Erbdiebstahl?

Hallo, ich hätte eine kurze Frage. Meine Mutter ist Erbe von meinem Großvater.

Um es übersichtlicher zuhalten, kürze ich die anderen Erben mit Buchstaben ab.
Ein weiterer Erbe ist also Person „B“.

Das Erbe wird dabei durch 3 geteilt, also es gibt noch eine 3. Person die mit erbt, diese spielt jedoch keine Rolle.

Person B hat meine Mutter angerufen, was mit dem Auto passiert. Darauf hin hat sie gesagt, er soll das Auto erstmal auf dem Parkplatz stehen lassen, bis eine Entscheidung getroffen wird.

Meine Mutter erhielt dann einige Tage später einen Anruf von der Vertragswerkstatt. Bei dem Auto wurden Räder gewechselt und eine kleinfügige Reparatur in Auftrag gegeben.

Das war schon merkwürdig, dass Person B das Auto ohne andere Erben zu fragen in die Werkstatt zur Reparatur bringt.

Daraufhin erhielt meine Mutter eine WhatsApp Nachricht von Erben „B“ und ich zitiere:

“Ich habe das Auto bewerten lassen und es hat keinen Wert mehr. Zahnriemen und Bremsen müssen neu gemacht werden. Ich habe das Auto bei einem Händler abgegeben. Vertrag ist bereits unterschrieben.“

Zur Info: Das Auto ist ein Renault Clio bj 2007 mit 44t km. Der Restwert auf dem Markt beträgt ungefähr 5000€.

Erbe B kann doch nicht von sich aus entscheiden, Reparaturen vorzunehmen und das Auto dann einfach von sich aus abgeben.

Laut Testament soll das Auto / oder der Wert des Autos durch 3 geteilt werden.

— Zusätzlich sollen Schmuck und Münzen ebenfalls durch 3 geteilt werden laut Testament. (Wert ungefähr 7000€). Diese hat Erbe „B“ ebenfalls einfach mitgenommen.

Handelt es sich dabei um Erbdiebstahl? Und wie geht man nun am besten vor?

Testament, Recht, Erbrecht, Erbe, Diebstahl, Auto und Motorrad
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Wird man über Erbschaft als Enkel und werden alle Erben über die weiteren Miterben informiert?

Hallo,

kurzer Sachverhalt: Meine Oma ist vor knapp 3 Wochen verstorben. Mein Vater (Sohn dieser Oma) bereits vor über drei Jahren. Neben meinem Vater hat meine Oma auch noch drei weitere Kinder also meine 2 Tanten und mein Onkel. Testament gibt es keines. Nun, ich hab mich bereits erkundigt, dass ich sozusagen den Platz als Erbe für meinen Vater einnehme, was ich auch annehmen würde.

Frage 1: Werde ich in dem Fall darüber noch offiziell informiert vom Nachlassgericht, dass ich als Enkel sozusagen den Platz eines verstorbenen Kindes einnehme?

Nun ist die Beerdigung vorbei und ich fang an, mir Gedanken darüber zu machen. Ich habe das Gefühl, die anderen hätten noch nicht so ganz begriffen, dass ich auch miterbe wäre.

Frage 2: Werden beim Amtsgericht auch wirklich alle erben ermittelt und allen Miterben bekannt gegeben und miteinbezogen, sodass auch keiner benachteiligt werden kann ?

Ich hab mit meinen Onkel und einer meiner Tanten nicht das engste Verhältnis und möchte eigentlich nur, dass denen auch nochmal offiziell deutlich gemacht wird, dass unter anderem auch ich zu den Erben gehöre, damit sie es selbst auch wirklich begreifen.

Frage 3: Ich weiß, das man einen Erbschein beantragen muss, aber dafür müssen die Mitarbeiter dann ja auch schauen ob man berechtigt dafür ist und das allen mitteilen welche diesen außerdem beantragen oder?

Vielleicht war schon mal jemand in dieser Situation oder hat Ahnung und kann mir da helfen. Lieben Dank im voraus.

Familie, Erbrecht, Erbe, Erbschaft, Erbfolge, Nachlass, Nachlassgericht
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Testament, Schekung, Erbe, was kann jetzt alles passieren?

Hallo.

Meine Eltern haben(hatten) 2 Häuser, mein Vater ist bereits verstorben meine Mutter lebt noch wird aber wohl nicht mehr lange machen.

Zum eigentlichen Thema. Kurz vorm Tod meines Vaters hat meine Schwester meine Eltern ein Testament schreiben lassen in dem ich vollkommen enterbt werde und sie die beiden Häuser erbt, sprich ich hätte nur Anspruch auf meinen Pflichtteil. - Dies passierte ein paar Tage vorm Tod meines Vaters und wurde vollkommen von ihr ausgenutzt während der Zeit in der weder mein Vater ( zu dem Zeitpunkt schon dement, aber nicht Ärztlicht nachgewiesen und aufgenommen )im sterben lag und meine Mutter total in den Gedanken verloren war weil ihr Eheman von 60 Jahren dabei war zu sterben. Wurde von meiner Mutter bestätigt. Aber es wurde nichts Schriftlich aufgenommen dies bereue ich aktuell.

Jedoch zog meine Mutter nach dem Tod meines Vaters bei mir ein und wird seitdem von uns gepflegt. Eins der beiden Häuser hat sie mir über übergeben wollen, später wurde dies per Notar festgenommen (Schenkung, aktuell bin ich der Eigentümer des Hauses)

Haus 1(in meinem Besitzt) - Wert ca. 250.000 Euro
Haus 2(im Besitz meiner Mutter) - Wert ca. 180.000 Euro
Testament besagt sie wäre der Alleinerbe und ich hätte nur Anspruch auf meinen Pflichtteil.

Meine Fragen wären:

  1. Hat meine Schwester jetzt Anspruch auf das Haus in meinem Besitz?
  2. Wird das alte Testament hinfällig?
  3. Wenn sie keinen Anspruch auf die Materialien hat aber einen Geldwert wieviel % wäre dieser?
  4. Wenn das alte Testament hinfällig wird, wie würde das Erbe geteilt werden wenn kein anderes Testament existiert?

Sollte wer die Frage/n beantworten können wäre ich sehr Dankbar.

Recht, Erbe, Schenkung
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Mietvertrag erben und in Wohnung ziehen?

Meine Großmutter ist vor 7 Wochen gestorben. Sie hat alleine in einer Mietwohnung gewohnt, seit 40 Jahren. Der Mietvertrag ging nun auf meine Mutter und ihre beiden Schwestern, meine Tanten, über. Keine von ihnen hatte Interesse an der Wohnung und meine Tante ging davon aus, dass das bei allen so ist und hatte das dem Vermieter telefonisch mitgeteilt und erbeten, dass er uns bis Ende des Jahres Zeit lässt zum Ausräumen.

Nun meinte meine Cousine, dass man einen Mietvertrag erbt und damit auch das Wohnrecht. Ich wurde da hellhörig, nicht nur weil ich sehr an der Wohnung hänge, sondern auch weil sie natürlich noch verhältnismäßig günstig ist (München ;-) ).

Ich sprach mich daher mit meiner Mutter ab und rief heute den Vermieter an, um ihm zu sagen, dass wir generell noch Interesse an der Wohnung hätten und ich ihm erstmal ein paar Fragen stellen wollte, bevor wir weiterüberlegten (meine Fragen wären gewesen, ob er zustimmen würde, dass meine Mutter die Wohnung behält und mich drin wohnen lässt und wie es mit Renovierungsarbeiten aussähe, ob man die selbst machen könne etc...). Aber dazu kam ich gar nicht, weil der Vermieter mir sehr freundlich erklärte, dass ich das missverstanden hätte und man das Recht dort zu wohnen, nur habe, wenn man auch vorher schon dort gewohnt habe... nicht aber wenn man da neu einziehen will. Er meinte, der Vertrag laufe nur so lang wie wir die Wohnung ausräumen, also wie mit meiner Tante vereinbart bis 31.12.

Im Internet hab ich nun gelesen, dass wenn der Verstorbene alleine gewohnt hat, der Mietvertrag an die Erben übergeht... allerdings steht da nirgendwo auch ausdrücklich, dass man da wohnen darf.

Was stimmt denn nun?

Wozu sollte man denn einen Mietvertrag erben, wenn man nicht drin wohnen kann? Das macht doch keinen Sinn?

Kennt sich da wer sicher aus bzw hat selbst sowas erlebt?

(Bitte nur Leute antworten, die sich auskennen)

DANKE SCHON MAL!!!! 😊

Miete, Recht, Mietrecht, Erbe, Todesfall
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Wie wird man "Besetzer" los?

Liebe Leute, vielleicht habt ihr Lust, folgende Situation von mir zu kommentieren.

Mein inzwischen verstorbener Opa hatte eine Hütte mit Pachtgrund in einem Strandbad, das meine Tante (die mit meinem Opa zusammen wohnte) fünf Jahre lang untervermietet hatte, obwohl eine Untervermietung laut Bestandvertrag verboten ist. Mit dieser Untervermietung verdiente sie sehr gut, ohne dabei aber "wenigstens" die jährliche Pacht zu bezahlen, diese häuften sich seit 2015 als Schulden an. Ich hatte immer Kontakt gehalten mit der Verwaltung, wieso bitte die illegale Untervermietung gestattet wird, über welche sich mehrere Instanzen aufregten, wieso das denn nicht unterbunden wird. Mir wurde kein Grund geantwortet, die Duldung ginge mich nichts an, hieß es. 2018 ist mein Opa verstorben, für die Badehütte gibt es zwei Erben, meine Tante und mich. Eine gute Lösung wäre gewesen, die Hütte zu verkaufen und den Betrag zu teilen. Allerdings verbarrikadieren sich die Untermieter, ließen keinen Termin für eine Schätzung des Objekts für einen Verkaufspreis zu und keine Besichtigung potentieller Kaufinteressierter. Die Gerichtskommissärin verlangte von ihnen, die Hütte zu räumen, die Schlüssel abzugeben. Das geschah nicht. Nun möchte meine Tante mir zugunsten von ihrem Erbanteil zurücktreten. Ich kann "die Hütte haben" und müsste "nur" die Pachtschulden von über 7.000.- zahlen. Wenn ich einen Käufer finde, könnte ich die Hütte für rund 40.000 - 50.000.- verkaufen, der genaue Wert müsste eben noch geschätzt werden. Das Problem sind die "Besetzer", die darin wohnen. Der Pachtvertrag wurde nun in diesem Jahr gekündigt, weil die Hütte jahrelang widerrechtlich untervermietet wurde, obwohl ich für die widerrechtlich Untervermietung nichts kann. Ob nach wie vor Miete an meine Tante gezahlt wird oder die Besetzer einfach so einfach darin sind und nicht gehen, will mir meine Tante nicht sagen, sagen die Besetzer nicht, weiß die Gerichtskommissärin nicht.

Was würdet ihr denn an meiner Stelle tun? Das Erbe annehmen oder nicht? Laut Gerichtskommissärin ist ein Räumungsbefehl sehr schwierig, sehr heikel, sehr langwierig, das wäre "nicht so einfach", man hätte "kein Recht, sie aus der Hütte zu bekommen" oder so ähnlich, etc. Das finde ich einfach absurd, in meinen Augen sollte das Rausschmeißen der Personen, die widerrechtlich drinnen sitzen, nur einen Anruf bei der Polizei benötigen. 

Danke euch für eure Meinungen! Liebe Grüße

Recht, Erbe, Gesetzeslage, Jura, Jus, Strafrecht
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