Wohnung jetzt schon kündigen?

Hey ihr!

Nach langem Hin und Her und vielen Scherereien mit meiner Vermieterin habe ich mich nun dazu entschlossen, meine Wohnung zu kündigen und umzuziehen.

Ich muss dazu sagen, dass ich nun schon zum zweiten Mal Schimmelbefall in der Wohnung habe. Es wurde erst letztes Jahr flächendeckend bereinigt via Bautrocknungsgeräten etc. Damals war ein nicht mehr intakter Syphon die vermutete Ursache. Doch nun glaube ich, das Problem geht tiefer, nämlich durch beschädigtes Mauerwerk (wohne in einer Kellerwohnung).

Mit meiner Vermieterin kann man nicht reden! Ihr geht es nur ums Geld, sie ist für keinerlei Argumente zugänglich, selbst, wenn es wie in diesem Fall bedeuten würde, dass ihre Immobilie dadurch auf lange Sicht irreperablen Schaden nimmt. Egal, worum es geht, die alleinige Schuld schiebt sie immer mir zu und droht schon in den ersten Sätzen immer sofort mit dem Anwalt. Sie übergeht sämtliche meiner Rechte und weigert sich stets, auch nur 1€ für Sanierungen und Reperaturen (wie z.B. bei einem verkalkten Heisswasserboiler) in die Hand zu nehmen.

Ich habe die Faxen dicke! Da sie zusätzlich noch einen Stock über mir wohnt, fängt sie nun auch noch an, mich systematisch zu überwachen. Meint z.B. bestimmen zu dürfen, wer mich besuchen darf und wer nicht!

Lange Rede, kurze Frage: obwohl ich momentan noch keine neue Bleibe sicher in Aussicht habe - wie klug ist es, jetzt schon zu kündigen?

Wenn jetzt schon auf den 01.06. kündige, sollten mir die drei Monate Kündigungfrist doch ausreichen, um was Neues zu finden, oder? Und sollte diese Zeit nicht reichen, darf sie mich doch trotzdem nicht vor die Tür setzen!? Auf die Kündigungsfrist besteht sie mit Sicherheit, da sie sich die letzten Mieteinnahmen von mir sicher nicht durch die Lappen gehen lassen wird. Andererseits setzt mich der Schimmel unter Druck und ich will möglichst schnell hier weg!

Empfehlt ihr mir, schon jetzt zu kündigen, selbst, wenn die Aussicht auf eine neue Wohnung momentan eher gering für mich auszufallen scheint? Ich denk mal, eine Überschneidung ließe sich so oder so nicht vermeiden! Echt knifflig!

Wohnung, Umzug, Mietrecht, Kündigungsfrist
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Vertragslaufzeit bei festen Kündigungsterminen und Mindestvertragslaufzeit?

Hallo zusammen,

ich würde gerne einen Vertrag für meinen Sohn kündigen.

Aus den AGBs: Kündigung

1) Eine Kündigung hat schriftlich mindestens 4 Wochen vor folgenden Terminen zu erfolgen: 31. Dezember / 30. Juni. Zur ihrer Wirksamkeit ist die Schriftform erforderlich. Bei Anhebung des Unterrichtshonorars ist eine außerordentliche Kündigung zum Termin der Honorarabhebung möglich.

Sollte der Vertrag nicht 4 Wochen vor den genannten Terminen gekündigt werden, verlängert er sich automatisch um weitere sechs Monate.

Im unterschriebenen Vertragsformular steht eine Mindestvertragslaufzeit von 6 Monaten. Der Vertrag wurde am 04.09.2019 unterschrieben.

Nun ist die Frage, zu welchem Datum ich den Vertrag kündigen kann: zum 30.06.2020 oder zum 04.09.2020?

Nach meinem Verständnis wurde der Vertrag auf eine unbestimmte Zeit, mindestens bis zum 04.03.2020 abgeschlossen und da ich diesen nicht 4 Wochen vor dem 31. Dezember gekündigt habe, hat er sich ab dem 31.Dezember um weitere sechs Monate bis zum 30. Juni verlängert.

Nun habe ich von dem Verein die Rückmeldung erhalten, dass der Vertrag erst zum 04.09.2020 gekündigt wird, vorausgesetzt, dass die Kündigung 4 Wochen vor dem 30. Juni beim Verein eingeht. Mit folgender Begründung: Da der Vertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von 6 Monaten am 04.09.2019 abgeschlossen wurde und nicht 4 Wochen vor dem  31.12.2019 gekündigt wurde, wurde er ab dem 04.03.2020 um weitere 6 Monate bis zum 04.09.2020 verlängert und somit ist der Kündigungstermin der 04.09.2020.

Nach dieser Argumentation würde es aber bedeuten, dass ein Mitte Juni abgeschlossener Vertrag eine Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr hat, da es keine 4 Wochen mehr bis zum 30.06. vorhanden sind, um den Vertrag zum Ablauf von 6 Monaten zu kündigen.

Ist die Argumentation des Vereis soweit richtig?

Vielen Dank im Voraus J!

Recht, Kündigungsfrist, Vertragsrecht, Ausbildung und Studium
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Internet Kündigung wird nicht angenommen?

Hallo,

ich habe vor weniger als einem Jahr meine Wohnung verloren und wurde raus geschmissen, da ich die Kosten aufgrund plötzlicher arbeitsunfähigkeit (Ausbruch einer seltenen psychischen Krankheit) nicht mehr tragen konnte, würde mir gekündigt. 2 Tage vor dem Auszug habe ich mein Internet gekündigt, das leider noch 1 ganzes Jahr weiter gelaufen ist. Ich bezahle jetzt leider seit 9 Monaten jeden Monat 35€ umsonst und das obwohl ich seit meinem Auszug kein Einkommen mehr habe und mir die 35€ jeden Monat zusammen kratzen muss. Ich lebe jetzt bei meiner Familie, die selber schon Internet hat, deswegen wird meines nicht mehr benötigt und ich bezahle somit umsonst.

Ich hatte per email nach gefragt, wann mein Vertrag denn nun endet und man hatte mir gesagt ich habe nicht gekündigt. Man bekommt trotz Kündigung wohl nochmal eine Email, in der man die Kündigung NOCH MAL bestätigen muss. Ich musste innerhalb von 2 Tagen alles packen und ausziehen und hatte danach viele Termine, wie ummelden usw. Da habe ich es vergessen, in mein email Konto zu schauen und es zu bestätigen.

Ich weiß, meine Schuld, aber mir wird jetzt gesagt, das ich bis (glaube juli) 2021 das Internet weiter bezahlen muss, also der Vertrag bis dahin weiter läuft. Aber wie gesagt, ich benutze es nicht und habe langsam kein Geld mehr dafür. Jeden Monat 35€ ist viel, wenn man keinerlei Einkommen hat.

Ich habe denen schon geschrieben (1&1), aber es wird immer wieder abgelehnt. Weiß jemand bescheid? Ich weiß, das Telekommunikations Gesellschaften einen gerne mal verarschen, aber kann man da wirklich nichts machen? Ist wohl mein Pech, das ich nicht wusste, das man sowas nochmal bestätigen muss. Bin noch recht jung, war meine erste Wohnung und den Vertrag habe ich damals auch nicht selber abgeschlossen.

Wüde nur gerne wissen ob man wirklich NICHTS machen kann?

Bitte spart euch beleidigende Kommentare. Ich bin noch recht jung und wusste nichts davon. Will nur wissen ob man da wirklich nichts machen kann und ich bis 2021 umsonst weiter bezahlen muss.

Internet, Kündigung, Internetanbieter, Kündigungsfrist
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Kündigung bei Bank - was wenn keine Bestätigung kommt, aber Rechnung?

Hallo,

ich habe am 29.5.2019 eine Prepaid-Kreditkarte Online bei der Commerzbank beantragt. Dieser Antrag wurde dann laut Datum auf den Unterlagen am 30.5.19 bestätigt.

Da ich die Karte nicht mehr nutze, und jährlich eine Gebühr anfällt, habe ich soeben (am 14.4.20) ein unterschriebenes Kündigungsschreiben an die E-Mail im Impressum geschickt.
Darin habe ich die KK-Nummer sowie alle meine persönlichen Daten und die Kundennummer angegeben. Auch habe ich geschrieben, dass ich zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen möchte und auch gerne eine schriftliche Bestätigung erhalten würde.

In den AGBs steht folgendes:

“18. Kündigungsrecht des Karteninhabers

Der Kunde kann den Kartenvertrag jederzeit ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist zum Ende eines Monats kündigen.“

Mehr nicht..

Was würde nun passieren, wenn ich keine Bestätigung bekommen würde und man mir demnächst die Jahresgebühr in Rechnung stellen würde?
Denn in Foren habe ich schon gelesen, dass unter Anderem bei der Commerzbank Kündigungen, welche sogar per Einwurf und Beleg per Post verschickt werden, keine Bestätigung bekommen und auch weiter Rechnungen gestellt worden seien.

Wenn dies bei mir nun eintreten würde, welche Möglichkeiten würden sich mir bieten? Denn ich habe ja nun fristgerecht die Kündigung rausgeschickt.

danke und bleibt gesund :)

Kündigung, Recht, Commerzbank, Kündigungsfrist, Kündigungsrecht, Frist
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Hilfe!Dringend! Welche Kündigungsfrist trifft zu bei Untermietern?

Hallo liebe Leute, ich brauche dringend eure Hilfe !

Undzwar geht es um folgendes :

Ich wohne als Untermieterin in einer 2er WG mit der Hauptmieterin. Mein Zimmer ist 8qm groß, unmöbliert. Im Mietvertrag steht eine Auflistung der Räume die ich mitbenutzen darf, unter anderem Wohnzimmer und Ankleidezimmer (ebenfalls 8qm) Beide räume sind bereits möbliert gewesen bei meinem Einzug. Ich zahle 400 warm. Und da ich auch das Ankleidezimmer mitbenutzen darf steht imVertrag drin dass ich insgesamt 16qm miete. Sozusagen miete ich ein möbliertes Zimmer mit und dazu eben noch mein unmöbliertes Zimmer.

Anfangs war ich total begeistert von allem, die Hauptmieterin ist auch in meinem Alter, wir haben uns gut verstanden und auch die Anfangszeit in der Wohnung war gut, mittlerweile ist mir aufgefallen dass wir uns doch nicht so gut verstehen wie es am Anfang wirkte was von ihrer Seite ausgeht. Langsam denke ich dass diese "nette art" von ihr die sie am Anfang zeigte bloß gespielt war, nur um schnellstmöglich jemanden zu finden der mit in die Wohnung einzieht so dass sie nicht länger allein für die ganze Miete aufkommen muss (sind ca 850 euro warm).

Ich kann mir nicht erklären was ihr Problem ist und somit herrscht nun permanent eine Anspannung die ich echt nicht länger aushalten will denn schließlich möchte ich mich ja freuen wenn ich nach der Arbeit oder nach Vorlesungen nach hause komme um mich zu entspannen... versteht ihr mich? :/

Nun möchte ich hier wieder ausziehen. In meinem Vertrag steht eine Kündigungsfrist von 3 Monaten drin. Ich habe mich aber ein wenig im Internet informiert und dort stand auf mehreren Seiten wie z.b promietrecht.de dass man eine Kündigungsfrist von 2 Wochen hat wenn man Untermieter einer möblierten Immobilie ist, sei es ein Zimmer oder mehrere. Bei unmöblierten Objekten hat man jedoch eine 3 Monate Kündigungsfrist. das bringt mich durcheinander ...

Nun frage ich mich welche dieser beiden Kündigungsfristen auf mich zutrifft ! Ich miete ja schließlich ein möbliertes Zimmer mit (das Ankleidezimmer mit 8qm) und mein eigenes unmöbliertes Zimmer (ebenfalls 8qm!) und im Mietvertrag steht dass ich 16qm miete. Heißt das also dass ich eine frist von 2 Wochen habe oder 3 Monaten? Die Sache ist, dass es keinen offiziellen Vertrag gibt, beziehungsweise hatte sie selbst einen vertrag erstellt und wollte den nicht unterschrieben zurückhaben, sondern lediglich ein Foto von der letzten Seite wo nur meine Unterschrift steht und ein Foto von meinem Ausweis.

Sorry für den langen Text!!

und vielen vielen dank schon mal für eure antworten! :)

Kündigungsfrist, mitbewohnerin, untermietvertrag
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FSJ kündigen - Aber wie?

Ich möchte nach wirklich langer und ausreichender Überlegung mein Internationales FSJ kündigen. Ich absolviere es in Tschechien und fühle mich überhaupt nicht wohl und möchte so schnell wie möglich nach Hause.

Ich habe noch nie eine Kündigung geschrieben und habe jetzt einige Fragen.

1. Habe ich die Kündigungsbedingungen richtig verstanden und wäre meine Kündigung rechtskräftig?

2. Wenn ich diesen Monat noch kündige, dann ist der Vertrag zum 31.03 gekündigt und ich bin im April zu Hause. - stimmt das?

3. Muss ich das im Vertrag erwähnte " klärende Gespräch" mit der Einsatzstelle oder der Entsendungsorganisation führen? (ich hatte schon 2 Gespräche mit der Entsendungsorganisation, in denen ich mehrfach geäußert habe, dass ich höchstwahrscheinlich nach Hause möchte.)

4. Ich möchte folgende Kündigungsgründe in der Kündigung angeben, brauche aber Formulierungshilfe bzw. stelle ich mich zu dumm an, die Gründe passend in den Text zu fügen.

-ich fühle mich unwohl vor Allem auf Grund von vorherigen Problemen mit der Einsatzorganisation

-das FSJ im Ausland ist nicht das richtige für mich

-ich habe generell Heimweh

Bis jetzt sieht meine Kündigung so aus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit kündige ich meinen mit Ihnen am 31.08.2019 abgeschlossenen Arbeitsvertrag fristwahrend zum 31.03.2020.

Bitte senden Sie mir eine Kündigungsbestätigung unter Angabe des Beendigungszeitpunktes zu. Außerdem bitte ich Sie, mir ein Zeugnis mit Angabe meiner Leistung auszustellen.

Ich bedanke mich für die Zusammenarbeit.

Mit freundlichen Grüßen 

FSJ kündigen - Aber wie?
formulieren, FSJ, Kündigungsfrist, Kündigungsrecht, Ausbildung und Studium
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