Arbeitsumgebung furchtbar. Verbesserungsvorschläge?

Hallo ihr Lieben, habe mal eine Bürofrage:

Da wir aktuell umbauen ist die Marketingabteilung bei uns gerade umgezogen in den Begrüßungsraum/Vorraum/Gang der Firma - direkt hinter mir befinden sich sowohl die Eingangstür als auch die Tür zum Treppenhaus, an der nonstop Handwerker vorbeitrampeln. Durch die steigenden Temperaturen öffnen meine Kollegen immer mal wieder die Eingangstür, wodurch ich dann total im Zug sitze und bei 25 Grad Außentemperatur gerade im dicken Cardigan am Arbeitsplatz sitzen muss, weil ich ständig friere. Wenn ich sie zumache ist sie wenig später wieder offen mit dem Argument "Ja nur kurz, damit es ein bisschen abkühlt!". Baaam, sitze ich wieder im Zug.

Nun arbeite ich aktuell auf dem Gang zwischen den restlichen Büros und Toilette und Küche und jeder muss an mir vorbei gehen. Teilweise bleiben meine Kollegen hinter mir stehen und wollen quatschen "Oh, was machst du denn schon wieder Tolles?". Und ich werde wahnsinnig dabei! Um mich besser konzentrieren zu können, habe ich mir jetzt angewöhnt, mit einem Kopfhörer auf dem rechten Ohr Musik zu hören.

Der Supergau war dann gerade als eine Kollegin an mir vorbei ging - dachte ich - und plötzlich hatte ich das Kitzeln von Haaren, warmen Atem und ein dumpfes Flüstern am Ohr. Bin natürlich mega erschrocken. Statt in die Küche zu gehen hat sich die besagte Kollegin einfach direkt hinter mich gestellt, sich heruntergebeugt und mir etwas ins Ohr geflüstert. WAS SOLL DAS DENN? Wer macht sowas denn bei jemandem, der gerade offensichtlich konzentriert arbeitet?!

Jetzt bin ich immer noch in Probezeit und möchte hier keinen großen Aufstand machen, aber irgendwie muss ich den Leuten mal klar machen, dass das so nicht geht. Platz wechseln geht nicht, weil wir sonst gerade keinen Platz haben wegen des Umbaus. Aber wenn das so weitergeht werde ich bald paranoid, weil ich dauernd das Gefühl habe, dass mir jemand über die Schulter schaut. Meine Leistungsfähigkeit und Konzentration leidet auch darunter, weil ich dauernd von allen angequatscht werde und natürlich auch nicht alles ignorieren kann. Hier ist alles sehr auf Kollegialität und gute Stimmung. Aber wenn ich noch einmal erklären muss, welches Projekt ich gerade bearbeite, dann muss ich glaube ich ausflippen.

Ich hoffe, ihr habt ein paar Tipps für mich!

Privatsphäre, Büro, Bürokommunikation, Kollegen, Paranoia, Probezeit, Unternehmen, Kollegenkonflikt
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Fahrerflucht in Probezeit unter Schock?

Hallo liebe Community,

Gestern Abend bin ich mit meinem kleinen Bruder auf der Autobahn von einem Freizeitpark in Richtung nach Hause gefahren. Auf dem Weg (2-spurige Autobahn) wollte ich einen LKW überholen, aber er kam meiner linken Spur gefährlich nah. Ich musste mich korrigieren um keinen großen Unfall entstehen zu lassen. Bei dem Versuch ist das Auto mit ca. 120km/h gegen die Leitplanke gekommen und hat das Auto von vorne bis hinten komplett gestriffen. In dem Moment bei dem Geräusch des Streifens der Tür mit der Leitplanke begann der Schock. Ich wusste nicht was zu tun ist und bin sofort auf die Pannenspur. Ich hätte große Angst gehabt und wusste nicht was jetzt zu tun ist. Aussteigen war nicht möglich da durchgehend Autos an mir vorbeigefahren sind. Mir ist eingefallen, dass ADAC eine Telefonnummer hat für Fragen für Fahranfänger, die ich auch schnell gewählt habe, aber eine elektrische Stimme hat mir eine neue Nummer gegeben, wo ich anrufen sollte. In meinem Schockzustand konnte ich mir keine Nummern aufschreiben oder merken und danach anrufen, also bin ich weiter gefahren bis zur nächsten Ausfahrt um den Schäden am Wagen zu begutachten. Ich habe während ich stand auf dem Pannenstreifen auf die Leitplanke geachtet und keine Schäden wahrnehmen können. Bei der nächsten Ausfahrt bin ich ausgestiegen und das war der nächste Schock. Ich habe die komplette linke Seite des Fahrzeugs zerkratzt und verbogen. Daraufhin hab ich meine Eltern angerufen um Ihnen zu berichten, dass ich Ihr Auto geschrottet habe und ein Unfall gebaut habe. Mein Vater kam ein Tag zuvor aus dem Krankenhaus wegen einer notwendige Operation und ich wollte ihn auch nicht bedrücken. Ich sollte zu meiner Heimatstadt fahren (30 Minuten Fahrweg noch) und dann zur Polizei den Unfall melden. Auf dem Weg hat ein Streifenwagen auf mich gewartet und mich rausgezogen. Die würden anscheinend von einer Zeugin angerufen. Die Polizisten gingen mit mir auch unpassend um (in meinem Schockzustand), aber das ist eine Nebensache. Mehrmals betonten Sie, dass Sie auf jeden Fall ein Bericht schreiben werden, wegen meinem Führerschein den ich seit 3½ Monaten habe, damit man mein Führerschein entzieht, da man in der Fahrschule lernt sofort die Polizei zu rufen. Ich habe versucht zu erklären, dass ich in einem Schockzustand bin, aber das war nicht von großer Bedeutung für Sie. Danach folgte das Messen und Fotos machen usw.

Es gab keine Verletzten usw.

Meine Frage an euch: Was habe ich zu befürchten und, was kann ich tun um die Strafen zu verringern oder gar keine zu bekommen? Mir ist klar, dass ich die Polizei rufen sollte, aber das war mein erster Unfall und ein Schocerlebnis.

Auto, Verkehrsunfall, Recht, Rechte, Unfallflucht, Probezeit, Auto und Motorrad
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Kann ich hier mit Art. 3 GG argumentieren?

Hallo,

folgende Situation: Ich bin Autist, habe 2016 meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und wurde bei meinem Ausbildungsbetrieb übernommen. 2018 hat der Personalbereich versucht, mich mitten in der Probezeit willkürlich zu entlassen, dagegen hab ich mich erfolgreich gewehrt. Meine deshalb verlängerte Probezeit sollte also dieses Jahr auslaufen. Mittlerweile sitze ich in einem anderen Fachbereich.

Jetzt ist eine erneute Verlängerung um ein Jahr beabsichtigt vom Personalbereich. Meine mit der Beurteilung meiner Leistung direkte Vorgesetzte, die Schwerbehindertenvertretung und involvierte Dritte mit Fachwissen und Lebenserfahrung in Bezug auf Autismus und das Arbeitsleben haben meine Sichtweise bereits bestätigt, dass die Begründung, mein Arbeitspensum sei noch zu gering, nur ein fadenscheiniger Vorwand ist und dass die mich einmal mehr verarschen wollen. Dabei kann ich nachweisen, dass ich zu keinem Zeitpunkt meinem Krankheitsbild entsprechend unterstützt worden bin, da mein Autismus in den Bewerbungsunterlagen offen angesprochen wird.

Darüber hinaus hab ich vor circa drei Jahren meine Personalakte bei Gelegenheit durchblättert und die entsprechenden Unterlagen abfotografiert, die hatten sich die entsprechenden Passagen sogar markiert. Des Weiteren ist das Angebot auf Unterstützung schon in meinem ersten Ausbildungsabschnitt in Anwesenheit von zig Zeugen von d. Ausbildungsabteilung abgelehnt worden. Keiner meiner Ausbilder war im Vorfeld darüber informiert, dass ich Autist bin.

Besagte Zeugen haben bereits Entsprechendes zu Protokoll gegeben in der Angelegenheit. Dementsprechend liegt eine vorsätzliche oder grob fahrlässige Pflichtverletzung des Personalbereiches vor, zu welchem die Ausbildungsabteilung gehört und welcher nach der Ausbildungsabteilung die Diskriminierung meiner Person fortgesetzt hat durch das Erheben v. Vorwürfen, die allesamt mit meinem Autismus erklärbar waren - und i. V. m. den o. g. Aspekten beweisen, dass ich nie die Unterstützung bekommen habe, die mir zugestanden hätte.

Art. 3 GG besagt ja, dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich sind. Absatz 3 Satz 2 besagt darüber hinaus, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf.

Nachweisen kann ich die Pflichtverletzung eh schon. Könnte ich ggf. auch mit Art. 3 GG argumentieren? Denn wie gesagt bin ich ja nachweislich benachteiligt worden.

Bitte nur ernsthafte Antworten, das ist für mich ne extrem wichtige Angelegenheit!

Gruß,

Naturmacht

Job, Arbeitsplatz, Ausbildung, Recht, Autismus, Diskriminierung, Grundgesetz, Jura, Probezeit, Beurteilung, Benachteiligung, Probezeitverlängerung, Ausbildung und Studium
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Unfall in Probezeit (Alkohol?)?

Hallo,

ich hatte vor ca. 2 Wochen mit meinem Freund einen Autounfall (Ich war Beifahrer). Wir sind früh morgens eine Straße runtergefahren, die Sonne blendete so gegen die Scheibe, dass wir beide Garnichts mehr gesehen habe, nichtmal ein bisschen. Er wollte grade von 50 runterbremsen und rechts ranfahren, weil man das ja machen soll wenn man nichts sieht, da knallte es auch schon. Wir fuhren mit ca. 35-40 km/h auf ein im Parkverbot stehendes Auto auf. (Also steht fest, sie hat eine Mitschuld von mindestens 25%, steht zumindest im Internet :) )

Nun habe ich ein paar Fragen. Mein Freund ist noch in der Probezeit, würde er also durch diesen Unfall seinen Führerschein verlieren? Oder abgenommen bekommen?

Dann als weitere Frage... Er macht sich total Sorgen, ob er Alkohol im Blut hat, weil er 2 Tage davor etwas getrunken hat. Er hat 0,0 geblasen, ihm wurde aber im Krankenhaus Blut genommen, weil sie seine Werte checken wollten. Auf seinem vom Krankenhaus bekommenen Blutbild stand allerdings nichts von einem Alkoholwert. Muss er sich Sorgen machen? Weil Alkohol kann ja bis zu 30 Tage im Blut nachweisbar sein, dann dürfte er ja nach dem Alkohol trinken, ca. 30 Tage lang nicht fahren, und das macht für mich wenig Sinn.

Auf Antworten, die nichts zur Sache tun, könnt ihr bitte Verzichten, dafür haben wir keine Nerven im Moment. Hilfreiche Antworten allerdings, sind herzlich willkommen.

Danke schonmal :)

Autounfall, Unfall, Polizei, Alkohol, alkohol am steuer, Gesundheit und Medizin, Probezeit
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