Schimmel in der Wohnung Vermieter weigert sich zu handeln?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich Wohnen mit unserem 5 Monaten alten Sohn in einer 3 ZKB.

(nachfolgend werde ich eine Wohnungsskizze anfügen auf die ich beziehe)

Der Winter 2017 war unser erster Winter in der Wohnung. Wir hatten auf einmal rechts in der Ecke im Kinderzimmer und am Fenster im Wohnzimmer Schimmel. Im Kinderzimmer Schwarz/Gelb und im Wohnzimmer Rötlich. Der Vermieter vetröstste uns damit, dass wir einfach mehr lüften sollen und den Schimmel mit essig entfernen sollen. Mit diesen Mitteln haben wir uns durch den Winter gehangelt.
Ein Jahr später, nun mit Kind, stehen wir vor der Problematik, dass wir trotz intensivem Lüften und Heizen ( 2x am Tag lüften, wenn geduscht / gekocht wird öfter und ordentlichem Heizen) diesen Winter sogar an noch mehr Stellen noch stärkeren Schimmel haben.
Nun zu den Aspekten der Wohnung und des Vermieters. Wir wohnen im 2OG direkt unter dem Dachboden der zum aufhängen von Wäsche von allen Mietern genutzt wird. Die Wände an denen sich der Schimmel befindet sich Außenwände. Die Mietswohnung ist kein Altbau, aber doch schon ziemlich in die Jahre gekommen. Beim Einzug August 2017 wurde die Wohnung frisch renoviert und die Nachtspeicheröfen durch Gasetagenheizungen getauscht. Die Vormieter hatten laut Vermieter keinen Schimmel. Der Vermieter hat die Wohnung als Eigentumswohnung irgend wann mal gekauft. Das Haus ansich gehört einer Firma namens Vonovia. Der Vermieter gibt zu, dass dieser Erker im Wohnzimmer Kälte-technisch ein massives Manko ist aber er daran halt nichts machen kann. An der der stelle rechts im Kinderzimmer sagt er, da wäre eine bauliche Kältebrücke wo er aber auch nichts drann machen könne.
Wir haben ihn damin konfrontiert und er meinte wir sollen mehr lüften und mehr heizen und den Schimmel mit essig weg machen. Wenns uns das nicht passt sollen wir uns eine andere Wohnung suchen. Laut ihm könnten wir auch klagen aber das würde nichts bringen.
Kann uns jemand helfen?

Ps: rötlicher Schimmel ist am Wohnzimmer Fenster

Kinder, Miete, Schimmel, Mietwohnung, Mietrecht, Vermieter, wohnungskündigung, Mietschutz
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Speckkäfer mit in neue Wohnung verschleppt was tun?

Hallo...

Ich bin grad ziemlich verzweifelt und weiß grad nicht was ich machen soll. Ich hatte in meiner alten Wohnung einen Speckkäfer Befall. Es kam mehrmals der Kammerjäger. Vor meinem Umzug hatte ich über 2 Monate nichts mehr gefunden. Ich habe alles organische entsorgt außer meine Kleidung. Die wurde Luftdicht verpackt und vorher komplett durch gewaschen. Der Rest in Kartons. Ich habe alles nachgeguckt vor dem einpacken .... wie verrückt. Ich hatte durch den Befall starke Suizid Gedanken.

In meiner neuen Wohnung stehen also nur die Kartons, E-Geräte und ein gebrauchtes Bett (hab ich von meiner Familie) & ein gebrauchtes Schlaf sofa was aus einem Lattenrost und Auflage besteht.

Nun habe jetzt zum ersten mal hier geschlafen und heute beim durch putzen eine Larven Haut im Wohnzimmer auf dem Boden, eine tote Larve im Bettkasten und zwei vertrocknete Käfer auf der Fensterbank gefunden. Die Kartons sind noch nicht ausgepackt. Restlichen neue Möbel sollen nächste Woche kommen.

Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll... ich lebe nur von Grundsicherung. Ich habe eine gesetzliche Betreuerin aber die ist am Wochenende nicht erreichbar. Ich drehe wirklich durch.... Soll ich das dem neuen Vermieter melden? Ich hab so Angst...

Kann man bei Poco den Liefertermin verschieben?

Mietrecht, Vermieter, Schädlinge, Speckkäfer
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Wer muss die Kosten für neues Schloss übernehmen?

Ich habe eine Garage gemietet. Ich habe von dem Hausmeister einen Schlüssel augehändigt bekommen und den 2. zeigte er mir. Er sagte mir er wolle den zweiten behalten, damit in dem Fall das ich den Schlüssel verliere er einfach meine Garage öffnen kann, ohne das man das man Schloss aufbrechen müsse. Also habe ich dem Zugestimmt. Den Garagenschlüssel habe ich an meinen Schlüsselbund an dem ich auch meinen Haustürschlüssel habe, mein Autoschlüssel habe ich seperat. Nun bin ich gestern spät nach hause gekommen und habe meinen Schlüssel im Auto liegen lassen. Ist mir noch nie passiert! Ich war wohl irgendwie zu müde. Also schloss ich mein Auto ab, machte das Garagentor zu und bemerkte, oje, ich habe meinen Schlüsselanhänger im Auto gelassen. Wenn man das Garagentor zu macht, kömmt man ohne Schlüssel nicht mehr rein. Also habe ich heute den Hausmeister kontaktiert. Der behauptete, er habe den Schlüssel nicht, den hätte er dem Vermieter gegeben. Er rief den Vermieter an und meldete sich bei mir. Keiner von beiden hat den Erstzschlüssel! Einer von beiden muss ihn entweder verloren haben, oder man hatte nur einen Schlüssel und konnte mir deshalb nur einen Schlüsselaushändigen. Ich fragte ihn wie denn der Schlüssel weg sein könne, schließlich habe ich diesen ja ihm überlassen das im Falle das ich meinen Schlüssel verliere, mit dem Zweitschlüssel rein komme. Und mein Schlüssel ist ja nicht verloren, sondern lag in meinem Auto in der Garage! Nun sagte der Hausmeister er könne vorbeikommen, aber ich müsse den Aufwand für das Aufbrechen und das neue Schloss bezahlen. Allerdings, sehe ich es irgendwie nicht ein, das ich es komplett bezahlen muss, wenn der Hausmeister/Vermieter mir ausdrücklich gesagt hat, das er den Zweitschlüssel behalten würde, damit das Schloss nicht aufgebrochen werden muss. Hätte ich beide Schlüssel bekommen, hätte mein Freund den Zweiten, damit ich im Notfall in meine Garage komme.

Wie denkt ihr darüber? Wenn der Vermieter den Ersatzschlüssel verbummelt, muss ich dann trotzdem alle Kosten alleine Tragen? Klar es war blöd meinen Schlüssel zu vergessen, aber ich habe mich auf die Aussage des Hausmeisters verlassen!

Recht, Mietrecht, Auto und Motorrad
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Part 2 von: Ich möchte bei meinem Verlobten einziehen. Mietrecht?

liebe GuteFrage-Community,

Vor einigen wochen habe ich hier schoneinmal danach gefragt was ich tun kann wenn der Vermieter mir verbieten möchte zu meinem Verloten und seiner Mutter zu ziehen, da seine Schwester die zwei Wohnungen unter uns Wohnt das aus irgend einem Grund nicht will (Sie kennt mich nicht einmal und hat noch nie mit mir gesprochen) dass ich hier einziehe und weil die Mieter vor uns zu viel "Stress" mit Polizei und zu hoher Lautstärke verursacht haben. Die Wohnung ist mit 75m² NICHT überbelegt, ich bin KEINE unzumutbare Person, Ich bin NICHT zu laut usw. Wir haben ein berechtigtes Interesse zusammen zu leben (wegen der Verlobung) und ich möchte dieses Jahr meine Ausbildung zur Sozialassistentin in dieser Stadt beginnen. Ich bin mir dank eines kurzen Gespräches mit einem Anwalt auch im klaren dass der Vermieter mir die Zustimmung geben muss!

Nun wollen wir einen Anwalt einschalten welcher uns komplett berät und evtl. auch einen Brief aufsetzt in welchem er dem Vermieter unser Recht auf seine Zustimmung klar macht. Nun haben wir jedoch bedenken dass der Vermieter uns dann im Nachhinein aus der wohnung werfen will da er "sauer" sein könnte dass wir einen Anwalt eingeschlatet haben.

Nun habe ich einige Fragen bevor wir das ganze beginnen: Kann der Vermieter es irgendwie doch verhindern dass ich einziehen darf (z.B. Schlupfwinkel im Gesetz)? Kann der Vermieter uns im nachhinein irgendwie rauswerfen (eigenbedarf ist bei ihm nicht gegeben)? Im allgemeinen: Steht meinem Zuzug noch irgendetwas, das wir nicht beachtet haben, im Wege?

Ich bitte um schnelle und ernsthafte Antworten am besten von Experten auf dem Gebiet oder anderen die in dieser Angelegenheit schon Erfahrungen gesammelt haben.

mfg Luscinia

Wohnung, Mieter, Recht, Mietrecht, Vermieter, einziehen, berechtigtes-interesse, Zuzug
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Kann man die Mietzahlungen vor Vertragsende einstellen?

Ich habe gerade meinen Zweitwohnsitz aufgelöst. Im Dezember habe ich fristgerecht zum 31. März 2109 die Wohnung gekündigt und hätte also bis dahin Zeit gehabt, alles auszuräumen.

Gestern Nachmittag bin ich nach 4 Wochen in meine Zweitwohnung gefahren, um meine restlichen Sachen zu holen und um heute meinen Vermietern, die im Nachbarhaus wohnen, die Schlüssel zu übergeben. Als ich die Wohnung betrat, dachte ich, mich trifft der Schlag. Da standen Sachen kreuz und quer, das Bad war dreckig (v.a. das Waschbecken), dann stand noch ein Arbeitsscheinwerfer da, welcher offensichtlich mit "meinem" Strom betrieben wurde, wer weiß was noch alles über meinen Zähler lief. Der Vermieter meinte, dass er nichts zu tun gehabt hätte und schon einmal angefangen hätte, im Bad Reparaturarbeiten auszuführen.

Das größte Problem ist: Ich wurde nicht gefragt, ob sie die Wohnung mit dem Zweitschlüssel betreten können, man hätte mich ja anrufen können...! Ich hatte die letzten 8 Jahre, die ich dort gewohnt habe, übrigens manchmal den Verdacht, dass die einfach in meiner Wohnung waren, wenn ich nicht da war.

Gestern Abend habe ich weitestgehend alles zusammengepackt und ins Auto geladen. In der Nacht habe ich entsprechend schlecht geschlafen und bin bei Zeiten aufgestanden, habe mich fertig gemacht, die Reste ins Auto, habe den Zählerstand für die Kündigung des Stroms notiert, die Wohnung abgeschlossen und die Schlüssel einfach in den Briefkasten meiner Vermieter geworfen.

Auf der Heimfahrt hatte ich genug Zeit, über diesen ganzen Mist nachzudenken und bin darauf gekommen, den Dauerauftrag für die Miete zu stornieren, so dass für die letzten beiden Monate des Mietverhältnisses keine Miete mehr überwiesen wird. Ist das rein rechtlich möglich bzw. hat jemand Erfahrung damit?

Recht, Mietrecht, hausfriedensbruch, Mietrecht Kündigung, mietzahlungen, Probleme mit Vermieter, Stromklau
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Zweimalige Mieterhöhungen?

Guten Morgen ihr alle,

ich brauche Mal wieder Eure Hilfe.

Ich wohne seit 21 Jahren in einer Mietwohnung in Berlin. Die Mieten steigen und steigen, aber nun ist es so, dass wir auch einen ständigen Wechsel der Wohnungsbesitzer hatten- mittlerweile der 4. Vermieter.

Das Problem was ich jetzt habe ist, dass ich letztes Jahr im Juli bescheid bekam, dass die Miete wieder erhöht wird und ab 1.Okt um 40,00 € steigt. Nachdem ich alles geändert hatte, bekam ich Anfang Januar 2019 die Betriebskostenabrechnung von 2017, allerdings datiert auf den 20.12.2018 zugestellt und prompt wieder mit einer Mieterhöhung von über 25,00 €, zahlbar ab 01.02.19 und einer Nachzahlung von 45,00 € für Verbrauch und das, obwohl ich alleine lebe nur 2 Zimmer beheize und auch wieder jeder Normalverbraucher Wasser beziehe (also nicht übermäßig viel). Bisher bekam ich immer Geld zurück .

Meine Frage ist, ob das überhaupt erlaubt ist, innerhalb von 5 Monaten die Miete auf 65,00 € zu erhöhen. Ich habe nämlich das Gefühl, da ich die letze langjährige Mieterin hier bin, dass man mich raushaben will. Die anderen Wohnungen wurden teilweise verkauft oder es wurden WG draus gemacht. Ich weiß schon gar nicht mehr wer hier wirklich wohnt. Ständig sehe ich hier neue Gesichter.

Vielleicht könnt ihr mir mal raten, was ich für Möglichkeiten habe, denn nach so langer Wohnzeit möchte ich auch nicht unbedingt ausziehen. Die Wohnung liegt für mich sehr zentral, ich habe alles in meiner Nähe und da ich auch krank bin, habe ich auch alle Ärzte in meiner Nähe.

Ich bin auch in keinem Mieterschutzbund, weil sich für mich das 1.Mal unter dieser neuen Hausverwaltung diese Frage stellt.

Lieben Dank in Voraus

Mietrecht, Mieterhöhungen
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Mietzuschlag Untervermietung angemessen?

Hallo,

kürzlich ist meine Mitbewohnerin (2. Hauptmieterin, ich bin 1. Hauptmieterin) ausgezogen und ich bin nunmehr alleinge Hauptmieterin und habe bzgl. einer Erlaubnis zur Untervermietung bei meiner Hausverwaltung angefragt und diese auch erhalten. Nun wird mir die Untervermietung unter der Bedingung eines Mietzuschlages nach § 26 (3) Neubaumietenverordnung in Höhe von 5,00 € erlaubt. Ich bin mir 1. nicht sicher, ob dies so zutrifft, da jeder sein eigenes Zimmer hat und nur Bad und Küche geteilt werden, 2. eigentlich ja nur ein "Mieterwechsel" erfolgt ist: Die Wohnung war schon die ganze Zeit von zwei Leuten belegt, sodass eine erhöhte Abnutzung nicht der Fall ist, 3. steht in dem Schreiben meines Vermieters: "pro Person um je 5,00 €". Meint das pro "Untermieter" oder tatsächlich 5,00 € für mich und 5,00 € für den Untermieter (also10,00 € gesamt)? Zweiteres wäre für mich vollkommen unverständlich, da aus dem Gesetz nicht hervorgeht, dass diese Mieterhöhung pro Personen in der Wohnung (egal ob Haupt- oder Untervermieter) erhoben werden kann. Den § verstehe ich eher so, dass maximal pro Untermieter ein Zuschlag von 5,00 € erfolgen kann.
Kann mir jemand hinischtlich der drei genannten Punkte ein bisschen Licht ins Dunkel bringen? Lieben Dank! Die Miete beträgt (aktuell) warm übrigens 647,00 € für knapp 50 m ².

Wohnrecht, Wohnung, Miete, Mieter, Recht, Mietrecht, Mieterhöhung, Untervermietung, Vermieter
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Kann ein Vermieter mir überlassenen Wohnraum als Teil der Gesamtwohnung, hier die obere Etage einer Maisonettewohnung, wieder fortnehmen?

Hallo,

im Juli 2017 hat mir ein älterer Franzose eine Maisonettewohnung vermietet. Er hatte sie inseriert bei ebay Kleinanzeigen mit 90 qm für 385 Euro KM. Mir drohte damals die Obdachlosigkeit und er schätzte mein perfektes Französisch, welches ich u.a. studiert habe.

Da ich nur Sozialhilfeleistungen bekomme, hat er den Mietvertrag auf 52 qm ausgestellt und mir die obere Etage "überlassen".

Die Wohnung war renovierungsbedürftig, für diesen Preis nicht anders zu erwarten. Die beiden Etagen sind durch eine Wendeltreppe aus Beton und Stahl miteinander verbunden.

Die Nachbarn, etwa 12 Parteien, meist ältere Leute, haben mich von Beginn an abgelehnt und gemobbt, bis auf einige Ausnahmen. Die Wohnung liegt im 3. Stock ganz oben, und besonders die direkten Nachbarn neiden es mir, dass ich diese Wohnung bekommen habe und dass es mir trotz der bescheidenen Mittel gelungen ist, diese Wohnung in eine Wohlfühloase zu verwandeln. Sie beschweren sich immer wieder beim Vermieter über mich.

Im jetzigen Zustand liesse sich die Wohnung sicherlich für 800 Euro KM vermieten.

Dieser droht nun wieder einmal "unangenehme Massnahmen in Ihrer Sache" gegen mich zu unternehmen.

Kann er mich dazu verklagen, die obere Etage wieder herauszugeben? Ich hätte nur die untere Etage nicht angemietet, denn dann hätte ich im grossen Wohnzimmer mein geräumiges Bett aufstellen müssen, was technisch gar nicht möglich gewesen wäre, auch keine Kleiderschränke könnten dort stehen, da ich noch ein Instrument habe, welches den Raum einnimmt.

Wenn überhaupt, müsste er dann ja wohl die Treppe zubetonieren.

Was kann er gegen mich unternehmen? Die Miete wird vom Sozialamt gezahlt, und die Heizungs- und Wassernebenkostenrechnung für die obere Etage habe ich ordnungsgemäss an ihn bezahlt.

Die Motive sind nichts als Hass und Neid.

Ich hatte ihm zu Weihnachten und für das neue Jahr eine schöne e-card in französisch gesandt, mit guten Wünschen für ihn und seine Frau, aber er hat sie nicht einmal geöffnet, geschweige denn gelesen, und noch weniger darauf geantwortet.

Danke für gute Antworten.

Mietrecht, überlassung Wohnraum
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Wie kann man die Miete bei einer Eigentumswohnung erhöhen?

Guten Tag,

hoffentlich kann mir hier vllt. jmd. weiterhelfen. Es tut mir leid, dass der Text so lang ist. Ich weiß nicht, wie ich die ganze Situation kürzer erklären könnte.

Situation:

Ich habe eine Frage, bezüglich der Mieterhöhung bei einer Eigentumswohnung - mit einem Mieter. Meine Mutter ist Eigentümerin, es ist ihre einzige Wohnung, sie ist schon älter, allein und sie kennt sich leider nicht so gut aus. Das Problem ist, dass meine Mutter auch nicht perfekt-akzentfreies Deutsch spricht (sie ist vor 50 J. aus Russland emigriert und spricht sehr gut Deutsch, man hört eben nur einen Akzent). Der Mieter und die Hausverwalterin nehmen sie, scheinbar deshalb, nicht wirklich ernst. Nun ist der Mieter schon seit 10 Jahren in der Wohnung und die Miete wurde innerhalb dieser Zeit einmal (vor 4 Jahren um 10 Euro) erhöht. Bei dieser Erhöhung hat die Hausverwalterin sehr energisch versucht, meiner Mutter das Vorhaben auszureden. Jetzt habe ich nach dem Mietspiegel in der Wohngegend geschaut und die Wohnung liegt 100 Euro unter dem aktuellen Preis. Danach habe ich noch nach Wohnungsangeboten (gleiche Gegend, gleiche Quadratmeterzahl, etc.) geschaut - alle waren dem aktuellen Mietspiegelpreis angepasst. Außerdem ist die Wohnung meiner Mutter ein gehobenes Apartment, mit Tiefgarage (kostenlos), neu gebautem Keller, Fußbodenheizung, Balkon, 2 modernen Badezimmern, Marmorboden, Waschmaschinenraum im Keller, extra Raum zum Wäscheaufhängen, etc. Die Wohnung ist wirklich erheblich besser ausgestattet, als alle anderen - wesentlich teureren Wohnungen - in der gleichen Gegend. Ich denke nicht, dass die ganze Situation fair ist und möchte meiner Mutter raten, die Miete zu erhöhen.

Frage:

Meine Frage ist nun: Wie kann man das am besten tun? Eine Staffelmiete vereinbaren, bei der jedes Jahr die Miete erhöht wird? Oder ist es möglich, die Miete auf einmal um 30-40 Euro zu erhöhen? Was ein sehr guter Preis wäre, weil er immer noch 60-70 Euro weniger als den aktuellen Durchschnitt bezahlen würde.

Zuletzt noch: Ich habe auch einen "alten Mietvertrag" und wohne schon längere Zeit in einer Mietwohnung, ohne Staffelmiete, bei der die Miete jedes Jahr um 5-10 Euro erhöht wird. Sie ist wesentlich schlechter ausgestattet…

Miete, Mietrecht, Mieterhöhung, Eigentumswohnung
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trotz schrecklichen Mietverhältnis Kündigungsverzicht einhalten?

Folgendes Problem besteht:

Seit 01.09.2018 befinden mein Partner und ich uns einem Mietverhältnis, welches bisher nur Ärger mit sich brachte. Es wurde ein beiderseitiger Kündigungsverzicht über 2 Jahre vereinbart, welches sich nun als sehr dumm unsererseits herausgestellt hat. 

Wir haben die Wohnung in einem katastrophalen Zustand übernommen. Viele Probleme traten seit dem Einzug auf. Ich gehe jetzt mal auf unser aktuelles Problem ein. Das Laminat, welches durch die Vermieter eigenhändig verlegt wurde, bildet vor der Terassentür im Wohnzimmer Wölbungen und die Fußleisten an diesen Stellen haben sich abgelöst. Darüber hinaus liegt ebenfalls an den Wänden die zur Terassentür grenzen Schimmelbildung vor. Lt. Vermieter liegt sowohl die Wölbung als auch die Schimmelbildung an uns als Mieter, da wir zu wenig lüften und heizen würden. Darüber hinaus wurde uns verboten die Terassentür zur benutzen, da wohl das Laminat auskühle und es sich daher wölbt und uns unterstellt, wir würden diese als Hauseingang nutzen.

Also 1. lüften wir regelmäßig, kennen uns ebenfalls mit Stoß- sowie Querlüften aus. Der Vermieter unterstellt uns, das wir das nicht täten. Darüber hinaus öffnen wir die Terassentür nur mal kurz, wenn der Hund in den Garten möchte, sonst nicht. Lüften tun wir sonst über die Fenster.

2. ist die Wölbung durch falsches Verlegen entstanden, da keine Dehnungsfuge gelassen wurde und das Laminat sich so nicht ausdehnen kann! Die Vermieter bestätigten dies zunächst sogar, da sie es ja eigenhändig verlegt haben, jetzt weisen jedoch alles von sich!

3. befand sich, nach eigener Aussage der Vermieter, schon einmal Schimmel in der Wohnung, jetzt weisen sie jedoch auch das von sich und meinen, das würde nicht stimmen!

Wir haben ebenfalls bei kalten Temperaturen an den Fenstern Kondenswasser, was durch uns mit einem Tuch entfernt wird, danach gelüftet und wieder geheizt und TROTZDEM entstand der Schimmel. Lt. Vermieter sei diese Kondesbildung nicht normal und läge daran, dass wir nie lüften, was wir jedoch tun!

Ich sollte vielleicht noch erwähnen, dass das Haus ein sehr altes Backsteinhaus ist.

Aktuell gehen Briefe hin und her da jegliche Konversation scheiterten, den Vermietern geht es nur darum, dass die Schuld bei uns liegt! Wir haben versucht alles im Ruhigen zu schlichten, aber leider keine Chance..

Wir wissen nicht was wir machen sollen, denn wir sitzen in dem Vertrag fest aufgrund des Kündigungsverzichts. Ich glaube das wird noch ein Schrecken ohne Ende werden, wenn wir da nicht heraus kommen.

Gibt es denn Wege aus so einem Vertrag zu kommen? kennt sich vielleicht jemand aus oder hat ähnliches erlebt? Wie ist es bei euch ausgegangen, habt ihr nur die Zeit "abgesessen"? Das kann ja so nicht weitergehen...

Ich hoffe jemand kann mir helfen. Ich beantworte auch gerne noch Fragen zu weiteren Details..

Vielen Dank

Kündigung, Mietrecht
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Was tun bei Hundekot von anderen Mietern im Grundstück?

Ich bewohne seit nunmehr 14 Jahren eine Mietwohnung am Ortsrand eines recht beschaulichen Städtchens im Thüringer Wald. 3 Mietparteien, ca 1000m² Grundstück mit Gartennutzung durch die Mieter. Ich kümmere mich in einer Art "Hausmeistertätigkeit" in meiner Freizeit darum, dass das Grundstück insgesamt in sauberem, gepflegten und ordentlichen Zustand ist.

Seit vorletztem Jahr haben wir im EG eine neue Mieterin + ihren ausgewachsenen Golden Retriever. Am Anfang ging es einigermaßen. Da hat der Hund nur auf ein Teil des Gartens gekotet und uriniert. Ich habe der Mieterin nach der ersten Gartenpflege im Jahr  gesagt, dass sie diesen Teil des Garten bitte selbst mähen sollte, da es sehr unangenehm ist, wenn mir beim Mähen mit der Motorsense die Hundekackehaufen um die Ohren sausen. Von den Gerüchen ganz abgesehen. Die anschließende Werkzeugreinigung war ebenfalls ein Traum... Seit letztem Jahr ist es so, dass die Haustür geöffnet wird, Hundi nach draußen geht, sein Geschäft verrichtet wo es ihm beliebt (überall auf dem Grundstück, unmittelbar neben meinem Gartentisch, an der Gartenpforte, an der Briefkastenanlage, gerne auch mal beim Nachbarn...), wieder hineingelassen wird und das Zeugs dann überall rumliegt. Selbst an den Weihnachtsfeiertagen sind wir bereits an der Gartenpforte von großen Sch.... haufen begrüßt worden. Sehr beschämend. Ich habe die gute Frau einmal mündlich, einmal mit bunten Bildern, einmal durch ein großes Schild an einer der betreffenden Stellen und gestern - wiederum nach der Begrüßung durch einen deftig stinkenden, riesigen Kothaufen im Eingangsbereich - nochmals schriftlich mit der Bitte um Rücksprache (in für diese Zustände ausgesprochen höflicher Form) hingewiesen. Und bin der Meinung, dass das das letzte Mal gewesen sein sollte. Es ist mir außerordentlich unangenehm, Mitbürgern, die das 50ste Lebensjahr überschritten haben inkl. ihres nunmehr ebenfalls hier wohnenden Lebenspartners (von Berufswegen für Sicherheit, Recht und ORDNUNG in diesem Staat zuständig) zu erlernen, dass die o.g. Dinge im 21. Jahrhundert mitten in Mitteleuropa nicht üblich sind.

Ich möchte aber auch ungern beim Vermieter weinen und petzen gehen - doch was soll ich tun? Es ist extrem widerlich, wenn man nach Hause kommt und so begrüßt wird oder frühmorgens zum Fenstere raus schaut und große Sch...haufen sieht. Vom Fremdschämen vor meinen Gästen bzw. meiner weiblichen Begleitung ganz abgesehen...

Hund, Recht, Mietrecht, Grundstück, Hundekot
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Darf Hauptmieter untervermieten, wenn er die Wohnung nicht mehr nutzt?

Hallo zusammen!

Die Situation ist folgende: 

Mein Sohn und ich sind vor 10 Jahren zusammen in eine Wohnung gezogen. Mein Sohn ist Hauptmieter ( im Mietvertrag ist ein Untermieter zugelassen) Ich bin 1 Monat später als Untermieterin eingezogen, weil die Freundin meines Sohnes sich gegen die Wohnung entschieden hat. 

Mein Sohn ist vor 6 Jahren ausgezogen wegen Studium und Auslandsreise. Seitdem vermiete ich sein Zimmer halbjährlich an Erasmus Studentinnen, damit die Miete nicht so hoch ist. Der neue Hausbesitzer hat mir gleich verboten eine Untermieterin zu haben, weil ich ja selbst Untermieterin bin und mein Sohn als Hauptmieter nicht mehr hier wohnt. Er würde gern den Mietvertrag kündigen. Der Mieterschutzbund meinte, dadurch dass ein Untermieter im unbefristeten Mietvertrag zugelassen ist, hätte ich kein Problem. Allerdings muss ich nun alleine sehr viel Miete wuppen und die Wohnung ist auch sehr groß , dass ich 2 Zimmer gar nicht immer nutzen kann. Meine Frage ist : Wenn ich (als Untermieterin)das Zimmer des Hauptmieters nicht untervermieten darf, darf dann der Hauptmieter darauf bestehen, wegen Abwesenheit selbst sein Zimmer unterzuvermieten? Dann wären 2 Untermieterinnen in der Wohnung. Also wie gehabt.

Einen neuen Vertrag machen, will ich nicht. 1. würde die Miete drastisch erhöht werden,. 2. will der Vermieter wahrscheinlich selbst gern die Wohnung haben.

Recht, Mietrecht, Untermiete
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Darf ein Nachbar meine DSL-Leitung Blockieren?

Hallo zusammen, ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit 16 Parteien. Der Verteilerkasten im Keller bietet maximal nur 16 freie Plätze, um die Wohnungen mit DSL zu versorgen. Durch unten erwähnte Umstände hat eine WG in einer Nachbarwohnung jetzt zwei Verträge in der Wohnung laufen. Dadurch ist jetzt keine Leitung mehr für mich frei und ich habe seit Monaten kein DSL mehr zu Hause. Es hat allein schon Monate gedauert, bis ich die Ursache für das Problem raus hatte.

  • Habe meinen DSL-Vertrag bei Vodafone selbst gekündigt
  • Anbieterwechsel zur Telekom hat wegen eines Internen Fehlers nicht funktioniert
  • Vodafone hat die Leitung abgeschaltet
  • Nachbarn belegen die nun frei gewordene Leitung
  • Kein Anschluss mehr bei mir Möglich
  1. Ist es Zulässig, dass ich jetzt unterversorgt bin, und die WG nebenan meine Leitung blockiert?
  2. Hat nicht eigentlich Vodafone die Pflicht mich weiter zu versorgen, solange die Übergabe zur Telekom abgeschlossen ist?
  3. Welche Optionen haben die Nachbarn, wenn sie kulant sind? Sie haben schließlich auch eine Vertragsbindung mit entsprechenden Laufzeiten, die sie einhalten müssen.
  4. Welche Optionen habe ich, wenn man von der Erweiterung des Verteilerkastens erstmal absieht?
  5. Kann ich eine Mietminderung geltend machen, wenn der Vermieter sich weigert den Verteilerkasten zu erweitern? (Falls dies die einzige Option ist)

Vielen Dank schonmal für die Hilfe

Internet, Netzwerk, Recht, Mietrecht, DSL, Rechtslage, Telekom
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