Wegen psychischen Problemen vorübergehend wieder zu den Eltern?

Guten Abend liebe Community,

seit längerem leide ich unter Depressionen und Angstzuständen und bin dabei mir Hilfe zu suchen. Momentan ist es so, dass ich nicht wirklich gut alleine sein kann und die Überlegung im Raum steht, dass ich vorübergehend in das Haus meiner Eltern ziehe (zwei eigene Zimmer, eigenes Bad) bis ich wieder auf den Beinen bin.

An und für sich finde ich die Idee nicht schlecht, doch mit 28 wieder zu den Eltern ziehen, da durch psyschische Probleme das alleine wohnen grade nicht möglich ist, hat für mich so einen Unterton von gescheitert sein. Gescheitert im eigenständigen Leben. Ich meine, ich habe einen Job, kann mein Leben finanzieren und lebe dann doch wieder bei den Eltern? Klar, würde ich eine Art Miete an meine Eltern zahlen und weiterhin meinen Kram selbst regeln, aber komisch ist es trotzdem. Ich habe halt immer den Anspruch gehabt eigenständig zu sein, und nachdem ich mich von meinem Freund getrennt habe auch ganz alleine wohnen zu können. Doch in der letzten Zeit halte ich es nicht aus, schlafe immer öfter bei Freunden oder Eltern, da ich nicht alleine sein kann. Panik bekomme. Meine Vermieter unter mir tragen auch nicht dazu bei, dass ich mich sonderlich wohl fühle.

Meine Familie und Freunde sagen, es ist keine Schande zu den Eltern zurückzukehren, wenn es mir hilft. Kann mich schließlich auch dort zurückziehen und für mich sein, bin aber trotzdem nicht alleine, wenn es mir wieder dreckig geht und ich Panik bekomme. Alleine wohnen, könne ich immer noch, wenn ich wieder die Stärke habe. Und so hätte ich Zeit erst einmal zur Ruhe zu kommen, Hilfe zu suchen und die Zeit mir ohne Druck etwas neues zu suchen, wo ich mich generell wohler fühle...

Was sind eure Meinungen dazu?

Leben, wohnen, Psychologie, Alleinsein, Angstzustände, Depression
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Was tun, wenn der Nachbar uns schikaniert?

Hallo Leute,

meinen Eltern bereitet der Nachbar, der in die Wohnung unter ihnen wohnt Ärger. Die Situation ist folgende:

Meine Eltern + meine 3 Schwestern (im Alter von 10-18) wohnen seit 15 Jahren in der derzeitigen Wohnung. Vor 3 Jahren ist eine Familie mit 3 kleinen Kindern in die untere Etage eingezogen. Er hat von Anfang an behauptet, dass meine Eltern nachts zu laut seien. Er hat bereits die Polizei, Sicherheitsdienst und die Wohnungsgesellschaft angerufen, alles zu unseren Gunsten erfolglos geblieben. Meine Eltern haben an Verhandlungsgesprächen,die die Wohnungsgenossenschaft organisiert hatte, teilgenommen. Sie haben immer beim nachbarn bescheid gegeben, falls Gäste über Nacht kamen oder eine Geburtstagsparty staatfand. Doch der Nachabar hat weiterhin genervt. Meine Eltern mussten letztendlich einen Anwalt eingeschalten, der ein Schreiben an die Wohnungsgenossenschaft geschrieben hat: Ergebnis: erfolgreich, wenigstens die Genossenschaft ließ sie in Ruhe.

Jetzt hat der Nachbar selbst durch einen Anwalt ein Schreiben schicken lassen, worin einige für uns eher unnachvollziehbare Vorwürfe gegen meine Eltern stehen. Wie reagiert man in so einer Situation? Sollen wir auch einen Anwalt kontaktieren oder erstmal persönlich eine Antwort verfassen. Wir haben sogar Schreiben von unseren anderen Nachbarn, die bestätigen, dass wir nicht auffällig laut sind. In dem Schreiben wird uns gedroht, dass er die Polizei rufen wird, wenn wir wieder mal laut werden. Das hört sich für mich nach einer Drohung an, ich meine ab und an darf man wohl Leute einladen oder laut lachen, oder? Außerdem verlangt er, dass wir unser Laminat gegen Teppiche eintauschen, das ist doch eine Frechheit oder ist das erlaubt?

Vielen dank schon mal fürs Lesen und Antworten.

wohnen, Recht, Nachbarn
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Bonitätsauskunft obwohl ich nicht Hauptmieter bin?

Hallo mein Freund ist vor 2 Jahren in eine neue Wohnung gezogen er ist hauptmieter und steht alleine im Mietvertrag. Der Vermieter weiß seit dem ersten Tag das ich hier sehr oft bin war für ihn völlig ok. und wir zahlen auch schon immer Nebenkosten für 2 Personen. Über uns wird seit 6 Monaten renoviert auch sonn und feiertags. Am 1.weihnachtstag war der Lärm der Bodenabschleifmaschine so laut das die neuen Mietern nicht einmal unser klingeln hörten. Darauf hin rief mein Freund beim Vermieter an, der konnte das Problem verstehen und wollte sich darum kümmern. Gestern war die bodenabschleifmaschine von morgens an unentwegt im Betrieb ich wollte lernen... war nicht möglich...um 13 Uhr klingelte ich bei den Nachbarn mit der Bitte die im Mietvertrag festgelegten Ruhe Zeiten 13-15uhr bitte einzuhalten, dass es zumindest gegeben ist 2 Stunden lernen zu können.Die Mietern lachte und sagte ich darf das. Daraufhin rief ich auf die bitte meines Freundes den Vermieter im Auftrag an. Seit dem werde ich vom Vermieter nur angeschrien ich hätte keine Rechte ich wäre nur geduldet und er verlangt sofort alle selbstauskünfte meinerseits. Nun meine Frage da ich ja nicht im Mietvertrag stehe somit keine Rechte habe... demnach auch keine Pflichten oder ? Ich habe ja keinen Vertrag mit dem netten Mann?

dazu muss man erwähnen,dass in den 2 Jahren alles super war von beiden Seiten und ein sehr gutes Verhältnis bestand welches mein Freund und ich gerne weiter aufrecht erhalten würden. Aber es ist ja nunmal der Eigentümer zuständig, wenn man sich selbst nicht einig wird und in der Wohnung sein eigenes Wort nicht zu verstehen ist und die Gläser vibrieren?!

wohnen, Recht, Mietrecht, Lärmbelästigung
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Ich fühle mich nicht wohl in meiner Gegend, trotz Geld, Freunde und Haus?

Ich habe von meinem 6. bis zum 13. Lebensjahr in einer ziemlich ranzigen Gegend gewohnt. Es war jetzt nicht direkt Plattenbau, aber dennoch eine recht "arme" Gegend in der Kriminalität an der Tagesordnung stand. Ich hab da meine besten Freunde kennengelernt, die Straße war mein Zuhause. Jeden Tag Bolzplatz, Kiosk, zusammen legen für ne Packung Chips, Stress gehabt, gewehrt, Polizei Einsätze, Junks die sich auf der Straße spritzten, Menschen wurden angestochen, manche begannen Suizid und trotzdem war das unsere Hood. Das war unser Leben. Seit 3 Jahren wohnen wir nun in unserem ein Familien Haus, ich bin nun 16 und empfinde so etwas wie Heimweh. Ich fühle mich einfach nicht wohl, es ist das Gefühl hier nicht her zu passen. Ich habe alles um ein glückliches Leben zu führen. Manchmal fahre ich mit meinen Besten in die alte Gegend, es fühlt sich einfach sofort wie Zuhause an. Ich bin regelmäßig sogar traurig darüber hier in dieser renommierten Gegend zu leben. Ich habe viel lieber meine Brüder, die ihr Leben für meines geben würde um mich als diese Spießer die regelmäßig stressen wenn man mal Besuch hat, und auf die Mittagsruhe scheißt. Ich kann mich hier einfach absolut nicht wohl fühlen.

Ich erinnere mich regelmäßig an diesen "Du kannst den Jungen von der Straße holen, aber nicht die Straße aus dem Jungen" Spruch. Ist das tatsächlich so? Bin ich jetzt infiziert und unheilbar krank?

Was kann ich dagegen machen? Ist das normal? Geht das mit der Zeit weg?

Familie, Freundschaft, wohnen, Psychologie, hood, Liebe und Beziehung, Straße, Wohlfühlen, zu Hause, Gegend
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Paar Fragen zum Mietrecht?

Hi,

nachdem die Probleme des nächsten Vermieters kein Ende nehmen und ich im Internet nicht schlau werde, frage ich mal wieder nach Antworten. Man hat einfach bei jedem Pech. (Kaufe mir wohl besser ein eigenes Haus)

1. Trotz zahlreicher ungenutzter Abstellmöglichkeiten am Haus darf ich weder Auto noch Anhänger abstellen und diese Stellplätze werden sonst auch nie genutzt. (Gepflasterter Platz für z.B. 8 Autos aber alles leer) Kann man da irgendwas schriftlich erreichen oder kann ich da nichts machen? Muss ich auch da einen Mietvertrag machen, für etwas, was sonst verschwendet wäre?

2. Das Haus ist sehr, sehr hellhörig. Es wird mir zum Vorwurf gemacht, dass ich
"zu laut" wäre. Ab 22 Uhr darf noch weniger als kein Mucks mehr zu hören sein.
Der Bruder der Vermieterin, welcher über mir wohnt ist auch nachts 10x lauter.
Dafür soll ich aber durch seine "Krankheiten" und Alkoholsucht Verständnis haben.
Gibt es Lärmschutzmaßnahmen, welche die Vermieterin schön bezahlen kann, wenn es nur Ihren Bruder stört und ich mich bisher nicht beschwere?

3. Darf man mir das Autowaschen in der Einfahrt von Hand und ohne Hochdruckreiniger sowie Chemie untersagen?

4. Ich habe ein durch Leistung bedingt lautes Auto in der Garage stehen. Alles eingetragen, alles in Ordnung so. Die Nachbarn sagen nichts, es stört natürlich wieder nur die Vermieterin, die meint Sie wäre beim Motorstart fast von der Couch gefallen. Muss ich das Auto entfernen?

5. Habe Anfangs eine mündliche Erlaubnis für einen Hasenstall auf der Wiese bekommen, dieser soll nun aber doch entfernt werden, muss ich das?


MfG

wohnen, Recht, Mietrecht
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