Nebenkosten Wohnung: Wann ist es für euer empfinden zu teuer und wie dann handeln?

Also, vorab: Ich wohne gerne hier und die Wohnung gefällt mir sehr gut. Auch sind die Vermieter sehr nett und mit paar Nachbarn bin ich befreundet.

Ein Umzug kommt für mich erst mal nicht in Frage.

Es geht mir auch eher darum, wann ihr für eure Verhältnisse sagen würdet, dass die Nebenkosten hoch, sehr hoch oder zu hoch sind.

Was macht ihr dann? Verhalten ändern? Einfach zahlen? Oder doch ausziehen? Gibt es andere Möglichkeiten?

Ich meine, ich bin auch kein Geizhals, ich bin eher der der sich da nicht so einschränkt und knausert.

Mein Verbrauch ist schon hoch. Wenn ich den Gesamt verbrauch vom Haus heranziehe und z.b. die Heizkosten auf die Gesamtwohnfläche umlege ist es normal, etwa 110 kWh pro m^2. Und beim Wasser Durchschnitt aller Bewohner ist auch normal.

Müll ist teurer weil hier Demente Menschen leben, die das nicht mehr verstehen. Aber so wild ist es auch nicht.

Meine hohen Kosten liegen also vermutlich an meinem Verbrauchsverhalten.

Der DMB schreibt ja 2,79€ Nebenkosten pro Quadratmeter und Monat sind der Mittelwert. Da brauche ich mehr.

Was denkt ihr? Wann sagt ihr, eure Wohnung und Haus Rechnungen sind hoch, sehr hoch oder zu hoch.

Wann ändert ihr was? Versucht Ihr was zu ändern?

Wenn es euch gefällt in der Wohnung, bleibt ihr dann da und zahlt es? In einer anderen Wohnung weiss man ja vorher auch nicht, ob man da weniger Wasser braucht...

Es geht nicht drum, ob meine Kosten zu hoch sind, dass weiss ich, ich sollte auch sparen.

Es geht mir drum, was für euch zu hoch ist.

Gerne Beiträge mit Smalltalk.

Miete, Verhalten, Geld, Menschen, Immobilien, Betriebskosten, Nebenkosten, wirtschaftlichkeit
10 Antworten
Warmwasser in Nebenkosten, trotz Durchlauferhitzer?

Hallo,

Hinter dem Bad der Wohnung ist so ein kleiner Anschlussraum mit einem Durchlauferhitzer, mit anderen Worten, warm Wasser zahle ich somit über den Strom, den ich direkt beim Anbieter zahle und nicht über die Miete.

Jetzt wurde mir aber gesagt, dass die Warmwasserkosten in den Nebenkosten mit drin sind und das steht auch so im Vertrag. Aber das ist noch nicht alles, zu dem kommt, dass das Warmwasser, laut Aussage des Vermieters über einen zentralen Bäuler läuft, da das mit den einzelnen Wohnungen in dem Haus so gewachsen wäre und dann nur sehr aufwändig zu ändern wäre. Auf jeden Fall, wird das dann über die Wohnungen und deren Mieter verrechnet. Bedeutet warm durch Personen und dann verteilt auf die Wohnungen... In meinem Fall zwei Personen...

Aber wie kann das sein, wenn da doch eindeutig ein Durchlauferhitzer installiert ist und wir haben um sicher zu gehen mal das heiße Wasser aufgedreht und bin zu dem Durchlauferhitzer gegangen und da fließt auf jeden Fall genau, wenn Warmwasser Anforderung in der Wohnung ist, Wasser durch die Leitung. Um sicher zu gehen, dass das kein Zufall ist haben mein Partner und ich das wiederholt...

Also:

Das würde ja bedeuten, dass ich bewusst getäuscht werde, denn das mit der Verrechnung über die mietparteien wurde mir mehr als einmal erklärt, also kein Versehen...

Wie kann ich handeln/ was kann ich tun?

Nebenkosten, Warmwasserkosten
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Wie viel Warmmiete darf man sich mit 1370,00 EUR netto erlauben?

Hallo Community.

Ich stehe vor einem großen Problem. Und zwar bin ich in meiner Nachbarschaft ziemlich unglücklich und würde gerne von hier weg ziehen, da das soziale Umfeld äußerst unangenehm sowie die Wohnungen in einen mangelhaften Zustand sind. Ich bin für meine Partnerin aus meiner alten, trauten Heimat weggezogen, um mit ihr eine gemeinsame Wohnung zu beziehen. Nach der Trennung möchte ich wieder in meine alte Heimat (ist ein Vorort bei der Stadt in der ich lebe) ziehen, da ich dort den Großteil meiner Freunde habe und dort immer sehr glücklich war. Ich habe auch schon mit einen Vermieter von dort Kontakt aufgenommen, welcher mir eine 2-Raum-Wohnung anbieten kann. Ich verdiene jedoch nur 1.370,00 EUR netto und die Wohnung kostet insgesamt 540,00 EUR Warmmiete auf 57,00 m² aufgeteilt.

Ich bin ein relativ bescheidener Mensch und habe nie sonderliche Ansprüche gehabt. Kein Alkohol, kein Rauchen, keine Süßigkeiten auch kein Auto fahre ich oder habe sonstige geldaufbringende Hobbys. Da jedoch die Warmmiete nach der Faustregel niemals höher als ein Drittel des Nettogehaltes sein sollte, habe ich das Risiko, dass es ziemlich eng wird. Momentan gebe ich für Lebensmittel (Essen & Trinken) nicht mehr als 170,00 EUR im Monat aus und bin auch nicht gerade sehr darauf fixiert, immer die neusten Klamotten oder das neuste iPhone haben zu wollen. Da keine andere, kleinere Wohnung zur Verfügung steht, kann ich nur auf diese Wohnung (die jedoch auch sehr schön ist und es sich dabei um ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus handelt) zugreifen. Meint ihr, ich werde mich aufgrund der zu hohen Miete im Verhältnis zu meinen Nettolohn in unangenehmen finanziellen Engpässen treiben oder ist das tatsächlich machbar. Leider kenne ich keinen, der mir aus eigener Erfahrung sagen kann, wie er bei geringem Einkommen und zu hoher Miete "haushaltet". Ich bin somindestens so viel Realist, dass ich in meiner jetztigen Situation auch sagen kann, wer schön(er) leben will, der muss auch entsprechend zahlen.

Für eure Antworten, Ratschläge und Tipps bin ich euch sehr dankbar.

Haushalt, Leben, Wohnung, Miete, wohnen, Umzug, Single, Immobilien, Nebenkosten
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