Wie kann ich effektiv abnehmen und Muskeln aufbauen?

Hey ich bin 15 Jahre 1,67 groß und wiege immoment 64kg.

ich habe vor kurzem eine „Diät“ gemacht in der ich ca 1300 kcal am Tag gegessen habe und best möglich auf süßes verzichtet habe. Ich habe täglich 1/2/3 workouts gemacht a 10min und damals dachte ich dass ich nicht viel abgenommen hatte mein Gewicht war 62kg und später wog ich 58kg. Aber auf Bildern hab ich nun bemerkt dass so wie mein Körper war ich eigentlich zufrieden war.

Ich habe dann aber wieder angefangen Süßigkeiten zu essen usw und der Sport hat auch nachgelassen. Und jetzt bin ich wieder sehr unzufrieden und finde meinen Bauch nicht schön.

ich würde gerne wieder anfangen mit täglichen workouts und einer anderen Ernährung aber ich schaff es nicht mich aufzuraffen.

ich würde gerne einen definierten, flachen Bauch haben und einen trainierten po und Beine.

Habt ihr Tipps wie ich bis zum Sommer eine schöne Figur bekommen kann (was ich essen soll, welche workouts usw. ...) mir würde es sehr helfen wenn ihr mir ein paar Tipps geben könntet oder wenn jemand Lust hat mir evt einen Trainingsplan erstellen würdet. Habt ihr vielleicht Tipps wie ich mich motivieren kann bzw wieder anfangen kann und es auf längere Zeit nicht aufzugeben ?

wie steht ihr zu den workouts von Pamela Reif und Cloe Ting?

Dankeschön im Vorraus :)

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war ich wirklich magersüchtig?

ich frage mich in letzter zeit öfter ob ich magersüchtig bin oder es war. ich erfülle ein paar "kriterien" aber habe mich nie als magersüchtig gesehen. aber lest selbst (sorry wegen groß und kleinschreibung, bin am falschen gerät)

alles begann als ich 13 war. größe und gewicht: 1.60 52 kilo. meine damalige beste freundin (haben keinen kontakt mehr, warum werdet ihr schnell merken) war 1.64 und wog auch 52, im verhältnis zur größe also etwas weniger als ich. dieser kleine unterschied sorgte schon dafür, dass sie mich immer fettbauch und apfel nannte (ich habe sozusagen eine apfelfigur: schlanke beine, aber alles fett sammelt sich bei mir am bauch an). ich wusste nie genau wie ernst sie das meinte, habe es aber als scherz abgetan.

nach der trennung ihres ersten freundes hatte sie eine krise. sie redete nur noch vom abnehmen, erzählte dass sie regelmäßig ihr essen auskotzt usw. wenn ich sie darauf ansprach, dass das krank ist, meinte sie "lieber bin ich knochig als so fett wie du". sie warf mir außerdem vor, ich wäre eifersüchtig weil sie jetzt noch schlanker werden würde. dabei machte ich mir nur sorgen um sie.

als sie nur noch 42 kilo wog war unsere freundschaft schon praktisch vorbei. was damals genau passiert ist ist nicht so wichtig. ich habe nur mitbekommen, dass sie mit ihren neuen freundinnen über mich ablästerte das ich fett sei. ausschlaggebend war auch ein komentar meiner mutter. sie sagte einmal "deine freundin hat so schlanke lange beine. du hast ja ein bisschen mehr auf den hüften, aber das sieht ja ganz niedlich aus". da war ich übrigens 14.

innerhalb von einem halben jahr nahm ich durch ernährungsumstellung und etwas sport 4 kilo ab. mein ziel waren 45,5 (fragt nicht warum gerade diese zahl, ich weiß es nicht mal selbst). ich habe meine körperumfänge gemessen, mich regelmäßig gewogen und ich fing an geschichten über magersüchtige zu lesen. dadurch bin ich auf den begriff "pro ana" gestoßen, hab mir so ein band gehäkelt (das ich heute noch trage, aber nicht weil ich pro ana bin sondern weil es hübsch ist und mich dran erinnert was ich schon erlebt habe). ich wollte zeitweise sogar in eine pro ana gruppe, aber nicht um diese scheiß regeln zu befolgen sondern um die geschichten der anderen zu hören, weil es mich faszinierte.

wichtig: ich habe in dieser zeit nie gehungert, geschweige denn mich übergeben!

2018 bin ich dann sehr krank geworden (hat nix mit der sache zu tun). ich lag wochenlang im krankenhaus und nahm bis auf 43 kilo ab. da habe ich erst gemerkt wie schlecht es mir mit untergewicht geht. mein körper war schlank, aber ich habe mich nicht schön gefühlt. seit es mir wieder besser geht habe ich wieder fast 3 kilo zugenommen. ich achte kaum noch auf ernährung und mache sport nur wenn mir danach ist. das einzige was ich tu ist mich am ersten jeden monats zu wiegen und maß zu nehmen. wenn da mal etwas mehr ist stört es mich aber nicht. ich will nur u50 bleiben.

also. magersüchtig oder nicht?

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Wieso habe ich durchgehend hunger?

Die letzten Monate habe ich mein Gewicht gehalten und wollte jetzt wieder abnehmen. Seit über einer Woche bin ich wieder im Defizit. Ich esse nicht zu wenig! Ich esse meinen Grundumsatz und zwar 1700kcal.

Ich weiß nicht was mit meinem Körper los ist aber ich habe von morgens bis abends den ganzen Tag Hunger. Ich könnte heulen weil einem das so viel Kraft raubt wenn man sich ständig mit Hunger rumquält und deshalb auch schlecht einschlafen kann.

ich trinke genug und ich esse auch ausgewogen. Es ist aber egal ob ich viel Proteine und Gemüse esse oder total ungesund, ich habe trotzdem immer Hunger.

ich dachte vielleicht gewöhnt sich der Körper dran aber die letzte Woche wurde es immer schlimmer und schlimmer.

Heute hatte ich einen ungeplanten Cheat day und hab 2500kcal gegessen und ich hab gerade so unfassbar Hunger das glaubt ihr nicht.

ich hab schonmal abgenommen und hatte nach 5kg dann einen Jojo Effekt und ich weiß genau wenn das so weiter geht wird er wieder kommen und ich möchte das nicht!

Der Arzt lacht mich doch aus wenn ich als übergewichtige Person da hingehe und sage ich hab immer Hunger.

aber langsam ist das nicht mehr normal. Ich nehme die Pille aber das schon seit einem Jahr und ich hatte bisher nie Probleme mit Zunahme durch die Pille.

Was soll ich tun ich bin echt am verzweifeln. Ich hab das Gefühl einfach kein Sättigungsgefühl zu besitzen und das macht mich so fertig. Ich bin ständig schwach und gehe kaum mehr raus weil ich Angst habe ich halte körperliche Belastung mit dem Hunger nicht aus. Bald wollte ich wieder ins gym, wie soll ich da genug Kraft haben?

das raubt mir momentan soviel Lebensqualität. Es ist auch kein Heißhunger oder Appetit sondern wirklich Hunger wo sich mein Magen leer anfühlt und kurz vorm Knurren ist.

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Wie kann man es (ethisch) rechtfertigen, Tierprodukte zu essen?

Folgende Argumente finde ich nicht überzeugend:

  • "Das hat man schon immer getan": 1. Trifft dies nicht auf alle Kulturen zu (z.B. buddhistische Zivilisationen) 2. Hat der Mensch auch schon immer gemordet, Kriege geführt oder vergewaltigt
  • "Fleisch ist für das Hirnwachstum notwendig gewesen": gewesen ist das Stichwort. Heute hat es keine essentielle Bedeutung mehr für unsere Gesundheit
  • "Ohne Fleisch und Milchprodukte fehlen uns Stoffe wie Proteine, Vit. B12, Eisen oder Calcium": Vitamin B12 wird Tieren in Massentierhaltung auch künstlich verabreicht. Vor dem Hygiene-Zeitalter kamen die B12-produzierenden Bakterien auf der Schale von frisch geerntetem Gemüse in der Erde auch vor und wurde mitgegessen. Es ist nicht verwerflich oder schädlich. Außerdem verursacht Milch im Alter ggf. Osteoporose, da es sauer verstoffwechselt wird und der Körper als Puffer Calcium aus den Knochen ins Blut abgibt. Eisen und Proteine kann man ausreichend auch als Pflanzlicher Kost zu sich nehmen
  • "Vit. B12 Präparate würde ich nie nehmen wollen (zu unnatürlich)": Unnatürlich ist vieles in unserem Alltag und auch die vielen Hormone und andere schädlichen Chemikalien, die in konventionellen Tierprodukten enthalten sind und manchmal auch in Bio-Lebensmittel (siehe häufige Skandale mit Bioeiern
  • "Tiere fühlen kein Schmerz oder Angst": Das tuen sie wissenschaftlich erwiesener maßen schon.
  • "Gott hat den Menschen in der Bibel/Thora/Koran erlaubt, Fleisch zu essen: Wie kann man sich sicher sein, dass diese Schriften von Gott stammen? Rechtfertigt das Tierleid?
  • "Tiere sterben sowieso": Der Mensch stirbt auch sowieso, darf man ihn deshalb essen?
  • "Wenn wir keine Tiere essen würden, gäbe es zu viele Kühe, Hühner etc.". Wenn wir keine Tiere essen würden, müssen wir sie auch nicht künstlich züchten und es gäbe nicht(!) so viele.
  • "Vegan ist zu teuer": Wenn man keine Tierprodukte mehr kauft, spart man sogar einiges an Geld, solange man nicht nur Vegan-Fertigprodukte kauft, sondern möglichst frisch und selber kocht.
  • "Fleisch ist mir zu lecker": Das ist kein richtiges Argument, dass das Töten rechtfertigt
  • "Ohne Tierprodukte würden viele Menschen in der 3. Welt verhungern": Würde man das Viehfutter in Form von Soja oder Mais vollständig an die armen Menschen weltweit verteilen, gäbe es vermutlich gar keinen Welthunger und auch keinen Wassermangel/Desertifikation etc.

Freue mich über weitere Argumente, welche mich überzeugen könnten

Danke!

Umweltschutz, Ernährung, Fleisch, vegan
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