Hauskauf viele Fragezeichen?

Hallo erstmal,

wir haben uns in ein Haus (Reihenhaus) verguckt, welches wir bereits besichtigt haben und es sind einige Fragezeichen da, wo wir nun nicht wissen, wie wir am besten vorgehen sollen.

1) Ein nachträglicher Balkon (Massivbau) wurde angebracht und dadurch sind jeweils an der Wand im Wohnzimmer, wo der Balkon zugänglich ist, links und rechts, ein großer Riss zu sehen. Der Makler sagt dazu, dass es wohl an dem Gewicht des Balkons liegt und dass der Riss wohl nicht besonderes wäre und nichts nach sich ziehen sollte.

Das Baujahr ist leider unbekannt, da es sich um eine ehemalige ,,baufällige Scheune'' handelte, welche erst 1995 umgebaut wurde.

2) 1999 wurde eine neue Zentralheizung angebracht und diese ist längere Zeit nicht in Betrieb gewesen (länger als 2 Jahre).

3) Da seit sehr langer Zeit das Haus unbewohnt ist, wurde auch der Wasseranschluss professionell abgeschaltet.

4) Im Dachgeschoss sind zwei ''Hobbyräume'' wo der Makler momentan abklären muss ob welche Massnahmen getroffen werden müssen, da er sich nicht sicher ist ob zwecks Brandvorschriften alles so richtig ist. Da warten wir noch auf eine Antwort.

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass der Nachbar anschliessend nach der Besichtigung unter vier Augen viel geplappert hat und Infos bereitstellte, welche davor nicht erwähnt wurden bzw. nicht bekannt waren. Wie zB. dass das Haus nicht nur 2 sondern 8 Jahre unbewohnt ist und der Eigentümer vieles selbst gemacht hat, wie zB. den Balkon und der Balkon unter anderem der Grund ist, warum viele davon abgeschreckt sind. Nun ein Gutachter oder ähnliches war nie dort und wir würden das ganze eine Chance geben, da uns das Haus ansonsten sehr gefällt.

Wegen der Heizung und Wasser würden wir vor abschließen des Kaufs alles auf Funktion Prüfen am besten mit einen Fachmann aber wie geht man wegen dem Riss vor um zu vermeiden, dass es einsturzgefährdet ist oder tatsächlich nur ein Optisches Problem ist?

Wie kann man sich am besten absichern und vorgehen um schlimmeres zu vermeiden? Das ist unser erster Immobilienkauf und wir versuchen möglichst schlau zu handeln um nicht viel Geld in den Sand zu setzen und am Ende wird's nichts.

Wir sind für jeden Ratschlag sehr dankbar

Haus, Immobilien, renovieren, Altbau, Gutachten, Hauskauf, Immobilienkauf, absichern, Sarnieren
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Makler verkauft uns Haus nicht, warum?

Ich habe das folgende Problem: Vor unserer Tür wird gerade ein Haus verkauft nachdem der Besitzer verstorben ist. Da wir gerne in der Nachbarschaft bleiben wollen und uns den Traum eines Hauses erfüllen wollen, haben wir einen Termin mit der Maklerin vereinbart. Sie sagte, dass sie höchstwahrscheinlich schon einen Käufer gefunden hat doch sie würde uns es trotzdem zeigen sollte die Finanzierung platzen. Nach einer Woche hatten wir den Besichtigungstermin und waren begeistert. Die Maklerin hat uns dann die Nummer von einer Bankberaterin gegeben und diese sagte wiederum, dass nichts gegen eine Finanzierung sprechen würde da wir Schuldenfrei sind und Eigenkapital auch mitbringen würden. Die Finanzierung des ersten Interessentens sei danach angeblich geplatzt laut der Maklerin doch jetzt ist plötzlich ein weiterer Interessent vor uns auf ihrer "Liste" der angeblich 5000€ mehr zahlt als der ursprüngliche Preis. In knapp zwei Wochen bekommen wir bescheid, ob die Finanzierung bei diesem zweiten Interessent klappte oder nicht. Jetzt haben wir erneut mit der Maklerin gesprochen und gesagt, dass wir auch bereit wären mehr zu zahlen. Sie hätte einfach mit uns verhandeln müssen oder überhaupt sich bei uns melden sollen, aber immer müssen wir uns bei ihr melden. Sie sagte zuletzt genervt, dass der andere Interessent nun Vorrang hat. Warum? Bei uns steht die Finanzierung schon fest! Darf die Maklerin das überhaupt? Außerdem ist die Maklerin einmal pro Woche in dem Haus und bringt weitere Interessenten mit...Wir verstehen das nicht. Langsam habe ich das Gefühl, dass die Maklerin etwas gegen uns hat.

Vielleicht kann mir jemand sagen, ob das alles so rechtens ist.

Vielen Dank! MfG

Recht, Hauskauf, Hausverkauf, Makler, Rechtslage
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Dienstleistungen am Haus nachträglich auf Vorbesitzer umlegen?

Hallo zusammen,

wir haben uns vor kurzem ein Haus gekauft, in das der Vorbesitzer eine selbstständig programmiertes System u.a. zum Steuern von Licht, Jalousien und Heizung eingebaut hat. Die Steuerung erfolgt mittels Touchpanel, über das man die einzelnen Lichter und Jalousien über einen Kanalgenerator usw. im Haus ansteuern bzw. ein- und ausschalten kann.

Das Haus an sich ist soweit in Ordnung und laut Kaufvertrag auch "gekauft wie gesehen" gekauft und notariell beglaubigt.

Das Haus haben wir jedoch in der Annahme gekauft, dass das Steuerungssystem einwandfrei funktioniert. Es stellte sich jedoch bereits kurze Zeit nach Einzug so dar, dass das System spinnt und einige Fehler aufweist. Beispielsweise zeigt es dauerhaft an, dass das Fenster im Badezimmer geöffnet ist, was nach sich zieht, dass das System die Heizung in dem Zimmer (wegen dem geöffneten Fenster; Stichwort: Energiesparen) nie einschaltet und zugleich nach Ablauf einer gewissen Frist eine Alarmmeldung ausgibt mit dem Hinweis, dass das Fenster in diesem Bereich zu lange geöffnet ist.

Der Vorbesitzer sicherte uns mehrfach zu, dass er sich der Sache annehmen und die Fehler beheben wird. Nun ist es soweit und er meldet sich einfach nicht mehr.

Das Problem ist nun, dass das System für einen Laien absolut unverständlich ist und sich auch ein Fachmann erst langwierig in dieses einlesen müsste, was natürlich enorme Kosten nach sich ziehen würde. Daher frage ich mich, ob es hier eine Leistungserfüllungspflicht o.ä. gibt, die den Vorbesitzer dazu verpflichtet, die Fehler im System zu beheben.

Der Kaufvertrag wurde Mitte April geschlossen. Die Übergabe erfolgte zum 01. Juni.

Vielen Dank im Voraus für Antworten und Ratschläge!

Haus, Recht, Kaufvertrag, Sachmangel, Immobilien, Hauskauf, Irrtum, Sachmangelhaftung
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kann meine Schwester aus Ausland für mich Bürgen bei Immobilienkauf?

Hallo Freunde,

ich hoffe jemand kann mir bei so ein speziellen Fall helfen.

Ich hab eine Immobilie gefunden die Interessant ist und will diese zusammen mit meinem Bruder kaufen in Wert von 350.000,-. inkl. Nebenkosten. Mein Gehalt beträgt 2.800 Brutto. Allerdings hab ich noch keine Festanstellung. Die Arbeit läuft momentan so gut das ich mir sicher bin das ich in kurze Fest angestellt bin ( weiß aber nicht genau wann ). Mittlerweile arbeite ich in der Firma seit 1 Jahr und 2 Monate und nach 2 Jahren rutscht man doch in die unbefristeten Vertrag rein.

Wir wollen aber die Immobilie allerdings jetzt schon haben, wissen aber nicht wie wir das Finanzieren wollen bzw. wissen nicht ob die Finanzierung so funktioniert wie wir denken.

Mein Bruder hat eine Immobilie in Wert von 110.000,- gekauft gehabt und vermietet als er in Festanstellung war. Momentan ist er aber als Freiberufler unterwegs. Mittlerweile hat er aber 65.000,- abbezahlt.

Da ich NOCH nicht Fest angestellt bin, er ist es auch nicht, können wir keinen Kredit momentan aufnehmen.

Wir haben noch ca. zusammen 50.000,- die wir als Eigenkapital für die Immobilie benutzen wollen.

Die neue Immobilie beinhaltet 3 Wohnungen. Diese wollten wir vermieten.

So, jetzt kommt mein Schwester im Spiel. Sie hat eine Festanstellung. Allerdings wohnt die in Schweden.

Wir wollen, dass unsere Schwester für mich Bürgt bis ich Fest angestellt bin.

Die Wohnung von meinem Bruder als Hypothek belasten und die 50.000,- als Eigen kapital mit rein setzten.

Funktioniert unser Plan ?

bin dankbar für jede Antwort,

beste Grüße

David

Kredit, Bürgschaft, Hauskauf, Immobilienkauf
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Baufinanzierung mit Vorbehalt des Zustandekommens eines rechtsverbindlichen Kaufvertrages?

Hallo,

wir möchten gerne ein Haus kaufen. Leider reicht unser Eigenkapital dafür nicht ganz aus. Das Haus wird über das Betreuungsgericht (erforderliche Zustimmung) verkauft. Ein Wertgutachten wurde erstellt.

Bei einer Bank hatten wir bereits eine verbindliche Baufinanzierung stehen. Erst beim Notar wurden wir über das Risiko der Finanzierung informiert, da dieser keinen Vorbehalt (Zustimmung des Betreuungsgerichtes und Versterben des Verkäufers) beinhaltet und sind vom Darlehensvertrag via Widerspruch zurückgetreten. Im Falle des Nichtzustandekommen der Finanzierung (Darlehen kann nicht im Grundbuch vermerkt werden) wäre eine Entschädigung von über 25% der Darlehenssumme an die Bank zu zahlen gewesen. Dieses Risiko erschien uns zu hoch. Auch auf Anraten der Banksachbearbeiter haben wir die Baufinanzierung widerrufen.

Nun die eigentliche Frage: Kennt jemand von Euch eine Bank, bei der man das Darlehen unter Vorbehalt des Zustandekommen eines rechtsverbindlichen Kaufvertrages erhalten kann oder eine andere Finanzierungsform.

Eckdaten: Kaufpreis mit Nebenkosten 30.000,--€, Renovierungsbedarf für den Bezug vorerst 20.000,--€, vorhandenes Eigenkapital 20.000,--€, d.h. es besteht ein Finanzierungsbedarf von 30.000,--€. Das Bankdarlehen war auf eine Laufzeit von 15 Jahren berechnet.

Recht, Baufinanzierung, Hauskauf, Betreuungsgericht, Vorbehaltlich, Wirtschaft und Finanzen
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Traumhaus für 830€ Warmmiete sinnvoll?

Also, ich (23, M, bald fertig mit Studium) habe heute mit meiner Mama (50, unbefristeter Arbeitsvertrag, 2,6k Netto, gesund) ein Häuschen besichtigt, das jemand, der 99 Jahre mit seiner Mama dort gelebt hat, nun vermietet. Wir wohnen in einer Kleinstadt und das Haus steht in der besten Lage, traumhaft direkt gegenüber eines Parks mit Fluss. Abgesehen vom Ausblick und der Lage, ist das Haus (alleinstehend) einfach genial; 4 Zimmer über 2 Etagen, Altbau, 107qm mit Wohnküche 15qm Terrasse + neues Gäste WC und neues Bad. Wunderschöner Garten + Vorgarten. Das Haus muss in nur gestrichen werden, und das Beste: Aus dem Garten und Keller gelangt man in ein Tonstudio (Inklusive TV Anschluss und Studio Wände) , was zum Objekt gehört und im Preis einkalkuliert ist. Also 2 separate Räume mit 17 qm2. Kalt kostet es 700€, warm 830€; wir leben derzeit auf 65qm für fast 700€ warm, zwar etwas näher an der Stadt aber von der Qualität und den Möglichkeiten niemals vergleichbar.

Eigentlich haben wir nicht mit dem Gedanken gespielt, etwas zu kaufen, da meine Mama sich bereits zu alt sieht aber andererseits findet Sie, obwohl Sie das Haus traumhaft findet, dass etwa 900€ (inkl. Heizung und Strom) für eine Miete zu viel sei, weiß aber, dass das finanziell kein Problem wäre für uns, das aufzubringen.

Ich habe ihr eben eine Rechnung aufgestellt, sogar wenn ich ihr nicht helfen würde, hätte Sie 400€ monatlich, was nach den kompletten Fixkosten und Freizeitausgaben + Sparbuch hängenbleibt, wenn man dort einziehen würde.

Was ist euer Gedanke dazu und vor allem, was wäre für eure endgültige Entscheidung ausschlaggebend?

Haus, Wohnung, Miete, Geld, Finanzierung, Hauskauf
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Finanzierungsvertrag nach Notartermin: ist das üblich, oder lässt uns die Bank sitzen?

Hallo
Ich und meine Frau kaufen uns gerade ein gebrauchtes Reihenhäuschen.

Vor Wochen haben wir uns mehrere Darlehensangebote bei größeren namhaften Banken eingeholt und uns für eine Bank entschieden.

Im ersten Beratungstermin am 25.04.18 haben wir das Finanzierungsangebot erhalten.

Zum zweiten Beratungstermin am 15.05.18 hatten wir alle Unterlagen für die Selbstauskunft vorgelegt, wir haben einen Darlehensantrag unterschrieben, Mitgliederkonten eröffnet, einen Sachverständigen der Bank beauftragt, und wir haben das Formular für die Grundschuldbestellung erhalten.

Am 30.05.18 hatten wir dann den Notartermin und haben den Kaufvertrag sowie die Grundschuldbestellung abgeschlossen.

Ich hatte eigentlich erwartet, dass zum Notartermin der Finanzierungsvertrag vorliegt. Allerdings hat uns der Bankberater versichert, dass das nicht so schnell geht und dass es üblich ist, dass der Finanzierungsvertrag hinterher abgeschlossen wird.

Fälligkeitstermin ist am 30.06.18. Ich dachte bis dahin müsste es ja dann mit dem Finanzierungsvertrag geklappt haben.

Da war ich wohl etwas naiv.
Die Bank schickt uns bis heute nicht die Vertragsunterlagen für die Finanzierungsvertrag.
Ist das normal das sich die Bank da soviel Zeit lässt?
Wir fragen regelmäßig beim Bankberater nach wann der Vertrag vorliegt. Aber wir werden immer vertröstet. Die Kreditabteilung hätte aktuell ungewöhnlich viele Anträge zu bearbeiten, und es werde schon zum Fälligkeitstermin klappen. Wir sollen uns keine Sorgen machen.
Welches Motiv kann die Bank haben solange zu zögern?
Hat jemand Erfahrung wie die Finanzierung üblicherweise abläuft.?
Wie soll ich mich verhalten?
Soll ich Druck machen und wie kann man da überhaupt Druck machen?
Soll ich eine neue Bank einbeziehen und mich um einen alternativen Finanzierungsantrag kümmern? Allerdings läuft ja schon die Grundschuldbestellung auf die erste Bank.

Wie ist die Einschätzung von Euch Finanzexperten? So ich auf die Aussagen der Bank vertrauen und warten, oder ist es höchste Zeit etwas zu unternehmen.

Vielen Dank für eine Einschätzung und viele Grüße,

Reinhard Richter

Bank, Recht, Immobilien, Baufinanzierung, Darlehen, Finanzierung, Hauskauf, kreditvertrag, Notar, finanzierungsvertrag, Wirtschaft und Finanzen
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Müssen beim Verkauf einer Immobilie auf Rentenbasis ("Zeitrente") Steuern gezahlt werden?

Zur Situation: Geplant ist, eine Eigentumswohnung in einem Mehrfamilienhaus zu erwerben. Die entsprechende Immobilie wurde in den 1960ern auf einem Grundstück errichtet, das sich im Eigentum der katholischen Kirche befindet (Erbbaurecht).

Der Verkäufer bewohnt die besagte Eigentumswohnung seit knapp 30 Jahren selbst. Geplant ist, die Wohnung nach dem Kauf ebenfalls selbst zu bewohnen.

Unter anderem wegen der Erbbaurechtssituation (Hürden bzgl. Kreditvergabe etc.) ist vorgesehen, die Wohnung als darlehensähnliche Transaktion in Form einer sog. "Zeitrente" (Anzahlung + Restlaufzeit +/- 20 Jahre + Zinsen von knapp 2%) zu erwerben.

Verkäufer und Käufer sind sich über die Konditionen bereits einig.

Zur Frage: Ergeben sich aus dieser Transaktion (monatliche Zahlungen über die nächsten 20 Jahre) steuerliche Nachteile für eine der beiden Parteien? Muss der Verkäufer die monatlichen Einkünfte versteuern?

Ich habe hierzu (a) im Internet und (b) von zwei Steuerberatern leider unterschiedliche Aussagen erhalten. Und zwar: (1) gar keine Steuern auf die Transaktion, da von Verkäufer und Käufer selbst bewohnt und (2) Steuern müssen vom Verkäufer nur die Zinsen entrichtet werden, nicht aber auf den reinen Kaufpreis der Immobilie.

Weiß hier vielleicht jemand Rat?

Steuern, Recht, Immobilien, Finanzierung, Hauskauf, Immobilienkauf, Immobilienmakler, Steuerberater, Zeitrente, Wirtschaft und Finanzen
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Bauunternehmen gibt keinen genauen Grundriss heraus- ist dies rechtlich erlaubt oder haben wir als Käufer ein Anrecht darauf?

Wir haben uns ein Reihenhaus gekauft, das sich gerade noch im Bau befindet. Wir dürfen also noch viel mitbestimmen und ändern.

Der Bauunternehmer bzw. unsere Kontaktperson, die zwischen uns, dem Verkäufer und dem Bauunternehmer steht, weigert sich uns einen genau bemaßten Grundriss vom Haus zu geben, obwohl dieser natürlich existiert. Er beruft sich darauf, dass im Vertrag steht, dass sich die Maße während des Baus noch ändern könnten und sie uns deswegen keine genauen Zahlen nennen wollen, damit wir danach nicht "meckern"...

Wir haben lediglich einen Grundriss, in dem manche Abstände eingezeichnet sind, die zum Beispiel angeben wie weit eine Lampe von der Wand entfernt ist. Hieraus könnte man natürlich weitere Entfernungen ableiten, allerdings wäre dies sehr fehleranfällig und ich habe das Gefühl, dass wir als Käufer und baldige Eigentümer des Hauses ein Anrecht darauf haben den richtigen Grundriss zu bekommen.

In unserem Vertrag sind folgende zwei Texte enthalten:

"Zur Änderung der Bauplanung- und Ausführung sowie der Baustoffe und Ausstattungsgegenstände ist der Verkäufer berechtigt, soweit diese Änderungen sich technisch als notwendig erweisen, behördlich angeordnet werden -z.B. durch Auflagen in der Baugenehmigung- oder sich im Rahmen der bei Wohnbauten verkehrsüblichen Toleranzen halten, oder aber, soweit solche Änderungen bereits in der Baubeschreibung vorgesehen sind. Voraussetzung für die vorgenannten Änderungen ist, dass diese den Wert des Kaufgegenstandes insgesamt nicht mindern und auch sonst nicht aufgrund etwaiger besonderer Umstände des Einzelfalls für den Käufer unzumutbar sind. Zumutbar sind insbesondere Änderungen der Wohnfläche bis max. 2,0 %."

"Der Verkäufer schuldet kein bestimmtes Flächenmaß des Grundstücks. Garantien werden von dem Verkäufer nicht abgegeben."

Berechtigt dies den Bauherren/Verkäufer dazu uns den genauen Grundriss zu verweigern?

Hausbau, Recht, Kaufrecht, Baurecht, Hauskauf, Immobilienkauf, Immobilienrecht
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Verschwiegene Mängel beim Hauskauf - Nacherfüllung durch Verkäufer?

Hallo zusammen,

ich habe kürzlich zusammen mit meiner Frau ein Haus gekauft. Nachdem wir nunmehr seit einem Monat renovieren, kam beim Abreißen der Tapeten im Wohnzimmer ein ca. 60x60cm großer, schwarzer Schimmelfleck zum Vorschein. Nach ein paar regnerischen Tagen kamen Wasserflecken auch in den frisch renovierten Kinder- und Elternschlafzimmern zum Vorschein.

Bei der Besichtigung des Hauses sind uns bereits zwei neue Tapetenbahnen im Wohnzimmer aufgefallen, wozu der Verkäufer nur sagte, dass es ein Problem mit der Dachrinne gab, wodurch eine nasse Stelle im Wohnzimmer entstand. Dieses Problem sei (in Juni/Juli 2017) behoben worden und die Wand sei wieder trocken. Leider ist das ganz und gar nicht der Fall.

Hinzu kommt, dass wir nun denselben Dachdecker angefragt haben, der auch schon für die früheren Ausbesserungsarbeiten engagiert wurde. Nach dessen Aussage hatte er den Verkäufer schon in 2017 darauf aufmerksam gemacht, dass die gesamte Dachrinne ausgetauscht werden müsse. Die Antwort des Verkäufers: "Ich wohne nicht mehr lange hier drin, bessern Sie nur aus."

Soweit so gut. An dieser Stelle würde ich noch sagen, dass eine Nacherfüllung für uns durchaus im Rahmen des möglichen liegt.

Jetzt kommt das Knifflige bei der ganzen Angelegenheit:

Im Kaufvertrag steht: "...Der sanierungsbedürftige Zustand (Dach, Heizung usw.) wurde bei der Kaufpreisermittlung berücksichtigt."

Das haben wir so unterschrieben. (Wobei es beim sanierungsbedürftigen Zustand des Dachs bei den Verhandlungen ausschließlich um dessen Alter ging und die Dachrinne mit keinem Wort erwähnt wurde!)

Habt ihr eine Ahnung oder Erfahrung mit so einer Thematik? Gehört die Dachrinne zum (sanierungsbedürftigen) Dach? Tipps / Anregungen?

Danke für Eure Antworten,

Julian

Hausbau, Recht, Baumängel, Hauskauf, Täuschung, Nacherfüllung
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Haus der Eltern übernehmen?

Ich bin ein Einzelkind und wohne seit zwei Jahren nicht mehr bei meinen Eltern. Ich bin 21 und in der Schweiz wohnhaft.

Heute offenbarten mir meine Eltern das sie die Kosten für das Mehrfamilenhaus (zwei der drei Wohnungen sind vermietet in der dritten Leben meine Eltern)in dem ich 19 Jahre lang gelebt habe nicht mehr tragen können, wenn meine Eltern in zwei Jahren Pensioniert werden.

Ich will das Haus jedoch später selbst als mein Familienhaus haben und meine eigenen Kinder darin grossziehen.

Gibt es möglichkeiten das ich das Haus inklusive der Schulden übernehme und meine Eltern darin wohnen bleiben können solange sie möchten? Ein Umzug ist für beide schwer und wenn jemand das Haus kauft und sie nicht darin bleiben könnten würde es mir das Herz brechen. Vorallem meine Mutter hängt sehr an ihren sachen und bei einem Umzug müsste sie vieles vernichten.

Leider habe ich nur einen normalen 100% Lohn von 3700.-, bin nicht verheiratet und ein Vermögen habe ich ebenfalls nicht.

Gibt es da keine möglichkeit das ich halt das alles übernehme, und der Bank von der sie damals beim Hauskauf Geld bekommen haben, Monatlich etwas zurückzahle?

Mein Vater meinte, wenn sie das Haus verkaufen hätte ich dafür später nach ihrem ableben etwas vom Erbe, jedoch will ich nicht das Geld meiner Eltern sondern das Haus behalten.

Danke für eure Antworten :)

Haus, Finanzen, Familie, Wohnung, Miete, Geld, Schweiz, Recht, Erbe, Hauskauf, Hypothek
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