Kompletten lohn verwehren?

Moin leute

Ich habe mist gebaut. Ich war aus gründen, welche ich nicht näher erläutern möchte nicht in der berufsschule. Ich habe die zeit für mich gebraucht, um mit meinem leben klar zu kommen.

Mein chef ist damit verständlicher weise nicht konform mit gewesen. Vor allem weil ich die stunden, welche ich nicht geleistet habe meinem chef in rechnung gestellt habe, damit es nicht ausfällt

Ich habe ein langes gespräch mit meinem chef geführt, wieso es so passiert ist, wie es passiert ist.

Glücklicherweise zeigt er Verständnis, hat jedoch, was vollkommen klar ist, das geld zurückgefordert, um das ich ihn betrogen habe.

Er hat mir ganz deutlich mitgeteilt, dass das ganze eigentlich eine fristlose kündigung ist, aber mich aufgrund meiner Leistung die ich für das Unternehmen zeige nicht missen möchte, was mich sehr aufgebaut hat.

Daraufhin habe ich mit ihm abgesprochen, dass ich das geld über 2 Monate zurückzahle. Nun hat er sich aber plötzlich umentschieden und hat mir mein kompletten lohn für diesen monat entzogen. Leider muss ich miete, essen und auto bezahlen.

Einerseits bin ich froh, dass er mir so viel Verständnis zeigt und mir entgegen gekommen ist.

Andererseits verstehe ich nicht, wieso er sich nicht an die absprache hält und mir dann nochmal so ins knie schießt.

Nun meine frage: darf er das überhaupt?

Mir ist bewusst, dass viele andere ihren job verloren hätten. Jedoch denke ich auch, dass er wenn er mich unbedingt behalten möchte, sich auch an die absprachen zu halten hat!

Bin ich vielleicht auch zu undankbar?

Arbeit, Gehalt, Recht, Arbeitsrecht, Jura, Lohn
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Anteilige Überstunden ausrechnen (Bitte schnelle Antwort! Achtung langer Text mit vielen Zahlen)?

Hallo zusammen,

ich habe seit einigen Tagen folgendes Problem, auf das mir niemand eine Antwort geben kann. Und zwar würde ich gerne wissen, wie ich meine Über- oder Minusstunden herausfinden kann, wenn ich mitten im Monat gekündigt habe?

Kurze Vorgeschichte hierzu: Ich habe auf den 18.11. fristgerecht gekündigt, danach aber ab dem 21.11. noch als Aushilfe weiter gearbeitet. Ich habe meinen Arbeitgeber dringlichst darauf hingewiesen, dass er Aushilfsstunden und Feststunden genau abtrennen soll, da ich beim Landratsamt einen Bafög-Antrag mit der Kündigung auf den 18.11. abgegeben habe und deshalb eben alles genau stimmen muss. Insgesamt habe ich im November als Festangestellte 73,5 St. gearbeitet (bis zum 18.11.) und mit allen Monaten davor insgesamt 29,75 Überstunden. (Aushilfsstunden November: 24,5; Stundenlohn 11 € vereinbart)

Mein AG hat mich allerdings ignoriert und mir das volle Gehalt (1.300 € brutto bei 130 St/Monat laut Vertrag) für November ausgezahlt und mir auch entsprechend nur eine Abrechnung dazu gegeben. Nach langem hin und her und vielen Diskussionen bekam ich dann zwei weitere Abrechnungen, in der einen die Überstundenvergütung mit 16,75 Stunden und dem abgezogenen anteiligen Gehalt --> hieraus ergab sich eine Minusrechnung, woraufhin er einen "Vorschuss" eingebaut hat, damit die Abrechnung auf null kommt, diesen "Vorschuss" hat er dann bei der Aushilfsabrechnung abgezogen. Diese hat er allerdings auch nur mit 10 € verrechnet, was also auch falsch war.

Nachdem ich Ihn darauf hingewiesen hatte, dass mein nicht-genommener Urlaub nicht vergütet wurde und der Stundenlohn bei der Aushilfsabrechnung nicht stimmt, habe ich Ihn mehrmals (!) gefragt, wie er auf eine Überstundenanzahl von nur 16,75 St. kommt. Nach Ewigkeiten kam dann folgende Antwort:

1.300 € geteilt durch 30 Tage = 43,33 €

20 Tage mal 43,33 € = 866,67 €

10 Tage mal 43,33 € = 433,33 € (diesen Anteil hat er mir abgezogen)

Tatsächlich geleistete Stunden: 73,5 * 10 € = 735 €

866,67 € - 735 € = 131,67 € --> dies entspricht 13 Stunden (1310 €).

29,75 St. - 13 St. = 16,75.

Stimmt diese Berechnung??? Also klar die 20 Tage und 10 Tage stimmen nicht, da ich ja auf den 18. gekündigt habe, aber würde diese Berechnung der Über- bzw. Minusstunden stimmen?

Leider konnte mir hier niemand helfen, vielleicht kennt sich hier jemand genauer damit aus. Eine schnelle Antwort wäre super!

Vielen Dank schonmal.

Recht, Überstunden, Lohn
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Wie ist denn das in Österreich mit Mindestlohn und Wochenarbeitszeit die auf 60Std erhöht werden soll, wäre das bei uns nicht auch gut?

Wie ist denn das in Österreich mit Mindestlohn und Wochenarbeitszeit die auf 60Std erhöht werden soll, wäre das bei uns nicht auch gut?

Ich meine wenn man bei uns nur um die 9 Euro verdient, dann muss man doch auch die Möglichkeit haben länger zu arbeiten. Wegen dem Arbeitszeitschutzgesetz darf man nur 40 Std bzw. auch 9 Std am Tag, muss die Überstunden dann aber wieder abbauen. Deshalb wäre es besser man macht bei uns auch 60 Std Woche, dass man auch leben kann und sich etwas ansparen kann. Wenn man schon wenig verdient muss man die Möglichkeit haben, neben einem Vollzeitjob zumindest einen 20 Std Teilzeitjob annehmen zu können, dass das Brutto um 1/3 steigt, ansonsten kann man im Alter von der Rente nicht leben. Die Regierung sollte aufwachen. Wenn es denn stimmt, dass Fachkräfte gesucht sind, dann wäre dieses Thema auch erledigt. Aber offensichtlich wird hier gelogen. Es dürften dann auch im Arbeitsvertrag keine Klauseln mehr stehen, dass man den AG fragen muss, um eine Teilzeitzstelle annehmen zu dürfen. Man bräuchte eine gesetzliche Regelung, dass jeder AN zusätzlich zu seiner 40 Std.-Woche noch eine 20 Std.-Woche Teilzeittätigkeit annehmen darf. Jeder AG der einem AN aufgrund der Tatsache kündigt dass er eine zweite Stelle annimmt muss je nach Betriebszugehörigkeit bis 10.000Euro an den AN bezahlen.

Was haltet ihr von meinem neuen Gesetz?

Gehalt, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Lohn, Mindestlohn, Teilzeit, Vollzeit, wochenarbeitszeit, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen, Beruf und Büro
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Aufhebungsvertra oder fristlose Kündigung von seiten des Arbeitnehmers (mir)?

Guten Tag

Ich stehe vor einer wichtigen Entscheidung, die heute getroffen werden muss.
Mir gefällt es an meiner aktuellen Arbeitsstelle überhaupt nicht. Ich fühle mich unwohl, mit den Mitarbeitern passt es nicht wirklich, die Arbeit gefällt mir nicht. Es ist schlicht gesagt einfach nicht das, was ich erwartet habe. Ich bin nun seit 7 Monaten hier, und habe jeden Tag Mühe, aufzustehen und dort hin zu gehen. Ich habe mich also darum bemüht, eine neue Stelle zu finden. Nun habe ich die Zusage für meinen Traumjob erhalten. Genau das, was ich immer wollte. Ich war zum Probearbeiten dort und es hat mir sehr gut gefallen. Ich soll am 1. Februar anfangen.

Da ich aber bei meinem aktuellen Arbeitgeber eine Kündigungsfrist von 3 Monaten habe, ist das nicht so einfach.
Es gibt 2 Varianten. Entweder, ich versuche einen Aufhebungsvertrag auszuhandeln. Das halte ich jedoch für schlicht unmöglich, da die Chefin niemals dazu bereit sein wird. Sie haben sowieso schon zu viel zu tun und stress pur, noch eine Mitarbeiterin zu verlieren geht nicht.

Die zweite Variante wäre die fristlose Kündigung von meiner Seite aus. Da müsste ich jedoch dem Arbeitgeber 1/4 des MonatsLohnes als Schadensersatz bezahlen. (Schweizer Gesetz, OR Art. 337d)

Ich weiss echt nicht, was ich tun soll. Hat jemand tipps oder kennt sich jemand mit dem Arbeitsrecht aus und kann mir den besten Weg sagen? Vielen Dank im Voraus!

Leben, Arbeit, Kündigung, Familie, Job, Geld, Gehalt, Schweiz, Recht, Arbeitsrecht, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, stelle, arbeitslos, Kündigungsschutz, Lohn, Stellensuche, Jobwechsel, Ausbildung und Studium
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Falscher Ausbildungsberuf, jedoch guter Lohn, ich brauch das Geld, was tun?

Ich bin aktuell im zweiten Ausbildungsjahr und mache einen sehr einseitigen Beruf. Ich habe überhaupt keine Lust, das mein Leben lang zu machen, es nervt mich jetzt schon um ehrlich zu sein. Ich bin von meine Kollegen in der Ausbildung die Beste und habe sehr gute Leistungen in der Berufsschule. Es ist so, dass ich jetzt schon besser bezahlt werde, als Azubis in anderen Betrieben. Und nach der Ausbildung wird man im Normalfall übernommen und bekommt auch viel mehr Geld als in anderen Betrieben. Die Firma ist in der Umgebung von 100 km vermutlich der attraktivste Arbeitgeber und meine Eltern sind stolz dass ich dort arbeite. Für die Ansprüche, die ich in meinem Leben habe, bleibt mir aber kaum was anderes übrig, als bei der Firma zu bleiben da ich anderswo niemals dieses Geld verdienen werde. Am liebsten würde ich Floristin machen. Mein Traumberuf wäre Rechtsanwältin aber mein Realschulabschluss ist zu schlecht fürs Abitur. Außerdem brauche ich immer Geld, kann dann einfach nicht mal studieren gehen und kein Geld verdienen denke ich. Was soll ich tun? Ich kann in meinem Beruf auch einen Meister oder Techniker machen. Aber das hat bei uns auch jeder zweite... Wer ist die richtige Ansprechperson? Die Vertrauensperson vielleicht aus der Gruppe? Oder kann mir hier jemand weiterhelfen?

Arbeit, Studium, Schule, Job, Geld, Bildung, Ausbildung, Depression, Lohn, Zukunftsangst, Ausbildung und Studium, Beruf und Büro
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Lohn bar aus der Kasse nehmen, wenn AG die Insolvenz verschleppt?

Hallo,

die Situation ist folgende - Zur Vorgeschichte: AG ist noch vor meiner Anstellung pleite und bezahlt bereits zu diesem Zeitpunkt meiner Anstellung die Krankenversicherungen der anderen AN nicht mehr, Nachweise darüber und über viele andere Zahlungsverzüge liegen vor. AG verschweigt dies den AN und dichtet ständig neue Erklärungen. AG kann den Lohn der AG, trotz beweisbaren sehr guten Einkünften im Monat Dezember (wegen Räumungsverkauf), nicht bezahlen und vertröstet die AN auf zwei Bargeldauszahlungen aus der Ladenkasse im Zeitverzug von ca. 3 Wochen.

Ich arbeite in diesem Geschäft auf 450€ Basisangestellte. Nach dem oben Beschriebenen Ereignis reiche ich die Kündigung mit einer Frist von zwei Wochen ein. Von Filialleitung erfahre ich, dass der AG die Löhne für Dezember voraussichtlich nicht mehr bezahlen können wird und wahrscheinlich einen Insolvenzantrag einreichen wird. Wir werden dann vom Arbeitsamt bezahlt werden müssen und selbstverständlich auf den Erhalt des Geldes warten müssen. Ich bin aber auf diesen Verdienst sehr angewiesen!

An meinem letzten Arbeitstag möchte ich mir gerne ohne Erlaubnis mein Verdienst aus der Ladenkasse herausnehmen und selbstverständlich offiziell als Ausgabe einbuchen. Alle Belege nehme ich als Kopie mit. Die begründete Bitte um eine Vorauszahlung wurde ignoriert.

Womit mache ich mich mit diesem Vorgehen strafbar?

Lieben Dank für das Lesen und die Antworten!

Deutschland, Recht, Lohn, Ausbildung und Studium, Wirtschaft und Finanzen
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