Schimmel in der Wohnung Vermieter weigert sich zu handeln?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich Wohnen mit unserem 5 Monaten alten Sohn in einer 3 ZKB.

(nachfolgend werde ich eine Wohnungsskizze anfügen auf die ich beziehe)

Der Winter 2017 war unser erster Winter in der Wohnung. Wir hatten auf einmal rechts in der Ecke im Kinderzimmer und am Fenster im Wohnzimmer Schimmel. Im Kinderzimmer Schwarz/Gelb und im Wohnzimmer Rötlich. Der Vermieter vetröstste uns damit, dass wir einfach mehr lüften sollen und den Schimmel mit essig entfernen sollen. Mit diesen Mitteln haben wir uns durch den Winter gehangelt.
Ein Jahr später, nun mit Kind, stehen wir vor der Problematik, dass wir trotz intensivem Lüften und Heizen ( 2x am Tag lüften, wenn geduscht / gekocht wird öfter und ordentlichem Heizen) diesen Winter sogar an noch mehr Stellen noch stärkeren Schimmel haben.
Nun zu den Aspekten der Wohnung und des Vermieters. Wir wohnen im 2OG direkt unter dem Dachboden der zum aufhängen von Wäsche von allen Mietern genutzt wird. Die Wände an denen sich der Schimmel befindet sich Außenwände. Die Mietswohnung ist kein Altbau, aber doch schon ziemlich in die Jahre gekommen. Beim Einzug August 2017 wurde die Wohnung frisch renoviert und die Nachtspeicheröfen durch Gasetagenheizungen getauscht. Die Vormieter hatten laut Vermieter keinen Schimmel. Der Vermieter hat die Wohnung als Eigentumswohnung irgend wann mal gekauft. Das Haus ansich gehört einer Firma namens Vonovia. Der Vermieter gibt zu, dass dieser Erker im Wohnzimmer Kälte-technisch ein massives Manko ist aber er daran halt nichts machen kann. An der der stelle rechts im Kinderzimmer sagt er, da wäre eine bauliche Kältebrücke wo er aber auch nichts drann machen könne.
Wir haben ihn damin konfrontiert und er meinte wir sollen mehr lüften und mehr heizen und den Schimmel mit essig weg machen. Wenns uns das nicht passt sollen wir uns eine andere Wohnung suchen. Laut ihm könnten wir auch klagen aber das würde nichts bringen.
Kann uns jemand helfen?

Ps: rötlicher Schimmel ist am Wohnzimmer Fenster

Kinder, Miete, Schimmel, Mietwohnung, Mietrecht, Vermieter, wohnungskündigung, Mietschutz
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Wohnungsbesichtigung Mietwohnung - Studenten - Wie?

Hallo,

ich (21) habe am Samstag gemeinsam mit meiner Freundin (19) eine Wohnungsbesichtigung in Hamburg.
Unsere Erste. Dementsprechend wissen wir eigentlich nichts darüber.
Ich mache zur Zeit eine Ausbildung und meine Freundin ist demnächst mit ihrem Abi fertig.

  1. Zur Finanzierung:

Es handelt sich um eine Neubauwohnung, 50 qm, 2 Zimmer, 800 Warm.
Wir haben ungefähr ausgerechnet was wir monaltich durch Kindergeld, Halbwaisenrente, Unterhalt und Nebenjob hätten.
Mindestens 2.200 € Netto. Und dann eventuell noch BAföG für meine Freundin (Ich mache ein Teilzeitstudium, dafür gibt es kein BAföG).
Ist ja alles schön und gut und ich kann der Immobiliendame das ja auch alles erzählen, aber dass das ganze für sie nicht so sicher ist und sie keine Risiken eingehen will, ist ja logisch, dementsprechend benötigen wir bestimmt einen Bürgen. Den wir leider nicht haben. Hab mir eine Schufa-Auskunft besorgt, die einwandfrei ist. Gibt es sonst noch Möglichkeiten, wie ich sie ohne einen Bürgen überzeugen kann? 7 Monate haben wir ja auch noch Zeit zu sparen, da wir ja sowieso keine Ausgaben haben und wir schon recht viel zusammen haben.

2.Unterlagen?

Was muss ich am besten alles mitnehmen?

  • Schufa-Auskunft
  • Perso

Auskunft über mein Einkommen würde glaube ich nichts bringen, da ich in der Ausbildung nicht viel verdiene und ich in Hamburg eh nicht mehr dort arbeite

3.Kleidung

Es ist eine echt schöne Gegend und die Wohnung ist auch recht nobel (für Studenten). Und da es unsere erste Besichtung ist, wissen wir nicht genau was vorteilhaft ist anzuziehen?

Danke im Voraus für Antworten!

Studium, Wohnung, Mietwohnung, Vermieter, Finanzierung, Student, bürgen, Ausbildung und Studium
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Wie überrede ich meinen Vermieter von einem Hund?

Hallo erstmal 😁

Vorab - ich hatte immer Hunde und weiß, wie ich sie erziehen muss und sie sind einfach, in meinen Augen, die besten Tiere. Ich liebe sie einfach und wünsche mir schon so lange einen.

Jetzt wohne ich in einer Wohnung, wo Hunde EIGENTLICH verboten sind. Es ist wirklich schwierig hier in meiner Umgebung normale Wohnungen, die für „normale“ Leute zu bezahlen sind, immer ein Hundeverbot haben. Oder so eine komische Regelung, wie z.B. „Sie können einen Hund haben, sobald aber eine Beschwerde kommt, haben sie 72 Stunden Zeit den Hund abzuschaffen oder sie werden fristlos gekündigt“.

Nun ja, ich habe mich damit abgefunden und dachte mir „Egal, ich werde einfach paar Jahre warten, bis ich eine andere Wohnung habe und dann, wenn es zeitlich passt, hole ich einen.“ - Jetzt haben meine Lebensumstände sich aber so verändert, dass alles passen würde. Zeit, Geld, alles. Außer - Wohnung.

Jetzt kommen wir aber zum Eigentlich. Ich habe drei Nachbarn, die Hunde haben. Zweimal einen kleinen und einmal einen sehr großen Hund. Die einen sind direkt mit Hund eingezogen, die anderen haben ihn sich nachträglich angeschafft. Also würde ich eigentlich auch gerne einen Hund haben, da ich mir denke „ob nun einer mehr oder weniger, das fällt ja nicht auf.“ Ich würde auch keinen großen holen, höchsten Kniehoch. Und mit ihm intensiv trainieren, sowie eine Hundeschule besuchen, etc.

Hatte vielleicht jemand von euch schon einmal einen ähnlichen Vorfall ? Ich möchte nicht kindisch klingen, aber ich finde es etwas unfair. Zumal der eine von meinen Nachbarn ein kleiner Kleffer ist. Und kein Hund davon ist ein Therapiehund. Als ich noch bei meinen Eltern wohnte, hatte ich dort einen Hund und ich vermisse es einfach.

Ich habe schon überlegt den Hund einfach auf meine Eltern laufen zu lassen und zu sagen, dass er nur zu Besuch ist, wenn er bei mir ist. Aber die Idee habe ich wieder verworfen. Sowas ist ziemlich dumm und wenn das rauskommen würde, dann wäre ich wirklich am A. Hat jemand vielleicht eine Idee, welche Argumente ich bringen könnte ?

P.S. - Die Vermieter wohnen nicht im Haus, falls das etwas zur Sache tut.

Tiere, Hund, Mieter, Mietwohnung, Recht, Vermieter, Gesetz, Tierhaltung
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Evtl Bleirohre in der Mietwohnung, wie lange warten auf eine Antwort?

Wir haben im Sommer 2018 ein Schreiben der Wohnungsgesellschaft bekommen in dem uns mitgeteilt wird, das es evtl sein kann das wir noch in Bad und Küche Bleileitungen haben. 

"Sehr geehrte Mieter,

hiermit informieren wir Sie darüber, dass sich in Ihrer Wohnung noch Bleileitungen befinden können. Wir werden den Zustand durch die Firma ...... prüfen lassen. Sollten noch Bleileitungen vorhanden sein, werden wir Ihr Badezimmer innerhalb der nächsten Jahre, in Absprache mit Ihnen, sanieren. Im Zuge der Badsanierung werden ebenfalls die Küchenleitungen erneuert. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir nicht sofort alle Bäder sanieren können. Eine Badezimmersanierung dauert pro Wohnung circa zwei Wochen. Wir sind dabei die entsprechenden Angebote für die Sanierung einzuholen. Sobald uns alle Angebote vorliegen und die Aufträge vergeben sind, werden wir die Ausführungszeiträume terminieren.

Von einer Gesundheitsgefahr ist in diesem Moment nicht auszugehen. Wir empfehlen Ihnen dennoch das Wasser bis nach der Badezimmersanierung nicht als Trinkwasser zu verwenden.

Wir möchten darauf hinweisen, dass in Badezimmern die innerhalb der letzten Jahre von uns saniert wurden, keine Bleileitungen mehr vorhanden sind. Sollten Sie sich dennoch unsicher sein, setzten Sie sich gerne mit uns in Verbindung."

Zum einen tranken wir bis dahin immer viel Leitungswasser und zum anderen waren wir zu diesem Zeitpunkt in der Planung einer neuen Küche.

Ich habe dort angerufen (da wir seit gut 10 Jahren hier wohnen und nie etwas saniert wurde) und nachgefragt, da wir keine neue Küche einbauen lassen wollten, und diese dann in kurzer Zeit wieder raus muss, damit saniert wird...

Die Dame meinte das sie zu der Angelegenheit momentan nichts sagen könne, da die kompletten Unterlagen noch in der Chefetage legen würden. Wir sollten die Küche aber erstmal einbauen.

Das haben wir dann auch getan. Wir trinken das Wasser aus der Leitung nicht mehr und schleppen nun Flaschen...

Nun rief mein Mann erneut dort an und wieder konnte die Dame uns nichts sagen...

Wie lange kann eine Antwort dauern....diese Schlepperei der Flaschen ist nervig und ständig das Wasser abkochen nervt auch....

Mietwohnung, Recht, Mietwohnungen
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Kellerraum für Vermieter ständig zugänglich?

Hallo,

Ich habe zwei Fragen zum Thema Mietrecht.
Und zwar geht es um einen Kellerraum, der sich in Teil des Mietvertrages ist und in welchem wir unsere Sachen, die nicht im alltäglichen Gebrauch sind unterbringen. Teilweise aber auch wertvolle Sachen wie mein ganzes Werkzeug und sämtliche Maschinen.
Jetzt ist es neuerdings so, dass durch eine Umbaumaßnahme im gesamten Haus sämtliche Stromzähler und Sicherungen der drei Parteien in unserem Kellerraum untergebracht wurden. Ständig klingelt nun der Vermieter und die anderen Mieter, weil Sie irgendetwas am Zähler oder am Sicherungskasten nachschauen wollen.
Meine Frau ist da immer sehr gutmütig und rückt ständig den Schlüssel raus, wobei ich das irgendwo nicht so ganz einsehe, schließlich trocknen wir da zusätzlich unsere Wäsche und ich finde es schon komisch wenn das ganze Haus weiß welche Unterhosen ich trage.
Sind wir in der Pflicht, aufgrund eines „eventuellen Notfalls“, in Form einer ausgelösten Sicherung, der ja passieren kann  ständig Zugang zu unserem Kellerraum zu gewähren oder kann ich diesen auch verweigern?

Meine zweite Frage bezieht sich auf zwei Plissee-Rollos die im Badezimmer angebracht waren bevor wir eingezogen sind und aufgrund von Schimmel bzw. Stockflecken von uns entfernt wurden. Wir fanden das damals sehr unhygienisch und ekelig, so hatten wir damals im Gegenzug professionell Folien auf die Fenster auftragen lassen, damit weiterhin ein Sichtschutz vorhanden ist.
Nun hatten wir die Rollos leider nicht aufbewahrt sondern entsorgt, folglich fordert der Vermieter einen Ersatz.
Diesen haben wir besorgt, jedoch waren es laut dem Vermieter wohl nicht die Richtigen,
da diese Rollos auf eine 38er Breite „maßangefertigt“ wurden und unser Ersatz nur eine Breite von 35cm nachweisen kann.
Wir haben jetzt Angst, dass der Vermieter wegen der Rollos an unsere Kaution rangehen möchte, wobei wir ja eigentlich für Ersatz gesorgt haben.
Ist es denn tatsächlich so, dass wir 100% identische Rollos besorgen müssen?
Dreiste Frage zum Abschluss: muss das „Inventar“ der Mietwohnung nicht auch irgendwo schriftlich festgehalten werden? Was wäre, wenn es seitens des Vermieters nicht nachweisbar wäre, dass die Rollos jemals da waren? Kann man einfach so unsere Kaution „anzapfen“?

Ich freue mich auf alle Antworten und bedanke mich im Voraus!

Wohnung, Mieter, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Inventar, juristisch, Kellerraum
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Betrug bei der Mietzahlung?

Schönen guten Abend und frohes neues liebe Community,

ich hab ein paar Fragen diesbezüglich der Mietzahlung bzw. der Miete selbst.

Folgende Sachlage:

Nach langer Sucherei hab ich eine Wohnung in Hamburg gefunden und bin dort Mitte Dezember eingezogen.

Die Mietkosten (laut Vertrag):

Kaltmiete: 354,17€

Betriebskosten: 65,00€

Heizkosten: 40,00€

Gesamt: 459,17€

Extern Kosten sind:

Wasser: 20€

Strom: XX€

(Für Strom hab ich ein Vertrag mit Vattenfall unterschrieben)

Nebenbei...

Ich hatte für die Immobilien Agentur einen Auftrag für das Erstellen und Anbauen der Namensschilder gegeben bzw. unterschrieben. (Wurde mir von der Agentur vorgegeben). Es werden nur 2 Namensschilder erstellt und gebaut.

Auch musste ich beim Einzug in die Wohnung einen Klempner für die Heizung (was ich selbstverständlich der Agentur gemeldet habe) beauftragen. Der Klempner (von der Partnerfirma der Agentur) hatte nur eine Kleinigkeit (Heizung entlüftet) erledigt.

Fragen:

Ich möchte nochmal hinweisen, dass dies meine erste Wohnung ist und ich von einigen Sachen nicht genug wissen besitze.

1) Warum wird vom meinem Konto 688,76€ abgebucht?

Das sind mal eben 229,59€ mehr als die Warmmiete.

Kommt es zustande wegen dem Namenschildauftrages oder der Heizungsproblembeseitigung?

Ich glaub das 2x Namensschilder (erstellen und aufbauen) keine 100€ teuer sein können. Und der Klempner, der nur die Heizung entlüftete keine 130€ für diesen Auftrag berechnen wird.

2) Könnte es auch ein kleiner Fehler seitens der Agentur sein? Falscher Betrag oder so? Habt ihr damit Erfahrungen?

Natürlich werde ich morgen bei der Agentur mal anrufen und mal Nachfragen wie sowas zustande kommt oder welche „Extras“ ich bezahlen muss (was natürlich im Vertrag nicht steht).

Danke für schnelle Antworten im Vorraus!

Ich wünsche euch einen erholsamen Abend.

Mit freundlichen Grüßen

Sercan

Wohnung, Miete, Betrug, Mieter, Mietwohnung, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Mietzahlung, immobilienagentur
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Wohnungsübergabe / recht und unrecht?

Hallo zusammen,

ich habe mal mal eine Frage.

Ich habe vor 5 Monaten eine Wohnung bezogen die ich selbst streichen musste und in einem desolaten Zustand war. Alles war dreckig und siffig. Ich habe die Wohnung trotzdem so übernommen, habe alle gestrichen, in meinen Möglichkeiten gesäubert, Bohrlöcher zugemacht usw usw usw...

die Wohnung war für uns nur eine Zwischenlösung bis wir in unser Haus einziehen konnten. Somit habe ich oberflächlich alles gereinigt aber z.B mich nicht daran aufgerieben, dass der Wasserhahn nun verkalkt ist (vom Vormieter).

Nun sind wir nach 5 Monaten ausgezogen in einer Hauruck Aktion da wir nur zwei Tage frei bekommen haben. Der Weg zwischen den Wohnorten liegt bei 149km. Somit sind wir am Dienstag raus aus der Wohnung, alles rein ins Haus und Mittwoch bin ich dann zurück in die Wohnung im zu Saugen und zu wischen, Oberflächen alles abgewischt und den FI Schalter rausgenommen.

Drei Wochen bevor ich die Wohnung übergeben konnte, da der markler keine Zeit hatte.

Ich habe die Wohnung dann irgendwann dem beauftragten MARKLER übergeben, dieser hat sich alles angesehen und das Wohnungsübergabeprotokoll OHNE MÄNGEL geschrieben. Beide haben unterschrieben.

Da ich E-Mail Kontakt mit dem Nachmieter hatte, wusste ich das er am gleichen Abend noch die Wohnung übernommen hat... auch bei der Übernahme von ihm gab es ein Protokoll was er unterschrieben hat. Auch OHNE MÄNGEL...

zwei Wochen später, meldet sich der neue Mieter per Mail bei mir und terrorisiert mich... wie asozial ich wäre.. die ganzenwohnung sei dreckig und ob ich gar keinen Anstand hätte. Türen dreckig, die Wasserhähne verkalkt und der Kühlschrank schimmelig. Er meldet das dem Vermieter und ich müsste dann mit dem Vermieter eine Lösung finden...

er hätte wohl nach der Übergabe erstmal Handwerker durch die Wohnung gejagt und er hätte die Wohnung erst jetzt, zwei Wochen später, richtig gesehen.....

ich hingegen bin mir keiner Schuld bewusst.... ich habe die Wohnung besenrein übergeben.. ja die Türen haben Spuren aber die waren nicht von mir und auch ich hatte daran geschruppt. Und im Kühlschrank haben sich natürlich nach 4 Wochen Stillstand und abtauen Kulturen gebildet... aber bei meinem Auszug waren die noch nicht da.. bin ich dafür zuständig ihn noch die Armaturen blank zu putzen??

meine frage: was kann mir der Vermieter nun? Er hat meine Kaution noch.. was soll ich jetzt?? Eine Putzfrau zahlen???

Mein übergabeprotokoll war OHNE MÄNGEL...!!

Wohnung, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Mietvertrag, Kautionsrückzahlung, Vermieterrecht, Wohnungsübergabe
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Im Haus der Eltern einziehen?

Hallo zusammen,

ich gehe nun auf die 27 zu, und wohne eigentlich seit ca. 8 Jahren alleine. Mittlerweile versuche ich mich selbständig zu machen. Aktuell noch nebenberuflich, doch das soll sich die nächsten 2 Jahre ändern.

Nun ist es so, dass es für mich von Vorteil wäre eine 3 Zimmer Wohnung zu beziehen, damit ich mehr Ruhe habe und nicht ständig von Freundin oder sonstigem abgelenkt werde. Aktuell ist es noch so, dass ich eine 2 Zimmer Wohnung habe und mein Schreibtisch im Wohnzimmer steht.

Nun suche ich schon vergeblich seit gut einem Jahr nach einer bezahlbaren Wohnung. Erschreckend muss ich feststellen, das die Mietpreise extrem gestiegen sind bei uns.

Für mich ist auch entscheidend, meine Fixkosten aktuell so niedrig wie möglich zu halten um mir meiner Selbstständigkeit kein Bein zu stellen.

Nun kam ich auf die Idee in das Elternhaus einzuziehen.

Das Haus ist extrem groß, hat 3 Parteien und einen Leerstehenden Altbau. Meine Eltern wohnen im EG. Meine Schwester mit ihrem Mann im DG. Die Mittlere Wohnung wäre dann quasi für mich.

Für mich soll das auch eigentlich nur ein Übergang werden, keine Dauerlösung. Aber wer weiß wie lang dieser Übergang dauern wird.

Die Wohnung an sich hat alles was ich brauche, sie ist sehr geräumig mit 100qm. Hat drei Zimmer, zwei Balkone und einen Kamin. Ich hätte zudem Platz für meine Kunden, könnte sogar einen Raum in den Altbau auslagern als Meeting-Raum und mein ganzes Equipment dort lagern. Preislich wäre ich natürlich auch extrem günstig für diese Größe und Lage.

Für mich persönlich natürlich erst mal eine Win-Win Situation, wäre da nicht meine Familie und meine Freundin.

Grundsätzlich bin ich kein großer Familienmensch und weiß nicht wie ich mit der Situation umgehen werde/soll. Schwester oberhalb von mir und Eltern unter mir. Meine Familie ist zwar schon sehr pflegeleicht und ich weiß dass sie mich nicht groß stören würden, doch trotzdem sieht man sich wahrscheinlich tagtäglich. Wahrscheinlich werde ich aber sehr mit einbezogen beim Mithelfen am Haus/Garten. Ich bin aktuell in einer Situation, in der ich täglich 10-15 Stunden Arbeite. (Hauptberuf + Nebenberuf) Auch Wochenenden habe ich aktuell wenige. Wenn ich dann Zeit hab, wittme ich diese natürlich meiner Freundin, meinen Kumpels, meiner Familie und auch ganz wichtig meinem Hobby (Kochen+Kraftsport als ausgleich). Sprich ich bin sehr gebunden und habe auch nicht die große Zeit Unkraut zu zupfen oder was weiß ich nicht alles.

Meine Freundin ist natürlich auch nicht soooo begeistert. Wir sind erst seit 6 Monaten zusammen und das ist für mich, so blöd das auch klingen mag, keine Meinung, die ich hier groß mit einbeziehen möchte. Trotzdem macht man sich natürlich so seine Gedanken, aber hier steht auch etwas meine Zukunft auf dem Spiel, was für mich persönlich an erster Stelle steht.

Mich würde einfach mal eure Meinung interessieren und ob der ein oder andere ähnliche Erfahrung gemacht hat.

Familie, Mietwohnung, Wohnungssuche, Zukunftschancen
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