Rechtliche Betreuerin hat Ausschlagungsfrist für Erbe versäumt. Was können wir tun?

Liebe Community, wir sind sehr verzweifelt😞. Eine liebe Pflegerin die hier aktiv ist hilft uns diese Frage zu stellen:

Mein Mann hat sehr schweres Parkinson und Krebs. Ich habe auch viele Erkrankungen.

Unser Sohn hat sich letztes Jahr das Leben genommen. Seitdem haben wir und unsere Tochter jeglichen Lebenswillen verloren.

Unser Sohn hat uns einen kleinen Teil seiner verschuldeten Wohnung hinterlassen. Da wir aber nicht die Kraft und Energie haben uns mit seiner Frau auseinanderzusetzen, wollten wir das Erbe ausschlagen. Das war mitten im Corona Lockdown, so hat unsere rechtliche Betreuerin das Erbe für uns ausgeschlagen. Dies wurde sogar betreuungsrechtlich geprüft und genehmigt via Beschluss. Unser einziges verbliebenes Kind, unsere Tochter, sollte das Erbe annehmen und sich damit auseinandersetzen. Sie hat seitdem auch viele tausend Euro an eine Anwältin bezahlt.

Nun haben wir eine schockierende Nachricht erhalten: die rechtliche Betreuerin hat wohl irgendwann eine Frist versäumt. Statt unserer Tochter sind wir nun doch Erben geworden. (Noch kein Erbschein beantragt)

Was können wir tun? Die Anwältin unserer Tochter berät uns nicht da die Vereinbarung mit der Tochter geschlossen wurde und nicht mit uns. Sie berät auch nicht im Falle des Erbscheins(das wäre eine andere Sache und müsste extra bezahlt werden)

Falls wir erben (in der Wohnung lebt die Frau unseres Sohnes und sie soll auch darin wohnen bleiben) müssen wir dann die rechtliche Betreuerin für die bisher geleistete Betreuung selbst bezahlen? Wir sind mittellos, und in der Wohnung lebt ja die Frau unseres Sohnes. Also wir haben ja kein liquides Geld. Nur ein Viertel der verschuldeten Wohnung. Wird der Staat uns zwingen die Wohnung zu verkaufen oder dergleichen?

Unsere Tochter ist auch völlig überfordert und weiß nicht was sie nun tun soll. Sie hat sich trotz ihrer Trauer über ein Jahr um alles gekümmert und ist nun völlig schockiert von diesem Ausgang. Sie hat ein Jahr gegen Windmühlen gekämpft und viele tausend Euro für nichts bezahlt.

Müssen wir Einspruch einlegen? Haftet die rechtliche Betreuerin? Kann das Nachlassgericht "Kulanz" zeigen? Gibt es einen anderen Weg? Was müssen wir befürchten?

Das Nachlassgericht ist NICHT hilfsbereit!

Wir bitten um hilfreiche Kommentare.

Dankeschön🙏

Recht, Erbschaft
Erbe?

Hallo zusammen,

Mein Schwiegervater ist vor kurzem verstorben. Heute erhielt meine Frau ein Schreiben von seiner Notarin.

In diesem wurde wurde mitgeteilt, dass von früher her Waldgrund vorhanden ist welches nun warum auch immer erst jetzt verkauft werden soll. Einen Käufer hierfür gibt es bereits.

Ich nenne jetzt einmal eine beliebige Summe: 2000€ ist der Grund wert.

Mein Schwiegervater war vor seinem Ableben verheiratet. Die Frau lebt noch. In diesem Schreiben ist eine Erbgemeinschaft von 17 Personen aufgeführt. Zur Auszahlung stehen 15 Personen. Schwiegervater hat vier eigene Kinder.

Nun steht meine Frau vor der Wahl: dem Verkauf zustimmen bzw. ablehnen. Was passiert wenn sie ablehnt?

Die ganzen Erben müssen ins Grundbuch eingetragen werden. Hierfür muss jeder einzelne Erbe die Kosten selbst tragen. Weiß jemand wie hoch hier die Gebühren sind?

Wir haben hier leider keinen blassen Schimmer was man machen soll. Das komische ist auch noch, dass in diesem Entwurf steht, dass alle Erben, seine Frau sowie die vier Kinder die Erbschaft angenommen haben. Meine Frau hat aber nichts angenommen. Ich weiß nicht wie die Notarin darauf kommt. Änderungen an dem Entwurf können vorgenommen werden. Ein Testament seitens meines Schwiegervaters existiert nicht. Die Kosten der Abschriften usw. müsste meine Frau ebenfalls tragen.

Könnt ihr uns hierbei helfen? Also mein Verstand sagt: ablehnen. Hoffentlich entstehen dann keine Kosten.

Danke schon einmal.

Gruß

DerFranke72

Recht, Erbschaft
Erbausschlagung,wieso will das Gericht jetzt dokumente?

Hallo,

Folgendes die andere Oma also die Mutter vom Vater meines Kindes ist gestorben, habe ein Brief aus meiner Stadt vom Amtsgericht bekommen gehabt. Hatte einen Termin ausgemacht für die erbausschlagung für mein Kind, hatte dort auch unterschrieben jetzt kommt der Brüller, nur weil mein Kind in einer anderen Stadt wohnt, muss dort das familiengericht die ausschlagung genehmigen. Habe gestern ein Brief von dem familiengericht aus der Stadt wo mein Kind wohnt bekommen, dort drin steht "für die Sorgeberechtige das unten genannte Kind wird zur Prüfung gestellt das die verstorbene.....( durch Überschuldung) geprüft werden muss, dazu reichen Sie bitte entsprechend Belege (z. B Gläubigeranfragen, Bankmitteilungen etc) zur Glaubhaftmachung in Kopie ein".

Hier ist die Frist von 4 Wochen angesetzt.

Weder mein Kind noch ich haben Kontakt zum Vater oder zu der Verwandtschaft seiner, wie also soll ich das machen? Ich kann das schlecht herzaubern. Die ganze Sache macht mich wahnsinnig. Nur weil alle anderen aus der Vaters Seite die Erbschaft ausgeschlagen hat ist jetzt mein Kind der letzte daumenzieher und mein Kind ist nichtmal 10 Jahre. Ich möchte nicht das ein Kind darunter leidet das kaum bis garnicht seine andere Oma kennengelernt hat!

Wie oder was soll ich da jetzt tun? Kann man da was gegen machen?

Familie, Recht, Erbschaft, Dokumente, Familiengericht, Kinder und Erziehung
Gemein sein?

Also es geht um folgendes: Vor ca. 10 Monaten ist ein Onkel von mir verstorben und hat etwas Bargeld nach Abzug der Bestattung noch ganze 2.000Euro sowie ein Haus hinterlassen.

Bereits am Grab hat sich die liebe Verwandtschaft um das Erbe gestritten wer was bekommt, vor allem das Haus.

Bei dem "Haus" handelt es sich um einen ziemlich abgewohnten Bungalow von ca. 180m2 mit null Garten, undichtem Dach sowie kaputter Heizung. Außerdem hat der Onkel sämtliche Wände rausgerissen, so dass das ganze nur noch ein großer Wohnraum mit amerikanischer Küche ist.

An und für sich wollte ich mich da raus halten und auf die paar Cent Erbe verzichten, denn alles wird durch 10 geteilt und ich brauche das Geld nicht. Aber jetzt wo der Krieg tobt und sich die Family beinahe gegenseitig einen Profikiller schickt, will ich doch mit- und die aufmischen.

Eine Schätzung vom Haus hat einen Wert von rund 120.000 Euro ergeben. Das bedeutet, entweder wird versucht das Haus zu verkaufen, oder jemand aus der Familie kauft es zu diesem Preis und zahlt die anderen aus.

Und genau das ist der Zankapfel. Keiner gönnt dem anderen das Haus, die behindern sich gegenseitig, aber " Fremde" sollen es auch nicht bekommen. O Ton: "Wir wollen keine Fremden Leute in dem Haus. Das ist die Seele vom Onkel". Der Onkel würde sich bei diesem Krieg im Grab umdrehen.

Weil kein Friede einkehrt, hat jetzt ein Cousin die Versteigerung bei Gericht beantragt. Diese findet auch bald statt und der Mindestpreis liegt bei 70.000Euro.

Genau hier möchte ich einsteigen und richtig fies sein. Ich gedenke mitzubieten und bin überzeugt, dass ich den Zuschlag bekomme. Die Aasgeier zahle ich aus ( abzüglich Erbschaftssteuer hat dann keiner mehr viel " Reichtum"), kaufe dem Bauern das angrenzende Grundstück ab, mache daraus einen mediterranen Garten mit Pool, repariere das Dach, renoviere das Haus, ziehe die Wände wieder ein, mache zum Garten hin eine große Glasfront, statt Heizung Wärmepumpe und Solar sowie offener Kamin. Ist dann alles gemacht, verkaufe ich das Haus zum fünffachen Preis.

Die Kosten wären auch überschaubar, da ich sehr viele Handwerker wie Maurer, Elektriker, Dachdecker, usw. im Freundeskreis habe. Die Verhandlungen mit dem Bauern für das Grundstück laufen ebenfalls bereits und weil der mich von Kind an kennt, bekomme ich das günstig.

Ein vorsichtiges Vorlegen der Pläne beim Architekten sowie vorsichtige Wertschätzung nach dem Umbau, gibt mir recht.

Also, was meint ihr?

Recht, Erbschaft
Hat die Familie einen Anspruch auf das Erbe?

und zwar gehts um folgendes. Nachdem vor 30 Jahren mein Opa gestorben ist, hat er seiner Ehefrau (meiner Oma) das gemeinsame Haus überlassen, welches laut Testament des Opas nach ihrem Tode an alle Kinder, einschließlich meinem Vater hinterlassen werden sollte. Durch Pflegebedürftigkeit meiner Oma ist mein Vater vor 30 Jahren in das Haus eingezogen und hat die Pflege übernommen. Meine Oma hat ihm das Haus unter der Bedingung eines lebenslangen Wohnrechts überschrieben. Bis zu ihrem tot vor knapp 15 Jahren hat er sie dort gepflegt und hat in dieser Zeit auch seinen Geschwistern einen Pflichtanteil gezahlt. Seitdem lebt er dort alleine und hat in den 30 Jahren zahlreiche Umbauten vorgenommen, sodass der Wert des Hauses um über 300 % gestiegen ist.

Da er nun in das Alter kommt, in dem er selbst über sein Testament nachdenkt, wurde er von seinen Geschwistern angesprochen, dass er ihnen ihren Anteil bei einem Verkauf des Hauses geben solle. Auf Nachfrage meinerseits besteht angeblich ein Passus in dem Testament des Opas, in dem es darum geht, dass nach dem Tod der Ehefrau das Haus verkauft und der Erlös unter den Kindern aufgeteilt werden soll. Nun behaupten die Geschwister meines Vaters, dass dieser Passus noch gültig ist, obwohl seine Mutter ihn das Haus geschenkt hat. Er hatte mich gebeten, mal im Internet zu gucken, ob es dazu Informationen gibt, aber leider habe ich weder das Testament meines Opas zur Hand, noch kann ich sagen, ob seine Aussagen bezüglich der Schenkung wirklich lupenrein sind. Unabhängig davon würde mich vor einem nächsten Schritt interessieren, ob seine Geschwister zu Recht auf diesen Passus und einen Erbanspruch pochen(sofern die Angaben meines Vaters stimmen)?

Ich persönlich kenne mich da leider nicht aus und wir werden diesbezüglich auch rechtliche Beratung in Anspruch nehmen, aber als ersten wegweisenden Indikator hoffe ich, hier eventuell eine Antwort, Tipps etc. zu bekommen.

Die nachfolgende Frage wäre nämlich auch, ob mein Vater dieser Verpflichtung entgehen kann, wenn er das Haus an mich, oder an meinem Bruder verschwenkt und, genau wie seine Mutter von mir ein lebenslanges Wohnrecht zugesprochen bekäme.

Entschuldigt die laienhafte Frage und ich danke schonmal für euer Bemühen und für die Antworten.

Familie, Geld, Recht, Erbschaft

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