Um Heizkosten vom Vermieter betrogen?

Hallo alle zusammen,

Ich habe folgende Frage: wir haben unsere Nebenkostenabrechnung erhalten, wo wir einen utopisch hohen Betrag nachzahlen sollen. Bei der Heizkostenabrechnung sollen wir 1/4 des gesamten Hauses verbraucht haben. Dies kann nicht sein, da die Wohnung hier gut gedämmt ist und wir teilweise in manchen Räumen garnicht geheizt haben. Die Wohnung wurde uns zum 1.1.17 vermietet, wir haben aber schon am 12.12. Die Übergabe gemacht wo Vermieter, Vormieter und wir anwesend waren. Ein Übergabeprotokoll wurde vom Vermieter erstellt, wo er auch die Zählerstände abgelesen hat, Zählerstand des Wärmemengenzählers betrug 13,465 MWH.Vermieter und Vormieter haben dieses Protokoll unterschrieben. Am 19.12. War die Hausverwaltung hier um die Zählerstände aufzuschreiben. Wir konnten an dem Tag leider nicht da sein, weil wir dort ja nur am Wochenende zum renovieren dort waren und noch in der anderen Wohnung gewohnt haben. Vorallem dachten wir dass wir eh nicht betroffen sind, da wir ja 6 Tage zuvor mit dem Vermieter schon abgelesen hatten. In der jetzigen Abrechnung, wo die Zählerstände auch erst nach mehrmaligen Fragen rausgerückt wurden, fiel uns auf, dass der alte Zählerstand bei 6,000 MWH gewesen sein soll. Auf Nachfrage, dass dies nicht richtig sein kann, meinte der Vermieter er wäre kein Ableser und hätte im Protokoll falsch abgelesen. Es würde das zählen, was die Hausverwaltung schreibt. Die Hausverwaltung behauptet hier gewesen zu sein, was aber nicht stimmt. Die müssen den Wert geschätzt haben. Und die Vormieter wurden deutlich zu niedrig eingestuft.Der Vermieter will uns nun verklagen wenn wir nicht zahlen.

Was können wir tun? Ist das Übergabeprotokoll ausschlaggebend ? Wir standen schließlich dabei und der Vermieter kann ja nicht auf 13 tausend kommen, wenn der Zählerstand ja angeblich nur 6000 gehabt haben soll. Denn dann kann der Zähler ja keine Zahlen über 6000 gehabt haben. Vorallem wäre es schon merkwürdig wenn auf einem Zählerstand glatt 6000 steht bei Ablesung. Es wurde in der Abrechnung kein Ablesedatum und keine Zählernummer angegeben. Und komisch ist, dass auch der Vermieter nur bei Strom und Wasser eine Zählernummer angegeben hat, jedoch nicht bei Gas (Wärmemengenzähler).

Der Vermieter setzt uns stark unter Druck dass das für uns sehr teuer wird wenn wir nicht zahlen. Außerdem denken wir dass er mit der Hausverwaltung unter einer Decke steckt und fühlen uns sehr betrogen. Beim Mieterbund sind wir, diese haben auch schon Schriftverkehr mit dem Vermieter übernommen. Wo andere Sachen der Abrechnung bemängelt wurden, wie doppelt berechnete Treppenhausreinigung. Die Zählerstände haben wir jetzt aber erst bekommen, wo dies uns auffiel. Wir haben erst nächste Woche einen weiteren Termin beim Mieterbund und machen uns hier verrückt.

Wie sind unsere Chancen? Müssen wir damit rechnen den Betrag zu bezahlen, obwohl wir sicher sind, dass da ein großer Teil von den Vormietern der Heizkosten drauf sind?

Über antworten wären wir dankbar.

Recht Heizkosten betrogen Zählerablesung
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Wieviel Heizkosten/Strom bezahlt das Jobcenter einem Paar mit 5 Kindern?

Mir geht es um folgendes:

Unsere Kinder hatten kurze Zeit mit etwas schwierigen Mädchen aus der Schule eine Art Freundschaft. Deshalb verkehrten sie ein paar Mal bei denen zu Hause.

Unsere Kinder bekamen dort so manches mit was wir ehrlich gesagt schrecklich finden. Wir lernten diese anderen Eltern mal bei einem gemeinsamen Essen kennen und waren sprachlos. Dazu muss ich sagen, dass meine Frau und ich arbeiten gehen und nicht wenig dafür tun, dass wir gut über die Runden kommen.

Kurz, dieses andere Eltern-Paar (sie ca. 30, er Mitte - Ende 30) haben nie gearbeitet.

Dazu scheint auch keine Lust und keine Notwendigkeit zu bestehen.

Es gibt 5 Kinder. Alle sind minderjährig. Das älteste Kind wurde damals weg genommen und in eine Pflege-Familie gegeben. Mittlerweile, dass hat sicher das Amt so verfügt oder angeregt, verkehrt diese Älteste zeitweise in der Familie.

Die anderen 4 Kinder sind immer zu Hause.

Diese Familie bekommt also Hartz 4 nebst Kindergeld etc.

Uns wundert es, wie viel Geld sie bekommt. Sie heizen mit der teuersten Heizart, der Nachtspeicherheizung, dabei sagten sie, entstehen hohe, monatliche Kosten die zwischen 700,- und 1.000,- Euro pendeln. Für eine 3 Zimmer Wohnung unter 100 qm !!! Das soll immer das Amt bezahlen.

Dabei haben sie im letzten Winter tagsüber stundenlang die Fenster gekippt weil die Heizung zu warm war. Sowas können wir uns nicht leisten. Bei uns gibt es im Winter 3-4 mal oder öfters Stoßlüften von jeweils 10-15 Minuten.

Unsere Kinder staunten auch über die Widersprüchlichkeit dort.

Der Vater möchte wohl mehr scheinen als er ist und gibt sich als eine Art Künstler aus, lebt sogar mit einem Falschnamen als Künstler. Dabei scheint er keinen Euro Einkommen zu haben. Mein Vater kennt deren Vermieter und hat ihn mal dazu angesprochen und der meinte nur, dass der Mann von der Frau mitlebt. Das würde dann bedeuten, dass er nicht einmal sein eigenes Hartz 4 angemeldet hat ?

Dann würde also die Frau, also diese kinderreiche Mutter, allein die ganzen hohen Kosten für die Wohnung erhalten ?

Ich frage mich jetzt natürlich, ob es normal ist, wenn eine Hartz 4 Familie jeden Monat so viel Geld bekommt ? Es gibt in unserer Gegend freie Wohnungen mit normaler Heizart, also wo es auch billiger wäre.

Kann ein Mitarbeiter oder ein Jobcenter so viel finanziellen Spielraum haben ?

Wenn jede Hartz 4 Familie so teuer wohnen dürfte, wo sollte es hin führen ?

Ìn der Zeitung las ich mal von einer Familie, die wegen 10,- EUR zu teurer Miete die Wohnung wechseln musste.

Hier ist der Strom-Zuschuss vom Amt ja auch für diese Heizung notwendig. Wir kennen uns nicht aus mit den Beträgen, wer weiß es ganz genau ? Wie viel steht einem Paar mit 4 bzw. 5 minderjährigen Kindern monatlich für Strom/Heizung maximal zu ?

Heizkosten Stromverbrauch Hartz 4 Jobcenter stromkosten
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Neubau Estrich Aufheizprogramm beginnt.Kann ich zum heizen gleichzeitig Bautrockner benutzen OHNE Fenster zu öffnen? Effizienter da kalte Luft nicht wieder erw?

Hallo Leute,

habe mich im Netz bisschen belesen. In unserem neubau beginnt das Aufheizprogramm. Seit 1 Monat ist der Innenputz und Estrich drin. Erst heute begint das 3 Wochen Aufheizprogramm um Restfeuchte aus Estrich und Co zu entlasten.

Ich kenne die Variante 1.) Nur Stoßlüften 2.) Heizen und Stoßlüften. Ich habe aber Variante 3.) Heizen + Luftentfeuchter für 300 Euro gekauft.

1.)So soll ich jetzt die Fenster geschlossen lassen oder trotzdem Stoßlüften? Eher zu oder? Damit warme Luft drin bleibt. Das entfeuchten macht ja jetzt mein Bautrockner. Also unterstütze ich dadurch das Heizprogramm oder? Damit kalte Luft nicht wieder erwärmt werden muss.

2.)Funktioniert ein Bautrockner auch ohne heizen des Estriches?? Oder müssen diese im DUO arbeiten? Ich mein Bautrockner entfeuchtet das aus der warmen Luft. Wie soll er ohne Estrichaufheizung warme Luft bekommen die Wasser bindet und der Trockner es entfeuchten kann

3.) Gekauften Ventilator neben dem Bautrockner stellen oder weiter weg in einem Nebenraum?

4.) Habe 2 Hygrometer. 1 für draußen und 1 für drinne. Welche Luftfeuchte in Prozent kann ich von außen ins Haus lassen?? Hauptsache draußen ist prozentual weniger als drin und zack dann lüften??

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Heizkörper in der Wohnung heizt, obwohl er ausgeschaltet ist?

Ich habe ein Problem mit meiner Heizung in der Wohnung. Ich habe den ganzen Winter über nicht alle Heizkörper voll laufen gehabt, lediglich der im Wohnzimmer war dauerhaft auf eine angenehme Temepratur eingestellt, alle anderen habe ich immer mal wieder umgestellt. Bis auf den in der Küche, der heizte nicht.

Jetzt ist es wieder wärmer, ich habe alle Heizkörper in der Wohnung abgedreht. Aber - im Wohnzimmer, dem größten Heizkörper in der Wohnung - kommt immer noch Wärme an. Obwohl er abgedreht ist und draußen 20°C herrschen. Und das in einem kontinuierlichen auf und ab, mal heizt er voll auf, dann nicht, dann wird er wieder warm, usw.
Auch, nachdem ich den Thermostat abgebaut habe, um den Stift nachzusehen, der für die Regelung zuständig ist, ändert sich nichts an der Problematik.

Nicht nur bei mir ist das Heizverhalten problematisch. Auch bei meiner Nachbarin auf derselben Etage gibt es Probleme. Da hat die Heizung den Winter über nur zu bestimmten Zeiten funktioniert, obwohl die Themostate alle aufgedreht waren.

Meine Frage - was kann hier jetzt sein, dass die Heizungen machen, was sie wollen?

Kann es sein, dass unser "Hausmeister" an der Zentralheizung herumgespielt hat und deswegen das Heizverhalten so verrückt spielt? Ich denke nicht, dass da kaputte Thermostate mit zu tun haben.

Haus Wohnung Miete Sommer Heizkosten Heizung Hausverwalter Heizkörper heizungsanlage
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Altbau Dachgeschoss Wohnung zu kalt, Mietminderung/ Isolierung verlangen?

Hallo zusammen,

Meine Freundin und ich sind jetzt Anfang Februar 2018 in unsere erste Wohnung gezogen, Altbau Dachgeschoss 2. Stock. Jetzt haben wir da aber ein ungemütliches Problem: Die Wohnung ist ziemlich kalt, weil der Boden ( Holzboden mit PVC Belag) scheinbar ziemlich schlecht bis gar nicht isoliert ist. Am schlimmsten ist es in dem Zimmer, bei dem ich einen neuen Teppich und neue Fußleiste angebracht habe. Zu Anfang ist es uns nicht aufgefallen,aber wenn es windig draußen ist und vor allem kalt, zieht es unter den Fußleisten gewaltig im ganzen Raum durch und der Raum bleibt wirklich konstant kalt. Heizung macht keinen Sinn, davon merkt man wirklich nichts. Kann ich dagegen irgendwie rechtlich vorgehen? Es soll ja eine mindest Grenze von 20 Grad geben soweit ich gelesen habe und die wird hier nicht mal mit voll aufgedrehter Heizung erreicht. In den anderen räumen geht es wohl noch aber das ist unserer Meinung nach auch nicht normal. Wir mussten jetzt bereits nach einem Monat rund 71€ nachzahlen. Kann ich den Vermieter dazu bringen, Etwas in der Wohnung (speziell den oben genannten Raum) machen zu lassen was Isolierung angeht oder auch die Mietkosten zu mindern? Hab auch gelesen dass der Vermieter die überschüssigen kosten übernehmen muss wenn wir wegen mangelnder Isolierung so viel nachzahlen müssen?

Danke schon mal die antworten 😓

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Nebenkostenabrechnung, Heizkosten bitte um Hilfe?

hallo zusammen,

wir habeb vor kurzem unsere nebenkostenabrechnung bekommen. wir beziehen die wohnung erst seit ca 5 monaten, müssen allerdings ca 100€ nachzahlen. soweit scheint auch alles in ordnung, nur was etwas stutzig macht sind speziell die heizkosten. die fallten deutlich höher aus als der rest. nur zur info öl-heizung.

die wohnung ist definitv altbau 30er jahre. ist alles vor ca 5 jahren auf den aktuellen stand gebracht worden. das einzige was ausgelassen wurde sind die fenster. sie schließen zum teil einfach nicht richtig und bei starkem wind zieht und pfeift es. wenn man ein feuerzeug in der nähe anmacht sieht man auch wie die flamme flackert und wackelt. der vermieter hatte auch schon mal eine fachfirma vorbeigeschickt. nur konnten die nichts mehr machen. ist einfach alles zu alt.

folge ist natürlich, dass wir mehr, öfter und länger heizen müssen. deshalb auch der hohe kostenanteil der NK-abrechnung. wäre es realistisch, als begründung die fenster mit ins spiel zu nehmen. keine ahnung mietmangel oder sowas??? schließlich kann das mit den stark veralteten fenstern doch nicht unser problem sein, oder etwa doch??? ich mein wir sind im grunde dazu gezwungen recht viel zu heizen, schließlich will doch niemand zu hause sitzen und permanent frieren...

oder ist das schlichtweg einfach unser problem und wir müssen halt mit den heizkosten leben?

vielen dank an alle ratschlaggeber

Miete Heizkosten Heizung Nachzahlung Nebenkosten schlechte fenster
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Höherer kWh Verbrauch bei Heizung seit Bewohnerwechsel ber uns!?

Wohne Parterre, unter mir Kellergarage, Haus hat ges. 4 Stockwerke. ist enges Haus. Wohnungen liegen alle übereinander. Haus war kurz nach Krieg schnell wieder aufgebaut worden. Decken/Fußböden sind nur nackter Beton, kein schwimmender Estrich. Haus und auch Hausdach ist nicht isoliert. Die Wohnungen haben Gasetagenheizungen - jeder zahlt sein Gas selbst. Eigenartigerweise verbrauchen wir seit einiger Zeit, trotz milderer Winter, mehr kW/h als früher, als die Winter strenger waren. Seit vor Jahren die neuen Leute über uns eingezogen waren, stieg der Verbrauch bei uns. Wir alles abgesucht. Nichts gefunden. Die Leitungen auf Gasdichtigkeit prüfen lassen, etc. Dann stellten wir fest, dass die neuen Leute selbst bei Aussentemperaturen von +4 Grad Celsius, den ges. Tag 2 Fenster offen haben. Richtig offen und nicht nur auf Kipp. Sie meinten es sei ihnen zu warm, regelten deshalb ihre Heizung stark herunter. Habe die Vermutung, dass Wärme bei uns dadurch verloren geht, weil sich unsere Decke und das Mauerwerk so stark durch die offenen Fenster abkühlt und wir dadurch gezwungen sind, die Heizung ständig laufen zu lassen, auf höchster Stufe. Die Thermostatventile müssen wir auf ca. 28 Grad Cesius einstellen, damit genug Wärme nachgeliefert werden kann und der Heizwasserkreislauf nicht unterbrochen wird. Vor Einzug der Leute hatten wir ca. 30% weniger kW/h verbraucht, selbst bei kälteren Winter- u. Kälteperioden. Kann da die Ursache liegen, wegen der stets offenen Fenster? Bin gespannt, wie die Antworten von fachlich versierten Mitmenschen aussehen. Und Danke für die Beschäftigung mit meinem Problem. Liebe Grüße Ernestomario

Heizkosten Mieterrecht
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Heizkostenabrechnung bei Wärmepumpe?

Hallo, hoffe es kann mir jemand helfen, da ich mir nicht ganz sicher bin mit der korrekten Heizkostenachnung. Unser Haus wird von uns selbst genutzt im Keller befindet sich noch eine separate vermietete Wohnung.

Wir haben eine Wärmepumpe mit Erdwärme.

Die Wärmepumpeanlange zeigt die erzeugte Gesamtleistung (kw) unterteilt in Heizung und Brauchwasser an.

Für die Heizanlage gibt es einen Strom Zähler der die Gesamtleistung der Anlage in KWh dann erfasst.

Der Mieter hat einen separaten Wärmemengenzähler.

Mehr separate Zähler sind nicht vorhanden d.h. unser also Vermieters Heizwärme und Warmwasser sind nicht separat sondern in den Gesamtleistung der Heizanlage bzw. Des Gesamtenergie des Stromzählers vorhanden.

Dem Mieter sein Warmwasser wird nicht über die Heizanlage gemessen sondern über seinen eigenen Strom Zähler und ist zum Glück nicht problematisch da es nicht über die Heizanlage läuft.

Wie kann ich denn jetzt genau dem Mieter seine Heizkosten berechnen ohne das ich ihm unser Warmwasser mit drin habe? Gibt es für das Warmwasser evtl. Eine Formel?

Kann ich die Heizkosten wie folgt berechnen:

Leistung Gesamt Heizanlage: 10.000 kw davon sind Heizung 8.000 kw und 2.000 kw Brauchwasser

entsprechen Stromenergie lt Stromzähler: 6.000 kwh

Also muss das ja umrechnen wg kw und kwh, also 1 Kw Heizleistung entspricht x Kwh Stromenergie

Und diese Kwh könnte ich doch dann mit den mwh (vorher auf kw umrechnen) vom Wärmemengenzähler des Mieters multiplizieren und hätte dann seinen Heizverbrauch (abzgl. Des Warmwassers von uns), oder?

Wer kann mir hier helfen und hat darin Erfahrung wie man hier rechtlich richtig die Heizkosten berechnet bekommt.

Lt. heizkostenverordnung muss der Vermieter nicht verbrauchsgenau abrechnen, wenn er eine Wohneinheit selbst nutzt, dennoch möchte ich das so gut wie möglich hinbekommen. 

DANKESCHÖN vorab.

Heizkosten waermepumpe Heizkostenabrechnung Warmwasser
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Heizkosten verdoppeln sich jährlich? Abrechnung zu Hoch? Falsche Messung?

Hallo Community,

ich wohne seit ein paar Jahren in einer Mietwohnung. 75 m², 10. Stock, Eckwohnung. Haus hat 15 Etagen. 6 Wohnungen je Etage. Ich kenn mich mit dem Thema Nebenkostenabrechnung überhaupt nicht aus. In der Heizkostenaufstellung steht was von insgesamt 430.000 (Jahr 2016) - 470.000 (Jahr 2014) Einheiten und "mengenangabe in kWh". Die Wohnung wurde nicht verändert. Es wurden keine Möbel umgestellt. Die Wohnung sieht genauso aus wie beim Einzug. Das Heizverhalten habe ich auch nicht geändert.

Meiner Wohnung wurde in den letzten Jahren folgende Werte zugeordnet:

  • 2013 ~4.000 Einheiten
  • 2014 ~8.500 Einheiten
  • 2015 ~14.200 Einheiten
  • 2016 ~19.000 Einheiten

Ich dachte mir 2015 "ok, das kann ja mal sein, dass man einen kalten Winter hatte." Aber der Sprung in 2016 hat mich verwundert und hab dann mal geguckt, wie es in den letzten Jahren abgerechnet wurde. Und wie man sehen kann, sind die werte jährlich um 4.000 - 6.000 Einheiten angestiegen. Der Durchschnitt pro bewohnter Wohnung liegt ungefähr zwischen 4.500 und 5.500 Einheiten. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich jährlich eine komplette Wohnung mehr verbrauche als im Jahr davor.

Dementsprechend sind auch die Nachzahlungen sehr hoch.

Ich war beim Mieterverein und die sagten mir, dass sie nur überprüfen können ob die Berechnung korrekt ist und sie nicht prüfen können, ob falsch abgelesen wurde.

Ich hab inzwischen mal die Zähler geprüft und die Werte sind jetzt schon höher als die vom letzten Jahr und die Ablesung ist erst im Februar.

Kann es sein, dass der Vermieter statt der Differenz zum Vorjahr ausversehen jedes mal den Gesamtwert zur Berechnung nimmt?

Was kann ich jetzt tun?

Heizkosten Ablesung Nebenkosten Nebenkostenabrechnung Zähler
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