Seniorin mit gefährlicher Fahrweise. Was tun?

Guten Abend,

das ist jetzt eine etwa heikle Angelegenheit, aber ich wollte mal in die Runde fragen.

In unserer Siedlung wohnt eine Dame von knapp 90 Jahren, die sehr häufig ausgedehnte Spazierfahrten durch die Straßen unternimmt. Ihr Auto weist ständig neue Schäden, Kratzer und Dellen auf. Heute bin ich ihr mal nachgefahren, weil wir den selben Weg hatten; sie fuhr ständig in der Mitte der Straßen, dann teils halb auf dem Gehsteig, hat beim Abbiegen stets "radiert" und war noch nicht mal langsam unterwegs. Auch Vorfahrtsregeln wurden grob missachtet, ich war ziemlich entsetzt. Da braucht nur mal ein Kind oder ein Radler vors Auto zu geraten oder nicht schnell genug wegzuspringen, schon liegt er unter diesem Auto.

Eigentlich müsste man das melden, andererseits will ich kein "Buhmann" sein und ich weiß, dass Senioren oft eingehen, wenn sie nicht mehr Auto fahren können. Die Dame ist mitsamt ihrem Auto gut bekannt (es seien schon oft Unfälle ohne Personenschaden passiert und oft auch "mit Geld und ohne Polizei" geregelt worden; das Auto laufe wohl inzwischen auf den Sohn, weil die Dame selbst von keiner Versicherung mehr angenommen werde) und jeder Nachbar regt sich auf, aber man schreckt davor zurück, sie zu "melden". Es ist eine sehr nette und sympathische Frau ... aber das hat mich heute wirklich erschrocken und so was scheint jeden Tag zu passieren. Wenn ich Urlaub habe und am Wochenende sehe ich sie ständig herumfahren, morgens, mittags, abends.

Was kann man da machen?

Sollte man so etwas "melden" oder nicht?

Ich bitte um sachliche Kommentare ohne Diffamierungen der alten Frau oder Senioren am Steuer - ich bitte einfach nur um einen Hinweis, wie man "sauber" aus der Sache rauskommt, ohne selbst der Blödmann zu sein.

Danke!

Auto, Gesundheit, Senioren, Verkehr, Sicherheit, Recht, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Straßenverkehr, Auto und Motorrad
Welche Eisenbahnen gehören zu Europa?

Welche Eisenbahngesellschaften gehören zu Europa. Diese Frage ist schwer zu beantworten. Klar, die DB, SNCF, RENFE, FS, ÖBB, DSB, SJ, PKP, ČD, MÁV usw. sind alles europäische Bahngesellschaften. Aber an den Ostgrenzen Europas wird es problematisch.

Die türkische Staatsbahn TCDD betreibt ein Eisenbahnnetz, das zum allergrößten Teil in Asien liegt, allerdings liegen sowohl der wichtigste Personenbahnhof als auch der wichtigste Güterbahnhof der Türkei im europäischen Teil Istanbuls. Die türkische Bahngesellschaft sitzt in Ankara, also in Asien, jedoch gehört die Türkei zum Europarat und damit politisch zu Europa. Außerdem nimmt die türkische Bahn am Interrail-Projekt Teil und verfügt über umfangreichen Fahrzeugaustausch mit europäischen Ländern. Türkische Güterwagen und Personenwagen kamen und kommen im Einsatz sogar bis nach Deutschland.

Die RZHD, die staatliche Eisenbahn Russlands betreibt ein Bahnnetz, welches Grenzbahnhöfe zur Mongolei, China und Nordkorea aufweist und dessen östlichster Punkt östlich der meisten asiatischen Länder liegt. Allerdings ist das russische Bahnnetz im europäischen Teil Russlands deutlich dichter als in Sibirien und der Hauptsitz der RZHD befindet sich in Moskau und damit in Europa. Auch die RZHD hat (oder hatte zumindest bis zur völligen Isolation Russlands durch den Ukraine-Krieg Anfang des Jahres) enorm starken Fahrzeugaustausch mit europäischen Eisenbahnen. Personenzüge von Moskau aus gab es in der jüngsten Vergangenheit sogar noch bis Paris.

Kasachstan liegt zum größten Teil in Asien, jedoch zu einem kleinen Alibi-Part im äußersten Osteuropa. Politisch ist Kasachstan kein Teil Europas, da es nicht Mitglied im Europarat ist. Die kasachische Bahn KTZ sitzt geografisch in Asien, betreibt aber in Westkasachstan auch geografisch europäische Gleise. Auch Kasachstan hatte in der jüngsten und jüngeren Vergangenheit noch umfangreichen Wagenaustausch mit Europa. Es gab in den späten 2000ern sogar einen direkten Kurswagen nach Berlin, außerdem kamen kasachische Phosphor-Kesselwagen bis nach Bitterfeld in Sachsen-Anhalt. Im Baltikum und Belarus sind kasachische Güterwagen in großer Stückzahl anzutreffen.

Die ADY(Aserbaidschan) und SR(Georgien) liegen nach gängiger geografischer Auffassung in Asien. Allerdings gehören diese Länder geopolitisch zu Europa, da sie Mitglieder im Europarat sind.

Frage nun an echte Eisenbahnexperten: Sind die genannten Eisenbahngesellschaften TCDD, RZHD, KTZ, ADY und SR nun zu den europäischen Eisenbahngesellschaften im weitesten Sinn zu rechnen?

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