Wo laufen bei Flaechenheizkoerpern die Rohre? Schornsteine 3-fach?

Fall wie folgt: 3 geschossiges Doppelhaus aus 1970, Kalksandstein mit Betondecke, in den Hang unterkellert mit Flachdach, je 2 Wohnungen 60/85 qm je Geschoss.

Jede Wohnung, je 3 gross bzw. klein, hat eine eigene Gastherme im Badezimmer haengen an je einem Schornstein (also insges. 4 Schornsteine auf dem Doppelhaus). Gas/Wasserzufuhr erfolgt vom Keller, mutmasslich die Wand mit den Schornsteinen hoch, in jedem Raum haengen Flaechenheizkoerper mit eigenem Ventil in den weiland so beliebten Heizungsnischen, der Kessel kann mit einem einzigen Wandthermostat im Wohnzimmer (230V) grob geregelt werden.

Liegen die Heizungrohre, offensichtlich fuer jeden Heizkoerper extra, unter dem Estrich und kommen dann in der Wandnische zu den Heizkoerpern seitlich durch?

In der Wand (die waeren alle tragend) koennen sie nicht liegen, fuer einen "Rundlauf" brauchte man da sehr viel Schlitz (3+1, bzw. 3+2 und Ruecklauf) und Elektro musste auch noch rein, und in allen Wohnung waere dafuer die Balkontuer im Weg. Oder die Wohnungseingangstuer, aber den Fall kann ich nach dem verschachtelten Bauplan glaube ich ausschliessen.

Die Schornsteine auf dem Dach sind jeweils relativ breit. Haengt da jede Therme an einem eigenen Rohr, oder ist das ein grosser Abzug mit laenglichem Querschnitt?

Bonusfrage: Wo kommt Elektro her? Versorgt wird aus der Treppenhausstirnwand mit je 2 Zaehlern auf Etage, es gibt natuerlich in jedem Raum Deckenbeleuchtung, jeder Raum hat praezise eine Sicherung (plus 1x Heizung und Herd 3-phasig). Hab ich schonmal unter Estrich gelegt gesehen (und den aelteren Schwiegervater eines Freundes, der es beim Fussleisten anbohren geschafft hat, in einem Obergeschoss 3 Steckdosen abzuschiessen).

Installation, Heizung, Sanierung, Heizkörper
Heizungsauswahl kleines Doppelhaus?

Ich habe eine kleine Doppelhaushälfte von ca. 85qm gekauft. Baujahr 1939, ungedämmt, Gastherme mindestens 20 Jahre alt.

Es steht eine Kernsanierung an. Also von Heizkörper, Heizungsrohre, Elektrik, Dämmung, Fenster, Dach usw.

Anfang Dezember hatte mir der Bausachverständige noch zu einer Gasbrennwerttherme mit Solarthermie geraten… in der jetzigen Situation bin ich mir nicht mehr sicher, ob das eine gute Entscheidung wäre.

Was kann man denn sonst machen, wo man auf die nächsten 30 Jahre halbwegs zukunftssicher aber nicht komplett unwirtschaftlich unterwegs wäre?

  1. Wärmepumpe + Speicher + PV? Kosten geschätzt irgendwo bei 30T + (Fußbodenheizung, Heizkörper mit niedriger Vorlauftemperatur…?)
  2. Pelletofen + Infrarotheizung + PV?
  3. Gasbrennwert + Solarthermie?

Gaspreis wird nicht mehr sinken, Anschaffungskosten für die Therme relativ gering. Aber sämtliche Leitungen und Heizkörper müssen erneut werden.

Pelletpreis weiß man nicht. Strompreis wird vermutlich auch nicht sinken. Strom wird 1:1 in Wärme gewandelt. PV kann geringfügig unterstützen (kleine Dachfläche). Keine weiteren Installationen/Verrohrung nötig.

WP wandelt den Strom besser um. Nehme mal einfach an die Stromkosten wären nur 1/2 oder 1/3 von der Infrarotheizung. Dafür aber Anschaffung deutlich teurer und Fußbodenheizung nicht billig.

Wie sehr ihr das? Egal welche Heizung, essenziel ist die gute Dämmung.

Das Haus sollte nicht einen unrealistischen Preis verschlingen und damit unverkäuflich werden (in München würde sich die WP lohnen, wenn ich für ne Million wieder verkaufen könnte - auf dem platten Land muss es irgendwo um die 250T bleiben.

Haus, Heizkosten, Heizung, waermepumpe, Infrarotheizung, Pelletofen

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