Hat der Mieter Anspruch/Recht auf den Sicherheitshinweis des Monteurs bei einem (versuchten) Stromzählerwechsel?

Folgender Sachverhalt:

Monteur im Auftrag des Netzbetreibers war da. Ein Stromzähler wurde ausgetauscht. Ein anderer jedoch nicht. Der betreffende Stromzähler, der nicht ausgewechselt wurde, war derjenige, der meinen Stromverbrauch zählt!

Nun hatte ich ein nettes und interessantes Gespräch mit dem Monteur und es ist fast alles in etwa genau so eingetroffen, wie ich es bereits erwartet habe, wie es einige Nutzer hier auf gutefrage.net in anderen Fragen zum Thema nicht (!) erwartet haben. Ist aber auch egal an dieser Stelle.

Fakt ist, ich wusste bis dato, dass es sein kann, dass der Monteur vor Ort einen "Mängelbericht" anfertigt. Ich nehme an, das ist am Ende nur ein Synonym, denn auf dem Zettel stand oben links "Sicherheitshinweis". Auf diesem sollte ich zuerst unterschreiben (ich der Mieter), was ich ablehnte, dann jedoch hat er es hinbekommen, dass der Hauseigentümer unterschreibt. Erst meinte der Monteur, dass ich den Original-Zettel bekomme. Da aber der Hauseigentümer unterschrieben hat, hat er den Zettel bekommen und behalten dürfen. Nun wollte ich aber wenigstens eine Kopie davon. Der Monteur hat den Zettel abfotografiert und im System an den Netzbetreiber weiter geleitet.

Lange Rede, kurzer Sinn: Werde ich auf Bitte beim Netzbetreiber hin eine Kopie bekommen? Weil ich ein Recht darauf habe..?

Es ist schließlich nun auch so, dass der Stromzähler nicht gewechselt werden konnte und die Sache innerhalb dieses Jahres noch vom Hauseigentümer in Ordnung zu bringen ist. Und es ist so, dass der Monteur mir erklärt hat, dass Gefahr von der Anlage ausgeht. Das hat mit den Anschlüssen zu tun, die nicht mehr zulässig sind und so.

Bitte verzichtet darauf mich an den Vermieter zu verweisen. Der Vermieter würde mir freiwillig niemals irgendein Papier zeigen oder in meine Hände geben.

Wohnung, Strom, Recht, Mietrecht, Elektrotechnik, Mietvertrag, Betriebskosten, Elektroinstallation, Stromzähler, Netzbetreiber
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Ist bei diesem Zählerschrank und dessen Inhalt für Fachleute ersichtlich, ob ein Zählerwechsel problemlos umsetzbar ist?

So... Jetzt kommt der Lackmustest nachdem ich bereits in einer thematisch ähnlichen Frage sehr interessante, zum Teil aber auch widersprüchliche Antworten bekommen habe. Nun möchte ich also mit Fotos die jetzigen Stromzähler und das gesamte "Drum herum" zeigen, in der Hoffnung, dass Fachleute mir in Antworten möglicherweise erklären können, wie wahrscheinlich es ist, dass für den Eigentümer Kosten entstehen werden, weil nämlich der Zählerschrank umgebaut werden muss.

Ich möchte in diesem Zusammenhang darauf hinweisen, dass ich mich ohnehin grundsätzlich für solche Themen interessiere und wirklich konkret zu meiner Fragestellung Antworten wünsche und keine Gegenfragen oder Spekulationen über mein Wesen.

Zum Schluss möchte ich auf einen Text der Verbraucherzentrale hinweisen, der besagt, dass bei einem Viertel aller Haushalte in Deutschland ein Umbau des Zählerschranks notwendig ist, besonders bei Bauten vor 1965 und (!) dass dies mehrere tausend Euro kostet.

Zu guter Letzt: Das Haus wurde vor 1920 gebaut. Wann die Elektrik installiert wurde: Unbekannt. Als Laie möchte ich nun auch keine Vermutungen abgeben, da den Leuten, die wirklich Ahnung haben, die Bilder vlt. schon mehr verraten könnten.

Letzter Hinweis ergänzend: Ich würde auch gerne wissen was die Buchstaben bedeuten, die ich rot umkringelt habe. Links auf dem Zähler steht "NH" und rechts "NZ". Die weissen Balken habe ich aus Datenschutzgründen hin gemacht.

Ist bei diesem Zählerschrank und dessen Inhalt für Fachleute ersichtlich, ob ein Zählerwechsel problemlos umsetzbar ist?
Technik, bauen, Strom, Handwerk, Elektrik, Sanierung, Elektroinstallation, Haustechnik, Schaltung, Stromzähler, Netzbetreiber, Schaltschrank
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Welche kosten dürfen ca. für eine neue Elektroinstallation anfallen?

Hallo zusammen. Ich plane gerade die Renovierung meines Hauses und würde mich dafür interessieren, eine komplette Neuinstallation der Elektronik vornehmen zu lassen. Hierbei stellt sich mir aber die Frage, was das in etwa kostet.

Ich weiß, die Frage kann man so pauschal nicht beantworten. Mir geht es aber auch vielmehr um eine groben Richtwert, um die Kosten, die anfallen werden, besser einzuschätzen.

Mein Plan wäre in etwa der folgende:
Es handelt sich um einen Altbau mit einer Elektroinstallation aus vergangenen Jahrhunderten, wobei bereits einzelnen Leitungen "durchgebrannt" sind, also wirklich ein Sicherheitsrisiko besteht. Aus diesem Grund sollen alle alten Leitungen entfernt und durch neue ersetzt werden. Bei der Neuinstallation wäre es mir wichtig, dass die Leitungen in Rohre verlegt werden und parallel zu jeder Leitung zusätzlich noch ein Leerrohr verbaut wird (für etwaige Spätere Nachbesserungen). Insgesamt wären auf diesem Weg 4 Stockwerke mit insgesamt 25 Zimmer, davon 4 Bäder und 3 Küchen, mit Strom zu versorgen. Da ich darüber nachdenke, eventuell einzelne Etagen zu vermieten, würde es mir, je nach Möglichkeit gefallen, direkt im Keller, neben dem Sicherungskasten, separate Zähler für jedes Stockwerk anzubringen.
In einigen Zimmern sollen, unter anderem aufgrund der recht großen Fläche, überdurchschnittlich viele Steckdosen eingerichtet werden. Insgesamt sollen es in etwa 400 Steckdosen und 60 Lampen, je mit Dimmer, werden. Darüber hinaus sollen einige Geräte wie Kühlschränke und Herde mit separaten Sicherungen versehen werden (ca. 20 Geräte). Abschließend sollen noch 2 Starkstromdosen installiert werden, eine davon direkt neben dem Sicherungskasten, die andere in einer freistehenden Garage (hierher muss auch noch eine normale Leitung verlegt werden).

Im Internet findet man bei der Suche nach den Kosten einer Neuinstallation der Haustechnik oftmals die Faustregel von 3 bis 5% des Gebäudewertes, was bei mir höchstens 15000 Euro wären. Da ich aber unteranderem noch Leerrohre verlegen lassen möchte und mir auch eine ungewöhnliche Anzahl an Steckdosen wünsche, denke ich nicht, dass das reichen könnte. Auch ist die Wohnfläche mit insgesamt etwa 4000 Quadratmetern wohl relativ groß.

Ich würde mich sehr freuen, wenn mir jemand sagen könnte, mit welcher Summe man hier ungefähr rechnen müsste. Wäre es vielleicht realistisch, dass man das mit einem Budget von 30000 Euro umsetzen könnte?

Wenn es mein Budget nicht überschreitet würde ich in diesem Zug auch gerne die Leitungen für eine Photovoltaikanlage legen lassen. Mit welchen Kosten müsste man hier ohne Anschluss und Materialkosten der Photovoltaikanlage rechnen?

Immobilien, Renovierung, Elektroinstallation, elektroniker, Handwerker, photovoltaikanlage, Stromleitung
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Alle Steckdosen / Leuchten an einer Sicherung?

Hallo, wir haben uns einen Altbau Gebäude (etwa erster Weltkrieg Zeit) gekauft, dieser ist mit 2 Etagen plus Dachgeschoss. Ergeschoss ist eine Wohnung, das erste Obergeschoss mitsamt dem Dach das zweite.

Nun wollte ich mir mal anschauen, wie die Sicherungen etc. verteilt sind und ob das Dachgeschoss seine eigene Sicherung / seinen eigenen Stromkreis hat.

Leider stellt sich heraus, dass alle, wirklich alle getestet Steckdosen in allen Zimmern und alle Leuchten in allen Zimmern zu ein und der selben 16A Sicherung gehen. Gefühlt 4 Sicherungen tun einfach gar nichts und der Elektroherd hat 3 gesonderte Sicherungen, die ich aber nicht testen kann, da hier nichts angeschlossen ist und es ja eventuell Drehstrom ist, wo ich mich sowieso nicht rantraue.

Die Frage ist nun, ist das rechtens? Darf das überhaupt so sein? Ich hätte erwartet, dass selbst wenn die Lampen alle zusammenhängen, zumindest die einzeln stehenden Steckdosen pro Stockwerk von einander getrennt sind...

So hätte ich für oben nur insgesamt 16A, die ich auf alle Zimmer verteilen muss. Und da offenbar das Bad auch keine gesonderte Sicherung besitzt, muss ich eine Waschmaschine, einen Trockner und eine Spülmaschine auch alle über diese eine Sicherung laufen lassen? Das funktioniert doch nicht, ich kann dann immer nur eines dieser 3 Geräte zur selben Zeit benutzen, oder wie jetzt?

Bitte um Rat!

Strom, Elektrik, Sicherung, Altbau, Elektroinstallation, Steckdose, Sicherungskasten, Stromkreis
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Was tun mit diesen Stromkabeln (schwarz und grün-gelb)?

Liebste Elektriker,

ich benötige euren Rat:

Ich wohne in einer Dachgeschosswohnung in einem Haus, das vermutlich in den 60er Jahren erbaut wurde. Wann der Dachboden ausgebaut wurde, weiß ich nicht. Vermutlich ist das aber schon eine Weile her und vieles sieht sehr "selbstgemacht" aus – eben auch die Elektroinstallation.

In einem Raum muss ich das Dach neu dämmen und habe dafür die dortige Verkabelung ein wenig aus dem Weg geräumt (natürlich Strom ausgeschaltet). Was dort verkabelt ist, sieht aber ganz schön seltsam aus…

Aus der Wand kommt ein zweiadriges Kabel mit einer schwarzen und einem grün-gelben Ader. Daran war ein Aufputz-Wechselschalter angeschlossen, der eine Lampe bediente. Im Schaltergehäuse steckten aber nicht nur das Kabel aus der Wand und das der Lampe, sondern auch ein loses zweiadriges Kabel mit grauer und schwarzer Ader, wovon nur die graue in das Gehäuse eingeschraubt war (die schwarze Ader war abgeknipst). Dieses lose Kabel steckte am anderen Ende einfach nur in einem Loch in der Wand und war nirgends angeschlossen.

Soweit ich weiß, ist schwarz oder braun die Phase/Außenleiter, grau oder blau der Nullleiter, grün-gelb der Schutzleiter. Ich kenne zweiadrige Kabel (z.B. von Lampen), die nur einen Außen- und einen Nullleiter haben. Aber ein zweiadriges Kabel mit einem Außenleiter und einem Schutzleiter? Da fehlt doch was oder nicht? Ist so etwas denn überhaupt gebrauchssicher? Mein Sicherungskasten hat außerdem keinen FI-Schalter.

Kann mir jemand erklären, was das soll? Ich würde gerne wieder eine Lampe mit Schalter in dem Raum anbringen. Aber so traue ich mich das nicht so recht… Irgendeinen Rat?

Ganz lieben Dank! :)

Technik, Elektrik, Kabel, Elektriker, Elektroinstallation, Technologie
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Badlüfter vom Lichtschalter entkoppeln?

Hallo zusammen,

Bei mir im Bad läuft der Badlüfter jedes Mal wenn ich das Licht einschalte und deshalb wollte ich diesen vom Lichtschalter trennen. Dachte erst ich könnte den zweifach Schalter an der Wand mit einem dreifachen tauschen und den Lüfter an einen eigenen Schalter anschließen, jedoch sieht es so aus wie wenn für das Licht und für den Lüfter nur eine Leitung am Schalter angeschlossen ist. Meine nächste Überlegung war dann einen einfachen Schalter neben den Lüfter zu befestigen welcher nur den Lüfter bei Bedarf vom Stromkreis trennen soll. Der Lüfter besitzt eine Platine auf der sich ein kleines Gehäuse befindet wo eine Spule drin sein muss so dass er Induktiv betrieben wird da er nicht direkt an das Stromnetz verbunden ist. Hinter dem Lüfter befindet sich weitere Verkabelung. Meine Frage ist, wäre es sinnvoller den "kleinen Stromkreis" auf der Platine zu unterbrechen sodass keine Spannung induziert wird oder hinter dem Lüfter wo sich die Kabel mit 230V befinden?

Bin kein Profi in dem Bereich deshalb weiß ich nicht ob alle meine Überlegungen korrekt sind, wäre für jede Hilfe dankbar. Auf den Bildern sieht man erst die Platine welche direkt an den Lüfter angeschlossen ist und auf dem zweiten Bild ein kleines Kästchen an dem die Leitungen vom Stromnetz angeschlossen sind, jedoch ist dort keine Spule erkennbar.

Badlüfter vom Lichtschalter entkoppeln?
Technik, Elektronik, Heimwerker, Bad, Elektroinstallation, elektroniker, Technologie, Lichtschalter
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