Erben Minderjährige Schulden?

Hallo

Ich habe ein Erbe für mich und meine Kinder ausgeschlagen. Mein Erzeuger ist verstorben zu dem ich null Kontakt hatte. Ich bin von ihm misshandelt worden und in einer Pflegefamilie groß geworden. Meine Exfrau sollte das Erbe auch für die Kinder ausschlagen. Dies hat die wohl statt bis zum 10.08. erst am 14.08. vorgenommen. Angeblich hat sie erst kurz vorher davon erfahren. Hat aber am 29.6 einen Brief von mir erhalten und dies auf dem Rückschein bestätigt. Somit scheinen jetzt die Kinder als Erben anzusehen zu sein und sollen nun die Wohnung meines Erzeugers räumen und den Mietrückstand usw. zahlen.

Ich soll nun ein Schreiben unterschreiben und mich um die Unterschrift von meiner Exfrau kümmern. Dabei geht es wohl um die Kündigung der Wohnung und die Räumung. Ich habe allerdings keinerlei Kontakt dorthin und sie reagiert auf keinerlei Schreiben weder von mir noch von Behörden etc. Was soll ich nun tun? Alle von mir erforderlichen Dinge habe ich getan, das Erbe ausgeschlagen, Exfrau 2x mit Rückschein angeschrieben, habe eine Bestätigung vom Landkreis das ich für Kosten wegen Unzumutbarkeit nicht belangt werden kann, usw. Kann ich jetzt wegen der Kosten vom Mietrückstand belangt werden??? Meine Exfrau kassiert nur den Unterhalt für die Kinder, aber wenn sie dafür was tun soll kommt sie ihren Verpflichtungen in keinsterweise nach. Sie wurde wohl auch vom Amtsgericht und dem Anwalt des Vermieters angeschrieben und hat nicht reagiert.

Muss ich jetzt für irgendwas haften, weil sie fristen versäumt hat? Und was kann ich dagegen tun. Ich denke sie macht es extra um mir eins auszuwischen.

Recht, Erbrecht, Erbe ausschlagen
9 Antworten
Muss ich die Erbschulden des Bruders von meinem Vater zahlen?

Zunächst, mir ist klar das ich alle Antworten die ich bekomme nicht als Rechtsberatung ansehe sondern diese dienen mir nur als Hinweise auf bestimmte Punkte oder weitere Vorgehensweisen!

Ich bin jetzt 23 Jahre und wo ich 17 Jahre alt war ist zu dem Zeitpunkt ungefähr der Bruder meines bereits verstorbenen Vaters gestorben. Meine Mutter musste für mich die Ausschlagung des Erbes erteilen. Dieses tat Sie auch, Sie hat aber nicht von der familiengerichtlichen Genehmigung gebrauch gemacht trotz das Sie aufgefordert worden ist, das Erbe ist aber nur dann Ausschlagbar wenn Sie Gebrauch davon gemacht hätte. Mir erklärte Sie das Sie den Überblick darüber verlor und sich nicht auskannte damit. Damit bekam Sie Post das ich Erbe des verstorbenen Bruders meines Vaters bin. Ende letzten Jahres habe ich von einem Jobcenter einen Brief bekommen wo darin steht ich möge ungefähr 780€ zurückzahlen da ich als Erbe dafür hafte. Ich persönlich kannte Ihn nicht und hatte auch nie Kontakt zu dem Bruder meines Vaters. Ich habe nun Widerspruch eingelegt und auch erklärt das Ich selber keinen Brief mit einer Ausschlagung erhalten habe jedoch meine Mutter weil ich zudem Zeitpunkt wahrscheinlich noch Minderjährig war. Der Widerspruch wurde abgewiesen das die Begründung nicht ausreichend ist. Meine Mutter hat die Ausschlagung nur halb durchgesetzt und ich wusste davon nichts! Was auch ganz wahrscheinlich ist, das der verstorbene Bruder meines Vaters noch viel mehr Schulden hat. Leider habe ich kein Geld für einen Anwalt und habe auch nicht das nötige Geld für einen Anwalt noch um diese verlangten Summen des Jobcenters zu bezahlen. Da ich als Selbständiger höchstens 1,200€ im Monat einnehme. Kann ich da irgendetwas noch tun um das Erbe auszuschlagen oder eine andere Lösung zu finden. Ich bin sehr unruhig und habe Angst das ich dafür aufkommen muss da es auch eher der Fehler meiner Mutter war. Ich bin für jede Antwort sehr dankbar. Falls ich das zahlen muss habe ich Angst das bei mir gepfändet wird in Zukunft, kann das passieren? Oder ist auch mein Bewerbe in Gefahr weil ich nicht zahlen kann? Vielen Dank.

Familie, Recht, Erbrecht, Erbe ausschlagen, Gerichtliches, erbsache
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Kein Geld für die Beerdigung, komplizierter Erbfall - Erbe ausschlagen?

Folgender Fall: Die Eltern haben 2 gemeinsame Kinder, ein Elternteil ist zeitnah verstorben. Die Eltern haben ein notarielles Testament und setzen sich gegenseitig als Erben ein. Der Längerlebende wird von der Tochter allein beerbt. Die Tochter besitzt eine notarielle Generalvollmacht. Der Sohn hat vor 20 Jahren ein damals minderwertiges Haus mit Grundstück von der Mutter aus der Erbmasse der Oma geschenkt bekommen, welches heute durch Aus- und Umbau seinerseits und durch Wertsteigerung von Grund und Boden im Wert gestiegen ist. Nun heißt es im Testament, dass diese Zuwendung auf den Pflichtteil des Sohnes angerechnet werden soll. Weiterhin soll die Tochter das elterliche Grundstück bekommen und das Restvermögen etc. soll gleichmäßig aufgeteilt werden.

Nun ist es so, dass das Grundstück zu Lebzeiten der Eltern durch die Eltern verkauft wurde und der Erlös und das Vermögen innerhalb von zwei Jahren vor dem Ableben des einen Elternteils großzügig überwiegend an die Tochter und deren Kinder verteilt wurden. Mit anderen Worten, es gibt offene Rechnungen und die Kosten der Beerdigung können von dem Längerlebenden nicht aufgebracht werden und es wird erwartet dass der Sohn die Beerdigung übernimmt, da die Tochter ebenfalls nicht nur die Zuwendungen verbraucht hat.

Nun gibt es richtig Stress. Kann der Längerlebende die verteilten Zuwendungen wieder einfordern? Es gibt allerdings nur wenig Belege. Sind jetzt die Kinder im Zugzwang und müssen bezahlen? Es stellt sich heraus, dass nur der Sohn sich Vermögen erarbeitet hat. Wer sollte das Erbe ausschlagen (gleich für den Folgefall??

Familie, Recht, Erbrecht, Erbe, Erbschaft, Pflichtteil, Ausschlagung Erbe, Wirtschaft und Finanzen
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Pflichtanteil an Bruder bzw. Sohn beim Erbe umgehen?

Hallo Zusammen,

ich hoffe es gibt hier jemanden der uns etwas weiterhelfen kann. Es geht um folgende Situation: vor fast 20 Jahren hat meine Oma ein altes Haus gekauft und zusammen mit meinem Vater beschlossen, dieses umzubauen und gemeinsam darin zu wohnen.(meine Oma im unteren Teil des Hauses und meine Eltern bzw wir als Familie im oberen Teil des Hauses)

meine Oma nahm eigenständig einen Kredit für den Kauf des alten Hauses und des Grundstückes auf. (Diesen tilgt sie bis heute noch eigenständig) knapp. 290.000 DM

Meine Eltern nahmen zusätzlich dazu einen Kredit auf um einen Anbau zu errichten und den alten Teil des Hauses zu sanieren.

Sprich: Kosten fü den Kauf an sich laufen über meine Oma. Alle anderen kosten haben meine Eltern getragen (auch wenn heute noch Reparaturen etc. Anfallen Werden diese von meinen Eltern bezahlt)

Problem an der Geschichte: leider sind meine Eltern weder im Grundbuch noch sonst irgendwo eingetragen... das Haus ist derzeit noch mit ca. 60.000€ verschuldet.

der Bruder meines Vaters redet ständig auf meine Oma ein, dass er sein Erbe haben möchte und nutzt jede Gelegenheit dazu meine Oma diesbezüglich zu beeinflussen.

Da selbst meine Oma nicht möchte, dass er etwas von dem Haus bekommt stellen wir uns die Frage: wie kann man in diesem Fall ein Erbe für meinen Onkel umgehen?

Meine Oma ist über 80 Jahre alt und meine Eltern gehen auf die 60 zu.. ich möchte nicht, dass meine Eltern in diesem Alter nochmals einen Berg an Schulden haben werden nur um meinem Onkel seinen pflichtanteil zu zahlen.

Meine Eltern kümmern sich seit Jahren um meine Oma. Es wird für sie gekocht, geputzt, sämtliche arzt Termine oder sonstige Botengänge werden für sie oder mit ihr erledigt. (Sobald meine Oma zu meinem Onkel sagt es ginge ihr nicht gut sie muss mal zum Arzt verlässt er ziemlich zügig das Haus und lässt sich tagelang nicht blicken, in der Hoffnung er muss keine Botengänge erledigen)

wie schaffen wir es, das Erbe an ihn zu umgehen:

das Haus auf meine kleine Schwester umschreiben?

Kauf auf Rentenbasis durch meine Eltern?

sonst irgendwelche Ideen oder Tipps?

Wir wären über jede Hilfe dankbar..

Familie, Erbrecht, Erbschaft, Hauskauf, Pflichtanteil, Umschreibung
1 Antwort
Berliner Testament , Erbschleicherei?

Hallo,

Erstmal vorweg:

Mein Vater ist vor 7 Jahren verstorben. Meine Eltern haben ein Berliner Testament gemacht, in den sie sich gegenseitig zum jeweiligen Vollerben eingesetzt haben. Meine Schwester und ich erhalten erst nach dem Tode meiner Mutter, das Erbe zu gleichen Teilen. Eine nachträgliche Veränderung des Testaments, von Seiten meiner Mutter lässt das Testament nicht zu.

Jetzt zu meinem Anliegen:

Meine Schwester hat aus der Erbmasse, meiner Mutter vor zwei Jahren ein Haus abgekauft. Im Kaufvertrag waren 180000,-€ vereinbart, bezahlt hat sie aber nur 130000,-€. Dieses geschah nur, damit sie besser als Kreditnehmer bei der Bank steht. Den Erhalt der 1800000,-€ hat meine Mutter leider ohne mein Wissen beim Notar bestätigt.

Dieses Haus habe ich von einem Makler schätzen lassen, was es zu diesem Zeitpunkt Wert war. Die 180000,-€ sind realistisch.

Jetzt wollte meine Mutter mir zum Ausgleich eine kleine Wohnung aus der Erbmasse zukommen lassen. (Wert ca. 60000,-€) Allerdings würde meine Schwester dieses als Vorerbe meinerseits sehen und nach dem Ableben meiner Mutter einklagen, da sie ja schließlich das Haus für „offiziell“ 180000,-€ abgekauft hat und noch kein „Vorerbe“ erhalten hat.

Wie kann meine Mutter den finanziellen Ausgleich schaffen, ohne das meine Schwester mir das als Vorerbe anlasten kann.

Vielen Dank und ein schönes Weihnachtsfest

Testament, Recht, Erbrecht, Wirtschaft und Finanzen
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Erbabwicklung allgemein - Erklärung folgt....?

Eine Mutter wohnt seit mehr als 20 Jahren bei einer Tochter mit im Haus. Die Mutter zahlt lediglich Ihren Anteil Strom und einen ganz geringen Beitrag für Müll etc. Sprich keine Miete. Seit einigen Jahren hat diese Pflegestufe 2 (meines Wissens) und wird von der Tochter nach Bedarf unterstützt...Einkaufen, beim Baden, Wäsche, Haushalt etc. Es gibt noch weitere Geschwister, die sich jedoch nicht kümmern, auch nicht besuchen. In Anbetracht des doch recht hohen Alters der Mutter, machen sich nun Gedanken breit.....was wird wenn der Tag x kommt. Die Mutter hat so viel Geld zurück gelegt, dass sie beerdigt werden kann, ohne der Tochter Kosten zuzumuten. Alle Wohngegenstände im Haus sind sehr alt und abgewohnt. Schmuck etc. wurde bereits mit dem Tod des Vaters abgegeben an die Kinder. Weitere finanzielle Mittel gibt es wohl keine, wie auch nur etwas handschriftliches, dass das Geld vom Konto für die Beerdigung sein soll und wenn was über bleibt, dann zur Grabpflege....Bei einem Problemkaffeeklatsch äußerte sich jedoch die Tochter mir gegenüber, dass sie dem Tag x mit Schrecken entgegensieht, da dann sicherlich alle anderen Geschwister aus dem Nichts auftauchen und alles in Frage stellen. Wie sollte sie sich Verhalten, um allen Ärger aus dem Weg zu gehen? Es gab wohl schon beim Ableben des Vaters heftigen Streit über Jahre, da er kein Testament hinterlassen hat-es aber auch nicht wirklich was zu erben gab. Jeden ernstgemeinten Rat, gebe ich gern weiter, sofern niemand was dagegen hat.

Familie, Recht, Erbrecht
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Kann eine an einem Erbvertrag nicht direkt beteiligte Person vom Erbe ausgeschlossen werden?

Folgende Situation: Vor einigen Jahren verstarb meine Großmutter und hinterließ ein Testament, indem ihre sechs Enkel als Erben aufgelistet waren.

Eine meiner Tanten (die älteste) wollte auf ihrem Pflichtanteil beharren und teilte das auch allen anderen Erbberechtigten mit und überzeugte auch ihre beiden Schwestern dasselbe zu tun. Sie dachte, dass ihr mehrere tausend Euro zustünden (in Wirklichkeit wären es wenige Hunderte gewesen). Soweit so gut.

Meine Großmutter hatte insgesamt vier Kinder von denen mein Onkel jedoch, da ihm nach dem Tod des Großvaters in den frühen 80gern der gesamte Grundbesitz der Familie in einem Übergabevertrag überschrieben worden waren, durch diesen Vertrag vom Erbe ausgeschlossen war.

Meine jüngste Tante war zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses zwar über 21, jedoch noch unverheiratet. Meine Großmutter wollte sicher stellen, dass, falls sie vor einer Eheschließung meiner Tante verstirbt, diese, wie auch schon ihre beiden Schwestern vor ihr, eine bestimmte Summe als Mitgift erhält. Daher wurde dies auch im Vertrag festgehalten, ohne das die jüngste Schwester darüber informiert wurde oder sie das Dokument jemals gesehen hätte.

Meine Tante heiratete einige Jahre darauf und meine Großmutter lebte bis in die frühen 2010er Jahre.

Nun kam die älteste Tante aber an eine Kopie des Vertrages und wollte diesen dazu nutzen, die Jüngste für nicht erbberechtigt erklären zu lassen, weil ja die besagte geplante Mitgift im Vertrag festgehalten war.

Meine Frage wäre jetzt, hätten die oben beschriebenen Umstände dazu gereicht, meine Tante aus dem Erbe zu nehmen?

Es gibt keine Beweise, dass sie das Geld jemals erhalten hat, sie hat den Vertrag niemals unterzeichnet und war auch alt genug, dass nach meinem Verständnis, die Unterschrift ihrer Mutter nicht mehr in ihrem Namen geschehen konnte.

Familie, Recht, Erbrecht, Erbe, Vertrag, Erbrecht Pflichtteil
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Schenkungssteuer bei Restkreditversicherung?

Hallo liebe Fragengemeinde,

ich hoffe, jemand von Euch kann mir weiterhelfen, denn momentan bin ich echt verzweifelt.

2012 haben mein Freund und ich anlässlich des Aus- und Umbaus seines Elternhauses einen Hauskredit (Darlehen der Bank und Kfw) gemeinsam aufgenommen. Wir sind also beide Darlehensnehmer laut Verträgen. Als Absicherung haben wir eine Grundschuld (ich bin ebenfalls im Grundbuch als Schuldner unter dieser eingetragen, allerdings nicht als Eigentümer, das war nur er allein) und eine Risikolebensversicherung je Darlehensnehmer, die somit den Stellenwert einer Restkreditversicherung einnimmt, angegeben. Leider wurden wir bei dieser falsch beraten und haben diese nicht "über kreuz" abgeschlossen. Heißt: Versicherungsnehmer = versicherte Person, Begünstigter jeweils der Partner.

Anfang des Jahres ist mein Freund nun leider an Leukämie verstorben und hat unsere beiden Kinder, mich und natürlich auch seinen Anteil des Kredits hinterlassen.

Bei einem Termin mit der Bank wurde mir gesagt, dass die Risikolebensversicherung, da ja als Absicherung des Kredits gedacht und damit zweckgebunden, nicht Erbschafts- oder Schenkungssteuerpflichtig ist. Auch, dass ich als Mit-Darlehensnehmerin den Vertrag alleine weiterführen muss/soll/kann, egal, ob nun Erben existieren oder nicht.

Somit habe ich die Auszahlung der Versicherungssumme dafür genommen, die Kfw-Finazierung, da nicht mehr so viel offen, komplett abzulösen und nach Absprache mit der Bank den Rest fest angelegt, da ich vor Ablauf der Zinsbindung Ende 2022 horrende Strafzinsen zahlen müsste, wenn ich den Baukredit jetzt schon bediene.

Nun habe ich diese Woche ein Schreiben vom Finanzamt bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, dass ich doch fast 16.000 EUR Schenkungssteuer zahlen muss. Wir waren nicht verheiratet und daher habe ich nur einen Freibetrag von 20.000 EUR und die Versicherungssumme belief sich auf 70.000 EUR. Außerdem, dass auch die Schulden nicht begünstigend angerechnet werden können, da ich die Kreditverträge ja "freiwillig" übernommen habe und hier ja eigentlich die zwei Erben einstehen müssten.

Nun bin ich recht verzweifelt, da der Restbetrag ja fest angelegt ist und mal eben so, kann ich die 16.000 EUR nicht aufbringen. Der Finanzierungsplan ist auch darauf angelegt, dass dieser bei der Neufinanzierung vollständig berücksichtigt wird.

Zudem habe ich ja von der Bank eine andere Aussage und würde gerne in Widerspruch gehen.

Meine Frage ist nun, sind die Aussagen der Bank überhaupt richtig und wenn ja, wie könnte ich den Widerspruch formulieren und welche Nachweise muss ich erbringen?

Vielen Dank schon einmal im Vorraus, wenn sich jemand meines Problems annimmt.

Liebe Grüße

Juliane

Kredit, Steuern, Recht, Erbrecht, Risikolebensversicherung, Schenkungssteuer, Wirtschaft und Finanzen
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Immobilienverkauf in einer Erbengemeinschaft?

Der Fall : Wir sind eine Erbengemeinschaft aus 5 Personen. Ich bin zu 3/4 berechtigt, die anderen(Geschwister) zu je 1/16. Wobei einer nicht mehr geschäftsfähig ist und ein Betreuer hat. Ich habe die Nachlassregelung alleine abgewickelt, da meine Miterben einen Vertrag meines Anwalts unterschrieben haben, dass ich einen Makler beauftragen kann.

Jetzt hat mein Makler einen Käufer gefunden, alles ging ganz schnell innerhalb einer Woche. Montags bekam ich Bescheid, dass ich nächsten Montag beim Notar X für die Unterschrift vom Kaufvertrag kommen soll. Und da ist schon das erste Problem: Wie bekomme ich meine Miterben so schnell zum Notar? Also ging ich alleine und unterschrieb im Beisein meiner Maklerin, dem Käufer, und dem Notar. Auch gut.

Die anderen Miterben wurden noch eingeladen, um die nötige Unterschrift zu leisten. Haben 3 getan.

Der 4 wehrt sich. Und da ist das Hauptproblem: Er will aus dem Grund nicht, da er sich übergangen fühlt, wie das die ganzen Monate über seinen Kopf hinweg gemanagt wurde. Ausserdem würde der Vorvertrag fehlen. ( ich habe ihm geschrieben, dass das nicht immer nötig sei). Keine Ahnung, wo er das her hat.

Der Käufer will die Immobilie immer noch und wartet wie ich, dass dieser Miterbe unterschreibt. Mein Anwalt hat ihn dazu auch nochmal aufgefordert. Bis jetzt hat sich noch nichts getan. Können die Miterben einen Schadenersatz vom Miterben verlangen, da das Erbe sich in einer Teilungsversteigerung wiederfindet? Der Käufer sowieso. Ich bitte um die Antwort von einem Experten.

Recht, Erbrecht, Erbengemeinschaft
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