das sei ein schädlicher Eingriff in die Natur und unnatürlich, während es als natürlich bezeichnet wird, wenn ein Biber einen Fluss aufstaut, weil er sich einen Bau gebaut hat. Warum wird beim Menschen gesagt, das sei unnatürlich und bei Tieren nicht? Beides ist doch eine Veränderung der Natur, die von einem natürlichen Wesen ausgeführt wird. Warum ist das eine natürlich und das andere nicht?

Anderes Beispiel: Wenn ein Wolf ein Reh tötet wird das von der Allgemeinheit als natürlich angesehen. Wenn aber der Mensch Tiere tötet, dann ist das plötzlich nicht mehr natürlich. Mann könnte jetzt sagen, dass das töten eines Tieres durch den Menschen ein Eingriff in das natürliche Gleichgewicht ist, aber wie kann ein Wesen (Mensch), das meiner Meinung nach selber Teil des Gleichgewichts ist, das Gleichgewicht stören? Ist es nicht einfach als ganz natürliche Schwankung des natürlichen Gleichgewichts zu betrachten, wenn der Mensch durch Abgase, Kraftwerke und Müll die Umwelt verändert? Kann man den Klimawandel nicht als ganz natürlichen Vorgang betrachten? Es haben sich ja schon immer kalte und warme Zeiten abgewechselt und es war auch schon immer mal eine Spezies dominant, bis diese wieder niederging und durch eine andere Spezies ersetzt wurde. Warum werden die Auswirkungen des Handeln des Menschen nicht als natürliche Schwankungen des natürlichen Gleichgewichts angesehen?

Meine persönliche Antwort auf die Fragen lautet, dass die Handlungen des Menschen schlecht für das vorherrschende Natursystem sind und deshalb als unnatürlich/schlecht angesehen werden. Im vorherrschenden Natursystem sind die Handlungen des Menschen so gravierend, dass sie dieses Natursystem dadurch nicht einfach wie bei einer natürlichen Schwankung in eine Richtung bewegen, sondern zerstören. Dies steht aber wiederum im Einklang mit einem übergeordneten Gleichgewicht, dass den natürlichen Wechsel von verschiedenen Natursystemen beinhaltet. Die alten Arten müssen sich anpassen, ein meiner Meinung nach natürlicher Vorgang, oder sterben aus und es enstehen vielleicht auch wegen den anderen Bedingungen ganz neue Arten.

Das war jetzt meine Vorstellung, aber ich will damit nicht sagen, dass das allgemein Gültig ist.

Ich hoffe, ihr konntet meine Gedankengänge einigermaßen nachvollziehen, wenn nicht fragt einfach. Ich freue mich auf verschiedene, auch gegensätzliche Meinungen!

Liebe Grüße

Knochendochen13

Natur, Tiere, Menschen, Klimawandel, Biologie, Psychologie, Evolution, Philosophie, Natürlichkeit, Philosophie und Gesellschaft
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