Wegen überweltigen Stress die Arbeit verlassen?

Ich bin heute durch heftigen Druck soweit gekommen das ich 15 minuten vor der Arbeit nicht anders mehr konnte und die Arbeit verlassen habe. Da ich einen Arbeitsplatz machen musste der bei bestimmter Auftragsbestellungen nur mit Hilfe ausgeübt werden kann, jedoch in dieser Situation keine Hilfe bekam und anstatt hilfe zu bekommen durch diesen Druck fehler passierten und ich auch noch dafür dann vom Vorgesetzten angegangen bin mit dem Spruch "Ob ich Dumm bin" Weil ich durch diesen Streß ware beschädigt habe, habe ich laut gerufen "Ohne Mich" Das wars ich komme nicht mehr! Macht den Sch* alleine!" Und habe darauf hin die Arbeit verlassen. Das war 15 Minuten vor dem Schichtende.

Ich arbeite seit 1/einhalb Jahren in dieser Firma und es läuft jeden Tag Stressig zu. Mal mehr mal weniger. Aber heute war kein Ende in Sicht und nach dem der Puls und die Maske schon salzig durchnässt war und am Ende ich absolut jegliche konztentration verlor, war diese letzte Bemerkung unmöglich auszuhalten. Ich bin ganz gewiss nicht daran interessiert ein auf Burnout zu machen, ich weiß nicht ab wann man sagen kann das etwas Burnout ist. Ich will nur nicht mehr in diese Firma nochmal rein. Soviele Leute fluchen Täglich und sagen fraglich warum sie sich das noch weiter antun wollen. Ich habe in eineinhalb Jahren nachweislich nur 3 Kranktage. Die Frage ist jetzt. Da das gerade vor 1 einhalb Stunden passiert ist wie es nun weiter geht.

Ein Anruf von paar Arbeitskollegen die danach eingingen erklärten. dass der Schichtleiter schon Kundgegeben hatte (am Schichtende - wo sich alle versammeln) das wir absofort einer Weniger ab Morgen sind. Da ich jetzt in diesen Moment noch keine Kündigung erhalten habe, -ich weiß nicht wie schnell die sind- denke ich muss mich schützen. Da ein Arbeitskollege eine Frau hat die Ärztin ist und Er den Fall mitbekommen hat und mich angerufen hat das ich mich Krankschreiben soll da das ein ganz klarer Fall von Burnout ist. werde ich das auch nun tun.

Ansonsten drohen mir 3 Monate Sperre beim Arbeitsamt (so lange will ich nicht arbeitslos bleiben) Aber wie ist das rechtlich wenn die Kündigung nun im Briefkasten ist? Weil ich ja geschrien hab ich bin das letzte mal hier. Kann man sagen das meine Aussage unter dieser Stresssituation gültig wäre? Ist die Kündigung durchsetzbar in der Krankheitszeit. Ich brauche noch das Einkommen und das habe ich immer gewusst das ich mich deswegen zusammenreißen muss.

Aber ich konnte mich nach dieser Frage "Bist du Dumm" nicht mehr zusammenreißen da ich schon kurz vor dem Kollabs stand.

Was kann ich tun oder kann ich gar nichts tun? Ich weis nicht mehr weiter.

Arbeit, Stress, Arbeitsrecht, Gesetz, arbeitsschutz, Arbeitsamt, Burnout
4 Antworten
Chefin verspricht monatelang Teilzeitausbildung und sagt im letzten Moment ab?

Hallo,

ich habe 2018 eine Ausbildung angefangen und bin Anfang des 2. Lehrjahres ungeplant schwanger geworden. Ich habe es sofort meiner Chefin erzählt (die ebenfalls schwanger war, fast zeitgleich) und sie meinte es wäre kein Problem danach in Teilzeit weiter zu machen. Das haben wir bestimmt 4-5 mal besprochen und sie meinte jedes mal sie informiert sich, denn sie hatte noch nie einen Azubi in Teilzeit aber das würde schon klappen.

Jetzt hatten wir uns zusammengesetzt und ich habe ihr gesagt wenn das in Teilzeit klappt, würde ich erstmal 1 Jahr in Elternzeit gehen, und dann vormittags + Wochenende arbeiten. Beim ersten Gespräch war dies auch noch von ihr angenommen worden.

Beim Gespräch heute meinte sie plötzlich dass sie mich nicht in Teilzeit nimmt, denn sie hätte so das Gefühl mich nicht richtig ausbilden zu können. (Habe nur 1en und 2en und nach 2 Monaten direkt voll mitgearbeitet weil ich mich so schnell eingearbeitet habe).

Ich hätte auch kein Problem damit ein halbes Jahr länger zu machen, davon hat sie aber erst gar nichts erwähnt..

Ich meinte daraufhin dass ich das unfair fände, denn es hieß von Anfang an Teilzeit klappt schon irgendwie.

Sie kam dann mit ganz anderen Gründen weshalb ich erst gar nicht weiter machen sollte, denn ich würde ja so schlecht mit meinen Kollegen umgehen:

Ich habe im 5. Monat ein Beschäftigungsverbot vom Arzt bekommen da dieser den Betrieb auch schon von vorherigen Fällen kannte und es mir leider während der Schwangerschaft sehr schlecht ging. Das war ein Grund für sie, obwohl sie mich direkt bei Bekanntgabe der Schwangerschaft gefragt hat ob ich mir ein Beschäftigungsverbot holen könnte, da ich so unter Übelkeit litt.

Der zweite Grund war dass ich mich nie im Betrieb hab blicken lassen, was so nicht stimmt denn ich kam öfters vorbei bloß hat sie mich dann immer ignoriert, ich habe mich unwillkommen gefühlt und bin natürlich seltener hin.

Der dritte Grund ist die Härte, wir waren ungefähr zeitgleich schwanger und 1 Woche vor ET war ich im Betrieb, mir ging es auch schon alles andere als gut und sie sah ebenfalls total fertig aus. Ich habe dann gesagt 'Oh Sie sehen aber auch nicht so gut aus'. Das hat sie mir dann vorgeworfen wie ich denn sagen könnte dass sie schlecht aussieht?!

Darf sie das denn? Mir Monatelang versprechen dass es klappt und dann wegen solchen Gründen in letzter Minute absagen? An wen kann ich mich hier wenden?

Ich habe 1 Jahr Elternzeit eingereicht da ich von Teilzeit ausgegangen bin und sie hat dies so unterschrieben, dürfte ich dies jetzt noch auf 3 Jahre verlängern da es sich ja jetzt um Vollzeit handelt?

Vielen Dank schon mal für die Antworten und Entschuldigung für den langen Text 🙏🏼

Ausbildung, Arbeitsrecht
0 Antworten
Informations Mitnahme vom alten Arbeitgeber zum neuen?

Hallo,

ich habe vor kurzem meine Ausbildung zum Fachinformatiker für Systemintegration abgeschlossen (Coronabedingt ohne Ergebnisse, wurde auch mit neuem Arbeitsgeber bereit abgeklärt) und habe mich auf meinem Werdegang für meinen neuen Arbeitsgeber entschieden. Einer der Gründ hierfür war die nicht Übernahme nach der Ausbildung. Jetzt stellt ich mir die Frage, darf ich nun bei meinem neuen Arbeitsgeber auf Vorerfahrungen wie z.B. Onlineshop die mein alter Arbeitsgeber für B2B Kunden genutzt hat, mit in die neue Firma nehmen (ist ja so eine sacht mit dem neuen DSGVO)?

Bei der alten Firma handelt es sich um einen exterenen IT-Dienstleister. Bei der neuen hingegen handelt es sich um einen (ehemaligen) Kunden der alten Firma der mich nun für die IT abgeworben hat, da ich ja bereits hier mit EDV sehr gut vertraut bin und die Firma aufgrund des EDV wachstumes nicht mehr auf einen Internet IT versichten kann. Ich bin nun als erster interner IT Mitarbeiter angestellt und kümmer mich hier um die EDV.

Nun wird neue Hardware benötigt und wir holen uns aktuellel weiterhin die Angebote von der alten Firma ein obwohl ich weiss, wo meine alte Firma die Hardware beschaft und mit was für einem aufschalg für den eigenen Umsatz macht. Fazit ich würde mich im Namen der neuen Firma wenn es geht in den Onlineshop selbst registrieren und so der neuen Firma Finanzielle ausgaben für die EDV ersparen.

PC, Computer, Datenschutz, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Informationstechnik, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro, DSGVO
4 Antworten
Kann ein Kollege die Urlaubsvertretung laufend verweigern, weil er auch plötzlich frei haben will?

In meinem Fachbereich arbeiten wir zu dritt und vertreten uns gegenseitig.

Mindestens einer muss in Urlaubszeiten von den dreien da sein.

Ich arbeite Teilzeit montags bis freitags in Tagdienst und habe freitags einen langen Arbeitstag.

Meine Kollegin arbeitet Teilzeit montags bis donnerstags. Freitags hat sie immer frei.

Mein Kollege arbeitet im Vollkonti Schichtsystem, Früh-, Spät-, Nachtschicht, jedes 2. Wochenende, hat teils dann in der Woche frei.

Er arbeitet 2 Freitage im Monat, einen davon in Spätschicht.

Das heisst, 2 Freitage im Monat bin ich alleine, 2 Freitage sind wir beide da.

3x im Jahr möchte ich freitags übers Wochenende verreisen und trage mich im elektronischen Schichtplan als Urlaubstag ein.

Jedes Mal war ich die Einzige, die dort einen Tag reserviert hatte. D.h. es lagen keine anderen Anträge vor.

Anschliessend stelle ich ein elektronisches Vertretungsgesuch an meinen Kollegen, welches er quittieren muss. Anschliessend geht es an den Chef und der Urlaub wird genehmigt.

Die letzten 3 Male weigerte sich mein Kollege, mich da zu vertreten, da er angeblich nicht wusste, ob er da selbst frei haben will (Ende August, Mitte November, Anfang Februar... also zu völlig unpopulären Zeiten).

Er sagte, es wäre besser, die Kollegin, die freitags immer frei hat, zu bitten, ob sie nicht freitags statt montags kommen kann.

Meine Kollegin macht das, sofern es ihr möglich ist, das soll aber nicht die Regel werden.

Heute verweigerte mir der Kollege wieder die Vertretung mit der Begründung, er mache freitags nicht gerne Spätschicht (er macht seit 25 Jahren dieses System) und möchte da immer frei haben. Deshalb könne ich da keinen Urlaub haben. Dieser Wunsch ist aber weder im Schichtplan reserviert, noch an den Chef kommuniziert worden. Ich stehe immer da und kann an gewünschten Tagen nicht reisen. Und manchmal muss es ein bestimmter Termin sein.

Was macht man da? Kann jemand anderen die Vertretung verweigern, weil er auf einmal auch spontan frei haben will?

Urlaub, Arbeit, Job, Recht, Arbeitsrecht, Psychologie, Berufsleben, Firma, Kollegen, schichtdienst, schichtplan, Urlaubsanspruch, Arbeitskollegen, Kollegenkonflikt, Urlaubsantrag, Urlaubsvertretung, Ausbildung und Studium, Reisen und Urlaub
5 Antworten

Meistgelesene Fragen zum Thema Arbeitsrecht