Marketing an der Grenze zum fanatischen?

Ein interessantes Bild zeichnet sich bei uns ab, seit ein gewisser Internetanbieter angefangen hat Werbung zu machen, das er bei uns Glasfaser legen will.

Der Haken ist, das 40% mitmachen und entsprechende Verträge abgeschlossen werden müssen.

Die Werbekampagne ist entsprechend extrem, überall sind die Plakate und eine Herscharr Vertreter überrollt unser Dorf. Mindestens alle zwei Tage steht jemand vor unserer Tür und hinterlässt auch im Briefkasten eine Infobroschüre.

Infoabende die mit gratis essen und Getränken locken. Jeder der unterschreibt bekommt ein Schild an die Tür und ein Fähnchen in den Vorgarten gestellt mit der Aufschrift "wir sind dabei".

Das größte kommt noch. Sogar die, die bereits einen Vertrag abgeschlossen haben, werden mit eingespannt in das System. Online kann man verfolgen wie viele Verträge noch fehlen und sogar ein Brief hat sich kürzlich erinnert und "motiviert" Nachbarn und Freunde zu werben...oder eher drängen...

Ja...ein langer Text und das tut mir leid, aber ihr sollt verstehen was ich meine und die Überschrift soll nicht übertrieben wirken.

Meine Frage ist, ist das ein Einzelfall? Habe sowas noch nie erlebt. Es wirkt extrem und....fanatisch.... und findet ihr es okay sowas zu tun? Wir sind vom Dorf und haben sonst nur DSL und da wäre glasfaser ein angenehmes Upgrade...aber die Art und Weise ist...die möchte ich eigentlich nicht unterstützen. Oder bin ich zu spießig?

Geht gar nicht 57%
Die Art ist gerade so ok 29%
Methoden sind in Ordnung 14%
Marketing, Werbung, Haus, Internet, Verhalten, Technik, Gemeinschaft, Glasfaser, Internetanbieter, Soziales
Internetanbieter sind Kundenfeindlich?

Man sagt ja immer, dass der Kunde König sei. Schließlich ist man ja auf die Gunst des Kunden angewiesen, will man Geld verdienen.

Doch es scheint Branchen zu geben, denen das offenbar egal ist. Internetanbieter zum Beispiel.

Es gab neulich wieder einen Skandal, wo eine Kundenberaterin eines großen Internetproviders einer Frau an der Haustür einen Internetvertrag andrehen wollte. Sie wollte keinen Vertrag abschließen und hat abgelehnt.

Ein paar Tage später bekam sie dann Post, in der stand, dass ein Internetvertrag abgeschlossen wurde unter dem Namen ihres Katers. Ja richtig gelesen: ihr Haustier.

Sie wollte die Sache natürlich richtig stellen und hat sich mit dem Internetanbieter in Verbindung gesetzt. Doch dieser hat sie ignoriert. (<-Kundenfeindlichkeit)

Natürlich hat sie sich geweigert diesen unrechtmäßig abgeschlossenen Internetvertrag zu bezahlen, was zur Folge hatte, dass Mahnschreiben eingetrudelt sind. Später kamen dann Inkassoschreiben und sogar gerichtliche Bescheide.

Erst nachdem sie sich an den Verbraucherschutz gewendet hatte, bekam der Internetanbieter kalte Füße und kündigte endlich den Vertrag und erstattete die zu unrecht eingezogenen Beträge zurück. Quelle: https://www.techbook.de/connectivity/internet-dsl-kabel/vodafone-kater-internet-vertrag

Auch in meinem Bekanntenkreis haben schon einige das Vergnügen mit diversen Internetanbietern gehabt: Minutenlange Telefonwarteschlangen mit inkompetenten Mitarbeitern oder einfach nur Computerstimmen. E-Mails werden ignoriert, Briefe per Post ebenso.

Aber wenn es darum geht, Mahnungen zu schreiben und sogar mit dem Inkasso zu kommen, da sind sie immer sehr schnell.

Ich finde dieses Verhalten grauenvoll. Wo ist da noch der Kundengedanke?

Computer, Internet, Technik, Vertrag, Internetanbieter, kapitalismus, kündigen, Kunden, Provider
Langsames DSL - Wechsel zu LTE sinnvoll?

Ich wohne am Stadtrand wo die DSL-Anbindung sehr langsam ist. Selbst vom kleinsten DSL-Tarif (16 MBit/s Download, 2,4 MBit/s Upload) kann ich nur einen Teil nutzen (6 MBit/s Download, 2,4 MBit/s Upload).

Da ich einen LTE-Stick am Router (Fritzbox 7490) als Ausweichlösung (bei DSL-Ausfällen) erfolgreich eingesetzt habe, denke ich darüber nach, komplett zu LTE zu wechseln.

Bislang ist im LTE-Stick eine Prepaidkarte, mit einem Tarif mit geringem Datenvolumen. Denn die Ausweichlösung kommt ja nur selten zum Einsatz und wenn dann auch eher kurz.

Wenn ich komplett zu LTE wechsle, müsste dann natürlich ein Vertrag mit unbegrenztem Datenvolumen her. Dafür habe ich O2 my Home M gefunden. Laut O2 ist dieser Tarif mit 50 MBit/s Download und 10 MBit/s Upload der schnellste Tarif, den ich an meinem Standort kriegen kann.

Da ich mit meiner Aldi Talk Prepaidkarte ja schon im Netz von Telefonica bin, kenne ich schon die an meinem Standort tatsächlich erreichbaren Geschwindigkeiten. Das sind 23 MBit/s Download und 10 MBit/s Upload.

Mein bisheriger Telekom MagentaZuhause S Tarif ist mit ca. 35 EUR/Monat teurer als O2 my Home M für ca. 30 EUR/Monat.

Also würde ich bei einem Wechsel mehr Leistung für weniger Geld kriegen.

Es ist nur die Frage, welche Nachteile der Wechsel haben könnte (z.B. Zuverlässigkeit).

Jetzt meine Frage: Meint Ihr, dass sich ein Umstieg lohnt (bzw. überhaupt sinnvoll ist)?

Oder habt Ihr noch weitere Alternativen?

LG

fb1701

Andere Antwort 100%
Bei DSL bleiben 0%
Zu LTE wechseln 0%
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Telekom - Betrug? rechtswidriges Verhalten?

Ich habe seit einiger Wochen einen neuen DSL Vertrag bei der Telekom. Mein Freund (der nicht in meinem Haushalt lebt!) hat vor einigen Wochen für mich bei der Telekom angerufen, um einen Termin zu verschieben. Daraufhin wurde ihm von einer Dame ein Smart-Speaker aufgeschwatzt, den er für einmalig 0,98€ haben könnte. Mein Freund dachte sich wohl: Ja, gut, 0,98€ kann man ja nichts falsch machen, dann sollen sie den halt zuschicken und hat zugesagt. Kurze Zeit später erhalte ich eine E-Mail über eine Bestellung eines Smart-Speakers mit einer Gebühr von mehr als 40€. Daraufhin haben wir sofort nochmals dort angerufen und den Smart-Speaker sofort abbestellt, den ich selbst ja sowieso gar nicht haben wollte. Der Mann meinte, er hätte das jetzt storniert und wir bekämen gleich eine E-Mail. Ich bekam aber keine E-Mail über die Stornierung, stattdessen bekam ich eine E-Mail am nächsten Tag, dass der Smart Speaker nun für mich verschickt worden sei. Daraufhin riefen wir wieder bei der Telekom an und erklärten, dass wir diesen doch storniert haben (ganz davon abgesehen, dass dieser nicht wie abgemacht 0,98€ sondern über 40€ kostete, das ist doch Betrug?!). Die Dame am Telefon sagte, sie könne unseren Anruf vom Vortag und eine Stornierung nicht finden! Wir sollen aber einfach die Annahme verweigern, dann gilt das als Storno. Habe ich dann auch so gemacht. Einige Tage später bekomme ich eine Monatsrechnung, in der diese Gebühr für den Smart Speaker wieder drauf war! Also habe ich eine E-Mail hingeschickt, dass ich das Ding nicht bestellt und dazu storniert habe und auch nicht zahlen werde. Da kam dann die Antwort, dass die Rechnung nun aber geschrieben sei, man da jetzt nichts mehr machen könnte und dass dann schon verrechnet werden würde. Da ich das so nicht akzeptieren wollte, haben wir nochmals angerufen, auch da wurde uns gesagt, dass sie da jetzt nichts mehr machen können, denn die Rechnungen sind schon geschrieben (und der Herr wollte uns wieder den Smart-Speaker andrehen, wir würden auch wirklich nur 0,98€ diesmal bezahlen - ha ha!), wir sollten aber eine SMS bekommen, dass der Smart Speaker nun wirklich defintiv abbestellt sei. Natürlich bekamen wir auch diese SMS nicht. Nun frage ich mich, ist das so rechtswiedrig? Es geht mir hier um das Prinzip, ich sehe es nicht ein eine Rechnung, die normalerweise um die 30€ wäre, nun über über 80€ zu zahlen, für etwas dass ich nicht! bestellt habe und meinem Freund sagte die Frau am Telefon eben 0,98€. Egal ob die das später irgendwie verrechnen oder nicht. Sowas geht doch nicht. Welche Möglichkeiten habe ich da?

Betrug, Recht, DSL, Internetanbieter, Kundenservice, Telekom, magenta, Rechtswidrig

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