Mietvertrag nicht mehr vorhanden?

hallo,

vielleicht kann mir zu der folgenden Sache jemand weiter helfen!?!

Also ich habe seid Juli 2018 eine Wohnung angemietet, den Mietvertrag sollte ich damals unterschreiben und dann zu meinen zukünftigen Vermieter senden, der ca.600km entfernt wohnt!Da dieser in der Zwischenzeit verstorben ist und Eigentumsverhältnisse noch nicht geklärt sind,liegt der Mietvertrag seit jeher beim zuständigen Nachlassgericht! Bis heute hab ich keinen Mietvertrag und somit auch keine Kontodaten wohin ich die Miete zahlen müsste!! Die Hausverwaltung meinte ich solle die Miete für die vergangenen Monate zurücklegen und warten bis Post kommt!Jetzt hat mir jemand gesagt das ich so lange kein Mietvertrag vorliegt auch keine Miete rückwirkend zahlen bräuchte,stimmt das!???

Würde mich freuen wenn jemand was dazu sagen kann!

Vielen Dank schon mal im Voraus..& Liebe Grüße I.Schindler ;-)

--->> Ich habe jetzt seit 5 Monaten keine Miete gezahlt(siehe oben)..jetzt wurden Erben ermittelt, die als neue Vermieter eintreten werden. Nun schreibt mir die zuständige Hausverwaltung schreibt ne Mail das die Mietverträge,dem Nachlassgericht nicht mehr vorliegen und sie aus diesem Grund, neue Verträge aufsetzen werden!

Meine Frage ist jetzt ob durch diese Situation, eine Möglichkeit besteht,die Miete nicht nachzahlen zu müssen bzw.nur für die angefallenen Betriebskosten aufkommen!???! Schließlich gibt's ja kein Vertrag mehr!

Mhh,..!?

Recht, Mietrecht, Mietvertrag
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Kellerraum für Vermieter ständig zugänglich?

Hallo,

Ich habe zwei Fragen zum Thema Mietrecht.
Und zwar geht es um einen Kellerraum, der sich in Teil des Mietvertrages ist und in welchem wir unsere Sachen, die nicht im alltäglichen Gebrauch sind unterbringen. Teilweise aber auch wertvolle Sachen wie mein ganzes Werkzeug und sämtliche Maschinen.
Jetzt ist es neuerdings so, dass durch eine Umbaumaßnahme im gesamten Haus sämtliche Stromzähler und Sicherungen der drei Parteien in unserem Kellerraum untergebracht wurden. Ständig klingelt nun der Vermieter und die anderen Mieter, weil Sie irgendetwas am Zähler oder am Sicherungskasten nachschauen wollen.
Meine Frau ist da immer sehr gutmütig und rückt ständig den Schlüssel raus, wobei ich das irgendwo nicht so ganz einsehe, schließlich trocknen wir da zusätzlich unsere Wäsche und ich finde es schon komisch wenn das ganze Haus weiß welche Unterhosen ich trage.
Sind wir in der Pflicht, aufgrund eines „eventuellen Notfalls“, in Form einer ausgelösten Sicherung, der ja passieren kann  ständig Zugang zu unserem Kellerraum zu gewähren oder kann ich diesen auch verweigern?

Meine zweite Frage bezieht sich auf zwei Plissee-Rollos die im Badezimmer angebracht waren bevor wir eingezogen sind und aufgrund von Schimmel bzw. Stockflecken von uns entfernt wurden. Wir fanden das damals sehr unhygienisch und ekelig, so hatten wir damals im Gegenzug professionell Folien auf die Fenster auftragen lassen, damit weiterhin ein Sichtschutz vorhanden ist.
Nun hatten wir die Rollos leider nicht aufbewahrt sondern entsorgt, folglich fordert der Vermieter einen Ersatz.
Diesen haben wir besorgt, jedoch waren es laut dem Vermieter wohl nicht die Richtigen,
da diese Rollos auf eine 38er Breite „maßangefertigt“ wurden und unser Ersatz nur eine Breite von 35cm nachweisen kann.
Wir haben jetzt Angst, dass der Vermieter wegen der Rollos an unsere Kaution rangehen möchte, wobei wir ja eigentlich für Ersatz gesorgt haben.
Ist es denn tatsächlich so, dass wir 100% identische Rollos besorgen müssen?
Dreiste Frage zum Abschluss: muss das „Inventar“ der Mietwohnung nicht auch irgendwo schriftlich festgehalten werden? Was wäre, wenn es seitens des Vermieters nicht nachweisbar wäre, dass die Rollos jemals da waren? Kann man einfach so unsere Kaution „anzapfen“?

Ich freue mich auf alle Antworten und bedanke mich im Voraus!

Wohnung, Mieter, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Inventar, juristisch, Kellerraum
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Betrug bei der Mietzahlung?

Schönen guten Abend und frohes neues liebe Community,

ich hab ein paar Fragen diesbezüglich der Mietzahlung bzw. der Miete selbst.

Folgende Sachlage:

Nach langer Sucherei hab ich eine Wohnung in Hamburg gefunden und bin dort Mitte Dezember eingezogen.

Die Mietkosten (laut Vertrag):

Kaltmiete: 354,17€

Betriebskosten: 65,00€

Heizkosten: 40,00€

Gesamt: 459,17€

Extern Kosten sind:

Wasser: 20€

Strom: XX€

(Für Strom hab ich ein Vertrag mit Vattenfall unterschrieben)

Nebenbei...

Ich hatte für die Immobilien Agentur einen Auftrag für das Erstellen und Anbauen der Namensschilder gegeben bzw. unterschrieben. (Wurde mir von der Agentur vorgegeben). Es werden nur 2 Namensschilder erstellt und gebaut.

Auch musste ich beim Einzug in die Wohnung einen Klempner für die Heizung (was ich selbstverständlich der Agentur gemeldet habe) beauftragen. Der Klempner (von der Partnerfirma der Agentur) hatte nur eine Kleinigkeit (Heizung entlüftet) erledigt.

Fragen:

Ich möchte nochmal hinweisen, dass dies meine erste Wohnung ist und ich von einigen Sachen nicht genug wissen besitze.

1) Warum wird vom meinem Konto 688,76€ abgebucht?

Das sind mal eben 229,59€ mehr als die Warmmiete.

Kommt es zustande wegen dem Namenschildauftrages oder der Heizungsproblembeseitigung?

Ich glaub das 2x Namensschilder (erstellen und aufbauen) keine 100€ teuer sein können. Und der Klempner, der nur die Heizung entlüftete keine 130€ für diesen Auftrag berechnen wird.

2) Könnte es auch ein kleiner Fehler seitens der Agentur sein? Falscher Betrag oder so? Habt ihr damit Erfahrungen?

Natürlich werde ich morgen bei der Agentur mal anrufen und mal Nachfragen wie sowas zustande kommt oder welche „Extras“ ich bezahlen muss (was natürlich im Vertrag nicht steht).

Danke für schnelle Antworten im Vorraus!

Ich wünsche euch einen erholsamen Abend.

Mit freundlichen Grüßen

Sercan

Wohnung, Miete, Betrug, Mieter, Mietwohnung, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Mietzahlung, immobilienagentur
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Wie wäre hier die Rechtslage?

Sachverhalt 1:

Person A zieht vorübergehend zu Person B und Person C in die Wohnung ein. (5 Monate ca.) A erklärt sich damit einverstanden die Hälfte der Miete und Strom mitzuzahlen, steht allerdings nicht mit im Mietvertrag doch der Vermieter weiß Bescheid. (Mündliche Vereinbarung) A zieht irgendwann wieder aus ohne die Miete gezahlt zu haben obwohl per Messenger versichert und hinterlässt die ganzen Gegenstände in der Wohnung von Person B und C. B und C fordern A ständig auf die Miete zu begleichen und die Gegenstände abzuholen, Termine wurden ausgemacht und nie eingehalten. Gegenstände wurden entsorgt was auch gesagt wurde wenn A nicht kommt und die Klamotten abholt. Irgendwann nach Wochen oder Monaten steht A vor der Tür und fordert die Klamotten raus, allerdings sind diese nicht mehr vorhanden da mehrmals darauf hingewiesen wurde.

Sachverhalt 2:

A hat für B und C eine Finanzierung gemacht auf eigenen Namen unter der Voraussetzung dass die Raten gezahlt werden und A die Raten übernimmt wenn B und C nicht können. B und C Zahlen alles momentan alleine da A sich nicht an die Abmachung gehalten hat mit Miete u. Strom. Finanzierungsraten wurden zwei mal gezahlt von B und C (deren Konto), schlussendlich aber nicht mehr da A ihren Voraussetzungen nicht nachgekommen ist und B und C jetzt kein Geld mehr haben. A weigert sich auch die Raten weiter zu zahlen und fordert jetzt den finanzierten Gegenstand der auf A läuft aber von B und C gezahlt wurde und auch auf Adresse von B/C geliefert wurde. Die Finanzierung war eine Schenkung von A gewesen da B und C geholfen haben und A anfangs dort wohnen durfte ohne Miete zu zahlen.

Wie wäre in den beiden Fällen die Rechtslage?
Hoffe man konnte es einigermaßen verstehen.

Wohnung, Miete, Mieter, Recht, Mietrecht, Anwalt, Mietvertrag, Finanzierung, Gegenstände, Rechtslage, Sachverhalt
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Darf der Vermieter im Mietvertrag eine Farbmarke zum streichen angeben?

Sehr geehrte gutefrage.net-Community,

ich ziehe diesen Monat aus meiner Mietwohnung aus und plötzlich verlangt der Vermieter, dass ich die Wohnung in einem ganz speziellen Farbton und mit einer allergikerfreundlichen Farbe streiche. Als ich den Mietvertrag durchgegangen bin, ist mir aufgefallen, dass in diesem nichts über Farbton oder Ähnliches steht. Unter "§20 Auszug des Mieters" des Mietvertrages steht lediglich "Zieht der Mieter aus, muss er die Räume besenrein und mit sämtlichen Schlüsseln dem Vermieter oder seinem Verwalter zurückgeben". Jedoch hat der Vermieter selbst, einen handschriftlichen Zusatz bei "§22 Sonstige Vereinbarungen" hinzugefügt, und zwar steht dort: "Die Wohnung wir bei Einzug in fachgerecht renovierten Zustand übergeben und bei Auszug fachgerecht renoviert an den Vermieter zurückgegeben. (Flächen sind mit Brillux zu verwenden. [...]"

Mal abgesehen von Grammatikfehler, kommt es mir auch sehr bizarr vor, dass er sich über die Marke der zu verwendenden Farbe äußert. Nun wollte ich mal nachfragen, ob dies überhaupt erlaubt ist, eine bestimmt Marke zum streichen der Wände vorzuschreiben? Ebenfalls wollte ich nachfragen, ob es ihm überhaupt möglich ist, jetzt noch einen Farbton zu wünschen, plus der Bedingung einer allergikerfreundlichen Farbe, da dies im Mietvertrag ja nirgends vereinbart wurde.

Nach eigener Recherche im Internet, habe ich bereits herausgefunden, dass die Farbauswahl allgemein sehr eingeschränkt ist und der Vermieter höchstens Farbtöne angeben darf (bspw. "Neutrale Farben"), aber auch nur, wenn dies im Mietvertrag notiert wurde. Deshalb bin ich mir fast sicher, dass sein Wunsch nach einem bestimmten allergikerfreundlichen Farbton, nun im Nachhinein, nichtig ist. Ebenfalls habe ich gelesen, dass wenn eine Klausel im Mietvertrag nicht rechtens ist, entfällt meine komplette Pflicht zur Renovierung als Mieter und wird somit an den Vermieter selbst übertragen. Wissen sie, ob das stimmt?

Ich hoffe Sie können mir helfen und bedanke mich schon einmal im Voraus!

Mit freundlichen Grüßen

SnAcKx

streichen, Recht, Mietrecht, renovieren, Mietvertrag, Auszug, Mietstreit
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Reinigungsgebühr / Reinigungspauschale beim Auszug erlaubt?

In meinem Mietvertrag steht: "Mietparteien treffen folgende Vereinbarung"
(und dann handgeschrieben)

Die Hausordnung muss beachtet werden. Gegenseitige Rücksichtnahme ist selbstverständlich. Bei Auszug sind 100€ für Endreinigung zu bezahlen. Terrasse kann nicht benutzt werden. Parkplätze sind nicht vorhanden. Für Sauberkeit u. Ordnung i. Küche u. Bad ist jeder Mieter selbst verantwortlich, ansonsten fallen zusätzl. Kosten an.

Ist die Klausel in unserer Vereinbarung rechtens bzw. zulässig? Falls nicht, gibt es Verweise auf Urteile oder Mieter-Richtlinien, welche nachweisen, dass es nicht haltbar ist. Der Betrag ist ja schon groß.

Als Randinformationen: Ich wohne in einem WG-Haus mit 7 Parteien, davon einem ca. 16m² Zimmer bzw. Wohnung. Das Haus ist auf zwei Etagen verteilt, davon eine gemeinsame Küche, gemeinsames Erdgeschoss - welches als Waschraum und Abstellkammer fungiert und zwei gemeinsame Bäder/WC. Daneben gibt es gemeinsame Treppen/Treppenhaus vom Erdgeschoss zum 1.OG sowie 1OG zu 2.OG durch jedes Zimmer und gemeinsame Räume zu erreichen sind. Jedes Zimmer ist quasi als Wohnung für sich bzw. jeder hat eigenen Mietvertrag.

Dabei zahle ich hier in Bayern 480€ monatlich, alle Abgaben inkl. Strom und Rundfunkbeitrag. Mietvertrag ist unbefristet, mit standard-Kündigungsfrist und zwei Monatsmieten Kaution. Wohnung ist eigentlich vertraglich unmöbliert.

Wohnung, Miete, Mieter, Recht, Mietrecht, Kaution, Vermieter, Mietvertrag, Auszug, Reinigungskosten, Reinigungspauschale
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Miete mindern? Auch Rückwirkend??

Hallo, brauche einmal Hilfe. Ich wohne seit 3,5 Jahren in einem Altbau mit 3 Wohnungen zur Miete. Das Verhältniss zwischen den Mietern ist sehr gut. Die eine hängt im Keller im Gang Ihre Wäsche auf. Der andere hat 2 Kellerräume und hört auch Mal laut Musik und der Hund wird auch von allen im Treppenhaus geduldet. Und ich lagere im unteren Flur in einer Ecke ab und an Warenkartons 5 - 6 Stück und ein kleines Podest zum arbeiten. Mache nebenberuflich Onlinehandel. Keinen Mieter stört das was der andere macht. Es gab nie Streit. Nun ist es so das der Vermieter nach 3 Jahren ( also das erste Mal vor etwa 6 Monaten ) ankam und mir MÜNDLICH die Sache mit der Lagerung verboten hat. Ich habe das dann 6 Monate weiter gemacht. Und heute ranzt er mich erneut an. Einen Grund dafür warum er dies 3 Jahre duldete und nun seit 6 Monaten so ein Verhalten an den Tag legt gibt es eigentlich mir bekannt nicht. Er sagte ich soll die im Keller lagern. Das geht nicht da der Keller bei Tauwetter und Starkregen über mehrer Tage feucht wird. Ausserdem wurde mir nie ein Kellerraum zugeteilt. Obwohl von Anfang an im Mietvertrag fest gehalten. Weiter steht im Mietvertrag das ich ein Schuppenanteil habe. Auch diesen habe ich nie bekommen nach Vertragsabschluss da 2 belegt und der 3 dient dem Hausmeister. Ich habe das nie bemängelt, da ich ja auf dem trockenen warmen Flur in der Ecke lagern konnte. Kann ich hier die Miete für den fehlenden Schuppen und Kelleranteil rückwirkend mindern ? Der Vermieter weiss genau das er mir dies nie übergab und das es im Mietvertrag steht. Ich habe das allerdings auch bis heute nie als Mangel angezeigt. Mir geht es eigentlich auch gar nicht ums Geld. Ich habe mich nur furchtbar darüber geärgert wie das gesagt wurde und das allen anderen Ihre Dinge wie die Wäsche im Keller nicht verboten wurde. Danke Peter I

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Gemeinsame Wohnung im Eigentum der Schwiegereltern?

Hallo,

meine Freundin wohnt seit ca. einem halben Jahr in meiner Wohnung mietfrei, da Sie Studentin ist und kein eigenes Einkommen besitzt.

Die Eltern besitzen ein Haus in dem Mieter seit mehreren Jahren wohnen, welche aber nur Probleme machen. Es wurde Eigenbedarf angemeldet und wir dürfen in dieses Haus einziehen, natürlich ist die Miete in dem Haus sehr günstig, da die Eltern ja nicht an Ihrer eigenen Tochter und an mir Geld verdienen möchten, sondern lediglich Mieter haben möchten, welche keine Probleme machen.

Ich soll die Hälfte der Miete bezahlen und die andere Hälfte der Miete wird durch die Eltern meiner Freundin für meine Freundin bezahlt.

Ich habe dadurch natürlich deutlich geringere Fixkosten im Monat, da ich nicht mehr eine ganze Wohnung alleine zahlen muss und zudem auch nochmal die Hälfte von einer deutlich geringeren Miete zahle.

Durch das hohe Einkommen der Eltern und das Wohnen im Eigentum der Eltern, kriegt meine Freundin weder BAFÖG oder Wohngeldzuschuss, obwohl Sie nicht arbeiten geht. Sie ist zu dem Schwanger geworden. Mein Schwiegervater möchte jedoch das nur meine Freundin im Mietvertrag steht, da dann eine Chance besteht wohl BAFÖG zu beantragen???

Ich möchte jedoch auch Mietvertrag stehen, da im Falle eines Falles ich nicht vor die Tür gesetzt werden kann - ich bezahle ja auch schließlich meinen Anteil (Auch wenn es deutlich geringer ist als das was ich vorher bezahlt habe).

Ich habe ja auch meine eigene Wohnung gekündigt, wo ich geschützt war vor "Rausschmiss" für eine Wohnung wo ich jederzeit rausgeschmissen werden kann.

Wie sieht Ihr das ganze? Klar soll man die Zukunft in der Beziehung nicht schwarz malen aber es man muss es auch auf diese Hinsicht betrachten.

Wohnung, Miete, Mieter, Recht, Mietrecht, Vermieter, Mietvertrag, Schwiegereltern
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Wohnungsübergabe / recht und unrecht?

Hallo zusammen,

ich habe mal mal eine Frage.

Ich habe vor 5 Monaten eine Wohnung bezogen die ich selbst streichen musste und in einem desolaten Zustand war. Alles war dreckig und siffig. Ich habe die Wohnung trotzdem so übernommen, habe alle gestrichen, in meinen Möglichkeiten gesäubert, Bohrlöcher zugemacht usw usw usw...

die Wohnung war für uns nur eine Zwischenlösung bis wir in unser Haus einziehen konnten. Somit habe ich oberflächlich alles gereinigt aber z.B mich nicht daran aufgerieben, dass der Wasserhahn nun verkalkt ist (vom Vormieter).

Nun sind wir nach 5 Monaten ausgezogen in einer Hauruck Aktion da wir nur zwei Tage frei bekommen haben. Der Weg zwischen den Wohnorten liegt bei 149km. Somit sind wir am Dienstag raus aus der Wohnung, alles rein ins Haus und Mittwoch bin ich dann zurück in die Wohnung im zu Saugen und zu wischen, Oberflächen alles abgewischt und den FI Schalter rausgenommen.

Drei Wochen bevor ich die Wohnung übergeben konnte, da der markler keine Zeit hatte.

Ich habe die Wohnung dann irgendwann dem beauftragten MARKLER übergeben, dieser hat sich alles angesehen und das Wohnungsübergabeprotokoll OHNE MÄNGEL geschrieben. Beide haben unterschrieben.

Da ich E-Mail Kontakt mit dem Nachmieter hatte, wusste ich das er am gleichen Abend noch die Wohnung übernommen hat... auch bei der Übernahme von ihm gab es ein Protokoll was er unterschrieben hat. Auch OHNE MÄNGEL...

zwei Wochen später, meldet sich der neue Mieter per Mail bei mir und terrorisiert mich... wie asozial ich wäre.. die ganzenwohnung sei dreckig und ob ich gar keinen Anstand hätte. Türen dreckig, die Wasserhähne verkalkt und der Kühlschrank schimmelig. Er meldet das dem Vermieter und ich müsste dann mit dem Vermieter eine Lösung finden...

er hätte wohl nach der Übergabe erstmal Handwerker durch die Wohnung gejagt und er hätte die Wohnung erst jetzt, zwei Wochen später, richtig gesehen.....

ich hingegen bin mir keiner Schuld bewusst.... ich habe die Wohnung besenrein übergeben.. ja die Türen haben Spuren aber die waren nicht von mir und auch ich hatte daran geschruppt. Und im Kühlschrank haben sich natürlich nach 4 Wochen Stillstand und abtauen Kulturen gebildet... aber bei meinem Auszug waren die noch nicht da.. bin ich dafür zuständig ihn noch die Armaturen blank zu putzen??

meine frage: was kann mir der Vermieter nun? Er hat meine Kaution noch.. was soll ich jetzt?? Eine Putzfrau zahlen???

Mein übergabeprotokoll war OHNE MÄNGEL...!!

Wohnung, Mietwohnung, Recht, Mietrecht, Mietvertrag, Kautionsrückzahlung, Vermieterrecht, Wohnungsübergabe
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