Kann mir jemand bei der Wohnungssuche weiterhelfen?

Hallo, ich bin die Älteste Tochter (16) einer fünfköpfigen Familie. Wir alle leben in einer 2 Zimmer Wohnung in München die 50 qm beträgt.

Es ist vor allem zur Zeit sehr schwierig, da niemand seine Privatsphäre hat und es schon ohnehin eng ist, ohne das jeder sein Zeug zuhause hat. Beispielsweise können wir keine Betten haben, weil wir sonst kein platz haben, um uns zu bewegen. Also schlafen manche auf dünnen Matratzen auf dem Boden…

Ein weiteres Problem ist beispielsweise, dass ich und meine jüngere Schwester auf das Gymnasium gehen und man dort sehr viel lernen muss. Mit 5 Personen im Haus ist es aber sehr schwierig sich zu konzentrieren und es gibt nicht einmal einen Schreibtisch weshalb wir wiederholt auf dem Boden lernen müssen.

Es gibt viele andere Probleme aber ich möchte auf etwas anderes hinaus. Ich möchte meiner Familie helfen, eine Wohnung zu finden, damit wir endlich ein normales Leben leben können. Mir ist natürlich bewusst, dass es schwierig ist, vor allem in Orten wie München eine Wohnung zu finden aber wenn das so weitergeht, kann ich mich nicht angemessen auf das Abitur vorbereiten.

Eine Sache noch: wir haben versucht bei der Stadt München eine Sozial geförderte Wohnung zu bekommen ( seit 10 Jahren ) ohne Erfolg. Wir sind auch leider eine etwas ärmere Familie, bei der nur mein Vater arbeitet.

Ich freue mich schon auf Lösungsvorschläge!

Umzug, Mieter, Mietwohnung, Wohnungssuche
Mit Freund zusammenziehen, aber kein Geld?

Mein Freund (23) und ich (21) merken nach fast 6 Jahren Beziehung, dass wir uns nun wirklich von unseren Familien abkapseln müssen. Besonders von seiner Mutter.. Ich bin in seiner Familie sehr präsent und oft da. Das führt leider auch zu Streitereien, besonders in den letzten Wochen.

Ich habe nun meine Ausbildung beendet und einen neuen Job (erst mal befristet für ein Jahr) und kriege 2.2 netto.

Er hat seine Ausbildung abgeschlossen aber direkt danach ist er arbeitsunfähig geworden. Er kann seit einem Jahr nicht arbeiten und bekommt Geld von der Krankenkasse, nicht viel so etwa 500€. Er wird nun zum 3. mal operiert und wird wohl weiterhin nicht arbeiten können. Er macht nebenbei aber Online Weiterbildungen etc. um ein paar Zertifikate für zukünftige Bewerbungen zu sammeln und verdient etwas nebenbei mit DJ Auftritten auf Geburtstagen etc.. das ist aber nur so alle paar Monate.

Wir wünschen uns so sehr eine Wohnung aber das können wir zurzeit niemals finanziell stemmen (oder???) Wir denken auch, dass uns kein Mieter nehmen würde, da ich erst mal 6 Monate in Probezeit beim neuen Job bin und er ja nicht arbeiten darf.

Kann man da irgendwas tun? War jemand mal in so einer Situation? Kann man irgendwie Geld (Wohngeld?) beantragen ? Oder einfach durchhalten und abwarten ☹️

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Meinung des Tages: Am Ende des Tages entscheidet auch der (Nach-)Name - sollten Bewerbungsverfahren für Job & Wohnungen anonymisiert werden?

Wer in Deutschland einen Job oder eine Wohnung sucht, braucht vor allem eines: Durchhaltevermögen. Bewerbungen von Menschen mit ausländisch klingendem Namen allerdings werden häufig bereits im Vorfeld aussortiert. Hier stellt sich auch die Frage danach, wie zeitgemäß und sinnvoll aktuelle Bewerbungsverfahren noch sind...

Gewährte (Chancen-)Gleichheit

Obgleich das Grundgesetz klar regelt, dass kein Mensch angesichts seines Geschlechts, seiner Abstammung, seiner Rasse oder seiner Heimat bevorzugt oder benachteiligt werden darf, sieht's in puncto Benachteiligung bei so manchen Menschen, die nicht Müller, Schneider oder Huber heißen, in der Praxis oftmals anders aus: Denn die vermeintliche Herkunft spielt bei der Suche nach einer neuen Wohnung oder einem neuen Job dennoch eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Bereits vor Jahren haben Soziologen nachgewiesen, dass sich Namen oder Äußerlichkeiten, die suggerieren, dass die Person nicht seit eh und je in Deutschland lebt, dessen ungeachtet durchaus nachteilig auf den Bewerbungsprozess auswirken können.

Wenn der Name über Job oder Wohnung entscheidet

Auch wenn manche Arbeitgeber in Deutschland mit Blick auf das Bewerbungsverfahren inzwischen modernere Wege einschlagen, ist und bleibt der Bewerbungsprozess für Job und Wohnung in Deutschland relativ starr und archaisch: Tabellarischer Lebenslauf, Motivationsschreiben, Zeugnisse, Schufa-Auskunft, Motivationsschreiben usw.

Mehrere wissenschaftliche Untersuchungen haben aufgezeigt, dass Ausländer im Selektionsverfahren seltnener die Chance bekommen, persönlich für einen Job oder eine Wohnung vorzusprechen. Die Bewerbungsschreiben werden von Rekrutierenden nicht selten bewusst oder unbewusst nach der vermeintlichen Herkunft hierarchisiert, obwohl ggf. gleichwertige oder sogar bessere Qualifikationen vorhanden sind.

Eventuell bestehende Vorurteile bzw. Zweifel werden interessanterweise dann jedoch häufig im persönlichen Gespräch abgebaut; sofern der Bewerber überhaupt die Chance auf ein persönliches Kennenlernen erhält...

Migrationshintergrund als hemmender Faktor

In einer neueren Studie für die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung wurden 650 Bewerbungsprozesse untersucht und zahlreiche Tiefeninterviews mit Recruitern geführt. Dabei konnte aufgedeckt werden, dass sich diskriminierende Einstellungen häufig sutbil niederschlagen würden: Die Frage nach der Herkunft spiele oftmals keine Rolle, wohl aber die Frage danach, ob die Person zu den Mitarbeitern oder Kunden des Unternehmens passen. Vielfach haben Menschen mit arabisch- oder türkischstämmigem Namen das Nachsehen.

Im Einzelhandel z.B. haben es Kopftuchträgerinnen vielfach schwerer, vor allem in (reicheren) Gegenden mit einem geringeren Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund. Grob gerechnet haben Bewerber mit Migrationshintergrund und identischer Qualifikation / (Schul-)Bildung gegenüber von Menschen ohne Migrationshintergrund eine um 18 Prozentpunkte schlechtere Chance auf dem Jobmarkt.

Bremsen Bewerbungsverfahren die Wirtschaft in Deutschland aus?

Deutschland krankt derzeit am Arbeitskräftemangel. Jahr für Jahr bleiben viele Lehrstellen unbesetzt. Es fehlen Fachkräfte und arbeitswillige Menschen im Handwerks- sowie Dienstleistungssektor. Dass Bewerbungs- und Einstellungsverfahren und -kriterien hierzulande im internationalen Vergleich recht oberflächlich, sperrig und v.a. bürokratisch daherkommen, wirkt sich vermutlich nicht förderlich auf die Bewerbungs- und Einstellungskultur aus.

Die Autoren der o.g. Studie sehen hier insbesondere die Arbeitgeber in der Pflicht, ihre Einstellungsprozesse moderner und v.a. fairer zu gestalten, indem sie beispielsweise auf Fotos, Namen, Alter und Geschlecht verzichten. Rein anonymisierte Bewerbungsverfahren sind in den USA oder Kanada seit Jahren Standard.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie steht Ihr zu rein anonymisierten Bewerbungsverfahren bei Jobgesuchen? Welche Vor- und Nachteile haben solche Verfahren?
  • Sind aktuelle Bewerbungsverfahren für Job und Wohnung in Deutschland noch zeitgemäß?
  • Sollte man bei Jobabsagen das Recht auf eine ordentliche Begründung für die Entscheidung haben?
  • Welche Möglichkeiten gäbe es für den Wohnungsmarkt, die Chancen für Menschen mit Migrationshintergrund beim Bewerbungsprozess zu erhöhen?
  • Wie könnten zeitgemäße Bewerbungsverfahren für Job und Wohnung in Zukunft aussehen?
  • Habt Ihr ggf. auch schon einmal negative Erfahrungen bei der Job- und Wohnungssuche gemacht?

Wir freuen uns auf Eure Antworten.

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.sueddeutsche.de/politik/bewerbung-diskriminierung-auslaender-1.5711270

https://www.nzz.ch/wirtschaft/arbeitsmarkt-auslaendische-namen-werden-aussortiert-ld.1789548

Bild zum Beitrag
Ich halte wenig davon, da... 65%
Ja, Bewerbungsverfahren sollten anonymisiert werden, weil.. 26%
Andere Meinung und zwar... 9%
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Wie kann ich ihm helfen?

Hallo liebe Community, 

ich habe eine Frage. In letzter Zeit hat sich mein 21-jähriger Schüler weniger konzentriert und ist zurückhaltender geworden. Als ich ihn mehrfach fragte, öffnete er sich mir endlich. Er ist kein Problemkind, soweit ich ihn kenne, er ist respektvoll und lieb. Dennoch scheint er Zuhause wohl das schwarze Schaf der Familie zu sein. Ich weiß nicht genau, was da los ist, aber ich versuche, ihn zu verstehen und zu helfen.

Er erzählte mir, dass er damals, als er 14/15 war, eine Nacht nicht zuhause war und daraufhin mit dem Jugendamt in Kontakt kam. Es kam zu Treffen, bei denen er deutlich machte, dass er zuhause körperlich und mental misshandelt wurde, seit er ein Kleinkind war.

Dies führte dazu, dass das Jugendamt seine Mutter zu einem externen Termin einlud, um die Situation zu besprechen. Seine Mutter erzählte nicht, was genau besprochen wurde, aber wenn sie wieder alles an ihm ausließ, flogen wohl die Worte: "Sogar die Frau vom Jugendamt sagt, dass ich dich rausschmeißen soll."

Diese Worte führten dazu, dass er nicht mehr zu Treffen mit dem Jugendamt ging und niemandem mehr erzählte, was los war. Jahre vergingen, er versuchte mehrfach Hilfe zu bekommen, aber erfolglos.

Mit 17/18 gab es zwei Suizidversuche, die ihn in die Depersonalisation versetzten. Ein Jahr versuchte er, sich daraus zu befreien, aber die Situation zuhause und die Schule waren zu dieser Zeit auch noch Probleme.

Er lag schulisch weit zurück und musste Klassen wiederholen, obwohl die Noten gereicht hätten, waren die Lehrer skeptisch (wussten auch nicht über seine Situation Bescheid).

Er ist 21 und in der 12. Er möchte Jura studieren, um Anwalt zu werden, aber er möchte auch die Schule abbrechen, um endlich von zuhause wegzukommen, weil er keine andere Hilfe kennt. Die Mutter ist noch unterhaltspflichtig, aber er bekommt kein Taschengeld und manchmal auch kein Essen, es sei denn, seine Schwester kocht. Neue Kleidung und andere Ausgaben für ihn werden nicht gemacht, obwohl die Mutter Geld bezieht.

Alle wohnen derzeit in einem Zimmer in einer Unterkunft (4 Personen), wo es mehr Beschimpfungen und Erniedrigungen gibt, und er hat keinen Rückzugsort.

Ich möchte ihm nicht raten, die Schule abzubrechen. Ich finde, niemand sollte darauf verzichten müssen, um angemessen leben zu können. Er hat versucht, einen Minijob zu bekommen, aber er kann sich nur auf eine Sache konzentrieren: Schule oder Arbeit. Deshalb wollte er die Schule abbrechen. Ich habe ihm gesagt, dass ich mich erkundigen werde, ob es andere Möglichkeiten gibt.

Er hat sich bereits bei der für die Familie zuständigen Sachbearbeiterin für Wohnungsnotfälle gemeldet, aber sie sagt, dass er wohl nicht berechtigt ist, ein Einzimmer in einer anderen Unterkunft zu bekommen.

Wenn ihr bis hierhin gelesen habt und eine Idee habt oder etwas wisst, wäre ich für jeden Hinweis dankbar.

Schule, Eltern, Amt, Erwachsen werden, Familienprobleme, Hilflosigkeit, Jobcenter, Jugendamt, Jugendschutz, Psyche, Wohnungssuche, Bürgergeld, junge Erwachsene, Wohnungsnot
Wie finde ich einfacher eine Wohnung?

Erst mal vorweg: ich suche bereits seit über 3 Jahren eine Wohnung, manchmal etwas intensiver und manchmal einge Monate lang gar nicht. In diesen 3 Jahren habe ich bisher aber nur 3 Besichtigungstermine bekommen.

Deswegen meine Frage: wie finde ich einfacher eine Wohnung?

Ich suche jeden Tag auf Immonet, Immoscout24, und Immowelt. Ich habe mir auch die Apps runtergeladen und die Benachrichtigungen aktiviert. Sobald es ein neues Angebot gibt, bewerbe ich mich direkt für die Wohnung bevor ich mir überhaupt Bilder und Größe anschaue, einfach um meine Chancen etwas zu erhöhen.

Ich habe mich auch bei diversen Baugenossenschaften etc. über deren Webseiten angemeldet, um direkt Wohnungsvorschläge per E-Mail zugeschickt zu bekommen. Da habe ich bisher nur ein einziges Angebot bekommen, und das musste ich ablehnen, da es nur für Studierende war.

Und trotzdem bekomme ich entweder gar keine Antworten, oder nur Absagen, da bereits alle Besichtigungstermine vergeben wurden. Ich weiß langsam echt nicht mehr weiter. Freund*innen und Bekannte finden schon nach einem Monat direkt eine Wohnung, während es bei mir seit Jahren nicht klappt. Sogar eine Kollegin hat neulich eine Wohnung bekommen, für die ich mich noch vor ihr beworben hatte (wir haben beide die Immo-Apps und ich hatte die Benachrichtigung vor ihr gesehen und ihr davon erzählt).

Manchmal frage ich mich, ob es an meinem ausländischen Namen liegt, aber das kann ja nicht bei jeder einzelnen Wohnung in den letzten drei Jahren der Fall gewesen sein.

Hat jemand ernsthafte Tips, was ich noch tun kann?

Mietwohnung, Wohnungssuche
Finde keine wohnung?

Hey Leute, ich wohne seit 2 Jahren ca. In einer jugendhilfe- Einrichtung. Die wg in der ich wohne ist ein selbstständiges Angebot, man ist auf sich allein gestellt in einer Übungswohnung, teilweise noch betreut. Man könnte hier bis zum 21 Lebensjahr wohnen, habe ich so mit bekommen. Allerdings gibt es bei mir einige Probleme, zurzeit bin ich 17 ich werde am 12.05. volljährig. Mir ging es einmal nicht besonders gut und die Betreuer bemerkten dies sehr schnell, sie haben mir den Rat gegeben eine psychiatrische Tagesklinik anzuschauen, um die Betreuer zu beruhigen sagte ich, ich wäre offen dafür mir das ganze mal anzuschauen. Nun ist es leider so das die Betreuer sagen, es ist Voraussetzung das ich in diese Tagesklinik gehe um hier weiter wohnen zu bleiben. Sagten allerdings dazu noch „das sie mich nicht zu etwas zwingen was ich nicht möchte, ich aber dann nicht mehr bei ihnen wohnen kann“ alles klar. Auf jeden Fall sagte ich, das ich diese Behandlung nicht machen möchte und es auch als unnötig sehe, da es Menschen gibt die viel schlimmer betroffen sind als ich.
Das bedeutet nun für mich, mit dem erreichen des 18- Lebensjahres muss ich hier ausziehen.
ich suche schon echt sehr lange nach Wohnungen, schreibe auch viele Vermieter an, diese schreiben aber leider nicht zurück. Ich habe bisher einige Besichtigungstermine gehabt, konnte 2 wahrnehmen. Die anderen musste ich ausfallen lassen, da ich vor kurzem erst aus dem Krankenhaus entlassen wurde und es mir gesundheitlich noch nicht wirklich besser geht. Nun rennt die Zeit aber davon, ich habe noch ungefähr etwas mehr als 2 Wochen Zeit um eine Wohnung zu finden, was ja praktisch unmöglich ist. Das Jobcenter schreibt nicht zurück, habe dementsprechend auch noch nicht alle Unterlagen die gefordert werden für eine Wohnung. Die Betreuer sagen, ich müsste einen Tag bevor ich volljährig werde hier raus. Das wäre dann am 11. Mai.
nun bin ich gestresst und weiß nicht mehr was ich tun soll, da ich auch noch Schülerin bin (grade das Abitur angefangen habe) kann ich mir das ganze auch nicht leisten und bei meinen Eltern zu wohnen kommt auf keinen Fall in frage.
Können die Betreuer mich einfach vor die Tür setzen oder wo würde ich hin kommen, wenn ich keine Wohnung bekomme in nächster Zeit.
das ganze stresst mich echt sehr und setzt mich auch unter Druck. Ich hab echt keine Ahnung was ich tun soll oder noch tun kann.
habt ihr vielleicht einen Rat oder einen Vorschlag?

vielen Dank im voraus

Wohnung, Geld, Angst, Menschen, selbstständig, Jobcenter, Jugendhilfe, minderjährig, Wohnungssuche, volljährig
Studium und Ausziehen ohne Erlaubnis der Eltern.? Benötige dringend Hilfe/Rat.?

Hallo zusammen,

ich, weiblich möchte zum Wintersemester 2024/2025 anfangen zu studieren und würde gerne die Gelegenheit nutzen, um von zu Hause auszuziehen. Ich werde mich gezielt an einer Uni bewerben, die etwas weiter weg von meiner Heimatstadt liegt, da ich dringend - aus privaten Gründen- ausziehen möchte.

Da ich leider aus einer Kultur komme, wo das nicht gerne gesehen wird, dass eine Frau vor der Ehe auszieht und meine Eltern schon sehr konservativ sind, möchte ich nach Tipps fragen, wie ich allgemein vorgehen kann, damit ich mich allg - so früh wie möglich - möglichst absichern kann.

Ich rechne damit bzw bin mir eigentlich sehr sicher, dass ich von meinen Eltern keinerlei Unterstützung bekommen werde (weder finanziell noch sonst wie), das erwarte und möchte ich auch nicht. Die Gründe sind eig klar, ich werde mich entgegen deren Kultur/Tradition stellen und mich für das entscheiden, was sie nicht akzeptieren werden. Und ja, es wird höchstwahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass ich den Kontakt zu meiner Familie abbrechen werde.

Ich habe jz angefangen nach Jobs in der Stadt zu suchen, wo ich studieren möchte, habe mich ebenfalls bei verschiedenen Studentenwohnheime beworben und spare mein Gehalt von meiner jetzigen Arbeit. Bafög werd ich nach meiner Zusage auch beantragen.

Allerdings weiß ich nicht, ob ich an Wohnheime/Wohnungen angenommen werde als Student ohne einen Bürgen. Ich weiß auch nicht, ob es jz schon Sinn macht nach einem Wohnplatz zu suchen, da sowieso die meisten Studentenwohnheime eine Zulassung benötigen, damit man sich überhaupt richtig bewerben kann. Die liegt mir aber noch nicht vor, da man sich auf das Wintersemester 2024/2025 noch nicht bewerben kann. Und außerdem wollen fast alle Vermieter so schnell wie möglich vermieten, was absolut verständlich ist, nur ist das für mich nicht möglich, da ich nicht einfach so verschwinden kann, ohne überhaupt eine Zusage erhalten zu haben + mit den Eltern und mit meiner Situation im Allgemeinen wirds dann schwierig.

Ich weiß allg nicht, wie ich am besten vorgehen kann, um mich abzusichern. Soll ich mich zuerst um einen Job in meinem Studienort kümmern, um mich (falls ich an keiner der Studentenwohnheime angenommen werde) für eine Wohnung bewerben zu können? Oder denkt ihr die Reihenfolge, was ich wann mache ist egal? Ich habe auch so oft gehört, dass man mit einem ausländischen Namen und als Student praktisch fast keine Chance hat eine Wohnung zu bekommen und das macht mir etwas Angst. Was mache ich, wenn ich nichts gefunden habe? Welche Unterlagen muss ich parat haben? Worauf muss ich mich bei der Wohnungssuche, Jobsuche etc achten? Ich bin allg etwas ratlos und weiß nicht so genau weiter...

Ich wäre unendlich dankbar für eure Hilfe.

PS. :Falls das jmd interessiert, ich möchte in Heidelberg studieren und wäre daher auch echt sehr dankbar über jeden, der mir bzgl der Wohnungssuche (in Heidelberg und Umgebung) etc. irgendwie helfen kann. Vielleicht weiß einer von euch irgendwas oder kennt jmd der für Studenten vermietet oder sonst was.

DANKE :)

Liebe Grüße!!

Studium, Bewerbung, Ausbildung, ausziehen, Familienprobleme, Jobsuche, studieren, Wohnungssuche
Meinung des Tages: Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 - wie bewertet Ihr das Vorhaben der Ampel?

Die Ampel-Regierung hat sich darauf geeinigt, die Mietpreisbremse bei Neu- und Wiedervermietungen bis 2029 zu verlängern. Doch während das Vorhaben von einigen begrüßt wird, will man seitens des Eigentümerverbands dagegen klagen...

Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029

Vielleicht hat der ein oder andere von Euch bereits ähnliche Erfahrungen machen müssen: Beginn des Studiums, Jobwechsel oder Geburt eines Kindes - nun muss schleunigst eine neue bzw. größere Wohnung her. Bei der Suche kristallisiert sich dann recht schnell heraus, dass die meisten Wohnungen kaum zu bezahlen sind und man sich zudem gegen unzählige Mitbewerber durchsetzen muss. Während die Situation auf dem Wohnungsmarkt im Speckgürtel größerer Städte inzwischen ebenfalls seit Jahren mehr als angespannt ist, ist es vielen Menschen hierzulande insbesondere in den Großstädten kaum noch möglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Um auf die schwierige Lage zu reagieren, haben sich die Koalitionsparteien auf die im Koalitionsvertrag vorgesehene Verlängerung der Mietpreisbremse bis 2029 geeinigt. Die Mietpreisbremse wurde ursprünglich 2015 eingeführt und läuft Ende 2025 aus. Die Bremse sorgt dafür, dass der Mietpreis bei Abschluss eines neuen Mietvertrags im Grundsatz nicht mehr als 10% über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen darf. Für gewöhlich wird die ortsübliche Vergleichsmiete anhand von Mietspiegeln ermittelt.

Verordnet werden können Mietpreisbremsen von den jeweiligen Landesregierungen für Gebiete wie z.B. München, Berlin, Köln oder Hamburg, in denen der Wohnungsmarkt extrem angespannt ist.

Reaktionen auf das Vorhaben

Die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Verena Hubertz, freute sich über die Entscheidung. Die Verlängerung der Mietpreisbremse würde "die Menschen in Zeiten steigender Mieten [ . ] entlasten". Die Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD, Katja Mast, hofft, dass weitere im Koalitionsvertrag vereinbarte Maßnahmen wie z.B. Vereinbarungen hinsichtlich der Zusammensetzung des Mietspiegels oder zur Wohngemeinnützigkeit von den Koaltionsparteien ebenfalls rasch umgesetzt werden.

Seitens des Eigentümerverbands Haus und Grund hält sich die Begeisterung über die Mietpreisbremsenverlängerung jedoch in Grenzen; der Eigentümerverband plant, gegen die geplante Verlängerung vor das Bundesverfassungsgericht zu ziehen. Verbandspräsident Kai Warnecke ist der Meinung, dass das Verfassungsgericht die erste Mietpreisbremse nur angesichts der Beschränkung auf fünf Jahre akzeptiert hätte. Eine weitere Verlängerung würde einem Verfassungsbruch gleichkommen.

Zudem vertritt Warnecke die Meinung, dass die Mietpreisbremse die Wohnungsnot drastisch verschärft hätte; ihm zufolge würde "die Zahl der fehlenden Wohnungen [...] seit Einführung der Mietbremse" sukzessive zunehmen. Laut Warnecke soll es sich um ca. 900.000 Wohnungen handeln, weswegen die Bremse am Ende des Tages primär den Mieterinnen und Mietern schade.

Unsere Fragen an Euch:

  • Wie bewertet Ihr die Verlängerung der Mietpreisbremse?
  • Inwieweit trägt die Mietpreisbremse zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum bei?
  • Welche Auswirkungen hat die Mietpreisbremse in der Praxis auf den Wohnungsmarkt?
  • Was sollte seitens der Regierung(-en) getan werden, um die Situation in Großstädten zu verbessern?
  • Habt Ihr bei der Wohnungssuche bereits von dem Gesetz profitieren können?
  • Inwieweit sind Ausnahmen von der Mietpreisgrenze gerechtferigt bzw. wie kann Missbrauch vermieden werden?

Wir freuen uns auf Eure Antworten

Viele Grüße

Euer gutefrage Team

Quellen:

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/vorratsdatenspeicherung-und-mietpreisbremse-fdp-und-spd-einigen-sich-a-14604c13-72b7-48db-a173-46282987e379

https://www.zeit.de/politik/deutschland/2024-04/mietpreisbremse-verlaengerung-eigentuemerverband-klage-verfassungsgericht

https://www.mietrecht.com/mietpreisbremse/

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Beweisform Gericht?

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine dringende Frage:

Wir befinden uns in einen prämieren Situation. Da ich mich Rechtskonform verhalten möchte , stellt sich mir die Frage nach einer richtigen Gerichts verwendbaren Form der Beweislast.

Es geht darum , wir erwarten eine Eigenbedarfskündigung unserer Mietwohnung. Unsere jetzige Wohnung ist 130 m2 hat 2 Bäder 2 Küchen , Garten und Garage , 4,5 Zimmer - EG und 1 Stockwerk- wir vereinbarten 4 Katzen ein Hund halten zu dürfen. Die Wohnung befindet sich im Haus der Vermieter. Sie haben sie auch ein sondern Kündigungsrecht ohne Grund! Zur Zeit befinden wir uns im ungekündigtem Zustand.

Wir sind natürlich bereit auszuziehen.

Wir suchen seit 3 Wochen nach passendem Wohnraum .

Aus gesundheitlichen Gründen benötigen wir eine Wohnung im EG der Minimalbedarf 1 Stube 2 Schlafzimmer , Bad, Küche, und unsere Tiere -Garten/Hof oder ähnliches von der Wohnung aus zu begehen 

Frage: ist das in Ordnung? Wie darf die Wohnung wirklich sein ? Eigentlich brauchen wir mehr Platz.

 (wir 71 und 72 J. Ehepaar --schnarchen beide und schlafen seit mindestens 23 Jahren nicht mehr in einem Zimmer! Beide Rückenkrank , mein Mann ist trockener Alkoholiker - Zuckerkrank und Depressionen ,div mehr. Ich habe seit ich Mitte 20 bin starke Migräne und Kopfschmerzen , div andere Erkrankung . ( Selbst in der Schmerzklink bekomme ich ein Einzelzimmer von Dr. verordnet -wenn ich dort bin und das fast jedes Jahr seit 1997)

1 Die Dame von der DMB sagte :Ich soll beweisen, dass ich Wohnungen suche und dieses dokumentieren !

  es müsse ein Ordner sein, in dem Schriftstücke geheftet sind ,je mehr desto besser!

2 Ein Anwalt sagte: Es reiche aus die Webadressen und die eventuellen Absagen abzuspeichern oder der Vermerk -Vermieter hat sich nicht gemeldet - und auf einem EDV Stick geladen .

3 IM Web Netz, fand ich die Aussage: Ich muss die ganze Web Seite abspeichern und jede Korrespondenz als Datei abspeichern .

4 Ein Freund war der Ansicht : es reicht wen ich sage …ich habe XY Wohnungen gesucht und Absagen bekommen. Wäre dann meine Aussage bei einen eventuellen Gerichtstermin.

Ich hoffe sehr - Sie sind so nett und Antworten mir!

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Europarat kritisiert Deutschland: Warum unternehmen wir so wenig gegen Armut und Wohnungsnot?

In Deutschland wächst nach Ansicht des Europarats die soziale Ungleichheit: In einem Bericht wird die Bundesregierung aufgefordert, mehr dagegen zu unternehmen. Der Europarat rückt dabei drei Tätigkeitsfelder in den Fokus.

2023 gab es in Deutschland 600.000 wohnungslose Menschen. Die Zahl der Wohnungslosen steigt immer schneller. Die sichtbaren (Symbolbild) sind nur die Spitze des Eisbergs.

Ein Bericht des Europarats zu Deutschlands Sozialpolitik stellt der Bundesrepublik kein gutes Zeugnis aus: Darin fordert der Europarat mehr Anstrengung bei der Bekämpfung von Armut, Wohnungslosigkeit und Ausgrenzung. Das hohe Maß an Armut und sozialer Benachteiligung stehe in keinem Verhältnis zum Reichtum des Landes, heißt es in dem Bericht.

Über die zunehmende Zahl wohnungsloser Menschen zeigte sich Mijatovic besorgt. Das Recht auf Wohnen als Menschenrecht für alle werde leider nur begrenzt anerkannt. Um Obdachlosigkeit zu verhindern und zu beseitigen, seien umfassende und langfristige Maßnahmen nötig. Deutschland müsse alle zur Verfügung stehenden Mittel ergreifen, einschließlich Eingriffen in den Wohnungsmarkt und Änderungen des Mietrechts. 

Der Europarat wurde 1949 zum Schutz von Demokratie, Menschenrechten und Rechtsstaat in Europa gegründet. Er ist von der Europäischen Union unabhängig. Ihm gehören 46 europäische Staaten an. Der nun veröffentlichte Bericht folgt auf einen Besuch von Mijatovic Ende des vergangenen Jahres in Deutschland. Dabei traf sie Bundesminister und Vertreter auf kommunaler Ebene sowie aus der Zivilgesellschaft.

Quelle: https://www.tagesschau.de/inland/europarat-armut-deutschland-100.html

  • Was sind Eure Ideen zur schnellen und effektiven Bekämpfung von Armut und Wohnungsnot?
  • Braucht es für sozialen Wohnungsbau ein Sondervermögen wie für die Bundeswehr?
  • Soll das Thema zur Chefsache gemacht und dem Kanzler persönlich unterstellt werden?
Bild zum Beitrag
Sondervermögen und Armut und Wohnungsnot zur Chefsache erklären. 64%
Ist mir egal. Arme Menschen sind selber schuld. 25%
Pläne der Bundesregierung bis 2030 sind ausreichend. 11%
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