Findet ihr das neue Entlastungspaket mit der Gaspreisbremse ok?

Es gibt problematische und langwierige Lösungsfindungen. Selbst jetzt, wo das Paket eigentlich beschlossen ist, sind noch viele Fragen offen. Mittelständler und Kleinunternehmen beklagen massiv die Entscheidungen der Bundesregierung, denn die Gaspreisbremse soll bis dato erst ab März gelten, eine andere Entscheidung gibt es trotz Gesprächen noch nicht. Auch die Privathaushalte kritisieren die Entscheidungen zum Entlastungspaket, denn auch für die kommt die Bremse erst zum März. Im Dezember soll einmalig der Abschlag vom Staat übernommen werden. Und? was soll das groß bringen? Und Januar, Februar...was ist damit? Und was ist mit den Mieten, die dann aufgrund der massiv erhöhten Nebenkosten steigen werden.. Fragen über Fragen und immernoch keine Lösung in Sicht. Für bestimmte Sachen ist immer Geld da, auch ganz fix und plötzlich. Aber für andere Sachen muß man erst ewig rumbebattieren und am Ende kommen nicht genug Hilfen dabei raus. Die Entlastungspakete waren bis jetzt kaum zu spüren. Erst kürzlich hat man aber ein Milliarden-Paket für den Wideraufbau der Ukraine beschlossen, hätte man das Geld oder zumindest einen Teil davon nicht auch zum Auffangen der deutschen Energiepreise, Rechnungen und Energiebeschaffung nehmen können?

Inflation, Krise, Energie, Nebenkosten, Gaspreis, Philosophie und Gesellschaft, Soziales und Gesellschaft , Entlastungspaket
Ölheizung oder Gasheizung?

Hallo,

Ich wohne seit 12 Jahren in meiner Wohnung und bei Einzug sagte mir das Städtische Versorgungswerk ich hätte einen Fernwärmeanschluss und zahle somit für Strom und Gas mit monatlichen Abschlägen (jährlich ca +-800) separat zu den Nebenkosten, diese sind ca 150€ in denen laut Mietvertrag auch die Heizkosten enthalten seien. Es kommt also jährlich der Heizungsableser.

Doch zusätzlich bekomme ich vom Vermieter noch eine. Nebenkosten Rechnung in denen ich seit Anbeginn immer mehr nachzahlen muss. Anfangs waren es ca 200€ manchmal teils 900€ und diese Preissteigerung läge an meinen Heizkosten. Der Vermieter sagt es wird mit Öl geheizt. Mir ist in all den Jahre noch kein Öl Tanker aufgefallen und auch kein Anschluss außerhalb des Hauses. Im Keller gibt es einen abgeschlossenen Raum in dem sich angeblich der ÖlTank befindet, doch ich habe ihn noch nie gesehen. Doch es hängen vom Versorgungsnetz Hinweisschilder falls Gasgeruch feststellbar seie.

Im Badezimmer habe ich einen Durchlauferhitzer - Gas.

Ich zahle summa summa rum jährlich ca mind. 1500 für Strom Gas und Öl-Verbrauch.

Nun zu meiner Frage:

Ist es richtig dass ich Gas für die Erhitzung von Wasser und Öl für die Heizung habe?! Oder handelt es sich um eine falsche Verbrauchsabrechnung? Und wenn ja, dann seitens des Vermieters oder seitens des Versorgungsnetzes?

Vielen Dank für hilfreiche Antworten

Mieter, Mietwohnung, Mietrecht, Vermieter, Nebenkosten
Was tun, wenn man Nebenkosten nachzahlen muss, aber kein Geld hat, und auch keine Ratenzahlung anbieten kann?

Allein für letztes Jahr, habe ich eine Nachzahlung von etwa 800 €. Das umfasst aber nur 9 Monate, da ich erst im Frühjahr hier eingezogen bin.

Die Abrechnung von 2021 bekam ich erst diesen Monat. Da ich nicht wusste, dass ich zu viel verbrauche, werde ich (in der Abrechnung, die ich erst 2023 bekommen werde) für dieses Jahr wohl ebenfalls mindestens 800 € nachzahlen müssen.

Bzgl. meiner finanziellen Situation, ich beziehe ALG II. Der Ärztliche Dienst des Jobcenters hat mich für mindestens 6 Monate ''krankgeschrieben'' bzw. läuft derzeit ein Gutachten über meine Erwerbsfähigkeit.

Ein Darlehen kommt für mich nicht in Frage, da ich bereits für den Einzug hier ein Darlehen für die Kaution bekam, das ich immer noch abzahle.

Davon abgesehen muss ich zusätzlich auch noch Schulden bei der Krankenkasse in Raten abzahlen.

Es ist mir unangenehm. Ich kann dem Vermieter nicht mal eine Ratenzahlung anbieten.

Und selbst wenn... Ich müsste mindestens 100 € in Raten abzahlen, damit die Schulden beglichen wären, sobald die nächste Abrechnung 2023 kommt.

Wichtig zu wissen wäre wohl auch noch, dass das Jobcenter jeden Monat 130 € für Heiz- und Nebenkosten im Voraus an den Vermieter überwiesen hat. Die hohe Nachzahlung kann ich mir kaum erklären.

Und ganz davon abgesehen, verlangt der Vermieter ab Oktober 2022 eine Vorauszahlung für Heiz- und Nebenkosten in Höhe von 240 €.

Die Erhöhung hat jetzt nichts mit meinem zu hohen Verbrauch zu tun, sondern wird vom Vermieter dadurch begründet, dass sämtliche Energiekosten (Gaspreise) gestiegen sind.

Hättet ihr in diesem Fall einen Lösungsvorschlag?

Miete, Geld, Schulden, Recht, ALG II, Jobcenter, Nebenkosten, Stromkosten, Wirtschaft und Finanzen
Wie kann ich meinen Mitbewohner dazu zwingen, seinen Anteil der Nebenkostenabrechnung zu bezahlen?

Hallo,

ich habe ein etwas komplexeres und gleichzeitig dringendes Anliegen und hoffe, dass jemand helfen kann.

Eine Freundin und ich wohnen zusammen in einer Wohngemeinschaft. Um die Kosten zu senken haben wir uns letztes Jahr noch einen weiteren Mitbewohner (ab hier M3 genannt) gesucht, sodass wir nun zu dritt wohnen. Wir stehen auch alle drei gleichberechtigt im Mietvertrag (sprich, M3 ist kein Untermieter).

In letzter Zeit gab es jedoch vermehrt Reibereien, da sich M3 uns gegenüber absolut rücksichtslos und asozial verhielt. Ohne hier zu weit ins Detail zu gehen- M3 lebt über seine Verhältnisse und als wir ihn darauf ansprachen, dass sein Verhalten sich wohl mehr als deutlich in unserer Nebenkostenabrechnung widerspiegeln wird, bekamen wir nur als Antwort: "Das habe ich schon immer so gemacht, und das werde ich auch nicht ändern." Daher haben wir uns nach einem langen Streitgespräch zu dritt darauf geeinigt, dass M3 zum 01.06. auszieht.

Und nun zum eigentlichen Problem: wir haben noch keine Nebenkostenabrechnung für 2021 erhalten. Wir befürchten, dass diese eine sehr hohe Nachzahlung beinhalten wird, da M3 mit seinem verschwenderischen Lebensstil unseren Verbrauch in jeglicher Hinsicht gesteigert hat (mal ganz abgesehen von den allgemeinen Preissteigerungen und der Inflation). Wir befürchten nun jedoch, dass M3 sich Anfang Juni aus dem Staub macht und meine Freundin und ich alleine auf den Nebenkosten sitzen bleiben. Daher meine Frage- gibt es irgendeine Möglichkeit, wie wir M3 dazu verpflichten können, seinen Anteil zu zahlen? Nicht nur den von 2021, sondern auch den von Januar bis Mai 2022 sobald wir da nächstes Jahr eine eine Abrechnung bekommen.

Recht, Nebenkosten, WG
Wie oft Wäsche waschen im Mehrparteienhaus / Gemeinsamer Wasserverbrauch?

Hallo,

ich hätte ein Anliegen was mich etwas bedrückt und bräuchte Meinungen von außen.

Ich wohne seit 3 Jahren in einem Mehrparteienhaus zur Miete mit einem Gemeinschaftsraum für die Waschmaschinen. Das Wasser wird allgemein „pro Kopf“ über die Nebenkosten abgerechnet. Keine der 6 Wohnungen im Haus hat einen eigenen Wasserzähler obwohl mir die Vermieterin bei Besichtigung der Wohnung vor 3 Jahren gesagt hat, dass dies „bald“ eingebaut wird. Alles lief seit 3 Jahren supi, man versteht sich mit allen Nachbarn, der Respekt und die Rücksicht passt. Seit Januar ist eine der Wohnungen neu vermietet worden und obwohl ich mir vorher nie Gedanken darüber gemacht habe beziehungsweise nie gedacht hätte, dass es mich eventuell stören könnte ist das verschwenderische und rücksichtslose Waschverhalten.

Ich wohne alleine und bin ziemlich sparsam was Wasser angeht, egal ob duschen, Abwasch oder Wäsche. Immer im Hintergedanken, dass unser Wasser durch alle geteilt wird und ich keine unnötigen Kosten für alle entfachten möchte.

Nun zu dem Problem: Egal wann ich das Haus verlasse oder heim komme die Waschmaschine läuft bei denen. Egal ob für ein einziges „Spannbetttuch“ oder wie heute: 2 Artikel rein gehauen, 2 Westen auf der Maschine lagen drauf und ich hab noch aus Spaß zu meinem Freund gesagt „die 2 Artikel kommen bestimmt danach einzeln dran“ und so war es auch (hatte alles die gleiche Farbe / Material) 😂 Für die 2 Artikel lief dann wieder die Maschine als ich heim kam. Jeden Tag mindestens 2 Maschinen. Gestern Abend um 23:00 Uhr lief dann noch der Trockner bis 00:30 Uhr was nicht gerade toll ist wenn mein Wecker um 04:30 Uhr läutet. Nicht mal die Kellertür wurde geschlossen 😅

Meine Frage: mache ich mir unnötig so viele Gedanken und lasse das zu nah an mich? Wäscht ihr auch so oft auch für wenig Teile wenn es nicht nötig ist? Wirkt sich das auf meine Nebenkostenabrechnung aus wenn ein sparsames Haus auf einmal tyrannisiert wird?

Wäsche, Miete, Nachbarn, Nebenkosten, Wasserzähler, Wasserkosten

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