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Thema Notar
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Tips/Erfahrungen zum Thema Scheidung?

Wir befinden uns momentan im Scheidungsprozess (Haus 1/5 abgezahlt, 1 Kind 7Jahre, 7 Jahre verheiratet, Netto er: 3000Euro, Netto ich: 1400 bei 50%Teilzeit) und es gibt viele Fragen....

  1. Er will im Haus bleiben und es weiter abzahlen. Er will mir die Hälfte des abgezahlten plus 10% auszahlen. Dafür soll ich auf alle Ansprüche bzgl. Haus verzichten (notarieller Vertrag) aber weiter im Grundbuch und im Kreditvertrag bleiben, so lange bis der Vertrag ausläuft (2023) oder er es sich leisten kann den Vertrag zu komplett zu übernehmen....Ist das rechtlich möglich? Ist das sinnvoll? Sollte ich noch etwas in diesen Vertrag einschließen - z.B. Ausschluss von Haftung ...meine Anwältin würde raten keine Auszahlung zu nehmen, sondern Nutzungsgebühr bis ich komplett raus komme. Das lehnt er vehement ab. Die Auszahlung finde ich für mich aber günstig, da ich JETZT Geld brauche für Scheidung, Umzug, beruflichen Neustart und neue Einrichtung.
  2. Kinderbetreuung: Unsere Tochter soll überwiegend bei mir leben, er soll sie jederzeit sehen können, er will sich nicht festlegen wann. Er wäre aber dafür bereit sie zu nehmen, wenn ich aus beruflichen Gründen nicht kann. Das kommt mir entgegen, da ich selbstständige Tätigkeit mit mehrwöchigen Auslandsaufenhalten plane. Er würde sie dann auch mehrere Wochen nehmen wollen. Unterhalt würde er nach Düsseldorfer Tabelle an mich zahlen, auch dann wenn die Tochter bei ihm ist, ohne Rückforderung. - Ist das rechtlich möglich und sinnvoll? Ich fürchte dass da Konfliktpotential drin ist und das man es klarer regeln sollte :S
  3. Unterhalt für mich - ich habe keine Ahnung was angemessen ist. Wer hat Tipps? Anbetracht meines Ausfalls fände ich 350Euro für 2 Jahre (Schulwechsel) angemessen. Das lehnt er vehment ab.
Recht Anwalt Scheidung Notar Wirtschaft und Finanzen
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GmbH insolvent. Notar sagt: GF haften persönlich für Kosten?

Sehr geehrte Damen und Herren, 

leider ist unsere Firma im Frühjar 2018 insolvenz gegangen. Im Juli dieses Jahr würde das Insolvenzverfahren offiziell (und rechtzeitig!) eröffnet. Die GmbH ist aufgelöst, die Gewerbe abgemeldet. Soweit alles 'ordentlich'. 

Im August 2017 haben ich und meine Co-Geschäftsführer, in Vertretung der GmbH, eine Kapitalerhöhung vom Notar beurkunden lassen. Am ende November 2017 bekamen wir dann endlich der Rechnung iHv €24.000. Die GmbH war aber nicht in die Lage, der Rechnung auszugleichen: Wir als Geschäftsführer haben um eine Stundung gebeten. 

Wir haben der Insolvenzverwalter, noch vor dem Eröffnung des Insolvenzverfahrens, von die offene Rechnung vom Notar aufmerksam gemacht. Nichtdestotrotz meint der Notar jetzt, zwei Monaten nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens, dass wir als Geschäftsführer "Gesamtschuldnerische Haftung gemäß §30 Abs. 1, $32 Abs. 1" tragen. Also versucht er die Summe iHv €24.000 bei uns persönlich einzuziehen. 

1) Hat er recht? Meine Meinung nach sind wir als GF nicht haftbar, denn wir haben ihn in Vertretung der GmbH mit der Beurkundung beauftragt. Wir sind zwar mit unsere eigene UGs beteiligt, zusammen mit etwa 25 weitere Gesellschafter.

2a) Mir kommt es irgendwie komisch vor, dass wir den ersten Rechnung in November 2017 erhalten haben (3 Monaten nach Eintragung im Handelsregister). Dann war die Gesellschaft, also der GmbH, schon nicht mehr in die Lage, der Rechnung auszugleichen.

2b) Wir haben damals um eine Stundung gebeten, dies hat er akzeptiert. Danach ist die GmbH pleite gegangen, und in Juli 2018 hat er gedroht (Email) mit das einziehen von Kosten (€24,000) bei uns, die drei Geschäftsführer. Wir haben ihn damals geantwortet, dass wir der Insolvenzverwalter schon längst von seine offene Rechnung aufmerksam gemacht haben, noch vor dem Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

3) Darauf kam keine Antwort. Jetzt, zwei Monaten später, bekommen wir am 21.9.2018 plötzlich einen Brief mit im Anhang eine ganz neue Rechnung (11 September 2018), mit der Bitte, die Rechnung innerhalb 14 Tage auszugleichen.

Selbstverständlich würde ich dies alles einen Anwalt vorlegen, wäre aber sehr dankbar für jeden Rat.

Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hile und entschuldige mich für mögliche Rechtschreibung und Grammatikfehler, denn Deutsch ist nicht meine Muttersprache. 

Mit freundlichen Grüßen, 

W.

Insolvenz Recht Notar gesamtschuldnerische Haftung GmbH Recht Wirtschaft und Finanzen
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Finanzierungsvertrag nach Notartermin: ist das üblich, oder lässt uns die Bank sitzen?

Hallo
Ich und meine Frau kaufen uns gerade ein gebrauchtes Reihenhäuschen.

Vor Wochen haben wir uns mehrere Darlehensangebote bei größeren namhaften Banken eingeholt und uns für eine Bank entschieden.

Im ersten Beratungstermin am 25.04.18 haben wir das Finanzierungsangebot erhalten.

Zum zweiten Beratungstermin am 15.05.18 hatten wir alle Unterlagen für die Selbstauskunft vorgelegt, wir haben einen Darlehensantrag unterschrieben, Mitgliederkonten eröffnet, einen Sachverständigen der Bank beauftragt, und wir haben das Formular für die Grundschuldbestellung erhalten.

Am 30.05.18 hatten wir dann den Notartermin und haben den Kaufvertrag sowie die Grundschuldbestellung abgeschlossen.

Ich hatte eigentlich erwartet, dass zum Notartermin der Finanzierungsvertrag vorliegt. Allerdings hat uns der Bankberater versichert, dass das nicht so schnell geht und dass es üblich ist, dass der Finanzierungsvertrag hinterher abgeschlossen wird.

Fälligkeitstermin ist am 30.06.18. Ich dachte bis dahin müsste es ja dann mit dem Finanzierungsvertrag geklappt haben.

Da war ich wohl etwas naiv.
Die Bank schickt uns bis heute nicht die Vertragsunterlagen für die Finanzierungsvertrag.
Ist das normal das sich die Bank da soviel Zeit lässt?
Wir fragen regelmäßig beim Bankberater nach wann der Vertrag vorliegt. Aber wir werden immer vertröstet. Die Kreditabteilung hätte aktuell ungewöhnlich viele Anträge zu bearbeiten, und es werde schon zum Fälligkeitstermin klappen. Wir sollen uns keine Sorgen machen.
Welches Motiv kann die Bank haben solange zu zögern?
Hat jemand Erfahrung wie die Finanzierung üblicherweise abläuft.?
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich Druck machen und wie kann man da überhaupt Druck machen?
Soll ich eine neue Bank einbeziehen und mich um einen alternativen Finanzierungsantrag kümmern? Allerdings läuft ja schon die Grundschuldbestellung auf die erste Bank.

Wie ist die Einschätzung von Euch Finanzexperten? So ich auf die Aussagen der Bank vertrauen und warten, oder ist es höchste Zeit etwas zu unternehmen.

Vielen Dank für eine Einschätzung und viele Grüße,

Reinhard Richter

Bank Recht Immobilien Baufinanzierung Darlehen Finanzierung Hauskauf kreditvertrag Notar finanzierungsvertrag Wirtschaft und Finanzen
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Was tun, wenn der Notar nicht endlich seinen Job erledigt?

Hallo,

Seit September letzten Jahres versucht mein Freund das Haus von seinem Vater über einen Kredit zu kaufen. Es läuft noch eine restschuld darüber, soll aber mit übernommenen werden. Grundbucheintragung ist bereits erfolgt, Notar ist komplett bezahlt worden, aber die Bank kann den Kredit noch nicht auslösen, bzw. endlich auszahlen, weil der Notar noch ein bestimmtes Schreiben aufsetzen muss für die Bank von meinem Freund, indem alles klein und fein aufgeschrieben ist, was mit dem kreditbetrag passieren wird.

Fast täglich und dies schon seit ca. Zwei Monaten , treten wir dem Notar auf die Füße, damit er endlich dieses Schriftstück korrekt aufsetzt. Es kommen aber immer nur ausreden: keine Zeit, vergessen, keine Ahnung wovon man spricht, Urlaub, bla bla bla....

Seit März zahlt mein Freund schon Zinsen , Soll Zinsen, Kreditrtaen, etc. für einen Kredit, den er noch nichtmal ausgezahlt bekommen hat. Weiterhin läuft natürlich der altkredit vom Haus noch weiter,welches der Vater noch bezahlt.

Wir sind am verzweifeln! Alles Reden hilft bei dem Mann einfach nicht.

Zusammengefasst: Kredit ist genehmigt, Haus läuft seit drei Monaten schon auf meinen Freund, Notar ist bezahlt, alle Papiere sind ok, bis auf das Eine, aber der Notar macht es einfach nicht fertig und ohne das kein Geld aber weiterhin laufende Kosten.

An wen können wir uns wenden?

Viele Grüße aus Ldkr Celle.

Recht Anwalt Notar
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Warum darf ein Notar nicht mal diese Auskunft geben?

Vor einiger Zeit hab ich mal die Bekanntschaft mit einer Hochstaplerin und (wie ich meine) auch potentiellen Betrügerin gemacht, die ich eigentlich auch überführen wollte, aber Hochstapelei als solche ist ja nicht strafbar, solange niemandem ein Schaden dadurch entsteht.

Diese Frau hat sich mir gegenüber jedenfalls als millionenschwere Unternehmerin ausgegeben, die aber zugleich auch schwer krank ist und vermutlich nicht mehr lange zu leben hat (sie trug tatsächlich eine Perücke und war auch sehr abgemagert).

Sie wollte sich mein Vertrauen erschleichen bzw. wollte sich meine Liebe erkaufen, indem sie vorgab, mir bei ihrem Ableben einen großen Teil ihres Vermögens zu vererben.

In Wahrheit hat sie aber gehofft, ich würde sie überstürzt heiraten und dann hätte nämlich sie versucht, mir mein Geld aus der Tasche zu ziehen.

Natürlich bin ich auf nichts dergleichen eingegangen.

Ganz ungeschickt hat sie das aber nicht eingefädelt und sie konnte auch sehr überzeugend wirken (ein Dummer wäre sicher darauf reingefallen), aber sie machte auch einige sehr dilettantische Fehler und wenn einem eine fremde Person einfach so ein Millionenvermögen vermachen will, dann müssen sowieso alle Alarmglocken läuten.

Aber worauf ich hinaus will:

Sie gab vor, bereits ein Testament aufgesetzt und dieses bei einem Notar hinterlegt zu haben, dessen Namen sie mir auch nannte. Ich habe diesen Notar dann gegoogelt und es gab ihn tatsächlich.

Ich habe dann mal dort angerufen und mir ist auch klar, daß ein Notar keinerlei Inhalte von Testamenten preisgeben darf, aber ich wollte lediglich wissen, ob ihm diese Frau persönlich bekannt ist (habe ihm natürlich auch den Hintergrund meiner Frage erklärt).

Er sagte mir aber, daß er mir dazu nichts sagen kann und das hat mich schon gewundert.

Warum darf ein Notar nicht einmal sagen, ob er eine bestimmte Person kennt oder nicht bzw. was würde er dadurch verraten?

Betrug Testament Hochstapler Notar
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