Verkehrsrecht – die neusten Beiträge

Roller zu schnell was ist die strafe?

Ich (16) wurde am gestern auf meinem 50-cm³-Roller gestoppt. Ich gab zu das der Roller technisch verändert („getunt“) ist (CDI, Vergaser, Ansaugung und Luftfilter). Die Polizei zog mein Kennzeichen ein und verbot mir weiterzufahren, ließ mich aber den Roller mitnehmen und den Führerschein behalten. Im Protokoll steht ich wäre kooperativ, einsichtig und "ein guter kerl" gewesen. Mein 50cm³ Roller der Klasse AM darf bauartbedingt laut papieren max 50 km/h fahren.

Bei der Kontrolle notierte die Polizei meine Personalien und den Sachverhalt. Sie maßen meine Geschwindigkeit (Laserpistole), gemessen wurden 62 km/h, zogen das Kennzeichen ein und ließen den Roller stehen. Laut der Polizei war das fahren ohne fahrerlaubnis, zu einer toleranz beim lasern haben sie mir jedoch nichts gesagt.

Ich mache aktuell meinen A1, und B führerschein und bin nicht vorbestraft bis auf eine fallengelassene anklage wegen Fischwilderei (angeln ohne angelschein).

Jetzt wären meine fragen:

  1. Wird bei den gemessenen 62km/h noch eine Toleranz abgezogen?
  2. Kann dieser vorfall dafür sorgen das ich meinen A1 führerschein erst später machen kann und wenn ja, wie wahrscheinlich ist das?
  3. Ist es bei einer Toleranz von z.b. 3 km/h immernoch fahren ohne fahrerlaubnis wenn der roller dann nur 59km/h fährt, oder nur noch eine ordnungswiedrigkeit?
  4. Was sind die wahrscheinlichsten Strafen die mich erwarten?
  5. Kann ich wenn ich punkte bekomme noch am begleiteten fahren mit 17 teilnehmen?
  6. Wie lange wird es realistisch dauern bis ich den ersten brief bekomme und bis die ganze sache entscheiden und geschlossen wird, und kann ich bis da einfach normal meinen A1 führerschein weitermachen (Theoretische und Praktische Prüfung)

LG

Verkehrsrecht, Führerschein, Moped, Roller

Sorgen wegen Rotlichtverstoß?

Hallo, ich war vorhin gegen 23 Uhr von ner Freundin auf dem Weg nach Hause und es kam eine Ampel. Sie war grün also hab ich zunächst nicht gebremst, dann wurde sie gelb und ich dachte ich schaff es noch…naja…ich hab es nicht geschafft. Ich weiß auch ehrlich gesagt nicht, warum ich dachte, dass ich es noch schaffen würde, weil ich noch ein Stück von der Ampel weg war, aber es war halt ne 70/80er Zone (ich war eigentlich nur so um die 65 gefahren🤦‍♀️)…Ich denke mal sie war, zu dem Zeitpunkt wo ich sie überfahren hatte, vielleicht 1-2 Sekunden rot. Es gibt auf jedenfall normalerweise keinen Blitzer an der Stelle (und ich meine auch keinen mobilen Blitzer gesehen zu haben als ich einige Stunden vorher in die andere Richtung hingefahren bin), aber 3-4 andere Verkehrsteilnehmer, die auf der Spur nebenan auf ihr Grün gewartet haben.

Ich hab seitdem ein ganz schlechtes Gefühl, natürlich erstens weil ich eine rote Ampel überfahren hab, zumal mir sowas zuvor noch nie passiert ist (in meinen „erst“ fast 2 Jahren Führerschein) und zweitens natürlich weil ich Angst habe, dass noch Folgen auf mich zukommen könnten.

Mache ich mir da vielleicht unnötig Sorgen? Ich persönlich sehe tatsächlich regelmäßig Leute die über rot fahren, aber mich persönlich hat es jetzt nie so sehr getroffen, dass ich da mehr gemacht hab, als meine Augenbraue zu heben, aber man weiß ja nie wie die anderen Verkehrsteilnehmer denken…

Es ist nicht so, dass ich den Folgen meiner Taten und Entscheidungen entfliehen will, weil ich weiß, dass ich etwas extrem falsches und blödes gemacht hab und ein Rotlichtverstoß wohl eins der gefährlichsten Dinge ist, die man im Straßenverkehr begehen kann. Aber grad jetzt wo ich „nur noch“ 3,5 Monate in Probezeit bin, macht mir das schon sehr Angst…🙇‍♀️

Verkehrsrecht, rote Ampel überfahren

Meinung des Tages: Diskussionen um Bas' Aussage im Fernsehen - Wie steht Ihr zum Durchschlängeln von Motorrädern im Stau?

(Bild mit KI erstellt)

Ein Fernsehauftritt von Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas sorgt derzeit für hitzige Diskussionen über die Regeln im deutschen Straßenverkehr.

Geständnis im Live-TV

In der ARD-Talkshow „Caren Miosga“ plauderte die Politikerin freimütig über ihr Hobby und gab zu, sich mit ihrer Harley-Davidson im Stau regelmäßig an Autoschlangen vorbeizuschlängeln. Auf den Einwand der Moderatorin, dass dies illegal sei, reagierte die Ministerin überrascht und rechtfertigte ihr Verhalten mit der drohenden Überhitzung der Maschine sowie der Notwendigkeit von Fahrtwind.

Klare rechtliche Regeln

Die deutsche Straßenverkehrsordnung (StVO) lässt in diesem Punkt allerdings keine Ausnahmen zu. Das sogenannte „Lane Filtering“ oder das Nutzen der Rettungsgasse ist für Zweiräder strikt verboten, da Autofahrer im Stau nicht mit durchfahrenden Motorrädern rechnen und plötzliche Lenkbewegungen schwere Unfälle verursachen können. Wie Auto Motor und Sport klarstellt, drohen bei Verstößen empfindliche Bußgelder, Punkte in Flensburg und Fahrverbote.

Debatte über Sinnhaftigkeit

In den sozialen Netzwerken hat die Aussage eine Debatte entfacht. Während viele Motorradfahrende das Problem der extremen Hitze unter der Schutzkleidung teilen und auf Regelungen in Nachbarländern wie Österreich verweisen, kritisieren andere den lockeren Umgang einer Spitzenpolitikerin mit geltendem Recht. Die Argumente reichen von praktischer Notwendigkeit bis hin zum Vorwurf mangelnder Vorbildfunktion.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr das "Geständnis" von Bärbel Bas im Fernsehen?
  • Welche Erfahrungen habt Ihr als Autofahrer mit vorbeischlängelnden Zweirädern gemacht?
  • Sollte Deutschland das „Lane Filtering“ nach dem Vorbild anderer Länder legalisieren, um den Verkehrsfluss zu entlasten?

Wir sind gespannt auf Eure Antworten und wünschen Euch einen guten Start in den Tag!

Viele Grüße
Euer gutefrage Team

Bild zum Beitrag
Tolerierbar, wenn es langsam und vorsichtig geschieht. 48%
Lehne ich ab, es ist verboten und gefährlich. 29%
Andere Meinung und zwar ... 9%
Stört mich als Autofahrer, sie sollen warten wie alle. 8%
Völlig in Ordnung, die Fahrer leiden in der Hitze. 7%
Motorrad, Europa, Verkehr, Geld, Wirtschaft, Hitze, Deutschland, Politik, Regierung, Recht, Verkehrsrecht, Gesetz, Psychologie, Hitzeschutz, Motorradfahren, Rettungsdienst, Rettungssanitäter, Rettungswagen, Verkehrsregeln, Rettungsgasse, Stau, Meinung des Tages

Kind fährt gegen gegens Auto während ich stand - bekomme ich Schuld?

Hallo, Ich mache grade BF17, deshalb Probezeit

Heute Nachmittag sind meine Mutter und ich Auto gefahren und sind durch eine relativ enge Straße (30er Zone) gefahren. Uns kamen 2 Fahrradfahrer entgegen, ein Mädchen (4 Jahre alt) und die Mutter

Ich habe schon aus ca. 30-40 Metern Entfernung gesehen dass das Mädchen sehr unsicher und Wild fährt. Aufgrund der Radfahrer und den Straßengegebenheiten bin ich zu dem Zeitpunkt ca. 20 km/h gefahren Und habe stetig langsam weiter abgebremst. Als das Mädchen ca. 10 Meter vor mir war, kam Ich vollkommen Zum Stillstand und wollte am Rand warten bis die vorbei sind

Da das Mädchen aber so unsicher fuhr, ist sie trotz ca. 2 Meter Abstand von Auto zum Fahrbahnrand gegens Auto gefahren und das auch relativ schnell (15-20kmh). Bis auf ein paar Schürfwunden, und bei mir ein kleinen Lackschaden von den Pedalen ist Gott sei Dank nichts passiert.

Die Mutter bestand darauf die Polizei hinzuzuziehen (was ich völlig verständlich finde und ich wegen der Versicherung auch gemacht hätte). Als die Polizei eintraf fuhr sie plötzlich völlig aus der Haut. Sie würde mich auf Schmerzensgeld verklagen und ich würde in Meinem Leben nie wieder Glücklich werden, weil ich ihre Tochter in Lebensgefahr gebracht habe. Die Polizei hat sie dann beruhigt

Mein Gedanke ist, die einzige die ihre Tochter in Lebensgefahr gebracht hat ist die Mutter. Die Tochter die überhaupt nicht fahren kann (was ich dem Kind selbstverständlich nicht übel nehme) auf die Straße zu lassen.

Ich habe den Polizist dann gefragt wie das ganze ausgehen könnte. Er konnte mir dazu aber nichts sagen. Er meinte nur dass er eine Teilschuld nicht ausschließen würde

Jetzt meine Frage, was könnten meine Konsequenzen sein? Ich habe mich genauso verhalten wie in der Fahrschule gelernt. Kind gesehen, rechtzeitig stehengeblieben.

Aber ich bin halt in der Probezeit, und wenn ein Unfall im Zusammenhang mit Radfahrern entsteht, zieht der Autofahrer meist immer den kürzeren

LG

Auto, Verkehr, Polizei, Verkehrsrecht, Führerschein, Bußgeld, Straßenverkehr, Straßenverkehrsordnung

Sorgen um ein Blitzer / Probezeit?

Moin,

Lange Geschichte: Meine Probezeit ist in 6 Monaten vorbei und wurde noch nie geblitzt. Bei uns gibt es eine kurze 30iger Zone aufgrund eines Altenheims. Da habe ich noch NIE ein Blitzer stehen sehen. Abundzu fahre ich normal 30, selten bin ich aber auch mit 45 Tacho unterwegs und Tacho 55 bis 60 auch super selten, oder Garnicht. Eines Tages vor kurzem habe ich eine Nachricht von meiner Mutter bekommen, ob ich da ein Blitzer gesehen habe. Ich war verwundert, meine Mutter wurde sogar von anderen Autofahrer gewarnt und hatte eine Antenne gesehen. ( Komisch, weil Antennen immer oben angebracht sind, dann muss der Blitzer ja sinnlos hinter einer Mauer gestanden haben) Gehe von aus, dass es ein kleiner mobiler Blitzer gewesen sein könnte. Ich habe solche kleinen aber noch nie in echt irgendwo gesehen. Im Radio übrigens war der auch nicht gemeldet. ( Da werden viele Blitzer aber gemeldet). So, es war ein Tag später, als mir geschrieben wurde. Da habe ich leider schon vergessen, wie schnell ich da war. Jetzt mache ich mir schon Sorgen. Es kann nämlich entweder sein, dass ich unter 30 war oder halt schneller. Hauptsache nicht über 60 kmh. Übrigens, ich hatte nach vorne geschaut und kein roten Blitz gesehen ( tagsüber war das ) Wie sehr ihr das? Ich habe schon Sorgen dass es zu schnell war. Blitzen die kleinen mobilen Blitzer evtl von hinten? Auch weiß ich nicht, ob der vorne stand oder halt in die Gegenrichtung geblitzt hat. Habe persönlich auch im Internet kein Blitzer gesehen, der eine Antenne angebracht hatte. Habt ihr sowas schon?

Auto, Verkehrsrecht, Führerschein, Bußgeld, Blitzer, Straßenverkehr

Gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen auch auf Autobahnauffahrten und Abfahrten weiter? (Österreich)?

Gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen auch auf Autobahnauffahrten und Abfahrten weiter? (Österreich)

Ich bin mir unsicher, wie Geschwindigkeitsbeschränkungen bei Autobahnauffahrten, Abfahrten und Knoten rechtlich geregelt sind.

Beispiel 1: Vor einer Autobahnauffahrt gab es wegen einer Baustelle einen 30er (Landstraße). Auf der Auffahrt selbst stand weder ein “Ende 30” noch eine neue Geschwindigkeitsbeschilderung, sondern nur das blaue Autobahnschild. 30 fahren auf einer Autobahnaufahrt wo 130kmh ist? Die Baustelle befand sich nur auf der Landstraße und nicht auf der Auffahrt. Wenn man auf der Landstraße bleibt dann ist definitiv weiterhin 30.

Beispiel 2: Auf der A22 gab es wegen einer Baustelle etwa 2 km vor einem Knoten zur S5 eine 100-km/h-Beschränkung. Danach führte eine Rampe zur S5. Auf der Rampe selbst war kein weiteres 100er-Schild aufgestellt. Erst am Ende der Rampe, nach dem Einfädeln auf die S5, stand ein “Ende 100”-Schild.

Daher meine Frage:

Gelten Geschwindigkeitsbeschränkungen grundsätzlich auch auf Auffahrten, Abfahrten und Verbindungsrampen weiter, bis sie aufgehoben werden? Oder gelten solche Rampen bzw. Knoten (Auf-Abfahrt) rechtlich als eigener Straßenast, sodass Geschwindigkeitsbeschränkungen dort neu oder extra beschildert werden müssen?

Wie ist das in Österreich geregelt?

Auto, Verkehr, Geschwindigkeit, Verkehrsrecht, Führerschein, Blitzer, Straßenverkehr, Straßenverkehrsordnung, Tempolimit, Verkehrsregeln

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