Wie seht ihr diese Kritik an der Demokratie?

Hallo

also ja ich bin schon auf einen gewaltigen Shitstorm eingestellt, aber egal ich erkläre es mal.

Also in der Demokratie entscheidet nicht jeder über das was ihn was angeht sondern die Mehrheit über alle.

Also es hat nicht jeder seinen Besitz und kann entscheiden was er damit macht, es können auch nicht wie in einem Großunternehmen die Aktionäre im jeweiligen Land die Steuerzahler entscheiden was mit ihren Geld passiert sondern alle, egal ob derjenige jetzt pro Jahr 30000€ Steuern zahlt oder 8000€ an Sozialleistungen kriegt und fast nichts einzahlt.

Wenn demokratisch entschieden wird dass andere Enteignet werden dann wird das gemacht.

Grundsätzlich ist die Demokratie extrem Egalitär was ich echt schlecht finde.

Es können nicht über Sachverhalte die Betroffenen entscheiden sondern es entscheiden alle mit, auch die die nicht betroffen sind, auch wenn bestimmte Gruppen von Leuten extrem benachteiligt werden dadurch.

Der Hans Hermann Hoppe hat einmal gesagt dass (ich weiß jetzt nicht mehr genau den Kontext) die demokratische Abstimmung so legitim ist als würde man kleinen Kindern ein Stimmrecht geben ob sie gratis Süßigkeiten kriegen. Und das sehe ich genauso.

Genau wie im Kommunismus sind in der Demokratie die Rechte des Einzelnen nicht so relevant sondern es geht um das Kollektiv.

Oder wie auch irgendwer mal gesagt hat: In der Diktatur unterdrückt eine Minderheit die Mehrheit, in der Demokratie unterdrückt die Mehrheit die Minderheiten.

Ich finde auch dass es illegitim ist dass sich der Gesetzgeber - auch wenn es demokratisch legitimiert ist - in bestimmte Bereiche überhaupt einmischt wie zum Beispiel Familienpolitik was genau die Familie und sonst keinen etwas angeht.

Ich gehe davon aus dass diese Frage nicht lange steht, den wie wir alle wissen ist jeder der an unserer Demokratie was auszusetzen hat automatisch ein Nazi und wird entweder sofort in die Rechte ecke gestellt und beschimpft oder gemeldet, den mit Nicht-Linken diskutiert man nicht.

egal, mal schauen was passiert

lg Lisa

Politik, Regierung, Demokratie., Grundgesetz, Herrschaft, Privatleben., Staat, Verfassung, Bundesrepublik Deutschland, Philosophie und Gesellschaft
6 Antworten
"Im Gegensatz zu anderen Ländern muss wegen seiner Vergangenhei Deutschland eventuell allein alle Flüchtlinge aufnehmen und darf trotzdem nicht rechts wählen"?

Ist es so, dass für Deutschland wegen seiner Vergangenheit allein andere Maßstäbe gelten als für andere Länder, dass also andere Länder dürfen, was Deutschland nicht darf, also aktuell z.B. Flüchtlinge ablehnen und dass nur in Deutschland, im Gegensatz zu anderen Ländern, keine rechten/rechtspopulistischen Parteien gewählt werden dürfen, ganz egal, wie viele Flüchtlinge/Migranten nach Deutschland strömen? Kann man wirklich erwarten, dass das vom Wählervolk, insbesondere den "einfachen Menschen", verstanden wird, dass für Deutschland andere Maßstäbe gelten?

Oder könnte man sagen: "Nach 1945 geborene Deutsche haben damit nichts zu tun, Deutschland darf absolut alles, was andere Länder, auch dürfen, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger. Besondere Maßstäbe für Deutschland gibt es nicht." -

Siehe dazu auch:

Zentralratspräsident„Deutschland darf keine Flüchtlinge ablehnen“

Deutschland könne es sich nicht leisten, Flüchtlinge abzulehnen, meint Josef Schuster, Chef des Zentralrates der Juden. Es habe Unheil über andere gebracht und stehe bei vielen Ländern in der Schuld. 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article140437854/Deutschland-darf-keine-Fluechtlinge-ablehnen.html

https://www.welt.de/politik/deutschland/article140437854/Deutschland-darf-keine-Fluechtlinge-ablehnen.html

Nein, Deutschland darf alles (!), was andere Länder auch dürfen. 67%
Andere Antwort. 29%
Ja, für Deutschland gelten andere Maßstäbe als für andere Länder. 5%
Deutschland, Politik, EU, Europäische Geschichte, Flüchtlinge, Grundgesetz, Migranten, Rechtsstaat, Verfassung, AfD, Bundesrepublik Deutschland, Rechtspopulismus, refugees, Flüchtlingskrise
15 Antworten
Warum ist es erlaubt Kinder taufen zu lassen?

Hey. Ich weiß die Frage klingt erstmal sehr hetzerisch gegenüber der Kirche, doch um so mehr ich darüber nachdenke desto mehr bin ich der Meinung das es verboten sein sollte Kinder taufen zu lassen.

Ich überlege schon länger aus der Kirche auszutreten da ich mit Religion nichts anfangen kann, doch dabei stellt sich mir die Frage warum ICH jetzt dafür zum Amt gehen muss und eine Bearbeitungsgebühr zahlen soll nur weil meine Eltern sich für die Taufe entschieden haben. Wenn ich diesen Gedanken weiter verfolge stelle ich fest das ich Jahrelang Kirchensteuern gezahlt habe nur wegen dieser einen Entscheidung meiner Eltern. Ich will ihnen das jetzt nicht zu sehr zur Last legen, aber ist das nicht super dämlich? Ich finde man sollte erst in die Kirche eintreten können wenn man selbst in der Lage ist das zu entscheiden und sich der Verpflichtungen bewusst ist.

Jetzt kommen bestimmt einige die sagen das es gerade bei sehr gläubigen Eltern schwierig wäre, da die natürlich wollen das ihr Kind getauft wird. Verstehe ich. Finde ich nicht gut, aber ist nachvollziehbar. Dann finde ich allerdings das diese Kinder VOR dem ersten mal Kirchensteuer zahlen gefragt werden sollten ob sie weiterhin in der Kirche bleiben möchten. Dazu sollte ihnen erklärt werden was das für sie bedeutet, da Kinder ja nicht wirklich an Steuern denken. Falls sie sich dann für den Austritt entscheiden können die Eltern dann auch die Kosten übernehmen da es ja ihre Entscheidung war.

Das wäre für mich ein sinnvolles System zu diesem Thema. Warum gibt es sowas noch nicht? Für mich ist das bisherige System untragbar und unverantwortlich.

Ich bitte euch mir eure Gedanken dazu mitzuteilen oder einfach die Umfrage zu beantworten, damit ich mir ein Bild machen kann ob ich nicht vielleicht komplett falsch liege.

Vielen Dank schon mal für alle Antworten und sorry für den langen Text. Ich wünsche euch weiterhin ein schönes Wochenende!

Kinder sollten nicht getauft werden dürfen. 64%
Das bisherige System ist gut so wie es ist. 26%
Man sollte gefragt werden ob man bleiben will oder nicht. 11%
Religion, Schule, Kirche, Erziehung, Baby, Politik, Taufe, Grundgesetz, Kirchenaustritt, Kirchensteuer, Verfassung, Bundesrepublik Deutschland
35 Antworten
Der Verfassungsschutz hat "Ende Gelände" als Extremistisch eingestuft.. haltet Ihr es für klug, wenn "Fridays for Future" sich von denen distanziert?

Vor kurzem bin ich auf einen sehr interessanten Bericht gestolpert ->

Der Berliner Verfassungsschutz stuft die Organisation „Ende Gelände“, die mit radikalem Protest im Hambacher Forst aufgefallen ist, als linksextrem ein, da sie „ Gewaltanwendung mindestens billigend in Kauf nimmt“ [...] Die Polizisten vor Ort hätten die „ hemmungslose Gewaltbereitschaft so genannter Aktivisten“ kennengelernt. Mitarbeiter wie Manager der Energiebranche, seit Jahr und Tag eingeschüchtert, können ebenfalls ein trauriges Lied davon singen.
Jetzt wäre der Moment für die Anführer von „Fridays for Future“, auf Abstand zu gehen zu Ökoterroristen und Verfassungsfeinden, schließlich war der Protest anders gedacht: überparteilich, friedlich, auf Wissenschaft basiert, so wie es bis heute in den Statuten steht.
Was jedoch passiert, ist das krasse Gegenteil. Die Ökoaktivisten schließen empört die Reihen mit den Radikalinskis, verwahren sich gegen die „Kriminalisierung“. Kein Hauch von Distanz. Stattdessen beschwören sie ihre Solidarität mit „Ende Gelände“; die Bewegung lasse sich nicht spalten, heißt es von „Fridays for Future“ bockig, man sei stolz darauf, gemeinsam für einen lebenswerten Planeten einzustehen.

https://www.faz.net/social-media/instagram/verfassungsschutz-stoppt-die-linksextremen-klimaretter-16782808.html

Nirgends habe ich gefunden, dass sich Fridays for Future von den verfassungsfeindlichen Extremisten distanziert hat.. dabei wäre dies m.M.n. bitter nötig, um verlorenes Vertrauen wieder aufzubauen.

Welch eine Zukunft hat denn FfF, wenn sie sich mit Verfassungsfeinden verbrüdern.. dann würden sich die Unterstellungen mancher tatsächlich bewahrheiten. FfF hat sich mal auf die Fahnen geschrieben, dass sie einen friedlichen Protest wollen... sie würden ihre Prinzipien verraten.

Gruß, Enchiridion

Nein, FfF sollte sich nicht von EG distanzieren 77%
Ja, FfF sollte sich von EG distanzieren 23%
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