Hallo zusammen,
Die Überschrift stellt eine Frage auf meine Gesamtsituation in der ich mich befand, zum verstehen und reflektieren und kann individuell betrachtet werden
Zur Situation: Ich befand mich vor zwei Jahren in einer Lebenssituation, wo ich eine Frau, kennen lernte, die mir Angst in einer ganz neuen noch unbekannten Stadt, neu anfangen zu können. Ich lernte ihren Mann und ihre Freundin kennen und habe mir das Angebot ob ich dort zur Untermiete einziehe durch den Kopf gehen lassen, zugestimmt.
Es gab für mich in meinem Wohnort keinen Halt (milde ausgedrückt). Das Angebot weil die Frau vom ihrem Mann getrennt wohnt, da die Ehefrau noch eine Freundin hat (die Freundin der Ehefrau könnte auch ihre Lebenspartnerin) sein, erhielt ich von ihrem Mann, da die Wohnung noch einen kleinen Raum zur Verfügung hat. Gleichzeitig wohnte noch eine Freundin bzw. die Ex-Partnerin in der Wohnung, beide führen aber keine partnerschaftliche Beziehung sondern er betreut sie, weil sie Einschränkungen hat und auch wenig Kontakte
Was mich an dem Angebot gereizt hat, ist zumal die Lebenssituation mit wenigen und schwierigen Kontakten und das ich neu anfangen wollte.
Mir kam es jedoch so vor, weil ich zu Weihnachten von beiden Frauen (der Ehefrau und ihrer Freundin), beide waren zu Besuch in der Wohnung, ausgeschlossen wurde. Ich bekam drei kleine Geschenke mit einem Wort der Freundin, sie habe sofort an Glitzer gedacht, als sie mich gesehen hat und ich bekam weiße Chreme mit Glitzerpuder und einem Tortenring (für den Finger) geschenkt. Die Ehefrau bestand darauf, dass ich den Ring anziehe und das Glitzerpuder war mit Spiegel.
Dabei wurde es nicht belassen, nach meiner Ankunft in der neuen Stadt, holte mich ein Freund der Ehefrau vom Bahnhof ab, der dann über mich erzählte, ich sei wie ein Kind und er habe sonst mit solchen Leuten wie mir nichts zu tun.
a) ich habe diesen Mann vorher nie gesehen b) kaum ein Wort gewechselt aber die Ehefrau hat es weitererzählt, so dass ihr Mann es mir gesagt hat.
Irgendwann kam die Ehefrau und ihre Freundin nicht mehr zu Besuch in die Wohnung (vorher waren eigentlich regelmäßige Treffen geplant) und ich habe dem Ehemann einige Fragen gestellt, weil es mir so vorkam, als hätte vor allem die Freundin der Ehefrau ein Problem mit mir. Anfangs waren alle sehr nett zu mir und ich habe mich mit der Ehefrau über Telefon und Schriftverkehr ausgetauscht aber als ich ihr erzählt habe, von Ereignissen die mein Onkel in der Kindheit betreffen, wurde sie traurig, aber nicht wegen den Taten die er mir zufügte, sondern weil sie verstehen könnte, was ihm angetrieben habe, sich so zu verhalten. Es sei schmerzhaft und nachdem ich ihr von einem Todesfall erzählte, sagte sie mir, dass wäre besser so.
Also ich hatte bei ihren Kontakten, was über mich gesagt wird und eindeutig, das Zeichen das ich mich nicht willkommen fühlte war, als ich im Krankenhaus operiert wurde, telefonierte sie mit ihrem Mann, und sagte ihm, ich hätte laut ihrer Freundin länger im Krankenhaus bleiben müssen und das fand er auch merkwürdig. So als würde man sich das wünschen.
Die damalige Lebenspartnerin erzählte mir von der Ehefrau, dass sie von ihren Partnerin beleidigt wurde mit denen sie Sex hatte. Also das seien ganz miese Typen gewesen.
Anderseits sagt die Ehefrau, sie wünscht sich das sie traumatischen Menschen einen Lebensraum zur Entfaltung geben möchte. Ein Ort wo Traumata heilen und das möchte auch ihr Mann. Ihr Mann hat mich auch sehr unterstützt und es ist davon auszugehen, dass die Ehefrau eben mehrere Partner hat und die Möglichkeit hat sie auch, dass auszuleben (was ich nicht verurteile möchte.)
Inzwischen hat der Ehemann mit der Freundin der Ehefrau auch keinen Kontakt mehr. Sie fragt ihm wohl öfter, was sie denn gegem die andere Frau habe, weil sie sieht sich genauso wie sie.
Inzwischen bin ich ausgezogen und die sagte ihm noch, dass sie so nie wohnen könnte und ihre Freundin zieht jetzt in die Wohnung ihres Mannes, wo sie eigentlich nie hin wollte. Sie weiß auch, dass ich einiges hinterfragt habe und dann würde sie offensichtlicher aber verdeckt.
Für mich ergibt sich die Frage: Bin ich einfach zu sensibel oder wie darf ich auf die Situation zurück blicken? Der Ehemann hilft jetzt bei den Umzügen. Er erhofft sich, dass seine Frau von der Freundin weggekommt. Die Ehefrau zieht jetzt in ein Haus zur Miete und vielleicht wollten die Frauen mit von Anfang an mitteilen,unerwünscht zu sein?
Die Ehefrau hat in der Zeit noch in der Wohnung der Ex-Partnerin mit der neuen Freundin gewohnt. Meine ehemalige MB wurde von den beiden Frauen ausgelacht aber anderseits erwartet die Ehefrau, dass man sich liebevoll um alle kümmert aber diese Anforderung gab es nicht, wenn es um mich ging oder so war die Ex-Partnerin nur gut um ihre Wohnung herzugeben oder Gelder zu verlangen.
Die Ehefrau beschreibt sich so, dass sie eine Herzgöttin sei. Aber sprechen die Verhaltensweisen für ein herzliches Miteinander?