Heute habe ich von jemandem erfahren, dass der Autist schon ein Jahr im Gefängnis sitzt. Er soll sich angeblich einem Mitbewohner handgreiflich verhalten haben.
Er ist jetzt 60 Jahre alt und hat lange einen Betreuer, der hat ihm nie wirklich geholfen. Vermutlich, weil er mit dem Geld nicht richtig umgehen konnte.
In unserer Stadt gibt es Hilfe für Autisten - von der er aber nie Gebrauch gemacht hat, wusste es damals auch nicht -. Er war auch selten bei einem Arzt, von daher existieren keine Unterlagen.
Ist das Gefängnis wirklich richtig oder wäre eine Geschosse Anstalt für ihn - der sich sonst gut verhalten hat - besser? Sein Betreuer sorgt in keiner Weise für ihn. Zuerst hatte er einen Rechtsanwalt als Betreuer, der ihn auch nie unterstützt hat.
Ich erzählte dem RA von seiner Krankheit, dann hat er ihn an einen anderen Betreuer weitergegen.