Was macht das Internet mit den Menschen?

Stellt euch folgendes vor. Der Mensch, in 40.000 Jahren kaum verändert, wird innerhalb einer zeitgeschichtlichen Millisekunde mit den Bedrohungen und dem Leid der gesamten Welt konfrontiert. Von „Süßstoff! Eine gesundheitliche Bedrohung“ hin zu „Der Regenwald stirbt“, über „Verheerende Waldbrände lassen einen ganzen Bundesstaat in Flammen aufgehen“ bis schließlich „Hungersnot in … . Was Sie tun können!“.

Jetzt wertet mal nicht die einzelnen Schlagzeilen. Sondern befasst euch mal, was es mit einem Menschen macht, einem Urwesen, das sowas (solange er am gesellschaftlichen Leben teilnehmen will) täglich ausgesetzt ist. Ich weiß… ihr feiert das Internet. Skype… Netflix… WhatsApp… Voll bereichernd und so.

Aber unabhängig von eurer Zuneigung zum Virtuellen, was machen diese ständigen heftigen ungefilterten Eindrücke mit der menschlichen Psyche, der Seele und der Sicht aufs eigene Leben?

Ihr denkt, ihr könnt das steuern und reglementieren, aber könnt ihr das wirklich? Euch davor bewahren, Hysterien zu verfallen? Abhängigkeiten zu entwickeln? Mit extremen Eindrücken jeden Abend schlafen zu gehen? Egal ob bedrohliche Nachrichten, harte Pornos, bedrückende Reportagen oder auch nur gigantische Tier- und Landschaftsdokus in Ultra HD, die einem das Kostbarste der Erde, extrem realistisch vor die Wohnzimmer-Couch „projeziert“.
Über Stunden. Heftigste Eindrücke! Bombastische Computeranmierte Actionfilme. Fast realistischer anmutend, als die Realität es einen selbst erleben lassen könnte.

Ich habe manchmal das Gefühl, dass wir, solange es Innovation ist, es ungefragt durchwinken. Aber was ist, wenn das Internet und die daraus resultierende Abstumpfung uns in eine Richtung entwickeln lässt, die nicht gut ist? In 100 Jahren? In 200? Oder vielleicht auch schon jetzt. Ich bezweifle, dass die Menschheit zufriedener ist (innerlich, nicht materiell), als vor 30 Jahren.

Dieser ganze Input. Was macht das mit dem Menschen?

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Warum ist die Gesellschaft oberflächlich?

Ich muss etwas loswerden. Ich weiß nicht, ob ich Antworten dazu bekomme oder dieser Beitrag in eine Diskussion ausartet, aber ich frage mich sehr oft, warum unsere Gesellschaft oberflächlich ist.

Die meisten wollen überwiegen sich betrinken, gehen mit jedem ins Bett, nehmen die Treue und Beziehungen nicht ernst und bewerten nur nach dem Aussehen, wollen ständig jeden um sich herum ändern und grenzen diejenigen aus, die es nicht wollen. Man redet nur über Belanglosigkeiten, fällt sich ständig ins Wort, man hört sich gegenseitig nicht wirklich zu. Wenn ich mir ansehe, wie Menschen im Alltag miteinander umgehen oder reden, könnte ich nur noch mit Augenbinde ins Ohrstöpsel rumlaufen.

Mir fehlt der Tiefgang in dieser Gesellschaft. Auch Beziehungen oder Freundschaften gehe ich sehr selten ein, weil mir eine Person erst ans Herz wachsen muss und wenn ich liebe, liebe ich sehr stark und aufrichtig. Doch viele überbewerten diese Sachen, betrügen den Partner nebenbei mit anderen, verlieben sich schnell in andere Menschen und lassen dann den Partner fallen, wollen nicht über tiefgründige Sachen sprechen. Ich bin echt verzweifelt und kommt mir in meinem jungen Alter ziemlich alleine damit vor, da all die Jugendlichen in meinem Alter mich als exzentrisch befinden, wenn ich moralische Bedenken äußere.

Es wird gelästert, verurteilt und ausgelacht. Letztens hat ein älterer Mann, von dem ich eigentlich gutes gedacht habe, versucht sich an mir ranzumachen, obwohl er verheiratet ist und ich ihm sogar meine Meinung gesagt habe, er aber diese gutherzige Art ausgenutzt hat. Und er war viel älter als ich. Manchmal bin ich schockiert, wenn Menschen sagen, „Reife kommt mit dem Alter“, die ganz älteren sich jedoch immer noch unreif und sehr kindisch verhalten.

Oder als ich einkaufen war, habe ich erlebt, wie zwei Mitarbeiter beim Regale aufräumen über eine andere Mitarbeiterin gelästert haben. Ihnen waren die Gefühle der anderen egal. Ich weiß, dass das nicht überall so ist und nein, ich denke nicht negativ, es sind nur meine Beobachtungen. Ich komme oft erschöpft und kaputt nach Hause, nachdem Menschen mich den ganzen Tag über in der Schule mich überflüssigen Informationen überrumpelt haben. Ich brauche diesen Tiefgang, ich brauche Menschen um mich herum, die sich vom Leben nicht nur Abenteuer und Spass erhoffen.

Warum ist die Gesellschaft oberflächlich! Wieso kann sie nicht tiefgründiger sein? Es ist doch so viel schöner!

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Wie findet man eine sinnvolle Balance zwischen Inakzeptanz von Faulheit und Akzeptanz von Er-kann-nicht-besser - wenn man nicht weiß, was von beidem es ist?

Weil die Frage so sicherlich ziemlich unverständlich ist, mache ich das einfach mal an einem Beispiel fest:

Ich finde es ziemlich respektlos, wenn jemand hier eine Frage stellt und sprachlich dabei wie Kraut und Rüben schreibt, sodass man Mühe hat überhaupt die Frage zu begreifen. Das empfinde ich, wie gesagt, als sehr unhöflich und daher sage ich das durchaus dann auch - da ich das verurteilenswert finde.

Aber es gibt ja Menschen, die machen derartige Fehler nicht aus Faulheit oder Unachtsamkeit, sondern können sich bemühen wie sie wollen, ihr Gehirn ist nicht so verdrahtet, dass sie es besser können - diese Menschen sollten dafür finde ich auch nicht verurteilt werden - denn wir alle haben Sachen, die uns einfach erscheinen und Sachen, die uns unmöglich sind.

Die ersten werden weiter unhöflich sein, sofern man sie nicht darauf hinweist, dass sie es mal besser machen sollen.

Die zweiten allerdings behandelt man dann unfair - vielleicht bemühen sie sich sehr - und dann kommt so ein guitschee an, verurteilt sie, obwohl sie eigentlich Respekt dafür verdienen sich so zu bemühen, obwohl es ihnen so schwer fällt - woraus dann wieder resultiert, dass sie es noch viel weniger auch sagen werden, man also noch weniger mitbekommt, wen man jetzt vielleicht gerade, unbeabsichtigt verletzt und unfair behandelt ...

... Ist jetzt nur ein Beispiel, weil ich da gedanklich gerade im Konflikt mit mir selber bin, wenn euch Sprache nicht wichtig ist, könnt ihr es gerne gedanklich durch eigene Beispiele ersetzen.

Die Frage ist also: wie geht man am besten damit um? Wie findet man eine Balance?

Bei jedem annehmen, dass er es nicht besser kann und damit manche Sachen tolerieren, obwohl man sie grauenvoll findet? Oder es weiterhin sagen, solange man es nicht weiß?

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Was denkt ihr über die Zucht von Sauteur-d’Alfort-Kaninchen?

Laufen im Handstand

Eine seltene Ausnahme bilden Sauteur-d’Alfort-Kaninchen. Dabei handelt es sich um eine spezielle Züchtung von Hauskaninchen, die vor allem durch ihre außergewöhnliche Fortbewegungsart hervorsticht: Sobald sie Tempo aufnehmen wollen, heben sie ihr Hinterteil in die Luft und laufen im Handstand auf den Vorderbeinen.

Langsam gehend unterscheiden sie sich hingegen nicht von Artgenossen anderer Rassen. Forscher um Miguel Carneiro von der Universidade do Porto in Portugal haben nun die Ursache dieser Fortbewegungsstörung identifiziert: „Mit einer Kombination aus experimentellen Kreuzungen und Genomsequenzierungen haben wir gezeigt, dass eine einzelne Mutation des RORB-Gens den atypischen Gang dieser Kaninchen erklärt“, berichten sie.

Gen für die Verdrahtung des Rückenmarks

Nach Ansicht der Forscher können dadurch bestimmte Signale, die für die Koordination der Beine beim Hoppeln verantwortlich sind, nicht korrekt verarbeitet und weitergeleitet werden. Statt also mit beiden Hinterbeinen abzuspringen, um schnell voranzukommen, bewegen die Sateur-Kaninchen ihre Hinterbeine unkoordiniert zur falschen Zeit, was das Hoppeln unmöglich macht. Innerhalb der ersten Lebensmonate lernen sie, diesen Nachteil dadurch auszugleichen, dass sie das gesamte Hinterteil hochheben und allein auf den Vorderbeinen laufen.

https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/hoppel-gen-bei-kaninchen-identifiziert/

Was denkt ihr über die Zucht von Sauteur-d’Alfort-Kaninchen?
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Wird die Energiewende in Deutschland krachend scheitern?

Medien berichten:

Neben das Klimabewusstsein tritt in der Öffentlichkeit [...] eine [...] bittere Erkenntnis: Dass nämlich der Umstieg auf Ökoenergien seinen Preis hat. Die Strom- und Gastarife klettern in der Sonderkonjunktur „nach Corona“ überall. [...] Der Strom wird ausgerechnet in einer Zeit teurer, in der Industrie, Verkehr und Gebäudewärme auf Elektrizität umgestellt werden sollen. [...] Hinzu kommt, dass die Leitungen vom windreichen Norden in die Industrieregionen unzureichend sind [...] Auf zwei Prozent der Landfläche müssen künftig Windräder stehen, dabei führen schon die vorhandenen zu Widerständen. [...] Selbst wenn die nächste Regierung es schaffte, die Energiewende zu beschleunigen, wird die ökologische Elektrifizierung Deutschlands einschließlich „grüner“ Wasserstofferzeugung nicht gelingen. Jedenfalls nicht innerhalb von nur acht Jahren bis zum geplanten Ausstieg aus der Kohle, die ein Drittel zur Stromproduktion beiträgt. Weitere elf Prozent liefert die Atomkraft, trotzdem ist es damit kommendes Jahr vorbei.

Vieles soll elektrifiziert werden. Der Stromverbrauch steigt in den nächsten Jahren. Kohle- und Kernenergie sind bald Geschichte.

Wie sollen die Ziele erreicht werden, wenn die Bevölkerung nicht mehr zahlen will und keine Lust auf Windräder vor der Haustür hat?

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Wissen die meisten Deutschen zu wenig über Juden und das Judentum?

Medien berichten:

Nichtjüdische Bürger bekamen vom Fest Chanukka auch in diesem Jahr so gut wie nichts mit. Die Deutschen wissen nur wenig über das Judentum. Das ist gefährlich. [...] Die deutsche, jüdisch-christlich geprägtge Gesellschaft weiß in der Breite erschreckend wenig über das Judentum, über seine Feste, seine Bräuche, seine verschiedenen Ausprägungen. Bis etwas passiert. Dann ist die Aufregung groß. [...] Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung warnte Juden davor, auf der Straße die Kippa zu tragen. So weit ist es gekommen. [...] Das Judentum taucht hierzulande hauptsächlich im Zusammenhang mit den Begriffen Opfer und Schuld auf – aber fast nie im Zusammenhang von Alltag. [...] In den vergangenen Jahren ist die Zahl antisemitischer Straftaten stark gestiegen

Über Juden wird nur im Geschichtsunterricht gesprochen. Das Wissen über das Judentum ist bei vielen Bürgerinnen marginal.

Wissen deutsche Nicht-Juden zu wenig über das Judentum und zelebrieren vorallem den Opferstatus, den die meisten auch im Jahr 2020 in erster Linie mit Juden verbinden? Manche trauen sich ja nicht einmal das Wort Jude in den Mund zu nehmen; sie sagen lieber jüdisches Leben.

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