Urlaub abgezogen Ausbildung Schlechtwetter bzw. höhere Gewalt?

Hallo.

ich m 25 Jahre bin im dritten Lehrjahr bei einem Garten und Landschaftsbauunternehmen .

habe Anfang dieses Jahres meinen Urlaub eingereicht . Dieser wurde genehmigt .

im Februar hatten wir 6 Tage frei weil Arbeit quasi nicht möglich war uns wurde gesagt dass wir zuhause bleiben sollen wir können bei dem Wetter nichts machen ..

ich natürlich zuhause geblieben.

jetzt lag in meinem fach ein Zettel dass ich im Februar (natürlich genau diese 6 Tage ) urlaub genommen habe bzw mir dafür Urlaub abgezogen wurde und ich habe jetzt auch keinen weiteren Urlaub mehr . Ist das rechtens ??

ich meine er hätte mich ja fragen können ob ich zum betriebshof kommen möchte und Schnee fegen möchte oder meinetwegen schüppen reparieren oder mit dem Meister eine Weiterbildung in Sachen Maschinen . Also mir quasi die Entscheidung überlassen ob ich Urlaub nehmen möchte oder nicht . Dies war nicht der Fall .

ich hab muffe davor dass ich in meinem eigentlich genehmigten Urlaub zuhause bleibe und dafür gekündigt werde weil ich ja laut seiner Liste keinen Urlaub mehr habe . Ich danke euch für eure Antworten . Habe selber auch schon gegoogelt aber da stand nichts mit Azubis sondern nur normale Arbeitnehmer und ich weiß nicht ob hoher Schnee eventuell zu höherer Gewalt gilt nichts desto trotz glaube ich dass ich im Recht bin da er mich vorher fragen muss und sozusagen gegen seine Ausbildungspflicht verstößt

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Welche Note Zwischenzeugniss?

Hallo alle zusammen,

mein Chef hat mir gestern mein Zwischenzeugnis ausgehändigt. Was haltet ihr davon und welche Note würdet ihr vergeben:

Herr xxxx xxxx, geboren am in , ist seit dem als Finanzbuchhalter in der Finanzbuchhaltung in unserem Unternehmen in Vollzeit tätig.

Innerhalb seiner Tätigkeit in der Finanzbuchhaltung erledigt xxxxx für unser Unternehmen und unsere 4 Tochtergesellschaften mit der Buchhaltungssoftware DATEV Kanzleirechnungswesen und DATEV Unternehmen Online folgende Aufgaben:

·      Debitoren-, Kreditoren- und Anlagenbuchhaltung 

·      Verbuchung aller anfallenden Geschäftsvorfälle 

Herr xxxx setzt sein umfassendes und gutes Fachwissen in seiner täglich anfallenden Arbeit stets sicher und effizient ein. Er war jederzeit sehr lernmotiviert und hat sich in eigener Initiative neben seiner Arbeit mit hohem zeitlichen Engagement und sehr gutem Ergebnis weitergebildet. Besonders zu erwähnen sind zudem seine guten DATEV-Kenntnisse, die er sich innerhalb kürzester Zeit erfolgreich aneignet hat. 

Aufgrund seiner genauen Analysefähigkeiten und seiner stets sehr schnellen Auffassungsgabe fand Herr xx gute Lösungen, die er konsequent und erfolgreich in die Praxis umsetzt. Dank seiner hervorragenden Denkfähigkeit und seiner sicheren Urteilsfähigkeit meistert er jede Herausforderung gut.

Herr xxx ist stets gut motiviert und zeichnet sich jederzeit durch eine hohe Eigeninitiative und Arbeitsmoral aus und war bereit und fähig, zusätzliche und auch schwierige Aufgaben zu übernehmen. Herr xxx war jederzeit verantwortungsbereit und sehr vertrauenswürdig. Er identifiziert sich stets voll mit seinen Aufgaben sowie dem Unternehmen.

Auch unter starker Belastung behält Herr xxxx jederzeit die Übersicht, handelt überlegt und ruhig und bewältigt alle Aufgaben stets in guter Weise.

Die Arbeitsweise von Herrn xxxxx ist jederzeit in hohem Maß von Loyalität, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, und Verantwortungsbewusstsein geprägt. Zudem erledigt er seine Aufgaben stets selbstständig mit äußerster Sorgfalt und größter Genauigkeit. Besonders hervorzuheben sind seine sehr guten und sicheren Englischkenntnisse, die er im schriftlichen und telefonischen Kundenkontakt stets erfolgreich eingesetzt hat.

Herr xxxxx hat die ihm übertragenen Aufgaben während der gesamten Beschäftigungszeit stets zu unserer vollen Zufriedenheit erledigt und unseren Erwartungen in jeder Hinsicht gut entsprochen. Seine Arbeitsergebnisse waren, auch bei wechselnden Anforderungen und in schwierigen Fällen, stets von guter Qualität. Arbeitsmenge und -tempo lagen immer weit über unseren Anforderungen.

Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten, Kollegen und Kunden ist stets vorbildlich. Er trug zu einer hervorragenden und effizienten Teamarbeit bei.

Wir danken xxx ausdrücklich für seine stets guten Leistungen und freuen uns auf eine weiterhin so erfolgreiche Zusammenarbeit.

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Wieso müssen sich Aushilfen alles gefallen lassen und dürfen sich keine Gedanken über ihren Job machen?

Mir ist klar, dass ein Nebenjob kein „richtiger“ Job ist und eine Aushilfe einen anderen Status hat als jemand fest angestelltes.

Aber ich werde oft doof angemacht, weil ich fragen zu meinem Job stelle weil ich ihn (auch wenn es ein Nebenjob ist) einfach ernst nehme und richtig machen will! Dann kommt immer so „selten eine Aushilfe erlebt die sich so viele Gedanken macht“ oder „Hä ne Aushilfe muss doch eh dazu bereit sein alles zu machen und flexibel sein“

Aber Aushilfen sind doch auch nur Menschen und irgendwo auch Angestellte oder? Mit Rechten und einem Vertrag! Weil bei mir ist es so dass ich nie die Aufgaben machen darf für die ich eingestellt wurde, mir von den Kollegen immer gesagt wird wie überflüssig ich sei und dass ich nicht gebraucht werde, über meine Stunden arbeite und zu wenig bezahlt werde. Aber kaum stelle ich eine Frage kommen solche Aussagen wie oben (auch im Internet!)

Das schlimmste ist, dass Kunden mich jetzt schon öfter blöd angemacht und teilweise sogar beleidigt haben, einer nannte mich „kleines F*tzchen“ „Schl*mpe“ kam auch schon vor und ich wurde auch das Öfteren schon körperlich angegangen. Aber die Antwort ist immer die selbe „Der Kunde ist König und du bist nur eine Aushilfe“

Ist es normal dass Aushilfen so runtergemacht werden und keine Rechte haben obwohl sie einen Vertrag unterschreiben?

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Arbeitszeitbeginn?

Ich hole lieber etwas weiter aus damit auch alle Eventualitäten abgedeckt sind. Zudem wäre es schön wenn sich hier User melden die tatsächlich von Fach sind oder mit dem Thema zu tun haben, denn Halbwissen habe ich selber nur hilft das scheinbar nicht.

Ich hatte heute mit meinem direkten Vorgesetzten eine kleine Diskussion was den Arbeitsbeginn angeht. Er war im Gespräch mit mir der Meinung zwei Kollegen stechen sich zu spät ein und können deshalb ihre Tätigkeit nicht rechtzeitig aufnehmen.

Nun ist es so das wir um sechs beginnen. Die betreffenden Kollegen stechen sich 5.58 ein und laufen dann 10 Meter zu ihrem Stapler. Das ist für mich ihr Arbeitsplatz und sie sind pünktlich da.

Anschließend ist es erforderlich sich ins Staplerbuch einzutragen, den Stapler zu prüfen und sich am Scanner anzumelden. In Coronazeiten wird auch nochmal mit Hygienetüchern abgewischt.

Starten können Sie dann erst zwischen 5 und 10 Minuten nach sechs.

Laut meinem Vorgesetzten haben sie sich aber deutlich eher einzustechen und die Vorbereitungen vor Arbeitsbeginn zu machen um Punkt sechs loszufahren. Denn er definiert Arbeitsplatz als den Ort der Tätigkeit. Heißt, da wo der Staperfahrer anschließend eingesetzt wird.

Nun meine Fragen dazu.

Ich war der Meinung das die Arbeitszeit bei einer elektronischen Zeiterfassung mit dem einstechen beginnt und nicht am direkten Arbeitsplatz.

Ein Blick in die BV (ja wir haben einen BR) definiert den Arbeitsbeginn am Arbeitsplatz.

Was stimmt jetzt?

Die Vorbereitungen bevor die Fahrer losfahren können sind zwingend und gehören für mich zur Arbeitszeit und ganz sicher nicht in die Freizeit vor Arbeitsbeginn um sechs.

Sehe ich das richtig?

Und noch etwas ist mir eingefallen. Wir müssen auch Arbeitskleidung tragen. Diese ist als solche erkennbar mit Beschriftung und nicht gerade immer sauber. Auch schwere Arbeitsschuhe gehören dazu. Jeder hat die Sachen natürlich zuhause und ich trage sie auch auf dem Arbeitsweg. Aber nicht jeder möchte das.

Doch frage ich mich, da die Sachen ja zwingend während der Arbeit getragen werden müssen, die Nutzung der Umkleide nicht ebenfalls als Arbeitszeit durchgeht.

Zudem gebietet es der AG mit der Bekleidung ausschließlich nach der Arbeit nach Hause zu fahren. Einkaufen oder Kinder abholen mit Arbeitssachen ist nicht erwünscht.

Wie ist da die Regelung?

Danke an alle die Ahnung habe und mir bei den drei Fragen ernsthaft helfen können.

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Neuen Arbeitgeber testen und jetzigen pausieren?

Hallo liebe Community, ich habe hier eine etwas sonderbare Frage an euch... vielleicht kann mir der ein oder andere ja helfen :)

Ich bin seit ca. 5 Jahren bei einem Arbeitgeber, bei dem ich mich wohl fühle, festangestellt bin und auch tolle Benefits genieße. Ich bekomme aber hin und wieder neue Jobangebote auf versch. Kanäle zugeschickt, mal interessant, mal gar nicht.

Grundsätzlich bin ich offen für neues, nur müssen sich Konditionen bzw. Benefits etc. verbessern. Schlechtere oder gleichbleibende Bedingungen wie Gehalt, Urlaub etc. sind für mich nicht interessant, weil wenn dann möchte man sich ja verbessern.

Nur ums auf den Punkt zu bringen, jetzt habe ich ein Jobangebot, welches wirklich sehr interessant ist, noch bessere Konditionen, viel mehr Geld (ca. 20.000€ mehr) als aktuell und auch eine Festanstellung.

Ich bin nicht der Karrieretyp, aber wie schon erwähnt, offen für neues. Meine grundsätzliche Frage ist jetzt, kann ich meinem aktuellen Arbeitgeber vorgaukeln, dass ich z.B. kündigen möchte, weil ich 1-2 Jahre Auszeit nehmen möchte und dann wieder zurückkomme als Arbeitnehmer. Sodass ich die Gewissheit habe, falls der neue Job nicht passt, mich unzufrieden macht etc. dass ich wieder zum alten Job zurückkehren kann.

Ich mein damit, falls ich offiziell kündige wegen einem neuen Arbeitgeber, könnte das meinem aktuellen Arbeitgeber ja nicht gefallen und dieser würde mich evtl. danach auch nicht mehr einstellen, weil ich denen den Rücken gekehrt habe oder so...

Ich hoffe ihr könnt mich verstehen und evtl. sogar tipps geben, auch wenn die Frage, ICH WEIß, etwas sonderbar und vielleicht für den ein oder anderen super strange klingt :D :D

Danke schon mal und euch allen alles Gute

lg, Fench !

Arbeit, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Jobsuche, Arbeitgeberwechsel, neuer Job, Jobwechsel
Für immer im Job gefangen?

Ich bin 22, bin jetzt in der Ausbildung merke schon etwas, dass ich vorher auch schon dem Jobcenter sagte. Ich komme mit Hierarchien nicht klar. Ich akzeptiere einfach keinen Chef. Ich tu dort seit dem Ende der Probezeit einfach was ich will. Hauptsache keiner nervt rum.

Ich war vorher auch einige Zeit selbstständig. Ich merkte jedoch, dass ich als "Alpha" oder als "Anführer" auch nicht agieren möchte. Ich habe keine Lust Leute unter mir zu haben oder die Verpflichtung für Sie.

Mein Traum wäre einfach von dem zu Leben, was mir kreativ einfällt. Youtuber, Twitcher, Blogger, Musiker.... irgendwie sowas. Alles davon habe ich schon probiert und macht mir Spaß.

Nur das Leben zwingt einen dazu Geld zu verdienen. Versuchst du deinen Weg zu gehen redet dir jeder rein. "Sei sozial geh arbeiten". "Wir müssen auch alle durch".

Für mich ist das einfach Opferverhalten von klein auf. Mit jedem Tag denk ich mir immer mehr "Ich sollte einfach alle ignorieren und durchziehen". Dieser Drang war schon immer da und hörte niemals auf.

Eine Ausbildung abzubrechen nach 7 Monaten wäre auch blöd. Vor allem, weil ich Sie auf zwei Jahre verkürzen konnte.

Ich weiß nur jetzt schon: Ich möchte danach aktuell Musiker werden und Menschen zum denken bewegen. Vielleicht auch mal was in Deutschland ändern. Die Gedankengänge und Logik in diesem Land sind so oft komplett sinnlos.

Selbst wenn das "nur" ein paar Jugendliche wären, die ich beeinflussen könnte - positiv.

Wie und was danach kommt. Ich weiß es nicht, aber ich kann einfach nicht mehr "irgendwas tun" Hauptsache jedes andere Schaf in diesem System geht mir nicht auf die Eier.

Also nach der Ausbildung ist es für mich definitiv vorbei mit dem Arbeitnehmertum. Zumindest für eine längere Zeit.

Wie soll man denn jemals erfolgreich werden, wenn man es nie riskiert und sich von allen Fesseln befreit?

Denn sind wir mal ehrlich. Die Leute die WIRKLICH erfolgreich sind.... die machen immer was anderes, als die Gesellschaft es will.

Die fürchten es nicht, wenn irgendein Arbeitgeber die halt später nicht will. Alles oder nichts.

Kennt Ihr das? Ich werde mit jedem Tag mehr frustrierter von diesem normalen Arbeitssystem. Es geht einfach nicht...

Arbeit, Beruf, Geld, Arbeitnehmer
Wie viel ist ein Mensch Wert?

Hallo GuteFrage Community,

also erstmal ich bitte den Support diese Frage nicht zu löschen, da dies ein etwas empfindlicheres Thema ist und hoffe auf das Verständnis der anderen und des Supports.

Ich fang an mit der Frage "Wieviel Menschlichkeit hält eine Wirtschaft eigentlich aus?" Ich musste feststellen, dass ich arbeitsmäßig doch nicht so gut mithalten kann, mit den anderen, vorallem wenn es um Schnelligkeit und Sorgfalt geht.

Ich habe in meinem Arbeitsleben bisher soviel S...... gebaut, dass ich mich ein bisschen schäme dafür. sogar (natürlich habe ich auch viel geleistet, darf man auch nicht vergessen!). Und jetzt sehe ich z. B. diesen Arno Dübel. Versteht mich recht, ich feiere diesen Mann insgeheim total und finde das sowas von lustig ^^, vor allem so einen zahle ich tausend mal lieber als einen korrupten Politiker.

Aber das Ding ist, er hat trzd. nichts Produktives aus seinem Leben gemacht. Er hat so gut wie nie gearbeitet sondern einfach vom Amt gelebt. Wenn ich mir mal vorstelle, jeder wäre jetzt so wie der. Da könnte sich niemals eine produktive Wirtschaft etablieren!

Wie viele solcher Leute wie mich oder Arno könnte eine Wirtschaft verkraften? Ich meine ein produktives Arbeitsleben ist super (für die Wirtschaft und Unternehmer), aber langsam zu arbeiten ist immer noch besser als gar nicht zu arbeiten.

Also wieviel ist denn ein Mensch jetzt Wert? Sind das 100.000€? Sind das 1.000.000€? Kann man den Wert eines menschen überhaupt in Geld messen? Vor allem was ist ein Wert eigentlich?

Bin ich jetzt jemand der der Gesellschaft zur Last fällt, alleine dadurch, dass ich keine angemessene Arbeitsgeschwindigkeit an den Tag legen kann? Oder definiert sich der Wert eines menschen mehr als allein durch ökonomische Gesichtspunkte?

Also lasst mir eure Antworten zukommen!

MfG Dhalwim numero zwo!

Arbeit, Finanzen, Geld, Wirtschaft, Leistung, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Kommunismus, Produktivität, Sozialismus, Wert, arbeitssuchend, wertvoll, Arbeitskraft, arno-duebel
Was versteht ihr unter einem "guten Betriebsklima"?

Grüß Gott! :-)

Die Frage mag auf dem ersten Blick sehr simple klingen. Viele werden bestimmt auch der Meinung sein, sie würde sich von selbst beantworten, jedoch steckt ein ganz anderer Gedanke dahinter.

Noch vor der Pandemie habe ich mich mit einigen, ehemaligen Berufsschul- und Arbeitskollegen über dieses Thema unterhalten. Ich bin und war der Meinung, manche von denen verwechseln das "gute Betreibsklima" mit der Bequemlichkeit bzw. einer sehr entspannten Arbeitsatmosphäre.

Für mich persönlich bedeutet "gutes Betriebsklima" nicht das ich die ganze Zeit mit meinen Kollegen ratschen und Kaffee trinken kann, sondern das ich in Ruhe arbeiten darf und keine Angst davor haben muss, eine Frage zu stellen oder bei Fehlern oder Unklarheiten um Hilfe zu bitten.

Ein gutes Negativbeispiel, wie wirklich gar nichts von dem aufgezählten "selbstverständlich" ist, sind meine Erfahrungen die ich während der Lehrzeit machen musste. Man wurde mehr oder weniger für jede Kleinigkeit zusammengeschrien was im Endeffekt dazu führte, dass man sich nichts fragen traute, weswegen die wiederrum auch die Arbeitsqualität der Lehrlinge stark sank.

Mich interessiert eure Meinung zu diesem Thema. Was versteht ihr unter einem "guten Betreibsklima"?

Freue mich auf zahlreiche Antworten! :-)

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Muss ich eine Sanktion befürchten (Ausbildung)?

Hallo liebe Gemeinde,

seit Oktober habe ich eine Ausbildungsmaßnahme durchs Arbeitsamt welches mir 2 Optionen genannt hatte. Entweder ich nehme die Option mit der Ausbildungsmaßnahme oder ich müsste Angebote pflichtmäßig Entgegen nehmen. Ich habe aber schnell gemerkt das der Beruf einfach nicht mein Fall ist. Es macht mir kein Spaß und ich kann mir sowas auch nicht für die Zukunft vorstellen. Ich bin noch bis Ende Dezember in der Probezeit. Zwischenzeitlich hatte ich immer wieder Fehltage, ja auch unentschuldigt. Weil ich einfach nicht zurecht kam mit dem Gedanken zu Spielen heute musst du wieder ran und das machen welches einfach nicht deine Berufsrichtung ist und es dir auch einfach kein Spaß macht. Ich habe bereits eine Abmahnung erhalten und nun habe ich Morgen ein Gespräch mit dem Chef wie es für mich weiter geht. Ich lebe mit meiner Mutter zusammen in einer Wohnung sie hat davor sonst immer ALG 2 für mich bezogen welches ich aber von der Summe her jetzt vom Betrieb erhalte. Einzig was sie für mich bekommt ist Kindergeld. Nur mir ist bewusst kündige ich selbst komme ich um einer Sanktion nicht herum. Werde ich gekündigt dann wahrscheinlich mit dem Gründen das ich zu viele Fehltage habe und auch dann komme ich um einer Sanktion nicht herum. Meine Mutter weiß von gar nichts, weil wenn ich ihr es sage wird sie durchdrehen und dann erst Recht wenn ich gekündigt bin. Ich weiß nicht wie ich vorgehen soll. Klar könnte ich meine Ars..backen zusammen kneifen und einfach durchziehen, aber mir macht es echt kein Spaß ich komme auch nicht hinterher was Schule betrifft. Ich hatte so gar kurzzeitig Depressionen so das ich nur noch geschlafen habe und auf nichts Bock hatte. Hat jemand ein Rat wie ich vorgehen könnte? Eine Eingliederungsvereinbarung habe ich als mir meine Sachbearbeiterin die Ausbildungsmaßnahme angedreht hatte nicht unterschrieben nur das Mal als Hinweis.

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Kriegt meine Mutter jetzt eine Sanktion?

Hallo, seit 3 Monate bin ich in einer Ausbildung die mir nicht gefällt. Ich muss sagen das ich dadurch teils in Deprissionen gefallen bin, ich bin immer Müde, antriebslos und habe zu nichts Bock. Ja für einige würde das jetzt so klingen als wenn ich ein Fauler Sack wäre der kein Bock habe arbeiten zu gehen. Aber dem ist nicht so! Ich habe kein Spaß an dieser Ausbildung und es ist auch nicht unbedingt mein Berufsziel. Vermittelt hat mich meine Sachbearbeiterin in dieser Ausbildungsmaßnahme, sie hat mir quasi an dem Tag 2 Optionen zur Verfügung gestellt. Entweder Option A = Ausbildungsmaßnahme Option B = Zwangsmaßnahmen mit der das Arbeitsamt irgendwann kommen würde, also hatte ich eigentlich keine andere Möglichkeit Option A zu wählen. Nicht Mal 3 Tage der Prozess und ich war auch schon drin in der Ausbildungsmaßnahme. Vertrag alles sollte ich schnell unterschreiben, die Gelegenheit alles gründlich durchzulesen hat man mir auch nicht gegeben. An dem Tag habe ich den Vertrag also mit Druck unterschrieben. Jetzt noch kurzfristig zu sagen nein ich möchte.das nicht machen würde richtig unpassend sein dachte ich. Ich habe mir in den vergangenen Wochen immer wieder mal Krankenscheine genommen weil ich es echt nicht mehr ausgehalten habe. Hatte auch schon eine Abmahnung wegen "Einige Unentschuldigte Fehltage" und nun habe ich die Kündigung erhalten. Davor habe ich etwa 3 Wochen "Mit Krankenschein welcher immer pünktlich eingereicht wurde" gefehlt. Zwischendurch habe ich insgesamt 2 Tage ohne Krankenschein gefehlt. Was habe ich in der Zwischenzeit gemacht? Ja ich bin mit dem Bus und mit der Bahn herum gefahren um die Zeit jeden Tag abzusitzen und habe so getan als würde ich arbeiten gehen. Vom Betrieb erhalte ich immer 429€ Netto. Dafür bekommt meine Mutter jedenfalls kein Hartz 4 mehr für mich (Außer Kindergeld 202€). Wie ich geschrieben habe wurde ich gekündigt. Ich lebe mit meinem Bruder und meiner Mutter in einem Haushalt. Meine Mutter erhält für meinen Bruder 400€ Hartz 4 und für sich ebenfalls (Wie viel das ist weiß ich nicht) . Jetzt ist meine große Angst, werde ich eine Sanktion erhalten ? Was kann ich jetzt am besten machen?

Recht, Arbeitnehmer, Jobcenter, sanktion, Hartz4-Empfänger, Ausbildung und Studium

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