Hallo zusammen,
ich bin derzeit sehr verzweifelt und wie gelähmt, weil ich nicht mehr ein noch aus weiß.
Ich habe einen In-Stent Verschluss der Aortenbifurkation. War bereits in mehreren Kliniken und überall waren die Ärzte der Meinung, dass eine operative aortobifemorale Bypassrekonstruktion die Operation der Wahl ist.
Jedoch weiß ich auch (Haben mir die Ärzte allerdings nicht gesagt) was das bedeutet und was nach einer solchen Operation auf mich zukommt.
Das wird ein schwerer Eingriff mit 3 Bauchschnitten, die Aortenbifurkation wird entfernt und eine Prothese eingesetzt.
Das bedeutet: Nach der OP bin ich 1-2 Tage auf der Intensivstation, vermutlich mit Blasenkatheter, Schmerzkatheter und allem Drum und Dran. Dann noch mindestens einen Tag auf der Überwachungsstation. Wenn keine Komplikationen auftreten, bin ich ab dem 4. Tag auf der normalen Station. Nach insgesamt 7 Tagen werde ich dann, wenn alles gutgeht, aus dem Krankenhaus entlassen.
Dann wird es noch mal 4-6 Wochen dauern, bis alles verheilt ist. In dieser Zeit werde ich Schwierigkeiten haben mich zu bewegen, jede Bewegung wird mit Schmerzen verbunden sein. Wenn ich Glück habe, schaffe ich es gerade so, selbstständig auf Toilette zu gehen.
Da ich noch nie eine Operation in diesem Ausmaß erlebt habe, macht mir das alles natürlich große Angst und Sorge.
Ich hadere daher, ob ich einer solchen Operation zustimmen soll oder nicht.
Ich meine, auch die Risiken einer solchen Operation wollen bedacht sein. Schließlich kann es dabei zur Verletzung des Darmes kommen.
Ich möchte hinterher nicht kränker sein als vorher und möglicherweise ein Pflegefall.
Was soll ich tun?
Hat jemand von euch vielleicht Erfahrungen und kann mir aus seinen Erfahrungen heraus Rat geben?
Sind unter euch vielleicht Mediziner, Krankenpfleger oder Krankenschwestern, die solche Operationen kennen und mit dem Pflegeaufwand nach einer solchen Operation Erfahrungen haben und mir Näheres sagen können?