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Thema Erbrecht
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Eine Frage zum Grundbuch/Kaufvertrag?

Hallo Zusammen,

ich könnte ein Familiengrundstück sehr günstig erwerben und darauf in einigen Jahren bauen. Eine Ehe ist nicht geplant. Sie soll/möchte sich finanziell einbringen. Die Immobilie soll jedoch bei Trennung in meinem alleinigen Familienbesitz bleiben und ich möchte dann allein über Verkauf oder Auszug bestimmen können

Sollte an Dritte Verkauf werden müssen, soll Sie ein Vorverkaufsrecht bekommen, sofern Sie mich überhaupt auszahlen kann. Falls Sie ausziehen soll, dann soll sie eine faire Übergangszeit bekommen (ca. 6 Monate)

Weiter möchte ich gerne fair geregelt haben dass Sie all ihr eingebrachtes inklusive Wertsteigerung bei Trennung umgehend zurückerhalten kann. Hierfür dachte ich an eine andere vorhandene Immobilie welche der Bank als Sicherheit für einen schnellen Kredit in Falle der Trennung hinterlegt werden kann. Inwiefern man dies überhaupt vertraglich fair regeln kann, weiß ich nicht.

Sie möchte gerne von dem Haus/Grundstück auch etwas besitzen und sich nicht als "Mieter" fühlen was ich gut verstehen kann da sie ja auch ca. 20% einbringt und es ja auch ein gemeinsames Zuhause sein sollte. Gibt es hier eine Regellung (Grundbucheintrag) bei der ihr diese Ehre gewährt wird, ich aber bei Trennung allein bestimmen kann ob Sie ausziehen soll bzw. ob das Haus verkauft wird ?

In meinem Todesfall während der intakten Beziehung möchte ich gerne ihr und den eventuellen Kindern alles vererben (Grundstück/Haus). Sofern die Trennung vor meinem Tode stattfindet, dann sollen nur die Kinder (falls vorhanden) und Sie gar nichts erben. Dies möchte ich gerne im Vorfeld abgesichert haben. Eine Demenz/Entscheidungsunfähigkeit/Schlaganfall soll dann an dieser Entscheidung nichts ändern. Ich möchte dann auch geklärt haben dass eine Trennung vollzogen wird wenn diese schlimmen Fälle eintreffen und ich mein Testament nicht mehr ändern kann.

Es hört sich hier vielleicht alles etwas egoistisch an, doch ich betone nochmal das man bei Trennung kein Haus teilen kann und ich gerne im Vorfeld so viel wie möglich klären will und mein Famlienerbhaus bei Trennung nur verlieren will, wenn es finanziell anderst nicht geht. Eine Streiterrei hinterher (Rosenkrieg) möchte ich gerne wenn möglich so gut es geht vermeiden. Ganz ausschließen lässt sich das natürlich nie wenn Emotionen im Spiel sind. Ebenso will ich mit dem Haus(eventueller Grundbucheintrag ihrerseits) nicht für Gläubiger Ihrerseits haften. Schon gar nicht wenn die Beziehung zerbricht.

Wie lässt sich soetwas Regeln? Grundbuch, Partnerschaftsvertrag? Ich dachte an eine modifizierte Zugewinngemeinschaft doch von den negativen Faktoren der Ehe halte ich nichts (Trennungsjahr, Unterhalt, Rentenausgleich, Scheidungskosten). Ein gemeinsamer Kreditvertrag wäre wohl zu krass, denn wenn wir uns Trennen dann gewinnt immer die Bank. Die Bank kennt dann nicht: "Ich will mit dem/der Sache nichts mehr zu tun haben"

Freue mich auf eure neutrale Antworten.

Recht Erbrecht Grundbuch Wirtschaft und Finanzen
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Beerdigungskosten + Zusatzkosten wenn Erbe ausgeschlagen wird?

Hallo :)

Mein Bruder ist seit 6 Jahren mit seiner Freundin zusammen und in ein paar Jahren soll definitiv geheiratet werden. Wir sind auch alle dankbar, dass er so eine tolle Freundin hat. 

Nun ist es so, dass ihr Vater vor zwei Monaten die Diagnose Krebs bekommen hat :( Nach etlichen Untersuchungen wurde festgestellt, dass er komplett voller Krebs ist und wahrscheinlich bald sterben wird. 

Der Vater ist seit über 20 Jahren ALG 2 Empfänger. 

Die Eltern mein Schwägerin „in Spee“ sind seit über 20 Jahren geschieden. 

Erst seit ca. 3 Jahren besteht regelmäßiger Kontakt zwischen meiner Schwägerin u. ihrem Vater. Er hat sich nie sonderlich für seine beiden Töchter interessiert

Er hat wohl viele Schulden, keine Lebenspartnerin, zwei Geschwister, jedoch keinerlei Kontakt. 

Die Schwester meiner Schwägerin hat ein zweijähriges Kind und bezieht aktuell ebenfalls ALG2. 

Meine Schwägerin hat ein unbefristetes Arbeitsverhältnis und verdient ca. 1.300,00 € netto. 

Sie und mein Bruder leben zusammen in der gemeinsamen Wohnung und sparen gerade fleißig um sich ein Haus zu kaufen

Mein Bruder ist Industriemechaniker auf einer Yachten-Werft und bekommt ca. 2.000,00 € netto. 

Zu meiner Frage:

Wenn der Vater stirbt, wer zahlt die Kosten der Beerdigung? 

Wer muss sich um die Wohnungsauflösung kümmern und wer trägt die anfallenden Kosten (Entsorgungs-Container z. B.)?

Wer muss die Miete für seine Wohnung tragen (3 Monate Kündigungsfrist auch bei Tod des Mieters)? Noch kann man die Wohnung ja nicht kündigen, man weiß ja nicht wie lange er noch leben darf .

Selbst wenn meine Schwägerin das Erbe ausschlägt und die Gemeinde oder Stadt vorerst die Kosten der o. g. Punkte trägt, können diese doch dann später an Sie herantreten um die Kosten zurückzufordern oder?

Wird mein Bruder mit in die Berechnung einbezogen, da die Zwei ja zusammen in eheähnlicher Beziehung leben?

Ich wäre sehr dankbar, wenn jemand meine Fragen beantworten kann. 

Liebe Grüße 

Erbrecht Erbe ausschlagen Beerdigungskosten
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Lebensversicherung Erbschaft 2005?

Fiktiver Fall. Vater stirbt 2005 u.hinterlässt 2 Kinder. 2005 meldet sich eine Lebensversicherung und teil mit das die Ausschüttung fünfstelliger Bereich an die Kinder vererbt wird, da beide erbberechtigt. Ehe ist zu dem Zeitpunkt schon rechtskräftig geschieden. Im Zuge dessen, erhalten beide Kinder die Ausschüttung im Jahre 2005.

Die damalige Bankauskunft durch die Erbscheine lautete, dass der verstorbene Vater kein Guthaben auf der Bank besitze. Der einzigste Nachlass war somit die Ausschüttung der Lebensversicherung.

2017 verstarb die Großmutter, Mutter des verstorbenen Vaters. Beide Kinder wurden durch ein gemeinschaftliches, notarielles Testament enterbt. Somit geht es aktuelle um Pflichtteilsansprüche.

Im Zuge des Pflichtteilanspruchs-Auseinandersetzungen, gab der Alleinerbe, hinterbliebene Ehemann an, dass bereits nach dem Todesfall seines Sohnes, er auf einen sechstelligen ! Betrag der Lebensversicherung zugunsten der Ehefrau und deren Kinder verzichtet hätte. Jedoch war s.o. zum Todeszeitpunkt die Ehe bereits rechtsgültig geschieden. Der alleinerbe gab an, dass er unter Vorbehalt in der nächsten Zeit sein Recht nicht geltend machen würde.

Nach Recherchen bei der Lebensversicherung stellte sich heraus, dass 2005 eine Lebensversicherung im sechsstelligen Betrag an eine Bank zur Darlehenstilgung einer Immobilie abgetreten worden ist. Diese Immobilie war das vorherige Einfamilienhaus, welches das Ehepaar mit den Kindern damals bewohnte. Dieses Haus gehörte jedoch rechtlich der Urgroßmutter der Kinder. Bezugsberechtigt war der Vater des verstorbenen Sohnes.

Was können die Kinder und Mutter jetzt dagegen unternehmen? Gegen diese Anschuldigung und das die Lebensversicherung 2005 zweckentfremdet wurde? Letzteres ist wahrscheinlich obsolet, da es über der 10 Jahres liegt? Die Ausschüttung der Lebensversicherung an die Bank mit dem Immo-Darlehen fand 2005 statt.

Familie Recht Erbrecht Lebensversicherung Kinder und Erziehung Wirtschaft und Finanzen
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HausSschenkung mit Nießbrauch, stehe ich nachher dumm da?

Hallo, es geht darum mein Vater möchte mir sein Haus jetzt verschenken, mit Nießbrauch, ich wohne nicht in de Haus.
Mein zweiter Bruder bekommt das andere Haus geschenkt und mein dritter Bruder hat vor 20 Jahren schon Geld bekommen, wie kann es schlimmstenfalls aussehen wenn meine Eltern vor den 10 Jahren versterben bis die Schenkung richtig durch ist, was fast absehbar ist, kann der andere Bruder dann auf einmal noch Anspruch auf Pflicht Erbe von den Häusern , wenn nicht vertraglich was festgelegt wird? Auch stellt sich mir die Frage, was ist, wenn meine Eltern vorher noch Pflegefall werden, kann mir das Haus nachher noch weggenommen werden falls nicht genug Geld für Pflege da ist?
Ich habe keine Einnahmen von dem Haus und habe auch selber kaum Geld, wo ich am überlegen bin ob ich dann eine Hypothek auf das Haus nehmen kann, damit ich jetzt auch was habe, denn meine Brüder können jetzt toll leben und ich nicht, auch stellst sich die frage, ob das haus zb, wenn ich Wohngeld beantrage ich durch das Haus dann kein Wohngeld bekomme weil es mit gerechnet wird, oder auch beim Härtefall für meine zähne den ich im Moment hätte oder auch ob das angerechnet wird wenn meine Tochter bafög beantragen würde, weil dann stehe ich mir ja auch noch schlechter:
Hat da jemand vielleicht Ideen, Erfahrungen oder Tipps?

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Erbkonto! Es wird Geld abgebucht für Ehefrau?

Zur Situation:

Mein Vater hatte nach der Scheidung von meiner Mutter nach Jahren eine neue Frau aus der Slovakei geheiratet.

Nachdem er nun Februar 2018 verstorben ist bleiben ein Konto und Haus von Ihm übrig. Meine Schwester und ich haben ja einen Pflichtteil da kein Testament vorhanden ist.

Nun gibt es von Ihm noch ein Konto mit 26tsd Euro bei welchem meine Schwester,die Ehefrau von Ihm und ich unser Einverständnis haben abgeben müssen damit es frei ist für die Kosten der kompletten Beerdigung. Danach sollte es aufgelöst werden und das Restliche Geld unter uns 3 aufgeteilt werden. So war der Plan.

Nun aber nach unzähligen Kontakt versuchen wegen dem noch fehlendem Grabstein und das ich immer wieder vertöstet oder abgewimmelt werde von der Ehefrau,ging ich heute in die Bank und lies mir die Ganzen Umsätze bis Februar zurück ausdrucken.

Da fiel mir nun auf das von den 26tsd nur noch 12 tsd übrig sind und die Kosten der Beerdigung bisher knapp 8tsd Euro betrugen. Der Rest setzt sich aus verschiedenen Abbuchungen wie Telekom,Mobil,DEVK,Grundsteuer,Müllkosten,LBank Zinsen,DRK,Hundesteuer,ADAC,GEZ und 4???Auto Versicherungen zusammmen die laufend abgebucht werden.

Meine Frage dazu nun: Wie es aussieht lässt sie Sich ihre Kosten vom Konto meines Vaters bezahlen! Wer muss das alles Kündigen und darf Sie sowas überhaupt? Und meine Schwester und ich haben Ihr ja gestattet noch 1 Jahr in dem Haus zu bleiben,aber muss Sie dann nicht Dinge wie Grundsteuer,Müll und Zinsen fürs Haus selber tragen? Und wo sind die 4 Fahrzeuge für die Versicherung gezahlt wird? Kann man die Summen die mittlerweile für Sie abgebucht wurden von Ihrem Erbteil abziehen?

Danke für Ihre Hilfe im Voraus...

Geld Recht Erbrecht Erbe Erbengemeinschaft Erbschaftsrecht Konto kontoauszug Wirtschaft und Finanzen
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Testament fehlt aber es gibt Zeugen, kann das helfen?

Mein Ex-Lebensgefährte erzählte mir mehrmals dass seine verstorbene Frau wollte (er ist 71 und war mit ihr 4Monate verheiratet) das ihr Elternhaus nach ihrem Tod an ihre Freundin für € 250.000 verkauft wird. Da der Fall eingetreten ist will er das Haus nicht für diesen Preis verkaufen weil er am freien Markt mehr als das doppelte erzielen kann. Es gibt vier Zeugen die mehrmals dabei waren als die verst.Frau diese Verfügung aussprach - leider gibts kein schriftl. Testament.

1.Zeugin - Finanzbeamtin

Dass du nun aber noch das Versprechen brichst, das dir Annerl von Mai 2015 bis zu ihrem Tod (Aug.2015) mehrfach in meinem Beisein abgenommen hat: Nachdem Annerl als mütterliche Freundin, nicht als Chefin Verena ihr Elternhaus für einen Kaufpreis von € 250.000 angeboten, weil sie das Haus in guten Händen wissen wollte, und Verena leider den Preis nicht aufbringen konnte, hat sie dir verpflichtend aufgetragen ihr Elternhaus bei Freiwerden nochmals als erstes Verena mit dem bereits mündlich festgelegten Preis von € 250.000 anzubieten und zwar unabhängig davon, ob die Immobilienpreise gestiegen sind, - ist einfach nur schäbig von dir!.....

Zeugin 2

......7.10.2017 hallo Peter, ich will das Haus haben. Es wurde mir ja von Annerl versprochen. Und sie hat mire auch noch ein paar Tage vor ihrem Tod gesagt sie schafft es nicht mehr das mit mir abzuwickeln. Du hast ihr aber die Hand drauf gegeben und versprochen dass du das mit mir abwickelst wenns so weit ist und zwar für 250.000€. Es ist versprochen. Annerl hat mir versprochen, dass ich es bekomme und gesagt ich kann ihr und dir das voll und ganz vertrauen.

Verena

Gibts eine Chance ?

Das betreffende Haus steht im Moment bei Immoscout zum Verkauf.

Erbrecht Testament fehlt
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Bislang unbekannter Vater ist verstorben. Wie vorgehen als uneheliches Kind?

Seit vielen Jahren suchte ich nach meinem Großvater (dem Vater meiner Mutter). Meine Großmutter hatte eine kurze Beziehung mit meinem Großvater - hat aber bei Fragen immer abgeblockt und meiner Mutter über ihn nie Informationen gegeben, nur einen Namen. Nach nun fast zehn Jahren habe ich ihn endlich gefunden - leider ist er aber schon länger verstorben. Ich habe im Internet eine Traueranzeige gefunden. Anscheinend hat er nach der Liaison mit meiner Großmutter dann geheiratet. Diese Ehefrau lebt wohl auch noch und anscheinend hat er mit ihr wohl ein oder mehrere Kinder (das wären dann ja Halbgeschwister meiner Mutter). Nun ist die Frage, wie ich weiter vorgehe. Ich habe damals angefangen, nachzuforschen, weil mich einfach sehr interessieren würde, was für ein Mensch mein Großvater war, was er von Beruf war, jetzt natürlich auch, wie er gestorben ist (Krankheiten?) - und außerdem hätte ich ja dann mit den anderen Kindern meines Großvaters eventuell noch Onkel und Tanten.. Ob diese Familie weiß, dass es meine Mutter gibt, ist mir nicht bekannt.

In diesem Zusammenhang ist mir nun bewusst geworden, dass ja meine Mutter bei seinem Tod ja eigentlich auch Erbin wurde, vorausgesetzt die gesetzliche Erbfolge ist eingetreten (= kein Testament). Anscheinend ist es so, dass das zuständige Nachlaßgericht nicht nach Erben nachforscht - und so ist meine Mutter als sein leibliches Kind quasi unter den Tisch gefallen - denn eine Nachricht von seinem Tod hat sie nie bekommen. Er hat wohl Unterhalt gezahlt und meine Mutter sagte mir, dass sie immer gedacht habe, es sei irgendwo vermerkt, dass es sie gibt und sie würde im Todesfall dann automatisch benachrichtigt. Aber offensichtlich ist das nicht so. Ich habe jetzt gelesen, dass meiner Mutter auf jeden Fall ein Pflichtteil zusteht - auch wenn sie in einem eventuellen Testament nicht erwähnt wurde.

Wie gehe ich nun bloß weiter vor? Primär geht es mir ja eigentlich darum, etwas über meinen Großvater zu erfahren - vielleicht wenigstens einmal ein Bild von ihm zu sehen und zu erfahren, wie er so war. Die Traueranzeige von seiner Familie klang jedenfalls sehr herzlich. Andererseits ist da nunmal auch der eventuelle Anspruch meiner Mutter (wobei man ja gar nicht weiß, ob mein Großvater überhaupt Vermögen hatte). Gibt es Schritte, die ich unternehmen MUSS? Und wie gehe ich am Besten vor, damit die Familie nicht den falschen Eindruck bekommt, dass es mir nur um ein eventuelles Erbe geht? Ich bin sehr unsicher, was ich nun machen soll..

Schon einmal Danke für Ihre Antworten.

Familie Recht Erbrecht Kinder und Erziehung
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Vater wird irgendwann sterben, nie da gewesen, muss ich zahlen?

Verzwickte Familiensituation

Mein Vater war 13 Jahre inhaftiert, meine Mutter hat mich im Alter von 4 Jahren in eine psych-somat Klinik gegeben, aufgewachsen bin ich bei Pflegeeltern. Mein Bruder, aus gleicher Beziehung, wuchs bei meiner leiblichen Mutter auf, wurde von selbiger missbraucht und hat vor zwei Wochen Suizid begangen

Mit 16 Jahren eigene Whg, Ausbildung, etc alles gut, läuft... mittlerweile bin ich 45, lebe gutverdienend in der Schweiz mit eigener Familie

Meine Oma stirbt 2001 und mein Vater holt sich meinen Pflichtteil in bar bereits 1999 ohne mein Wissen. Diebstahl?

Durch Recherche habe ich seine Tel.-Nr herausbekommen. Seine Reaktion war, dass er sagte, er habe keinen Sohn... das Geld gehöre ihm.

Gut, ich bin mein Leben lang ohne Eltern klargekommen und habe nach Diskussion mit meiner Frau auf eine Anzeige und Einforderung des Geldes verzichtet, vor dem Hintergrund, dass dies eine weitere Haftstrafe für ihn bedeuten könnte

Darüber hinaus gab es kaum Kontakt, geschweige denn, dass er väterliche Pflichten übernommen hat.

Meines Wissens nach hat er als Hartz4 Empfänger keinerlei Ressourcen und/ oder sogar immer noch Schulden wegen nicht geleisteter Unterhaltszahlungen.

Allerdings bin ich vor diesem Hintergrund nicht Willens, irgendwelche Kosten für auch nur einen Elternteil in Falle ihres Todes zu übernehmen.

Welche Rechtsmittel sehen mir zur Verfügung? Das Erbe ausschlagen alleine reicht ja offenbar nicht aus.

Wenn rechtliche Grundlagen fehlen, gibt es die Möglichkeit auf Basis medizinischer (psych. Traumata) Atteste, um den gesetzlichen Vorgaben entgegen zu treten?

Familie Recht Erbrecht Familienrecht Beerdigung
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Widerrufsrecht Lebensversicherung durchErben?

Hallo zusammen,

ich benötige Hilfe. Irgendwie läuft alles aus dem Ruder. Mein RA kriegt das nicht auf die Reihe.Erst hat er nur die Versicherung angeschrieben, jetzt die generische Seite. Er schreibt und schreibt und die gegenerische Seite nimmt seine Schreiben schon nicht mehr ernst.

Der Fall ist so. Meine Schwester hat Suizid begangen. Schon schlimm genug. Man hat alles versucht. Aber nichts hat genützt.

Sie hat nun eine Lebensversicherung, die Bezugsberechtigung ist auf ihren geschiedenen Ehemann gewesen.

Dieser Bezugsberechtigung haben ich bevor es zur Auszahlung kam ,widersprochen. Schriftlich per Mail und Telefonat.

Die Versicherung hat trotzdem dem Bezugsberechtigten ein Schenkungsangebot unterbreitet,dass er dann auch angenommen hat. Nun wird hin und her geschrieben, dass der vermeintlich Bezugberechtigte den Betrag zurückzahlen soll, da ja der Auszahlung widersprochen wurde. Die Versicherung sagt, sie habe zurecht ausgezahlt. Man müsse nun das Geld beim Bezugsberechtigten zurückverlangen.

ich habe widersprochen und trotzdem wurde ausgezahlt. Der gegnerische Anwalt beruft sich darauf, dass ich geschrieben habe. „ ich möchte widerrufen“. Und, dass nicht die ganze Erbengemeinschaft wirderrufen habe. Zu dem Zeitpunkt wusste ich auch nicht, wer überhaupt Erbe ist, da ein Teil der Erben unbekannt verzogen war und wiederum andere das Erbe ausgeschlagen haben.

Die Versicherung hat erst durch mein Schreiben vom Tod meiner Schwester erfahren. Auch der Grundsatz des Notfallbevollmächtigten lässt die Gegenseite einfach außer Acht.

Es wird nur hin und her geschrieben. Ein Vergleich wurde abgelehnt. Jetzt rät mir der Anwalt zur Klage. Wie das Klageverfahren ausgeht, weiß niemand. Nur die Kosten etwa 10000.Das übersteigt den Wert der Lebensversicherung.

Hat jemand Ahnung, ob eine Klage überhaupt angestrebt werden muss?

Lieben Dank

der

Recht Erbrecht Versicherungsrecht
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