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Thema Arbeitsvertrag
Nach Klinikaufenthalt keine Krankmeldung?

Hallo, ich würde mir gerne weitere Meinungen zu meiner Lage einholen.

Ich war bis letzte Woche für fast drei Monate in einer Psychatrischen Klinik. Der Aufenthalt hat mir sehr geholfen und ich bin mit sehr viel Motivation entlassen worden, endlich einige Dinge in meinem Leben zu ändern. Ich habe mit Ärzten zusammen erarbeitet, wie ich vorgehen werde. Plan war es, definitiv nicht zurück in meinem Job zu gehen, da ich diesen Job nicht gewachsen bin. Ich habe nächste Woche einen Termin beim Amt, um zu besprechen, wie ich aus dem bestehenden Vertrag raus komme und welche Pläne ich für die Zukunft habe.

Dafür müsste ich eigentlich bis zu diesem Termin krank geschrieben werden. Mein Arzt lehnt dies aber vollkommen ab und mag mir auch nicht meine vom Krankenhaus empfohlenen Medikamente zu verschreiben. In dem Arztbrief gibt es sogar einen Vermerk, dass ich diesen Job nicht weiter absolvieren soll, da ein Rückfall sonst sehr wahrscheinlich ist.

Es ist nicht so, dass ich nicht arbeiten will. Ich will möglichst schnell wieder arbeiten und nächstes Jahr eine Ausbildung starten. Die Zeit bis dahin, möchte ich mit einem Praktikum überbrücken.

Mein Problem ist jetzt, dass ich seit Donnerstag nicht mehr krank geschrieben bin und mein Arbeitgeber jetzt rein theoretisch wieder für mich zahlen muss. Ich habe schon ein persönliches Gespräch mit ihm geführt und er will mir nicht kündigen, so wäre es natürlich einfacher. Er versteht aber, dass ich diesen Job in meiner momentanen Situation nicht schaffen kann. Ich bin wirklich hin und her gerissen, was jetzt die sinnvollsten Schritte wären, ohne dass die Situation eskaliert.

Falls es etwas zur Sache tut, ich bin 25 und habe bisher in einer Tankstelle gearbeitet. Aufgrund regelmäßiger Panikattaken, Schlafstörungen, Depressionen und einen rapiden Gewochtsverlust, bin ich momentan nicht dazu in Stande, diesen Job gerecht zu werden.

Kündigung, Arbeitsvertrag, Depression, Krankmeldung, psychische belastung, Ausbildung und Studium
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Kennt sich jemand ein wenig mit Arbeitsverträgen für Taxifahrer aus?

Heute vormittag traf ich einen ehemaligen Schüler, der sich als (angestellter) Taxifahrer versuchen will. Eigentlich möchte er das sehr gerne machen, bekam jedoch von seinem Chef in spe ein Papier, das ihn ratlos macht. Das ist mir im Laufe des Nachmittags nachgegangen.

Anstelle eines unterschriebenen Arbeitsvertrages (er muß noch in seiner derzeitigen Firma kündigen und wünscht verständlicherweise Sicherheit) bekam er etwas in einfacher Ausfertigung, das wir laienhaft als Vertragsentwurf bezeichnen würden, mit einigen Unstimmigkeiten.

Der künftige Arbeitgeber hat noch nicht unterschrieben, jedoch das vereinbarte Datum für den Dienstbeginn eingetragen. Das erzeugt nun erheblichen Zeitdruck. Vereinbart war, dass er erst in seiner Firma kündigt, wenn er einen gültigen Arbeitsvertrag hat. Wenn er nun dieses eine Exemplar unterschreibt und an den Taxi-Unternehmer zurückgibt hat er gar nichts in den Händen - nicht schön.

Dann gibt es Nachfragen:

Als vereinbart gelten alle 7 Wochentage als Arbeitstage. Das ist bei Taxifahrern wohl üblich und zunächst einmal nicht zu beanstanden.
Es fehlt ein Hinweis auf eine 5-Tage-Woche, was wir bei 20 Tagen Jahresurlaub wichtig finden, denn i. a. verlängert sich der Urlaub pro Woche um 2 Tage. Bei einer 6- oder 7-Tage-Woche (gibt das überhaupt?) sind 20 Tage Urlaub sehr wenig.

Zudem gilt bei einer 40-Std.-Woche "zulässige" Mehrarbeit als vereinbart. Auch das ist zunächst einmal in Ordnung. Es gibt jedoch keine Vereinbarung darüber, ob die Mehrarbeit vergütet oder ausgeglichen werden soll. Der Unternehmer hat wohl Interesse, dass das Taxi so viel wie möglich unterwegs ist. Auch das ist verständlich. Was ist zulässige Mehrarbeit? Gehört eine Vereinbarung zu Vergütung bzw. Zeitausgleich nicht in einen Arbeitsvertrag?

Für hilfreiche Antworten danke ich im Voraus und später auch gerne rückwirkend. ;-)

Recht, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Vertrag, Taxi, Beruf und Büro
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Darf man während der Freistellungzeit eine neue Arbeit anfangen?

Hallo ich habe am 04.10.18 in meiner Arbeitsstelle während der Probezeit gekündigt da ich keine pausen hatte und vieles dort nicht so lief wie es sollte. Ich habe meinen noch Chef Angeboten bis zum 10.10.18 noch arbeiten zu kommen was er nicht möchte. Ein Kunde sah mich immer arbeiten und auch das ich nicht pausen hatte in meiner alten Arbeitsstelle und hat mir einen Job Angeboten. Ich soll am Freitag den 12.10.18 bei ihm anfangen. Jetzt hat mein ex Chef davon Wind bekommen und ist stinksauer auf mich und den Kunden und hat mir per WhatsApp geschrieben "Ciao also das was du gemacht hast zeigt mir einfach das du nichts verstanden hast. Du hattest nicht einmal den Anstand es mir persönlich zu sagen und eins sage ich dir auch nochmal fang nicht an über uns oder mich zu reden denn das ist schon postwendend an mich zurück gekommen . Deine Bestätigung kriegst du per Post unter Einhaltung der Kündigungsfrist kannst du ab dem 19.10. bei deinem neuen Arbeitgeber anfangen , denn nicht du entscheidest über deine Kündigungfrist. Schönen Sonntag noch" jetzt ist meine Frage kann ich bei meiner neuen Arbeitsstelle am 12.10.18 anfangen da dann die Neueröffnung ist und er auf mich angewiesen ist der neue Chef oder muss ich bis zum 19.10.18 warten. Ich bin alleinerziehende Mutter und habe Angst das ich dann ohne Job da stehe. Da ich den neuen Arbeitsvertrag erst noch bekomme.Danke für die Info und Hilfe

Arbeit, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Arbeitsvertrag
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Vom wem erhalte ich das Mutterschutzgeld in meinem Fall?

Hallo, ich habe da eine etwas knifflige steuerrechtliche Frage:

ich bin schwanger und der vorraussichtlicher Entbindungstermin ist am 15.März 2019, das bedeutet doch, der erste Tag im Mutterschutz ist der 1.02.2019.

Mein Arbeitsvertrag geht genau bis zum 31.01.2019. In Steuerklasse 3 habe ich gewechselt im Juli 2018 (Antrag abgegeben) und bin nun ab August in der Steuerklasse 3 und mein Mann in Steuerklasse 5.

So weit so gut, jetzt die Frage:

Wird für die vollen 6 Monate in Steuerklasse 3 die Monate von August bis einschließlich Januar gezählt oder zählt noch der 31.01 als Beginn des Mutterschutzes? Das würde zwar bedeuten, dass mein Arbeitgeber das Mutterschutzgeld zahlt, aber auch, dass ich nicht die vollen 6 Monate in Stuerklasse 3 habe und somit sich mein Elterngeld dramatisch verkleinert.

Die Ausklammerung kann ich ja nicht machen, da mein Arbeitsvertrag ja nur bis 31.1 geht und ich somit 6 Wochen ohne Gehalt einfließen lassen würde in die Elterngeldberechnung.

Oder aber zahlt das Arbeitsamt das Mutterschutzgeld ab dem 1.02.2019 (ich muss mich natürlich auch arbeitslos melden, das ist schon klar) und ich habe doch die vollen 6 Monate in Stuerklasse 3?

Das ist halt so knifflig, weil sich alles um den 31.1 und den 1.2 dreht.... Ein Tag Unterschied macht beim Finanzamt bestimmt einen riesen riesen großen Unterschied aus.

Hat da jemand wirklich richtig Ahnung und kann mir helfen? Ich bin sehr dankbar.

Schwangerschaft, Arbeitsvertrag, Elterngeld, Finanzamt, Mutterschaftsgeld, Steuerklasse
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Exakter Tag Kündigung für vollen Urlaubsanspruch ohne Gegenkündigung - wie?

Hallo, ich befinde mich in der Probezeit. Im Arbeitsvertrag sind 4 Wochen Kündigungsfrist zum 1. Oder 15. vereinbart. Soweit ich weiß sind das in der Probezeit aber 2 Wochen, ohne dass es zum 1. Oder 15. Sein muss.

Ich habe einen Arbeitsvertrag unterschrieben, der ab dem 01.10.2018 gilt, da ist der erste Arbeitstag.

Da ich bereits 18 Tage Urlaub hatte in diesem Jahr, gibt es da jetzt ein Problem. Gesamtanspruch Jahresurlaub sind 26 Tage. Wenn ich das durch 12 teile und Mal 9 nehme, komme ich auf 19,5 Tage. Im Vertrag steht allerdings auch, dass man quasi je vollem Monat 2 Urlaubstage erhält. Das wären dann nur 18 Tage.

Habe ich dann nur Anspruch auf diese 18 Tage oder?

Ich habe noch ein weiteres Problem, und zwar habe ich Angst vor einer Gegenkündigung, wenn ich einen Tag zu früh kündige, weil sich der Arbeitgeber dann 2 Urlaubstage sparen würde (der Monat wäre ja dann nicht ganz gearbeitet worden). In die Kündigung muss ich schreiben "Hiermit kündige ich das bestehende Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 30.09.2018.", oder? Das müsste ja dann als voller Monat gelten? Demnach müsste ich die Kündigung dann spätestens am 14.09.18 abgeben, oder? Ich würde nämlich gerne bis zum allerletzten Tag warten, da mir eben bei der Gegenkündigung die 2 Urlaubstage vom Gehalt abgezogen würden.

Bei einem Kollegen, der vor Kurzem ebenfalls gekündigt hatte, wurde anteilig das Urlaubsgeld zurückgefordert. Ist das rechtens, und wie berechne ich das, damit ich nicht zu viel zurückzahlen muss?

Urlaub, Arbeit, Kündigung, Recht, Anwalt, Arbeitsrecht, Arbeitsvertrag, Vertrag, Urlaubsanspruch, Ausbildung und Studium, Reisen und Urlaub, Beruf und Büro
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Monatsweise Urlaubsanspruch trotz unbefristetem Arbeitsvertrag?

Ich bin gerade sehr verwirrt. Ich habe einen kleinen Disput mit meinem Arbeitgeber. Dabei handelt es sich um eine Zeitarbeitsfirma. Der aktuelle Einsatz, der noch bis morgen läuft, endet und ich habe dann eine Woche Pause bis zum nächsten Einsatz. Mein Resturlaub beträgt auch passenderweise noch 5 Tage laut meiner Rechnung und Überstunden habe ich auch ausreichend. Nun wurde mir soeben telefonisch mitgeteilt, dass ich keinen Anspruch auf Urlaub mehr hätte, da ich ja lediglich 16 Tage Anspruch hätte. Schließlich sei das Jahr ja erst 8 Monate alt. DAS ist tatsächlich so, wenn man NEU ist irgendwo. Ich bin allerdings am 13.09. bereits 2 Jahre dort beschäftigt und habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag und von so einer schwachsinnigen Regelung habe ich noch nie gehört. Das würde ja bedeuten, dass ich im ersten Halbjahr zwischen Januar und Juni KEINEN Urlaub nehmen dürfte, damit ich dann im Juli wenigstens 12 Tage Sommerurlaub machen darf, also knapp 2 1/2 Wochen. Soweit ich weiß, gibt es sowas nicht, aber mein Arbeitgeber sagte "Bei uns ist das aber so". Ich suche jetzt nochmal meinen Arbeitsvertrag raus, aber ich glaube kaum, dass das rechtens ist. Weiß da jemand mehr?

PS: Anfang 2018 hatte mir eine Mitarbeiterin der Firma auch schon so eine Aussage an den Kopf geklatscht, die aber einen Tag später von einem ihrer Kollegen ganz klar revidiert wurde, der war sogar sehr verwundert über ihre Aussage. Nur dieser Kollege ist jetzt leider nicht mehr im Unternehmen beschäftigt.

Recht, Arbeitsvertrag, Urlaubsanspruch
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