gas und windkraft als übergangslösung?
Was wäre wenn man jetzt massenhaft Atomkraftwerke des gleichen Typs bauen würde um die kosten gering zu halten. Könnte man dann nicht in 15 Jahren komplett auf Atomkraft umsteigen und wäre autark?
17 Antworten
Am sinnvollsten und preisgünstigsten wäre ein Strommix aus erneuerbaren Energien mit Wasserstoffherstellung und Speicherung für Dunkelflauten, unterstützt von Kraftwerken auf Basis fossiler Energieträger und natürlich auch Kernkraftwerke, da stimme ich dir schon zu.
Anscheinend weiß kaum einer deiner Antwortgeber, dass Deutschland über bedeutende Uranvorkommen verfügt. Das kann man sogar auf Wikipedia nachlesen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Uranbergbau#Deutschland
Bis 1945 ging man davon aus, dass es sich nur um geringe Vorräte handelt. Die 1945 durch die Sächsische Erzsuchgruppe und ab 1946 durch die Sächsische Gewinnungs- und Erkundungsgruppe durchgeführten Untersuchungen führten zur Entdeckung größerer Vorräte. Das Erkundungsprogramm der SAG/SDAG Wismut wurde auf die gesamte SBZ/DDR ausgeweitet. Dabei wurden die Schwarzschieferlagerstätten bei Ronneburg in Ostthüringen, die Uranvererzung der Kohlen des Döhlener Beckens und die Sandsteinlagerstätte Königstein in der Sächsischen Schweiz entdeckt.
Gefördert wurden bis 1990 ca. 216.300 Tonnen Uran.[15], davon jeweils die Hälfte in Thüringen und Sachsen. Die letzte Vorratsbilanz der SDAG Wismut lag zum 1. Januar 1991 vor. Diese nannte gelöschte Vorräte in Höhe von 251.510 t Uran, Bilanzvorräte von 57.922 t Uran sowie prognostische Ressourcen von 74.078 t Uran.
Der Abbau stieß lediglich auf politische Probleme.
Bleibt also das Problem mit dem Atommüll, oder? Das kommt drauf an, wie sich die neuen Reaktorkonzepte bewähren. Es gibt ein neues Konzept, bei dem fast kein radioaktiver Müll anfällt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Dual-Fluid-Reaktor
Danach soll der Brennstoff aus dem Reaktor entfernt und in einer eigenen Recyclinganlage so aufbereitet werden, dass die noch nutzbaren Stoffe einen neuen Verbrennungszyklus durchlaufen können. Größere Dual-Fluid-Modelle sollen über eine integrierte Recyclinganlage verfügen, die den Brennstoff permanent vor Ort und im laufenden Betrieb aufbereitet. In beiden Fällen sollen nur Spaltprodukte übrigbleiben, die innerhalb von 300 Jahren auf eine Radiotoxizität unterhalb der von Natururan abklingen, ein geologisches Endlager nach den Maßstäben des Standortauswahlgesetzes sei deutlich leichter zu errichten. ...
Als Brutreaktor soll der Dual-Fluid-Reaktor, anders als herkömmliche Leichtwasserreaktoren (LWR), nicht nur das mit einem Anteil von 0,7 % am Natururan recht seltene Uran-235 verwerten, sondern auch das weit häufigere Uran-238. Falls eine vollständige Umwandlung des gesamten Urans in Transurane mit nachfolgender Spaltung gelingt, könnte ein solcher Reaktor aus dem ungenutzten Uran-238 eines typischen abgebrannten LWR-Brennelements (ca. 1 Tonne) etwa 2,5 Jahre lang eine thermische Leistung von 1 Gigawatt gewinnen. Zudem soll der Dual-Fluid-Reaktor auch Thorium nutzen können. Damit würden die Kernbrennstoffressourcen der Erde für tausende von Jahren ausreichen.
Ob das alles so klappt, wie sich die Atomphysiker, -chemiker und -ingenieure ausgedacht haben? Ich weiß es nicht. Warten wir erst einmal ab, wie die Experimente im Versuchsreaktor laufen. Siehe:
Das Unternehmen Dual Fluid Inc. rechnete 2022 mit einem Baubeginn eines Prototyps im Jahr 2028 und einer Bauzeit von drei Jahren.[10] Die Entwicklungskosten für den Prototyp mit einer elektrischen Leistung von 300 MW sollen nach Angaben des Unternehmens bei ca. 6 Mrd. US$ liegen.[11]
Im September 2023 verkündete das Unternehmen eine Einigung mit der Atomaufsicht Ruandas über den Bau und Betrieb eines Demonstrationsreaktors.[12] Der Demonstrator solle in zwei bis drei Jahren fertiggestellt sein und diene der Überprüfung von theoretischen Berechnungen und der Erforschung von Materialeigenschaften im Hinblick auf die Genehmigung eines großen Leistungsreaktors.
Im Prinzip liegst du also mit deinen Gedanken richtig, aber es ist noch viel Forschungsarbeit notwendig, die sich möglicherweise nicht auszahlen wird. Es handelt sich eigentlich um eine deutsche Erfindungsidee, die jedoch von der Merkel-CDU, SPD und den Grünen abgelehnt/blockiert worden ist. Wenn Merz Kanzler wird und sich nicht von der SPD am Nasenring durch die Manege führen lässt, könnte sich das schnell ändern.
Dual Fluid-Reaktor - Bekommt Leuna ein Atomkraftwerk für 1 Milliarde Euro?
...
Geplant ist, dass der Prototyp eines Dual Fluid Reaktors innerhalb dieses Jahrzehnts, d.h. bis Ende 2030, in Betrieb gehen soll. Bei der Partner- und Standortsuche für den Bau des Prototypens ist Dual Fluid nun im afrikanischen Ruanda fündig geworden. Dazu hat das Rwanda Atomic Energy Board (RAEB) im September 2023 eine Vereinbarung mit Dual Fluid unterzeichnet. Nach den aktuellen Planungen soll ein Demonstrationsreaktor - mit einer noch nicht genannten Leistungsgröße (MW) - schon bis 2026 betriebsbereit und die anschließende Erprobung der Technologie bis 2028 abgeschlossen sein.
Nein, und das würde das Atommüllproblem auch nicht bessern.
Dann warten wir lieber auf die Kernfusion, bevor wir uns neue Probleme einhandeln. Die Franzosen müssen ihren Atomstrom auch subventionieren. Strom aus Wind und Sonne ist immer noch am billigsten.
Ob, und wann Kernfusion zur Stromrerzeugung technisch auf der Erde machbar ist.
Die beste Zeitschätzung dafür lautet: In ca. 30 Jahren.
Aber genau die gleiche Antwort gab es schon vor 40 Jahren, vor 30 Jahren, vor 20 Jahren und vor 10 Jahren.
Eventuell wird das auch noch die beste Antwort sein, wenn wir noch 50 Jahre abwarten.
Wie willst du den Strom Günstig halten? Ich weiß nicht, ob man eine Energie Nutzen sollte die auch nicht erneuerbar ist.
Energie ist nicht wichtig sonst wäre der Irsinn Grüne nie möglich gewesen.Es war ein Fehler mit schlimmen Folgen für uns alle Wirtschaft usw.unsere Regierung hat aufgehört für uns zu sein
Es ist nicht geklärt ob das jemals der Fall sein wird.